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Produkt
Reifengröße
  • 13,7 in
  • 20 in
  • 16 in
  • 20 in
Material des Rahmens
  • Stahl
  • Magnesium-Legierung
  • Magnesium
  • Aluminium
Motorleistung
  • 250 W
  • 250 W
  • 250 W
  • 250 W
Akku
  • 300 Wh bei 36 V
  • 417,6 Wh bei 36 V
  • 230,4 Wh bei 36 V
  • 378 Wh bei 36 V
Reichweite
  • 30 bis 70 km
  • bis zu 130 km
  • Bis zu 50 km
  • Bis zu 80 km
Faltmaß
  • 65 x 58,5 x 27 cm
  • 80 x 79 x 35 cm
  • 75 x 52 x 58 cm
  • 90 x 43 x 70 cm
Federung
  • Nein
  • Nein
  • Ja, Hinterrad
  • Ja, Vorderrad
Gewicht
  • 17,4 kg
  • 19,8 kg
  • 21,6 kg
  • 24 kg
Preis (UVP)
  • ab 3.495 €
  • 1.799 €
  • 2.099 €
  • 1.199 €
Vorteile
  • Megaschnell
  • Superkompakt
  • Hochwertig verarbeitet
  • Gute Lichtanlage, gute Bremsen
  • Dezentes, cooles Design
  • Extrem hohe Reichweite (130 km)
  • Solide Ausstattung mit Schutzblechen & Ständer
  • Viel Fahrspaß dank Drehmomentsensor
  • Hohe Leistung des Elektromotors
  • Eigener, cooler Look mit Jeep-Branding
  • Praktischer Faltmechanismus
  • Solide Reichweite für City und letzte Meile
  • Hohe Reichweite von 60 Kilometern
  • Kompakt genug für kostenlose Mitnahme im Zug
  • Hoher Fahrspaß dank 250-Watt-Motor
  • Gute Federung
  • Hoher Lieferumfang
Nachteile
  • Reichweite bei Vollgas nur 30 Kilometer
  • Akku trennt sich bei Kopfsteinpflaster
  • Sehr kostspielig
  • Recht schwer für ein Faltrad (20 Kg)
  • Komplizierter Startprozess
  • Keine Federung
  • Kein Kettenschutz
  • Sehr hohe Trittfrequenz bei 25 km/h
  • Mit 21,6 kg etwas schwer
  • Keine Schutzbleche
  • Faltmechanismus ohne Verschluss
  • Sehr hohes Gewicht (24 Kilogramm)
  • Hält zusammengeklappt nicht zusammen
  • Ungünstige Positionierung des Schlüssellochs
  • Träge Motorsteuerung mit nur drei Geschwindigkeitsstufen
Bewertung
Brompton Electric – Zum Testbericht
Fiido X – Zum Testbericht
Jeep FR 6020 – Zum Testbericht
Ado A20 XE – Zum Testbericht
Zum Angebot*

In unseren Testberichten zu faltbaren E-Bikes konnten wir immer wieder herausfinden, wie praktisch die Modelle sind. Denn aufgrund kompakter Faltmaße und kleiner Räder lassen sich die kompakten Räder umsonst in Bus und Bahn mitführen. Nachfolgend verraten wir Euch noch einmal genau, wie die Auflagen für die kostenlose Mitnahme von Klapprädern in Deutschland sind. Klar ist aber, dass sich die Fahrräder für Pendler, die sonst Fahrradtickets kaufen mussten, bei längerer Nutzung amortisieren.

Zusammengeklappte Fahrräder können kostenfrei als Handgepäck mitgenommen werden – Sie müssen dafür keine Fahrradkarte oder Stellplatzreservierung buchen. – Information der Deutschen Bahn

Das Fahrgefühl ist bei Klapprädern zudem besonders und nur schwer mit herkömmlichen Fahrrädern vergleichen. Zwar designen Hersteller wie Brompton oder Jeep ihre Fahrräder so, dass die Sitzposition der „normaler“ Fahrräder ähnelt, mit kleinen Reifen und kurzen Radständen sind die Bikes aber besonders wendig. Wer also nach einem kompakten Fahrrad für die Stadt sucht, könnte an einem Faltrad ebenfalls Gefallen finden.

Im nachfolgenden Vergleichstest gehen wir auf alle oben genannten Modelle noch einmal genauer ein. Für weitere Informationen bieten wir zu jedem Modell einen ausführlichen Testbericht an. Weiterhin geben wir Euch noch allgemeine Informationen zu Klapprad-E-Bikes an die Hand. Überzeugt Euch keines der vorgestellten Fahrräder wirklich, könnt Ihr so im Netz oder im Fahrradladen nach einem geeigneten Modell suchen.

