Xiaomi Mi Band 6 im Test: Der König ist tot, es lebe der König!

Xiaomi Mi Band 6 im Test: Der König ist tot, es lebe der König!

Ein größeres AMOLED-Display, SpO2-Tracking – da muss das Mi Band 6, Xiaomis neuester Fitness-Tracker, doch zwangsläufig noch besser sein als sein Vorgänger, oder? Lasst uns das in diesem Review herausfinden.

Bewertung

Pro

  • Größeres Display
  • SpO2-Tracking
  • hoher Tragekomfort
  • tolles Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

  • kein GPS
  • etwas kürzere Akkulaufzeit als beim Mi Band 5

Xiaomi Mi Band 6: Kurzfazit

Das Mi Band 6 sieht seinem Vorgänger auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich. In der Tat ist es fast identisch groß wie das Mi Band 5, bietet dennoch das deutlich größere Display mit 1,56 Zoll. Mit 152 x 486 Pixeln hat Xiaomi auch die Pixeldichte erhöht und hell ist das Panel nach wie vor. 

Das Xiaomi Mi Band 5 im Test

Ansonsten hat der chinesische Hersteller den Fitness-Tracker sehr schüchtern, aber sinnvoll verbessert, beispielsweise das von vielen gewünschte SpO2-Tracking ergänzt, aber auch den Preis leicht auf knapp 45 Euro angehoben. Wer das Mi Band 5 mochte, wird vielleicht den Soft-Button unterhalb des Displays vermissen, der nicht mehr an Bord ist.

Dieser fehlende Button ist ebenso ein Preis des größeren Displays wie die geschrumpfte Akkulaufzeit. 14 Tage ohne Steckdose sind nur noch bei sehr, seeeehr sparsamer Nutzung möglich, über eine Woche kommt Ihr aber nach wie vor locker. Ebenfalls schade: GPS ist nach wie vor nicht mit von der Partie. 

Wer das Mi Band 5 nutzt, muss nicht zwangsläufig auf das Mi Band 6 wechseln, es sei denn, der Vorteil des größeren Displays ist Euch wichtig genug. Für alle anderen, die für wenig Geld in die Welt der Fitness-Tracker einsteigen wollen, ist das Mi Band 6 uneingeschränkt zu empfehlen. Der Klassenprimus Mi-Band ist in der 6. Generation besser denn je!

Ist das Mi Band 6 icht das richtige? Im folgenden Widget seht Ihr unsere Auswahl der besten Fitness-Tracker mit tagesaktuellen Preisen

 

Design & Display: Größer ist immer besser, oder?

Xiaomi gelingt die Quadratur des Kreises, indem man das Display um 50 Prozent erhöht, ohne das ganze Gerät vergrößern zu müssen. Hut ab, Xiaomi! 

Hat mir gefallen:

  • größeres Display
  • höhere Auflösung
  • tolle Verarbeitungsqualität

Hat mir nicht gefallen:

  • kein Umgebungslichtsensor

Es gab nicht viel, was wir am Mi Band 5 ernsthaft kritisieren konnten. Am ehesten störte mich – Captain Maulwurf himself – das etwas schlecht ablesbare Display. Das lag nicht an der AMOLED-Technologie und auch nicht an der Helligkeit von bis zu 450 Nits, sondern war der geringen Größe von 1,1 Zoll geschuldet und der dadurch recht kleinen Schrift. 

Hält man beide Generationen – das Mi Band 5 und das Mi Band 6 – ausgeschaltet nebeneinander, könnten sie Zwillinge sein, sowohl von Form als auch Größe. Schaltet man die Panels jedoch ein, wird der größte Vorteil des Mi Band 6 deutlich sichtbar: Das Display ist auf 1,56 Zoll angewachsen, Ihr seht also deutlich mehr auf dem Teil.

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Schön groß präsentiert sich das Display des Mi Band 6 / © NextPit

Dass man das in den nahezu identischen Maßen – 47,4 x 18,6 x 12,7 mm – des Vorgängers hinbekommt, liegt daran, dass das Display nicht mehr viereckig ist, sondern die runde Form des Mi Band 6 spiegelt. Die Helligkeit bleibt bei 450 Nits, die Auflösung hat Xiaomi von 126 x 294 beim Mi Band 5 auf jetzt 152 x 486 Pixel erhöht.

