Verbände mit Missbrauchsbeschwerde gegen Apple und iOS 14.5 endlich da

Update: Apple bringt iOS 14.5
Verbände mit Missbrauchsbeschwerde gegen Apple und iOS 14.5 endlich da

Mehrere deutsche Medien- und Werbeverbände haben gegen Apple beim Kartellamt eine Wettbewerbsbeschwerde eingelegt. Mit der Einführung von iOS 14.5 verschärft Apple die Datenschutzregeln. Die Verbände fürchten um ihr Geschäft und werfen Apple Missbrauch vor, da wohl eigene Apple-Dienste von den Datenschutzregeln ausgenommen seien.

Acht Verbände haben eine Missbrauchsbeschwerde gegen Apple eingereicht. Sie sehen sich einem unfairen Wettbewerb ausgesetzt, da man zukünftig um Erlaubnis fragen müsse, um Nutzer quer über verschiedene Dienste und Websites verfolgen zu können. Die Furcht der Verbände: Viele Nutzer könnten diesem Wunsch widersprechen, was zu herben Einbußen beim Werbegeschäft führen dürfte.

Apple-Dienste angeblich von neuen Datenschutzrichtlinien ausgenommen

Der Vorwurf der Verbände, zu denen beispielsweise der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW, die Organisation der Mediaagenturen OMG, aber auch die Verlegerverbände BDZV und VdZ gehören, ist, dass Apple eigene Dienste von der neuen Datenschutzregelung ausnehmen würde. Es würden faktisch alle Wettbewerber von der Verarbeitung kommerziell relevanter Daten im Apple-Ökosystem ausgeschlossen, während Apple selbst erhebliche Mengen an Nutzerdaten sammle.

Laut Tagesschau.de setzte Apple entgegen, dass man glaube, dass “Privatsphäre ein grundlegendes Menschenrecht” sei. Die Daten gehörten den Nutzern und diese sollten selbst entscheiden können, wie sie ihre Daten verwenden wollten und von wem. Es gebe laut Apple Unterstützung von Behörden und Datenschützern für diese Funktion.

Neue Funktionen kommen mit iOS 14.5. Apple startet das Update am 26. April 2021

Mit dem nächsten Update für iOS und iPadOS führt Apple die verschärften Datenschutzrichtlinien ein. Das Update rollt Apple seit dem Abend deutscher Zeit aus. Wer wissen möchte, ob das eigene iPhone auch das große iOS-Update erhält, kann dies in unserem Artikel nachlesen: iOS 14.5: Bekommt Euer iPhone das Update?

Für App-Anbieter sind das in der Tat schlechte Nachrichten. Damit diese den Nutzern von Apps personalisierte Werbung anzeigen können, müssen sie zukünftig explizit um Erlaubnis fragen. Wie sehr diese Funktion von Werbetreibenden und vor allem Datenbrokern missbraucht werden, haben wir kürzlich auch in diesem Beitrag behandelt. Diese Broker sammeln bis zu 5000 Datenpunkte über uns Nutzer – und zwar meist ohne das Wissen derer und auch dann, wenn die jeweiligen Apps gerade gar nicht verwendet werden.

Meine Meinung zum Schluss: Ist das ATT nun Fluch oder Segen?

Das neue Verfahren “App Tracking Transparency” (ATT) hat eine Menge Sprengkraft, so viel ist klar. Es birgt Gefahren für mehrere Branchen – auch für uns als NextPit.

Es muss aber aus meiner Sicht ein neuer, besserer Umgang mit unseren Daten her. Die Praxis, die sich in den letzten zehn Jahren im Netz herauskristallisiert hat, kann so nicht weitergehen. Wir brauchen einen anderen Umgang mit unseren Daten. Dass große Unternehmen uns so gläsern machen und so einen gigantischen Markt aufbauen konnten, der jährlich weit mehr als 100 Milliarden Dollar umsetzt, ist für mich erschreckend.

