Heimspeicher EP2000

Bluetti legt nach der EP600 (zum Test) nach und bringt einen mächtigeren Heimspeicher auf den Markt. Das System besteht dabei aus mehreren Komponenten, nämlich dem Wechselrichter und Steuermodul EP2000 inklusive „Voltage Controller“ HV800 sowie den neuen Akkus vom Typ B700. Die Bluetti EP2000 bietet eine Ausgangsleistung von bis zu 20 kW und kann damit auch energiehungrige Verbraucher wie Kochfelder, Wärmepumpen & Co. versorgen. Die maximale Solar-Eingangsleistung liegt bei eindrucksvollen 30 kW. Bei der EP600 lag das Maximum bei jeweils 6 kW.

Die Akkus haben jeweils eine Kapazität von gut 7 kWh – und Ihr braucht mindestens zwei Stück. Maximal könnt Ihr sieben B700-Module an einer EP2000 betreiben. Damit kommt Ihr je nach Konfiguration auf eine Kapazität zwischen 14,7 und 51,6 kWh. Während die Minimal-Konfiguration für Privathaushalte interessant ist, zielt die Obergrenze dann schon eher auf Unternehmen ab, beispielsweise auf Bauernhöfe mit PV-Modulen auf der Scheune.

Bluetti EP2000 Heimspeicher mit zwei zusätzlichen Akkus auf der IFA.
Der modulare Heimspeicher EP2000 ist hier in der kleinstmöglichen Version mit zwei Akkumodulen rechts und links zu sehen. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Powerstation-Rucksack

Interessant war auch das Rucksack-Konzept von Bluetti. So wie es in vielen aktuellen Modellen ein Fach für’s Notebook gibt, so hat der Hersteller im Powerstation-Rucksack auf der Unterseite ein Fach integriert, in das eine maßgeschneiderte Powerstation passt. Das seitliche Fach erlaubt es, dann an die diversen USB-Ausgänge oder die Steckdose mobil Eure Gadgets anzuschließen – ideal also, wenn Ihr beispielsweise mit schwerem Werkzeug sehr mobil arbeiten müsst oder Streaming-Equipment herumtragt.

Ein blauer Bluetti-Rucksack, der mit einer Vorderansicht und einem offenen Innenraum auf einem Tisch ausgestellt ist.
Diesem Rucksack sieht man es nicht an, dass er eine Powerstation versteckt. Kaufen kann man den Rucksack zumindest im September 2024 leider noch nicht. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Balkonkraftwerk 2.0

Und zu guter Letzt gab es von Bluetti noch die zweite Version des Balkonkraftwerks zu sehen. Das Balkonkraftwerk 2.0 bleibt vom Aufbau dabei identisch mit der ersten Version. Es sind nach wie vor der Laderegler, der Wechselrichter und der Akku als eigene Komponenten ausgeführt, allerdings soll das System jetzt smarter und dynamischer die Energie zwischen dem Hausnetz und dem Akku verteilen können. Was dabei neu ist und welche Möglichkeiten es insgesamt gibt, darüber haben wir mit Martin Wasmeier von Bluetti gesprochen.

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Dieser Artikel und das Video sind Teil einer Kooperation zwischen nextpit und Bluetti. Auf die redaktionelle Meinung von nextpit hat diese Zusammenarbeit keinen Einfluss.