Pros des Oppo Reno 8 Lite

  • Schönes, wertiges Design
  • Dual Orbit LED-Beleuchtung für Benachrichtigungen
  • Ordentliche Performance
  • Support für microSD und 3,5 mm Klinke
  • Brauchbare Hauptkamera am Tag
  • Lange Akkulaufzeit

Contras des Oppo Reno 8 Lite

  • 60 Hz Display
  • nur IPX4-zertifiziert
  • Nur die Hauptkamera ist brauchbar
  • Android 11 und kurze Update-Garantie

Kurzfazit

Das Oppo Reno8 Lite ist ein klassisches Mittelklasse-Smartphone wie viele andere. Das Problem dabei: Gleichwertige Smartphones gibt es für deutlich weniger Geld als die von Oppo aufgerufenen 389 Euro. Ihr erhaltet hier also ein Smartphone, welches bei Performance, Display und Akku ordentliche Performance bietet, zumindest tagsüber eine brauchbare Hauptkamera bietet und optisch wirklich klasse wirkt – aber zu einem Preis, der einfach zu hoch angesetzt ist. 

Das Reno8 Lite ist wirklich alltagstauglich und dank der LED-Ringe und der Regenbogen-Rückseite ein echter Hingucker. Aber dennoch ist es nicht unsere erste Empfehlung in der Mittelklasse, dafür ist es zu teuer. Schaut Ihr hauptsächlich aufs Datenblatt, solltet Ihr warten, bis der Preis wenigstens um einen Hunderter sinkt. Geht es Euch hauptsächlich um die Optik, ist das Reno8 Lite dank der „Dual Orbit“-LEDs und dem schimmernden Rainbow-Look der Rückseite eine Überlegung wert.

Design und Display: Shine bright like a diamond

Hingucker oder Blender? Optisch macht das Oppo Reno8 Lite einen tollen Eindruck, was auch am schönen Kamera-Array liegt – und an den „Dual Orbit“-LEDs um die Kamerasensoren.

Gefällt:

  • Gute Verarbeitung
  • LED-Benachrichtigungs-Ringe
  • „Glow“-Design
  • Ordentliches Display
  • zuverlässiger Fingerabdrucksensor im Display

Gefällt nicht:

  • Niedrige Bildwiederholrate von 60 Hz
  • Display nicht besonders hell

Doch, das Oppo Reno8 Lite ist ein Hingucker. Zumindest gilt das für unser Testgerät in der Farbe „Rainbow Spectrum“, welches auf der Rückseite einen schimmernden Farbverlauf zeigt, den Oppo als „Glow Design“ bezeichnet. Je nach Betrachtungswinkel schimmert es anders, als würdet Ihr in ein Prisma schauen. Das Gerät misst 159,85 x 73,17 x 7,49 Millimeter und ist dank Polycarbonat mit 173 Gramm nicht zu schwer.

Wem die bunte Rückseite zu wild ist, der greift zu „Cosmic Black“. Beide Alternativen bieten eine matte Beschichtung, die nahezu keine Fingerabdrücke zulässt – sehr schön, Oppo! Ansonsten wirkt das Gerät recht kantig, liegt aber gut in der Hand und hinterlässt trotz Kunststoff einen erstaunlich wertigen Eindruck.

Rückseite des Oppo Reno 8 Lite
So sieht das Reno8 Lite in der Farbe „Rainbow Spectrum“ aus. Homophobe hassen diesen Trick! / © NextPit Bildquelle: NextPit

Für meinen Geschmack wirkt das Kamerasystem, bei dem die Haupt- und die Bokeh-Kamera hervorstehen, richtig elegant. Spannend bei den beiden Sensoren sind aber auch die blauen LED-Ringe, die Euch über Benachrichtigungen informieren. Die unterschiedlichen Blautöne erstrahlen beispielsweise aber auch beim Starten von Mobile Games, während des Ladens. Das verstärkt das Hingucker-Gefühl beim Blick auf die Rückseite.

Das gilt auch für die Tasten mit guten Druckpunkten und wenig Spiel. Rechts findet Ihr den Power-Button, gegenüber auf der linken Seite regelt Ihr die Lautstärke. Es handelt sich dabei nicht um eine Lautstärkewippe, sondern um separate Tasten für laut und leise, was mir gut gefällt. 

Oppo Reno 8 Lite von schräg unten
Nur ein Mono-Speaker an Bord, dafür aber ein Anschluss für die 3,5-mm-Klinke. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Ebenfalls links ist der Einschub für sowohl SIM-Karte als auch microSD, unten gibt es den Mono-Speaker, einen 3,5-mm-Klinkenanschluss und dazwischen den USB-C-Port. Leider ist das Handy nur nach IPX4 zertifiziert. Das bedeutet, dass Spritzwasser okay ist, Ihr das Gerät aber nicht im Wasser versenken solltet. 

