Die besten Musik-Streaming-Dienste 2021

Update: komplett überarbeitet, Qobuz ergänzt
Die besten Musik-Streaming-Dienste 2021

Welches sind die besten und wichtigsten Musik-Streaming-Dienste für Android und iOS im Jahr 2021? Hinter Spotify scharen sich viele starke Dienste wie Apple Music, Deezer, Amazon und Tidal. NextPit vergleicht die wichtigsten Anbieter für Euch und verrät, wo Ihr was fürs Geld bekommt. 

Music was my first love and it will be my last!

Schlimmes Lied (Geschmackssache, ich weiß!), aber dennoch wahre Worte. Ohne Musik würde ich eingehen wie ungefähr jede Pflanze, die sich jemals in meine eigenen vier Wände verirrt hat. Dank Musik-Streaming-Diensten kann ich nicht nur jederzeit auf unglaubliche 70 Millionen Songs zugreifen, sondern habe die auch auf meinem Smartphone griffbereit, wo immer ich mich befinde.

Streaming killed the Radio Star

Weil das Musik-Streaming immer wichtiger wird, wollen wir hier einmal auf die wichtigsten Dienste schauen, sie miteinander vergleichen und auch die jeweiligen Preise nennen. Bedenkt, dass es sich bei dieser Aufstellung um eine subjektive Einschätzung handelt. Lasst uns also in den Kommentaren gerne wissen, ob Ihr andere Favoriten habt und wieso.

Wir steigen ein mit einer Übersicht der hier berücksichtigten Services, danach stellen wir sie Euch der Reihe nach vor. Rainer, fahr das Band ab! 

Das Wichtigste auf einen Blick

Die besten Streaming-Dienste im direkten Vergleich
  Spotify Amazon Music  Apple Music Deezer Tidal YouTube Music Napster Qobuz
Probezeit 30 Tage 30 Tage 3 Monate 3 Monate

3 Monate

30 Tage 30 Tage 30 Tage
Tarife/Preise
  • Spotify Free – kostenlos mit Werbung
  • Spotify Premium Individual – 1 Konto, 9,99 Euro
  • Spotify Premium Duo – 2 Konten, 12,99 Euro
  • Spotify Premium Family – 6 Konten, 14,99 Euro
  • Spotify Premium Student – 1 Konto, 4,99 Euro
  • Amazon Music Free – kostenlos
  • Amazon Music – in "Prime" inbegriffen
  • Amazon Music Unlimited – 9,99 Euro (7,99 Euro für Prime-Kund:innen)
  • Amazon Music Unlimited für Familien (bis 6 Personen) – 14,99 Euro 
  • Amazon Music Unlimited für Studenten – 4,99 Euro
  • Apple Music – 9,99 Euro
  • Apple Music für Studierende – 4,99 Euro
  • Apple Music für Familien (bis 6 Personen) – 14,99 Euro
  • Deezer Free – kostenlos
  • Deezer Premium – 9,99 Euro
  • Deezer Family – 14,99 Euro
  • Deezer Student 4,99 Euro
  • Deezer HiFi – 14,99 Euro
  • Tidal Premium – 9,99 Euro
  • Tidal HiFi – 19,99 Euro
  • Tidal Family (bis 6 Personen) – 14,99 Euro
  • Tidal Student 4,99 Euro (Premium), 9,99 Euro (HiFi)
  • YouTube Music – kostenlos
  • YouTube Music Premium – 9,99 Euro
  • YouTube Music Premium Family (bis zu 6 Personen) – 14,99 Euro
  • YouTube Music Premium Student – 4,99 Euro
  • Napster Music – 7,95 Euro
  • Napster Music + Mobile 9,95 Euro
  • Studio Premier – 179,99 Euro jährlich (entspricht 14,99 Euro monatlich) oder 19,99 Euro monatlich
  • Studio Sublime – 249,99 Euro jährlich (entspricht 20,83 Euro monatlich)
  • Studio Premier Family – 349,99 Euro jährlich (entspricht 29,16 Euro monatlich) oder 34,99 Euro monatlich
  • Studio Sublime Family – 499,99 Euro jährlich (entspricht 41,66 Euro monatlich)
Soundqualität
  • Spotify Free - bis zu 160 Kbit/s
  • Spotify Premium - bis zu 320 Kbit/s
  • Bis zu 850 Kbit/s
  • "Ultra HD" – 7+ Millionen Songs – (bis zu 24 Bit/96 kHz / 3730 Kbit/s
  • AAC-Format mit einer Datenrate von 256 Kbit/s
  • Losless – 1600 Kbit/s, bis 48 kHz
  • Hi-Res Lossless – 9666 Kbit/s, 48 kHz bis 192 kHz
  • Deezer Free – 128 Kbit/s
  • Deezer Premium – 320 Kbit/s
  • Deezer HiFi – FLAC, 16-bit 1411 Kbit/s verlustfrei, CD-Qualität
  • Premium: 320 Kbit/s
  • HiFi: 
  • FLAC (16 Bit/44,1 kHz/1411 Kbit/s)
  • Master-Qualität im MQA-Format (24 Bit/96 kHz/4608 Kbit/s)
  • Free: 128 Kbit/s
  • Premium: bis zu 256 Kbit/s
bis zu 320 Kbit/s
  • Lossless:  16 Bit, 44,1 kHz (CD-Qualität) 
  • Hi-Res: 2 Millionen Songs (24 Bit, bis zu 192 kHz)