Ja, es wäre ein Missbrauch von Macht, würde Apple zwar Daten fleißig sammeln und diese danach zu Geld machen. Apples Geschäftsmodell ist nicht der Verkauf von Daten, sondern – im Gegenteil – der Vertrieb von Hardware, die in der Regel deutlich über dem Preispunkt der Konkurrenz liegt. Diese Preise lassen sich nur dann durchsetzen, wenn die Kunden dem Unternehmen auch voll vertrauen. Apple wird dieses Vertrauen also nicht leichtfertig verspielen.

Und wer schon mal Apple-Produkte eingerichtet hat, weiß, dass Apple immer schön brav fragt, ob man seine Nutzungsdaten anonymisiert teilen wolle, um die eigenen Produkte zu verbessern oder ob man den Standort teilen wolle. Sensible, persönliche Daten werden außerdem nie direkt an Apple übermittelt, sondern verbleiben verschlüsselt auf dem iPhone oder iPad.

Ich bin also gespannt auf die Reaktion des Kartellamts, das die Missbrauchsbeschwerde übrigens mit einem “das schauen wir uns erst einmal an” kommentierte. Für uns Nutzer hoffe ich, dass der Wilde Westen des Datensammelns vorbei ist und für uns als Medienbranche, dass wir neue, bessere Geschäftsmodelle finden und aufbauen können.

Wir brauchen ein besseres Internet. Wirklich!

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Top-Kommentare der Community

  • Jens Vaupe vor 2 Wochen

    Der interessanteste Punkt für mich ist da eher, dass ja nicht weniger Werbung gezeigt wird, sondern lediglich "weniger relevante".
    Wer auch immer auf die "glorreiche" Idee kam, dass personalisierte Werbung mehr wert sein soll, darf sich gerne in Zukunft damit selbst berieseln, bei mir versagen diese Algorithmen jedes mal vollständig ....

    Und dass dem Verbraucher mal vor Augen geführt wird, besser gesagt, dass die Unternehmen da genötigt werden offenzulegen, wie umfänglich und wo sie überall Daten sammeln, finde ich eine echt interessante Sache.
    Und dass da gewisse Unternehmen jetzt laut wettern, zeigt mir nur, dass es da wohl deutlich was zu verbergen gibt ...

    ALSO: Bitte diesen Offenlegungs-Zwang auch für Android und Micro$oft !!

  • Tenten vor 2 Wochen

    Ich frage mich ja, woraus diese Verbände überhaupt einen Anspruch auf die Daten ableiten. Nur weil es in den letzten Jahren so üblich war und niemand etwas dagegen unternommen hat legitimiert das ja keinen generellen Anspruch darauf. Gewohnheitsrecht wird hier nicht greifen.

  • Aries vor 2 Wochen

    Cookies können nur von der Domain gelesen werden, von der sie gesetzt wurden. Wenn Du aber nextpit.de aufrufst, werden im Hintergrund auch andere Domains aufgerufen. Darunter auch welche von Werbeunternehmen. Rufst nach nextpit.de spiegel.de auf und ist dort das gleiche Werbeunternehmen eingebunden, kann dieses Unternehmen erkennen, dass Du dieselbe Person bist, die vorhin auf nextpit.de war. Google, Facebook, Microsoft, Amazon und Twitter bekommen so von Dir ein immer besseres und jederzeit aktuelles Interessenbild, auch wenn Du nicht deren Betriebsystem nutzt. Sie messen sogar, wie lange Du auf einer Seite verbleibst und können daraus weitere Schlüsse ziehen.

    Es ist auch nicht einfach erkennbar, wer hinter dem Werbesystem steht. Dass Admob und Doubleclick zu Google gehören und MoPub zu Twitter, weiß Otto Normal nicht.

    Apple hat so ein System nicht. Apple hat zwar iAds, das Werbegeschäft in der Form von Google, Microsoft, Twitter und Facebook haben sie jedoch abgeschafft.

