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Poco F6 im Test: Flaggschiff-Leistung zum Mittelklasse-Preis

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© nextpit

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Poco hat seine Poco-F6-Smartphone-Reihe für 2024 mit dem kühnen Versprechen "HyperPower Evolved" vorgestellt. Das Android-Smartphone ist mit einem neuen Qualcomm-Chip ausgestattet und bietet vielversprechende Hardware-Spezifikationen sowie Verbesserungen bei Display und Ladefunktion. Wir waren von der Leistung des vorherigen Poco F5 angenehm überrascht, aber kann die Marke ein Jahr später das Preis-Leistungs-Verhältnis noch einmal verbessern? Finden wir es in unserem Poco-F6-Test heraus.

Xiaomi Poco F6

Pro

  • Großartige Leistung
  • Verbesserte Software-Update-Politik
  • Gute Akkulaufzeit
  • Inklusive Schnellladegerät

Contra

  • Bloatware
  • Durchschnittliche Kameraleistung
  • Keine microSD-Unterstützung oder Kopfhörerbuchse
Xiaomi Poco F6
Xiaomi Poco F6
Xiaomi Poco F6: Alle Angebote

Kurzfazit

Das Poco F6 wurde am 23. Mai 2024 nach einer langen Teasing-Kampagne angekündigt. Es basiert auf dem exklusiv in China erhältlichen Redmi Turbo 3 und wird von Poco als "Performance Flagship" bezeichnet. In der Praxis bedeutet das, dass das Unternehmen bei der Entwicklung des Handys die Leistung in den Vordergrund gestellt hat und an anderer Stelle, vor allem bei der Kamera, kleinere Kompromisse eingeht.

Wie das F5 debütiert auch das Poco F6 mit einem Qualcomm-Chip: Diesmal ist es der Snapdragon 8s Gen 3. Der CPU-Designer positioniert die CPU auf einer höheren Stufe, was auf eine bessere Leistung hindeutet – und sich im Test auch bewahrheiten sollte. 

Blick aufs Poco F6 von vorne mit eingeschaltetem Display
Poco hat das OLED-Display verbessert, das beim Poco F6 jetzt eine Auflösung von 1220p bietet. / © nextpit

Das Poco F6 verbessert das letztjährige F5, indem es die Bildschirmauflösung von 1080p+ auf 2.712 × 1.220 px erhöht, mit 90 W schneller auflädt und ein zusätzliches Jahr mit Systemupgrades und Sicherheitsupdates verspricht.

Poco wird das Poco F6 in seinem Online-Shop bereits ab 450 Euro für das 8+256-GB-Modell anbieten, die 12+512-GB-Variante beginnt bei 499,99 Euro UVP. Frühentschlossene können bei einer Vorbestellung sparen und zahlen dann 389,90 Euro bzw. 419,90 Euro. Damit Ihr von dem Early-Bird-Preis profitieren könnt, müsstet Ihr zwischen dem 23. und 30. Mai auf der Xiaomi-Seite zuschlagen.

Design und Display

Das große 6,67-Zoll-OLED-Display steht auch beim Poco F6 wieder im Mittelpunkt. Diesmal hat Poco das Handy jedoch mit einem helleren, höher auflösenden Panel mit der gleichen Bildwiederholfrequenz von 120 Hz ausgestattet. Was das Design angeht, bietet das neue Handy einen angenehmen, dezenteren Stil, ohne die glänzende (und fingerabdruckanfällige) Oberfläche seines Vorgängers. Negativ ist allerdings, dass die Kopfhörerbuchse nicht mehr vorhanden ist. Wir haben wieder einen verloren, Jungs und Mädels.