 
Maximale Zahl der Geräte gleichzeitig 1 1 1 1 1 3 1 1
Verfügbare Titel 70+ Millionen 75 Millionen 75 Millionen 73 Millionen
  • 70+ Millionen
  • 250.000 Videos
70+ Millionen 60 Millionen 70+ Millionen
Hörbücher/-spiele Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Podcasts Ja Ja Ja Ja Ja

Inhalt:

Spotify – die Empfehlung der NextPit-Redaktion

Spotify ist unsere erste Empfehlung für einen Musik-Streaming-Service. Der Platzhirsch ist einfach ein sehr guter Allrounder, der große Auswahl, viele Funktionen, einen fairen Preis und Verfügbarkeit für sehr viele Plattformen miteinander kombiniert. Nach wie vor ist Spotify auch der generell beliebteste Streaming-Anbieter mit einem Marktanteil von 32 Prozent

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Spotify ist nach wie vor die beliebteste Plattform für Musik-Streaming / © Tama2u / Shutterstock.com

30 Tage kostenlos testen

Spotify ausprobieren

Pro

  • Über 70 Millionen Songs
  • sehr viele Podcasts und Hörbücher
  • Zuverlässiger Algorithmus für Empfehlungen
  • kollaborative Playlists
  • Für sehr viele Plattformen verfügbar
  • kostenloser Tarif verfügbar
  • sehr viele Zahlungsarten 
 

Contra

  • App könnte intuitiver sein
  • keine ordentliche Lyrics-Funktion
  • kein HiFi- oder HiRes-Tarif (ist aber angekündigt)
Preis:   Spotify Premium 9,99 € mtl.

Das bietet Spotify:

Premium-Kund:innen bekommen 70+ Millionen Songs, Hörbücher/- Spiele und Podcasts. Neben eigenen Playlists hört Ihr in sinnvoll kuratierte Spotify-Listen rein, oder aber auch in die Millionen verfügbaren Playlists anderer Nutzer:innen. Die Listen könnt Ihr auch kollaborativ erstellen. Die App strotzt vor Funktionen, bietet zum Beispiel einen Privat-Modus und Sleep-Timer. Allerdings könnte sie intuitiver sein und ich vermisse ein vernünftiges Lyrics-Feature.

Spotify punktet mit einer großen Palette an verfügbaren Devices und Tarifen. Spotify Connect, Bluetooth, Apple AirPlay, Chromecast, Alexa, Google Assistant – Spotify verbindet sich mit allem, was Euch in den Sinn kommt und ist selbstverständlich auch für iOS und Android am Start.

Spotify
Spotify empfiehlt Euch ständig neue Podcast-Folgen und Musik-Veröffentlichungen / © NextPit

Für wen ist Spotify geeignet?

Spotify ist der perfekte Allrounder, der Eure Musik findet, egal ob Ihr Rap, Dance, Indie, Klassik oder Dubstep hört. Es gibt vergünstigte Tarife für Familien, Studierende und Paare und somit für jedermann geeignet, der für überschaubares Geld die ganze Musikwelt auf seinem Smartphone haben will. Die Songs gibt es mittlerweile auch mit 320 Kbit/s, HiRes-Fans werden jedoch (noch) nicht bedient. Für Podcast-Fans ist Spotify perfekt, es gibt eine sehr breite Palette inklusive vieler Originals. 

