Pros des Medion Akoya E2228T

  • Flexibel in der Anwendung
  • Kompakt und leicht
  • Vollständiges Windows-Betriebssystem
  • Fingerabdrucksensor für Windows Hello

Contras des Medion Akoya E2228T

  • Material verkratzt sehr schnell
  • Mausbuttons am Touchpad verbesserungswürdig
  • Für anspruchsvolle Dinge zu wenig Leistung

Medion Akoya E2228T: Preis und Verfügbarkeit

Bei Aldi Nord und Aldi Süd wird das MEDION Akoya E2228T zum Preis von 279 Euro angeboten. Der Verkaufsstart erfolgt am 27. April, also diesen Donnerstag. Wie üblich bei Technik-Aktionen bei Aldi gilt auch das Angebot für das MEDION Akoya E2228T nur solange der Vorrat in der jeweiligen Filiale reicht. Das MEDION Akoya E2228T wird mit verlängerter Garantiezeit von drei Jahren verkauft. Im Kaufpreis inbegriffen ist ein Jahresabo von Microsoft Office 365 Personal im Wert von 69 Euro.

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Medion Akoya E2228T: Design und Verarbeitung

Das MEDION Akoya E2228T geht auf den ersten Blick fast für ein kleines Notebook mit Alu-Gehäuse durch, doch tatsächlich setzt Medion auf matt lackierten Kunststoff als Material – das ist praktisch und hält sowohl Preis als auch Gewicht vergleichsweise niedrig. Mit dem 11,6-Zoll-Display wirkt das Aldi-Notebook im Test fast wie die Wiedergeburt eines Netbooks, den kleinen Laptops, die vor dem Tablet-Boom der Renner im Mobil-Bereich waren. Im Format kommt das sogar hin, doch technisch ist das Medion Akoya E2228T einem alten Eee PC natürlich weit überlegen.

Kleine Details machen im Alltag unter Umständen einen großen Unterschied, so auch hier. So haben wir uns über die weichen Gummifüße des Akoya E2228T gefreut, die das Convertible fest und sicher auf dem Tisch stehen lassen. Vier weitere kleine Gummi-Puffer an der Innenseite sorgen dafür, dass das Display beim Zuklappen nicht direkt auf der Tastatur aufliegt – gut so.

Ein Medion Akoya E2228T Laptop ist auf einem Holztisch geöffnet und zeigt die Uhrzeit sowie eine malerische Hintergrundansicht.
Das neue Convertible von MEDION für Aldi / © nextpit Bildquelle: NextPit

Mit knapp 19 Millimeter und 1,14 Kilogramm ist das MEDION Akoya E2228T im Test leicht und flach genug, um überall hin mitgenommen zu werden. Die Tastatur ist zwar etwas kleiner als die Normgröße, reicht aber nach kurzer Eingewöhnung für die Arbeit unterwegs locker aus. Die Tasten haben klare Druckpunkte und einen vernünftigen Hub von rund 2 Millimeter. Das große Touchpad, das als Maus-Ersatz fungiert, funktioniert ebenfalls sehr ordentlich, einzig die Mausbuttons dürften ruhig ein bisschen deutlicher klicken.

Praktisch, vor allem im Vergleich mit einem Tablet, sind die vielen Schnittstellen des MEDION Akoya E2228T. Zwei große USB-Ports – einmal 2.0, einmal 3.0 – , ein Mini-HDMI-Anschluss, ein Lesegerät für microSD-Karten und ein Headset-Port reichen für unterwegs locker aus.

Nahaufnahme der Metalloberfläche des Medion Akoya E2228T Laptops mit sichtbaren Kratzern.
Das Material verkratzt schnell / © nextpit Bildquelle: NextPit

Das verwendete Material hat aber auch Nachteile, denn es wirkt nicht besonders hochwertig. Der Kunststoff lässt sich recht leicht eindrücken und klappert hier und da ein wenig. Die silberne Farbe des Medion Akoya E2228T ist zudem nicht besonders haltbar. Nach zwei, drei Transporten in der Tasche, gepolstert mit Pappe, zeigt das Convertible ziemlich unschöne Gebrauchsspuren und viele Kratzer. Klar, das schränkt die Nutzbarkeit des Aldi-Notebooks im Test nicht ein, aber macht schlicht und einfach keinen guten Eindruck. Wer länger Freude an der Optik haben möchte, sollte sich deshalb noch eine Hülle dafür besorgen.