Vorteile:

  • Dünne und leichte Bauweise
  • Helles und hochauflösendes OLED-Display
  • Dünne Ränder
  • Subjektiv schön

Nachteile:

  • Nur IP64-Spritzwasserschutz
  • Kein erweiterbarer Speicher
  • Keine Kopfhörerbuchse

Da wir keinen Trend auslassen wollen, hat uns Poco das Testmuster in der Farbe "Titanium" geschickt. Scherz beiseite, uns gefiel die Kunststoffoberfläche, die nicht nur dezent glänzt, sondern auch keine Fingerabdrücke hinterlässt. Das Unternehmen wird das Handy auch in schwarzer und grüner Ausführung verkaufen, sodass das westliche Publikum zumindest vorerst auf die weiße und die Harry-Potter-Variante verzichten muss.

Poco F6 stehend von hinten
Die Titanium-Variante hat ein goldenes Finish rund um die Kameraelemente. / © nextpit

Das Poco F6 hat das dünne und kompakte Design seines Vorgängers beibehalten, mit einem hochwertigen Finish an den Seiten. Der Fingerabdruckleser ist vom Einschaltknopf zum Display gewandert und alle Knöpfe befinden sich an praktischen Positionen auf der linken Seite. Auf der Oberseite befinden sich der traditionelle IR-Blaster, der Lautsprecher und das Mikrofon, auf der Unterseite der andere Lautsprecher, der USB-C-Anschluss und das Dual-SIM-Fach, während die linke Seite frei ist. Die Kopfhörerbuchse des F5 ist beim Poco F6 nicht mehr vorhanden.

Wie sein Vorgänger hat das Poco F6 dünne Ränder auf der Vorderseite um das große 6,67-Zoll-OLED-Display, das immer noch mit 120 Hz für flüssige Animationen sorgt. Die Auflösung wurde auf 2.712 × 1.220 px erhöht, was immer eine willkommene Abwechslung ist, aber ein noch größeres Upgrade findet sich in der Spitzenhelligkeit, die (in echter 2024er-Manier) nun 4000 Nits erreicht. Das könnte erklären, warum der Hersteller das Handy unbedingt in den Sanddünen von Dubai präsentierten wollte.

Poco F6 von vorn
Das Poco F6 verfügt nicht nur über eine höhere Auflösung, sondern auch über eine höhere Spitzenhelligkeit. / © nextpit

Außerdem ist das Display mit Gorilla Glass Victus geschützt und die Wasserdichtigkeit wurde zwischen dem Poco F5 und F6 von IP53 auf IP64 erhöht.

Leistung und Software

Das Poco F3 wird vom neuen Snapdragon 8s Gen 3 angetrieben und verfügt über 8 oder 12 GB schnellen LPDDR5x-RAM und 256 oder 512 GB ebenso schnellen UFS-4.0-Speicher. Das Ergebnis ist eine hohe Leistung sowohl für tägliche Aufgaben als auch für Spiele, mit Unterstützung für alle innovativen Funktionen und Effekte des Android-Ökosystems.


Vorteile:

  • Flaggschiffartige und stabile Leistung
  • Verbesserte Software-Update-Politik

Nachteile:

  • Jede Menge Bloatware

Wir waren vom letztjährigen Snapdragon 7+ Gen 2 im Poco F5 beeindruckt, und für den 8s Gen 3 hat Qualcomm ein umfassendes Upgrade vorgenommen, mit moderneren und schnelleren CPU-Kernen und einer ähnlichen GPU wie im Snapdragon 8 Gen 2. Diese Verbesserung hatte einen kleinen Nebeneffekt, auf den wir später eingehen werden, aber das Wichtigste ist, dass das Poco F6 auf eurer Beobachtungsliste stehen sollte, wenn ihr auf der Suche nach einem schnellen Smartphone seid, das nicht die Bank sprengt.

