Die besten E-Bikes: Das sind die besten Elektrofahrräder für den Alltag

Die besten E-Bikes: Das sind die besten Elektrofahrräder für den Alltag

Es gibt unzählige E-Bikes; genau genommen Pedelecs auf dem Markt. Doch die Modelle, die wir Euch zeigen, sind nicht wie alle anderen. Findet hier ganz besondere E-Bikes, die sich den herkömmlichen Kategorien entziehen. Für alles Weitere könnt Ihr einen Blick in unseren separaten Pedelec-Ratgeber werfen.

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VanMoof Electrified S3

Das Electrified S3 ist die neuste Generation des VanMoof-Fronttrieblers. Dieses Pedelec zeichnet sich durch fest im Rahmen integrierten Akku, "Boost"-Button und integrierter Diebstahlsicherung aus. Abonnenten des "Peace of Mind"-Pakets können das Pedelec im Falle des Diebstahls von VanMoofs Bike Huntern suchen lassen. Können sie den Dieb nicht ausfindig machen, bekommt Ihr ein neues Rad als Ersatz.

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Sieht fast aus wie sein Vorgänger, aber das S3 ist in vielen Details gegenüber dem S2 verbessert worden. / © NextPit

Viel wichtiger als die Verbesserungen und die typischen VanMoof-Features wie Kicklock, hydraulische Bremsen & Co. ist eher der Umstand, dass VanMoof das Bike zu 100 Prozent selbst fertigt. Es gibt keine Zulieferer mehr, sondern man baut die Fahrräder ab sofort in der eigenen Fabrik in Taiwan. Das kommt auch den Käufern eines S3 oder X3 zu Gute, denn der Preis fällt somit auf 1.998 Euro.

Sushi Bikes: Einfach, günstig und gut

E-Bikes müssen nicht immer gleich tausende von Euros kosten. Das beweist Andy Weinzierl mit seinen Sushi Bikes. Mit seinen E-Bikes für nur 999 Euro konnte der junge Unternehmer selbst Joko Winterscheidt überzeugen und als Investor gewinnen. Auch wir können nach einer Woche Test des Sushi Bikes in der Ausführung Maki M2 ein rundum gutes Zeugnis ausstellen. Besonders gut fanden wir, dass das Bike gänzlich ohne App auskommt. Es ist somit ohne Kennenlernphase sofort nutzbar. Ein weiterer Bonus des Sushi Bikes ist der abnehmbare schicke Akku, der auch noch als Powerbank für Euer Smartphone genutzt werden kann. 

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Sushi Bikes Maki M2 ist einfach nur gut. / © NextPit

Einziger Kritikpunkt an dem E-Bike ist ungefederte Ritt. Wer es nicht bretthart mag, der sollte schon beim Kauf eines Sushi Bikes nach einem gepolsterten und ggf. gefederten Sattel Ausschau halten. 

Ducati MIG-RR: Edel über Stock und Stein

Von der italienischen Motorrad-Schmiede gibt es auch ein E-Bike, und was für eines! Das Ducati MIG-RR ist ein richtig edles Mountain Bike, das nur mit den feinsten Komponenten ausgestattet wurde. Gabel und Dämpfer kommen von Fox; Shimano stellt die 4-Kolben-Schreibenbremsen und die XT-Schaltgruppe. Auch der Motor stammt von Shimano. Der Steps E8000 wurde speziell für den Einsatz in Mountain Bikes konzipiert und schafft satte 70 Newtonmeter Drehmoment.

Das Ducati MIG-RR bringt 22,5 Kilogramm auf die Waage. Das ist für die Ausstattung und den gedachten Zweck in Ordnung, zumal der Akku ins Gewicht bereits eingerechnet ist. Der Preis ist natürlich happig: 6.250 Euro lässt sich Ducati sein Nobel-E-Bike kosten.

Uni MK Classic: Hingucker zum Pferdestehlen

Eins solltet Ihr nicht sein, wenn Ihr mit der Uni MK Classic (ehemals Unimoke) unterwegs seid: schüchtern. Auf dieses Rad wird man ständig angesprochen, und das aus gutem Grund. Die große Lampe, die lange Sitzbank und die dicken Reifen sind echte Hingucker, und doch viel mehr als nur optische Spielereien. Die Uni MK ist ein extrem stabiles und kraftiges E-Bike, mit dem Ihr problemlos eine zweite Person als Sozius mitnehmen, schwere Anhänger ziehen oder durch sandige Wege fahren könnt. Quasi der Landrover unter den E-Bikes. 

