Tanken statt Laden: Das große Plus von Wasserstoff-Autos mit Brennstoffzelle

Tanken statt Laden: Das große Plus von Wasserstoff-Autos mit Brennstoffzelle

So ein Tesla, wie ihn mein Kollege Shu gerade testet, macht ja schon was her, keine Frage. Elektroautos gehört die Zukunft, das ist für mich klar. Aber: Das mit den Ladezeiten und dem undurchsichtigen Netz aus Ladestationen, das muss anders werden - oder ist vielleicht gar nicht nötig. Denn Autos mit Brennstoffzelle tanken fast so wie Benziner und Diesel und hängen damit reine Elektroautos locker ab.

Mit einem Elektroauto wie dem Tesla Model 3 zu fahren, ist toll, aber nicht unbedingt immer entspannt. Der Grund ist die Reichweite, doch nicht nur die. Das Laden ist die eigentliche Achillesferse, denn das dauert einerseits sehr lange, selbst mit einem Supercharger, und andererseits ist es nicht immer einfach, überhaupt eine Ladestation zu finden, wenn man keine in der eigenen Garage hat - oder halt keine Garage, wie die meisten Menschen in den Städten.

Eine Langstrecken-Fahrt mit Zwangspausen von einer Dreiviertstelstunde unterbrechen zu müssen statt einfach nach zwei Minuten Tanken wieder weiterfahren zu können, ist eine riesige Umstellung und kann richtig nervig sein. Aber auch im Alltag muss man mit einem E-Auto immer wieder schauen, wie und wo man es laden kann, um fahren zu können. Wer mehr über die Schwierigkeiten beim Laden eines E-Autos wissen möchte, dem sei unser Artikel über den Tesla Model 3 ans Herz gelegt.

Anders als bei den Ladestationen für Elektroautos gibt es für Wasserstoff-Fahrzeuge bereits ein ziemlich großes Netz an Tankstellen, und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Der Ausbau geht gut voran, wie sich unter anderem hier nachschauen lässt. Anders als bei Ladestationen für Tesla und Co. gibt es zudem einen festen Standard für den "Tankrüssel" und man muss sich nicht bei zahlreichen Anbietern registrieren und warten, bis man die passende Keycard zum Aufladen im Briefkasten hat.

AndroidPIT tesla model 3 trunk front
Einen zweiten Kofferraum haben Autos mit Brennstoffzelle nicht. / © NextPit

Die Brennstoffzelle braucht auch Platz

Mit einem Wasserstoff-Fahrzeug spart sich der Hersteller auch die riesigen Akkus im Fahrzeugboden, die in Tesla und Co. stecken. Deren Herstellung ist teuer und aufwändig, extrem schwer, denn sie brauchen wertvolle Rohstoffe und sind - das zeigt Tesla mit den Problemen bei der Akkuherstellung immer wieder - auch einfach nicht in genügend großen Stückzahlen für den Massenmarkt verfügbar. Zugeben: Die Brennstoffzelle braucht mehr Platz im Auto, einen zweiten Kofferraum wie im Tesla Model 3 wird ein Wasserstoff-Auto nicht mitbringen. Aber viel mehr Platz als ein Verbrennungsmotor samt Tank ist es dann auch nicht, und den kriegen die Hersteller ja auch unter.

Die Kollegen von Spiegel Online haben gerade den Mercedes GLC F-Cell getestet und bestätigen damit meine Einschätzung: Vor allem für die Langstrecke taugt so ein Auto mit Wasserstofftank und Brennstoffzelle deutlich besser als ein reines E-Auto. Der Wasserstofftank könnte zwar größer sein, doch insgesamt ist das Kilometer-Schrubben mit so einem Auto deutlich entspannter.

Wenn ich mir vorstelle, die Verhältnisse wären umgekehrt zu jetzt und es gäbe vielleicht 90 Prozent E-Autos und 10 Prozent andere - es wäre ein immenses Chaos vor allem in den Städten, wo eben nicht jeder sein Auto in der eigenen Garage laden kann. Ich finde, die Brennstoffzelle sollte bei den Hersteller wieder stärker in den Fokus rücken - gerade weil damit E-Mobilität deutlich komfortabler und alltagstauglicher wird.

Was haltet Ihr von den neuen Antrieben für Autos? Sind E-Autos die Zukunft? Und was ist mit der Brennstoffzelle?

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Top-Kommentare der Community

  •   77
    Gelöschter Account 16.04.2019

    Brennstoffzelle ist die Zukunft.

  •   25
    Gelöschter Account 17.04.2019

    Ich sehe im E-Autos maximal eine Übergangslösung. Die Fantasie wie sich diese Autos als Zukunftlösung eignen sollen erschließt sich mir bis heute nicht.
    Es scheitert doch schon daran Millionen Menschen ihre Autos nicht vor der Haustür laden können.
    In unserer Liegenschaft wohnen 48 Parteien, es gibt nicht für jeden eine Garage oder einen Stellplatz. Mal davon abgesehen mag ich irgendwie gar nicht vorstellen das 48 Ladestationen auf dem Grundstück installiert werden.
    Alleine dieses Beispiel zeigt schon das E-Auto nicht die Zukunft sein kann solange man auf Ladestationen angewiesen ist.

