Was die Corona-Krise gerade mit uns macht. Und was Ihr dabei tun könnt

Was die Corona-Krise gerade mit uns macht. Und was Ihr dabei tun könnt

Das Corona-Virus hat die Welt übernommen. In Windeseile. Wir haben es frühzeitig kommen sehen, dass große Herausforderungen auf uns warten würden. Die Tech-Branche ist wahrscheinlich so stark mit China vernetzt wie kaum eine andere. Deshalb haben wir bereits intern früh im Februar über mögliche Konsequenzen gesprochen: Was, wenn der MWC abgesagt würde? Was passiert mit unseren Umsätzen? Müssen wir Schutzmaßnahmen ergreifen? Wir sind gut vorbereitet – und dennoch ist es schlimmer als gedacht.

Warum ist dieser Artikel überhaupt notwendig?

Am 22. Januar 2020 sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) Prof. Dr. Lothar Wieler: „Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich das Virus nicht sehr stark auf der Welt ausbreitet“. Er sollte sich täuschen! Das Virus war bereits schon in vielen Ecken der Welt und – wichtiger noch – die Menschen nahmen es nicht ernst. Die großen Ausbrüche in Österreich und Deutschland sind vor allem auf Après-Ski-Gaudi-Bars und Karnevalsveranstaltungen zurückzuführen, die wohlgemerkt stattfanden, obwohl es klare Warnungen beziehungsweise Empfehlungen gab, zu schließen oder diese abzusagen.

Nun also steht die Welt still. Noch nicht überall, aber das kommt noch. Bei uns in Deutschland sollte sie dagegen bereits stillstehen, aber mit diesem Gedanken tun sich offenbar viele Menschen noch sehr schwer. Sie flanieren mit einem Eis in der Hand durch die Straßen, liegen gemeinsam im Park und trinken Bier und erklären Reportern, dass man keine Angst habe und jeden Tag genießen müsse.

Bei Letzterem stimme ich uneingeschränkt zu. Aber auch zuhause und in den eigenen vier Wänden lässt sich das Leben genießen. Es gäbe wieder mehr Zeit für die Familie, Gespräche, gemeinsames Kochen. Spieleabende, Telefonate oder sonst etwas bei dem man nicht andere Menschen – aber auch sich selbst – in Gefahr bringt.

Ja, wir alle sind schwer getroffen von diesem Virus. Persönlich trifft mich aber das unbekümmerte und asoziale „ich-lass-mir-von-niemandem-etwas-sagen“-Verhalten viel mehr. Es sagt nicht nur viel über den aktuellen Zustand unserer Gesellschaft aus, sondern unterstreicht aus meiner Sicht, dass viele Menschen sich mit mittel- bis langfristigem Denken schwer tun. Denn je schneller wir wieder aus der Krise kommen, desto schneller können wir auch wieder nach vorne blicken.

Ich möchte in diesem Artikel darauf blicken, welche Auswirkungen es auf uns als AndroidPIT hat. Immerhin hatten wir erst im vergangenen Jahr mit einer Insolvenz zu kämpfen. Corona bedroht dabei nicht nur kleine Unternehmen oder Freiberufler, sondern durchaus Giganten wie die Lufthansa.

Was macht das Virus mit der NextPit beziehungsweise AndroidPIT?

Vielleicht aber erstmal der Reihe nach, nach diesem langen Prolog. Bereits im Januar saßen wir mit einigen Leuten von uns zusammen und diskutierten ob und wie Corona auch uns treffen könne. Es war noch eine recht abstrakte Gefahr. Immerhin war das Virus viele tausend Kilometer weg und die gesamte Region, in der Covid-19 seinen Ursprung fand, abgeriegelt.

Uns fehlt Content.

Allerdings warnte Apple offiziell schon sehr früh Ende Januar, aufgrund von Covid-19 könne man wahrscheinlich nicht an der Jahresprognose festhalten und Hersteller erzählten uns, aufgrund der Ausgangssperren entstünden Lieferengpässe.