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Auf die Uni MK Classic wird man ständig angesprochen. / © NextPit

Mit einem Preis von 2.890 Euro ist die Uni MK nicht einmal übermäßig teuer, allerdings werden die meisten Käufer noch mehr Geld loswerden. Die Sitzverlängerung ist für größere Menschen fast schon Pflicht, dazu gibt es verschiedenste Anbauten zum Gepäcktransport, Taschen, Schlösser und andere Dinge. Die von Urban Drivestyle in Berlin montierte Uni MK hat eine extrem engagierte Community und macht sogar dann Spaß, wenn man gerade nicht im Sattel sitzt.

Anm. d. Red.: Bis Ende 2019 hießen die E-Bikes von Urban Drivestyle noch Unimoke. Aber diesen Namen darf der Hersteller nach einem verlorenen Rechtsstreit nicht mehr nutzen.

Mate X: Klapprad für alle Fälle

Auch vor Klapprädern macht der E-Bike-Trend nicht halt, im Gegenteil. Das Unternehmen Mate.Bike hat das E-Klapprad hip und modern gemacht und treibt mit den Modellen Mate und Mate X die Entwicklung weiter voran. Vor allem das Mate X, das mit seinen dicken Reifen auch abseits der festen Straße eine gute Figur macht. Trotz Klapp-Mechanismus hat das Mate X vorne und hinten eine Federung zu bieten. Sieben-Gang-Schaltung und Scheibenbremsen gehören zum guten Ton.

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Das Mate X hat fette Reifen und lässt sich zusammenklappen. / © Mate.Bike

Wer das Mate X kaufen möchte, kann viele Dinge konfigurieren, etwa die Reichweite (80 oder 120 Kilometer), die Farbe des Rahmens (sechs Farben stehen zur Wahl), Farbdisplay, Schutzbleche oder Gepäckträger. Der Grundpreis beträgt 2.299 Euro, wer vorbestellt und 99 Euro anzahlt, bekommt das Mate X derzeit bereits für 1.799 Euro.

Cowboy: App und SIM statt Kette und Schaltung

Mit dem Cowboy Bike, das aus Belgien stammt, sind vor allem Asphalt-Cowboys in den Städten schnell unterwegs. Der Motor im Hinterrad schiebt das Single-Speed-Rad, das einen Riemenantrieb statt der guten, alten Kette besitzt, sanft und trotzdem kräftig an. Der Akku, der hinter der Sattelstütze seinen Platz hat, ist abnehmbar und bietet eine gute Reichweite. Das Cowboy Bike wurde zusammen mit einer App entwickelt, mit der Ihr nicht nur das Rad entriegeln und aktivieren könnt, sondern auch einen direkten Draht zum Support habt und Updates für die Motorsteuerung bekommt.

Mehr Videos zu aktuellen Technik-Themen findest Du auf unserer Video-Seite.

Das Cowboy Bike erfordert an einigen Stellen Kompromisse, etwa bei der Zuladung oder den fehlenden Möglichkeiten, ohne Smartphone das E-Bike zu aktivieren. In der neusten und mittlerweile dritten Generation ist das sehr leichte E-Bike aus Belgien noch mal im Detail verbessert worden, aber vom Grundprinzip bleibt alles wie bei seinem Vorgänger. Einzig der Preis ist in der dritten Generation leicht gestiegen, so dass das Cowboy 3 nun 2.290 Euro kostet.  

My Volta Gates: E-Bike mit Bambus-Rahmen

Fahrräder müssen nicht immer einen Rahmen aus Metall haben, es geht auch anders und vor allem ökologischer. My Boo baut Räder aus Bambus, und dazu gehören auch E-Bikes. Spitzenmodell ist das My Volta Gates, das einen Mittelmotor von Shimano besitzt und den wechselbaren Akku unter dem Gepäckträger versteckt. Das My Volta Gates ist ein echter Langläufer: Es schafft laut Hersteller mit einer Akkuladung stolze 120 Kilometer und ist damit in allen Lebenslagen absolut alltagstauglich, sogar bei langen Touren.