  Poco F6
(Snapdragon 8s Gen 3)
Google Pixel 8a
(Tensor G3)
Xiaomi 14 Ultra
(Snapdragon 8 Gen 3)
Poco F5
(Snapdragon 7+ Gen 2)
OnePlus 12R
(Snapdragon 8 Gen 2)
Redmi Note 13 Pro 5G
(Snapdragon 7s Gen 2)
Nothing Phone (2a)
(Dimensity 7200)
AnTuTu 1,455,312 1,153,512 1,939,484 k.A. k.A. 593,863 688,613
3DMark Wild Life
Extreme Stress Test
Bester Loop: 3140
Schlechtester Loop: 2584
Stabilität: 82,3 %
Bester Loop: 2437
Schlechtester Loop: 1667
Stabilität: 68,5 %
Bester Loop: 4708
Schlechtester Loop: 3606
Stabilität: 76,6 %
Bester Loop: 1979
Schlechtester Loop: 1974
Stabilität: 99,7 %
Bester Loop: 3660
Schlechtester Loop: 2462
Stabilität: 67,3%
Bester Loop: 800
Schlechtester Loop: 763
Stabilität: 95,4 %
Bester Loop: 1153
Schlechtester Loop: 1148
Stabilität: 99,5 %
Geekbench 6 Single: 1953
Multi: 4930
Single: 1688
Multi: 4362
Single: 1828
Multi: 6317
Single: 1107
Multi: 4232
Single: 1561
Multi: 5142
Single: 889
Multi: 2523
Single: 1148
Multi: 2589

Bei Nicht-Gaming-Apps ist die Single-Thread-Leistung fast doppelt so hoch wie die des Poco F5, was die flotte Leistung bei der Benutzeroberfläche, beim Öffnen von Apps und bei der Verarbeitung schneller Effekte erklärt. Bei Multi-Thread-Aufgaben mit vielen gleichzeitig ablaufenden Prozessen übertrifft das Poco F6 sein Vorgängermodell ebenfalls, allerdings mit einer geringeren Marge von 15 Prozent.

Die Zahlen können selbstverständlich nicht mit den Flaggschiffen von 2024 mithalten, die mit dem Snapdragon 8 Gen 3 ausgestattet sind, aber sie liefern sich einen Schlagabtausch mit der Snapdragon 8 Gen 2 Generation: Der Snapdragon 8 Gen 3 gewinnt leicht bei der Single-Thread-Leistung, verliert aber leicht bei der Multi-Thread-Leistung. Das Ergebnis ist ein sehr starker Konkurrent für den Markt unter 500 Euro.

Screenshots der Performance-Benchmark-Tests
Das Poco F6 zeigte rundum gute Leistungswerte in Apps und Spielen. / © nextpit

Bei Spielen liegt der Leistungssprung des Poco F6 gegenüber seinem Vorgänger bei fast 50 Prozent. Das bedeutet mehr FPS und/oder eine bessere Bildqualität. Das F6 bietet zwar nicht die nahezu perfekte Leistungskonstanz wie das Poco F5, aber in den vom 3D Mark Stresstest simulierten Worst-Case-Szenarien erzielte das Poco F6 immer noch eine bessere Leistung als das F5 in Bestform.

Im Vergleich zu den Flaggschiffen von 2023 bot der Snapdragon 8s Gen 3 des Poco F6 eine etwas geringere Spitzenleistung, aber eine bessere Worst-Case-Leistung als das OnePlus 12R (Test) mit dem Snapdragon 8 Gen 2 von 2023. In der Praxis bedeutet die konstantere Leistung des Poco F6 geringere Leistungseinbrüche in der Hitze (Pun intended!) einer Gaming-Session.

Software

Zuerst die gute Nachricht. Wir kritisieren schon lange die Update-Politik von Poco, die nur zwei Android-Upgrades und drei Jahre lang Sicherheitsupdates vorsieht. Für die Geräte der F6-Reihe hat das Unternehmen beide Szenarien um ein Jahr verlängert, was drei Android-Upgrades und vier Jahre Sicherheitsupdates bedeutet. Die Verbesserung spiegelt ähnliche Schritte wider, die die Muttergesellschaft Xiaomi unternimmt, um ihre Kunden besser zu unterstützen.

Wir sollten anmerken, dass sowohl Samsung als auch Google immer noch einen längeren Support für ihre Smartphones in der gleichen Preisklasse anbieten. Aber Poco (und Xiaomi) sollten dafür gelobt werden, dass sie ihr Update-Angebot ebenfalls verbessert haben. Und das Poco F6 übertrifft mit Leichtigkeit alles andere, was mit dem Namen Xiaomi oder Poco in der selben Preisklasse angeboten wird.