  • Bastian Siewers 17.04.2019

    Tja, und das sehen eben nun mal viele anders. Nein, kein Elektrofahrzeug wird die Verbrenner ersetzen können, so lange sie nicht überall eingesetzt werden können. Ich möchte nicht dazu gezwungen werden, 45 Minuten Pause machen zu müssen, wenn ich von Berlin nach München fahre. Die 45 Minuten sind nicht schlimm, überhaupt keine Frage, aber es geht nun mal anders. Und das kann man eben nicht weg diskutieren.
    Die Infrastruktur reicht jetzt schon aus? Also ich wohne mitten in Berlin, ich bin ehrlich gesagt glücklich, nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren zu müssen, denn bei mir in der Gegend kann man froh sein, wenn man überhaupt einen Parkplatz findet. Hier sind natürlich auch keine Ladestationen in der näheren Umgebung vorhanden. Ich müsste mein Fahrzeug also deutlich weiter weg von meiner Wohnung abstellen, um es nachts laden zu können. Und auch das ist nun mal eine deutliche Einschränkung.

  • Dietmar F. 16.04.2019

    Ich denke, die Autoindustrie sollte besser in den Wasserstoffantrieb investieren, denn da ist Brennstoff ohne Ende da. Für die E- Autos werden Unmengen von Lithium gebraucht und der Abbau ist nicht umweltfreundlich. Außerdem wird auch jede Menge Strom gebraucht, um die Akkus zu laden. Wo soll der denn herkommen? Etwa von den Windkrafträdern?

  •   25
    Gelöschter Account 17.04.2019

    E-Autos sind nichts weiter als der nächste undurchdachte und überhastete Versuch einer unfähigen Regierung etwas zu verändern. Leider fehlt denen der Blick für die Realität und die Fähigkeit langfristig zu denken.

53 Kommentare

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  • Interessant. Das Wasserstoffauto wird also an keiner Ecke warm? Elektromotor, Bremsen und Reifen bleiben also kalt.
    Na dann Gratulation. Ihr habt gerade physikalische Gesetze anuliert.
    Ich dachte immer:
    Wasserstoff (woher auch immer) wird aufgespalten und gibt seine Elektronen ab, die über Elektroden abgefangen werden und einen Elektromotor antreiben. (Und der wird warm. Oder Ihr beweist das Gegenteil).
    Der Elektromotor wanndelt die elektrische Energie in Bewegung um. Durch Reibung (auch in den Achslagern) wird jetzt schon ein Teil in Wärme umgewandelt. Auch Reifen werden durch Rollreibung warm. (Glaubt Ihr nicht? O.k. Fasst Eure Reifen vor der Fahrt an fahrt ein paar Kilometer und dann kontrolliert Eure Reifen😉)
    Und dann wird Euer Auto bewegt. Ihr müsst aber wieder zum Stehen kommen, also bremsen. Das geschieht wieder mit Reibung. (Macht das ein paar mal und fasst dann Eure Bremsscheiben an. ACHTUNG: Die können mehrere hundert Grad heiss sein. Im Motorsport glühen die sogar und werden durch spezielle Verfahren haltbar gemacht)
    Und was passiert dann mit der Wärme?
    Die Scheiben kühlen ab. Ist ja klar. Und erwärmen dabei die Umwelt. Zum Schluss haben die die gleiche Temperatur, wie die Umgebung. (Physik 6. Klasse)
    Wir erwärmen die Welt nicht mit CO2!
    Wir erwärmen die Welt, weil wir chemische Energie in Wärme umwandeln.
    Und da die fossilen Brennstoffe (Kohle, Gas und Öl) sich dem Ende zuneigen und Kernenergie auf Dauer nicht beherrschbar ist, müssen neue Methoden her. Und weil die teuer sind, müssen die Preise Otto-normalverbraucher "schmackhaft" gemacht werden.
    Denkt mal darüber nach.
    Am besten fragt Ihr Euch: "WEM nutzt ey im Endeffekt?"


    • Tut mir leid aber das ist völliger Quatsch.
      Sodass man sich schon fragen muss ob das ihr Ernst ist oder nur ein schlechter Scherz. Das CO2 erwärmt zwar nicht direkt unser Klima, aber dadurch daß es der Ozonschicht schadet und dadurch die Sonneneinstrahlung zunimmt. Und die Andeutung das durch die Hitze der Bremsscheiben das Klima erwärmt wird ist ja nun mehr als lächerlich. Demnach müsste unser Planet durch das Heizen der Häuser ja schon über die Jahrhunderte schon so warm sein daß wir darauf nicht mehr lebensfähig wären.


  • Eine "Mobilitätswende" kann nur dann gelingen, wenn man nicht einfach versucht bestehende Fahrzeuge durch E-Autos ersetzt, sondern auch tatsächlich Mal umdenkt.
    Mit E-Autos mit hunderten von Kilometern bekommt man weder das Verkehrsproblem noch die Emissionen in den Griff (PS: Die CO2 Bilanz ist bei deutschen Strommix wirklich nicht der Knüller)
    Wir bräuchten viel mehr und besseren öffentlichen Nahverkehr (+Günstiger/Kostenlos) und Radwege, um der Pendelei Mit dem Rad etwas weniger Nervenkitzel zu verleihen.
    In einer autonomen Zukunft kommen vielleicht noch Konzepte wie People Mover oder andere Micromobilität hinzu, aber für jetzt würden stadtfreundlichere Elektrofahrzeuge in der Größenordnung eines UPs, smarts oder Ibizas wesentlich mehr helfen, als so riesen Raumschiffe sie Model X, e-Tron und eqc. Aber solange jeder Münchner, Berliner andere Stadt-Bewohner der Meinung sind, sie brauchten jetzt unbedingt einen 2t SUV damit man die 10cm Bordstein einfacher hochkommt und ein bisschen höher sitzt, liefert auch kein Hersteller andere modelle. Die Hersteller bedienen im Endeffekt schließlich auch nur unsere Nachfrage


  • Brennstoffzelle:
    Müssen wir im Moment nicht lange diskutieren. Die Autos kann sich (fast) niemand leisten. Vor einigen Monaten hat ein Automann im Fernsehen auch zu dem Thema Stellung genommen und meinte, die Automobilindustrie sei jetzt erst mal auf den 'eMotor-Zug' aufgesprungen.

