Topthemen

Handyporto: So versendet Ihr Briefe mit mobilen und digitalen Briefmarken

letters
© Agnes Kantaruk / Shutterstock.com

Wer bei Briefmarken noch immer an das Anlecken von kleinen Papierstücken denkt, der lebt wohl noch in der Steinzeit! Denn heutzutage gibt es mit dem Handyporto und dem Ausdrucken von Briefmarken viel bequemere und auch leckerere Alternativen. Da alles online funktioniert, müsst Ihr dafür nicht einmal zur Post laufen.

Offizielle Verträge, Kündigungen oder gute alte Liebesbriefe verschickt man trotz aller digitaler Möglichkeiten noch immer per Brief. Dabei braucht Ihr neben Papier und Umschlag natürlich auch heutzutage noch eine Briefmarke. Während sich an den klassischen Briefmarken zum Anlecken in den letzten Jahren kaum etwas geändert hat, sind aber digitale Alternativen dazugekommen. Dabei handelt es sich um mobile Briefmarken, auch Handyporto genannt, und um ausdruckbare Briefmarken. 

Mobile Briefmarke per App ohne Zusatzkosten

Starten wir mit der mobilen Briefmarke! Seit Januar 2021 hat die Deutsche Post die digitale Briefmarke mit in seine mobile App aufgenommen – das Prinzip bleibt jedoch gleich: Per Smartphone zahlt Ihr das Briefporto und bekommt anschließend einen Code bereitgestellt, den man dann einfach auf die Briefmarke schreibt. Diese "Mobile Briefmarke" ist 14 Tage lang gültig.

Hierfür benötigt Ihr nur die Post-App aus dem Google Play Store und ein aktives PayPal-Konto. Nagut, einen Stift braucht Ihr natürlich auch, wenn Ihr die Mobile Briefmarke nutzen wollt. So geht's im Detail: 

  1. Post-App im Google Play Store oder Apple App Store herunterladen
  2. App öffnen und unten zu "Versenden" navigieren
  3. "Brief" auswählen
  4. Zwischen Standardbrief, Kompaktbrief, Großbrief oder Postkarte entscheiden
  5. Unten "Als Code zum Beschriften" wählen
  6. E-Mail-Adresse für die Auftragsbestätigung einwählen
  7. Briefmarke in den Warenkorb legen und zur Kasse gehen
  8. PayPal-Daten eingeben und bezahlen
  9. Code auf den Brief schreiben

Briefmarke selbst ausdrucken

Wollt Ihr auf Nummer sicher gehen und habt Angst, Euch beim zweizeiligen Code zu verschreiben oder diesen nicht leserlich genug zu schreiben? Dann könnt Ihr statt der Auswahl von "Als Code zum Beschriften" auch im fünften Schritt der Anleitung den Dialog "Als Marke zum Ausdrucken" auswählen. Hierbei erhaltet Ihr anschließend eine PDF-Datei, die Ihr mit dem Handy drucken oder zum Computer senden könnt. Natürlich geht das Ganze auch direkt über Euren Desktop-Browser – hier heißt die digitale Briefmarke allerdings "Internetmarke".

Digitale briefmarke.png
Mit der neuen Post-App könnt Ihr die Digitale Briefmarke nutzen. / © Post / Screenshot: NextPit

Die Zahlung über die Post-App läuft auch hier über das Smartphone. Nutzt Ihr den beliebten Zahlungsdienstleister nicht, könnt Ihr stattdessen am Browser auch per SEPA-Lastschriftverfahren, mit der Kreditkarte, sowie mit GiroPay, Apple Pay und Google Pay zahlen. Nach dem Ausdrucken klebt Ihr die Internetmarke oder die ausgedruckte Handymarke einfach auf den Brief. Kleiner Geheimtipp: deckt das ausgedruckte Stück Papier am besten ganz mit Tesafilm ab, so ist es vor Wasser sowie vor Abknibbeln und Abreißen geschützt.

