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Login-Probleme bei iOS 15: Apps fordern ständig neue Anmeldung

Login-Probleme bei iOS 15: Apps fordern ständig neue Anmeldung

Seit Ende September ist das neue Betriebssystem iOS 15 für iPhones erhältlich. Eine Neuerung dieser Aktualisierung beinhaltet das Vorbereiten von Apps, damit der Startprozess schneller stattfinden kann. Doch genau das führt offenbar zu Problemen bei Anwendungen, in denen Ihr Euch einloggen müsst.


  • Probleme bei Apps mit Login-Funktion unter iOS 15
  • Ständige Neuanmeldung in Programmen erforderlich.
  • Apple arbeitet an einer Lösung - laut Entwickler allerdings schwierig.

Eine neue Funktion in iOS 15 führt dazu, dass User: innen ständig ungewollt aus bestimmten Apps ausgeloggt werden. Dadurch wird eine erneute Anmeldung bei jedem Start der Programme erforderlich. Mittlerweile haben erste App-Anbieter darauf reagiert und Updates veröffentlicht, um dem Problem entgegenzuwirken.

Unter anderem aktualisierten der Kurznachrichtendienst Twitter und der Routenplaner Komoot ihre Apps bisher, so dass die Nutzer: innen nicht mehr vom Bug betroffen sind. Andere Anbieter wie die Telekom mit der MeinMagenta-App, konnten das Problem noch nicht gänzlich beseitigen. Die Ursache des Problems ist zwar bisher bekannt, allerdings steht eine flächendeckende Lösung des Problems noch aus.

iOS 15 bereitet Apps im Hintergrund vor 

Das neue Feature in iOS 15 sorgt dafür, dass das iPhone bestimmte Apps, die häufig genutzt werden, vorsorglich "aufwärmt". Bedeutet, dass einige Prozesse, die zum Starten der App notwendig sind, im Hintergrund vorbereitet werden. Hierdurch soll sich der Startvorgang beschleunigen und User:innen können schneller auf die gewünschte App zugreifen. Was in der Theorie gut klingt, führt bei den betroffenen Apps aber eben zu Problemen. Denn das Aufwärmen führt dazu, dass einige relevante Datenbankeinträge noch nicht vorhanden sind und die App somit beim Starten erneut nach den Login-Daten fragen muss.

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Laut einem Entwickler von Apple bereitet die künstliche Intelligenz präferiert Programme vor, die häufig genutzt werden. Diese verharren dann in einer Art Stand-by und werden aktiviert, sobald sie tatsächlich gestartet werden. Die KI ermittelt hierdurch also, welche Apps genutzt werden, um sie vorzuwärmen. Startet Ihr die Programme am Ende doch nicht, werden sie automatisch aus dem Zwischenspeicher entfernt.

Der Fehler ist schwer zu beheben

Apple hat bereits einen Workaround veröffentlicht. Allerdings stellt dieser nicht sicher, dass der Bug nicht mehr auftritt. Da die KI auf die individuelle App-Nutzung der Nutzer: innen reagiert, ändert sich auch der Login-Bug ständig. Hierdurch lässt sich die Problematik kaum reproduzieren, wodurch Apple nur schwer an einer flächendeckenden Lösung arbeiten kann.

Ist das Problem bei euch auch schon aufgetreten? Habt ihr eine Lösung für das Problem gefunden? Lasst es uns wissen!

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33 Kommentare

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  • Babb vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Wusste bis dato nicht (siehe Thread Titel), dass es hier ums "Gendern" (grässlich) geht ... Nur weiter so! 💤

    @Dustin: bei mir ist nichts auffälliges zu vermerken. 😉


    •   16
      Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

      @Bobb
      Da siehst du mal welche haarsträubenden Folgen das überflüssige Gendern hat.
      Aber Hauptsache es hat sich wieder einmal eine Minderheit mit Unfug so richtig wichtig gemacht, auch wenn es keinerlei Nutzen hat.

      Babb


      • Babb vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Bin zu 100% bei dir; als gäbe es nichts wichtigeres. Sprache hat sich immer geändert & die Sprachforscher darauf reagiert.
        Aber: das "Gendern geht mir so auf den Zeiger ... schreib' lieber nicht mehr weiter. 🧐 Das Übelste an der Sache: behindert extrem den Sprach- wie Lesefluss! 😡


      • Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ja, das ist das Problem beim Gendern, es soll einerseits eine Gruppe integrieren, was ja sehr positiv ist, schließt aber dadurch andererseits offenbar Menschen mit niedrig ausgeprägten kognitiven Fähigkeiten und Leseschwäche aus, weil es deren Lesefluß so extrem stark beeinträchtigt. Das ist tatsächlich ein Problem.