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Ein Bambus-E-Bike ist alltagstauglich und außergewöhnlich. / © My Boo

Dabei ist Bambus alles andere als ungeeignet als Material für Fahrradrahmen. Es ist flexibel und äußerst stabil, durch den Hohlraum in der Mitte trotzdem leicht und zudem günstig und nachwachsend. Das Bambus-E-Bike hat alle E-Normen erfüllt und eine Garantie von fünf Jahren. Der Preis von 4.499 Euro ist kein Schnäppchen, erscheint angesichts der hochwertigen Komponenten aber gerechtfertigt.

The One: Das superleichte E-Klapprad

Wer sein Fahrrad auch in der Bahn und auf Reisen immer dabei haben will, muss auf ein geringes Gewicht und kompakte Maße achten. Genau da kommt das The One von United City Bikes ins Spiel. Das richtig kleine Klapprad wiegt gerade einmal 12,5 Kilogramm und ist damit eines der leichtesten E-Bikes auf dem Markt. In nur zehn Sekunden ist das The One auf- oder zusammengeklappt. 

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Kleiner und leichter ist keiner. / © United City Bikes

Bei dem Fokus auf das Gewicht hat der Hersteller aber auch die Reichweite nicht außer Acht gelassen, sie soll bei rund 60 Kilometer mit einer Akkuladung liegen. Der reguläre Preis beträgt 1.399 Euro, Vorbesteller erhalten einen Rabatt von 45 Prozent.

Wenn Ihr auf der Suche nach einem neuen Rad seid, solltet Ihr wissen, was man beim Kauf eines E-Bikes beachten muss. Seid Ihr schon elektrisch auf zwei Rädern unterwegs? Wenn ja, mit welchem Rad? Und wenn nein: Worauf wartet Ihr noch?

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Top-Kommentare der Community

  • Martin 20.06.2019

    Da geb ich mein Geld lieber fuer ein vernuenftiges 'normales' Fahrrad aus. Das is wenigstens ehrlicher Sport und spart Strom :)

42 Kommentare

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  • Das ist absolut kein ernst zu nehmender Test...


  • Da fehlen definitiv Marken wie Icletta, Steintrike und HPV.
    Mit einem Zweirad kann ich wirklich nichts mehr anfangen.


  • Lefty vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Dann seid doch so fair und testet auch tatsächliche "Alltags-E-bikes". Ich denke mal für den spießigen Otto-Normal-Verbraucher wie mich, ist n solides KTM-Cento mit CX-Motor und 625 kwh Akku (ca. 130 km Reichweite) o. ä. auf Dauer wesentlich besser geeignet. Hat vielleicht nicht diesen (Pseudo?) Coolnessfaktor aber bei so einer Investition setze ich doch lieber auf solide.
    Und ich bin zumindest froh, dass ich bei meinem KTM keinerlei Digitalen Firlefanz benötige um damit durch die Landschaft zu gurken.


  • Ein Mountainbike mit Motor - finde den Fehler. Ich weiss echt nicht, ob ich lachen oder heulen soll !


    • FRSC vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Ein Mountainbike mit Motor ist genau mein Ding. Habe nämlich wirklich zero Lust, bergauf zu strampeln.


  • Bitte stellt mal das Steintrike Wild one als E-Bike/Pedelec vor. Sowas ist "anders als alles andere".
    Icletta Sprint X ist was ich fahre und in zwei Jahren sind mir auf meinem Arbeitsweg, wenn es viele waren, vieleicht 5 Leute mit einem Trike begegnet.
    Ich wohne nicht im Dorf sondern in Berlin und selbst da sind die selten und vom Konstrukt her was ganz anderes.
    Das was ich hier sehe ist zwar überwiegend schick und/oder nützlich, aber besonders nicht wirklich.


  • Die Ducati sieht geil aus. Das Bild zum Mate X (kommt das von Huawei?) ist schrecklich.


  •   34
    Gelöschter Account 09.07.2019 Link zum Kommentar

    Angemessener Preis?
    Da bleibe ich meinem Motorroller. Der kam 2000€, hat 19000 km auf dem Buckel und läuft.
    Gut er verbrennt Benzin, aber der Strom kommt ja auch woher.
    Und wer mal nachliest unter welchen Bedingungen Lithium und mit welchen Folgen jenes abgebaut wird, prost Mahlzeit.
    Die ökologische Konsequenz ist nur ein ganz normales Fahrrad.


  •   25
    Gelöschter Account 21.06.2019 Link zum Kommentar

    Als ich gelesen habe das Unimog mit fast 2900,- ist nicht mal teuer bin ich ausgestiegen.
    Der Verfasser hat da wohl recht seltsame Vorstellung was die Preisgestaltung angeht.