Für uns ist Spotify die Top-Empfehlung, weil Ihr hier für zehn Euro ein großes Angebot, viele Funktionen und eine sehr breite Verfügbarkeit von kompatiblen Geräten bekommt und eine Podcast-Auswahl, die ihresgleichen sucht. 

 

Amazon Music Unlimited: Der Preistipp für Amazon-Prime-Kund:innen

Amazon Echo Show 2021
Amazons Echo-Geräte sind prädestiniert für den Einsatz von Amazon Music / © Amazon

5 Monate kostenlos testen via O2

Pro

  • Über 70 Millionen Songs
  • HD-Songs inklusive
  • günstiger für Prime-Kund:innen
  • viele Podcasts und Hörbücher
  • viele Songtexte verfügbar
  • Zuverlässiger Algorithmus für Empfehlungen
  • Für viele Plattformen verfügbar
  • kostenloser Tarif verfügbar
 

Contra

kaum exklusive Inhalte

keine Playlists anderer Nutzer:innen

Preis:   Amazon Premium Unlimited 9,99 €

Das bietet Amazon Music Unlimited:

Amazon Music Unlimited bietet ähnlich viel wie Spotify, ist lediglich bei exklusiven Inhalten schlechter aufgestellt, holt aber auch dort auf. Die App gefällt mir persönlich besser als das Spotify-Äquivalent und zeigt auch sehr viele Songtexte an. Klasse: HD-Songs mit bis zu 850 Kbit/s (16 Bit/44,1 kHz) sind im regulären Tarif enthalten, sieben Millionen Songs stehen sogar in "Ultra-HD" (bis zu 24 Bit/192 kHz) zur Verfügung. Auch Amazon Music gibt es auf vielen Geräten inklusive der Echo-Devices mit Alexa. 

Amazon Music Unlimited
Auch Eure gekauften Songs habt Ihr hier im Blick / © NextPit

Für wen ist Amazon Music geeignet?

Amazon ist eine gute Spotify-Alternative, vor allem für diejenigen, die bereits Amazon-Prime-Kund:innen sind. Diese können nämlich das aus etwa zwei Millionen Songs bestehende Amazon Music ohne Mehrkosten nutzen. Alternativ erhalten Prime-Kund:innen Amazon Prime Unlimited für acht statt zehn Euro pro Monat. Noch ein wenig günstiger geht es, wenn man seinen Tarif direkt an ein Echo-Gerät bindet – da werden dann lediglich 3,99 Euro monatlich fällig. 

 

Apple Music

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Musik-Streaming aus Cupertino  / © BongkarnGraphic / Shutterstock.com

 

Vier Monate kostenlos testen

 

 

Pro

  • Über 70 Millionen Songs
  • lange Probezeit
  • Lossless Audio inklusive
  • sehr viele Podcasts und Hörbücher
  • Live-Radio
  • Songtexte
  • eigene Musik-Redaktion für kuratierte Playlists
  • Für sehr viele Plattformen verfügbar
  • gekaufte Songs integrierbar 
 

Contra

  • Empfehlungsalgorithmus könnte besser funktionieren
  • kein kostenloser Tarif
  • Podcasts für Android über Umweg nutzbar
Preis:   Apple Music 9,99 € mtl.

Das bietet Apple Music:

Apple bietet verschiedene Künstler:innen-Playlists, wöchentliche Empfehlungen, basierend auf dem, was Ihr hört. Der Empfehlungsalgorithmus gefällt mir aber bei einigen Konkurrenten besser. Ein weiteres Highlight ist der exklusive Radiosender Beats 1, bei dem Ihr rund um die Uhr von angesagten DJs mit Musik versorgt werdet. Außerdem gibt es viele kuratierte Listen und Songtexte in Echtzeit. 

Apple Music
Unterschwellige Botschaft: Kauft Euch das neue Chvrches-Album!  / © NextPit

Bei den über 70 Millionen Songs stolpert Ihr immer mal wieder über Apple-exklusive Inhalte, außerdem könnt Ihr in der App auch Eure gekauften Songs aufrufen. Kürzlich hat Apple auf verlustfreies Audio gestellt, Ihr bekommt (siehe Tabelle oben) also richtig feine Qualität auf die Ohren und zudem auch 3D Audio mit Dolby Atmos geboten. 

