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Xperia 1 Mark V im Test: Ich Sony, also nisch-ich

Sony Xperia 1 Mark V 2nDVersion
© nextpit

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Ein neuer Bildsensor in der Hauptkamera, das neueste SoC von Qualcomm und viele Spielereien, bei denen Nerds das Herz aufgeht. Das Sony Xperia 1 Mark V ist ein Flaggschiff, wie es im Buch steht. Daher verlangt Sony auch stolze 1.399 € für ein Handy, das nur drei Jahre lang Updates bekommt. Geht diese Rechnung auf? Ein nextpit-Test zum vielleicht schönsten und unwirtschaftlichsten neuen Android-Flaggschiff.

Sony Xperia 1 V

Pro

  • Hervorragende Bildqualität der Hauptkamera
  • Sehr hohes Leistungsniveau
  • Kaum Hitzeprobleme im Alltag
  • Extrem hochwertig (abgesehen vom Karton)

Contra

  • Drei Jahre Updates sind zu kurz
  • Variable Telekamera enttäuscht
  • Nicht einmal ein Kabel im Lieferumfang
  • Keine adaptive Bildwiederholrate
Sony Xperia 1 V
    Sony Xperia 1 V: Alle Angebote

    Kurzfazit & Kaufen

    Mit dem Xperia 1 Mark V konnte Sony sein Flaggschiff-Smartphone noch einmal verbessern. Besonders der neue Stacked-CMOS-Sensor beeindruckt uns im Test. Aber auch bei Mobile Games, im Alltag, beim Medienkonsum und – Ihr glaubt's kaum – beim Telefonieren ist das Xperia überdurchschnittlich gut. Zu einem Preis von 1.399 € ist der Software-Support allerdings viel zu kurz. Telefotos überzeugen trotz variabler Brennweite zudem weniger.

    Wollt Ihr das Xperia 1 Mark V kaufen, könnt Ihr das Handy aktuell nur vorbestellen. Schickt Ihr dabei Euer altes Smartphone ein, spart Ihr bares Geld. Sony legt zudem die sehr guten Over-Ear-Kopfhörer Sony WH-1000XM5 (zum Test) oben drauf. Alles Weitere lest Ihr am besten bei Sony nach – und schreibt mir in die Kommentare, ob Ihr Euch das Mark V gekauft habt!

    Design und Verarbeitung

    Die Einen nennen es Mangel an Ideen, die Anderen "seiner Linie treu bleiben" – optisch hat sich beim Xperia 1 Mark V wenig getan. Das Handy kommt im gewohnten 21:9-Format mit vergleichsweise dicken Rändern über dem Bildschirm. Die Rückseite hat Sony angeraut und sowohl bei der Materialwahl als auch bei der Verarbeitung keine Kosten gespart. Wasserdicht ist das Xperia 1 Mark V nach IP68 – trotz Kopfhöreranschluss und Easy-Access-Simtray.

    Gefällt:

    • Materialwahl sehr hochwertig
    • Dezentes Kamera-Element
    • SIM-Karte und microSD-Karte ohne Werkzeug herausnehmbar

    Gefällt nicht:

    • Ränder sind recht scharfkantig
    • Kopflastig beim In-der-Hand-halten
    • Nicht mal ein Kabel im Lieferumfang enthalten

    Das erste Auspacken des Xperia 1 Mark V ist wahrlich eine Berg-und-Talfahrt. Denn das Smartphone kommt in einer Verpackung aus Recycling-Papier, die zwar ökologisch ist, aber äußerst billig anmutet. Versteht mich nicht falsch, man könnte Handys meinetwegen auch in Pfandbehältern ausliefern, da mir die Verpackung völlig egal ist – der Kontrast zum hochwertigen Sony-Smartphone fällt dann aber trotzdem auf. Zumal man sich schon wundert, warum Sony bei Gerätepreisen von fast 1.400 € nichtmal mehr ein USB-C-Kabel in den Karton legt.

    Sony Xperia 1 Mark V Rückseite
    Die Rückseite des Xperia 1 Mark V ist nun geriffelt und ein wenig griffiger. / © nextpit

    Zurück vom Kopfkratzen erfreuen sich Eure Finger beim Xperia 1 Mark V aber am Gorilla Glas Victus 2 auf der Vorder- und Rückseite. Eingefasst sind die Glaselemente in einen geriffelten Metallrahmen, der beim Festhalten besonders griffig erscheint. Griffiger geworden ist zudem die Rückseite, die Sony anraut.

    Nur wenige Millimeter aus der Rückseite ragt das Kameraelement mit seinen drei Linsen hervor. Obwohl Sony hier bewegliche Elemente zum Zoomen und einen größeren Sensor einsetzt, ist die Kamera deutlich dezenter als bei anderen Flaggschiffen. Weitere Besonderheiten des 1 Mark V sind der Kopfhörerausgang an der Oberseite, die Stereo-Speaker mit beidseitiger Ausrichtung nach vorn sowie der SIM-Karten- und MicroSD-Schlitten, der sich ohne Werkzeug entnehmen lässt. Trotz dieser Besonderheiten bleibt das Handy nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt.

