Pros des Urtopia Carbon One

  • Hoher Fahrspaß
  • Geringes Gewicht von nur 15 kg
  • Sehr viele smarte Funktionen
  • Riemenantrieb für bis zu 30.000 km

Contras des Urtopia Carbon One

  • Lenkerhöhe nicht einstellbar
  • Reichweite von 40 bis 100 km eher für Städte geeignet
  • Hohe Trittfrequenz schon bei 25 km/h
  • Smarte Funktionen überzeugen nicht ganz

Kurzfazit & Kaufen

Mit dem Carbon One bringt Urtopia ein wirklich spannendes und leistungsfähiges E-Bike nach Europa. Dieses überzeugt vor allem mit geringem Gewicht, hohem Fahrkomfort, abnehmbarem Akku sowie einer Vielzahl smarter Funktionen. Dass diese nicht immer ganz durchdacht sind, schmälert den positiven Gesamteindruck dabei minimal. Insgesamt ist es aber der Preis, der beim Carbon One negativ auffällt.

Denn mit einer UVP von 3.299 Euro ist das Urtopia Carbon One für ein herkömmliches E-Bike ziemlich teuer. Zumal Ihr die eSIM, Schutzbleche und einen Fahrradständer standardmäßig für 169 Euro dazubuchen müsst. Zur Veröffentlichung dieses Zeitraums bietet Urtopia das Zubehör-Bundle allerdings kostenlos an – gleichzeitig fällt der Preis des E-Bikes durch einen Voucher um 600 Euro.

Darüber hinaus bietet Urtopia seine E-Bike über verschiedene Leasing-Plattformen an. Darunter Jobrad, Mein-Dienstrad, Business Bike und Bikeleasing. Auf der hauseigenen Infoseite findet Ihr alle Möglichkeiten, wie Ihr das Urtopia Carbon One leasen könnt*.

Design & Verarbeitung

Das Carbon One von Urtopia sieht auf den ersten Blick spannend aus. Das liegt am geschwungenen Rahmen mit fast freischwingender Sattelstange. Der Rahmen aus Kohlefaser sorgt für eine gewisse Federung und ist besonders leicht. Das E-Bike bringt daher insgesamt nur etwa 15 kg auf die Waage. Die Verarbeitung ist überraschend hochwertig, die Montage nach Ankunft des Lieferkartons kinderleicht.

Gefällt:

  • Hochwertige Verarbeitung und spannendes Design
  • Rahmen aus Kohlefaser sorgt für eine angenehme Federung
  • Mit 15 kg sehr leicht für ein E-Bike

Gefällt nicht:

  • Sitzposition sorgt auf Dauer für Nackenschmerzen
  • Standardmäßig ohne Schutzbleche, Ständer und Gepäckträger
  • Integrierte Blinker tagsüber nicht sichtbar

Ein nur 15 kg leichtes E-Bike, bei dem ich sogar noch den Akku entnehmen kann? Dass ich das noch erleben darf – wer sein Fahrrad aufgrund von schlechter Erfahrungen mit Fahrradklau-Ganoven in der Wohnung lagert, der hat mit dem Urtopia Carbon eine rückenschonende Option gefunden. Schon beim ersten Auspacken und beim Zusammenbau überzeugt das E-Bike zudem mit einer hohen Wertigkeit und einem gewissen Premium-Gefühl.

Urtopia Carbon One Rahmentasche
Praktisch: Die Rahmentasche, die Urtopia mit in den Lieferumfang packt. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Beim Zusammenbau müsst Ihr die Pedale anschrauben, die Sattelstange einstecken und das Vorderrad mithilfe eines Schnellspanners anbringen. Dieser fehlte bei unserem Testgerät im Lieferumfang und wurde umgehend vom Hersteller nachgeliefert. Kauft Ihr Euch das Carbon One, sollten aber alle benötigten Bauteile und Werkzeuge in der hochwertigen Tasche vorhanden sein, die Ihr auf den Bildern inmitten des Rahmens seht.