Für wen ist Apple Music geeignet?

Wer den Fokus auf Radio und auch Live-Events legt, sich zudem im Apple-Ökosystem wohl fühlt, kann schmerzfrei zu Apple Music greifen. Übrigens zahlt Apple auch großzügiger aus als die Konkurrenz aus Schweden, so dass sich auch Eure Lieblingsband darüber freuen könnte, wenn Ihr lieber bei Apple Music streamt. 

 

Deezer

Deezer Hero
Deezer hat richtig viel zu bieten  / © Deezer

Drei Monate kostenlos testen

Deezer ausprobieren

Pro

  • Über 70 Millionen Songs
  • viele Podcasts und Hörbücher
  • kostenloser Tarif
  • HiFi-Angebot
  • Zuverlässiger Algorithmus für Empfehlungen
  • "Shazam"-ähnliches Feature
  • Songtexte
  • Upload eigener Musik
  • Für sehr viele Plattformen verfügbar
 

Contra

  • Limits für Favoriten, Playlists und Offline-Musik
  • Limit für Upload eigener Musik nicht bekannt

 

Preis:   Deezer Premium 9,99 € mtl.

Das bietet Deezer

Deezer, so habe ich das Gefühl, wird immer ein bisschen unterschätzt. Dabei beherrscht der Dienst aus Frankreich, der es mittlerweile auch auf 73 Millionen Songs bringt, so ziemlich jeden Trick, den die anderen auch können. Ihr könnt Deezer auf jedem gewünschten Device streamen, es bietet mit Flow ein tolles Empfehlungs-Feature, Ihr könnt Radios hören, Songtexte anzeigen lassen, Songs in Playlisten (auch gemeinsam) organisieren, Musiksammlungen anlegen und offline hören.  Für Audiophile gibt es einen HiFi-Tarif. 

Deezer
Deezer kann mit passenden Musikempfehlungen aufwarten  / © NextPit

Für wen ist Deezer geeignet?

Knappe Antwort: Eigentlich für jeden, der Musik streamen möchte. Manche exklusiven Podcasts fehlen hier und Ihr müsst damit leben, dass es einige Limits gibt (beispielweise nur 2.000 Songs pro Playlist und 1.000 Alben).

 

Tidal

Tidal Hero
Rapper Jay-Z machte Tidal einst bekannt  / © Tidal

30 Tage kostenlos testen

Tidal ausprobieren

Pro

  • Über 70 Millionen Songs
  • Videos, Live-Konzerte und exklusive Inhalte
  • HiFi-Angebot
  • Import-Funktion für Playlists
  • hohe Auszahlungen an die Künstler:innen
  • Unterstützung für viele Plattformen
 

Contra

  • kein kostenloser Tarif verfügbar
  • kein Zugriff auf Playlists anderer Nutzer:innen
  • Nur Podcasts zum Thema Musik
  • keine Songtexte
  • teurer HiFi-Tarif
Preis:   Tidal Premium 9,99 € mtl.

Das bietet Tidal

Tidal gilt als künstlerfreundlich und schüttet mit die höchsten Tantiemen an die Urheber:innen aus. Es gibt einige exklusive Inhalte, Ihr bekommt bei Tidal auch Live-Konzerte und Videos geboten. 

Praktisch: Für nur zwei Euro könnt Ihr den Testzeitraum derzeit auf zwei Monate ausdehnen. Haltet in den sozialen Medien mal die Augen offen, denn hin und wieder gibt es ein Angebot für ein ausgeweitetes Test-Abo, welches sogar drei Monate läuft. 

Tidal
Auch Live-Videos und Musik-Dokus findet Ihr bei Tidal / © NextPit

Für wen ist Tidal geeignet?

Bei der Musik bietet Tidal bis zu 320 Kbit/s AAC, bzw. im HiFi-Tarif: 1.411 Kbit/s. Tidal ist also geeignet für HiFi-Verfechter:innen, die bereit sind, 20 Euro für bessere Qualität zu zahlen. Fans von US-amerikanischen Rap- oder RnB-Musik werden tendenziell besser versorgt als Schlager-Fans. 