    Sony Xperia 1 Mark V SIM-Schlitten
    Den SIM-Schlitten könnt Ihr ohne Werkzeug herausnehmen. / © nextpit

    Auch wenn Sony dieses Design schon seit Jahren verfolgt, es geht mit seiner monolithischen Ästhetik auch im Jahr 2023 noch auf. Kritik gibt's allerdings für die scharfen Kanten, die sich bei längerer Nutzung seitlich in den kleinen Finger bohre. Das ist besonders störend, da Sonys Handy aufgrund seiner Kopflastigkeit gerne mal nach hinten kippt, wenn man es in einer Hand hält und die Position des kleinen Fingers verändern will. Hier hat Sony gepatzt!

    Display

    Im 21:9-Format verbaut Sony im Xperia 1 Mark V ein 6,5 Zoll großes 4K-Display samt 120 Hertz Bildwiederholrate und etlichen HDR-Zertifikaten. Adaptiv ist die Framerate bei Inhalten zwar nicht, dafür sorgt die Abtastrate von 240 Hertz beim Gaming für schnelle Reaktionszeiten. 10-Bit-Support, der Creator-Mode, ein X1-Prozessor für cleveres Upscaling sowie unendliche Kontraste dank OLED-Technologie gibt's ebenfalls.

    Gefällt:

    • Echte 4K-Auflösung (3.840 x 1.644 px)
    • Tolle Farbwiedergabe samt Möglichkeiten zur Feinabstimmung
    • Hell genug für Sonnenschein 

    Gefällt nicht:

    • Keine adaptive Bildwiederholrate
    • Format für viele Medienformate eher ungeeignet
    • Schwierige Ein-Hand-Bedienung

    Kurz vorab: Meine Augen sind an das kleine 5,4-Zoll-Display des iPhone 13 mini gewöhnt. Im Vergleich wirkt das Sony-Display nicht nur groß wie eine Kinoleinwand, Bilder und Medieninhalte wirken auch deutlich schärfer. Das liegt an der extrem hohen Pixeldichte von 643 ppi, an die das iPhone mit 443 ppi längst nicht herankommt.

    In Kauf nehmen müsst Ihr dabei allerdings, dass die meisten Videos mit schwarzen Rändern an den Seiten angezeigt werden. Denn Sony liebt sein 21:9-Format, obwohl es im World Wide Web kaum Medieninhalte dafür gibt. Selbst die eigenen Video-Apps nehmen standardmäßig in 16:9 auf. Na, sieh mal einer an! Während schwarze Ränder bei einem OLED-Display nicht sehr negativ auffallen, erschwert Sony mal wieder die Bedienung mit einer Hand.

    Sony Xperia 1 Mark V Vorderseite
    Das Display kommt noch immer ohne Notch und mit 4K-Auflösung. / © nextpit

    Ich habe recht große Hände und muss meine Finger schon arg strecken, um die Benachrichtungsleiste des Xperia 1 Mark V herunterzuziehen. Es ist also meist nötig, umzugreifen und dabei zu riskieren, dass Sonys kopflastiges Handy herunterfällt. Das könnte – und sollte – man zukünftig wirklich anders lösen. Zumal das Handy bei kleineren Hosentaschen frech wie die Katze auf einem RIPNDIP-Shirt aus der Tasche lugt.

    Zertifiziert ist Sonys aktuell bestes Handydisplay übrigens für HDR 10, HLG und bietet eine eigensinnige 10-Bit-Unterstützung. Diese nutzt 8 Bit zur Darstellung und 2 Bit zur Glättung, um besonders weiche Farbübergänge zu ermöglichen. Sieht im Alltag gut aus, mehr kann ich ohne Laborergebnisse nicht sagen. Und Ihr wisst, dass wir unseren Fokus bei nextpit eher auf echte Praxis-Eindrücke legen.

    Und aus diesen kann ich Euch versichern, dass im Xperia 1 Mark V ein hervorragendes Display steckt. Schärfe, Farbtreue bei der Bildbearbeitung und auch die flüssigen 120 Hertz samt 240 Hertz Abtastrate sind im Alltag eine Wonne. Technisch mangelt es der Anzeige aber an der Möglichkeit, die Wiederholrate adaptiv anzupassen. Hier habt Ihr nur die Wahl zwischen 60 Hertz zum Stromsparen und 120 Hertz.

    Sony Xperia 1 Mark V Stirn
    Leider nicht mehr da: Die Benachrichtigungs-LED aus dem Xperia 1 Mark III. / © nextpit

    Ach ja, kleines Mini-Detail im Vergleich zum Xperia 1 Mark III, das ich seinerzeit getestet habe: Sony hat die Benachrichtigungs-LED aus der Stirn genommen. Shame on you, Sony – Shame on you!

    Software

    Ausgeliefert wird das Xperia 1 Mark V mit Android 13 – und soll laut Herstellerangaben auch noch Android 15 bekommen. Das ist mau, genau wie die drei Jahre an monatlichen Sicherheits-Updates, die Sony verspricht. Vorinstallierte Apps gibt's kaum und Sony fährt seinen nahezu-Stock-Android-Kurs fort.

