Apple Spring Loaded im Recap: iPad Pro mit M1 und endlich gibt's die AirTags

Apple Spring Loaded im Recap: iPad Pro mit M1 und endlich gibt's die AirTags

Vor wenigen Minuten hat Apple sein Event "Spring Loaded" beendet und dabei unter anderem neue iPads gezeigt. In der Pro-Version kommt das Tablet nun auch mit dem Leistungsstarken M1-SoC, was zu Leistungssteigerungen von bis zu 1.500 Prozent führen soll. Eine weitere Überraschung: Endlich hat Apple auch die lang erwarteten AirTags vorgestellt.

Um Punkt 19 Uhr hat Apple seinen Live-Stream unter dem Motto "Spring Loaded" gestartet! Dabei stellte das Unternehmen unter anderem neue iPad-Modelle, neue iMacs und ... endlich die lang erwarteten AirTags vor. Damit Ihr direkt zum richtigen Device gelangt, habe ich Euch alles einmal fix verlinkt.

  1. iPad Pro mit M1-Chip
  2. Apple AirTags
  3. AppleTV 4K
  4. Apple iMac
  5. Sonstiges

Zum Apple iPad und zu den AirTags haben Antoine und Fabi zusätzliche Artikel getippt, die Ihr jeweils im Artikel verlinkt seht. Starten wir aber mit dem Produkt, das für NextPit-Leser am spannendsten sein sollte. Dem neuen iPho ... Scherz! Dem iPad natürlich!

Neue iPads mit M1-Chip

Nutzt Ihr ein iPad als Alternative zu einem Notebook, solltet Ihr jetzt applaudieren! Denn Apple hat seinen M1-Prozessor auch in das iPad Pro gesteckt und konnte die CPU-Leistung angeblich um das 50 Prozent erhöhen. Sowohl die CPU als auch die GPU nutzen dabei acht Rechenkerne. Hierdurch ermöglicht Apple eine Leistungssteigerung bei Grafikanwendungen um 1.500 Prozent ... bevor Ihr aber in Ohnmacht fallt: Dieser Vergleich ist mit dem ersten iPad.

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Das neue iPad bietet nun ein XDR-Display, das auf Mini-LEDs basiert! / © Apple; Screenshot: NextPit

Auch beim Speicher gibt's ein fettes Upgrade: nicht nur ist der Speicher schneller geworden, er kann auch auf 2 Terabyte konfiguriert werden. Der USB-C-Anschluss unterstützt nun wie zwei Anschlüsse im neuen iMac (dazu später mehr) Thunderbolt und der Anschluss ist sogar bereit für USB 4.0.

Mit dem iPad Pro wagt Apple jetzt auch mit dem iPad den Sprung ins 5G-Netz. In den USA ist das besonders spannend, da es dort bereits mmWave-Netze gibt. Wie Ihr in meinem 5G-Test in Berlin lesen könnt, lohnen sich 5G-Netzwerke in Deutschland noch nicht allzu sehr. Zukunftssicherer wird das iPad aber dadurch aber auf jeden Fall.

Apple nennt als Nutzungsszenario für 5G gerne Journalisten, die von überall auf der Welt berichten können. Das ist eine ganz gute Überleitung in die Kamera-Upgrades. Dabei konzentriert sich Apple auf die True-Depth-Kamera auf für Selfies. Denn das ist nun eine 12 Megapixel Ultraweitwinkelkamera. Durch die Sensoren und die weitwinklige Kamera könnt Euch in Videocalls nun von der Kamera verfolgen lassen.

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Gehören in jede Apple-Präsentation: Graphen ohne jegliche Beschriftung auf der X- oder Y-Kurve! / © Apple; Screenshot: NextPit

Das neue 12,9 Zoll große iPad verfügt wie das Pro-Display XDR über ein Liquid Retina XDR-Display, das von 10.000 Mini-LEDs beleuchtet wird. Dadurch wächst der Kontrast noch einmal deutlich und auch die Helligkeit soll nun bei bis zu 1.000 Nits liegen. Ganz so viel will ich Antoine und seinem Release-Artikel über das neue iPad aber nicht Vorweg nehmen.