 

YouTube Music

YouTube Music Premium Hero
YouTube-Nutzer:innen finden sich schnell bei YouTube Music Premium zurecht / © Google

30 Tage kostenlos testen

YouTube Music ausprobieren

Pro

  • Über 70 Millionen Songs
  • Zuverlässiger Algorithmus für Empfehlungen
  • Playlisten und Empfehlungen werden von YouTube übernommen
  • kostenloser Tarif verfügbar
 

Contra

  • kein HiFi- oder HiRes-Tarif
  • keine Lyrics-Funktion
  • keine Desktop-Anwendung
  • keine Podcasts (separate Google-App)
Preis:   YouTube Music Premium 9,99 € mtl.

Das bietet YouTube Music

Auch YouTube Music ist eine seriöse Alternative zum Platzhirschen Spotify. Das Pfund, mit dem YouTube wuchern kann, ist das unendlich große Reservoir an Videos und die Möglichkeit, ein Abo zu nutzen, welches das "normale" YouTube mit einschließt. Ihr bekommt also für den obligatorischen Zehner die Musik-Variante, für 12 Euro könnt Ihr YouTube Premium nutzen, welches YouTube Music Premium beinhaltet. Neben Musik gibt es eben auch Musikvideos, Konzerte und mehr. 

Ihr könnt im Browser eigene Songs hochladen, müsst bei YouTube Music Premium aber mit 256 Kbit/s leben (im kostenlosen Tarif mit Werbung 128 Kbit/s).

YouTube Music Premium
Auch bei YouTube Music erhaltet Ihr Empfehlungen nach Stimmung oder Genre  © NextPit

Für wen ist YouTube Music geeignet?

Die enge Verbindung zum klassischen YouTube erleichtert die Orientierung in der YouTube-Music-App, aber wichtiger noch: Eure Playlists und Empfehlungen werden mitgenommen zum Musikdienst. Auf diese Weise könnt Ihr heute bei YouTube Music einsteigen und trotzdem bereits auf einen sehr gut auf Eure Bedürfnisse abgestimmten Algorithmus zurückgreifen. Somit ist YouTube Music perfekt geeignet für all diejenigen, die in der Vergangenheit bereits YouTube ausgiebig genutzt haben. 

 

Napster

Napster Hero
Napster: Von der Tauschbörse zum Streaming-Dienst / © Napster

30 Tage kostenlos testen

Napster ausprobieren

Pro

  • Hohe Auszahlungen an die Künstler:innen
  • Converter zum Import von Playlisten
  • Napster für Unternehmen
  • Für viele Plattformen verfügbar
 

Contra

  • App etwas unübersichtlich
  • kein HiFi- oder HiRes-Tarif
  • "nur" 60 Millionen Songs
  • keine Tarife für Familien oder Studierende
  • kein kostenloses Angebot
Preis:   Napster + Mobile 9,95 € mtl.

Das bietet Napster

Napster bietet mit 60 Millionen Songs etwa 10-15 Millionen Tracks weniger als die versammelte Konkurrenz. Ansonsten bietet die Apps Euch so ziemlich alles, was Ihr woanders auch geboten bekommt. Es gibt die Möglichkeit, nach Stimmungen und Genres Playlists oder Radiostationen zu hören und Ihr könnt auch leicht mehr von dem entdecken, was Ihr gerne hört.

Allerdings ist das für mein Empfinden in der App ein wenig wirsch angeordnet. Mit ein wenig Gewöhnung findet sich alles, aber der Aufbau könnte stringenter sein. Klasse Feature hingegen, welches sonst kaum jemand bietet: Es gibt einen Converter, der Euch Eure Deezer- oder Spotify-Playlists zu Napster importieren lässt. Dickes Plus: Napster zahlt mehr an die Künstler:innen aus als die Konkurrenz!

Napster
Napster bietet auch Hörspiele und Hörbücher / © NextPit

Ebenfalls interessant: Es gibt Napster auch für Unternehmen. Bedeutet, Ihr könnt Napster lizenzieren und dann mit Eurem Marken-Branding nutzen (Höre ich da den Vorschlag, NextPit Musik-Streaming einzuführen?). Vielleicht kennt Ihr sogar selbst ein prominentes Beispiel dafür, denn ALDIs Streamingdienst ALDI Life Musik (und in Österreich Hofer) sind im Grunde nicht anderes als solche Napster-Derivate. 

Für wen ist Napster geeignet?

