| Vergleichssieger | Alternative 1 | Alternative 2 | Alternative 3 | |
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In unseren Testberichten zu faltbaren E-Bikes konnten wir immer wieder herausfinden, wie praktisch die Modelle sind. Denn aufgrund kompakter Faltmaße und kleiner Räder lassen sich die kompakten Räder umsonst in Bus und Bahn mitführen. Nachfolgend verraten wir Euch noch einmal genau, wie die Auflagen für die kostenlose Mitnahme von Klapprädern in Deutschland sind. Klar ist aber, dass sich die Fahrräder für Pendler, die sonst Fahrradtickets kaufen mussten, bei längerer Nutzung amortisieren.
Zusammengeklappte Fahrräder können kostenfrei als Handgepäck mitgenommen werden – Sie müssen dafür keine Fahrradkarte oder Stellplatzreservierung buchen. – Information der Deutschen Bahn
Das Fahrgefühl ist bei Klapprädern zudem besonders und nur schwer mit herkömmlichen Fahrrädern vergleichen. Zwar designen Hersteller wie Brompton oder Jeep ihre Fahrräder so, dass die Sitzposition der „normaler“ Fahrräder ähnelt, mit kleinen Reifen und kurzen Radständen sind die Bikes aber besonders wendig. Wer also nach einem kompakten Fahrrad für die Stadt sucht, könnte an einem Faltrad ebenfalls Gefallen finden.
Im nachfolgenden Vergleichstest gehen wir auf alle oben genannten Modelle noch einmal genauer ein. Für weitere Informationen bieten wir zu jedem Modell einen ausführlichen Testbericht an. Weiterhin geben wir Euch noch allgemeine Informationen zu Klapprad-E-Bikes an die Hand. Überzeugt Euch keines der vorgestellten Fahrräder wirklich, könnt Ihr so im Netz oder im Fahrradladen nach einem geeigneten Modell suchen.
Darauf müsst Ihr beim Kauf eines Klapprad E-Bikes achten
Faltmaße und Materialien
Lest Ihr diesen Artikel, vermute ich einfach mal, dass Ihr Euch ein faltbares E-Bike nicht ohne Grund kauft. Die einen werden dabei nach einer Möglichkeit suchen, am Urlaubsort bequem von A nach B zu kommen, ohne das Auto oder das Wohnmobil zu bewegen – die anderen wiederum müssen beim Pendeln eine kurze „letzte Meile“ zurücklegen. Beim Kauf ist es daher wichtig, wie klein das Faltrad zusammengeklappt ist.

Die Faltmechanismen unterscheiden sich bei den meisten Falt-E-Bikes nicht großartig voneinander. In der Regel knickt Ihr den Rahmen einmal um 180 Grad, faltet den Lenker herunter, fahrt den Sattel ein und habt ein kleines E-Bike-Paket zum Mitnehmen. Der Hersteller Brompton hingegen vertraut auf ein besonderes Falt-Konzept, welches es erlaubt, das Fahrrad auch im geschlossenen Zustand zu schieben.
Gleichzeitig, und das ist ein weiteres Komfort-Plus, hält das zusammengeklappte Fahrrad in sich selbst zusammen. Beim Fiido X funktioniert selbiges über zwei Magneten, die beim Zusammenklappen Kontakt bekommen. Meiner Meinung nach sind beide Techniken in Ordnung und auf jeden Fall besser als E-Bikes, die ständig wieder auseinandergehen.
Die Materialwahl eines E-Faltrades ist wie bei jedem Bike wichtig. Da Motor und Akku von Natur aus schwere Bauteile ist, vertrauen Hersteller beim Rahmen auf leichte Materialien wie Aluminium oder Magnesium. Brompton ist auch hier eine Ausnahme, da der englische Qualitätshersteller auf einen robusteren Stahlrahmen setzt. Welches Material das bessere ist, lässt sich nicht allgemein sagen. Was uns zum nächsten wichtigen Kriterium beim E-Bike-Kauf bringt!
Gewicht
Denn in unseren Testberichten zu Klapprad E-Bikes ist uns eine Sache immer wieder negativ aufgefallen: das Gewicht der Fahrräder. Denn obwohl sich die Fahrräder kompakt zusammenfalten lassen: Ein 25 kg schweres Fahrrad am Bahnhof über Treppen und anschließend in die Bahn zu transportieren, ist zweimal am Tag zu anstrengend.
Ein Gewicht unter 20 oder gar 15 kg ist bei einem Faltrad wünschenswert, auch wenn es nicht häufig vorkommt. Wieder ist es das Brompton Electric, das mit 17,4 kg am leichtesten ist. In der Tabelle zu Beginn dieses Vergleichstests seht Ihr die Gewichtsangaben im Vergleich.
Reichweite und Akku
Viele Falträder sind auf die letzte Meile ausgelegt und bieten daher keine allzu langen Reichweiten. Dennoch gibt es Modelle wie das Fiido X, das mit einer Akkuladung laut Herstellerangaben bis zu 130 km weit kommt. Wie unser Praxis-Test zeigt, ist diese Angabe aber eher unrealistisch. Unserer Erfahrung nach müsst Ihr bei faltbaren E-Bikes mit Reichweiten zwischen 40 und 70 km rechnen, je nach Fahrstil, Terrain und Gewicht.
In unseren Tests zeigte sich immer wieder, dass man bei faltbaren E-Bikes mit ihren kleinen Reifen und den eher auf niedrige Geschwindigkeiten ausgelegten Kettenübersetzungen auf höheren Unterstützungsstufen fährt. Das Szenario war dabei jeweils Stadtverkehr mit häufigen Anfahrten und dem Wunsch, zwischen 20 und 25 km pro Stunde zu fahren. Unser Tipp: Zieht von den Herstellerangaben immer ein Viertel ab, wenn Ihr im Alltag gerne mit Unterstützung fahren wollt.