Viel mag ich am neuen Display nicht bemängeln, ein kleines “aber” gibt es dennoch: Ihr könnt die Helligkeit nämlich nach wie vor nur recht grob in fünf Stufen einstellen und das nur manuell. Hier würde ich mir einen entsprechenden Sensor für die Helligkeit wünschen, der auf das Umgebungslicht reagiert. Vielleicht eine Idee fürs Mi Band 7, Xiaomi?

Die besten Fitness-Tracker im Vergleich

Wer happy war mit dem Mi Band 5, wird feststellen, dass Xiaomi auch einen recht hohen Preis für mehr Screen zahlen musste, indem man den kapazitiven Button unterhalb des Displays einsparte. Im Test ertappte ich mich öfter dabei, dorthin zu tippen, wo einst dieser Button zu finden war.

Damit beraubt uns Xiaomi also einer Kontroll-Funktion, gearbeitet wird jetzt ausschließlich mit Wischgesten und dem Antippen des Displays. Vermutlich ist das etwas, was jeder unterschiedlich stark gewichtet, aber für mich persönlich sind die Vorteile durch das jetzt deutlich besser ablesbare Display entscheidender. An die etwas andere Steuerung gewöhnt man sich für mein Empfinden sehr schnell. 

Darüber hinaus liefert Xiaomi mit dem Mi Band 6 wieder gewohnt souverän ab und macht wieder einmal deutlich, wieso diese Reihe so unglaublich beliebt ist: Das etwa 24 Gramm leichte Device ist am Arm kaum zu spüren und sehr angenehm zu tragen. Dazu trägt auch das gut verarbeitete Silikon-Armband bei, das sich genau so komfortabel öffnen und schließen lässt wie beim Vorgänger. 

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Das Armband kommt in gewohnter Xiaomi-Qualität, ist flexibel und gut zu öffnen / © NextPit

Generell ist die Verarbeitung des Mi Band 6 wieder hervorragend. Erneut dürft Ihr das Armband dank ATM 5 auch beim Händewaschen oder unter der Dusche tragen. Wollt Ihr Schwimmen, wäre aber ein Gerät mit ATM 10 zu empfehlen. Auch beim Laden hat sich gegenüber dem Vorgänger nichts getan, An der Innenseite finden sich die Magnetkontakte und ja, das beigelegte Kabel ist wieder unanständig kurz.

Gerade mit Blick auf die Preisklasse, in der Xiaomi mit diesem Tracker unterwegs ist, muss man erneut den Hut ziehen angesichts der tollen Verarbeitungsqualität. Den Button vermisst man nach kurzer Eingewöhnungszeit nicht mehr und der Vorteil durch das größere, höher auflösende Display ist mehr als offensichtlich.

Software und Bedienung: Nicht viel Neues

Der Vollständigkeit halber möchte ich kurz auf die Software eingehen, auf die Companion-App und auch auf die Bedienung. Seitdem wir das Mi Band 5 getestet haben, sind erst wenige Monate vergangen und Xiaomi hat seitdem auch nur marginal Hand angelegt. 

Die Bedienung hat sich natürlich ein wenig geändert, da der kapazitive Button unterhalb des Displays flöten gegangen ist. Über den kamt Ihr immer von überall aus direkt zurück zum Homescreen. Das erledigt Ihr jetzt über die Wischbewegung nach rechts, die Euch zurückführt. 

Darüber hinaus gab es nicht viel Neues, aber Xiaomi hat auch nicht viel ändern müssen. Nach wie vor verbindet sich der Fitness-Tracker mit der Mi-Fit-App der Chinesen, die Eure Gesundheits-Homebase ist und in der Ihr neben dem Mi Band beispielsweise auch noch die smarte Waage von Xiaomi einbinden könnt (Achtung: Die Daten gehen natürlich an Xiaomi-Server, die allerdings hier in Deutschland stehen). Das Pairing via Bluetooth 5.0 ging dabei wieder flott und unkompliziert vonstatten.

Die Mi-Fit-App bietet nach wie vor massig Statistiken zu Euren Trainings, Ihr konfiguriert die App-Benachrichtigungen und vieles mehr. Optisch und vom Aufbau her ist hier aber alles altbekannt, lediglich die SpO”-Anzeige fällt einem neu ins Auge. Interessant ist auch die Möglichkeit, SMS-Antworten für eingehende Anrufe zu konfigurieren. Wählt in der App entweder eine der vorgefertigten Antworten aus oder verfasst eigene.