Poco F6 Screenshots zeigen HyperOS
Wir haben bei einer Neuinstallation 18 vorinstallierte Apps gezählt, die insgesamt 36,4 GB Speicherplatz belegen. / © nextpit

Was sich hingegen nicht geändert hat, ist die Anzahl der vorinstallierten Drittanbieter-Apps auf dem Poco F6. Wie bei seinem Vorgänger sind auf dem Handy 18 Apps vorinstalliert, die fraglos als Bloatware bezeichnet werden müssen. Manche werden argumentieren, dass diese oder jene App nützlich ist, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sie optional hätte sein sollen. Letztendlich hat das dazu beigetragen, dass der Speicherplatz nach einer sauberen Installation mit allen aktualisierten Apps von Anfang an 36,4 GB kleiner ausfällt.

Kamera

Der Kamerabereich ist der Bereich, in dem die Poco-F-Reihe normalerweise schwächelt. Das Poco F6 versucht, aus diesem Muster auszubrechen, schneidet aber im Vergleich zu den direkten Konkurrenten von Samsung oder Google immer noch schlecht ab. Der 50-Megapixel-Hauptsensor fängt das Licht besser ein als das vorherige F5, und das führte zu sehr brauchbaren Ergebnissen, egal ob bei Tag oder Nacht. Die Ultraweitwinkelkamera war tagsüber meist in Ordnung, und die Makro ... oh, Moment, diesmal gibt es keine nutzlose Makrokamera!


Vorteile:

  • Gute Tageslicht- und Nachtaufnahmen mit der Hauptkamera
  • Gute Auswahlmöglichkeiten im Automatikmodus
  • Keine nutzlose Makrokamera (ja, das ist ein Plus)

Nachteile:

  • Standardmäßiger Schönheitseffekt bei Selfies

Der Sensor Sony IMX882 mit 50 MP ist zwar kein Kamerasensor auf Flaggschiff-Niveau, aber für einen Preis von 450 Euro zeigt er eine konkurrenzfähige Leistung. Die Kameraausrüstung wird durch eine 8 MP bietende Ultraweitwinkel-Linse und die Selfie-Kamera mit 20 Megapixeln vervollständigt.

Poco F6 von hinten mit Fokus auf die Kameras
Das Poco F6 behält das Drei-Insel-Design seines Vorgängers bei, ersetzt aber die nutzlose Makrokamera durch ein hübsches LED-Ringelement. / © nextpit

Die Hauptkamera schnitt bei unseren Aufnahmen gut ab, mit einem guten Detailgrad und einer realistischen Farbwiedergabe. Da sie kein Teleobjektiv hat, müssen die Nutzer:innen für Nahaufnahmen auf den digitalen Zoom zurückgreifen (oder dem Objekt entgegen gehen). Und die Ergebnisse waren bis zur 4-fachen Vergrößerung gut, wenn Ihr das Foto auf dem Bildschirm sehen oder über eine App teilen wollt.

Die Nachtfotos haben sich mit dem neuen Sensor wahrscheinlich am meisten verbessert, mit guten Ergebnissen im Automatikmodus, der etwas längere Belichtungen nutzt, um schwache Blitze auszugleichen. Die Ultraweitwinkel-Kamera schnitt in der Nacht nicht so gut ab und lieferte leicht unscharfe Ergebnisse. Am Tag war die Ultraweitwinkelkamera besser, auch wenn die Schärfe und natürlich auch die Auflösung etwas abnahmen.

Wie wir bereits erwähnt haben, gibt es keine Makrokamera, und dafür machen wir Poco/Xiaomi sogar ein Kompliment. Nicht nur, dass Makroaufnahmen meist nutzlos waren, der Makromodus war auch in der Kamera-App versteckt, die Makros als zweit- (oder dritt-) klassiges Feature behandelte.