Die Situation in China war zu dieser Zeit schon recht dramatisch. Das, was aus der Volksrepublik dran, klang durchaus beunruhigend. Von vielen Toten war die Rede – und das passte so gar nicht zu dem Bild, was viele Mediziner zu zeichnen versuchten. Covid-19 sei eigentlich eher wie eine Grippe zu sehen.

Nachdem wir immer wieder mit Herstellern hier in Deutschland, aber auch in China korrespondiert hatten, stellte sich für uns schon früh im Februar die Frage: Fahren wir zum Mobile World Congress oder nicht. Diese Entscheidung wurde uns von der Veranstalterin GSMA abgenommen – und der MWC wurde abgesagt.

Eigentlich ist der MWC für unsere Branche jedes Jahr der wichtigste Termin des Jahres. Dort und um diesen Termin herum stellen die großen Brands ihre Neuheiten aus den Bereichen Smartphones, Tablet, Smart Home und vielem mehr vor. Die geplanten Nachholtermine scheiterten nahezu allesamt ebenfalls wegen des Virus, so dass Neuheiten ausbleiben oder nur ohne Marketing-Tamtam die Bühne betraten.

Das merken wir! Es gibt sehr viel weniger aus unserem angestammten Bereich über was wir gerade berichten können. Das ist an sich nicht so schlimm, bedeutet aber, dass unsere gewachsenen Routinen verlassen werden.

Das ist herausfordernd.

Es fehlt (etwas) Traffic.

Wir schaffen es aber immer genügend Themen zu finden. An dieser Stelle will ich unterstreichen, was wir wieder für ein tolles Redaktionsteam aufgebaut haben. Trotzdem merken wir gerade in dieser Woche, dass man uns weniger liest.

Nachdem ich mit einigen „Konkurrenten“ gesprochen habe, konnten diese mir meine Vermutung bestätigen: Ihr, die Leser, habt gerade andere Sorgen als Konsumgüter oder Neuigkeiten aus der Tech-Bubble. Die Neuigkeiten rund um das Thema Corona überschlagen sich ständig. Hand auf’s Herz: Könntet Ihr gerade aus dem Stand heraus sagen, welche Lage wir heute vor einer Woche hatten? Schaut es nach und Ihr werdet überrascht sein, wieviel sich in diesen sieben Tagen in Sachen Neuinfektionen und offiziellen Auflagen alles getan hat.

Menschen konsumieren in diesen Tagen anders Content. Die verfügbaren Zeitbudgets fließen vor allem in die Krise und ihre Auswirkungen.

Das ist durchaus herausfordernd.

Es fehlt uns Umsatz.

Der Rückgang ist nicht dramatisch, aber spürbar. Trotzdem heißt jeder Besuch weniger auch eine Einbuße im Umsatz.

Hinzu kommt, dass alle Unternehmen gerade heftige Schmerzen leiden: Die Reisebranche. Die Luftfahrt. Die Automobilbranche. Und fast alle anderen auch. Woran spart man als Erstes? Genau, am Marketing. Die Anzeigenpreise gehen gerade stark nach unten, gerade zu einer Zeit, in denen sie ansteigen sollten.

Das ist nicht nur bei uns so, sondern die ganze Branche hat dieses Problem. Wir hören bereits von einigen etablierten Medienunternehmen, die für ihre Leute Kurzarbeit anmelden müssen und wo es um’s nackte Überleben geht.

Es ist herausfordernd, aber wir bekommen es hin.

Es fehlt am persönlichen Kontakt.

Menschen sind keine Einzelgänger. Gruppen beziehungsweise Herden helfen sich gegenseitig, geben dem Einzelnen Vertrauen und Sicherheit und insgesamt ein gutes Gefühl.

Wir haben tolle Kollegen und man freut sich richtiggehend auf das Büro, aber auch auf die Herausforderungen des Tages. Seit unserer Insolvenz im vergangenen Jahr haben wir uns Tag für Tag nach vorne und weiter nach oben gekämpft. Rückschläge haben wir in der Runde besprochen und wir haben uns gemeinsam Lösungen überlegt.