Wie Hersteller die Akkus ihrer E-Falträder positionieren, ist ein weiteres Kriterium beim Kauf. Bei den meisten Modellen hat sich eine Platzierung im Rahmen bewährt, bei welcher der Akku im zusammengeklappten Zustand über einen Schlüssel entnommen werden kann. Vorteil hierbei ist, dass Ihr die Batterie auch außerhalb des Fahrrads aufladen könnt.
Eine Besonderheit ist wieder einmal das Brompton Electric, das den Akku in einer Umhängetasche vorn vor dem Lenker platziert. Die unkonventionelle Platzierung überzeugt im Alltag vor allem dadurch, dass man den Akku schnell entnehmen kann und er beim Tragen des Fahrrads als Gegengewicht fungiert. Ihr hängt Euch die Akkutasche über die eine Schulter und tragt das Fahrrad mit der gegenüberliegenden Hand.
Leistung und Platzierung des Motors
Auf unser letztes Kaufkriterium müsst Ihr bei jedem E-Bike achten: Wo sitzt der Motor und wie stark ist die elektronische Unterstützung? Erfahrungsgemäß empfehlen wir eine Platzierung direkt an der Radnabe, da im Tretlager sitzende Motoren zu einem höheren Verschleiß der Kette führen. Ob der Antrieb im Vorderreifen oder im Hinterreifen sitzt, ist Geschmackssache. Vom Fahrgefühl her werdet Ihr beim Frontmotor eher gezogen und beim Heckmotor eher geschoben – wie genau sich das anfühlt, muss man ausprobieren.

Wie stark die Unterstützung ist, wird maßgeblich durch die Motorleistung und das Vorhandensein eines Drehmomentsensors im Tretlager bestimmt. Maximal sind in Deutschland bei unversicherten E-Bikes 250 W zugelassen und das reicht durchaus aus, um an der Ampel alle anderen Radfahrer stehenzulassen. Der Drehmomentsensor bringt einen höheren Komfort, da Motoren dadurch dynamisch auf Euer Tretverhalten reagieren können.
Ohne Sensor erkennt das Fahrrad nur, dass Ihr gerade trampelt und je nach Unterstützungsstufe mehr oder weniger Anschub benötigt. Dabei kommt es häufig vor, dass Fahrräder nach einer kurzen Bedenkzeit viel Schub geben und Ihr bis auf eine bestimmte Geschwindigkeit katapultiert werdet. Bietet ein E-Bike eine dynamische Unterstützung, versteht das Fahrrad genauer, ob Ihr gerade viel oder wenig Unterstützung braucht. Das Fahrverhalten ist weniger ruppig und insgesamt angenehmer.
Faltbare E-Bikes im Vergleich
Brompton Electric (C-Line)

