Pros des Google Pixel C

  • Display
  • Laufzeit
  • Sound
  • Verarbeitung

Contras des Google Pixel C

  • Preis

Google Pixel C: Preis und Verfügbarkeit

Das Pixel C ist über den Google Play Store erhältlich. Preislich liegt es auf Augenhöhe mit dem Windows-Tablet Microsoft Surface 3 (ebenfalls ein Hybrid). Google verkauft das kleine Pixel C mit 32 GB internen Speicher für 499 Euro. Mit doppelter Speicherausstattung werden 599 Euro fällig. Zu dem Preis für das Tablet kommt dann noch die optional erhältliche Tastatur, die 169 Euro kostet.

Insgesamt muss man also für ein Pixel C je nach Speicherausführung zwischen 668 und 768 Euro beiseite legen, will man es wie ein Netbook verwenden.

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Google Pixel C: Design und Verarbeitung

Das Pixel C hätte eigentlich gar kein Android-Gerät werden sollten. Als Chrome-OS-Convertible hätte es in die Ladenregale kommen sollen, wie Arstechnica anhand schlüssiger Indizien herleitet. Als Rudiment dieser verworfenen Planung bleibt ein Design, das sehr stark an das des Chromebook Pixel erinnert. Und dies ist Aluminium-kantig und -grau sowie frei von Besonderheiten. Die Verarbeitung ist fabelhaft.

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Hochwertige Verarbeitung und Materialien sind beim Pixel C im Preis inbegriffen. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Wie schon im vergangenen Jahr beim Nexus 9, ist auch das Pixel C kein Breitbild-Tablet. Aber anders als das Nexus 9 ist das Pixel C noch ein Stück quadratischer geworden. Statt auf einen Seitenverhältnis von 4:3 (1:1,33) wie beim Nexus 9 zu setzen, ist das Pixel C auf ein Seitenverhältnis von 1:1,41 getrimmt.

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Erst mit der optionalen Tastatur wird aus dem Pixel C wirklich ein Produktivitätstool. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Das Seitenverhältnis des Displays setzt sich auch beim Grundmaß des Pixel C fort und kommt von den reinen Abmessungen sehr nah an Apples iPad Air 2 heran. In Zahlen ausgerückt misst das iPad Air 2 240 x 169,5 x 6,1 mm. Nur geringfügig größer fällt das Pixel C mit 242 x 179 x 7 mm aus.

Auch bei Verarbeitung und Materialauswahl muss sich Googles Pixel C in keinster Form vor dem iPad Air 2 verstecken. Das gesamte Gehäuse besteht aus Aluminium und ist aus einem Guss. Alle Kanten sind schön abgerundet. Es gibt keine scharfen Kanten somit liegt das Tablet sehr angenehm in der Hand. Die 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite schließt bündig mit dem Gehäuse ab. Auch auf der Rückseite befindet sich die schon vom Chromebook Pixel bekannte LED-Statusleiste.

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Wie auch schon beim Chromebook Pixel ziert diese vierfarbige LED die Rückseite des Pixel C. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Im Zusammenspiel mit der magnetischen, nicht beleuchteten Tastatur zeigt sich die wahre Stärke der soliden Verarbeitung. Die Verbindung klappt sowohl mechanisch als auch elektronisch auf Anhieb und hervorragend. Das Wippeln, das man bei vielen Laptops dieser Preisklasse beobachtet, entfällt völlig. Das Scharnier zwischen Tablet und Keyboard ist absolut wackelfrei.

Google Pixel C: Display

In Sachen Display nutzt Google ein 10,2-Zoll-Panel mit LTPS-LCD-Technologie. Dabei steht LTPS für Low Temperature Polysilicon. Vorteil dieser Display-Technologie gegenüber IPS-Panels ist, dass LTPS-Panels bei höherer Auflösung und Helligkeit, weniger Strom konsumieren soll. Im Testzeitraum sorgte das Display tatsächlich für vernünftige Laufzeiten.

Das 10,2 Zoll große Display löst mit 2.560 x 1.800 Bildpunkten auf. Das ergibt dann eine Pixeldichte von 308 ppi. Damit schlägt das Pixel C in Sachen Auflösung und Pixeldichte die Konkurrenz aus Seattle (216 ppi) und aus Cupertino (264 ppi) um Längen. Alles wirkt knackig scharf und von Farbverschiebungen bei flachen Blickwinkeln ist auch nichts anzumerken.

Google Pixel C: Besonderheiten

Die Besonderheit des Pixel C steckt nicht im Tablet, sondern im optional erhältlichem Keyboard. Die Tastatur sieht auf dem ersten Blick nicht spektakulär aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren. Während sie mechanisch makellos ist, fehlt Ihr leider ein LED-Backlight. Dies erschwert die Arbeit mit dem Pixel C im Dunkeln.