Napster ist bei den Songs und funktionell etwas schwächer auf der Brust, zahlt aber mehr an die Musiker:innen als der Rest der Anbieter. Napster bietet sich also an, wenn Ihr wollt, dass Euer Star stärker profitiert. Außerdem ist es was für Sparfüchse, wenn Ihr statt Napster den nahezu identischen 8-Euro-Tarif von ALDI nutzt. 

 

Qobuz

Qobuz
DAS Angebot für Audiophile! / © Qobuz

30 Tage kostenlos testen

Qobuz ausprobieren

Pro

  • Über 70 Millionen Songs
  • sehr hohe Soundqualität
  • eigenes Musikmagazin
  • sehr viele Hintergrund-Infos
  • inklusive großem Download-Shop
  • Für viele HiFi-Anlagen verfügbar
 

Contra

  • App recht funktionsarm
  • keine Lyrics-Funktion
  • teurer als die Konkurrenz
  • Sublime-Tarif nur jährlich zahlbar
Preis:   Studio Premier 19,99 Euro mtl.

Das bietet Qobuz:

Abschließend habe ich mit Qobuz noch einen eher exotischen Streaming-Service mit aufgenommen in unsere Empfehlungsliste, den Ihr vielleicht noch nicht auf dem Schirm habt. Wir haben es hier mit einem hochwertigen Angebot zu tun, was aber nicht nur mit der Qualität der Songs zusammenhängt. Wie bei Tidal und einigen anderen Streaming-Diensten bekommt Ihr auch bei Qobuz Tracks in Studioqualität geboten. Generell präsentieren sich die über 70 Millionen Songs in CD-Qualität (16 Bit, 44,1 kHz), dazu gibt es zwei Millionen Hi-Res-Songs (24 Bit, bis zu 192 kHz). 

Außerdem – und da unterscheidet sich Qobuz vom Rest des Feldes – bietet der Dienst redaktionelle Beiträge in Form eines Musik-Magazins. Dort findet Ihr u.a. Band-Interviews, ausführliche Beiträge zu Künstler:innen oder Labels, Diskografien, Alben-Besprechungen und sogar Rezensionen hochwertiger HiFi-Anlagen. Darüber hinaus könnt Ihr bei Qobuz auch direkt Downloads kaufen. 

Qobuz
Qobuz wendet sich an Audiophile  / © NextPit

Für wen ist Qobuz geeignet? 

Ganz klar für Audiophile! Ihr zahlt mehr, verzichtet auf so manches bequeme Feature in den App, bekommt dafür aber nicht nur den besten verfügbaren Sound geboten, sondern ein Musikmagazin und ganz viel Panoramaberichte einer eigens beschäftigten Musikredaktion. Außerdem hagelt es Infos zu allen Alben und Acts und Ihr habt die Möglichkeit, Musik auch direkt zu kaufen. Wer die ganz fette Soundanlage im Haus hat, darf also ruhig darüber nachdenken, zu diesem Streaming-Exoten zu greifen. Auf dieser Seite finden sich klangvolle (Pun intended!) Namen wie Dynaudio, KEF, Bang & Olufsen, Yamaha und viele mehr, die direkten Qobuz-Support genießen. 


Tipp: Die besten In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer im Preis-Check

Habt Ihr Euch für einen Musikstreamingdienst entschieden, habt aber nicht das nötige Audio-Equipment? Dann findet Ihr in unserem Artikel die besten In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer mit ANC. Nachfolgend findet Ihr zudem aktuelle Angebote im Preisvergleich bei unserem Partner Geizhals.de.

 

Damit endet jetzt unsere Zusammenstellung der NextPit-Empfehlungen im Musik-Streaming-Bereich. Mit Sicherheit kennt Ihr noch den ein oder anderen Service, den wir in unserer subjektiven Liste nicht aufgeführt haben. In dem Fall freuen wir uns über Eure Kommentare, in denen Ihr uns erzählt, wieso wir Euren Favoriten noch mit in die Liste aufnehmen sollten. Ansonsten freuen wir uns auch auf Euer Feedback zu euren Musik-Streaming-Gewohnheiten generell. Wo und wie hört Ihr Musik und welcher Anbieter ist Euer Favorit? 

Die Informationen in diesem Artikel wurden am 30. August 2021 aktualisiert.