    In Safari hat Apple daher schon länger eingebaut, dass die Cookies, die beim Besuch von nextpit.de nur dann vom Browser herausgegeben werden, wenn Du auf nextpit.de bist. Damit kann Dich ein Werbenetzwerk nicht mehr so leicht verfolgen, wenn Du anschließend auf spiegel.de bist. Dort wird ein neues Cookie gesetzt und nicht auf das bestehende zurückgesetzt. Das ist eine Form von Sandboxing. Damit kannst Du in Safari ruhig Cookies speichern und dann erscheint die nervende Vorschaltseite auch nicht mehr.

    Das neue ATT wendet etwas ähnliches für Apps ein.

    Weil das den Werbefirmen nicht schmeckt, suchen sie nach Auswegen und dort setzt das Fingerprinting ein. Damit wird Dein System tiefer analysiert. Je mehr Informationen gesammelt werden, desto eindeutiger wird ein Besucher. Das ziel ist es, möglichst keine zwei identische Systeme zu finden und dazu wird tief gegraben, was ich schon als verbotenes Hacking ansehe.

    Google tönt übrigens laut, sie wollen Cookies abschaffen. Aber schau Dir genau an, was dahinter steckt. Cookies sind zum Tracking immer weniger geeignet, weil nicht nur Safari das unterbindet. Google will ein neues System etablieren, mit dem Tracking wieder möglich wird. Sie wollen also genau wissen, was wir machen. Unsere Privatsphäre ist denen nichts wert. Dazu lügen sie uns ins Gesicht!

  • C. F.
    • Blogger
    vor 2 Wochen

    Danke für diesen Artikel. Bitte weiter so...

57 Kommentare

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  • Ich sehe da Apple im Recht.

    Eigentlich ist die Lage für die Verbraucher doch schon außer Kontrolle.

    Der Samsung Browser hat auch einige neue Datenschutzfunktionen bekommen und gucke ich da mal rein ist es doch erschreckend zu wie viel blockierungen es kommen muss.

    Heute habe ich nun mal ganz kurz gesurft und der Browser musste sage und schreibe 190 tracker mit über 2500 Versuchen blockieren.

    Gleichzeitig wurden 180 Rückwärtzumleitungen blockiert, das ist schon ziemlich übel nach einer kurzen Surf Session.


    Ich selber finde die meiste Werbung im Web auch ziemlich unpassend, die klick ich eh nicht an.


    Instagram hingegen hat es voll drauf, die wissen genau was mich interessiert und da ist die Werbung für mich sogar interessant und informativ, da guckt man dann auch mal hin.

    Es ist sehr gut das Apple da etwas tut wodurch doch einige in den Zugzwang kommen und folgen müssen, z.b Samsung.

    Tim


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Das mit Instagram ist mir auch schon aufgefallen. Die sind so ziemlich die einzigen, die es hinkriegenden zumindest ab und an für mich interessante Werbung anzuzeigen. Ausnahmslos alle Werbebanner, in deren Ecke "GoogleAds" steht hingegen, sind nur Müll und Zeug, was mich nicht im Ansatz jemals interessiert.


  • Das Surfen im Internet ist schon kaum mehr zu ertragen! Neben der penetranten Werbung finde ich diese ständigen Cockie-Abfragen die Pest. Warum ist es nicht möglich, im Betriebssystem festzulegen, was man will und was nicht? Diese Entwicklung steuert in eine für mich inakzeptable Richtung.


    • Cookies können nur von der Domain gelesen werden, von der sie gesetzt wurden. Wenn Du aber nextpit.de aufrufst, werden im Hintergrund auch andere Domains aufgerufen. Darunter auch welche von Werbeunternehmen. Rufst nach nextpit.de spiegel.de auf und ist dort das gleiche Werbeunternehmen eingebunden, kann dieses Unternehmen erkennen, dass Du dieselbe Person bist, die vorhin auf nextpit.de war. Google, Facebook, Microsoft, Amazon und Twitter bekommen so von Dir ein immer besseres und jederzeit aktuelles Interessenbild, auch wenn Du nicht deren Betriebsystem nutzt. Sie messen sogar, wie lange Du auf einer Seite verbleibst und können daraus weitere Schlüsse ziehen.