Jetzt sind wir alle an verschiedenen Orten über Berlin und sogar über die Republik verteilt. Selbst vor 20 Jahren wäre das organisatorisch kaum stemmbar gewesen. Heute gibt es Videocalls – ein Instrument, das wirklich ein Segen ist. Wir „treffen“ uns drei Mal täglich – um 9 Uhr morgens, 12 Uhr mittags (da wirklich alle) und um 16 Uhr, um von unseren Aufgaben des Tages, dem Zwischenstand und dem Ergebnis zu berichten. Und freitags um 16 Uhr plaudern wir eine Stunde mit einem Getränk in der Hand über ein Thema oder zeigen den Anderen unsere Wohnung. Ab der kommenden Woche wollen wir versuchen, dass eine Person etwas vorbereitet und den Anderen etwas beibringt.

Das Alleinesein schlägt sicherlich auf das Gemüt. Aber gemeinsam ist es etwas erträglicher.

Es bleibt aber eine Herausforderung.

Was macht das Virus mit mir?

Die Corona-Krise hat mich schon jetzt viel gelehrt. Ja, wie ich schon weiter oben jeden Absatz beendet habe, ist die Krise herausfordernd. Auf der anderen Seite empfand ich die letzte Dekade, und gerade die letzten fünf Jahre allgemein als herausfordernd. Und zwar in menschlicher Hinsicht!

Unsere Gesellschaft fühlte sich für mich irgendwie entglitten an – und zwar vor allem deshalb, weil es uns allen wahnsinnig gut ging. Es war eine Dekade der Egozentrik. Viele Individuen stellten sich selbst und ihre eigenen Probleme in den Mittelpunkt. Der Ton im Netz, aber auch bei Demonstrationen, Diskussionen, Fussballspielen oder sogar im Bekanntenkreis war rau geworden und manchmal, da hatte man gar das Gefühl, dass einige auf der Suche nach Problemen waren, wo es eigentlich gar keine gab.

Der französische Präsident Macron sprach in der vergangenen Woche davon, wir befänden uns im Krieg gegen einen unbekannten Gegner. Ins selbe Horn stießen auch andere Politiker: Wir sind im Krieg.

Wir sind im Krieg. Und trotzdem geht es uns ungeheuer gut.

Wie zynisch muss sich so etwas für Menschen lesen, die einen der beiden Weltkriege mitgemacht haben. Oder für Menschen aus Syrien, Afrika oder einem anderen Land, in dem es auch an schönen Tagen Bomben regnet.

Dieses Szenario kennen wir hier eigentlich auch. Unser Land hat zwei Weltkriege gestartet und verloren. Unsere schönen Städte lagen in Schutt und Asche und die Menschen hatten nichts mehr. Eine wahnsinnige Flüchtlingswelle setzte ein, da Deutsche oder deutschstämmige aus ihren Heimaten vertrieben wurden und diese sich aufmachten in Richtung Bundesrepublik.

Das stieß zunächst auf wenig Begeisterung – auch wenn es Deutsche waren, die da kamen, waren es für viele Menschen dennoch Fremde. Es blieb aber keine Zeit um sich zu beschweren. Man hatte nichts und musste anpacken. Schutt wegräumen, erfinderisch sein, etwas schaffen und Häusle bauen.

Aus dem zerstörten und geteilten Deutschland wurde zunächst erst wieder ein Land. Und nebenbei eines der reichsten Länder der Erde.

Es könnte sein, dass das Virus uns einen großen Teil unseres Wohlstands nimmt. Arbeitsplätze könnten verloren gehen, selbst große Unternehmen könnten an den Rand des Abgrunds gedrängt und Werte vernichtet werden. Das aber gilt für alle Menschen weltweit und für alle Länder.

Wenn wir ein Land der Dichter, Denker und Ingenieure sind, wenn wir so fleißig, erfinderisch und qualitätsverliebt sind, wie wir uns selbst gerne beschreiben, dann werden wir diese Krise nicht nur überstehen, sondern sie kann eine Chance sein.