    Gefällt:

    • Nahezu Stock-Android
    • Alle Zusatz-Apps, die Sony installiert, sind sinnvoll

    Gefällt nicht:

    • Miese Update-Politik für 1.399 €
    • Miese Update-Politik für 1.399 € (Doppelung ist Absicht!!)

    Ich bin ehrlich: Ich brauche noch Platz für die Kamera-Sektion dieses Testberichts! Daher fasse ich mich kurz. Alles, was Ihr über Android 13 wissen solltet, lest Ihr im verlinkten Testbericht. Und Sony schafft es auch in dieser Generation nicht, seine Update-Politik zu verbessern.

    Rückseite Sony Xperia 1 Mark V
    Die Rückseite des Xperia 1 Mark V ist nun geriffelt. / © nextpit

    Heißt: Kauft Ihr Euch dieses Handy mit Preisschild eines Gebrauchtwagen mit frischem TÜV, bekommt Ihr keine Updates mehr, wenn auch der TÜV beim Gebrauchtwagen ablaufen würde. Zwei Jahre Android-Updates sind zu wenig, da hilft auch das zusätzliche Jahr an monatlichen Android-Updates nicht. Das ist wirklich, wirklich zu unwirtschaftlich, Sony!

    Leistung & Technik

    Im Xperia 1 Mark V arbeitet der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2, der in Sonys Flaggschiff erfreulich kühl bleibt. Hinzu kommen satte 12 GB RAM und 256 GB interner Speicher, den Ihr über MicroSD-Karten erweitern könnt. Wartezeiten gibt es in 2023er-Flaggschiffen quasi nicht mehr und aktuell gibt's keine Mobile Games, die diese Hardware ausreizen würden. Selbst Videoschnitt und Bildbearbeitung geht flüssig von der Hand.

    Gefällt:

    • Wunderbare Systemperformance
    • Sony konnte Hitzeprobleme der Vorgänger beheben
    • Erweiterbarer Speicher in einem Flaggschiff

    Gefällt nicht:

    • Fingerabdrucksensor im An-Knopf nicht immer zuverlässig
    • Vibrationsmotor wirkt ein wenig aggro

    Von Android-Flaggschiffen im Jahr 2023 geht ein gewisser Stressfaktor aus. Denn die Handys laden Apps und Inhalte dermaßen schnell, dass man kaum hinterher kommt. Wie immer habe ich die Animationen in den Entwicklereinstellungen verkürzt und damit ist das neue Sony-Flaggschiff das schnellste Handy, das ich je benutzt habe. Mobile Games, Bildbearbeitung und Benchmark-Tests steckt das Smartphone zudem locker in die Tasche.

    Dabei fiel mir im Vergleich zum Xperia 1 Mark III auf, dass Sony endlich die Hitzeprobleme im Alltag in den Griff bekommen hat. Zwar zeigt der 3D Mark Stresstest noch immer einen deutlichen Leistungsabfall durch Thermal Throttling. Dafür blieb das Handy aber selbst bei 30 Grad im Hochsommer kühl, auch wenn es beim Joggen in der Affenhitze in meiner Hosentasche verweilte und meine Laufstrecke per GPS verfolgte.

    Bottlenecks, also Komponenten, die das Handy ausbremsen, gibt es beim Xperia 1 Mark V nicht. Der RAM ist mit 12 GB üppig bemessen, das SoC schafft es inzwischen sogar, die Extreme-Benchmarks in 3D Mark flüssig anzuzeigen und der interne Speicher ist mit 256 GB bereits ab Werk üppig. Dass Sony diesen über microSD-Karten erweiterbar macht, ist zudem ungemein praktisch. In manchen Ländern steht zudem eine 512-GB-Variante zur Auswahl.

    Sony Xperia 1 Mark V Fingerabdrucksensor
    Der Fingerabdrucksensor ist ein wenig zu empfindlich. / © nextpit

    Technisch ist das 1 Mark V aber auch sonst beeindruckend, mit seinem hochwertigen 3,5-mm-Klinkenanschluss, seinen lauten Stereo-Speakern und einem hochwertigen Vibrationsmotor. Dieser schien mir zuweilen aber ein wenig aggressiv, etwa beim Tippen in der Gboard-Tastatur. Darüber hinaus finde ich Sonys Fingerabdrucksensor ein wenig zu empfindlich. Beim Herausnehmen aus der Hosentasche wollte dieser meine Finger manchmal so häufig scannen, dass ich meinen Code eingeben musste.

    Noch ein Plus: Der Abstandssensor in der Stirn ist endlich gescheit kalibriert. Das Xperia 1 Mark III und das Xperia 1 Mark IV hatten eine Tendenz dazu, den Bildschirm beim Telefonieren anzuschalten. Gespräche legte man dann gerne mal mit der Backe auf. Kommt hier nicht mehr vor – jetzt endlich zur Kamera!