Während diese jedem E-Bike kostenlos beiliegt, müsst Ihr für Extras wie Fahrradständer und Schutzbleche jedoch einen Aufpreis zahlen. Direkt beim Hersteller werden dafür inklusive eines Jahr-E-Sim-Supports 169 Euro fällig. Alternativ finden sich beim Fahrradhändler ebenfalls kompatible Ersatzteile, die Ihr an das Fahrrad schrauben (lassen) könnt.

Sehr auffällig ist der Rahmen aus Kohlefaser, den Urtopia beim Carbon One verwendet. Er ist mit seiner fast freischwebenden Sattelstange so geschwungen, dass der flexible Rahmen Stöße ein wenig abfedert. Auf zusätzliche Federsysteme an der Frontgabel oder im Sattel verzichtet der Hersteller allerdings.

Urtopia Carbon One Display
Das Display lässt sich sowohl tagsüber als auch nachts gut ablesen. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Eine weitere Besonderheit des Carbon One ist die Lichtanlage, die fest in das Fahrrad installiert ist. Vorn sitzt ein wirklich leistungsstarkes LED-Licht im Lenker – und hinten findet Ihr eine gar futuristisch anmutende Lichteinheit vor. Diese leuchtet einerseits als rotes Rücklicht nach hinten, andererseits projiziert sie aber auch zwei Pfeile auf den Boden neben dem Fahrrad. Per Knopfdruck könnt Ihr diese Pfeile blinken lassen, was nachts als Blinker-Ersatz dienen soll. Dieses System ist charmant, lässt sich aber nur in dunklen Umgebungen nutzen und ist deutlich weniger auffällig als die Indikatoren im Angell M Cruiser.

Was die beiden E-Bikes allerdings gemeinsam haben: Sie verfügen über ein auffälliges Display direkt im Lenker. Während Angell auf ein Farbdisplay und Touch-Steuerung setzt, erinnert die Anzeige im Carbon One eher an das Dot-Matrix-Display aus dem VanMoof S3 (zum Test). Die Lesbarkeit ist sowohl nachts als auch tagsüber gegeben, wie bei Angell wird der Lenker dadurch aber ein wenig klobiger. Urtopia vertraut zur Steuerung zudem auf ein Vier-Wege-Digipad für Euren linken Daumen und einen ominösen runden Knopf für Euren rechten Daumen. Schier genial ist die Idee, hier einen Fingerabdrucksensor für das Entsperren und Anschalten zu platzieren. Die Erkennung meines Daumen-Abdrucks erfolgt präzise und schnell.

Urtopia Carbon One Digipad
Das Digipad steuert verschiedene Funktionen des E-Bikes. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Was bei Carbon One ebenfalls entfällt, ist die Möglichkeit, die Lenkerhöhe anzupassen. Obwohl mein Affen-Index erschreckend hoch ist (sprich, meine Arme sind überdurchschnittlich lang), spürte ich bei längeren Fahrten ein Verspannen meiner Nackenmuskulatur. Denn die Höhenverstellung des Sattels positioniert diesen ein wenig nach hinten, wodurch ich meine Arme länger ausstrecken beziehungsweise meinen Oberkörper herunterneigen muss. Das führt dazu, dass ich den Kopf weiter nach oben neigen muss und das ist auf Dauer recht unangenehm. Als kleine Einschätzung: ich bin etwa 1,72 m groß, und Urtopia stellte uns für den Test die passende Rahmengröße in M für Menschen mit 170 bis 185 cm Körpergröße zur Verfügung.

E-Motor und Fahrspaß

Der E-Motor des Urtopia Carbon One leistet 250 W und arbeitet leise im Hinterrad des E-Bikes. Wie stark der Motor Euch beim Fahren unterstützt, könnt Ihr in vier Stufen regulieren – für zusätzliche Feinheiten installiert der Hersteller einen magnetischen Drehmomentsensor. Dieser sitzt im Tretlager, welches über einen Keilriemen mit dem Hinterrad verbunden ist. Auf eine Gangschaltung müsst Ihr verzichten – dafür soll der Riemen 30.000 km lang durchhalten.

