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Endlich schnellere Android-Updates bei Samsung

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Die Installation neuer Software-Updates auf Smartphones ist oft mühsamer Prozess, zudem kann sie Euch kostbare Zeit rauben. Google hat das bei Android mit der Funktion "Seamless Update" verbessert, die es Euch erlaubt, das Gerät zu benutzen, während die Updates im Hintergrund installiert werden. Jetzt, nach vielen Jahren, führt Samsung die Funktion mit dem Galaxy A55 (Hands-On) endlich auch ein.

Was ist das "Seamless Update" von Android und warum sollte es Euch interessieren?

Erstens vereinfacht das "nahtlose Update" die Installation einer neuen Firmware, indem es eine temporäre virtuelle Partition auf dem Gerät erstellt, auf der die Änderungen zuerst angewendet werden. Und während dieser Zeit könnt Ihr Euer Handy ganz normal benutzen. Sobald das Gerät die Arbeiten im Hintergrund abgeschlossen hat, wird es neu gestartet und die Änderungen aus der temporären Partition werden in den Hauptspeicher übernommen.

Google führte die Funktion für nahtlose Updates bereits mit Android 7.0 für die Pixel-Handys ein. Samsung hat die Funktion jetzt als Erstes mit dem Mittelklassemodell Galaxy A55 eingeführt.

Software-Update fürs Galaxy A55
Das Samsung Galaxy A55 hat die Seamless-Update-Funktion, die zwei geteilte Fortschrittsbalken anzeigt. / © SamMobile

Wie SamMobile berichtet, ist das erste Software-Update für das Galaxy A55 erschienen. Bei der Installation der Software werden unten zwei Fortschrittsbalken angezeigt, einer für den Download und die Installation und einer für die Verifizierung, so wie ein nahtloses Update aussehen sollte. Unterhalb dieser Balken gibt es auch eine Schaltfläche zum Pausieren.

Unabhängig davon hat der Entwickler Mishaal Rahman bestätigt, dass es sich tatsächlich um besagtes nahtloses Update für das Galaxy A55 handelt. Wir dürfen davon ausgehen, dass dies auch bei zukünftigen Updates für das Gerät der Fall sein wird.

Wird das nahtlose Android-Update auch für ältere Galaxy-Geräte verfügbar sein?

Nach allem, was wir wissen, ist diese Funktion nur für das Galaxy A55 verfügbar und nicht für das Galaxy A35 (Vergleich), das gleichzeitig erschien. Es ist unklar, ob neuere und ältere Galaxy-Handys wie das Galaxy S24 (Test) diese Funktion überhaupt erhalten. Es ist aber sicher, dass die kommenden Galaxy-Geräte mit der gleichen Funktion ausgestattet sein werden.

Was haltet Ihr von dieser Möglichkeit, auch Samsung-Handys endlich schneller und entspannter aktualisieren zu können?

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Zu den Kommentaren (2)
Jade Bryan

Jade Bryan
Junior Editor

Bereits seit 2010 schreibe ich über die Mobilbranche und arbeitete hier für diverse bekannte Blogs und Webseiten, bevor ich schließlich meine eigene Webseite startete. Nach einem Ausflug in die Videoproduktion und Video-Tests von Smartphones bin ich heute zwiegespalten zwischen der Android- und Apple-Welt und interessiere mich für Wearables und Smart-Home-Technik. Das sind auch meine großen Themen, die ich seit 2022 für nextpit covere.

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2 Kommentare
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  • 16
    Olaf Zumhagen vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich kann mich an kein Samsungupdate in den letzten zehn Jahren erinnern, das länger als eine Handvoll Minuten dauerte. Der Zeitfaktor ist daher für mich weniger relevant. Sinnvoll ist die neue Funktion eher vor dem Hintergrund, dass gefühlt hier in Deutschland Updates immer dann vom Gerät angeboten werden, wenn die Verbindung gerade mal wieder besonders schlecht ist. Eigentlich erscheint mir diese Funktion 2024 so trivial, dass ich beim Lesen des Artikels eher gedacht habe, dass es doch schon längst eine Selbstverständlichkeit sein müsste.🙄

    Michael K.


    • 69
      Michael K. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Ich sehe den Zeitgewinn auch nicht als wesentlichen Vorteil dieser Technik, die paar Minuten sollte man eigentlich immer finden. Eine Chance dieser Technik wäre noch, wahlweise das ja noch in einer separaten Partition vorhandene alte Betriebssystem zu booten, falls das neue fehlerhaft ist, oder einfach nicht gefällt. Zumindest dem Artikel nach scheint man die aber nicht nutzen zu wollen. Ein Nachteil ist, dass Speicherplatz für das zweite OS reserviert werden muss. Das sollte aber bei > 256 GB auch nicht mehr so ins Gewicht fallen.

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