Die Krise als Chance verstehen.

Das Ich verlöre an Bedeutung, da jeder Hilfe und Unterstützung benötigte. Wir wären gezwungen uns auf das Wir zu besinnen. Wir bräuchten uns gegenseitig wieder, müssten erfinderisch sein und hätten die Chance aus Kleinem Großes zu schaffen.

Es gibt keine zerbombten Häuser, wir schlafen im Warmen und wir können in die Supermärkte gehen, um uns etwas zum Essen zu kaufen. Dort ist genügend Vorrat vorhanden, sofern nicht irgendwelche asozialen Egozentriker alles weggekauft haben.

Das Wir zählt – gerade überall auf der Welt. Vielleicht verlieren wir durch den Corona-Virus etwas, aber wahrscheinlich gewinnen wir so viel mehr dazu.

Was könnt Ihr tun?

Wir geben weiterhin alles. Auch von zuhause aus. Es wäre schön, wenn wir als Community auch etwas näher zusammenrutschen könnten und aus dem Ich, das hier und da immer wieder zu finden ist, ein Wir wird.

Vielleicht habt Ihr auch Ideen, wie Ihr Euch hier einbringen könnt und den anderen Mitgliedern hier etwas vermitteln, beibringen oder zeigen könnt. Lasst uns gemeinsam Mut zusprechen, uns unterstützen und neben den Problemen auch das Positive sehen.

Es wäre schön, wenn wir gemeinsam kreativ werden und diese Krise gemeinsam überstehen könnten. Community steht für Gemeinschaft – und AndroidPIT war schon immer eine Community. Gemeinsam ist man immer stärker als alleine.

Die Krise geht vorüber. Das Gemeinsame kann bleiben. In diesem Sinne: Bleibt uns allen gewogen und vor allem gesund.

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Top-Kommentare der Community

  • Holger B. vor 6 Monaten

    Erst vor 2 Wochen schrieb ich in einem anderen Artikel: "wir reden von 800 Infizierten bei 80 Millionen Einwohnern". Heute haben wir diese Zahl allein in Köln schon überschritten. Ich habe das Tempo der Ausbreitung total unterschätzt und denke nun anders. Ich habe kein Verständnis für Leute, die sich nach wie vor nicht an die Regeln halten, die immer noch keinen Abstand halten, sich versammeln und andere in Gefahr bringen. Auch wenn es in den letzten Tagen deutlich weniger geworden sind.
    Kein Verständnis habe ich auch für die Art gelebter Solidarität vieler lieben Mitmenschen, die mittlerweile so viel Klopapier haben müssten, daß es noch für den Nachlass reichen sollte.
    Es ist nicht einfach, mit der Situation umzugehen. Gerade wenn das Wetter schön ist, man Urlaub hat und vieles nicht tun kann, was einem gut tut. Aber es führt kein Weg daran vorbei, daß wir uns disziplinieren müssen. Filme gucken, Steuererklärung machen, Wände streichen ... ein gewisser Zeitraum lässt sich ja überbrücken.
    Oder auch hier lesen und schreiben, sich einbringen. Allerdings merke ich auch bei mir, daß es irgendwann auf Kosten der Motivation geht wenn ich das Gefühl habe, daß kaum noch einer liest.
    Danke für den Artikel und euch allen viel Kraft zum vernünftigen handeln.

  • trixi vor 6 Monaten

    So sieht es aus. Ein Mundschutz nützt nur etwas, wenn der Erkrankte ihn trägt, und dann auch nur bis er durchfeuchtet ist.

    Die Deutschen haben sich von den Bildern aus China kirre machen lassen. Nur dort tragen die Leute Mundschutz um sich vor Feinstaub und Smog zu schützen, nicht vor Viren.