In seinem Artikel geht Antoine auch noch ein bisschen genauer auf die Updates beim iPad-Zubehör auf. Bekannte Namen wie der Apple Pencil oder das MagicKeyboard sind natürlich dabei. Das neue iPad Pro mit 11-Zoll-Display startet ab 799 Euro, für das größere Modell mit 12,9-Zoll-Display werden Preise ab 1.099 Euro fällig. 

Apple AirTags starten ab 35 Euro

Endlich sind sie da! Die AirTag genannten Tracker für Schlüsselbünde, Handtaschen und alles weitere, an denen sich die etwa 2-Euro-Stück großen Devices anheften lassen. Ganz ohne Zubehör sind die AirTags allerdings nur kleine Metallscheiben. Der Schlüsselanhänger kostet 39 Euro, der normale Anhänger 45 Euro. Wer es etwas exklusiver mag, kann außerdem noch einen Premium-Taschenanhänger von Hermès erwerben. Der Preis hierfür stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

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Die AirTag genannten Tracker lassen sich personalisieren! / © Apple; Screenshot: NextPit

Das Finden Eurer Gegenstände funktioniert unter anderem über den U1-Sensor und über die FindMy-App auf Eurem iPhone. Der Preis für vier AirTags liegt bei 119 Euro und ein Device kauft Ihr für 35 Euro. Weitere Informationen gibt's in unserem Sonderartikel zu den AirTags!

AppleTV 4K

Eine weitere Neuankündigung war die neue Generation des Streaming-Players AppleTV 4K. Hier kommt nun der A12 Bionic-Chip aus dem iPhone XS zum Einsatz. Hierdurch kann der AppleTV 4K HDR-Video mit hohen Bildwiederholraten wiedergeben. Nutzt Ihr ein Apple iPhone 12 Pro, sollte Euch genau das interessieren.

Denn mit dem neusten iPhone könnt Ihr bereits HDR-Aufnahmen in 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Dank des verbesserten AirPlay landen die Aufnahmen anschließend direkt auf Eurem AppleTV – ganz ohne Qualitätsverlust. Behaltet Ihr das iPhone in der Hand, gibt's ein weiteres interessantes Feature.

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Zusätzlich zum neuen AppleTV 4K gibt's auch eine neue Fernbedienung namens Siri Remote. / © Apple; Screenshot: NextPit

Denn mit der Kamera auf der Rückseite Eures iPhones könnt Ihr die Farben Eures Fernsehers ganz automatisch kalibrieren. Dafür haltet Ihr das Handy mit der Rückseite an den Fernseher und startet die Kalibrierung.

Der neue AppleTV 4K kostet mit 32 Gigabyte internem Speicher 199 Euro und wird ab der zweiten Maihälfte auch in Deutschland verfügbar sein. Die neue Siri-Remote wird es zukünftig auch beim HD-Modell geben. Dieses kostet ab 159 Euro. 

iMac

Auch die iMac genannten All-in-One-PCs von Apple haben ein Upgrade erhalten! Der neue iMac hat ein brandneues Design mit neuen pastelligen Farben, die ziemlich an die transparenten Farben der ersten iMac-Generationen erinnern.

Wie schon in seinen neuen MacBook-Modellen, verabschiedet sich Apple von den Prozessoren des Herstellers Intel. Stattdessen kommt ein ARM-SoC zum Einsatz, den Apple M1 nennt. Hierdurch lässt sich vor allem die Größe der Komponenten verringern, sodass der neue iMac 50 Prozent kleiner ist als das Vorgängermodell. Die Dicke beträgt nur 11,5 Millimeter.

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Der neue iMac kommt in insgesamt sieben neuen Farben! / © Apple; Screenshot: NextPit

Das Display misst nun 24 Zoll und ist noch einmal schärfer als zuvor. Die Auflösung hat Apple auf 4.5K Retina erhöht und auch die Webcam kriegt endlich das lang erwartete 1080p-Upgrade. Dank des Image Signaling Processors des M1-Chips soll die Qualität dabei aber ohnehin besser sein. Gepaart wird die Webcam mit mehreren Mikrofonen, die Eure Stimme dank Beamforming-Technologie gezielt und ohne Nebengeräusche aufzeichnen sollen.

Dank des M1-SoCs konnte Apple eigenen Angaben zufolge die CPU-Performance um bis zu 85 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell erhöhen. Die Grafikleistung soll im Vergleich verdoppelt worden sein. Spannend ist die neue Architektur aber auch, da Ihr iPhone- und iPad-Apps auf dem Rechner nutzen könnt. Dabei lassen sich sogar begonnene E-Mails auf dem Computer weiterschreiben.