Blick auf das Reno 8 Lite von vorn mit Fokus auf die Front-Cam
Oben links befindet sich das Punch-Hole mit der Selfie-Knipse. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Das Display mit einer Bildschirmdiagonale von 6,43 Zoll ist flach und löst mit 1.080 x 2.400 Pixeln auf. Im hellen Modus erstrahlt das AMOLED-Display mit bis zu 600 Nits, im Normalmodus sind es lediglich 450 Nits. Es könnte also heller sein, auch in dieser Preisklasse. Dazu kommt, dass Bilder nur mit 60 Hz wiederholt werden und auch die Abtastrate von maximal 180 Hz (zum Beispiel beim Gaming) ist nicht gerade rekordverdächtig. 

Unterm Strich erhaltet Ihr ein okayes Display für Mittelklasse-Verhältnisse. Schaut man sich jedoch an, was andere Smartphones unter 400 Euro bieten, hinkt das Oppo-Device leider etwas hinterher. 

Software mit Licht und Schatten

Ich halte das installierte ColorOS 12 für ein echt gelungenes Android-Overlay mit sehr vielen Möglichkeiten. Allerdings wird der Spaß daran ein wenig durch ein veraltetes Android 11, geringe Update-Garantien und Bloatware getrübt.

Gefällt:

  • vielseitig personalisierbar
  • viele praktische Funktionen und Gesten

Gefällt nicht:

  • Android 11
  • viel Bloatware
  • nur zwei Android-Updates

Gerade aus dem OnePlus-Lager hört man selten ein gutes Wort über ColorOS. Dabei ist das Overlay echt chic, vielseitig und in vielen Situationen echt praktisch. Ich mag es, mit drei Fingern übers Display zu wischen, um einen Screenshot zu machen, den Schnellstartmodus im Fingerabdrucksensor oder auch den Antipeep-Modus. 

Ihr könnt den Look des Interfaces stark personalisieren und somit nach Euren Wünschen anpassen und es gibt die „Air Gestures“, mit denen Ihr auch dann durch Apps scrollen könnt, wenn Ihr das Display nicht berührt. Allerdings werden bislang nur eine Handvoll Apps wie YouTube, Facebook und TikTok von den Air Gestures unterstützt. 

Was ich damit sagen will: ColorOS 12 ist eine wirklich tolle Oberfläche, Daumen nach oben dafür. Vermutlich merkt Ihr aber schon, dass hinter diesem Lob jetzt ein fettes „… ABER“ lauert. Denn dummerweise setzt ColorOS in diesem Fall noch auf Android 11 auf. Außerdem gibt es nur eine Garantie für zwei Jahre Android-Updates sowie drei Jahre Sicherheits-Patches. 

Unterm Strich bedeutet das, dass Ihr jetzt ein Smartphone kaufen würdet, dessen letzte Android-Version Android 13 sein wird, das schon in wenigen Monaten erscheint. Android 12 ist lange genug auf dem Markt, dass Oppo es aufs Reno8 Lite packen könnte und über die Update-Politik sollte sich das chinesische Unternehmen eh mal Gedanken machen.

Performance

Der Snapdragon 695 macht seinen Job sehr ordentlich und weiß 8 GB RAM an seiner Seite, die Ihr virtuell um weitere 5 GB aufbohren könnt. Ebenfalls schön: Der 128 GB große interne Speicher kann per microSD-Karte erweitert werden.

Gefällt:

  • Ordentliche Performance
  • microSD-Slot
  • keine übermäßige Hitzeentwicklung
  • 8 GB RAM kann virtuell um 5 GB vergrößert werden

Gefällt nicht:

  • Nur WiFi 5 und Bluetooth 5.1

Bevor ich mich in einen Smartphone-Test reinstürze, absolviere ich immer ein paar immer wiederkehrende Dinge: Schauen, ob das neueste Software-Update drauf ist zum Beispiel – oder auch das Installieren und Durchführen der Benchmark-Tests. Da sah der Wild-Life-Test direkt mal wenig erbaulich aus. Der Score ist recht niedrig und die Bildwiederholrate liegt zwischen 5 und 9 FPS.

Aber was soll ich sagen: Im Praxiseinsatz bin ich sehr gut mit der Performance des Snapdragon 695 zurechtgekommen. Soll heißen, dass das SoC absolut alltagstauglich ist. Apps starten flott und laufen zuverlässig und auch Gaming ist kein Problem. Klar, wenn Ihr ein Spiel wie das von mir für Tests gern genutzte Genshin Impact spielt, gelingt das besser mit niedrigeren Grafikeinstellungen. Aber mit durchschnittlichen Einstellungen spielt Ihr das Game auch noch absolut vernünftig.