    Klasse Artikel! 👍

  • Benjamin vor 6 Monaten

    In so einer Zeit sollten wir darauf lieber schauen das alle was von den Lebensmittel haben und nur soviel gekauft wird wie man auch benötigt Also nicht verwendersich kaufen nicht das es am Ende in der Mülltonne liegt!

    Und auf Leute Rücksicht nehmen wann man schon raus geht und den mindestabstand halt

    Liebe Grüße aus Österreich

  • Matthias Wolf vor 6 Monaten

    Jetzt zeigt sich vor allem wie es um unsere Gesellschaft steht. Dabei sind die Extremverharmloser, welche nicht mal für einige Zeit zuhause bleiben können, sondern weiterhin draußen abends auf den Spielplätzen unbedingt saufen müssen, gar nicht mal die Schlimmsten, sondern die Hamsterkäufer - die wahren asozialen Egoisten dieser Gesellschaft.
    Nichts gegen einen Notvorrat, aber niemand braucht Lebensmittel für mehrere Monate, Klopapier und Seife für mehrere Jahre oder noch schlimmer Desinfektionsmittel und Schutzmasken, welche an wichtigen Orten gebraucht werden und nicht im eigenen Heim! Hamster schaden den sozial Schwachen am meisten.

  • Tenten vor 6 Monaten

    Ich kann da eigentlich nur jedem einzelnen Satz von Fabien zustimmen und ich hoffe, dass alle hier die Krise wohlbehalten überstehen.

    @Fabien Wenn euch der Content ausgeht, berichtet doch einfach aus eurem Alltag und wie ihr mit der Situation umgeht. Ich fand eure besten Artikel waren immer die, in denen ihr über euch berichtet habt, seien es die Probleme mit der Insolvenz, aber auch die Vorstellung eurer neuen Büroräume.

58 Kommentare

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  • Bei aller berechtigten Empörung über das unsoziale Verhalten vieler Mitmenschen bitte auch an die denken, die sich zum Teil weit über das normale Maß hinaus einsetzen und die, die kreativ versuchen, sich und anderen zu helfen. Eine Empörungskultur ist auch nicht gut.


  • Ja, auch mich würde eure Sicht auf TV-Serien interessieren. Ihr schreibt ja aus einem ganz anderen Blickwinkel.
    Durch die räumliche Distanz kursieren bei uns hier dienstliche Tutorials (Videos) , besonders zu IT Themen. Das würde ich auch gern sehen wenn ihr sowas machen wollt. "Wie versiegele ich meinen Bildschirm vom Handy neu" oder in der Art. Kann man dann auch schön verlinken.


  • Interessant ist: ich hatte gerade einen Bericht gesehen, wonach die Klickzahlen bei vielen absolut hochgehen, eben wegen Corona. Warum ist das bei euch anders? Ansonsten alles gute.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Weil wir nicht über Corona schreiben und es bei uns keine Panik, sondern Informationen zu Konsumgütern gibt. In der Krise wird weniger konsumiert – aktuell quasi gar nicht. Das merken wir natürlich schon. Wir könnten jetzt anfangen über TV-Serien oder Ähnliches zu schreiben. Das wäre natürlich eine Option. Aber wie würde das ankommen?


      • C. F.
        • Blogger
        vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        "Wir könnten jetzt anfangen über TV-Serien oder Ähnliches zu schreiben. Das wäre natürlich eine Option. Aber wie würde das ankommen?"

        Gut? 🙄

        Gelöschter AccountTenten


      • Bei mir ebenfalls gut. Ich würde mich darüber sehr freuen. Streaming gehört schließlich auch zum mobilen Leben dazu. Und über Spiele schreibt ihr ja auch.

        Gelöschter Account


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Netflix-Serien okay. Aber es geht auch sehr um andere Inhalte, die durchaus trashig sein können.

        Das Serien-Thema nehme ich aber mal auf!


      • Trash kann aber auch durchaus großen Spaß machen. Wenn ich da zum Beispiel an die Filme denke, die der "Pope of Trash" John Waters in den 70ern mit Kultikone Divine gemacht hat! Female Trouble oder Pink Flamingos sind einfach richtig herrlich queer!