Medion Akoya E2228T: Display

Das Display des MEDION Akoya E2228T ist in der Diagonale 11,6 Zoll groß. Die Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixel, also Full-HD. Die Pixeldichte von 190 ppi ist für ein Notebook durchaus ordentlich. Davon konnten die Netbook-Fans früherer Jahre nur träumen, und tatsächlich ist die Darstellung scharf und kontrastreich. Farben werden recht natürlich wiedergegeben. Auch die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung, allerdings bieten hier teurere Notebooks oder Tablets eine etwas bessere Leistung. Ein bisschen heller dürfte der Bildschirm aber vor allem für den Outdoor-Einsatz ruhig sein, zumal die Oberfläche recht stark spiegelt.

Ein Medion Akoya E2228T Laptop auf einem Holztisch, der einen Anmeldebildschirm mit einer Pflanze in der Nähe anzeigt.
Full-HD-Display mit starken Spiegelungen / © nextpit Bildquelle: NextPit

Der Bildschirm des Akoya E2228T ist ein Touchscreen, kann also mit den Fingern bedient werden. Das ist natürlich zwingend notwendig, um das Gerät auch im Tablet-Modus benutzen zu können. Im Test klappt das gut, die Signale werden exakt und flott umgesetzt. Allerdings sorgt die Touch-Bedienung dafür, dass der Bildschirm des Aldi-Notebooks im Test ziemlich schnell verschmiert und mit Fingerabdrücken übersät ist. Ein Putztuch sollte man also schon zur Hand haben, wenn man das Convertible regelmäßig als Tablet einsetzen möchte.

Medion Akoya E2228T: Besonderheiten

Nahaufnahme des Scharniers eines Medion Akoya E2228T Laptops.
Kräftige Scharniere / © nextpit Bildquelle: NextPit

Aldi-Laptop mit 360-Grad-Scharnier

Die wichtigste Besonderheit des MEDION Akoya E2228T ist das Scharnier. Das lässt sich nämlich deutlich weiter umklappen als bei einem normalen Laptop, und zwar sogar komplett um bis zu 360 Grad – die Tastatur wird also von hinten an das Display geklappt. Das klingt erst einmal seltsam, bietet aber im Alltag viele Vorteile, denn so lässt sich das Aldi-Notebook auf vier verschiedene Arten benutzen:

  • Im Notebook-Modus wie man es kennt
  • komplett umgeklappt im Tablet-Modus
  • aufgestellt im Stand-Modus
  • zum Filmgenuss im Zelt-Modus

Das zweiteilige Scharnier, das den Bildschirm mit der Basis verbindet, muss bei solchen Verrenkungen natürlich eine Menge aushalten. Gut, dass MEDION hier zwei kräftige Metall-Teile verbaut hat, die tatsächlich einen langlebigen Eindruck machen und das Akoya E2228T auch im Zelt-Modus auf glatten Flächen im gewünschten Winkel halten. Im Notebook-Modus wippt der Bildschirm beim Tippen ein wenig, doch dieses Problem haben auch deutlich teurere Laptops.

Ein Medion Akoya E2228T Laptop steht in einem Café auf einem Holztisch und zeigt einen Sperrbildschirm.
Der Zelt-Modus im Einsatz / © nextpit Bildquelle: NextPit

Windows Hello: Du bist das Passwort

Als zweite Besonderheit unterstützt das MEDION -Notebook die Anmeldung mit Windows Hello. Dabei wird zwar ein Passwort oder eine PIN als Alternative festgelegt, primär aber ein biometrisches Merkmal zur Anmeldung genutzt – der Nutzer ist also selbst das Passwort. Beim Surface Book setzt Microsoft hier auf die Gesichtserkennung mit Hilfe der Kamera, Medion verwendet hier stattdessen den Fingerabdruck. Der entsprechende Sensor, der ins Touchpad integriert wurde, arbeitet im Test gut und erkennt den aufgelegten Finger in etwa einer halben Sekunde. Meist klappt das beim ersten Versuch. Interessantes Detail: Wird das MEDION Akoya E2228T im Tablet-Modus benutzt, sind zwar die Tastatur und das Touchpad deaktiviert, der Fingerabdrucksensor funktioniert aber weiter.

Eine Nahaufnahme eines Fingers, der auf das Touchpad eines Medion Akoya E2228T Laptops drückt.
Der Fingerabdrucksensor ist ins Touchpad integriert / © nextpit Bildquelle: NextPit

Medion Akoya E2228T: Software

Der neue Aldi-Laptop wird mit dem vollwertigen Windows 10 ausgeliefert. Das Microsoft-System ist, da braucht man nicht drum herum zu reden, weiterhin das Mittel der Wahl, wenn es um Flexibilität und Produktivität geht. Der Anwender hat einerseits die Möglichkeit, Apps aus dem Windows-Store zu installieren, kann aber alternativ auch alle altbekannten Windows-Programm früherer Versionen verwenden.