Das geschieht übrigens, ohne dass das Reno8 Lite übermäßig erhitzt. Die Spitze war das Gerät 38 Grad warm, was zwar spürbar ist, aber absolut in Ordnung. Beim Test des Poco X4 GT zeigte der Stresstest immerhin 44 Grad an. 

  Oppo Reno8 Lite (Snapdragon 695) Oppo Reno 7 4G (Snapdragon 680) Samsung Galaxy A53
(Exynos 1280)
Oppo Find X5 Lite
(Dimensity 900)
3DMark Wild Life 1214 452 2280

2030

3DMark Wild Life Stress Test Bester Loop:  1219
Schlechtester Loop: 1209
Bester Loop: 449
Schlechtester Loop: 451
Bester Loop: 2298 Schlechtester Loop: 2283 Bester Loop: 2030 Schlechtester Loop 2015
Geekbench 5 Single: 685
Multi: 1994
Single: 356 Multi: 1670 Single: 727
Multi: 1896
Single: 696
Multi: 2163

Getestet habe ich das übrigens mit 8 GB RAM, aber Ihr könnt – genügend freier Speicher vorausgesetzt – auch noch virtuellen Arbeitsspeicher zuschalten. Dabei könnt Ihr wählen zwischen 2, 3 und 5 GB RAM zusätzlich. 

Darüber hinaus seid Ihr im 5G-Netz unterwegs, bekommt Bluetooth 5.1 und WiFi 5 geboten und Ihr könnt den 128 GB großen Speicher per microSD-Karte erweitern.

Hurra, endlich mal 2-MP-Sensoren für Makro und Tiefe

Mit der 64-MP-Hauptkamera gelingen tagsüber wirklich ordentliche Fotos. „Triple-Cam“ klingt aber nach mehr, als es ist dank der wenig erbaulichen 2-MP-Sensoren für Tiefe und Makro.

Gefällt:

  • tagsüber ordentliche Ergebnisse mit der Hauptkamera
  • Dual View Video

Gefällt nicht:

  • Schwache 2-MP-Sensoren für Makro und Tiefe
  • schlechte Ergebnisse bei Nacht
  • kein Ultraweitwinkel, kein Tele

Wenn wir mit „Mittelklasse“ sowas wie „durchschnittlich“ meinen, dann ist das Reno8 Lite auch in Sachen Kamera ein Mittelklasse-Modell. „Triple-Cam“ klingt mächtig, meint in diesem Fall aber eine 64-MP-Hauptkamera, die von Makro- und Tiefensensoren mit je 2 MP flankiert wird. Dieses Spiel spielt natürlich nicht nur Oppo, aber ich hoffe inständig, dass diese unsinnigen Makro- und Tiefenkameras eine aussterbende Gattung sind. 

Kameras des Reno 8 Lite mit leuchtenden LED-Ringen
Bekommt Ihr Nachrichten, leuchten die Ringe um die Kamerasensoren auf. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Schnappt Ihr Euch das Reno8 Lite am Tag, liefert die Hauptkamera mit f/1.7-Blende durchaus Erbauliches. Die Farben wirken realistisch und der Detailreichtum ist nicht bahnbrechend, aber ausreichend. Das Bild ändert sich, wenn die Lichtbedingungen schwieriger werden, beispielsweise wenn Ihr nachts auf Fotosafari geht. 

Das Bokeh geht eigentlich auch klar, aber irgendwie ist es nicht mehr zeitgemäß, dafür eigens eine 2-MP-Knipse zu verbauen. Und über 2-MP-Makro-Kameras mag ich ehrlich gesagt auch nicht mehr reden. Niemand kauft sich ein Mittelklasse-Handy mit so einem 2-MP-Makro-Sensor, um Makroaufnahmen zu machen. Wirklich niemand! Der Zoom ist nur digital und auch nicht wirklich der Rede wert. Schaut am besten mal auf die Galerie:

Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera, Zoom x2
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera, Zoom x5
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera mit Porträtmodus
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera, Zoom x2
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera, Zoom x5
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera mit Porträtmodus – der Effekt funktioniert natürlich auch ohne Gesicht im Bild.
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Makro – vier Zentimeter Abstand werden empfohlen. Ich empfehle zusätzlich noch sehr viel Geduld für wenigstens halb-okaye Makroaufnahmen.
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Hauptkamera ohne Nachtmodus
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Selfie-Cam
Quelle: NextPit
Oppo Reno 8 Lite Beispielfoto
Selfie-Cam, Porträtmodus
Quelle: NextPit

Es gibt einige nette KI-Features, mit denen Ihr Eure Fotos aufhübschen könnt und natürlich die übliche Auswahl an verschiedenen Kamera-Modi. Spannend finde ich den Dual-View-Modus, der Euch Hauptkamera und die 16-MP-Frontcam gleichzeitig nutzen lässt. Ob Ihr Euch per Sticker-Funktion selbst Hasenohren verpassen, oder durch KI Euren Kopf verkleinern und die Augen vergrößern wollt, müsst Ihr selbst entscheiden.

