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WhatsApp: So könnt Ihr selbstlöschende Nachrichten nutzen

WhatsApp: So könnt Ihr selbstlöschende Nachrichten nutzen

WhatsApp bietet Euch zwei Möglichkeiten, um mit selbstlöschenden Nachrichten zu arbeiten. Dabei lassen sich Fotos, Bilder und Texte entweder nur ein einziges Mal anschauen, oder Ihr aktiviert einen Selbstzerstörungs-Timer. Wo Ihr beide Optionen im beliebten Messenger finden könnt, verrät NextPit Euch in der nachfolgenden Anleitung.

Verschickt Ihr über WhatsApp sensible Daten, solltet Ihr unbedingt von den selbstlöschenden Nachrichten Gebrauch machen. Denn obwohl der Messenger alle Nachrichten über eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung absichert, bleiben die sensiblen Nachrichten andernfalls auf dem Handy Eurer Gegenseite.

Damit Nachrichten nicht dauerhaft auf Smartphones bleiben, bietet WhatsApp zwei Möglichkeiten. Dabei könnt Ihr ... 

Ein Fingertipp oder Klick auf den jeweiligen Eintrag bringt Euch direkt zur richtigen Stelle in unserer Anleitung.


WhatsApp: Medien zur einmaligen Ansicht senden

Erst im Juli 2021 schaltete WhatsApp ein Feature live, mit dem das einmalige Anschauen von Inhalten möglich wurde. Die auch als "Einmal-Nachrichten" bezeichneten Messages beziehen sich zum Start nur auf Fotos und Videos. In der Beta von WhatsApp wurde das benötigte Symbol aber auch schon bei Textnachrichten gefunden.

WhatsApp Disappearing Pictures
Wird das Icon grün, ist die Einmal-Funktion aktiviert / © NextPit
  1. Öffnet einen Einzel- oder Gruppenchat
  2. Tippt auf das Kamera-Icon, um ein Foto oder Video aufzunehmen oder eins aus Euren Alben auszuwählen. Alternativ könnt Ihr auch Anhänge auswählen
  3. Tippt jetzt auf das Icon mit der "1", das oben im Bild markiert ist. In der Bildmitte erscheint dann eine Bestätigung, dass das gewünschte Bild nur einmal betrachtet werden kann. 
  4. Tippt auf "Senden"

Nachdem Eure Gegenseite das Foto oder das Video angeschaut hat, wird der Inhalt automatisch aus dem Chatverlauf und vom Handyspeicher gelöscht. Allerdings zeigt WhatsApp auch einen Hinweis an, dass die entsprechende Nachricht nur einmal ansehbar ist. Ein Problem, da die Gefahr unerlaubter Screenshots dadurch natürlich steigt

WhatsApp: Selbstlöschende Nachrichten aktivieren oder deaktivieren

Alternativ zu den Einmal-Nachrichten könnt Ihr selbstlöschende Nachrichten auch für ganze Chats aktivieren. Dabei schaltet Ihr das Feature immer für einen Kontakt oder eine Gruppe scharf. Nach der Aktivierung werden alle neuen Nachrichten nach sieben Tagen weggewischt.

  1. Öffnet den WhatsApp Chat.
  2. Tippt auf den Namen des Kontakts bzw. der Gruppe.
  3. Tippt auf "Selbstlöschende Nachrichten".
  4. Wenn Ihr dazu aufgefordert werdet, tippt auf "weiter" (Android) oder "Fortfahren" (iOS)
  5. Wählt "Ein" aus zum Aktivieren, oder "Aus" zum Deaktivieren.
WhatsApp Disappearing Messages
Auch in Gruppenchats können selbstlöschende Nachrichten ausgewählt werden  / © NextPit

Bedenkt, dass in einem Gruppenchat zwar grundsätzlich alle Teilnehmer selbstlöschende Nachrichten ein- oder ausschalten können, ein Gruppenadmin die Einstellungen jedoch so ändern kann, dass dies nur Admins möglich ist.

Wie findet Ihr die Features für selbstlöschende Nachrichten bei WhatsApp? Findet Ihr das sinnvoll oder bevorzugt Ihr es, einen Chatverlauf mit allen Medien und Nachrichten bei Kontakten zu haben? Teilt uns Eure Erfahrungen in den Kommentaren mit!

Quelle: WABetaInfo

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24 Kommentare

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  • Johann Adam vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich lösche lieber ab und an selber; gerade Fotos könnte man vielleicht noch mal für's Album brauche..


  • Sebastian vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Wieso werden eigentlich Anleitungen veröffentlicht, die schon ebenso ausführlich auch bei WA selber zu finden sind? Irgendwie verstehe ich den Sinn dahinter nicht?!


  • Benjamin Lucks
    • Admin
    • Staff
    vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    WhatsApp scheint das Feature endlich auszurollen!
    Habt Ihr die Einmal-Nachrichten schon bekommen? Teilt mir das gerne in der Umfrage ganz oben im Artikel mit. :)


  • Dietmar F. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    @Tim, Tenten, ich habe lediglich geschrieben, dass es es nicht den Rechtschreibregeln entspricht und wer sich dagegen ausspricht. Nicht mehr und nicht weniger. Ich weiß nicht, was da alles unberechtigterweise hinein interpretiert werde muss. Klar ist natürlich, dass ich da nicht mitmache. Wenn ich da nur an die Aussprache denke, verdreht sich mir die Zunge. Jetzt bin ich aber wirklich raus. M


    • Tenten vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Nun Dietmar, wer selbst etwas "hineininterpretiert", darf sich eigentlich nicht darüber beklagen, dass andere in seine Aussagen vermeintlich etwas reininterpretieren.
      Du selbst hast in diese Bewegung einen Zwang hineininterpretiert, der in Wahrheit gar nicht existent ist. Das habe ich dir in meiner Antwort unten versucht zu erklären. Quid pro quo.