    Kamera

    Sony verwendet im Xperia 1 Mark V einen neuartigen Stacked-CMOS-Sensor mit "2-Schichten-Transistor-Pixel". Dieser bietet erstmals in einem Sony-Flaggschiff 48 statt 12 Megapixeln. Hinzu kommen gewohnte Stärken wie extrem umfangreiche Kamera-Apps, variabler Zoom in der Telelinse und ein dedizierter Kameraknopf samt Autofokus-Feature. Videos könnt Ihr nach wie vor in 4K bei 120 fps aufnehmen – mit jeder Kamera.

    Gefällt:

    • Hervorragende Bildqualität der Hauptkamera (vor allem als RAW entwickelt)
    • Kamera-Apps sind der Konkurrenz meilenweit voraus (zumindest für Enthusiasten)
    • Per USB-C Gen 3.2 als externer Monitor für Sony-Kameras verwendbar
    • Dedizierter Kamera-Knopf

    Gefällt nicht:

    • Telefotos überzeugen im Detail weniger (unscharf, verwaschen und chromatische Aberrationen)
    • Sehr neutraler Look im Vergleich zu anderen Smartphones
    • Brennweitenbereich von 85 - 125 mm der Telekamera unpraktisch
    • Aufnahmen zwar in S-Cinetone, nicht aber in S-Log

    Kurzer Kommentar: Ich habe Euch in diesen Test drei Galerien eingebaut. Die erste zeigt JPEG-Aufnahmen direkt aus dem Xperia 1 Mark V. In der zweiten habe ich RAW-Aufnahmen nach meinem gusto in Lightroom bearbeitet. Und in der dritten habe ich einige Aufnahmen mit meiner Sony Alpha 7 IV und dem Sigma 24-70 mm f/2.8 Art nachgeknipst. Alle Vergleichsbilder sind unbearbeitet und in JPEG aufgenommen worden.

    Über die Kamera des Xperia 1 Mark V ließe sich ein eigener Testbericht schreiben. Denn das Setup aus Weitwinkellinse mit neuem 48-Megapixel-Stacked-CMOS-Sensor, einer Ultraweitwinkelkamera und dem variablen Telezoom ist zusammen mit den etlichen Einstellungen etwas, das man zu bedienen lernen muss. Je länger man sich mit dem 1 Mark V beschäftigt, desto besser werden die Fotos – doch dazu später mehr.

    Sony Xperia 1 Mark V Kamera
    Trotz T*-Coating ließen sich im Test Lensflares erkennen. / © nextpit

    Technisch müssen wir erst einmal festhalten, dass Sony auch für viele andere Hersteller Kamerasensoren entwickelt. Der Hersteller könnte also theoretisch das Potenzial seiner eigenen Hardware bestmöglich ausnutzen. Diesen Vorteil verspielt Sony allerdings ein wenig. Denn die Aufnahmen bleiben häufig hinter den Erwartungen zurück, die man an ein Kamerahandy für 1.399 € stellen sollte.

    Besonders deutlich wird das bei den Aufnahmen der Telekamera, die variabel zwischen einem Brennweitenbereich von 85 - 125 mm zoomen kann. Dieses Feature ist äußerst selten und ich schätze, dass Sony es schon in der nächsten Generation fallen lassen wird. Denn Telefotos weisen mit dem Xperia 1 Mark V etliche optische Fehler auf. Die Farben der Fotos wirken verwaschen, es mangelt auch unter optimalen Lichtbedingungen an Schärfe und es lassen sich starke chromatische Aberrationen, also Farbsäume etwa um Äste von Bäumen, erkennen. Bei RAW-Aufnahmen ließ sich leicht durch "dehazing" und weitere Anpassungen regulieren. Vergleichbar mit der Haupt- und UWW-Kamera waren die Fotos aber kaum,

    Diese Nachteile überwiegen die praktische, optische Zoomfunktion – zumal der Abstand zwischen 24 mm im Weitwinkel und 85 mm beim Zoomen sehr hoch ist. Da ich gerne Porträts aufnehme, fehlt mir der Brennweitenbereich um 50 mm beim Fotografieren. Und die fehlende Schärfe macht bei Porträts nicht wirklich Spaß.

    Bei der Hauptkamera mit 24-mm-Objektiv schlägt das ins Gegenteil um. Die Aufnahmen sind knackscharf, offenbaren als RAW-Dateien in der Nachbearbeitung einen irren Dynamikumfang und überzeugen auch in ihrer Farbtreue. Hier bekommt Ihr eine Qualität, die ich persönlich nicht auf Anhieb von einer hochwertigen Digitalkamera wie der Sony RX100 unterscheiden könnte. Jedoch sehen Porträts mit 24mm ein wenig ulkig aus, da die Gesichtszüge im Weitwinkel verzerrt werden. Landschaftsaufnahmen, Street-Photography und Schnappschüsse sehen aber fantastisch aus.

    Diesbezüglich war ich auch vom Ultraweitwinkel überrascht, der dank Autofokus ebenfalls knackscharf ist. Sony versäumt es allerdings, einen Makromodus anzubieten. Wer das Xperia 1 Mark V mit Modellen wie dem iPhone 14 Pro oder dem Xiaomi 13 Ultra (zum Test) vergleicht, der wird enttäuscht.