Apropos Selfie-Cam: Die liefert zuverlässige Resultate. Dennoch finde ich, dass man das Bokeh mittlerweile auch über die Software hinbekommt und der Tiefensensor damit obsolet ist. Ansonsten ist noch zu sagen, dass ich einen Ultraweitwinkelsensor vermisse und auch ein Tele-Sensor wäre natürlich fein gewesen. Videos gelingen mit maximal 1080p und 30 FPS. 

Oppo Reno 8 Lite: Akku

4.500 mAh großer Akku und 33 Watt Quick-Charging. Das geht klar und bringt Euch gechillt durch den Tag.

Gefällt:

  • Lange Akkulaufzeit
  • Ladegerät im Lieferumfang enthalten

Gefällt nicht:

  • kein Wireless Charging

Wer so alt ist wie ich und ein Jahrzehnt im Smartphone-Bereich testet, kann nicht mehr wirklich geschockt werden durch einen etwas kleineren Akku. Gegenüber dem, was damals angeboten wurde, sind die heutigen Modelle fast durch die Bank Dauerläufer. Das gilt auch fürs Reno8 Lite, dessen 4.500 mAh angesichts der vielen 5.000-mAh-Akkus nicht der größte in der Mittelklasse ist. 

Dennoch kommt Ihr damit mehr als entspannt über den Tag und falls nicht, ist das 33 Watt Quick-Charging flott genug, um Euch in etwa 30 Minuten den Akku wieder auf 70 Prozent aufzupumpen. Komplett ist der Akku in etwa 70 Minuten geladen. Das ist nicht rekordverdächtig, aber geht absolut klar.

Wireless Charging? No, Señor! Im Test bin ich mit einem vollen Akku in den Tag gestartet und hatte noch über 25 Prozent Saft, als ich mich in die Falle legte. Was heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich ist: Das Ladegerät ist im Lieferumfang enthalten. Schönes Ding!

Oppo Reno 8 Lite: Technische Daten

Hier noch ein paar Punkte, auf die ich kurz hinweisen möchte, ohne sie weiter auszuführen:

  • Der Mono-Lautsprecher ist recht laut, der Sound ist aber recht flach und lässt Bässe vermissen.
  • Im Lieferumfang enthalten ist auch eine SIM-Karten-Nadel und eine Schutzhülle
  • Das Reno8 Lite ist andernorts als Reno 7 Lite 5G gestartet, in Indien als F21 Pro. Außerdem ist es noch baugleich mit dem Reno 7Z.
  • Der 3DMark-Benchmark-Test identifiziert unser Testgerät ebenalls als Reno 7Z!
  Technische Daten
Produkt

Fazit: Sehr viel Durchschnitt für noch mehr Geld

In einem Satz zusammengefasst: Das Reno8 Lite ist ein sehr durchschnittliches Mittelklasse-Smartphone. Kauft es Euch nicht – zumindest nicht für knapp 400 Euro. Für mein Empfinden ist es ein Blender, der optisch trotz Kunststoff-Rückseite richtig was her macht. Mich begeistert sowohl der Prismen-Effekt der Rainbow-Variante als auch das LED-Licht für Benachrichtigungen, welches kreisförmig um die Kamerasensoren leuchtet.

Reno 8 Lite liegt auf einem Schreibtisch mit der Rückseite nach oben
Optisch durchaus ein außergewöhnliches Gerät: Das Oppo Reno8 Lite im Rainbow-Look. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Damit sind die positivsten Dinge aber auch schon abgehakt, die sich zum Reno8 Lite sagen lassen. Ja, die Performance ist angemessen, das Display trotz 60 Hertz okay und die Hauptkamera am Tag in Ordnung. Aber das reicht nicht als Kaufargument gegenüber Geräten wie einem Galaxy A53 oder gar der chinesischen Konkurrenz wie Poco X4 Pro, Realme 9 Pro+ oder viele weitere Mittelklasse-Devices, 

ColorOS 12 ist nützlich und fancy, setzt aber dennoch auf Android 11 auf und wird nur zwei Jahre lang mit Android-Updates versorgt. In Summe bietet uns Oppo hier wieder einmal ein Mittelklasse-Smartphone an, welches in vielen Punkten brauchbar ist – aber bei dem sich erneut die Frage stellt, ob das Management die unverbindlichen Preisempfehlungen auswürfelt. Das Reno8 Lite ist ein brauchbares Mittelklasse-Smartphone – aber bitte nicht für knapp 400 Euro.