      Es ist auch nicht einfach erkennbar, wer hinter dem Werbesystem steht. Dass Admob und Doubleclick zu Google gehören und MoPub zu Twitter, weiß Otto Normal nicht.

      Apple hat so ein System nicht. Apple hat zwar iAds, das Werbegeschäft in der Form von Google, Microsoft, Twitter und Facebook haben sie jedoch abgeschafft.

      In Safari hat Apple daher schon länger eingebaut, dass die Cookies, die beim Besuch von nextpit.de nur dann vom Browser herausgegeben werden, wenn Du auf nextpit.de bist. Damit kann Dich ein Werbenetzwerk nicht mehr so leicht verfolgen, wenn Du anschließend auf spiegel.de bist. Dort wird ein neues Cookie gesetzt und nicht auf das bestehende zurückgesetzt. Das ist eine Form von Sandboxing. Damit kannst Du in Safari ruhig Cookies speichern und dann erscheint die nervende Vorschaltseite auch nicht mehr.

      Das neue ATT wendet etwas ähnliches für Apps ein.

      Weil das den Werbefirmen nicht schmeckt, suchen sie nach Auswegen und dort setzt das Fingerprinting ein. Damit wird Dein System tiefer analysiert. Je mehr Informationen gesammelt werden, desto eindeutiger wird ein Besucher. Das ziel ist es, möglichst keine zwei identische Systeme zu finden und dazu wird tief gegraben, was ich schon als verbotenes Hacking ansehe.

      Google tönt übrigens laut, sie wollen Cookies abschaffen. Aber schau Dir genau an, was dahinter steckt. Cookies sind zum Tracking immer weniger geeignet, weil nicht nur Safari das unterbindet. Google will ein neues System etablieren, mit dem Tracking wieder möglich wird. Sie wollen also genau wissen, was wir machen. Unsere Privatsphäre ist denen nichts wert. Dazu lügen sie uns ins Gesicht!


    • Da gebe ich dir Recht, wäre mal ein cooles tool wenn die Browser die Cookie anfragen selber erledigen so wie es eingestellt wurde.

      Rechte wie Standort, Microfon, Kamera hatten die Browser früher nicht. Es ist übel welche Rechte manche Websites einfordern und wie lange diese einen auch verfolgen.


      • Den Standort brauchen die Browser für Kartendienste wie Google Maps und OpenstreetMap.

        Kamera und Mikrofon werden für Videokonferenzen benötigt und die gab es schon vor Corona. Eine App gibt es nicht immer und nicht immer für jedes System. Einen Web Browser aber schon.

        Man kann die Rechte für jede Website einschränken. Die eine darf nie, die andere nur für die Sitzung und noch eine andere immer.

        Viele Geräte zeigen mittels einer LED an, ob Kamera und/oder Mikrofon offen sind. Apple hat das bei Notebooks sogar festverdrahtet und verwendet keine umgehbare Softwarelösung. Ich weiß nur nicht, ab welchem Modelljahr.


      • Ja Aries, aber habe es schon oft gehabt das auch auf normalen Websiten unter den Cookieeinstellungen zumindest mach dem standort gefragt wird, gibt genug seiten mit diesen Rechten obwohl nicht angeboten wird was dies rechtfertigt..


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Warum sowas nicht im OS festlegen kann, liegt wahrscheinlich nicht zuletzt auch daran, dass jede Webseite anderen Müll in die Cookie-Abfragen schmeißt. Alle Abfragen sind immer anders aufgebaut, manche sind vorbildlich und laufen mit opt-in, fast alle anderen aber mit opt-out. Zudem gibt's viele verwirrende Aussagen, sodass man gar nicht weiß, ob "aus" überhaupt die richtige Auswahl ist usw. ^^
      Stelle mir vor, dass es schwer ist, sowas allgemein zu implementieren.