  •   16
    Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Wenn man schon alles bis zum 🤮 vergendert, müsste es dann nicht auch Gender:innen heißen?😂


  • Jens E. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Hab mich schon gewundert! Danke für diese Info!!!


  • Chris BS vor 1 Monat Link zum Kommentar

    aaargh... Genderwahnsinn schlägt zu.
    User: innen.
    User ist ein englisches Wort, da gibt es keine Innen Form!
    Wenn Ihr schon unbedingt gendern müsste, dann doch wenigstens mit Anwender oder Benutzer, aber ein Wort, dass es so gar nicht gibt durch gendern zu erzeugen ist einfach nur noch Wahnsinn. Bitte hört einfach mit der Verunstaltung unserer Sprache auf. Was habe ich neulich in einer Umfrage bei Stern TV gesehen: Über 80% aller weiblichen Zuschauer wollen das gar nicht!

    Gelöschter AccountDiesel


    • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Sorry, aber "User" mag ursprünglich ein englisches Wort sein, ist aber auch hierzulande längst normal. Sieht das Wort "Gender", das auch du ganz alltäglich zu benutzen scheinst.
      Sprache ändert und wandelt sich, da ändert auch eine Pseudo-Umfrage bei SternTV nichts, die sich zudem recht leicht fälschen ließen...

      Immer wieder aufs Neue lustig, wie sich die, die es absolut null betrifft, darüber aufregen, als ob das irgendjemanden interessiert 😂


      • Chris BS vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Natürlich verwende ich auch englische Worte im alltäglichen Sprachgebrauch, aber ich mache zumindest keine nichtexistente grammatische Form draus.
        Natürlich betrifft mich das. Ich muss diese Verunstaltungen lesen! Und sie bremsen den Lese- und Redefluss.
        Klar, fälschen kann man alles, sogar TÜV-Siegel, die Frage ist nur, ob das gemacht wird. Da ich in meinem weiten Bekannten-, Verwandten- und Kollegenkreis niemanden (weibliches) kenne, der sich nicht darüber aufregt, oder das zumindest für überflüssig hält, halte ich die 80% durchaus für eine realistische Zahl. Natürlich könnte man argumentieren, dass das kein statistisch aussagekräftiger Stichprobenumfang ist, gibt aber wohl eine Richtung vor, entweder darauf, dass die 80% doch nicht so falsch sind, oder, dass ich mit ziemlich gebildeten und selbstbewussten Menschen verkehre, die sich nicht durch sowas definieren müssen.
        Wie nennen wir denn dann eine männliche Hebamme? Hebamm oder Hebammer? Hebammer: Innen.
        Sorry, das sind Auswüchse der Sprache, die niemand braucht.


      • König Frank I. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Keiner hat hier behauptet, dass du diese Ausdrucksformen gut zu finden hast. Und Sprache ist im stetigen Wandel und kein solcher Wandel fand statt, bei dem einige signifikant große Menge an Personen dem explizit zugestimmt hat.
        Im Übrigen ist die "männliche Hebamme" ein "Geburtshelfer". Auch als andere Berufe ihre entsprechende weibliche Form erhielten, war der Aufschrei kaum zu spüren. Beispielsweise gibt es im öffentlichen Dienst die Amtsbezeichnung "Amtsrat". Früher waren auch weibliche Beschäftigte in dieser Amtsbezeichnung "Amtsrat", während sie seit ein paar Jahrzehnten "Amtsrätin" sind. Hat dich das auch gestört?


      • Chris BS vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Die signifikant große Menge muss mir mal jemand zeigen!
        Aber genau das meine ich ja, Natürlich ist eine weibliche Form der Berufsbezeichnung gut, genauso wie eine männliche. Ärztin, Bäckerin, Rechtsanwältin, Geburtshelfer. Es geht doch hauptsächlich um die Art, in der das in Schrift- und teilweise auch in Wortform in die Sprache integriert wird. Bleiben wir doch beim Beispiel, Benutzer und Benutzerinnen, oder Benutzer: (Sprechpause) Innen. Was liest und spricht sich wohl flüssiger? Und es geht um sinnlos erzeugte Kunstformen. Hat schon mal irgendjemand zu einer Ärztin oder anderweitigen Akademikerin Frau Doktorin gesagt? Eine Frau Doktor xyz lacht sich tot, wenn sie das hört, naja zumindest 80%

        Gelöschter AccountDiesel


      • König Frank I. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        "Die signifikant große Menge muss mir mal jemand zeigen!"
        - Hast du meinen Kommentar gelesen (und verstanden)? Dann lies den Satz, in dem ich das Thema aufgegriffen habe, noch einmal. Tipp: die Bevölkerung (größer als die signifikant große Menge) stimmte den Wandeln in der Sprache implizit zu.
        .
        "Hat schon mal irgendjemand zu einer Ärztin oder anderweitigen Akademikerin Frau Doktorin gesagt? Eine Frau Doktor xyz lacht sich tot, wenn sie das hört, naja zumindest 80%"
        - Ich arbeite im administrativen Bereich der Wissenschaft und "Frau Doktorin", "Frau Privatdozentin" wie auch "Frau Professorin" sind übliche Umgangsformen, die sowohl im schriftlichen Verkehr als auch in Gesprächen Verwendung finden. Da lacht kein Mensch drüber.


