Android-Purge ab September: Diese Versionen werden gesperrt

Android-Purge ab September: Diese Versionen werden gesperrt

Die jährliche Purge beginnt! Dabei wird Google ältere Betriebssystem-Versionen aussperren, um angeblich die Sicherheit aller Android-User zu gewährleisten. Konkret könnt Ihr Euch auf Geräten, die mit einer älteren Version als 2.3.7 laufen, ab dem 27. September nicht mehr einloggen. Google sperrt aber auch weitere Features.

  • Google wird ab dem 27. September Logins auf alten Android-Versionen unterbinden
  • Die Änderungen betreffen ältere Versionen als 2.3.7
  • Neben dem Login könnt Ihr entsprechende Geräte auch nicht mehr per Factory-Reset zurücksetzen

Nutzt Ihr noch ein altes Handy als Dashcam oder als Überwachungskamera? Dann solltet Ihr unbedingt einmal in die Android-Einstellungen gehen und die Betriebssystem-Versionen checken. Denn wie die Seite Bleepingcomputer berichtet, wird Google alte Android-Versionen ab dem 27. September sperren. Die Abschaltung hat dabei weitreichende Folgen.

Auf einen Blick: Diese Features werden eingestellt:

  • Kein Login in Euren Google-Account mehr
  • Kein Login bei Gmail, YouTube und Co.
  • Keine Möglichkeit zum Factory-Reset
  • Kein Passwortwechsel mehr möglich
  • Entfernen des Google-Kontos mit anschließender Neueinrichtung

So wird es auf Smartphones und Tablets, die mit einer älteren Android-Version als 2.3.7 laufen, nicht mehr möglich sein, sich bei den Google-Diensten einzuloggen. Darüber hinaus könnt Ihr keine neuen Google-Accounts erstellen, Passwortänderungen bei Google durchführen oder einen Factory-Reset durchführen. Entsprechende Betriebssysteme sind somit nicht mehr nutzbar.

gingerbread UI
Goodbye, Gingerbread! Es war schön mit Dir! / © NextPit

So rettet Ihr Eure alten Geräte

Die Abschaltung soll die Sicherheit des Android-Ökosystems verbessern. Ein nachvollziehbarer Schritt, da ohnehin nicht mehr viele Geräte mit den genannten Versionen laufen. Laut einer Analyse von Statista nutzten im April weltweit nur noch 0,04 Prozent der Android-User eine ältere Version als 4.0.3. Nutzt Ihr Versionen wie Gingerbread doch noch, rät Google Euch zu einem Update. Sind keine Updates mehr möglich, soll der Login in Euren Google-Account zukünftig zumindest auf mobilen Browsern möglich sein.

Wollt Ihr Eure Altgeräte retten, empfiehlt sich das Rooten des entsprechenden Gerätes. Denn anschließend könnt Ihr auch dann eine Custom-ROM auf dem Gerät installieren, wenn der Hersteller kein aktuelleres Android mehr zur Verfügung stellt. Die entsprechenden Operationen setzen aber ein wenig Einarbeitungszeit voraus und beim Installieren werden alle Dateien auf dem Handyspeicher gelöscht.

Wie steht Ihr zu den Änderungen bei Google? Ein sinnvoller Schritt oder habt Ihr Geräte in Betrieb, die Ihr nun nicht mehr nutzen könnt?

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7 Kommentare

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  • Gianluca Di Maggio vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Finde ich verständlich, eine so alte Version zu unterstützen mach einfach keinen Sinn mehr


  •   11
    Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Google mit Sicherheit und Datenschutz, sehr verdächtig😉

    H G


  • Thorsten Klein vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Wird Zeit!


    • route9 vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Naja, eigentlich sollte ich bei meiner hart ersparten Hardware schon noch selber entscheiden dürfen, ab wann ich sie nur mehr als Briefbeschwerer verwenden will oder den Müllberg vergrößern darf.

      Das wäre ja so, als wenn VW selber plötzlich und ungefragt die Verwendung des Käfers nicht nur verbietet sondern sogar verhindert, nur weil er damals noch nicht mit Schalensitzen ausgestattet wurde und daher nicht sicher für den Lenker ist.


      • Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Deine Hardware kannst du doch weiterhin nutzen. Google stellt dir halt seine Dienste nicht mehr zur Verfügung, die du dir aber auch nicht hart erspart hast.


      • route9 vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Nö, also ich bleibe bei meiner Meinung


  • Jack Black vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Glaube kaum, dass das noch irgendwo genutzt wird.

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