Xiaomi Mi Fit App
Die Mi-Fit-App sieht altvertraut aus – aber die SpO2-Anzeige ist neu  / © NextPit

Alternativ könnt Ihr übrigens auch auf die Mi-Wear-App ausweichen, die aber auf mich eher den Eindruck einer abgespeckten Mi-Fit-App macht. Nebeneinander könnt Ihr die Apps nicht nutzen.

Wie schon beim Vorgänger könnt Ihr wieder Widgets links und rechts Eures Watchfaces platzieren. Waren vorher noch zehn Widgets möglich, die Ihr per Wischgeste erreichen könnt, sind es nun nur noch sechs. Ihr könnt dort entweder das Wetter anzeigen lassen, die Musik auf dem Smartphone kontrollieren, den Wecker oder eine Stoppuhr stellen und einiges mehr. 

Xiaomi Mi Fit Shop
Doch, kostenlose Watchfaces gibt es schon einige / © NextPit

Persönlich gibt es nicht viele Features, die ich im Alltag so oft benötige, dass ich sie zwingend als Widget erreichbar haben muss. Aber vielleicht nutzt Ihr den Tracker ja anders und deswegen solltet Ihr das im Hinterkopf behalten, dass Ihr nur sechs statt zehn Widgets platzieren könnt.

Features und Tracking

Bei den Funktionen hat Xiaomi relativ gemäßigt an der Innovations-Schraube gedreht beim Mi-Band 6. Neu ist das Tracking der Blutsauerstoffsättigung (SpO2-Messung), außerdem gibt es neue Sportmodi – jetzt insgesamt 30.

Hat mir gefallen:

  • SpO2-Tracking
  • neue Sportmodi
  • Auto-Tracking
  • verbesserter Wecker

Hat mir nicht gefallen: 

  • Schlafmessung noch ungenau

Was die Features angeht, hat Xiaomi nur punktuell, aber durchaus sinnvoll nachgelegt im Vergleich zum Mi Band 5. Alles was mit dem letzten Modell schon verfügbar war wie Schlaf- und Stress-Tracking, das Messen der Menstruationszyklen und der PAI (persönliche Aktivitätsindex), sind natürlich wieder mit von der Partie.

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Mit dem Mi Band 6 messt Ihr auch die Sauerstoffsättigung Eures Blutes / © NextPit

Den Sauerstoffgehalt im Blut, der bei manchen Konkurrenten längst messbar ist, könnt Ihr nun auch mit dem Mi Band 6 ermitteln. Halte ich persönlich nicht für das wichtigste Feature, muss ich ganz ehrlich sagen, aber so mancher hat auf diese Option schon beim Mi Band 5 gehofft. Bei mir lagen die Werte immer recht zuverlässig zwischen 93 und 96 Prozent, insgesamt können die Bereiche zwischen 80 und 100 Prozent dargestellt werden. 

Vergesst bitte nie, dass Ihr es hier mit einem günstigen Fitness-Tracker zu tun habt. Das bedeutet zwangsläufig, dass Ihr die gemessenen Ergebnisse stets mit Vorsicht genießen müsst. Versteht also sowohl die SpO2-Werte ebenso wie die Pulsmessung eher als Richtwert, an dem man sich grob orientieren kann, der aber keinen tatsächlichen medizinischen Charakter besitzt. 

Nichtsdestotrotz machten speziell die Pulsmessungen schon beim Vorgänger einen recht exakten Eindruck und fielen auch gegenüber den Ergebnissen mit der präziseren Brustgurtmessung nicht spürbar ab. Schwierigkeiten macht mir nach wie vor die Schlafmessung, die nach wie vor gelegentlich Ungenauigkeiten aufweist. Angespanntes Fußballglotzen auf der Couch wird mir da auch schon mal als Nickerchen ausgelegt. 

Apropos Schlafen: Eine Weckfunktion gab es vorher schon, allerdings konntet ihr den Wecker auf der Uhr nur aktivieren oder abstellen, nachdem Ihr die Weckzeit auf dem Smartphone konfiguriert habt. Jetzt funktioniert der Wecker autark und kann auch auf dem Fitness-Armband gestellt werden.

11 Sportmodi kamen mit dem Mi Band 5, jetzt hat Xiaomi die Zahl aufgebohrt auf nunmehr 30 Sportmodi. Neu dazugekommen sind Sportarten wie Badminton, Tischtennis, Basketball und Eislaufen, auch Zumba, Street Dance, Fitness und HIIT, um nur ein paar zu nennen. 