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Das unserer Meinung nach empfehlenswerteste E-Faltrad ist das Brompton Electric. Der Traditionshersteller aus England hat seine Falträder lange perfektioniert, bis man sich an eine elektrische Variante versuchte. Das Gewicht von 17,6 kg macht das Fahrrad sehr portabel und der Faltmechanismus ist den anderen Modellen in diesem Vergleich überlegen.
Als E-Bike überzeugt das Brompton Electric mit einem leistungsstarken Vorderradmotor mit einer Leistung von 250 W. Dank Drehmomentsensor ist die Unterstützung zudem schön dynamisch und der Fahrkomfort insgesamt sehr hoch. Das liegt nicht zuletzt an der sehr guten Sitzposition, die stark an ein herkömmliches Fahrrad erinnert. Die verbauten Teile sind zudem hochwertig und der Akku sitzt gut erreichbar vor dem Lenker.
Die Standard-Batterie ist mit einer Reichweite von nur 30 km bei Nutzung auf hoher Unterstützungsstufe allerdings ein wenig zu klein. Besonders störend im Testzeitraum war allerdings, dass der Akku auf Kopfsteinpflaster seinen Kontakt zum Fahrrad verliert. Davon abgesehen ist es aber vor allem der Preis des Brompton Electric, der die Kaufentscheidung erschwert.
Das faltbare E-Bike kostet laut unverbindlicher Preisempfehlung mindestens 3.495 €.
Fiido X

Note |
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Contra
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Mit einem ausgefallenen Look und einer spannenden Positionierung des Akkus überzeugte uns das Fiido X im Test. Denn hier fungiert die interne Batterie als Sattelstange und kann so zur zusätzlichen Diebstahlsicherung einfach mitgenommen und in der Wohnung aufgeladen werden. Der große Akku soll laut Herstellerangaben zudem für eine extreme Reichweite von 130 km sorgen. Im Test zeigte sich das Fahrrad allerdings weniger ausdauernd.
Dafür war der Fahrspaß des Fahrrads hoch und die Ausstattung mit Schutzblechen, einer soliden Lichtanlage und einem Ständer am Hinterrad gut. Auf eine Federung müsst Ihr verzichten, das Gewicht ist mit 20 kg deutlich schwerer als bei Brompton und der Startprozess ist für schnelles Losfahren ein wenig zu kompliziert.
Jeep FR 6020

Note |
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Contra
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Mit dem FR 6020 gibt es in Deutschland ein faltbares E-Bike, das unter der Lizenz des Autoherstellers Jeep verkauft wird. Passend dazu bietet das Faltrad einen leistungsstarken Elektromotor, der mich im Testzeitraum sogar mit Inline-fahrendem Passagier mühelos auf 25 km/h beschleunigte. Der Look ist meiner Meinung nach ziemlich cool, der Faltmechanismus echt kinderleicht und praktisch und die Reichweite reicht für die letzte Meile locker aus.
Was mich im Test des Jeep FR 6020 allerdings zunehmend störte, war die hohe Trittfrequenz bei maximaler Geschwindigkeit. Im eingebundenen Video könnt Ihr Euch davon einen kurzen Eindruck verschaffen. Mit einem Gewicht von 21,6 kg ist das kompakte Fahrrad zudem ebenfalls ein wenig zu schwer und die fehlenden Schutzbleche sind bei Regenwetter ein Garant für eingesaute Rucksäcke und Hosenböden.
Ado A20 XE

Note |
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Der Hersteller „A Dece Oasis“, kurz Ado, schickte uns letztes Jahr das A20 XE für einen Testbericht zu. Das faltbare Elektrorad bietet eine Federung an der Frontgabel, ist motortechnisch ebenfalls mit 250 W ausgestattet und bietet eine ausdauernde Reichweite von bis zu 60 km. Von der Konstruktion erinnert es ein wenig an eine Mischung aus dem Fiido X und dem Jeep FR 6020 – ist gewichtstechnisch aber noch einmal schwerer.
Denn 24 km in Bus und Bahn zu transportieren, ist schon eine Herausforderung. Erschwerend hinzu kommt, dass das Faltrad zusammengeklappt nicht zusammenhält. Mit einer UVP von nur 1.199 € ist das Fahrrad aber unser Preistipp in dieser Vergleichsliste. Die genannten Mängel sind meiner Meinung nach beim geringen Preis verkraftbar.
Was sind Eure Erfahrungen mit faltbaren E-Bikes? Und welches Modell sollten wir uns Eurer Meinung nach noch anschauen? Teilt uns das in den Kommentaren mit!
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Ich habe es mit Interesse gelesen.
Das freut uns sehr!
Liebe Grüße
Ben
Schade das nicht das ado air Bestandteil des Tests war. 16 kg Gewicht, riemenantrieb, 350 Samsung Akku, saubere Verarbeitung, toller heckmotor…
Die Akkubefestigung hat Brompton bereits überarbeitet. Kein Problem mehr bei Rumpelpisten oder Kopfsteinpflaster