  • Faltbare E-Bikes im Vergleich
  • Darauf müsst Ihr beim Kauf eines Klapprad E-Bikes achten

    Faltmaße und Materialien

    Lest Ihr diesen Artikel, vermute ich einfach mal, dass Ihr Euch ein faltbares E-Bike nicht ohne Grund kauft. Die einen werden dabei nach einer Möglichkeit suchen, am Urlaubsort bequem von A nach B zu kommen, ohne das Auto oder das Wohnmobil zu bewegen – die anderen wiederum müssen beim Pendeln eine kurze „letzte Meile“ zurücklegen. Beim Kauf ist es daher wichtig, wie klein das Faltrad zusammengeklappt ist.

    Brompton Electric Größenvergleich
    Das Brompton Electric lässt sich auf Redakteursgröße schrumpfen und passt so perfekt in den Kofferraum! / © NextPit Bildquelle: NextPit

    Die Faltmechanismen unterscheiden sich bei den meisten Falt-E-Bikes nicht großartig voneinander. In der Regel knickt Ihr den Rahmen einmal um 180 Grad, faltet den Lenker herunter, fahrt den Sattel ein und habt ein kleines E-Bike-Paket zum Mitnehmen. Der Hersteller Brompton hingegen vertraut auf ein besonderes Falt-Konzept, welches es erlaubt, das Fahrrad auch im geschlossenen Zustand zu schieben.

    Gleichzeitig, und das ist ein weiteres Komfort-Plus, hält das zusammengeklappte Fahrrad in sich selbst zusammen. Beim Fiido X funktioniert selbiges über zwei Magneten, die beim Zusammenklappen Kontakt bekommen. Meiner Meinung nach sind beide Techniken in Ordnung und auf jeden Fall besser als E-Bikes, die ständig wieder auseinandergehen.

    Die Materialwahl eines E-Faltrades ist wie bei jedem Bike wichtig. Da Motor und Akku von Natur aus schwere Bauteile ist, vertrauen Hersteller beim Rahmen auf leichte Materialien wie Aluminium oder Magnesium. Brompton ist auch hier eine Ausnahme, da der englische Qualitätshersteller auf einen robusteren Stahlrahmen setzt. Welches Material das bessere ist, lässt sich nicht allgemein sagen. Was uns zum nächsten wichtigen Kriterium beim E-Bike-Kauf bringt!

    Gewicht 

    Denn in unseren Testberichten zu Klapprad E-Bikes ist uns eine Sache immer wieder negativ aufgefallen: das Gewicht der Fahrräder. Denn obwohl sich die Fahrräder kompakt zusammenfalten lassen: Ein 25 kg schweres Fahrrad am Bahnhof über Treppen und anschließend in die Bahn zu transportieren, ist zweimal am Tag zu anstrengend.

    Ein Gewicht unter 20 oder gar 15 kg ist bei einem Faltrad wünschenswert, auch wenn es nicht häufig vorkommt. Wieder ist es das Brompton Electric, das mit 17,4 kg am leichtesten ist. In der Tabelle zu Beginn dieses Vergleichstests seht Ihr die Gewichtsangaben im Vergleich.

    Reichweite und Akku

    Viele Falträder sind auf die letzte Meile ausgelegt und bieten daher keine allzu langen Reichweiten. Dennoch gibt es Modelle wie das Fiido X, das mit einer Akkuladung laut Herstellerangaben bis zu 130 km weit kommt. Wie unser Praxis-Test zeigt, ist diese Angabe aber eher unrealistisch. Unserer Erfahrung nach müsst Ihr bei faltbaren E-Bikes mit Reichweiten zwischen 40 und 70 km rechnen, je nach Fahrstil, Terrain und Gewicht.

    In unseren Tests zeigte sich immer wieder, dass man bei faltbaren E-Bikes mit ihren kleinen Reifen und den eher auf niedrige Geschwindigkeiten ausgelegten Kettenübersetzungen auf höheren Unterstützungsstufen fährt. Das Szenario war dabei jeweils Stadtverkehr mit häufigen Anfahrten und dem Wunsch, zwischen 20 und 25 km pro Stunde zu fahren. Unser Tipp: Zieht von den Herstellerangaben immer ein Viertel ab, wenn Ihr im Alltag gerne mit Unterstützung fahren wollt.

    Der Akku des Ado A20.
    Der Akku des Ado A20 ist herausnehmbar – und auch extern aufladbar. / © NextPit Bildquelle: NextPit

    Wie Hersteller die Akkus ihrer E-Falträder positionieren, ist ein weiteres Kriterium beim Kauf. Bei den meisten Modellen hat sich eine Platzierung im Rahmen bewährt, bei welcher der Akku im zusammengeklappten Zustand über einen Schlüssel entnommen werden kann. Vorteil hierbei ist, dass Ihr die Batterie auch außerhalb des Fahrrads aufladen könnt.