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Das Mi Band 6 bietet Euch viele neue Sportmodi  / © NextPit

Eine Handvoll Aktivitäten wie Gehen, Laufen und Radfahren werden zudem automatisch erkannt – ein Feature, welches mir schon beim Vorgänger toll gefallen hat.

Das Mi Band 6 wurde punktuell verbessert und könnte für das entsprechende Klientel allein durch die zusätzlichen Sportmodi und die Messung der Blutsauerstoffsättigung spannend sein. Wer aber mit dem Mi Band 5 happy war, muss vermutlich nicht zwingend wegen der neuen Features zum Mi Band 6 upgraden.

Akkulaufzeit: Darf's auch etwas weniger sein?

Der Akku ist exakt genauso groß wie beim Vorgänger. Trotzdem – oder gerade deswegen – müssen wir über die Akkulaufzeit reden, Stichwort: Größeres Display!

Hat mir gefallen:

  • Immer noch zufriedenstellende Akkulaufzeit
  • Magnetverbindung des Ladekabels

Hat mir nicht gefallen:

  • Ladekabel immer noch sehr kurz

Ich hab keinen Schimmer, ob Euch das auch nervt, aber ja: Mir ist dieses Ladekabel einfach zu kurz. Etwa 40 Zentimeter ist es lang und sorgt dafür, dass ich das Mi Band beim Laden immer schön auf dem Teppich liegen habe, statt auf dem Tisch. Einen Ladeadapter findet Ihr nicht im Lieferumfang, was aber in dieser Produktkategorie auch eher typisch ist. 

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Der Magnetkontakt ist super – die Kabellänge nicht so  / © NextPit

Reden wir über den Elefanten im Raum: Mit einer Kapazität von 125 mAh liegen wir wieder exakt da, wo wir schon beim Mi Band 5 waren. Allerdings haben wir auch 50 Prozent mehr Display und das geht natürlich auch auf Kosten des Akkus. Xiaomi gibt sehr optimistisch an, dass die Akkulaufzeit immer noch bis zu 14 Tage beträgt. 

Halte ich das für realistisch? Nein! Ist das wirklich wichtig? Auch nein! Zumindest für mich spielt das nur eine untergeordnete Rolle. Auch das Mi Band 5 sollte 14 Tage durchhalten, bei meinem Test kam ich auf etwa zehn Tage. Bei diesem Test machte der Akku nach siebeneinhalb Tagen die Grätsche und ja, damit kann ich sehr gut leben.

Zwei Stunden am Tag geladen und das Ding ist wieder eine Woche einsatzbereit – für die meisten Nutzer:innen sollte das ausreichen. 

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So sieht der Spaß von innen aus. Links seht Ihr die Ladekontakte./ © NextPit

Vermutlich muss ich auch nicht extra erwähnen, dass die Akkulaufzeit immer eine ganz individuelle Nummer ist und sich danach richtet, wie intensiv Ihr das Gerät nutzt. Habt Ihr alle Benachrichtigungen an, macht viel Sport, nutzt den Wecker usw., dann wird es Euch auch gelingen, den Akku binnen fünf Tagen leerzulutschen. Andere wiederum sind sparsamer unterwegs und da mag der Akku tatsächlich auch zehn Tage oder länger durchhalten. 

Ohne viele Worte: Der Akku hält nicht mehr so lange wie beim Mi Band 5 - but I don’t care. Bei durchschnittlichem Einsatz werdet Ihr bei 6-8 Tagen rauskommen und das finde ich absolut ausreichend. Nichtsdestotrotz ist es eine Verschlechterung – aber eine, mit der ich zugunsten des großen Displays gut leben kann.

Technische Daten und zusätzliche Infos

Bevor ich Euch hier jetzt abschließend noch die wichtigsten technische Daten aufliste, habe ich noch ein paar Punkte, die jetzt nicht wirklich was daran ändern,  wie ich diesen Fitness-Tracker bewerte, die ich Euch aber gern an die Hand geben möchte. Los geht’s:

  • Ihr könnt Euch im Shop (erreichbar über die “Mi Fit”-App) über 100 verschiedene Watchfaces herunterladen. Teilweise könnt Ihr Euch da prominente Charaktere aufs Display holen – prominent sind sie aber eher nur für Menschen aus China. 
  • Wer mag, kann sich auch ein eigenes Bild als Hintergrund wählen. Meine Versuche waren allesamt hässlich genug, um sie hier lieber nicht abzubilden. 
  • Ihr könnt für eingehende Benachrichtigungen unterschiedliche Vibrationsmuster einrichten. So erkennt Ihr oft schon an der Art der Vibration, welche App sich meldet. Praktisch, aber die Vibration saugt natürlich zusätzlich am Akku.
  • Emojis können jetzt angezeigt werden. Funktioniert auch soweit ganz okay, manche werden allerdings nach wie vor nicht erkannt. 
  • Es gibt einen Pomodoro Timer. Ja genau, so hab ich auch erst geguckt, aber Wikipedia half mir weiter.
  • Die Abmessungen sind minimalst größer als beim Mi Band 5 – die Armbänder sind aber kompatibel.