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Die Tastatur ist beim Pixel C das Highlight. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Oberhalb der eigentlichen Tastatur sitzt ein Klappmechanismus mit integrierten Magneten. In Kombination mit weiteren Magneten im unteren Drittel des Pixel C, wird diese Klappe zum Ständer für das Pixel C. So angedockt, lässt sich das Pixel C in einem Blickwinkel von 100 bis 180 Grad komplett verstellen

Bei Magneten läuten bei mir immer die Alarmglocken. Wenn diese zu schwach ausgelegt sind, dann fällt schnell mal das Tablet ab. Aber im Falle des Pixel C ist diese Angst nicht berechtigt, da Google diese erfreulich stark ausgelegt hat. Man hat fast Schwierigkeiten, das Tablet von der Tastatur zu trennen. Hier schafft es Abhilfe, dass man die Teile gut gegeneinander verschieben kann.

Die Tastatur des Pixel C verbindet sich per Bluetooth LE mit dem Tablet. Noch praktischer ist der Umstand, dass das Pixel C die Tastatur automatisch erkennt und man nicht umständlich über die Bluetooth-Einstellungen ein Pairing vollziehen muss. Einfach Tablet eindocken und schon gibt es in de Benachrichtigungen ein Hinweis, dass die Tastatur zur Verfügung steht. Jetzt muss man diese nur noch bestätigen, den angezeigten Docking-Code eintippen und schon sind beide miteinander verbunden.

Da die Tastatur Strom benötigt, steckt im Inneren des Keyboards ein kleiner Akku, der nur für die Stormversorgung des Keyboard da ist. Aber wo lädt man den Akku auf? Es gibt keinen USB-Anschluss und die Tastatur kann nicht über einen physischen Connector Strom vom Tablet abzweigen.

Des Rätsels Lösung heißt induktive Ladung. Legt man die Tastatur mit der Tastenseite auf das Tablet, dann schützt es nicht nur das Tablet, sondern wird in diesem Zustand auch vom Tablet aufgeladen. Google gibt an, dass eine Akkuladung die Tastatur für zwei Monate in Betrieb halten könne.

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Für den Transport lässt sich das Keyboard als Display-Schutz verwenden. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Nach intensiver Nutzung der Tastatur fällt auf, dass es sich sehr gut mit der Chiclet-Tastatur schreiben lässt. Sogar wenn man das Pixel C inklusive der Tastatur auf dem Schoß hat, ist Schreiben mit dem Keyboard problemlos möglich.

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Sehr praktisch: Das Pixel C lässt sich auf kleinstem Raum sehr gut nutzen. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Etwas störend ist aber der Kompromiss, den Google machen musste, um die Tastatur auf die Größe des Pixel Cs einzudampfen. Die Return-Taste ist zum Beispiel sehr schmal geraten. Beim schnellen Tippen kommt es somit häufig vor, dass man die benachbarten Sonderzeichen anstatt der Eingabetaste trifft.

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Muss mal schnell wieder eine E-Mail oder ein Text geschrieben werden, dann kann man es auch in entspannter Haltung tun. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Bedienung mit Maus und Tastatur

Als ich zum Spaß auch noch eine sehr alte Bluetooth-Maus mit dem Pixel C verbunden habe, bekam ich den vollen Laptop-Flair. Die Maus- und Tastatur-Bedienung von Android ist erstaunlich makellos. Das Tablet lässt sich jederzeit über Eingaben durch die Bluetooth-Peripherie wecken. Man muss den Touchscreen eigentlich nur noch in Ausnahmen berühren.

Der Tastatur fehlt ein Home- und ein Escape-Button. Auch eine Pos-1- und eine Ende-Taste hätte ich mir gewünscht. Doch das restliche Handling ist absolut standardgemäß: Per Tabulator springt man zum nächsten Eingabefeld (etwa von Benutzername zu Passwort); per Strg+Pfeil springt man von Wort zu Wort; mit Alt-Tab springt man zur vorherigen App. Mit Alt-Shift-Tab blättert man in umgekehrter Richtung. Alles genau wie bei Windows. Wechsler würden sich wohlfühlen. Das Sonderzeichen-Menü wird per Alt-Gr auf den Bildschirm geholt.

Wechsler von Windows würden sich wohlfühlen

Wenn Ihr keine Bluetooth-Tastatur kaufen wollt, könnt Ihr eine USB-Tastatur verwenden. Diese wird über ein Adapter-Kabel angeschlossen. Letzteres verkauft Google im Store. Kauft am besten auch eines zum Anschluss an Euren alten Rechner, denn ein solches liegt dem Pixel C nicht bei.