  • Der interessanteste Punkt für mich ist da eher, dass ja nicht weniger Werbung gezeigt wird, sondern lediglich "weniger relevante".
    Wer auch immer auf die "glorreiche" Idee kam, dass personalisierte Werbung mehr wert sein soll, darf sich gerne in Zukunft damit selbst berieseln, bei mir versagen diese Algorithmen jedes mal vollständig ....

    Und dass dem Verbraucher mal vor Augen geführt wird, besser gesagt, dass die Unternehmen da genötigt werden offenzulegen, wie umfänglich und wo sie überall Daten sammeln, finde ich eine echt interessante Sache.
    Und dass da gewisse Unternehmen jetzt laut wettern, zeigt mir nur, dass es da wohl deutlich was zu verbergen gibt ...

    ALSO: Bitte diesen Offenlegungs-Zwang auch für Android und Micro$oft !!


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Bei mir zeigen diese ach so tollen Algorithmen auch durch die Bank nur Müll an. Obwohl ich Google sogar geholfen und exakt gesagt habe, was mich interessiert und was nicht, kriege ich zu 90% nur Müll, mit dem ich nichts zu tun haben will (Alkohol, Autos und Ähnliches).

      Hah echt keine Ahnung warum die Algorithmen immer als so leistungsstark bezeichnet werden.


      • Fabien Roehlinger
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        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Vielleicht – oder sehr wahrscheinlich – hast Du Dein Smartphone in Sachen Datenschutz deutlich besser optimiert als Andere.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Das könnte zufällig so sein, aber ich glaube nicht, dass ich da groß anders bin, als andere.
        Aber wer weiß, vielleicht kommt das davon, dass ich auf keiner einzigen Plattform bspw. Chrome nutze 😅


      • Fabien Roehlinger
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        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Es ist trotzdem interessant, dass die meisten Menschen Google mit Datensammeln in Verbindung bringen. Dabei denke ich, dass Facebook Google mittlerweile um Längen schlägt.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Gut Facebook selbst nutze ich auch nicht ^^
        Ich glaube aber die nehmen sich da beide nicht wirklich viel... Beide haben Plattformen, die von so gesehen viel zu vielen genutzt werden.
        Nur Google geht offensichtlich nicht sonderlich praktikabel mit den Daten um 😅 vor allem wenn man sich mal die Werbung auf YouTube und Co. ansieht. Gefühlt bekommt dort niemand "personalisierte" Werbung.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Google stellt aber gerade auch gefühlt sein Geschäftsmodell um. Mittlerweile bietet Google immer mehr Abodienste. Das ist für mich ein Vorbote, dass man sich vom Tracking langsam abwendet und auf neue Formen des Geldverdienens setzt.


      • Hier sollte man fairnesshalber schon nochmal differenzieren. Google hat im Gegensatz zu Facebook nie Daten seiner unwissenden Nutzer an Andere weiter gegeben.

        Ich vertraue Facebook null. Bei Google bin ich mir einigermaßen sicher, dass die Daten zumindest bei Google bleiben. Das Datensammeln will ich damit aber keinenfalls gutheißen.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Dass Google sich vom Tracking abwendet, sehe ich überhaupt nicht. Sie wollen es eher noch aggressiver machen, allerdings unter dem Vorwand es besser zu machen.
        Googles Haupteinnahmequelle sind Ads. Das werden die in hundert Jahren nicht mit ein paar billigen Abo-Modellen ausgleichen können. Das kriegt nicht mal Apple hin und deren Abos haben eine WEIT größere Nutzerbasis während Google auf diesem Markt ein ziemlich winziger Fisch ist.


  • Naja, getroffene Hunde bellen.

    Ich bin ganz sicher kein Apple Freund aber definitiv noch weniger von sowas wie nem Werbeverband. So penetrant wie man mittlerweile im Internet mit Werbung zugeballert wird, ist jeder Schutz nur zu begrüßen.

    Es muss auch nich jeder Hinz und Kunz meine Daten bekommen. Google / Facebook über ihre Webseitenplugins reichen vollkommen aus.

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