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IFA 2020 findet statt: Veranstalter planen mit physischem Event

IFA 2020 findet statt: Veranstalter planen mit physischem Event

Am Dienstag, den 21. April, ist das Großveranstaltungsverbot in Kraft getreten. Durch dieses sind Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern bis zum 24. Oktober 2020 untersagt. Ein Verbot, das auch die IFA betrifft. Trotzdem soll die Internationale Funkausstellung stattfinden.

Durch die momentane Situation sind immer mehr Hersteller und Veranstalter dazu gezwungen, Events abzusagen oder Online zu übertragen. Wie in der vergangenen Woche bekannt gegeben wurde, sind Großveranstaltungen ab 5.000 Personen nun auch bis zum 24. Oktober offiziell verboten. Unter dieses Verbot fällt die IFA, die ihre Tore vom 4 bis zum 9. September öffnen wollte.

Verbot wird keine komplette IFA-Absage nach sich ziehen

Trotz des Verbots hat die IFA das Event weiterhin auf ihrer Seite angekündigt. Dass die Veranstaltung nicht exakt so verlaufen wird, wie es geplant wurde, ist allerdings auch den Veranstaltern bewusst. So verweist Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer und Home Electronics GmbH, dass die neuen Bedingungen nicht überraschend kamen. Durch das Verbot bestehe Klarheit, sodass eine genaue Planung und Vorbereitung möglich sei.

IFA 2019 south entrance crowd
Noch 2019 tummelten sich die Massen auf dem IFA-Messegelände. / © ifa-berlin

Wie die IFA bekannt gab, werde momentan an einer Alternative für die eigentlich IFA 2020 gearbeitet. Wie diese genau aussehen wird, ist bisher unklar. Allerdings werden wir wohl nicht lange auf ein Update warten müssen. So gab die IFA an, dass in näherer Zeit weitere Informationen bekanntgegeben werden sollen.

IFA 2020 soll weiterhin ein physisches Event werden

Bereits in Ihrer Pressemitteilung kündigten die Veranstalter an, sich um Alternativen für die IFA 2020 zu kümmern. Am 24. April gab die IFA Berlin in ihrem Twitter-Account erste Details bekannt. In einem etwa zweiminütigen Video erklärt IFA Direktor Dirk Koslowski erneut, dass die IFA bereits auf das Verbot von Großveranstaltungen vorbereitet war und das Team bereits an Planungen arbeite. Eine explizite Vorstellung der Pläne würde allerdings noch einige Tage in Anspruch nehmen.

Interessanterweise soll das Event, so der IFA Direktor, im Kern auf einer physischen Veranstaltung basieren. Koslowski gibt an, dass jene IFA-Partner, die wegen der Reiseverbote nicht direkt teilnehmen können, eine virtuelle Plattform erhalten werden. Wie genau virtuelle und physische Angebote verbunden werden sollen, erklärte Koslowski noch nicht, wies aber darauf hin, dass hier bereits Ideen vorhanden seien.

Mit welchen genauen Plänen die IFA aufwarten wird, ist also weiterhin unbekannt. Mit ihrer Entscheidung wird sie aber wohl das erste Event seit dem Corona-Ausbruch sein, die eine physische Veranstaltung anbietet.

IFA

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