      • Chris BS vor 1 Monat Link zum Kommentar

        mea culpa, gelesen, aber nicht richtig gelesen, da hast du recht.

        <die Bevölkerung (größer als die signifikant große Menge) stimmte den Wandeln in der Sprache implizit zu.
        Ja, das war in der Vergangenheit so. Dieses Mal wird der Gesellschaft dieser Wandel allerdings durch eine Minderheit vordiktiert.

        Wie ich es weiter oben schon gesagt habe, es spricht absolut gar nichts gegen weibliche oder männliche Formen, wenn sie nicht um des Erzeugens Willen erzeugt werden.
        Über Frau Doktorin könnte man sicher trefflich streiten. Ich habe übrigens bei noch keinem Arzt- oder Krankenhausbesuch gehört, dass eine weibliche Mitarbeiterin, egal welcher Berufsgruppe, gesagt hat, die Frau Doktorin kommt gleich zu ihnen. Im akademischen Bereich mag das, je nach Fachgebiet, durchaus angesagt sein.

        Gelöschter AccountDiesel


      • Gianluca Di Maggio vor 1 Monat Link zum Kommentar

        "Sprache ändert und wandelt sich"

        Tut sie. Wenn es nötig ist und sich in der Masse durchsetzt. Tut es aber nicht. Das einzige was passiert ist dass unsere Sprache verhunzt wird. Genderstern und Co haben NIX in unserer Sprache verloren, sowas sind unelegante, störende Notlösungen, nicht mehr und nicht weniger. Zumal sich der Nutzen bisher auch in Grenzen hält, es spaltet nur noch mehr die Gesellschaft, genau das Gegenteil von dem was es bewirken soll. Ein richtig dicker Flop.. Entweder man nutzt neutrale Begriffe oder lässt es ganz sein. Eben Begriffe wie User, statt so ein Schwachsinn wie "Nutzer:innen". Und ich kenne Leute die das Ziel solcher Maßnahmen sind, KEINER von denen findet gendern gut, es löst kein Problem, im Gegenteil, durch die klare Mann:Frau Nennung grenzt es nur noch mehr aus.

        Gelöschter AccountChris BS


    • König Frank I. vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ich sehe das ähnlich wie Tim, bemängele aber, dass dies nicht stringent durchgezogen wird.
      Beispiel in diesem Artikel "Mittlerweile haben erste App-Anbieter darauf reagiert [...]". Wenn schon das generische Maskulinum nicht genommen werden soll, sollte es auch hier nicht sein und von "App-Anbieter:innen" geschrieben werden. Wenn schon - denn schon!


      • Chris BS vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Das wäre auch wieder so ein unsinniger Auswuchs, da APP-Anbieter normalerweise gewerblich sind, damit reden wir von einer Firma (auch wenn es nur eine Einzelfirma ist) und damit auch von APP-.Anbieter. Denn Firma: Innen als Äquivalent wäre wieder...

        Gelöschter Account


      • König Frank I. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Du redest von Firma. Es ist "die Firma" und nicht "der Firma", also passt bei "App-Entwickler" die männliche wie auch weibliche Form (da es ja auch männliche wie weibliche Entwickler gibt).
        Klassisches Eigentor, würde ich sagen!


      • Chris BS vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Es ging (s.o.) NICHT um Entwickler, sondern um Anbieter. Die Firma, der Anbieter (im Sinne einer Firma).

        Gelöschter Account


      • König Frank I. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Von mir aus auch Anbieter (ich sprach eben telefonisch mit einem Entwickler, daher wohl meine Verpeilung beim Wort). Spielt aber keine Rolle. Wenn eine Firma anbietet, bietet "sie" und nicht "er" an (wie es auch privatwirtschaftlich organisierte Anbieterinnen und Anbieter gibt).


    • Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Wenn man ein Wort aus einer anderen Sprache übernimmt, bedeutet das nicht, dass man auch automatisch die Grammatik übernehmen muss. Nur weil es im Englischen also für User keine weibliche Form gibt kann ich trotzdem im Deutschen eine bilden und auch benutzen.
      Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass du nicht verstanden hast, worum es beim Gendern überhaupt geht. Es geht nämlich NICHT darum, unbedingt eine weibliche Form zu verwenden.

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