    Unabhängig von der gewählten Kamera überzeugt das Xperia 1 Mark V mit einer wahnwitzigen Geschwindigkeit beim Fokussieren und Auslösen. Gleiches gilt für Serienaufnahmen mit 30 Bps, bei denen auf Wunsch Augen oder Gesichter verfolgt werden können. Das sind Funktionen, die Sony aber schon in älteren Modellen einführte. Genau wie die Möglichkeit, mit allen drei Kameras auf der Rückseite 4K-Videos mit bis zu 120 Bps aufzunehmen.

    Xperia 1 Mark V Auslöseknopf
    Dank Auslöseknopf macht Fotografieren mit dem Sony Spaß. / © nextpit

    Was ist also noch neu in der fünften Generation? Sony setzt auf eine neue KI, die an die Systeme der A7RV und der ZV-E1 erinnert, um beim Autofokus noch präziser zu werden. Funktioniert! Hinzu kommt eine Motivverfolgung sowie ein Feature für Produktpräsentationen beim Filmen. Funktioniert auch! Und mit S-Cinetone rückt ein beliebter Videostil nach, der dazu führt, dass Ihr die Aufnahmen Eurer Alpha-Kamera und vom Handy einfacher mischen könnt. Funktioniert auch ... sieht aber längst nicht so gut aus wie Aufnahmen in Log-Formaten, bei Sony "Slog" genannt. Die Funktion fehlt dem Handy und würde das Filmen noch einmal leistungsstärker machen.

    Fürs nächste Jahr wünsche ich mir von Sony also, dass sie die variable Telekamera durch eine Festbrennweite mit guten optischen Eigenschaften ersetzen. Denn Zoom-Aufnahmen haben meinen sehr positiven Eindruck beim Betrachten am PC deutlich geschmälert. Das ist besonders schade, da Fotografieren mit dem Xperia 1 Mark V aufgrund der umfangreichen Kamera-Apps – sie sind übrigens an das neue Menü der Alpha-Kameras angelehnt – und des praktischen Auslöseknopfes mehr Spaß machen als mit den meisten anderen Handys.

    Akku und Aufladen

    Im Xperia 1 Mark V sitzt ein Akku mit 5.000 mAh. Aufgeladen wird dieser über kompatible Netzteile mit maximal 30 Watt. Wireless-Charging wird ebenfalls unterstützt. Laut Herstellerangaben legt man beim Flaggschiff besonderen Wert auf eine lange Lebensdauer, die nach drei Jahren noch 80 % der Akkuleistung bringen soll. Das Handy läuft also noch den ganzen Tag, wenn die Update-Gewährleistung ausgelaufen ist.

    Gefällt: 

    • Lange Akkulaufzeiten
    • Wireless-Charging wird unterstützt
    • Lange Lebensdauer des Akkus

    Gefällt nicht:

    • Quick-Charging mit 30 Watt zu langsam
    • Kein Lade-Adapter im Lieferumfang

    Verzeiht mir meinen Sarkasmus, aber Sonys Langlebigkeits-Strategie ist doch wirklich absurd. Im Presse-Briefing zum Xperia 1 Mark V ging es minutenlang um die Langlebigkeit des Akkus, die ja an und für sich sehr begrüßenswert ist. Nur zieht sich der geringe Software-Support wie ein blutroter Faden durch diesen Test.

    Sony Xperia 1 Mark V USB-C-Kabel
    Ein USB-C-Kabel müsst Ihr selbst besorgen, wenn Ihr das neue Sony-Flaggschiff kauft. / © nextpit

    Denn er ist umso ärgerlicher, da das Xperia 1 Mark V im Alltag auch bei der Akkulaufzeit überzeugt. Das Handy behält nach einem Tag intensiver Nutzung noch knapp 20 % der Akkuleistung übrig. Und das, obwohl ich das Display stets in 4K und bei 120 fps betrieben habe. Ihr werdet den Akku also womöglich über Nacht aufladen und somit ist es nur selten von Nachteil, dass Sonys Flaggschiff nur mit 30 Watt lädt.

    Quick-Charging ist in manchen Situationen dennoch praktisch. Und hier bleibt das Sony-Gerät hinter der Konkurrenz zurück. Könnte das Handy schneller laden, müsstet Ihr aber sowieso nach einem passenden Ladegerät suchen. Denn weder Adapter noch Kabel sind im Lieferumfang des 1 Mark V enthalten.

    Was ich zu guter Letzt noch durchaus charmant finde: Das Xperia 1 Mark V lädt intelligent auf, um den Akku zu schonen. Stellt Ihr auf 7:00 morgens einen Wecker im Android-Betriebssystem, wird das Handy bis zu diesem Zeitpunkt langsam und schonend geladen. Längst keine Weltneuheit, aber sehr nett.