Gefällt:

  • Sportliche Motorleistung ohne große Geräuschkulisse
  • Sehr präziser Drehmomentsensor
  • Spaßiger Turbo-Modus

Gefällt nicht:

  • Testgerät unterstützte im Turbo-Modus auf 35 km/h (laut Hersteller ein Software-Fehler)
  • Keine Gangschaltung
  • Hohe Trittfrequenz bei 25 km/h

Mit einer Motorleistung von 250 W gleicht die Beschleunigung im Turbo-Modus einem kleinen Raketenstart. Tatsächlich gab es in meinen E-Bike-Testberichten für NextPit kein E-Bike, das einen derart schnellen Start an der Ampel hinlegte. Allerdings liebt das Carbon One von Urtopia die Geschwindigkeit etwas zu sehr. Denn das uns zur Verfügung gestellte E-Bike unterstützte uns unter bestimmten Bedingungen jenseits der 25 km/h auf Geschwindigkeiten von bis zu 35 km/h.

Urtopia Carbon One Riemenantrieb
Der Riemenabtrieb soll laut Herstellerangaben bis zu 30.000 km halten. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Zwar wirkt sowohl die Konstruktion des E-Bikes als auch die Bremsanlage durchaus für hohe Geschwindigkeiten geeignet, ohne geeignete Versicherung würde ein Unfall mit unserem Test-Exemplar aber voraussichtlich sehr teuer. Im Gespräch mit Urtopia versicherte man uns allerdings, dass dieses Problem von anderen Modellen nicht bekannt ist. Das zur Verfügung gestellte Carbon One werde man im Anschluss dieses Testberichts prüfen und den vermeintlichen Software-Fehler korrigieren.

Vertrauen wir also darauf, dass es sich bei unserem Testgerät um ein spaßiges fehlerhaftes Modell handelt und konzentrieren uns auf den Betrieb bis 25 km/h. Hier arbeitet der Motor angenehm leise und reagiert präzise auf die Ansagen des magnetischen Drehmomentsensors, der im Tretlager sitzt. Müsst Ihr beispielsweise einmal hinter einem langsameren Verkehrsteilnehmer warten, könnt Ihr die Trittfrequenz so verringern, dass der Motor Euch nicht weiter unterstützt. Beim Herausziehen und Beschleunigen reagiert der Sensor dann wieder präzise genug, dass Ihr einen ordentlichen Boost bekommt.

Urtopia Carbon One Reifen
Das Motto des Herstellers findet sich immer mal wieder am E-Bike. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Dieses präzise Zusammenspiel des Motors, der Bremsanlage und des Drehmomentsensor sorgen für einen echt hohen Fahrspaß beim Carbon One. Wie bei vielen E-Bikes ohne Gangschaltung muss ich aber die recht hohe Trittfrequenz bei 25 km/h kritisieren. Sie sorgt wieder einmal dazu, dass man bei maximaler Geschwindigkeit langsam ins Leere tritt und dem Motor die ganze Arbeit überlässt. Das macht zwar durchaus Spaß, geht aber wieder einmal auf Kosten der Reichweite.

Sehr zu loben sind zu guter Letzt noch die hydraulischen Scheibenbremsen, die selbst bei (zu) hohen Geschwindigkeiten sicher und sehr kraftvoll verzögern. Diese sind sogar stark genug, dass Euch beim starken Abbremsen das Hinterrad nach oben schnellt. Gefährlich waren solche Bremsmanöver im Test aufgrund der hohen Stabilität des Fahrrads aber nicht.

Akku & smarte Funktionen

Urtopia bewirbt das Carbon One mit einer Reichweite von 40 bis 100 km. Diese zieht das E-Bike aus einem wechselbaren Akku von Samsung mit 352,8 Wh. Das Aufladen soll gerade einmal 2 bis 3 Stunden in Anspruch nehmen – leider verliert das E-Bike aber auch im Standby-Betrieb stark an Akkuleistung. Der Grund: Im Carbon One gibt es unzählige smarte Funktionen.