Was Selfies angeht, so waren beim Poco F6 standardmäßig Schönheitseffekte aktiviert, die das übliche Ergebnis von auffällig glänzender und verschwommener Haut hatten. Wenn Ihr den Effekt ausschaltet, gibt es die angenehmeren Ergebnisse von der 20-Megapixel-Kamera. Der Porträtmodus funktionierte gut, mit einer präzisen Trennung zwischen Motiv und Hintergrund, solange Ihr Eure Haare ordentlicher haltet als ich auf den Testfotos.

Akku

Das Poco F6 bietet zwar nicht die gleiche schnelle 120-W-Ladung wie das Poco F6 Pro, aber seine 90-W-Ladung ist immer noch eine Verbesserung gegenüber dem Poco F5. Wie bei anderen Poco-Handys ist das erforderliche Ladegerät im Lieferumfang enthalten. Und das ist noch nicht alles, denn der 5000-mAh-Akku bietet zudem eine gute Akkulaufzeit.


Vorteile:

  • Schnelles Aufladen
  • Inklusive Ladegerät
  • Gute Akkulaufzeit

Nachteile:


In der Praxis konnten wir nicht feststellen, dass das 90-W-Ladegerät des Poco F6 eine wirkliche Verbesserung gegenüber dem 67-W-Adapter des Poco F5 darstellt. Aber die Ladezeiten waren schon bei diesem Modell schnell genug, also wird das F6 immer noch schneller sein als die Motorolas und Samsungs, mit denen es konkurriert.

Was die Akkulaufzeit angeht, haben wir festgestellt, dass das Poco F6 nicht so gut ist wie das Poco F5. Das könnte an der zusätzlichen Rechenleistung liegen, denn sowohl im realen Leben als auch bei PC Mark erzielte es nicht die gleichen beeindruckenden Ergebnisse.

Aufladen Poco F6 Google Pixel 8a Poco F5 Galaxy A55 Redmi Note 13 Pro 5G
5 Minuten
  • 15 %
  • 8 %
  • 21 %
  • 9 %
  • 20 %
10 Minuten
  • 30 %
  • 15 %
  • 36 %
  • 18 %
  • 34 %
20 Minuten
  • 57 %
  • 29 %
  • 61 %
  • 36 %
  • 56 %
30 Minuten
  • 81 %
  • 42 %
  • 85 %
  • 53 %
  • 78 %
1 Stunde

 

  • 75 %

 

  • 85 %
 
Volle Ladung
  • 45 min
  • 1h40
  • 48 min
  • 1h33
  • 45 min
PC Mark
  • 13h21
    15840 Punkte
  • 13h44 (120 Hz)
    11698
  • 15h33
    14335
  • 14h9
    13395
  • 12h20
    13047

Beim PC-Mark-Benchmark, der die reale Nutzung simuliert und die Zeit misst, ab der die Ladung von 80 Prozent auf 20 Prozent fällt, hielt das Poco F6 etwa zwei Stunden weniger durch als sein Vorgänger. Der Leistungswert war dagegen um etwa 10 Prozent höher, sozusagen als Trostpreis.

Bei regelmäßiger Nutzung könnt Ihr mit einer Akkulaufzeit von mehr als einem Tag rechnen, aber wir sind nicht so zuversichtlich, dass das Poco F6 eine "zweitägige Akkulaufzeit" bietet wie sein Vorgänger. Mit dem Batteriesparmodus kann das F6 das wahrscheinlich erreichen, und es gibt sogar eine "Ultra Battery Saver"-Option für lange Aufenthalte abseits der Steckdose.

Poco F6 von der Seite
Die Ladeleistung wurde auf 90 W erhöht, aber wir konnten keinen wirklichen Geschwindigkeitszuwachs gegenüber den 67 W des F5 feststellen. / © nextpit

Apropos Steckdose: Das ist die einzige Möglichkeit, das Poco F6 aufzuladen, denn kabelloses Laden ist nicht verfügbar. Wir haben bereits letztes Jahr erwähnt, dass dies in dieser Preisklasse nicht üblich ist. Das ändert sich langsam, aber die meisten Modelle in dieser Kategorie verfügen immer noch nicht über die Funktion des kabellosen Ladens.