      • Pure★Aqua ツ vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Also man kann schon vom Zwang ausgehen. Zieht man nämlich mit ,ist man am Ende auch der Larry der sich angeblich nicht anpassen will , frauenfeindlich oder anderes. Ein einfaches Nein wird heutzutage einfach nicht mehr akzeptiert und das ist das eigentlich schlimme.
        Wen wurde Nextpit weh tun es nicht zu machen ? Niemanden.
        Wozu also der ganze Quatsch ?
        Es ist Unsinn und es gibt keine Argumente warum wir so etwas mitmachen sollten.


      • Diesel vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Sollten uns an Frankreich ein Beispiel nehmen, die haben den Scheiß wieder abgeschafft.


  • Dietmar F. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    @ Tim, es wäre ja schlimm, wenn sich Sprache nicht weiter entwickeln würde, sonst würden wir noch wie im Mittelalter sprechen. Es ist aber nicht richtig, dass eine Minderheit einer Mehrheit, ihre Ideologie aufzwingen will. Eine Umfrage hat ergeben, dass die Mehrheit der Deutschen gendern ablehnt. Sogar Spitzenpolitiker der Union und FDP z. B. sind dagegen. Nicht nur Männer störten sich daran, auch Frauen. Alles zu erfahren bei Google. Das war es dann jetzt für mich. Schönes Wochenende.


    • Tenten vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Niemand "zwingt" dir hier irgendwas auf, du darfst hier schreiben, wie du es für richtig hältst. Und auch das Lesen der Artikel ist absolut freiwillig, oder übt da Nextpit irgendwie Druck auf dich aus? Nach der "Zwangsimpfung" jetzt das "Zwangsgendern"? Bleibt doch mal auf dem Teppich!


    • Tim vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      "Sogar Spitzenpolitiker der Union und FDP z. B. sind dagegen."
      Sogar? GERADE die wollen dass sich da möglichst nichts entwickelt. Getrost dem Motto "das bleibt so wie's ist und da wird auch nich' dran gerüdelt!!!' Ziemlich schlechtes Beispiel.

      Und wie Tenten schon sagte ZWINGT dich hier niemand zu irgendwas.


      • Tenten vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Als wären "Spitzenpolitiker der Union und der FDP" auch nur für irgendetwas ein Maßstab 😂😂


  • Thorsten G. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Ach Tim...


  • Tim vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Ich sehe ehrlich gesagt nicht wirklich den Sinn in solchen Einzelnachrichten... Vor allem ist es blöd, wenn man bspw. nur schnell mal den Chat öffnet, um den "Ungelesen Nachrichten"-Banner / Hinweis wegzubekommen und dann später plötzlich sieht, dass die Nachricht nur einmal sichtbar war.


  • Dietmar F. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Interessanter Beitrag. Aber bitte nicht gendern. Das entspricht nicht den geltenden Rechtschreibregeln und wurde auch vom deutschen Rechtschreibrat abgelehnt. Danke.


    • Tim vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Das ist schön für den Rechtschreibrat. Der hat nur nicht zu bestimmen, wie sich Sprache entwickelt. Und das tut sie.

      Ist nebenbei immer wieder spannend, dass sich so ziemlich nur Männer am Gendern stören.


      • René H. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Das Problem beim gendern ist, dass da Unsinn rauskommt. Z.B. Kolleg:innen. Männer sind damit keine Kollegen mehr, sondern nurnoch Kolleg, kein normal lesender Mensch hängt gedanklich automatisch das "en" dran.


      • Tim vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Und deswegen sollen bspw. Frauen weiterhin Kollegen bleiben? Da hängt auch keiner ein "Innen" automatisch dran. Komische Logik in meinen Augen.

        Zudem wird sich hier ja bereits offenbar an "Chat-Partner oder Eure Chat-Partnerin" gestört. Euer Maskulinum wird also nicht einmal unterdrückt oder was auch immer, es wird nur die weibliche Form zusätzlich genutzt und schon DAS stört den Mann hier. Und das ist traurig.


      • Tenten vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        "Das Problem beim gendern ist, dass da Unsinn rauskommt."

        So wie es jetzt ist, ist es aber auch Unsinn. Deswegen muss man versuchen, das zu ändern. Das wird derzeit getan, man versucht, die Sprache zu erweitern. Dass das nicht einfach ist und an mancher Stelle nicht gut funktioniert, sollte eigentlich klar sein. Aber man versucht es zumindest und das ist gut.


      • Thomas vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        hier stören sich vielleicht nur männer dran oder die frauen schreiben nichts dazu aber in meinem näheren und erweitertem umfeld finden das ausnahmslos alle frauen nur nervend oder empfinden das sogar als rückschritt der emanzipation

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