Gefällt:

  • Akku herausnehmbar
  • Sehr viele und kreative smarte Features
  • Aufladen in nur 2 bis 3 Stunden

Gefällt nicht:

  • Reichweite im Test eher bei 40 als bei 100 km
  • Digitale Klingel nur mit starker Verzögerung
  • Integrierter Bluetooth-Speaker überzeugt kaum

Mitten im Rahmen des Carbon One sitzt der herausnehmbare Akku von Samsung. Mit einer Nennleistung von 352,8 Wh ist er zwar recht groß, die Reichweiten zwischen 40 und 100 km eignen sich allerdings eher für die Stadt als für längere Fahrten auf dem Land. In unserem Test, in dem wir in der Regel auf höchster Unterstützungsstufe sowie im Turbo-Modus unterwegs waren, reichte die Batterie für 35 bis 40 km. Das Aufladen gelingt erfreulicherweise innerhalb von 2 bis 3 Stunden.

Sehr auffällig war im Test allerdings der hohe Standby-Verbrauch des Fahrrads. Steht das E-Bike mehrere Stunden ungenutzt herum, lässt sich in der App ein spürbarer Abfall des Akkustands erkennen. Es empfiehlt sich daher, den Akku bei Nichtbenutzung zu entfernen oder das Bike an der Steckdose zu lassen. Sonst riskiert Ihr, dass die Batterie beim Losfahren schon zu einem Drittel oder zur Hälfte entleert ist.

Grund für den hohen Standby-Verbrauch sind ganz sicher die smarten Funktionen, die das Fahrrad etwa über eine eSIM permanent mit dem Internet verbinden. Selbst außerhalb der Bluetooth-Reichweite bekommt Ihr dadurch etwa angezeigt, dass Euer Carbon One bewegt wurde oder seht auf einer Live-Karte, wo Ihr Euer Fahrrad abgestellt hat. Der volle Umfang an smarten Funktionen lautet wie folgt:

  • Sprachsteuerung zur Aktivierung bestimmter Fahrzeugfunktionen
  • Permanentes GPS-Tracking
  • Integrierter Bluetooth-Speaker
  • Fingerabdrucksperre
  • Navigation hin zu bestimmten POI
  • Digitale Klingel mit variablen Klingelsouunds
  • Warnsystem für herannahende Fahrzeuge
  • Walk-Modus

Während Funktionen wie die permanente GPS-Ortung etwa als Diebstahlschutz sehr sinnvoll sind, verkommen einige eher zu Spielereien. Das liegt unter anderem daran, dass Urtopia sie nicht ganz konsequent umsetzt. So wollte ich beispielsweise einen Verkehrsteilnehmer beim Radfahren warnen und nutzte dafür das akustische Signal über Antippen des An-Knopfes. Die Verzögerung war hier leider so lang, dass mein Signal erst dann ertönte, als ich am anderen Verkehrsteilnehmer vorbeifuhr.

Urtopia Carbon One Fingerabdrucksensor
Sehr praktisch: ein Fingerabdrucksensor im An-Knopf. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Die Navigation hingegen ist an und für sich sehr praktisch und zeigt Euch ausreichend präzise an, wann Ihr in welche Richtung abbiegen müsst. Leider ist es in der App aber ausschließlich möglich, „Points of Interests“ und nicht etwa Adressen anzusteuern. Dadurch musste ich stets nach Geschäften oder Orten in der Nähe von meinen Zieladressen suchen, da sich diese nicht genau ansteuern ließen.

Der integrierte Bluetooth-Speaker war im Test die enttäuschendste Sonderfunktion. Der Sound ist sehr blechern, selbst auf maximaler Lautstärke zu leise und ertönt aus einem kleinen Lautsprecher direkt am Lenker. Im Walk-Modus wiederum unterstützt Euch das Fahrrad leicht, wenn Ihr etwa einen Berg hinaufschiebt. Dass man den rechten Knopf des Digipads dabei gedrückt halten muss, empfand ich im Test als äußerst unpraktisch. Urtopia teilte mir diesbezüglich allerdings mit, dass dies eine Voraussetzung der EN15194-Norm ist und sich dies aktuell nicht anders lösen ließe.