Google Pixel C: Software

Das Pixel C lässt sich bedienen wie ein normaler Laptop. Programme kommen sämtlich aus dem Play Store oder werden per Sideload installiert. Im Play Store gibt es Microsoft Office als Büroprogramm; Googles Pendants sind bereits vorinstalliert. Die gesamte Bedienung der Software erfolgt reibungslos und ist erstaunlich gut auf die Bedienung mit Tastatur und Maus abgestimmt.

Auf die Smartphones der Nexus-Reihe wird aktuell Android 6.0.1 ausgerollt. Wer in den nächsten Tagen das Pixel C erwirbt, den begrüßt die neuste Version von Android schon direkt bei der Einrichtung des Tablets. Es werden für die kommenden drei Jahre monatliche Sicherheitsupdates ausgeliefert.

Split-Screen ist in der Mache

Ein Google-Mitarbeiter hat auf Anfrage in Reddit erklärt, dass es demnächst per Update einen Split-Screen-Modus geben werde. Diesen kennt man bereits von Samsung– und LG-Tablets, bei denen er herstellerspezifisch umgesetzt wurde.

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Google liefert das Pixel C mit Android 6.0.1 Marshmallow aus. / © nextpit Bildquelle: NextPit

In unserem Test habe ich das Pixel C bewusst wie einen Laptop verwendet. Denn anders als viele übliche Tablets definiert sich das Pixel C mit dem Tastatur-Ständer neu und wird zum Büro-Utensil. Und hier kommt es darauf an, ob man mit den üblichen Werkzeugen weiterarbeiten kann.

Der Play Store bietet inzwischen eine gute Auswahl an Büro-Apps und Kalender-Apps für totale Produktivität. Insbesondere Microsoft Office kann hier klar überzeugen und steht den Windows-basierten Pendants in nichts nach. Google-Apps können da nur in Ausnahmen mithalten.

Ansonsten erweist sich das installierte Betriebssystem Android als praktisch-schlank, wie man es kennt. Lest gerne unseren Test, wenn Ihr mehr erfahren wollt.

Google Pixel C: Performance

Im neuen Pixel C vertraut Google auf Nvidia-Power. Nvidia hat für das Pixel C die Hardware des Shield TVs in das Tablet gezwängt. Die Hardware bietet genug Leistung für Spiele und Anwendungen, und sie wird auch 2016 noch mehr als ausreichen.

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4K-Videos stellen für das Pixel C kein Problem dar. Nur das Seitenverhältnis von 1:1,41 hinterlässt große schwarze Balken. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Google vertraut wie auch schon beim Nexus 9 auf einen Prozessor von Nvidia. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob das Rechenherz des Pixel C identisch ist mit dem der Nvidia Shield TV Konsole, aber es gibt einen feinen Unterschied. Der Tegra X1 im Pixel C verfügt „nur“ über vier ARM Cortex A57 Kerne, die alle mit maximal 1,9 GHz getaktet werden können. Der Tegra X1 im Shield TV hat neben diesen vier Kernen noch vier ARM Cortex A53 Kerne für nicht rechenintensive Aufgaben. Diese fehlen beim Tegra X1 des Pixel C.

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Der Tegra X1 im Pixel C ist weniger komplex als der des Nvidia Shield TV. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Im Tegra-Prozessor hat der Grafikspezialist Nvidia noch eine auf der PC-Grafikkarte basierenden Maxwell GPU integriert. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass das Pixel C auch für Spiele gute Leistung bereitstellt. Und das tut es tatsächlich.

In unserem Leistungstest hat das Pixel C bewiesen, dass es sehr potent ist, wenn es um hochauflösende Grafikdarstellung geht. In Basemark X 1.1 in der höchsten Qualitätsstufe, schaffte das Pixel C satte 41.189 Punkte. Das ist doppelt soviel wie das Meizu Pro 5 und immer noch knapp das anderthalbfache der Grafikleistung, die ein Galaxy S6 Edge+ in der höchsten Stufe ausgeben kann.

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Die synthetische Grafikleistung des Pixel C ist überragend. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Auch in den restlichen Benchmarks liegt das Pixel C nicht weit von einem Samsung Galaxy S6 Edge entfernt. Aber das sind auch nur die ersten schnellen Tests, die wir mit dem Pixel durchführen konnten.

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Das Galaxy S6 und S6 Edge+ sind unter AnTuTu für das Pixel C in Schlagdistanz. / © nextpit Bildquelle: NextPit
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Erstaunlich ist das Pixel C in GeekBench 3. Mit nur vier Kernen kommt es in die Leistungssphären eines Snapdragon 810 mit acht Kernen. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Im nicht-synthetischen Benchmark-Umfeld verrichtet das Pixel C seinen Dienst ohne Ruckeln und Stottern. 4K-Videos spielt das Tablet ohne Probleme ab. Dafür wird aber die Wärmeentwicklung unter Dauerlast spürbar. Die rechte Hälfte der Rückseite erwärmt sich stark, aber wird nicht heiß. Dort sitzt vermutlich der Prozessor.