Doch Windows 10 ist nicht alles, denn im Preis von 279 Euro, den Aldi für das Convertible von MEDION aufruft, ist noch ein Jahresabo für Office 365 Personal inkludiert. Das kostet normalerweise auch noch einmal 69 Euro. Als weitere Zugabe gibt es aus der Media Suite von Cyberlink als Zugabe die Programme PhotoDirector 6, PowerDVD und YouCam für Bild- und Videobearbeitung oben drauf. Das ist, wenn man sich den Preis des Gerätes wieder in den Kopf ruft, ein ziemlich gutes Gesamtpaket bei der Software.

Medion Akoya E2228T: Performance

Das Herzstück des MEDION Akoya E2228T ist ein Prozessor von Intel. Der Atom x5-Z8300 ist auf die Mobil-Nutzung ausgelegt und schafft eine gute Balance aus Leistung und Stromverbrauch. Klar, für ausufernde 3D-Spiele oder 4K-Videos eignet sich sich Aldi-Convertible im Test nicht, doch dafür gibt es andere Modelle. Der Fokus des Akoya E2228T liegt klar auf der Mobilität, und das ist auch bei der Performance gut gelungen. Windows startet und läuft angenehm flott, für die üblichen Tätigkeiten wie Surfen im Internet, Office-Arbeiten, E-Mails oder Fotos hat das Aldi-Notebook im Test genügend Leistung. Dafür sorgt auch der Arbeitsspeicher, der mit 4 GByte DDR3L-RAM für ein Mobil-Gerät völlig ausreichend groß ist. Der interne Speicher beträgt 64 GByte – wer mehr braucht, schließt entweder eine externe Festplatte über USB 2.0 oder 3.0 an oder nutzt den integrierten Leser für microSD-Karten. Unterm Strich ist logisch: Wer einen Hochleistungs-PC sucht, ist hier an der falschen Adresse, braucht dann aber auch ein deutlich größeres Budget.

Medion Akoya E2228T: Audio

Der Aldi-Laptop besitzt zwei Lautsprecher an der Unterseite, die einen erträglichen Klang bieten, aber bei der kompakten Form naturgemäß keinen nennenswerten Bass erzeugen können und auch nicht allzu laut sind. Gerade für Filme bietet sich ein Kopfhörer an.

Nahaufnahme einer Medion Akoya E2228T-Laptop-Seite mit USB-, HDMI-Ports und Audioanschluss.
Ein schneller USB-3.0-Port ist auch vorhanden / © nextpit Bildquelle: NextPit

Medion Akoya E2228T: Kamera

MEDION hat dem Akoya E2228T eine Kamera unter dem Display spendiert. Die kleine Linse bannt das Licht auf einen HD-Sensor, der ein recht brauchbares Bild für Fotos und Videos liefert. Das reicht auch aus, denn für eine Runde Skype oder ähnliche Dinge braucht es nicht mehr. Wirklich fotografieren wird mit diesem Gerät sicher niemand.

Medion Akoya E2228T: Akku

Das MEDION Akoya E2228T hat einen fest verbauten Akku mit zwei Zellen, der eine Kapazität von 38 Wh besitzt. MEDION verspricht eine Nutzungszeit von bis zu neun Stunden, das haben wir im Test nicht ganz erreicht. Meist musste nach rund sieben Stunden das Ladekabel wieder heraus gekramt werden. Diese Zeitangabe ist aber je nach Einsatzgebiet stark schwankend, denn wer den Prozessor ständig unter Stress hält und das Display voll aufdreht, wird nicht so lange mit einer Akkuladung auskommen.

Abschließendes Urteil

Wer ein unkompliziertes Gerät mit vielen Möglichkeiten für unterwegs sucht, sollte das neue Aldi-Notebook einmal aus der Nähe begutachten. Mit dem 360-Grad-Scharnier ergeben sich viele Arten der Nutzung, der Fingerabdrucksensor für Windows Hello sorgt für Sicherheit und Bedienkomfort und das vollwertige Windows-Betriebssystem bietet im Prinzip alle Möglichkeiten eines PC. Natürlich ist so ein Mobil-Gerät, noch dazu bei dem Preis von 279 Euro, nicht als High-End-Rechner gedacht, für Spiele, 4K-Videos oder ähnliche Dinge taugt das MEDION Akoya E2228T nicht. Für solche Notebooks, noch dazu wenn es ein Convertible mit Rundum-Scharnier sein soll, muss man dann aber auch deutlich mehr Geld hinlegen.

Dieser Test ist aus einer exklusiven Zusammenarbeit zwischen AndroidPIT und MEDION entstanden. Auf den Inhalt dieses Tests hatte MEDION jedoch keinen Einfluss.