Auch die Sprachsteuerung ist mit ihren englischen Begriffen und dem recht eingeschränkten Funktionsumfang eher unpraktisch. Zwar bietet sie ein paar mehr Funktionen als die Steuerungsmöglichkeiten am Lenker selbst, wirklich Spaß machen die Gespräche mit dem Fahrrad aber nicht. Hier habe ich es bevorzugt, kurz das Handy zu zücken und die benötigte Funktion „manuell“ umzustellen.

Urtopia Carbon One Hinterlicht
Das Hinterlicht projiziert Blinker auf die Straße neben dem Fahrrad. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Die meisten dieser Funktionen sind allerdings Features, die es in anderen E-Bikes erst gar nicht gibt. Urtopia beweist einen gewissen Erfindungsgeist, wenn es darum geht, ein smartes Fahrrad auf den Markt zu bringen. Und neben den Funktionen, die eher weniger gut funktionieren, gibt es mit der Bewegungserkennung, dem Live-Tracking des Standorts sowie der Fingerabdrucksperre wirklich sinnvolle und gut umgesetzte Features, die in anderen E-Bikes schlichtweg fehlen.

Dass man für das Tracking des Live-Standorts außerhalb der Bluetooth-Reichweite eine eSIM dazubuchen muss, ist ein wenig ärgerlich. Mit Kosten von 35 Euro pro Jahr ist die vornehmlich als Diebstahlschutz gedachte Funktion aber zumindest nicht überteuert.

Insgesamt machen die smarten Funktionen das Carbon One zwar deutlich interessanter als viele andere E-Bikes, die meisten Funktionen nutzt man im Alltag aber eher selten. Da sie trotzdem zur Verfügung stehen und beim Fahren kein Hindernis darstellen – bis auf die elektronische Klingel –, verdient sich das Carbon One hier eher Plus- als Negativpunkte.

Abschließendes Fazit

Es ist wirklich beeindruckend, wie gut durchdacht und mit welcher Wertigkeit Urtopia das Carbon One in Europa an den Start bringt. Das E-Bike glänzt mit Top-Verarbeitung, einer Myriade an smarten Funktionen und hohem Fahrkomfort. Die elektronische Unterstützung ist dabei auf Wunsch kraftvoll, in anderen Momenten aber fein regulierbar und flüsterleise. Das macht aus dem Carbon One eines der besten E-Bikes, die wir bislang getestet haben.

Doch zu einem Preis von 3.299,00 Euro konnten wir im Test auch einige Patzer feststellen, die angesichts der Kosten etwas enttäuschen. Beispielsweise ließ sich im Test keine optimale Sitzposition finden, da der Lenker nicht höhenverstellbar ist. Einige der smarten Funktionen wirken zudem nicht ganz ausgereift, was vor allem aus dem Grund schade ist, als dass die Companion-App im Alltag wirklich überzeugt.

Der hohe Standby-Verbrauch, fehlende Anbauteile wie Schutzbleche oder ein Fahrradständer sowie die recht hohe Trittgeschwindigkeit bei 25 km/h zählen ebenfalls zu den Nachteilen des E-Bikes. Hier bieten andere Hersteller in derartigen Preisbereichen mehr. Allerdings bietet das Carbon One mit Kohlefaserrahmen, GPS-Ortung, integriertem Navigationsmodus, dem Fingerabdruckleser oder dem flüsterleisen 250-W-Motor Vorzüge, die es bei der Konkurrenz schlichtweg nicht gibt.

Das Carbon One ist also ein besonderes, und auch ein besonders gutes E-Bike. Es wird hierzulande daher zu Recht auch bei Elektronikhändlern wie MediaMarkt und Saturn angeboten. Wollt Ihr das Fahrrad kaufen, empfehle ich dennoch eine Probefahrt – denn irgendwie lassen sich Fahrgefühl und Qualität nur schwer mit anderen E-Bikes vergleichen. Hut ab vor einem Start-Up, das erst 2021 damit angefangen hat, E-Bikes zu bauen.

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