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Top-Kommentare der Community

  • Sebastes Marinus 05.12.2016

    Hätte ich nur nach "Streaming braucht kein Mensch" aufgehört zu lesen.
    Dann hätte ich mir auch dieses ganze prätentiöse Möchtegern-DJ-Gewäsch über elektronische Musik(die mich übrigens nicht im geringsten interessiert) und wie man sie gefälligst zu hören hat, erspart.

  • Sophia Neun 23.11.2016

    Da hatte ich wohl Glück, dass ich so etwas noch nie mochte. :P Ich bleibe bei Klassik und Rock. :)

  • Tenten 19.11.2014

    Sorry, aber was du da redest ist totaler Blödsinn. Geschäftsmodelle ändern sich über die Jahre, wer da nicht umdenkt, bleibt eben auf der Strecke. Das Konzept, ein Album zu veröffentlichen und von den Verkäufen reich zu werden hat lange Zeit funktioniert (seit den 60/70ern des letzten Jahrhunderts, davor haben Musiker ihr Geld auch anders verdienen müssen). Die Industrie hält einfach an alten Konzepten fest und jammert, wenn diese nicht mehr funktionieren. Schuld ist natürlich immer der Konsument, nicht die Industrie mit ihren überholten Strategien.
    In Zeiten des Internets müssen Musiker eben wieder ihr Geld mit Auftritten verdienen und Streamingdienste oder Youtube als Werbeplattform für ihre Kunst sehen. So wie Musiker vor 60 Jahren eben auch ihre Musik übers Radio bekannt gemacht haben und dann über Konzerte Geld verdient haben.

  • König Frank I. 16.09.2015

    Schade nur, dass bei allen Diensten die Offline-Wiedergabe auf dem Android-Gerät nur mit der jeweiligen App nutzbar ist und nicht z. B. per Poweramp oder PlayerPro. Da kaufe ich mir lieber die Musik, dir mir gefällt (z. B. bei Amazon als CD mit MP3-Download) und kann die auch in ein Format bringen, welches nicht so verlustbehaftet wie das mancher Streaminganbieter ist. Obendrein bieten die o. g. Streaming-Dienste tendenziell eher Musik aus dem Mainstream. Das Angebot in musikalischen Grenzbereichen ist immer noch überschaubar.

  • Sophia Neun 23.11.2016

    Ich kann nicht beurteilen, wie es bei Elektronischer Musik ist, da ich so etwas nicht höre. Aber bei meinen Musikrichtungen ist so ein Musikstreaming-Dienst sehr praktisch und ich weiß gar nicht mehr, was ich ohne gemacht habe.
    Ich nutze seit Einführung von Google Play Music diesen Dienst. Radio mache ich eigentlich gar nicht mehr an, da ich meine Musik nicht durch Werbung oder Gequatsche unterbrochen haben möchte. Und dennoch habe ich dank der diversen Playlisten von Google immer wieder Abwechslung und lerne viel neue Musik kennen.

252 Kommentare

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  • rolli.k vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Eine Aktualisierung der Streamingdienste, neue Infos, vielen Dank.
    Kommt mir gerade recht weil ich gerade wechseln möchte.


  • Reginald Barclay 18.07.2019 Link zum Kommentar

    Erst mal ein Danke für die Übersicht über die verschiedenen Streamingdienste. Ich bin gerade vor kurzem mit Spotify Premium am Austesten.
    Da fehlt leider wie bei den meisten anderen Diensten ein ganzer Batzen im Verhältnis zu dem, was man kaufen kann. Außerdem werden Konzerte aus mehreren Titeln bestehend, fehlerhaft aneinander getackert. Das ist besonders ärgerlich bei Musiksuiten, die aus vielen, wenige Sekunden dauernden Sequenzen bestehen. Ergo unbrauchbar.

    Gibt es eigentlich iTunes noch und kann man da noch Albenweise kaufen? ITunes auf meinem PC weigert sich seit geraumer Zeit, sich mit dem Server zu verbinden.

    Apropos Youtube Music: Das was man da gegen Bezahlung bekommt, entpuppt sich allzu oft, als das, was Hinz und Kunz in grottenschlechter Qualität hochgeladen haben. Es gibt offenbar nichts, was nicht auch auf YouTube zu finden ist. Das kann doch wohl nicht ernsthaft als Streamingdienst durchgehen!