    E-Motor:
    Ich bin mir ganz sicher, dass der eMotor sich mittelfristig durchsetzen wird. Im Moment stimmt die Infrastruktur für mich noch nicht. Ich bin nicht bereit, immer wieder zu zittern, ob mein Saft reicht, um die nächste Zapfsäule zu erreichen. Und dies dann ggf. auch nur noch durch Reduktion meiner Autobahngeschwindigkeit auf Schleichfahrt. Und wenn ich dann eine Zapfsäule gefunden habe, muss ich mich mit diversen Karten herumschlagen, um meine Rechnung zu bezahlen. Danke, nein.
    Mit der nächsten Generation von Akkus, die bei gleichem Gewicht die doppelte oder dreifache Energiedichte haben oder bei halbem Gewicht die heute erreichbare Reichweite erzielen, werden Verbrenner ziemlich sicher ganz schnell! nicht mehr gebaut werden.

    Plug-in Hybrid:
    Für mich eine akzeptable und bezahlbare Zwischenlösung. Durchschnittlich fahren ? 1,3 Personen in einem Auto und wir fahren keine 60 km am Tag. Folglich scheint mir ein Plug-in Hybrid im Moment die beste Variante.


    • Verbrenner machen für Leute Sinn, die wirklich regelmäßig lange Strecken fahren müssen >100km/Tag (Vertreter, Wartungsmitarbeiter, o.ä)
      Plugin hybride sind eine super Lösung für Leute, die etwas längere Pendelstrecken fahren und auch ab und zu Mal längere Strecken (1-2 Mal im Monat).
      Elektrokleinwägen waren die einzige sinnvolle Fahrzeugklasse, für Leute die durch die Stadt auf die Arbeit pendeln. Besser noch wäre natürlich ein besserer ÖPNV.
      Für alle Übergangslösungen gibt's mehr als genügen Carsharing und Fahrzeugvermietungen, um solche Bedürfnisse kurzzeitig zu überbrücken.
      Ich sehe aber kein wirklich sinnvolles Einsatzgebiet für große elektro SUV jenseits der 2 Tonnen Leergewicht, bei denen alleine die batterie fast ein Viertel des Gewichtes ausmacht.
      Die Lösung für Mobilitätswandel ist nicht schwarz weiß, einzig sinnvoll wäre ein mix aus den oben genannten Antriebskonzepten. Aber dem Bedarf es vor allem erst einmal der Einsicht der Endkunden. Solange aber diese Endkunden aber der Politik aufs Dach steigen, sobald jemand einem das Recht entziehen will die 1500kg schwere Todesmaschine mit mehr als 200km über die Autobahn zu prügeln mache ich mir keine große Hoffnungen auf Einsicht.


  • Zieht Euch dazu mal das hier rein:
    Prof. Dr. Markus Lienkamp, Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik, Technische Universität München
    8. Energiepolitischer Workshop „Elektromobilität – Mobilität der Zukunft?“, 06.07.2017
    Video "Elektromobilität: Hype oder Revolution?":
    https://www.youtube.com/watch?v=5moHQFbEsDU


  • Ich finds katastrophal ausschiesslich auf Elektro zu setzen so wie VW es tut. Auch Wasserstoff wäre ein interessanter Ansatz wenngleich die Produktion aktuell natürlich indiskutabel. Aber ich hoffe die anderen Deutschen Hersteller bzw Zulieferer halten hier alle Augen offen und sind hier nicht so verbohrt auf Elektro wie VW es graf tut.


  •   54
    Gelöschter Account 17.04.2019 Link zum Kommentar

    E-Autos haben aus meiner Sicht KEINE Zukunft, da wiederspreche ich Steffen ganz klar, denn die angesprochenen berechtigten Probleme sind ja nur ein Teil der Sache. Neben Reichweite, Ladedauer und Herstellung der Batterien kommt ja auch noch das Theme Stromherstellung dazu, wo kommt der den bitte her? Genau, hauptsächlich aus Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken, wer ein Elektronauto fährt und denkt er sei Umweltfreundlich irrt sich gewaltig, denn neben den ganzen giftigen und seltenen Stoffen in den Batterien, von denen es eh weltweit (z.B. in Smartphones) genug gibt, haben wir eben auch die schädlichen bzw. umweltunfreundlichen Energiequellen.... Ich verstehe nicht wie das die Branche, die Journalisten und die Konsumenten so gerne vergessen wollen... ist das Ignoranz oder Dummheit? Ich weiß es nicht.

    Jedenfalls gäbe bzw. gibt es diese Probleme mit Wasserstoff nicht obwohl auch da sicher noch nicht alles perfekt ist, richtig?