        Gelöschter Account


      • C. F.
        • Blogger
        vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Warum auf Netflix beschränken? Hat ja nicht jeder. Ich z.B. habe Amazon Prime und Apple TV+ ...

        Ist zwar kein Trash, aber trotzdem schräg: "Männer die auf Ziegen starren"

        Gelöschter Account


      • Andreas V.
        • Admin
        vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Vorschlag: täglich schreibt ein anderer Kollege oder Kollegin über die Dinge die er/sie gesehen hat... #ausderquarantäne

        trixi


      •   75
        Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Bitte keine Serien... Das ist der Grund warum ich um Netflix eine großen Bogen mache..


  • Das Einzige, was wir gegen diese dumme Hetzerei machen können, ist, einfach nicht mehr drüber zu berichten und diese Panikmache zu verbieten!!!


  • Denkt doch fast jeder nur noch an sich . Jetzt wird aufgerufen solidarisch zu sein klappt in dieser schwierigen Zeit schon nicht . Wenn es irgendwie geht wird doch versucht selbst mit dem Virus möglichst viel Kohle zu machen . Es werden Schutzmasken ,Desinfektionsmittel was die Krankenhäuser brauchen für Wahnsinns Summen im Netz angeboten. Hauptsache ich habe meinen Vorteil und der Rest ist egal . So ist und so wird es auch nach Corona sein .


  • Ich finde es nur schade, wie unser System gerade massiv dabei versagt, den Jugendlichen klar zu machen, dass sie zwar nicht wirklich in persönlicher Gefahr sind, aber für ihre Mitmenschen zur Zeitbombe werden können. So viele, die sich mit zig Leuten Shishas teilen, die eng im Park sitzen oder beim Einkaufen einem derart penetrant nah kommen, dass man weit davon entfernt ist zu sagen, dass sie so etwas wie Erziehung genossen haben. Eltern, sensibilisiert eure Kinder....


    • Auch die Jüngeren sind in Lebensgefahr und in Frankreich liegen auch junge Menschen auf der Intensivstation. Lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass die Krankheit milde verläuft, ist höher als bei älteren Menschen, jüngere sind weder immun, noch vor einem tödlichen Verlauf sicher.


      •   75
        Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Aber nur mit einer schweren Vorerkrankung vor allem Asthma. Bei gesunden jungen Menschen wirkt sich das Corona Virus in etwa wie eine Grippe aus. Auch eine normale Grippe kann unter bestimmten Umständen für jeden tödlich verlaufen.

        Gelöschter Account


      • Auch die Aussage stimmt nur mit dem Zusatz "mit hoher Wahrscheinlichkeit". Oder kennst Du jeden einzelnen Fall?
        Und mit den Vorerkrankungen ist das auch so eine Sache. Wer kann denn mit Gewissheit sagen, dass er keine mild verlaufene Vorerkrankung hat, die er kaum registriert hat? Raucher sind scheinbar auch stärker gefährdet, die gibt es aber auch in den jüngeren Jahrgängen.
        Ich kann nur abraten, Corona auf die leichte Schulter zu nehmen, weil man sich für nicht gefährdet hält.


      •   75
        Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Ich kann nur das Aussagen was in den Medien immer wieder
        berichtet wird. Und da hat es nun mal fast ausschließlich ältere
        Menschen getroffen oder eben jene
        die eine dementsprechende
        Vorerkrankung hatten wie stark
        eingeschränkte Lungenfunktion
        und ein sehr schwaches
        Immunsystems. Nein, ich kenne
        nicht jeden einzelnen Fall und das
        wird auch keiner wirklich wissen,
        aber nach den letzten Wochen lässt
        sich schon eine gewisse Statistik
        raus lesen. Für mich selber ist
        genau wegen der letzten Wochen
        an Erfahrung so wichtig das ich
        dazu beitragen kann ältere Leute
        nicht damit anzustecken und
        gesund zu bleiben.

        Gelöschter Account

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