    Fazit

    Hach, was ist das Xperia 1 Mark V für ein hochwertiges und leistungsstarkes Smartphone. Und hach, wie unvernünftig ist es, sich das neueste Sony-Flaggschiff für 1.399 € zu kaufen. Das liegt weniger am Preis, den man als Vorbesteller oder über Mobilfunkverträge durchaus senken kann – sondern am größten Manko des Xperia 1 Mark V.

    Denn der Software-Support von zwei Android-Generationen und drei Jahren an Sicherheits-Updates sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Aber irgendwie ist das auch wieder so richtig Sony. Denn warum ein perfektes Produkt auf den Markt bringen, wenn man nicht auch ein paar kleine und große Patzer einbauen kann? Warum nicht mal ein Handy 16,5 cm lang machen, entwickelt in einem Land, in dem Menschen eher kleine Hände haben? Und warum eine Telekamera mit ausreichend Schärfe und einer sinnvollen Brennweite einbauen, wenn diese stattdessen ein wenig Zoomen kann?

    Sony Xperia 1 Mark V Kopfhöreranschluss
    Dass Sony noch immer einen Kopfhöreranschluss verbaut, muss man lieben! / © nextpit

    Sony weiß haargenau, wer seine Handys kauft. Enthusiasten und Profis, die eine gewisse Qualität und Zuverlässigkeit erwarten. Aus diesem Grund nutze ich seit Jahren Sony-Alpha-Kameras. Sie sind stocknüchtern, professionell, zu 95 % zuverlässig und liefern einen neutralen Look, den ich selbst noch anpassen kann. Nix Prestige, nix verspielt mit blinkenden LED-Rückseiten – Anzugträger Sony halt.

    Und wenn diese Unaufgeregtheit verloren geht, dann bringt Technik einen wirklich ins Staunen. Wenn die Bilder auf großen Bildschirmen plötzlich genauso aussehen wie auf dem kleinen Display. Oder Videos den neutralen Look liefern, den ich für das Colorgrading beim Videoschnitt brauche. Wenn ich auf dem Handy ein Video schneiden muss und ich dank 3,5-mm-Buchse keinerlei Latenz mitdenken muss.

    Für diejenigen, die danach suchen, ist das Xperia 1 Mark V perfekt. Denn es ist technisch in vielen Punkten beeindruckender als die Konkurrenz – nur ohne das ganze Tamtam. Daher bedient auch dieses Sony-Flaggschiff eine kleine Nische. Und meiner Meinung nach, lieber Herr Sony, hat es gerade diese Nische eine längere Produktpflege als drei Jahre verdient. Aus dem Grund, mit tadelndem Finger: Vier Sterne!

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    Zu den Kommentaren (45)
    Benjamin Lucks

    Benjamin Lucks
    Produkt-Tester

    Benjamin arbeitet als freiberuflicher Journalist und ist dabei stets auf der Suche nach Besonderheiten, die neue Handys, Kopfhörer und Gadgets für den Leser interessant machen. Gelingt das nicht, tröstet er sich mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und seiner Digitalkamera.

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    • Olaf Gutrun 56
      Olaf Gutrun vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Wohl abgesehen vom Note20u; s22u;s23 u eines derwenigen Geräte mit gutem Displayformat ( Rechteckig.)

      Selbst einen so dicken Rand oben u d unten, würde ich mittlerweile diesen dummen gerundeten Displayecken vor ziehen. Wenigstens ist die Darstellung nicht verschandelt und das Display im ganzen 100% Nutzbar.

      Finde die gerundeten Ecken mittlerweile echt mehr als pfui


    • 1
      Mike vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Das Xperia 1V könnte das fast perfekte Handy sein, wenn es 2cm kürzer wäre! Ich habe das Mk4 probiert und es paßt in keine Hosentasche und es ist sehr "kopflastig"so das es leicht aus der Hand" kippt"bei Einhandbedienung! Sony sollte es kürzer machen und als Compact anbieten,der Verkaufserfog wäre garantiert!


      • Benjamin Lucks 33
        Benjamin Lucks
        • Admin
        • Staff
        vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Stimmt, die Compact-Modelle waren damals wirklich sehr beliebt.

        Theoretisch wäre das Xperia 10 Mark V eine kleinere und leichtere Alternative. Wirklich konkurrenzfähig ist das Modell aber nicht.


      • Olaf Gutrun 56
        Olaf Gutrun vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Jo mein s21u war auch extrem kopflastig, kam von einem s20 welches eine perfekte Gewichtsverteilung hatte, mir viel das s21u auch furchtbar oft herunter deswegen.

        S22u u d s23u waren wieder perfekt im balancing.


        Unterschätzt man total wie extrem das Handling unter einer schlechten Gewichtsverteilung leidet, so Geräte wirken auch viel schwerer, sie liegen unsicher in der Hand und machen oft die Einhandbedienung absolut unmöglich.

        s21u konnte ich auch nicht mit einer Hand bedienen, das große s23u kann ich perfekt mit einer Hand bedienen.

        S22 und s23 vielen mir nun in 1,5 Jahren nicht einmal herunter, mein s20 auch nicht.

        Das s21u.lag dauernd aufm Boden!