    • Strom brauchts du auch zur Herstellung von Wasserstoff, insbeondere bei der Elektrolyse. Die Dampreformierung wäre von der CO2 Bilanz Identisch mit der Verbrennung. In der Gesammtbetrachtung braucht man 2-3 Mal mehr Elektische Enegie für die gleiche Wegestrecke wenn man ein Brennstoffzellenauto mit einem BEV vergleicht.


    • Lieber Karl, hast du das alles im lokalen Boulevard-blättchen gelesen?
      Schlag doch mal Well to Tank nach und lies noch einiges zum Thema. Z.B. den Mythbuster Elektromobilität von Martin Rotta.


    •   54
      Gelöschter Account 17.04.2019 Link zum Kommentar

      Ok, d.h. also Wasserstoff ist in Sachen Stromverbrauch nicht besser als Elektrofahrzeuge..., richtig? Und nein, ich lese gar keine Zeitungen, CO2 habe ich dabei nicht berücksichtigt, sondern nur den Gedanken an Umweltverschmutzung generell. Danke für die Infos.

      Also sind Brennstoffzellen-Fahrzeuge, Elektrofahrzeuge und die herkömmlichen Fahrzeuge unterm Strich alle nicht optimal, und Elektrozität ist nur ein Hype für Fahrzeuge und solange keine wirklich umweltneutrale Energie nutzbar gemacht wird, ist das alles nicht so dolle, nur die Städte sind sauberer, das ist alles. Aber Energie, die nichts kostet, weder für den Menschen noch für die Natur, dieser Traum den ich so im Hinterkopf habe, das wird wohl langfristig nichts, auch deshalb, weil damit keiner Geld verdienen kann und Lobbyisten kein Interesse an sowas hätten, selbst wenn es das gäbe.

      Gelöschter Account


      • Also Fakt ist : Wenn man alle Punkte betrachtet gibt es keine saubere Lösung der Fortbewegung. Nichtmal der Eselskarren schafft das.

        Auch die Batteriefans müssen begreifen, die Teslas und Co. stehen zwar etwas besser da als der olle Verbrennungsmotor aber sauber ist das ganze trotzdem nicht.

        Nichts desto trotz müssen wir uns von der Umwelt mal abgesehen mit dem Gedanken anfreunden das die Lösung Öl endlich ist. Mit oder ohne Feinstaub , irgendwann wird das letzte Barrel gefördert sein, auch wenn wir das wahrscheinlich nicht mehr erleben werden.

        Auch daran muß man einmal denken.


  • Wasserstoff! Akkus sind ja nicht gerade umweltfreundlich.


  • Wer sich heute noch pro H2 im Individualverkehr aufstellt, ist entweder ein Lobbyist oder kann nicht rechnen.
    BEV haben weder ein Lade- noch Reichweitenproblem. Der durchschnittliche Deutsche fährt keine 40km am Tag und auch für Mietwohnungen und Laternenparker ist die Infrastruktur bis auf ein paar Meter überall schon vorhanden.
    Es gibt darüber hinaus keinen Überschuss-Strom per se. Der wird über stationäre Batterien und Car2Grid mit super Wirkungsgrad abgefangen werden.
    H2 braucht 3x soviel Energie pro km wie ein BEV. Jede Tankstelle kostet 1.5-2 Mio €. Die Ladezeiten der longrange BEV sind schon lange im Bereich einer normalen Pause bei Langstreckenfahrten. Und werden immer kürzer.
    Hier wird wieder so getan, als ob plötzlich jeder über Nacht zum professionellen Fernfahrer mutiert sei.
    Wer bei Tesla über Reichweitenangst erzählt macht sich schlicht lächerlich.


    • Tja, und das sehen eben nun mal viele anders. Nein, kein Elektrofahrzeug wird die Verbrenner ersetzen können, so lange sie nicht überall eingesetzt werden können. Ich möchte nicht dazu gezwungen werden, 45 Minuten Pause machen zu müssen, wenn ich von Berlin nach München fahre. Die 45 Minuten sind nicht schlimm, überhaupt keine Frage, aber es geht nun mal anders. Und das kann man eben nicht weg diskutieren.
      Die Infrastruktur reicht jetzt schon aus? Also ich wohne mitten in Berlin, ich bin ehrlich gesagt glücklich, nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren zu müssen, denn bei mir in der Gegend kann man froh sein, wenn man überhaupt einen Parkplatz findet. Hier sind natürlich auch keine Ladestationen in der näheren Umgebung vorhanden. Ich müsste mein Fahrzeug also deutlich weiter weg von meiner Wohnung abstellen, um es nachts laden zu können. Und auch das ist nun mal eine deutliche Einschränkung.


      • Die Frage ist eher ob du von Berline nach München nicht besser nen Zug genommen hättest ? Für Leute die in den Innenstädeten Wohen ist die Frage doch auch wozu ein eigenes Auto.


      • Vielleicht weil ich was großes mitnehmen musste, was ich nicht im Zug hätte mitnehmen können. Oder nicht nur München, sondern mehrere Punkte anfahren will, um Freunde zu besuchen, oder oder oder ... ;)

        Andrew B.Gelöschter Account


      •   25
        Gelöschter Account 17.04.2019 Link zum Kommentar

        @Thundercrow
        Die Frage ist wie komme ich in München vom Bahnhof zu meinen gewünschten Zielen ohne Auto und warum soll ich für ein Bahnticket mehr zahlen als die Autofahrt kostet oder, oder, oder.
        Vielleicht solltest du mal mit in Betracht ziehen das Menschen die in Innenstädten wohnen, diese gerne und regelmäßig verlassen. Ohne Auto oft schwierig. Genauso wie das erreichen des Arbeitsplatzes.