    • Was ist für dich denn ein angemessener Preis für ein E-Bike?


      • Mein Fat-Bike-Pedelec hat mich grad mal 1300€ gekostet bei Amazon.
        DAS ist ein definitiv angemessener Preis!

        Damit bin ich auch sehr zufrieden.

        Bis auf die Kleinigkeit, dass KEINER der Pedelec-Hersteller eine Ahnung hat, was er da verkauft:
        Bei einem Pedelec ist eine 3-Gang-(NABEN!)Schaltung vollkommen ausreichend.
        Eine Kettenschaltung dafür ist grundsätzlich krank, da man nicht mehr schalten kann, wenn man kurzfristig ´mal bremsen musste...


      •   75
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Bremsen und gleichzeitig schalten macht man auch nicht.


    • Ein normales Fahrrad, welches ich das ganze Jahr über für den Arbeitsweg benutze (bei mir pro Strecke 17,6 km), kostet, wenn ich nicht ständig Ersatzteile tauschen möchte, so schon knapp 1000€.
      Dazu käme ein Antrieb der die gleiche oder bessere Qualität liefert. Dieser kostet incl. Akku auch mindestens 1600€.
      Natürlich kann ich mir auch die billige Flitsche von Kaufland kaufen und da für 400€ nen billigen Chinamotor mit nem Böller der als Akku getarnt ist reindübeln.
      So kostet der Mist nur 499€.
      Ok,die Bremsen lassen sich nicht richtig einstellen, die Reifen sind nicht Pannensicher, die Federgabel bewegt sich zwar, aber nur von vorne nach hinten und der Rahmen hält mal gerade meine 75 Kilo aus weil er aus Dosenblech gedengelt wurde.

      Die seltsame Preisgestaltung ist absolut normal und vernünftig wenn man ein Fahrrad mit Motor möchte. Die Preisvorstellung deinerseits (ich vermute keine 1000€) zählt für etwas wo im Prospekt Fahrrad drauf steht aber nur eine Gurke ist die nicht in der Lage ist dich sicher durch den Verkehr zu bringen.


      • Jaja. Da kommen die pösen Chinesen wieder zum Vorschein, die unseren ganzen teutschen Markt kapott machen mit ihren Böllern und Dosenblech-Fahrrädern. Hörst Du dir eigentlich mal selber zu oder findest Du dich nur genial cool bei solchen "Kauft nicht beim Chinesen"-Kommentaren?


      • Du hast entweder gar keine Ahnung oder möchtest nur Deinen hoffnungslos überteuerten Mist (der übrigens auch in China produziert wird!) gewinnbringend verkaufen.

        Ich hab ein 20" Pedelec-Klapprad seit 7 Jahren und jetzt ein Fatbike (mit Scheibenbremsen übrigens...).
        Kosten waren 700 und 1300€.
        Und Beide waren und sind einfach nur GENIAL!


      • Auch bei den teuren Rädern musst Du regelmäßig Teile tauschen. Spätestens nach 3000 Kilometer sollte man Kette und Ritzel tauschen, egal ob teures Radl oder Kaufhausware.


    • Ich kenne das Rad nicht, aber 2.900 Euronen ist ein Schnäppchen. Schau Mal nach Stromer e Bikes. Aber sonst bei Aldi kaufen


    • Ein großes Fahrrad mit Motor, hört sich für mich relativ okay an.

      Mein normales Fahrrad hat etwas weniger als fie Hälfte gekostet.


  • Verrückt ist ja wie günstig die E-MTB's geworden sind. Mein Santa Cruz Hightower LT mit konventionellen Antrieb hat fast einen tausender mehr gekostet als das Ducati MIG-RR und dort ist Komponenten mässig auch High end verbaut.

    Für die Stadt geht aber nichts über mein Stromer ST2. Das ist ein Pedelec S und hat eine GPS gestützte Diebstahlsperre. Die wurde in den 3, 4 Jahren wo ich das Fahrrad jetzt habe doch das eine oder andere mal wichtig. Das Cowboy das ähnliche Funktionen bietet hat aber keine Schutzbleche. Für mich essentiell. Die typisch dünnen Pneus sehen zwar schick aus aber sind 1. anfällig auf platten und 2. Schlucken sie praktisch keine Bodenwellen.

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