Amazons Sprachassistent Alexa hält Einzug in immer mehr Geräte. Von dort aus könnt Ihr Eure Beleuchtung steuern, Timer einstellen, Musik über Lautsprecher wiedergeben oder Eure Tür abschließen. Dabei wächst die Liste der Geräte, die sich mit Alexa verknüpfen lassen immer weiter – nicht zuletzt aufgrund der Alexa-App.

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Alexa-Geräte von Amazon

Alexa kommt aus dem Hause Amazon. Deshalb bietet der Online-Händler natürlich selbst diverse Geräte an, die seinen Sprachassistenten integriert haben. Diese laufen unter der Echo-Familie und haben verschiedene Ausstattungsmerkmale.

Echo Dot und Echo

Echo Dot und die größere Variante Echo sind die zwei grundlegenden Smart-Lautsprecher von Amazon. Der Dot ist dabei der kleinste. Er wartet auf Zuruf und kann dann Eure Smart-Home-Geräte steuern. Doch auch Musikstreaming direkt über den Dot ist möglich. Für besseren Klang lässt er sich außerdem mit einer Stereoanlage verbinden oder per Bluetooth mit einem Lautsprecher koppeln. Der große Echo bietet selbst duale Lautsprecher mit Dolby-Sound.

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Amazons Echo-Lautsprecher hat Knöpfe auf der Oberseite. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Echo Plus und Echo Sub

Noch besseren Klang bietet dank größerer Lautsprecher der Echo Plus. Und wenn es noch mehr sein darf, dann lässt sich zusätzlich der Subwoofer Echo Sub verbinden, um mehr Bass zu erhalten. Er funktioniert nur zusammen mit einem kompatiblen Echo-Lautsprecher.

Eine weitere Besonderheit gibt es auch im Echo Plus, denn er ist der einzige Amazon-Lautsprecher, der einen Zigbee-Hub integriert hat. Dadurch kann er Eure anderen Smart-Home-Geräte ansteuern, ohne dass Ihr eine zusätzliche Bridge benötigt.

Echo Spot und Echo Show

Im Unterschied zu den anderen Echo-Produkten hat Amazon beim Echo Spot und Echo Show auch ein Display verbaut. Im Falle des Echo Spot ist das 2,5 Zoll groß. Darüber könnt Ihr auch Videotelefonate durchführen. Über die Drop-In-Funktion lässt sich eine solche Videokonferenz sogar starten, ohne anzuklopfen. Das lässt sich aber konfigurieren.

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Der Echo Show zeigt auf seinem Display etwa Nachrichten an. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Beim Echo Show ist das Display immerhin 10 Zoll groß. Darauf werden ebenfalls Einkaufszettel und Ähnliches angezeigt. Bei der Musikwiedergabe sieht man die Songtexte. Auch in diesem Echo-Gerät ist ein Zigbee-Hub integriert.

Alexa auf dem Smartphone

Alexa lässt sich aber nicht nur über die Echo-Lautsprecher und -Bildschirme steuern. Es reicht aus, ein Smartphone zu haben. Die App bietet Euch dieselben Funktionen, wie die Echo-Geräte. So könnt Ihr per Sprache das Internet durchsuchen, Musik abspielen, Wetter- und Routeninformationen abrufen und natürlich auch bei Amazon einkaufen. Die App unterstützt auch Videoanrufe mit Echo-Bildschirmen sowie die oben erwähnte Drop-In-Funktion. So könnt Ihr zu Hause reinschauen, auch wenn Ihr gerade unterwegs und nicht in der Nähe eines Echo-Gerätes seid.

Ihr könnt die Amazon-Alexa-App für Android und iOS herunterladen.

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Routinen lassen sich über die Alexa-App auch erstellen. / © NextPit Bildquelle: NextPit
  • Alexa: Amazon-Mitarbeiter hatten Zugriff auf sensible Nutzerdaten

Alexa-Geräte von anderen Herstellern

Auf sich allein gestellt, ist Alexa erst einmal nur ein Sprachassistent, so wie es ihn auch von Apple, Google und anderen gibt. Mehr Möglichkeiten bietet Euch Amazons Helfer, wenn Ihr ihn mit Euren Smart-Home-Geräten verbindet, um diese via Alexa zu steuern. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von mit Alexa kompatiblen Geräten aus verschiedenen Bereichen und von zahlreichen Herstellern, von denen wir hier eine Auswahl auflisten.

Beleuchtung

Die Hue-Beleuchtung von Philips funktioniert auch zusammen mit Alexa. Über die so genannten Alexa-Skills könnt Ihr eure Leuchten mit Alexa verknüpfen und dann Eure Leuchten per Sprache steuern.

  • Philips Hue und Amazon Alexa im gemeinsamen Test
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Die Smart-Leuchten von Philips lassen sich über Alexa steuern. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Entertainment

Geht es um Smart-Home-Entertainment, sind die vernetzten Lautsprecher von Sonos vermutlich mit am bekanntesten. Der Sonos One hat sechs Mikrofone integriert, um Alexa zu nutzen. Um aber Eure Musikwiedergabe mit Alexa zu steuern, müsst Ihr einen Streaming-Anbieter nutzen, der ebenfalls Alexa unterstützt. Neben, natürlich, Amzon Music gehört auch Spotify dazu.

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Der Sonos One versteht Alexa – wenn Euer Streaming-Dienst das auch tut. / © NextPit Bildquelle: NextPit by Irina Efremova

Haushaltshilfe

Von iRobot gibt es gleich mehrere Roboterstaubsauger, die Alexa unterstützten. Ein einfaches „Alexa, lass den Roomba reinigen“ reicht und der Assistent antwortet mit „Sicher, welches Zimmer möchten Sie reinigen?“. Dann könnt Ihr etwa Eure gesamte Wohnung oder einen ausgewählten Raum saugen lassen. 

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Alexa kann den iRobot für Euch losschicken. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Heizung

Wenn Ihr Euch für smarte Thermostate entscheidet, dann ist Tado eine Möglichkeit. Damit könnt Ihr jedem Raum eine maximale und eine minimale Temperatur zuordnen und die Heizungssteuerung in Zukunft dem Smart Home überlassen. Bei Tado könnt Ihr Euer Konto auch mit einem Sprachassistenten wie Alexa verknüpfen und dann künftig Einstellungen per Sprachbefehl ändern.

Sicherheit

Auch die Smart Locks von Nuki lassen sich an Alexa anbinden und per Sprache steuern. Dabei wird der Alexa-Skill aber auch noch mit einer PIN gesichert. So reicht die Stimme alleine nicht aus, um Eure Tür zu entriegeln.

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Nukis Smart Lock lässt sich auch mit Alexa verknüpfen. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Weitere

Es gibt immer mehr Hersteller aus den unterschiedlichsten Bereichen, die eine Alexa-Anbindung anbieten. Hier eine Auswahl von weiteren Anbietern:

  • Bird Home
  • Bosch Home Connect
  • Devolo Smart Home
  • Homematic IP
  • Ikea
  • Innogy
  • Logitech Harmony Hub
  • Medion
  • Miele
  • Netatmo
  • Nest
  • Osram Lightify
  • Qivicon
  • TP-Link
  • Z-Wave

Nutzt Ihr Alexa? Steuert Ihr vielleicht sogar Euer Smart-Home damit? Lasst uns in den Kommentaren wissen, wie und mit welchen Geräten Ihr Amazons Sprachassistenten einsetzt.