Xiaomi Mi Band 6 Spezifikationen

Spezifikation Mi Band 6
Display

1,56 Zoll AMOLED, 152 x 486 Pixel Touchscreen (326 ppi), 10:32 Seitenverhältnis, 450 Nits

Akku 125 mAh
Sportmodi Laufen im Freien, Laufband, Gehen, Radfahren im Freien, Indoor-Radfahren, Rudermaschine, Crosstrainer, Beckenschwimmen, Yoga, Seilspringen, Freies Training, Tanzen, Fitness, Gymnastik, HIIT, Core-Training, Dehngymnastik, Stepper, Pilates, Basketball, Volleyball, Tischtennis, Badminton, Kricket, Bowling, Boxen, Freikampf, Street Dance, Zumba, Eislaufen
Maße 47,4 x 18,6 x 12,7 mm
Gewicht 12,8 g, Mit Armband etwa 24 Gramm
GPS Nein
NFC Nein
Sensoren Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Herzmonitor,, SpO2

Fazit: Oops, Xiaomi did it again!

Ich war sehr begeistert vom Xiaomi Mi Band 5 und habe es mit 4,5 Sternen bewertet. Für das Mi Band 6, ich mache es kurz, vergebe ich erneut diese 4,5 Sterne. Unterm Strich liefert der Branchenprimus erneut den besten günstigen Fitness-Tracker und verbessert ihn sogar punktuell. Neue Sportmodi sind toll, die SpO2-Messung ebenso – aber das Hauptargument für die Anschaffung des Trackers ist das deutlich vergrößerte Display. Die Schrift ist größer, es findet mehr statt auf dem Display und so ist das Mi Band 6 für mich deutlich attraktiver geworden – und das alles, ohne dass Xiaomi das Gerät vergrößern musste. 

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Sieht schlicht aus, bietet aber richtig viel – das Mi Band 6 / © NextPit

Ein Downer könnte für Mi-Band-Fans sein, dass der Button unterhalb des Displays weggefallen ist. Ich halte es jedoch angesichts des Mehrwerts durch das größere Display für eine gute Entscheidung. Außerdem gewöhnt man sich flott an die neue Bedienung.

Die Akkulaufzeit ist nicht mehr so reichlich wie noch beim letzten Modell, aber die zwischen sieben und acht Tage in meinem Test und die erwartbaren fünf Tage bei sehr intensiver Nutzung halte ich für ausreichend genug, dass man das Testergebnis nicht abwerten muss. 

Ich bin stets mit Smartphone unterwegs und komme daher auch ohne GPS auf dem Fitness-Tracker gut klar. Dennoch bleibe ich dabei, dass eigenes GPS auf dem Gerät ein wünschenswertes Feature für den Nachfolger wäre. 

Abschließend komme ich zu der Erkenntnis, dass ich das Mi Band 6 für jeden empfehlen kann, der einen günstigen Fitness-Tracker sucht – außer, er besitzt bereits ein Mi Band 5 und hat sich nicht SpO2-Tracking auf den letzten Zettel an den Weihnachtsmann geschrieben.

 

Wer nicht mit dem größeren Display liebäugelt, kann also gerne noch das Mi Band 5 weiternutzen und auf das nächste Modell warten. Jeder andere kann blind zuschlagen, weil der Funktionsumfang, die Genauigkeit der Messungen, die tolle Verarbeitung und all das in Kombination mit diesem Preis unschlagbar sind.

Preislich hat Xiaomi einen Fünfer draufgelegt, so dass knapp 45 Euro fällig werden. Oft genug werdet Ihr aber Angebote finden, die den Preis deutlich unter 40 Euro drücken und ja, auch das Mi Band 6 ist wieder jeden verdammten Cent davon wert. Mein abschließendes Fazit: Oops, Xiaomi did it again! Sie liefern wieder den besten Fitness-Tracker ab!

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