      • München hat einen tollen Nahverkehr. Dann gibts Mietwagen, Carsharing etc. Für das was ein Auto in Anschaffung (bzw. Wertverlust) Steueren, Parkplatz, Reperatur und Versicherung kostet kannst du schon sehr viele alternative Angebote nutzen. Die Meisten dürften in die Innenstadt Pendeln zum Arbeiten nicht umgekehrt. In der Innenstadt bist du mit dem Auto in der Regel zu normalen Berufsverkerhzeiten eher am langsamsten unterweg. Ein Auto zu halten kostet laut ADAC bei einem GOLF VII ca. 100 Fixkosten + 55 Werkstatt + Wertverlust (Neu ab ca.266) + Betriebskosten. Hinzukommen z.B. Stellplatkosten (in Berlin gerne 100). Wohlgemerkt pro Monat (Macht gerne 150-250 Kosten pro Monat ohne Wertverlust und nur fürs Besitzen. Da kannst du schon fast jedes Wochenende ein Auto Mieten. Wenn du dann noch Wertverlust selbst bei Gebrauchten einrechnest sieht es ja noch schlimmer aus.
        Legen wir den ADAC bei Golf VII zu Grunde kostet die das Autofahren im Schnitt 44 ct/km macht bei einem Tripp nach München und Zurück ca. 1160 km ca. 510 Euro. Sprich Zug + Mietwagen dürfte billiger sein.
        Natürlich Sehen die Grenzkosten anders aus wenn man ein Auto besitzt. Aber ökonomisch macht die Anschaffung für viele Leute keinen Sinn

        Auf dem Land ist es eine ganz andere Rechnung.


      • @Bastian, wenn du weisst was die Gaussche Normalverteilung ist und die bekannt ist, dass die Durchschnittsstrecke aller deutschen Fahrer inkl. Berufsfahrer täglich keine 40km ist, wie viele/wenige müssten dann ein paar Minuten länger laden?
        Übrigens; Elektroautos ein Ladestationsmangel anzudichten ist aus H2 Sicht eher peinlich, findest du nicht?


      • Wieso ist das peinlich? Und ich habe doch ein Beispiel genannt, abgesehen davon, dass es im täglichen Gebrauch keine Rolle spielt, wie lange der Ladevorgang dauert. Ich könnte ja theoretisch nachts laden, was aber eben bei mir in der näheren Umgebung nicht möglich ist.

        Gelöschter Account


      • Ok, lass es mich so formulieren; wie aufwändig ist es deiner Meinung nach, grossflächig Ladesäulen aufzustellen? Warum sollte das ein Problem sein? Strom gibt's überall. Eine H2 Tankstelle kostet 1-5-2 Mio €, Eine Ladestation für ein E-Auto vielleicht ein paar Tausender.
        Die jetzige Situation als absolut anzusehen ist kurzsichtig. Der Ausbau an Elektroladesäulen für Nacht (langsam) und unterwegs (schnell) wird problemlos mit der Adoption der EV's schritt halten können.


      • Es gibt aber nicht genug Strom, daran scheitern beide Ideen:

        Zitat aus dem Managermagazin:
        Es müssten jedenfalls viele neue Kraftwerke gebaut werden, um die Mobilitätsbedürfnisse von heute zu befriedigen. Zur Illustration eine Bierdeckel-Rechnung für Deutschland: Ein reines Batterie-Elektroauto, das im Jahr 15.000 Kilometer fährt, verbraucht dabei etwa 3000 Kilowattstunden Strom. Wenn die Pkw-Flotte praktisch vollständig ausgetauscht ist, also bis zum Jahr 2050, beträgt der Gesamtverbrauch bei 40 Millionen Autos etwa 120 Terawattstunden. Die Stromproduktion müsste sich bis dahin im Vergleich zu heute um etwa 24 Prozent erhöhen.

        Dazu wären bis zum Jahr 2050 theoretisch zusätzlich 20 Gaskraftwerke, 5000 Offshore-Windkraftanlagen, 35.000 Windkraftanlagen an Land, eine Million Blockheizkraftwerke für größere Gebäude oder 27 Millionen kleine Solaranlagen auf Privathäusern nötig. Oder eine Mischung aus alledem. Deutlich weniger zusätzliche Kraftwerke würden womöglich gebraucht, wenn sich IT-gestützte Mitfahrsysteme etablieren


      • @Frk; ja wenn das Manager-Magazin das sagt, dann wir's schon stimmen, ich habe aber im Blatt der örtlichen Brotbäcker gelesen dass... ;-)

        Nee im Ernst, hätten die Apotheken das Benzin für Frau Benz und die heutigen Milliarden von Autos liefern können... nein?
        Tut doch bitte nicht so, wie wenn über Nacht millionen EV's vom Himmel fallen würden.
        Photovoltaik wird immer billiger und wird's mit dezentralen Batterien und Car to Grid richten.
        Zudem, nochmal: Well to Tank, mit den 11kWh, die die Raffinerie verbrät, bis 7lt Benzin hgergestellt und in der Tanksäule sind, fährt das EV bereits im Schnitt 75km.
        Der Verbrenner steht da immer noch an der Tanke.
        Photovoltaik wurde seit 1970 über 150x billiger, Trend hält an. Zudem ist eine PV nach ca. 1.5 Jahren CO2-neutral.
        Wir werden absolut genügend Zeit haben, die Bedürfnisse der Elektromobilität abzudecken. Zudem werden immer mehr Leute gar kein Fahr(steh)zeug mehr besitzen sondern selbstfahrende Ubers und dergleichen benutzen.