    Eine Besonderheit ist wieder einmal das Brompton Electric, das den Akku in einer Umhängetasche vorn vor dem Lenker platziert. Die unkonventionelle Platzierung überzeugt im Alltag vor allem dadurch, dass man den Akku schnell entnehmen kann und er beim Tragen des Fahrrads als Gegengewicht fungiert. Ihr hängt Euch die Akkutasche über die eine Schulter und tragt das Fahrrad mit der gegenüberliegenden Hand. 

    Leistung und Platzierung des Motors

    Auf unser letztes Kaufkriterium müsst Ihr bei jedem E-Bike achten: Wo sitzt der Motor und wie stark ist die elektronische Unterstützung? Erfahrungsgemäß empfehlen wir eine Platzierung direkt an der Radnabe, da im Tretlager sitzende Motoren zu einem höheren Verschleiß der Kette führen. Ob der Antrieb im Vorderreifen oder im Hinterreifen sitzt, ist Geschmackssache. Vom Fahrgefühl her werdet Ihr beim Frontmotor eher gezogen und beim Heckmotor eher geschoben – wie genau sich das anfühlt, muss man ausprobieren.

    Fiido X Gangschaltung.
    Die Motoren sitzen bei E-Bikes meist am Vorder- oder Hinterrad. / © NextPit Bildquelle: NextPit

    Wie stark die Unterstützung ist, wird maßgeblich durch die Motorleistung und das Vorhandensein eines Drehmomentsensors im Tretlager bestimmt. Maximal sind in Deutschland bei unversicherten E-Bikes 250 W zugelassen und das reicht durchaus aus, um an der Ampel alle anderen Radfahrer stehenzulassen. Der Drehmomentsensor bringt einen höheren Komfort, da Motoren dadurch dynamisch auf Euer Tretverhalten reagieren können.

    Ohne Sensor erkennt das Fahrrad nur, dass Ihr gerade trampelt und je nach Unterstützungsstufe mehr oder weniger Anschub benötigt. Dabei kommt es häufig vor, dass Fahrräder nach einer kurzen Bedenkzeit viel Schub geben und Ihr bis auf eine bestimmte Geschwindigkeit katapultiert werdet. Bietet ein E-Bike eine dynamische Unterstützung, versteht das Fahrrad genauer, ob Ihr gerade viel oder wenig Unterstützung braucht. Das Fahrverhalten ist weniger ruppig und insgesamt angenehmer.

    Faltbare E-Bikes im Vergleich

    Brompton Electric (C-Line)

    Brompton Electric
    Das Brompton Electric kommt im bekannten Brompton-Design. / © NextPit Bildquelle: NextPit

    Note

    4,5 Stars

    Pro

    • Megaschnell
    • Superkompakt
    • Hochwertig verarbeitet
    • Gute Lichtanlage, gute Bremsen
     

    Contra

    • Reichweite bei Vollgas nur 30 Kilometer
    • Akku trennt sich bei Kopfsteinpflaster
    • Sehr kostspielig

    Das unserer Meinung nach empfehlenswerteste E-Faltrad ist das Brompton Electric. Der Traditionshersteller aus England hat seine Falträder lange perfektioniert, bis man sich an eine elektrische Variante versuchte. Das Gewicht von 17,6 kg macht das Fahrrad sehr portabel und der Faltmechanismus ist den anderen Modellen in diesem Vergleich überlegen.

    Als E-Bike überzeugt das Brompton Electric mit einem leistungsstarken Vorderradmotor mit einer Leistung von 250 W. Dank Drehmomentsensor ist die Unterstützung zudem schön dynamisch und der Fahrkomfort insgesamt sehr hoch. Das liegt nicht zuletzt an der sehr guten Sitzposition, die stark an ein herkömmliches Fahrrad erinnert. Die verbauten Teile sind zudem hochwertig und der Akku sitzt gut erreichbar vor dem Lenker.

    Die Standard-Batterie ist mit einer Reichweite von nur 30 km bei Nutzung auf hoher Unterstützungsstufe allerdings ein wenig zu klein. Besonders störend im Testzeitraum war allerdings, dass der Akku auf Kopfsteinpflaster seinen Kontakt zum Fahrrad verliert. Davon abgesehen ist es aber vor allem der Preis des Brompton Electric, der die Kaufentscheidung erschwert.

    Das faltbare E-Bike kostet laut unverbindlicher Preisempfehlung mindestens 3.495 €.

