Pros des Samsung Galaxy Buds

  • Angenehmer Sitz
  • Toller Klang
  • Drahtloses Aufladen möglich
  • Gute Akkulaufzeit

Contras des Samsung Galaxy Buds

  • Mangelhafte Sprachqualität beim Telefonieren
  • Akku im Case könnte größer sein

Die Samsung Galaxy Buds sind nicht wirklich günstig

Samsung bietet die Galaxy Buds zu einem Preis von 149 Euro an und bleibt damit unter dem, was Apple für seine AirPods verlangt. Wer ein Galaxy S10 vorbestellt hatte, durfte sich sogar über kostenlose Galaxy Buds freuen. Seit dem 29. März sind die Galaxy Buds für alle zu kaufen, und zwar in den Farben Schwarz, Weiß und Gelb.

Bequeme Kopfhörer mit tollem Klang

Beim Design bleibt sich Samsung treu , die Galaxy Buds sehen den Gear Icon X sehr ähnlich. Das macht aber nichts, im Gegenteil, denn die kleinen In-Ears sind schnörkellos gestaltet und recht schlicht. Sie bestehen komplett aus Kunststoff, wirken aber trotzdem hochwertig und sind sauber verarbeitet. Samsung bietet die Galaxy Buds in den Farben Schwarz, Weiß und Gelb an, die beiden hellen Varianten sind optisch ziemlich auffällig – dezenter als die AirPods, die weit aus dem Ohr ragen, sind sie allemal.

Während die reine Optik noch Geschmackssache ist, schlagen die Galaxy Buds die Apple AirPods beim Tragekomfort um Längen, und das aus einem einfachen Grund: Sie lassen sich mit den unterschiedlichen Silikonteilen an quasi jedes Ohr anpassen, während die AirPods aus hartem Plastik bestehen – wem sie nicht passen, hat Pech gehabt. 23 Gramm pro Ohrhörer sind zudem federleicht. Trotzdem sitzen die Galaxy Buds nicht nur bequem, sondern auch sicher im Ohr, sie sind mir in den zwei Wochen nicht einmal aus den Ohren gefallen oder waren auch nur kurz davor. Das klappt längst nicht bei allen True-Wireless-Kopfhörern.

AndroidPIT samsung galaxy buds earpiece
Die kleinen Dinger haben mächtig Wumms! / © NextPit Bildquelle: NextPit

Die Bedienung der Galaxy Buds erfolgt auf zwei Arten: über die entsprechende App oder via Touch an den Seiten der In-Ears. Die Touch-Bedienung ist praktisch, die leichte Verzögerung zwischen Antippen und Reaktion ist bei allen Bluetooth-Kopfhörern zu bemerken und nichts besonderes. In der App lässt sich der Klang in fünf verschiedenen Modi einstellen, Apps für Notifications festlegen, Software-Updates durchführen – ich habe schon zwei bekommen bisher – und einige weitere Dinge anstellen. Die Anwendung ist gut, um die Galaxy Buds zu benutzen allerdings auch Pflicht.

Der Klang der Galaxy Buds ist ausgezeichnet

Beim Klang haben mich die Samsung Galaxy Buds im Test auf ganzer Linie überzeugt. Egal ob Musik in allen Facetten, Hörspiele oder Podcasts, die kleinen Kopfhörer liefern in allen Lagen ab. Die Lautstärke ist mehr als ausreichend, wäre es noch lauter, man würde sich die Ohren kaputt machen. Die Qualität der Bluetooth-Verbindung ist von mehreren Faktoren abhängig, funktioniert in der Regel aber gut. Wenn das Signal kurz schwächer wird, erkennt man dass an einem leichten Echo, das in der Regel nach ein, zwei Sekunden wieder verschwindet.

Während der Klang beim Musikhören hervorragend ist, gefällt er mir beim Telefonieren nicht besonders. Das Gegenüber versteht mich oft nicht, und auch bei mir im Ohr hört sich das nicht besonders natürlich an. Wer mit dem Kopfhörer telefonieren möchte, muss also weiter suchen – die meisten ähnlichen Bluetooth-In-Ears sind hier auch nicht besser.

samsung galaxy wearable app
Samsungs Wearable-App bietet jede Menge Funktionen. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Die Samsung Galaxy Buds unterdrücken die Umgebungsgeräusche sehr zuverlässig und schirmen den Träger gut ab. Das ist angenehm im Büro oder im Zug, aber unter Umständen gefährlich im Straßenverkehr. Wer mehr mitbekommen möchte, aktiviert die Umgebungsgeräusch-Weiterleitung in der App. Dort lässt sich noch einstellen, ob Stimmen bevorzugt durchgelassen werden und wie laut die Umgebungsgeräusch sein sollen. Das ist sehr praktisch.

Die Galaxy Buds laden drahtlos

Samsung verspricht eine Akkulaufzeit von sechs Stunden mit den Galaxy Buds, und das ist auch realistisch. Geht der Strom zur Neige, werden die Kopfhörer in ihrem Case wieder mit Strom versorgt. Wer sie eine halbe Stunde darin lässt, hat wieder genug Saft für ein paar Stunden Musikhören.

samsung galaxy buds charging
Die Galaxy Buds laden drahtlos. / © Samsung Bildquelle: Samsung

Das Case der Galaxy Buds lässt sich drahtlos über Qi laden. Das dauert zwar etwas länger, ist aber ziemlich bequem. Wer ein Galaxy S10 oder Huawei Mate 20 Pro benutzt, kann die Kopfhörer sogar auf dem Rücken des Smartphones laden – das ist natürlich ein Hingucker für alle Beteiligten.

Die Galaxy Buds sind jeden Cent wert

Nach zwei Wochen möchte ich die Galaxy Buds nicht mehr her geben. Die Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer sind für mich jeden Cent ihres Preises wert, wenn man denn solche Kopfhörer sucht. Für den Sport, vor allem beim Laufen oder Radfahren, sind große Kopfhörer kaum geeignet, hier spielt „True Wireless“ seine Trümpfe aus. Ich kann dabei auch problemlos auf die Pulsmessung im Ohr verzichten, ambitionierte Sportler nutzen dafür wohl ohnehin eine Pulsuhr, einen Brustgurt oder einen Fitness-Tracker am Handgelenk.

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