        Richtig kacke ist so etwas.


    • 26
      Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Irgendwie hat man den Eindruck, dass Sony seine Systemkameras nicht kanibalisieren will. Das überlassen Sie lieber Apple. Dafür bekommt man bei Sony mehr Kreativität, zum Beispiel schöne Doppelmondfotos. Auch der Spielraum für weitere Bildbearbeitung wird wie bei den großen Kameras beibehalten. Auch der Preis steht dem kaum nach.
      Die Smartphonekamerasoftware der Konkurrenz scheint durchpatentiert zu sein.


      • Benjamin Lucks 33
        Benjamin Lucks
        • Admin
        • Staff
        vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Ich nutze eine A7 IV Systemkamera von Sony und habe gerade im Kontrast mit dem Sony-Smartphone gemerkt, dass die Kannibalisierung bei Profis oder auch Enthusiasten keine große Gefahr ist.

        Schon alleine, mit echten Knöpfen und in wenigen Sekunden die richtigen Einstellungen zu finden, ist etwas, das man beim intensiven Fotografieren braucht. Die Kamera als Werkzeug mit Knöpfen, einem Sucher und Funktionen zur Bildprüfung wird in der Frage zu Smartphone vs. Kamera mmN viel zu sehr außer Acht gelassen.

        Gleichzeitig enthalten die RAW-Dateien viel mehr Informationen, ich kann Objektive wechseln und find's ungemein praktisch, dass auf meiner Kamera nicht plötzlich Anrufe oder WhatsApp-Nachrichten auftauchen.

        Michael K.


        • Olaf Gutrun 56
          Olaf Gutrun vor 7 Monaten Link zum Kommentar

          Naja gibt aber auch Bluetooth tool, mit denen man auch eine Smartphone Cam einstellen kann.

          Schade den Bildmodus kann man auch per sprache ändern, könnte man per sprache auch andere Dingen einstellen, könnte das auch sehr praktisch sein.

          Hmm naja mit den Benachrichtigungen, dafür gibt es einen Offline Modus 😁


    • 12
      Jay Are vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Ich habe den Vorgänger dieses Geräts letztes Jahr günstig geschossen - wichtig waren mir eigentlich nur SD Karte und Kopfhörer Anschluss.

      Der Kritikpunkt der scharfen Kanten dürfte bei den meisten Nutzern hinfällig sein, da Schutzhüllen verwendet werden.

      Die Updatepolitik kann einem auch herzlich egal sein, wenn man sich sowieso ein Alternatives ROM installiert, da bekommt man mit etwas Glück nach 10 jahren noch monatlich updates.

      Als DSLR Liebhaber, fand ich Handyfotos bislang eher unbrauchbar - Sony hat das geändert, es macht damit richtig Spass!
      Ich verstehe nicht ganz, warum die Neutrlität der Kamera hier negativ bewertet wird - genau das will man doch, die Realität möglichst genau so abbilden wie sie ist.

      Wenn man sich an das 21:9 Format einmal gewöhnt hat, möchte man es nicht mehr missen. Hochkant liegt es perfekt in meinen riesiegen Händen und zeigt mehr Inhalte beim surfen. Horizontal schaue ich darauf meistens Filme, da ich keinen Fernseher besitze - die Darstellung ist eine Freude.

      Was eher ein Notkauf mangels Alternativen war, entpuppt sich langsam als perfektes Smartphone für mich :)

      Schade, dass Sony die Benachrichtigungs LED gestrichen hat - ansonsten klingt es für mich nach einem runum gelungenen Nachfolger.
      Danke für den Bericht!

      Gelöschter AccountThomas OppenheimBenjamin Lucks


      • 2
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Habe die LED zuerst auch vermisst, aber das Always-On Display ersetzt sie voll.


      • Olaf Gutrun 56
        Olaf Gutrun vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Nicht jeder will sein Smartphone in einer Hülle haben, dann kann ich mir auch ein leichtes Kunstoff Phone holen wenn das touch and feel denn so egal wäre.

        Zum scharfkantigen feel, dann noch ein übergewicht an einer Seite, ist extrem von Nachteil.

        Naja und auch nicht jeder sieht es ein bei einem so teuren Gerät Custom Fw auf zu spielen und die Garantie zu verlieren.

        Hätte mir das Sony gekauft, bleibe aber wegen der miesen Software bei Samsung. Auch beim drum herum an Software insbesondere bei der Cam bietet Sony zu wenig.

        Mein Arbeitskollege hat seins sehr schnell wieder verkauft wegen der miesen Software.
        Hatte viele Probleme mit dem Gerät inklusive Datenverlust.


        Ich glaube wohl kaum das du ei e Custom Rom.mit aktuellen Android bekommen wirst, die Customs beziehen sich meistens auf die originale Firmware, bekommt diese keine Updates, bekommt auch deine Custom Firmware keine Updates, zumindest nicht Android oder Sicherheits Technisch.

        Von daher ist Sony gerade fürn Arsch in meinen Augen.