Google Pixel C: Audio

Durch die Unterbringung von Stereo-Lautsprechern macht das Filmegucken auf dem Pixel C Tablet einigermaßen Spaß. Dennoch sollte man sich nicht die Hoffnung machen, das Pixel C gelegentlich als Küchenradio zu verwenden. Dafür sind mit Tiefen zu schwach und die Mitten zu blechern.

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Die seitlichen Lautsprecher kann man als Lüftungsschlitze verwechseln. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Am oberen Rahmen befinden sich beim Pixel C vier kleine Bohrungen, die auf den ersten Blick rätselhaft erscheinen. Beim genaueren Studieren des Datenblattes stellte sich heraus, das Google satte vier Mikrofone verbaut hat. 

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Ein Mikrofon wäre auch zu trivial. Das Pixel C verfügt gleich über vier Mikrofone. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Vier Mikrofone für ein Hallelujah! Die Oberkante des Pixel C ist gespickt mit einem Mikrofon-Qartett für verbesserte Spracheingabe. „Okay Google“ kann per Trusted Voice Euer Tablet entsperren. Zumindest mit meiner Stimme wollte das aber partout nicht funktionieren.

Google Pixel C: Kamera

Die Kamera des Pixel C erhält allenfalls das Prädikat vorhanden. Ihre Leistung ist für ein Tablet üblich, also dürftig. Die Leistung der Selfie-Cam hingegen reicht für sehr gute Video-Chats aus. Beide Knipsen zeichnen Videos in Full-HD auf. Fotos sind vorne auf 2,1 und hinten auf 8,1 Megapixel limitiert.

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Verwendet auf Reisen das Pixel C nicht als primäre Kamera! / © nextpit Bildquelle: NextPit

Die Hauptkamera des Pixel C reicht allenfalls für Schnappschüsse bei optimalen Lichtverhältnissen. Für das obige Bild brauchten wir vier Anläufe, bis es so gut aussah. Auch in künstlichem Licht gelingen Schnappschüsse nur durch starkes Beleuchten des Objektes. Ein Blitz fehlt und auch eine HDR-Option für mehr Dynamikumfang ist nicht verfügbar. Seht selbst in unserer Galerie:

Google Pixel C: Akku

Das Pixel C hat eine Display-On-Time von über fünf Stunden. Wenn man die Display-Helligkeit von den getesteten 50 Prozent weiter reduziert und auf Streaming verzichtet, wird diese erheblich länger anhalten. Die Gesamtlaufzeit betrug im Testzeitraum über vier Tage.

Der Akku des Pixel C verfügt über eine Kapazität von 34,2 Wh, oder verständlicher in der gewöhnlichen Messeinheit ausgedrückt: 9.000 mAh. Ein Test mit der AnTuTu-Tester-App bescheinigte dem Pixel C einen Batteriewert von 6.368 Punkten.

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Schade. Das USB-Typ-C-Kabel ist fest mit dem Netzteil verdrahtet und eignet sich nicht für Datentransfers. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Der Akku lässt sich über den Typ-C-Anschluss binnen drei Stunden aufladen. Das gilt natürlich nicht, wenn Ihr das Pixel C dabei ununterbrochen weiterverwendet. Dann dauert der Ladevorgang entsprechend länger.

Eine Sache ist uns negativ aufgefallen: Dem Pixel C keinen wird separates Typ-C-auf-Typ-A-Kabel mitgeliefert. Daten müsst Ihr also drahtlos vom und zum Pixel C versenden. Einfach das Tablet am PC anzuschließen und Daten zu überspielen ist also nicht ohne den Kauf eines zusätzlichen Kabels möglich (siehe Besonderheiten).

Google Pixel C: Technische Daten

Abschließendes Urteil

Das Google Pixel C kann ein guter Ersatz fürs Netbook werden. Das gilt natürlich nur, wenn man die optional erhältliche Tastatur mit erwirbt und wenn die benötigten Programme im Play Store erhältlich sind. Ohne die Tastatur bleibt das Pixel C ein sehr gut verarbeitetes und potentes Android-Tablet.

Dann eignet es sich für Gaming, da vor allem seine Grafikleistung überzeugt. Nur leider gibt es leistungsstarke Tablets mit sehr guter Grafikleistung schon für weniger Geld, wie Ihr schon Sony Xperia Z4 Tablet ist das Pixel C auf jeden Fall.