  • LeopardSurd 17.07.2019 Link zum Kommentar

    Das Lob für Deezer verstehe ich nicht. Erstens: Deezer hat seit Monaten Probleme beim Streaming durch Chromecast (Unterbrechungen nach 2-5 Songs bei Premium Abo). Zweitens: Die Offline-Funktion ist gebuggt (die App vergisst manchmal, was gespeichert wurde und die entsprechende "Fehler Nachricht" erinnert an Kit-Kat). Drittens: Die App ist nicht völlig intuitiv, respektiert nicht ganz die Material-Design Regeln. Viertens: Es ist 2019 und sie hat noch nicht ein dunkles Theme.


  •   77
    Gelöschter Account 14.07.2019 Link zum Kommentar

    Super Auswahl. Bester Streaming-Dienst ist und bleibt Radio.


    • DiDaDo 14.07.2019 Link zum Kommentar

      Immer die gleichen 30 scheiß Mainstreamlieder in der Hot-Rotation mit nervig aufgedrehter Gute-Laune-Moderation? Ähm, nee.


      •   77
        Gelöschter Account 15.07.2019 Link zum Kommentar

        PSR Sinnlos Telefon 😅👍


      • Tobias R. 15.07.2019 Link zum Kommentar

        Wenn schon kein Radio, dann wenigstens meine Speicherkarte, zwar habe ich nicht Millionen Titel zur Auswahl, aber dafür alles was ich gerne höre, und das ohne Inet On/Offline und monatliches Zahlen. 😀


      • DiDaDo 18.07.2019 Link zum Kommentar

        Diese Scherzanrufe waren schon Ende der 90ern nicht mehr lustig. Und dieser Steffen Lukas nervt wie der peinliche Onkel beim Familienessen.


      •   77
        Gelöschter Account 18.07.2019 Link zum Kommentar

        Nö aber Geschmackssache.


    • Reginald Barclay 18.07.2019 Link zum Kommentar

      Radio? Werbung / sinnloses Gelaber / Programmankündigung / Werbung / nerviges Gerede / der Titel, der wieder und wieder gespielt wird und nach geraumer Zeit Angstneurosen oder Depressionen hervorruft / Werbung / irgendein anderer langweiliger oder hochaktueller Titel, den ich nicht mag / Werbung / Wetter ...... und alles von vorn


      •   77
        Gelöschter Account 18.07.2019 Link zum Kommentar

        Wenn dir was nicht gefällt dann kannst du ja umschalten und außerdem kommen da auch Nachrichten und Sinnlos Telefon 😅🤳


  • Tom G. 14.07.2019 Link zum Kommentar

    Aktualisiert am 15.07? Der ist erst morgen.


  • Frank Eich 14.07.2019 Link zum Kommentar

    Die Preise für das Familienabo fehlen.


  • Uwe 19.11.2018 Link zum Kommentar

    Deezer ist echt super, aber man kann ein Hörbuch, wenn es denn gedownloadet wurde nicht mehr endgültig löschen! Es verschwindet zwar, aber s ist im Grunde noch da, kann man auch am Speicher ablesen. Ein Problem bei Android....


    • NilsD 20.11.2018 Link zum Kommentar

      Ein Problem von Deezer an Android selber wird's wohl kaum liegen sonst könnte man Dateien ja generell nicht löschen..


  • Alex John 19.11.2018 Link zum Kommentar

    Well, I prefer to use SoundCloud.. Free !


  • Marc 19.11.2018 Link zum Kommentar

    Tidal is Mega, zusammen mit den KEF Ls 50W einfach spitze, schade das viele garnicht mehr wissen wie gut sich Musik überhaupt anhören kann, und das nur durch den ganzen mp3 Rotz, geht nix über Studio Qualität 👌👍

    H G


  • NilsD 19.11.2018 Link zum Kommentar

    Amazon Music funktioniert bei mir nicht im Wlan, von Google Music kann ich nur abraten, hat man es zu oft auf unterschiedlichen Geräten genutzt ist eine weitere Nutzung auf einem neuen Gerät nicht mehr möglich!


    • Sophia Neun 19.11.2018 Link zum Kommentar

      Dann schreibt man kurz dem Google-Play-Support eine Mail und innerhalb von nicht einmal zwei Stunden setzen sie die Geräte zurück. Schon zwei mal gemacht, da ich wirklich oft Smartphones gewechselt habe. :D


      •   20
        Gelöschter Account 19.11.2018 Link zum Kommentar

        Dito, allerdings schon dreimal im Laufe der Jahre 😄

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