        Habe mich durchaus für die Geräte interessiert, aber vieles daran ist halbgar Software bedingt. Die Cams überzeugen vllt Hardware Technisch, Software Seitig am Ende meist aber auch nicht.


    • 3
      Werni vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Da ich mir sowieso jedes Jahr das beste Sony-Flaggschiff kaufe spielt für mich die Update-Dauer keine Rolle. Danke an Sony, dass die wichtigen Dinge wie 3,5mm, SD, Loch-und Notch-los, 21:9, Stereo-Lautsprecher nach vorne, kaum Bloatware, Fotografier- und Video-Apps beibehalten werden :)

      Thomas OppenheimichRubens EishimaBuddyHoli


      • 27
        BuddyHoli vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Und genau wie alle Sony-Geräte, ob TV, Player, Lautsprecher, Headsets oder was auch immer: Zu wenig Leistung für zu viel Geld. Ich finde die gesamte Sony Produktpalette auch echt schick, aber solange mit keine Gans goldene Eier vor die Tür legt, bin ich nicht bereit, mehr zu zahlen als sonstwo.


        • 2
          Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

          Watt watt is, datt kost auch watt 😎


    • 4
      ich vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Schon merkwürdig warum man nicht erwähnt dass das Xperia keine Notch oder Kamera Loch hat.
      Finde das sollte schon als Pro stehen.

      Zum Format des Telefons, wurde geschrieben,
      Für viele Medien unbrauchbar.

      Für welche Medien denn?
      Welches Format hat denn Apple oder Samsung? 20 zu 9,4 oder?

      Sony benutzt ja die Cinema pro App.
      Und Kino Filme werden schon lange im Cinmascope Format 21:9 gedreht.

      Da Sony selbst Kameras für Film Drehs herstellt.
      Liegt es nahe das man das Format beibehält.

      Wenn ich ein Video mit der Cinema pro App drehe, hab ich keine schwarzen Balken.

      Schau ich ein Film auf dem Handy, hab ich auch keine schwarzen Balken.
      Und auch kein lässtigen schwarzen Punkt im Bild.

      Wäre prima wenn sie Mal aufzählen für welche Art von Medien 21:9 ungeeignet ist.

      Popcorn steht schon bereit.


      • Thomas_S 20
        Thomas_S vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Der meiste content auf YT ist 16:9


        • 4
          ich vor 7 Monaten Link zum Kommentar

          Dann müsstest du dir ja ein 16:9 Handy kaufen.

          Der Vorteil beim 21:9 ist auch,

          Beim surfen im Internet wird mehr auf der Internet Seite dargestellt.

          Während bei dir 2-3 teilen fehlen, kann ich die immer noch sehen.

          Auch beim Splittscreen sehr ich auf beiden Fenstern mehr.

          Selbst bei YouTube live Videos haben rechts dadurch die Kommentare mehr Platz und das Bild ist weniger abgeschnitten.

          21:9 ist schon deutlich besser wenn man erst einmal die Vorteile erkannt hat.

          Gelöschter Account


      • 27
        BuddyHoli vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Für welche Medien denn?
        Welches Format hat denn Apple oder Samsung? 20 zu 9,4 oder?
        -- Lässt sich nicht verallgemeinern: Aber 21:9 ist tatsächlich vollständig dämlich. Kein Video/kein Stream kommt mit diesem Format daher.

        Sony benutzt ja die Cinema pro App.
        Und Kino Filme werden schon lange im Cinmascope Format 21:9 gedreht.
        -- Was absolut nichts miteinander zu tun hat, denn Filme, die du dann später streamen oder kaufen kannst, sind nie 21:9

        Da Sony selbst Kameras für Film Drehs herstellt.
        Liegt es nahe das man das Format beibehält.
        -- Kinofilm ist nicht gleich DVD/BR/Streaming-Format

        Schau ich ein Film auf dem Handy, hab ich auch keine schwarzen Balken.
        Und auch kein lässtigen schwarzen Punkt im Bild.
        -- bei 21:9? doch!

        TimTenten


        • 103
          Tenten vor 7 Monaten Link zum Kommentar

          Erwähnen könnte man auch noch, dass das Schauen von Kinofilmen auf einem vergleichsweise winzigen Smartphonedisplay so ziemlich die unsinnigste Nutzung eines Smartphones darstellt. Das Format also ausgerechnet für diese Nutzung auszulegen macht ebenso wenig Sinn.

          TimBuddyHoliThomas_S


        • 4
          ich vor 7 Monaten Link zum Kommentar

          Siehst du bei 21:9 Filmen hast du ein lästigen schwarzen Punkt.

          Das hab ich beim Sony nicht.

          Und zum Thema das es kaum 21:9 Moment gibt.

          Gib Mal bei IMDb bei der Suche 21:9 und 16:9 ein. Schau Mal was mehr Ergebnisse liefert, welches Format.


        • 103
          Tenten vor 7 Monaten Link zum Kommentar

          Es gibt aber fürs Smartphone kaum 21:9 Content. Kinofilme werden nicht fürs Smartphone gemacht. Von daher ist eine Recherche bei IMDb sinnlos.

          Thomas_STimBuddyHoli

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