Die besten Powerstations im Vergleich und Test 

  Sponsored Beste Powerstation bis 500 € Beste Powerstation bis 1.000 € Beste Powerstation bis 1.500 € Beste Powerstation ab 1.500 €
Produkt
Abbildung Oukitel P5000 Product Image Bluetti EB3A Product Image Ecoflow River 2 Pro Product Image Ecoflow Delta 2 Product Image Jackery Explorer 2000 Plus Product Image
Testbericht
Test: Oukitel P5000
Test: Bluetti EB3A
Test: Ecoflow River 2 Pro
Test: Ecoflow Delta 2
Test: Jackery Explorer 2000 Plus
Vorteile
  • Praktisches Rollkoffer-Design
  • Toller Bildschirm
  • Hohe Kapazität von 5,12 kWh
  • Überzeugende Effizienz
  • Bis zu 4.000 W Ausgangsleistung in der Spitze
  • Sehr kompaktes und praktisches Gehäuse
  • 600 Watt per AC und 100 Watt per USB-C
  • Wireless Charging auf der Oberseite
  • Taschenlampe mit SOS-Funktion
  • schickes Farb-Display
  • praktische App
    dient auch als USV
  • LiFePO4-Batterie verbaut
  • Schnellladefunktion
  • Gut gelungene EcoFlow-App
  • X-Boost ermöglicht kurzzeitige Leistungserhöhung von 800 W auf 1.600 W
  • automatische Notstromumschaltung
  • Netzteil im Gehäuse integriert
  • Sehr viele Power-Anschlüsse
  • App ist praktischer als gedacht
  • Henkel stehen seitlich ab und schützen Display und Ports
  • Inverter arbeitet sehr effizient
  • Mit Zusatzakku erweiterbar
  • Mobiler Transport dank zweier Reifen und Ausziehgriff
  • Benutzerfreundliche Jackery-App
    Kurzzeitige
  • Leistungserhöhung auf 6.000 W
  • Hohe Effizienz von 85 %
Nachteile
  • Keine unterstützende App
  • Tragegriff macht nicht den stabilsten Eindruck
  • Sehr laut im Betrieb
  • Bluetooth-
  • Verbindung ungesichert und nicht abschaltbar
  • teilweise lauter Lüfter
  • Keine Lampenfunktion
  • Anschlüsse haben keine Abdeckung
  • Ungünstiger Tragegriff für Transport
  • Henkel stehen seitlich ab und sind im Weg
  • Teurer als Konkurrenten mit gleicher Kapazität
  • Relativ laut bei maximaler Belastung
  • Hoher Preis
Ohne PV-Modul kaufen
Zum Angebot bei Oukitel*
Zum Angebot bei Bluetti*
Zum Angebot bei Ecoflow*
Zum Angebot bei Ecoflow*
Zum Angebot bei Jackery*
Mit PV-Modul kaufen
Zum Angebot bei Oukitel*
Zum Angebot bei Bluetti*
Zum Angebot bei Ecoflow*
Zum Angebot bei Ecoflow*
Zum Angebot bei Jackery*
Zu den Kommentaren (6)
Julia Froolyks

Julia Froolyks
Senior Editor

Julia liebt ihr iPhone, Katzenvideos und gute Design-Konzepte zukünftiger Smartphones. Seit 2012 ist sie als Journalistin im Netz oder Print-Bereich unterwegs und im Jahr 2020 bei AndroidPIT angekommen

Zeige alle Artikel
Hat Dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!
Empfohlene Artikel
Neueste Artikel
Push-Benachrichtigungen Nächster Artikel
6 Kommentare
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • 5
    Nick Huber 08.12.2020 Link zum Kommentar

    Was ich seltsam finde, ist, dass im Playstore auf einem Bild zu sehen ist, dass Briefe tatsächlich hinzugefügt wurden. Nach dem Download gibt's bei mir diese Option allerdings nicht :|


  • Nobody 50
    Nobody 07.12.2020 Link zum Kommentar

    Ich finde es traurig das die Kommentare unter dem Artikel informativer sind als der ganze Artikel darüber. Und den Kommentaren nach scheinen die Aussagen darin auch nicht ganz korrekt zu sein. Schon seltsam.


  • phone-company 12
    phone-company 07.12.2020 Link zum Kommentar

    Man muss weder irgend etwas aufladen noch sonstwas. Einfach in der DHL App Brief auswählen und per kk oder PayPal zahlen, fertig 🤷‍♂️

    Peter SchenckGelöschter AccountKlaus E.Tenten


    • 103
      Tenten 07.12.2020 Link zum Kommentar

      So mach ich das auch immer, sehr praktisch.


  • Klaus E. 24
    Klaus E. 07.12.2020 Link zum Kommentar

    Hallo,
    die Post mobil App wird schon nicht mehr weiterentwickelt. Das ist bereits in die App "Post & DHL" integriert worden. Die Zusatzkosten sind schon weggefallen.

    JenniferPeter Schenckphone-company


  • 50
    paganini 07.12.2020 Link zum Kommentar

    Macht auch Sinn, danke für die Erklärung!

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
VG Wort Zählerpixel