    Fiido X

    Fiido X
    Optisch wirkt das Fiido X im Vergleich am modernsten / © NextPit Bildquelle: NextPit

    Note

    4,5 Stars

    Pro

    • Dezentes, cooles Design
    • Extrem hohe Reichweite (130 km)
    • Solide Ausstattung mit Schutzblechen & Ständer
    • Viel Fahrspaß dank Drehmomentsensor
     

    Contra

    • Recht schwer für ein Faltrad (20 kg)
    • Komplizierter Startprozess
    • Keine Federung
    • Kein Kettenschutz

    Mit einem ausgefallenen Look und einer spannenden Positionierung des Akkus überzeugte uns das Fiido X im Test. Denn hier fungiert die interne Batterie als Sattelstange und kann so zur zusätzlichen Diebstahlsicherung einfach mitgenommen und in der Wohnung aufgeladen werden. Der große Akku soll laut Herstellerangaben zudem für eine extreme Reichweite von 130 km sorgen. Im Test zeigte sich das Fahrrad allerdings weniger ausdauernd.

    Dafür war der Fahrspaß des Fahrrads hoch und die Ausstattung mit Schutzblechen, einer soliden Lichtanlage und einem Ständer am Hinterrad gut. Auf eine Federung müsst Ihr verzichten, das Gewicht ist mit 20 kg deutlich schwerer als bei Brompton und der Startprozess ist für schnelles Losfahren ein wenig zu kompliziert.

    Jeep FR 6020

    Fiido X
    Jeeps FR 6020 ist das kompakteste Fahrrad im Vergleich / © NextPit Bildquelle: NextPit

    Note

    4,5 Stars

    Pro

    • Hohe Leistung des Elektromotors
    • Eigener, cooler Look mit Jeep-Branding
    • Praktischer Faltmechanismus
    • Solide Reichweite für City und letzte Meile
     

    Contra

    • Sehr hohe Trittfrequenz bei 25 km/h
    • Mit 21,6 kg etwas schwer
    • Keine Schutzbleche
    • Faltmechanismus ohne Verschluss

    Mit dem FR 6020 gibt es in Deutschland ein faltbares E-Bike, das unter der Lizenz des Autoherstellers Jeep verkauft wird. Passend dazu bietet das Faltrad einen leistungsstarken Elektromotor, der mich im Testzeitraum sogar mit Inline-fahrendem Passagier mühelos auf 25 km/h beschleunigte. Der Look ist meiner Meinung nach ziemlich cool, der Faltmechanismus echt kinderleicht und praktisch und die Reichweite reicht für die letzte Meile locker aus.

    Was mich im Test des Jeep FR 6020 allerdings zunehmend störte, war die hohe Trittfrequenz bei maximaler Geschwindigkeit. Im eingebundenen Video könnt Ihr Euch davon einen kurzen Eindruck verschaffen. Mit einem Gewicht von 21,6 kg ist das kompakte Fahrrad zudem ebenfalls ein wenig zu schwer und die fehlenden Schutzbleche sind bei Regenwetter ein Garant für eingesaute Rucksäcke und Hosenböden.

    Ado A20 XE 

    Ado A20 XE
    Das ADO A20 ist besonders günstig, dafür aber auch besonders schwer / © NextPit Bildquelle: NextPit

    Note

    4,5 Stars

    Pro

    • Hohe Reichweite von 60 km
    • Kompakt genug für kostenlose Mitnahme im Zug
    • Hoher Fahrspaß dank 250-W-Motor
    • Gute Federung
    • Hoher Lieferumfang
     

    Contra

    • Sehr hohes Gewicht (24 kg)
    • Hält zusammengeklappt nicht zusammen
    • Ungünstige Positionierung des Schlüssellochs
    • Träge Motorsteuerung mit nur drei Geschwindigkeitsstufen

    Der Hersteller „A Dece Oasis“, kurz Ado, schickte uns letztes Jahr das A20 XE für einen Testbericht zu. Das faltbare Elektrorad bietet eine Federung an der Frontgabel, ist motortechnisch ebenfalls mit 250 W ausgestattet und bietet eine ausdauernde Reichweite von bis zu 60 km. Von der Konstruktion erinnert es ein wenig an eine Mischung aus dem Fiido X und dem Jeep FR 6020 – ist gewichtstechnisch aber noch einmal schwerer.

    Denn 24 km in Bus und Bahn zu transportieren, ist schon eine Herausforderung. Erschwerend hinzu kommt, dass das Faltrad zusammengeklappt nicht zusammenhält. Mit einer UVP von nur 1.199 € ist das Fahrrad aber unser Preistipp in dieser Vergleichsliste. Die genannten Mängel sind meiner Meinung nach beim geringen Preis verkraftbar.

    Was sind Eure Erfahrungen mit faltbaren E-Bikes? Und welches Modell sollten wir uns Eurer Meinung nach noch anschauen? Teilt uns das in den Kommentaren mit!

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