Auf der technischen Seite gibt's noch vier USB-C-Anschlüsse auf der Rückseite, von denen zwei mit Thunderbolt ausgestattet sind. Ihr könnt sie also dazu nutzen, um Displays mit bis zu 6K-Auflösung anzuklemmen. Fragt Ihr Euch, warum ein Ethernet-Anschluss auf der Rückseite fehlt? Dann sucht mal im Netzteil, denn dort hat Apple den Anschluss installiert. Das Netzteil wird über einen magnetischen Anschluss auf der Rückseite des neuen iMacs eingesteckt.

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Da Apple den Ethernet-Anschluss in das Netzteil verbannt, müsst Ihr eigentlich nur ein Kabel mit dem REchenr verbinden. / © Apple; Screenshot: NextPit

Zusätzlich zum neuen iMac hat Apple neue MagicKeyboards vorgestellt, die jetzt nicht nur eine Emoji-Taste und neue Farben haben, sondern auch mit Touch-ID ausgestattet sind. Bei der MagicMouse genannten Maus und dem externen Touchpad gibt's neben neuen passenden Farben keine Neuigkeiten.

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Ziemlich cool: Die neue Tastatur unterstützt Touch-ID! / © Apple; Screenshot: NextPit

Der iMac startet hierzulande ab Preisen von 1.449 Euro für das Modell mit 7-Gore-GPU. Das Modell mit 8-Core-GPU startet ab 1.669 Euro. Die genauen Konfigurationen trage ich Euch noch nach, wenn die Rechner auf der Apple-Homepage vorgestellt wurden. 

Auf einen Blick: Kleine Details, die Apple noch vorgestellt hat

Puh, ganz schön viel zu tippen! Da Apple auch weitere Neuigkeiten vorgestellt hat, die sich aber eher auf die USA beziehen oder nicht allzu wichtig sind, habe ich Euch hier noch einmal alles Sonstige zusammengefasst.

  • Die Apple Card bekommt in den USA ein neues Familien-Modell, bei dem Kinder ab 13 Jahren mit einem Kreditlimit nutzen können
  • Apple Podcasts bekommt ein Redesign und ein Abo-Service
  • Ted Lasso bekommt eine zweite Staffel im Juli und ist auf Apple TV+ verfügbar
  • Das iPhone 12 gibt's nun in einer neuen Farbe: Lila!

Wie findet Ihr die neuen Produkte von Apple? Seid Ihr vom Spring Loaded-Event überrascht worden oder kam genau das, was Ihr Euch vorgestellt habt? Lasst uns doch ein bisschen in den Kommentaren darüber sprechen!

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15 Kommentare

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  • Naja, für so viel Trara im Vorraus war das echt schwach. Die neuen iMacs existieren und die Ausstattung ist ja ganz nett, schön finde ich die aber beim besten Willen nicht. Pastellfarben mit dickem weißen Rand ums Display, das ist mal so gar nicht meins, wirkt gerade mit dem Magic Keyboard zusammen wie ein Spielzeug ^^'

    AirTag ist nix neues. Die neuen iPads sind gut, keine Frage aber eben auch nix bahnbrechendes und dass Apple TV überhaupt noch existiert überrascht mich, ich dachte damit hätte man schon abgeschlossen, das letzte Gerät kam vor 3 Jahren raus..


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Bin nicht unbedingt der größte Fan von den Releases heute 😅
    Neue Farben für's iPhone später veröffentlichen ist der gleiche Mist, den ich vor einer Weile bei bspw. Samsung schon kritisiert habe.
    Die AirTags kommen einzeln für 35€. So hat man aber keine Möglichkeit, die bspw. am Schlüssel festzumachen. Effektiv zahlt man also eher ~50€.
    Immerhin ist die Batterie vom Nutzer Wechselbar - auch wenn ich mir lieber kabelloses Laden gewünscht hätte ^^

    Dass das iPad den M1 kriegt... kann mir vorstellen, dass das in einigen Jahren sehr verwirrend wird, wenn die iPads jetzt sowohl iPhone- als auch Mac-Chips nutzen. Und dass nur das 12.9" das neue Display kriegt, finde ich ehrlich auch blöd - als Fan des 11"-Formfaktors.

