Pros des Redmi AirDots

  • Gehäusequalität
  • Ergonomie
  • Akkulaufzeit
  • Sehr hohe Lautstärke
  • Ultra-konkurrenzfähiger Preis

Contras des Redmi AirDots

  • Keine erstklassige Klangqualität
  • Mikrofon nicht auf dem neuesten Stand der Technik
  • Fehlender USB-C-Anschluss an den Kopfhörern
  • Kopplung nicht intuitiv

Qualität zu einem erschwinglichen Preis

Drahtlose Kopfhörer verbreiten sich langsam. Einerseits aus Bequemlichkeit, andererseits aber natürlich, weil immer mehr Smartphones auf den Klinkenanschluss verzichten. Der Markt für drahtlose Kopfhörer wächst also und deshalb gibt es natürlich auch eine große Auswahl an Produkten in jeder Preisklasse. Die Redmi AirDots sind dabei ein Einsteigermodell.

Die Redmi AirDots erinnern an andere bekannte Headsets, sind aber deutlich günstiger als viele Alternativen. Sie sind damit eine gute Möglichkeit, in die Welt des Bluetooth-Audio einzusteigen oder komplett kabellose Kopfhörer einfach einmal auszuprobieren.

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Die Redmi AirDots sind für nur 30 Euro erhältlich. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Sie sind für gut 30 Euro erhältlich und bei einigen Online-Händlern zu finden. Nicht aber bei Xiaomi. Dort möchte man offenbar lieber die Mi True Wireless für 79 Euro verkaufen.

Extrem leicht

Sofort fällt auf, dass die AirDots recht elegant wirken. Sie haben abgerundete Kanten, wie es bei der Marke üblich ist und insgesamt ein eher minimalistisches Design. Außerdem sind die Kopfhörer viel leichter, als man erwartet. Das sorgt für viel Komfort, verspricht aber nichts Gutes in Bezug auf die Audioqualität.

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Praktisch und leicht: Die AirDots-Tasche lässt sich bequem verstauen. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Abgesehen davon passen die AirDots leicht ins Ohr und halten gut. Der gute Sitz sorgt auch dafür, dass Außengeräusche gut abgehalten werden. Natürlich ist das nicht vergleichbar mit Kopfhörern, die Active Noise Canceling bieten, aber es funktioniert dennoch gut.

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Wie bei anderen Herstellern, lädt die Box die Kopfhörer auch auf. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Anfangs können sich die AirDots durch ihre Form und Größe noch seltsam anfühlen, doch hat man sich erst einmal an sie gewöhnt, kann man sie stundenlang im Ohr behalten. Darüber hinaus sind AirDots auch schweiß- und spritzwasserfest, was besonders nützlich ist, wenn Ihr sie beim Sport nutzen wollt.

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Die AirDots könnt Ihr stundenlang im Ohr behalten. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Jede Seite der Kopfhörer hat eine LED, die den Akkustand anzeigt. Wenn die Verbindung hergestellt wird, dann ist diese blau-weiß.

Seltsames, aber schnelles Pairing

Das anfängliche Pairing ist nicht besonders intuitiv und es gibt keine spezielle App.  Stattdessen macht ihr das Ganze über die Bluetooth-Einstellungen Eures Gerätes. Dabei bekommt Ihr dann beide Seiten angezeigt, was etwas seltsam ist. Letztlich ist es egal, welche Seite Ihr wählt, denn die andere verbindet sich automatisch.

Nachdem das erledigt ist, funktioniert alles ohne Probleme. Sobald Ihr die AirDots aus ihrem Case nehmt, verbinden sie sich innerhalb von Sekunden mit Eurem Smartphone oder anderem Gerät. Darüber hinaus verfügen diese Headsets über den Bluetooth-5.0-Chip, der derzeit schnellste und stabilste Standard, der bis zu doppelt so hohe Übertragungsraten bietet.

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Bluetooth 5.0 sorgt für eine stabile Verbindung. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Angemessene Qualität

Beide Kopfhörer haben eine Taste, mit der sich verschiedene Funktionen beim Abspielen von Musik und Videos steuern lassen. Tippt man sie einmal an, pausiert die Wiedergabe. Mit zweimal Tippen startet der Google Assistent beziehungsweise Siri auf dem iPhone.

Angesichts des Preises stellt sich natürlich die Frage dazu, wie die Klangqualität der AirDots ist. Nun, nicht großartig, aber – eben angesichts des Preises – auch wieder überraschend gut. Das ist durchaus beeindruckend, da es nur wenige günstige In-Ears mit guter Klangqualität gibt.

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Ein überraschend guter Sound für diese Preisklasse. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Möglich machen das die 7,2-Millimeter-Treiber. Denn auch angesichts des kompakten Formfaktors ist der Sound nicht schlecht. Es gibt einen angenehmen Bass, der nicht übermäßig betont wird. Die Höhen sind klar und die Mitten klingen bei jeder Lautstärke gut. Allerdings werden die Höhen unerträglich, wenn die Lautstärke zu hoch ist – mehr als 70 Prozent konnte ich nicht aushalten. Ich würde die AirDots aber nicht zum Telefonieren empfehlen. Das Mikrofon ist dazu nämlich nicht in der Lage und die andere Seite hatte während des Tests Schwierigkeiten, mich zu verstehen.

Überraschende Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit überrascht angenehm und bewegt sich im Bereich anderer True-Wireless-Kopfhörer, die ich getestet habe. Die Kopfhörer halten gut vier Stunden durch. Das lässt sich durch das Ladecase noch verlängern.

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Das Gehäuse wird über den microUSB-Anschluss aufgeladen. / © NextPit Bildquelle: NextPit

So kommt Ihr insgesamt auf gut 12 Stunden Wiedergabe. Schade ist, dass es einen microUSB-Anschluss anstelle von USB-C gibt. Doch zu diesem Preis war das zu erwarten.

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Es gibt nichts Besseres

Ich mag Ankers Soundcore Libery Air, doch ich musste die AirDots unbedingt ausprobieren. Der Test war positiv und Redmi zeigt hier einfach wieder, das möglich ist. Natürlich ist der Klang nicht auf dem Niveau teurer True-Wireless-Headsets. Aber in der Preisklasse von 30 Euro gibt es nichts Besseres.