        Frk


      •   25
        Gelöschter Account 19.04.2019 Link zum Kommentar

        @Omega75
        Ein Mangel an Ladestationen ist Fakt.
        Vergleich einfach mal die Zahl der Ladestationen in der BRD mit denen in Norwegen oder den Niederlande dann weißt du das deine Argumentation Mumpitz ist.
        Einfach mal bei den Tatsachen bleiben. Blühende und Realitätsferne Fantasie ist hier nicht angebracht.

        Frk


      • dann guck mal die Verkaufszahlen in Norwegen an und vergleiche die mit der BRD, fallen dir Parallelen auf?
        Hast du ein Elektroauto und sprichst als Erfahrung ist hast du denn Mangel irgendwo gelesen?
        Guck mal bei Plugsurfing, es gibt schon sehr viele Ladestationen...

        Frk


      • Das coole ist doch eher das solch eine Fahrt, zum beispiel mit einem Tesla, unter gewissen Umständen 0 Euro kostet. Billiger wie elektrisch werden wir nie fahren können. Ich bin auch etwas verwundert. Ein Wasserstoff Tankstellennetz soll bereits da sein? IM Gegensatz von LadeSäulen. Hallo? Es gibt ca 60 h2 tankstellen in ganz Deutschland. Und Ladesäulen? Tausende. Und das die Herstellung von h2 viel mehr energie braucht, wird total verschwiegen. Der Artikel ist ja total lächerlich.


    • Es geht bei dem Reichweitenproblem nicht um den privaten Verkehr sondern um den Berufsverkehr. Das sollte man zunächst mal verstehen bevor man Anderen eine Schwäche unterstellt ;-)

      Im Winter, auf der Autobahn einen Stau aufgrund eines Unfalls? Viel Spass dabei zu zu sehen wie die Batterie von der Heizung leer gezogen wird. Wer da aus versehen mit halb vollem Akku losfährt ist nicht zu beneiden. Wer als Pendler 80-100km je Strecke zur Arbeit unterwegs ist, bekommt im Winter extreme Probleme mit der Reichweite.

      Zudem sind die mit Abstand meisten Autos auf der Langstrecke gewerblich unterwegs. Kein Außendienstler hat Zeit und Lust ewig an der Steckdose zu hängen. Handwerker können sich das ebenso wenig leisten. Und darauf hoffen das beim Kunden vielleicht eine Steckdose ist, macht auch niemand. Da gehts schlicht um 100% Verfügbarkeit.

      Der Zug "Coradia iLint" von Alstom, der in Norddeutschland unterwegs ist und von vielen Bahnbetrieben getestet und bereits bestellt wurde, machts vor wie es gehen kann. Lastverkehr und Langstrecke werden auf Wasserstoff setzen. Kurzstrecke und Kleinwagen auf Akku.

      Mercedes hat beispielsweise nun einen SUV mit Wasserstoffantrieb präsentiert der weniger Platin nutzt als die Abgasreiningungsanlage bei Verbrennern. Das Argument fällt also auch schon wieder weg.


      • @Hubelix: Wer solche Distanzen zu fahren hat, kauft einen Tesla und bald auch andere Marken. Und damit sind die von dir genannten Werte inkl. lange im Stau stehen kein Problem, nicht mal mit den Standard-Range Modellen.
        Hast du eine monetäre Motivation, hier solche Schauermärchen zu verbreiten?


      • Nein, aber werden sie für Ihr agressives Vorgehen vielleicht von Tesla bezahlt?

        Mit ein wenig Verstand und elektrotechnischen Hintergrund wird jedem sofort klar das alles auf reinen Batteriebetrieb umstellen zu wollen sowohl umweltpolitisch als auch in der Praxis schlicht Wahnsinn ist und nicht um zu setzen!

        Es gibt nicht die "eine" Technologie um den Verbrennungsmotor zu ersetzen. Verschiedene Anwendungsszenarien erfordern verschiedene Technologien.

        Gelöschter Account


      • Nein, ich werde nicht von Tesla bezahlt, fahre aber einen und weiss, was die Fahrzeuge in der Praxis können.
        Ich habe einen Elektroniktechnischen Hintergrund mit staatlichem Diplom und sehr wohl eine Idee, von was ich rede.
        Zur Thematik "sofort alles auf reinen Batteriebetrieb umstellen zu wollen"
        Auch hier; die Millionen fallen nicht über Nacht vom Himmel.
        Der Batterieelektrische Antrieb wird für 99% aller Fahrzeige das Richtige sein, inkl Lastwagen. Wasserstoff kann in wenigen Anwendungen Sinn machen, vor allem bei Häusern wegen der Speichermöglichkeit in Sonnenarmen Wintermonaten. Es gibt in der Schweiz (Brütten) bereits ein voll autarkes MFH nach dem Muster H2 / Batterie / PV


      • Zum Glück ist in Norwegen immer Sommer. Daher fahren da so viele schon e Autos. Scheint also wirklich schlecht zu klappen. 😁😂


      • Joah, mit einem durch Ölmilliarden staatlich subventioniertem Ladenetz ;-) Da kann man sich auch so einen Luxus wie Norwegen leisten. Wenn sie mir jetzt noch bitte die Massen an deutschen Ölquellen aufzählen könnten über die wir diesen Ausbau finazieren sollen?