    Und die iMacs... well 😂 von der Seite betrachtet technisch absolut beeindruckend wie dünn das Ding ist. Aber die Front ist Ultra hässlich :D zum Glücke waren die iMacs für mich noch nie von Interesse.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
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      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Über die iMacs diskutieren wir gerade hier intern noch fleißig. Ich finde sie ja richtig geil, muss ich sagen. Sie sind halt – .....sehr bunt. Aber der Aufschrei war bei den neuen Farben beim iPhone auch erstmal sehr groß. Mittlerweile sind bunte iPhones normal.

      Bei den AirTags gebe ich Dir Recht. Aber ich freue mich trotzdem darauf.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Das bunt finde ich auch ganz nett und ich bin wie gesagt beeindruckt die absurd dünn und leicht es ist. Ist zwar für einen Desktop eher irrelevant, aber einen vollwertigen Desktop mit nicht einmal 4.5kg angeben zu können ist schon heftig 😅

        Mich stört beim iPhone aber nicht, dass es bunt ist. Das ist super. Was ich nicht leiden kann, ist das spätere veröffentlichen von Farben. Violett interessiert mich zwar nicht, aber wenn Apple bspw. ein etwas helleres Blau veröffentlicht hätte, würde mich das ziemlich nerven, weil ich's schicker finde, aber zum Dunkelblau gegriffen habe, weil es nur das gab.
        Das hat mich wie gesagt auch schon bei anderen Herstellern massiv genervt.


      • Andreas V.
        • Admin
        vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Also ein iMac kommt mir allein aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnisses nicht ins Haus ... dafür ist mir mein hart erarbeitetes Geld zu Schade ...

        Mit den Farben erinnert man an frühere Zeiten, es fehlt aber das klassische schwarz ...


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Dass Schwarz fehlt, habe ich jetzt schon öfters gehört.


  • M1 und 1000 Nits im iPad klingt erstmal gut, ich Frage mich aber, ob man da wirklich länger drauf arbeiten will oder ob die Hitzeentwicklung nicht zu viel wird.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Ich glaube nicht, dass das iPad heiß wird. Das Power-Management des M1 ist wirklich der Wahnsinn. Das MacBook, das ich mit einem M1 verwende, wird quasi nie warm. Mein eigentlich ganz neues MacBook Pro (nicht mal ein Jahr alt) wird bei vergleichbaren Aufgaben schnell warm und verbraucht ein vielfaches an Energie.

      Ich habe die neue Display-Technologie selbst noch nie live gesehen. Ich kann leider nicht sagen, wie sich das hier verhält. Aber es würde mich wundern, wenn es zu einer höheren Wärmeentwicklung kommen würde.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Dazu muss man aber auch sagen, dass man bei einem Laptop die Hitzeentwicklung eher weniger wahrnimmt (außer man hat es auf dem Schoß), da man es meist nur mit den Fingern oder vielleicht mal mit der Handfläche berührt - aber auch nur da, wo der Prozessor möglichst weit weg ist. Bei, iPad hingegen sitzt der Prozessor zwar intelligenterweise auch mittig, trotzdem kommt man beim Halten öfters mal in die Nähe.


      • Ich kann nur von meinem alten iPad Pro und meinem 12er iPhone berichten. Mal sehen was Tests so zeigen, vielleicht (hoffentlich) bringen die das XDR Display auch in einem kommenden MacBook Pro.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Die iMac Mini mit M1 werden selbst bei intensiven Gebrauch kaum warm.


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Denke nicht, dass das ein Problem ist. Aber der Energieverbrauch scheint höher zu sein. Denn das 12.9" hat jetzt einen fast 41 Wh Akku (vergleichen mit 36.6 Wh beim Vorgänger). Beim 11" ist der Akku gleich geblieben, am M1 kann's also nicht liegen.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Ich bin da sehr gespannt. Ich will mir das neue iPad Pro auf jeden Fall kaufen.

        Tim


      • Kannst ja berichten, ob Dolby Vision HDR da auch so genial aussieht wie auf den iPhones.

        Sofern es das 12.9 iPad wird.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Fabian
        Ich tausche währenddessen mein iPad gegen ein 256GB von 2018 Pro 😅 das Ding ist schließlich auch nach wie vor geradezu lachhaft weit vor der gesamten Tablet-Komkurrenz.

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