Technische Daten

  Poco F6
Display
  • 6,67-Zoll-OLED
    2712 × 1220 Pixel
    120 Hz Bildwiederholrate
SoC
  • Qualcomm Snapdragon 8s Gen 3
Speicher
  • 8 / 12 GB LPDDR5x RAM
    256 / 512 GB UFS 4.0 Speicher
    Keine Speichererweiterung
OS
  • Android 14 mit HyperOS
    Drei Android-Upgrades
    Vier Jahre Sicherheitsupdates
Kamera
  • Hauptkamera: 50 MP, f/1.59, OIS
    Ultraweitwinkel: 8 MP
Selfie-Kamera
  • 20 MP, f/2.2
Akku
  • 5000 mAh
    90 W kabelgebundenes Laden
    Inklusive Ladegerät
Konnektivität
  • 5G | Wi-Fi 6 | Bluetooth 5.4 | NFC
IP-Zertifizierung
  • IP64
Abmessungen und Gewicht
  • 6,32 x 2,93 x 0,31 Zoll, 6,31 Unzen
  • 160,5 x 74,5 x 8 mm, 179 g

Weitere Punkte, die die nextpit-Community interessieren könnten:

  • Das Poco F6 bietet NFC-Unterstützung und ist mit Google Pay für kontaktlose Zahlungen kompatibel.
  • Die Verpackung des Testgeräts enthielt ein USB-C-auf-USB-C-Ladekabel, ein SIM-Tray-Tool und ein 90-W-Ladegerät.
  • Die Softwareversion während des Tests war Android 14 mit dem Sicherheitspatch vom März 2024.
  • Nach dem Zurücksetzen des aktualisierten Handys zeigte das Betriebssystem 36,4 GB belegten Speicherplatz an.
  • Schutzhülle ist im Lieferumfang enthalten

Fazit

Das Poco F6 verwischt die Grenze zwischen Mittelklasse- und Flaggschiff-Handys. Aber das ist nicht wirklich neu für die Serie, denn seit dem Poco F1, das wir vor fast sechs Jahren getestet haben, ist es der Marke immer wieder gelungen, die "Flaggschiff-Killer"-Formel zu erfüllen – auch wenn es zuletzt ein, zwei Jahre brauchte, um das richtige Gleichgewicht zwischen Leistung und Preis zu finden.

Wir waren beeindruckt von Pocos Umsetzung beim F5, das im letzten Jahr bei nextpit 4,5 Sterne erhielt. Auch wenn das Poco F6 nicht die gleiche konstante Leistung in Spielen oder eine hervorragende Akkulaufzeit bietet, macht es das durch seine Leistung mehr als wett, sowohl bei allgemeinen Apps als auch bei Spielen, insbesondere bei letzteren.

In Anbetracht der anderen Verbesserungen bei der Displayauflösung und -helligkeit, der Akkuladung, der Kamera und vor allem der Softwareunterstützung ist es einfach, das Handy allen zu empfehlen, die ein vielseitiges Gerät wollen, aber trotzdem Wert auf Leistung legen, vor allem bei Spielen.

Wir würden uns trotzdem wünschen, dass Poco nicht so viele Apps von Drittanbietern aufs Smartphone packt, aber wenn das der Preis für das gute Gesamtpaket ist, das das Poco F6 bietet, nehmen wir idas gerne in Kauf – behaltet das beim Kauf im Hinterkopf.

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Rubens Eishima

Rubens Eishima

Seit 2008 habe ich für zahlreiche Webseiten in Brasilien, Spanien, Deutschland und Dänemark geschrieben. Mein Fachgebiet sind Smartphone-Ökosysteme inklusive der Hardware, Komponenten und Apps. Mir sind dabei nicht nur die Leistung und die technischen Daten wichtig, sondern auch Reparierbarkeit, Haltbarkeit und Support der Hersteller. Trotz Tech-Brille auf der Nase arbeite ich immer hart daran, die Sicht der Endverbraucher nicht aus den Augen zu verlieren.

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