        Ach die Versorger? Ja, da muss man sich nicht wundern wenn man über AKW-Abschaltung und Braunkohlestopp enteignungen vornimmt, wenn diese nichts mehr leisten können.

        Aber die Gleichung ist bei den meisten Ökos ja ganz einfach: Strom ist Gelb und kommt aus der Wand, wie in der Werbung. Dass das Zeug irgendwo erzeugt und verteilt werden muss, evtl. Zwischenspeicher nötig sind, wird dann einfach ignoriert. Aber die praktikabelstes Lösung Wasserstoff wird dann klein geredet.

        Schön der Vorteil von Strom gegenüber Wasserstoff ist das man keine 2 MIo Euro teuren Tankstellen braucht? Was kosten denn die Batteriespeicher und die Stromverteilnetze die für reine E-Autos benötigt werden? Die Kosten werden von der "Tesla-Fraktion" natürlich komplett unterschlagen!


    • Stimme Omega im wesentlichen zu. Es könnte für einige Anwedungen/Modelle aber durchaus Sinn machen eine Brennstoffzelle zu verwenden.
      Ich hoffe das sich das schnell über den Preis pro zurückgelegten Kilometer normalisiert:

      "Denn auch der Preis für den Wasserstoff ist momentan noch ein politischer. Gemeinsam haben sich die Partner der H2 Mobility auf 9,50 Euro pro Kilo verständigt. Soviel kostet der Wasserstoff an jeder Zapfsäule in Deutschland. Mit einem geschätzten Verbrauch von einem Kilo auf 100 Kilometer ist ein Wasserstoffauto im Betrieb kaum günstiger als ein normaler Verbrenner. Im Wettbewerb mit dem Elektroauto ein entscheidender Nachteil. "

      März 2019 aus dem Handelsblatt.

      Beim E-Auto kosten 100km bei Haushaltsstrom zu ca. 30 cent/kwh weniger als die hälfte.


    •   25
      Gelöschter Account 17.04.2019 Link zum Kommentar

      @Omega75
      "Der durchschnittliche Deutsche fährt keine 40km am Tag....."
      Wenn du dich da mal nicht täuscht.
      Der Durchschnittliche Bürger hat selten den Arbeitsplatz für der Tür, es wird immer mehr gefordert weite Strecken zum Arbeitsplatz in kauf zu nehmen und Millionen Bürger fahren mit den Auto in den Urlaub, wo deutlich höhere Reichweiten Pflicht sind.

      ".....und auch für Mietwohnungen und Laternenparker ist die Infrastruktur bis auf ein paar Meter überall schon vorhanden."
      Komisch, sehe ich bisher fast nirgendwo. Da ist nicht mal ausreichend Platz um das für alle einzurichten. Und große Teile der Stromnetze in deutschen Städten würden es gar nicht verkraften wenn plötzlich Millionen E-Autos ans Netz gingen.


      • Nach den 2017 Zahlen Pendelt derDeutsch im Durchsnitt ca. 17 Km. Laut Stistika lfahren 20 millionen Personnen mit dem Auto weniger als 10.000 Km pro Jahr ~27 km/Tag. 20 millionen 10-20.000 (bis 54km/Tag) und nur 6,6 mio mehr als 20.000 Km.


      • @Nuckelpinne: die kurzen Strecken sind Realität, ob's dir nun passt oder nicht.
        Strom gibt's überall. Eine Ladestation hinzustellen ist Peanuts. Übrigens, dir ist schon klar, dass nicht "plötzlich" Millionen EV's vom Himmel fallen...?
        Lies mal was über Well to Tank. Bis 7lt Benzin in der Tanksäule sind, hat die Raffinere 11kWh Energie verbraten. Ich überlasse es dir, nachzurechnen, wie weit damit ein durschnittliches EV kommt un immer noch ein Nullsummenspiel ohne erhöhten Strombedarf besteht. Zudem gibts gigantisch viele Dächer mit Platz für Photovoltaik. Das wir alles locker reichen.


      •   25
        Gelöschter Account 19.04.2019 Link zum Kommentar

        Sorry aber du bist völlig Realitätsfern und ignorierst jedes Gegenargument und alle Beispiele die eindeutig Ziegen das du falsch liegst. So macht eine Diskussion keinen Sinn. Träum weiter.


  • Die Idee der Brennstoffzelle ist grundsätzlich nicht schlecht. Die Herstellung des Wasserstoffs, die Grösse der Tankstellen (wenn der Wasserstoff lokal produziert wird statt mit Lastwagen zu transportieren) und die hohen Drücke sprechen eher dagegen. Den Ansatz von Gumpert finde ich hingegen interessant. Sie tanken ein Methanol-Wasser-Gemisch, welches mittels eines Reformers in Wasserstoff und CO2 umgewandelt wird und über die Brennstoffzelle die Batterie lädt. Dieser Prozess läuft auch, wenn man nicht fährt. Wenn das Methanol zudem "grün" hergestellt wird (man nimmt z.B. überschüssigen Strom der Windenergie anstatt diese bei drohender Überlast abzuschalten und filtert das benötigte CO2 aus der Umgebungsluft), bleibt man sogar CO2-neutral!

    Am Ende werden sich mehrere Antriebe durchsetzen, was dem Klima aber nur bedingt hilft.

    Wenn man das Klima wirklich nachhaltig verändern will, ist erst der Verzicht auf den Individualverkehr ein grosser Schritt!


  •   25
    Gelöschter Account 17.04.2019 Link zum Kommentar

    Ich sehe im E-Autos maximal eine Übergangslösung. Die Fantasie wie sich diese Autos als Zukunftlösung eignen sollen erschließt sich mir bis heute nicht.
    Es scheitert doch schon daran Millionen Menschen ihre Autos nicht vor der Haustür laden können.
    In unserer Liegenschaft wohnen 48 Parteien, es gibt nicht für jeden eine Garage oder einen Stellplatz. Mal davon abgesehen mag ich irgendwie gar nicht vorstellen das 48 Ladestationen auf dem Grundstück installiert werden.
    Alleine dieses Beispiel zeigt schon das E-Auto nicht die Zukunft sein kann solange man auf Ladestationen angewiesen ist.


    • Wäre schon was wenn die Millionen Menschen die es können damit anfangen. Klappt doch auch vorgaben zu machen das Parkplätze mitgebaut werden müssen, dann kann man auch Ladeanshlüsse vorbereiten.


      • Da steht bei mir eben noch ein großes Fragezeichen, wie das umgesetzt werden soll. Wie woanders hier geschrieben, wohne ich mitten in Berlin. Die meisten Autos bei mir in der Gegend stehen logischerweise an der Straße, die eben der Stadt gehört. Letztlich muss sich die Politik eben überlegen, wie sie hier ein entsprechendes Netz anbieten kann. In privaten Garagen in modernen Gebäuden findet man z.B. immer häufiger Parkplätze mit entsprechenden Anschlüssen, die allerdings auch entsprechend kosten ...

        Clau DiasGelöschter AccountGelöschter Account


      • Eine spannende möglichkeit ist das Laternenladen von ubitricity. Allerdings bringt es uns in den Städten (Wohne auch in Berlin) wenig wenn wir alles verbrenner PKW eins zu eins gegen E-Autos oder Brennstofzellen Autos austauschen. Die Luft wird zwar besser, aber Stau, Platzmangel und ein Resourcenverbrauch bleiben. Wichtiger wäre wenn man kein Auto vorhalten müsste sondern Mobilität als service Anbietet.


      • Ich liebe das Autofahren, in den Städten ist es mir allerdings auch ein absoluter Graus. Ich werde nie verstehen, warum sich das so viele antun. Es gibt immer Fälle, in denen es nicht anders geht, wer sich aber im Stadtring bewegt, kommt mit U-, S- und Straßenbahn doch wunderbar aus. Und ich gebe dir völlig recht, Autos mit E-Autos 1 zu 1 zu ersetzen, löst das sehr große Problem nicht im Ansatz.


  •   42
    Gelöschter Account 17.04.2019 Link zum Kommentar

    Wäre für mich bislang die einzige Alternative zum Diesel. Fahre aber Dienstwagen und da entscheide ich das sowieso nicht.


  •   77
    Gelöschter Account 16.04.2019 Link zum Kommentar

    Brennstoffzelle ist die Zukunft.


  • Ich denke, die Autoindustrie sollte besser in den Wasserstoffantrieb investieren, denn da ist Brennstoff ohne Ende da. Für die E- Autos werden Unmengen von Lithium gebraucht und der Abbau ist nicht umweltfreundlich. Außerdem wird auch jede Menge Strom gebraucht, um die Akkus zu laden. Wo soll der denn herkommen? Etwa von den Windkrafträdern?


    •   25
      Gelöschter Account 17.04.2019 Link zum Kommentar

      E-Autos sind nichts weiter als der nächste undurchdachte und überhastete Versuch einer unfähigen Regierung etwas zu verändern. Leider fehlt denen der Blick für die Realität und die Fähigkeit langfristig zu denken.


      • Nur Seltsam das E-Autos auch in anderen Ländern massiv gepusht werden. (u.a. Norwegen). Wenn die deutschen Hersteller zum dem in China, das massive auf E-Autos setzt nicht komplett den Markt verlieren wollen (E-Auto Quote) haben sie kaum eine Wahl.


      • A. K.
        • Mod
        17.04.2019 Link zum Kommentar

        Naja... Norwegen hat leicht Reden. Haben keine Automobilindustrie, aber massig erneuerbare Energien. Sie können einfach sagen "macht" und die Industrie muss reagieren. Das heißt aber noch lange nicht, dass es weltweit anwendbar ist.


      •   25
        Gelöschter Account 17.04.2019 Link zum Kommentar

        @Thundercrow
        Dann vergleiche aber auch mal die Infrastruktur für E-Autos in Norwegen und in Deutschland.
        In Norwegen hat man viel früher angefangen die Infrastruktur aufzubauen und das auch vernünftiger geplant.
        In Deutschland pusht man E-Autos ohne eine Infrastruktur dafür zu haben und einen Plan wie man das möglichst schnell ändert gibt es auch nicht.
        Fazit für Deutschland: E-Autos in naher Zukunft sind ein feuchter Traum einer unfähigen Regierung.


    • Ähm wo kommt der Strom für die Herstellung von H2 her ? Problem ist dafür brauchst du unter Berücksichtigung der ganzen Kette ca. 3-4 mal mehr Strom als bei einem einen E-Auto... Also 3-4 Mal mehr Windräder

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