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Poco F4 GT im Test: Hardware-Wunderkind für unter 600 Euro!

NextPit Poco F4 GT Test
© NextPit

Mit dem Poco F4 GT bringt Xiaomi ein besonders leistungsstarkes Smartphone für nur 600 Euro auf den Markt. Dabei gibt es ein 120-Hertz-AMOLED-Display, einen Snapdragon 8 Gen 1 und Xiaomis ultraschnelles 120-Watt-Quick-Charging. Aber bekommt man dadurch direkt ein gutes Android-Flaggschiff oder ist das Handy nur ein Hardware-Blender? Wir haben das Poco F4 GT ausführlich getestet.

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Bewertung

Pro

  • Hochwertiges 120-Hz-Display
  • Sehr gute Leistung
  • Tolle Akkulaufzeit
  • Extrem schnelles 120-Watt-Laden
  • Gute und flexible Trigger
  • Schickes Gaming-Design

Contra

  • Enttäuschendes Fotomodul
  • Begrenzte Update-Politik
  • Werbung in MIUI
  • Keine IP-Zertifizierung

Kurzfazit zum Poco F4 GT

Das Poco F4 GT ist seit dem 26. April 2022 in Deutschland in zwei Speicherkonfigurationen erhältlich: 8/128 GB und 12/256 GB. Der Preis beträgt 599,90 € bzw. 699,90 €. Zum Start des Smartphones gibt es allerdings einen Early-Bird-Preis, bei dem Ihr 100 Euro auf beide Speichervarianten spart.

Das Smartphone ist im oberen Mittelklasse-Segment angesiedelt. Es reicht nicht ganz an vollwertige Flaggschiffe wie das Galaxy S22 oder das Xiaomi 12 heran, aber es hakt mit seinem Datenblatt die richtigen Kästchen ab, um voll auf Leistung und den Konsum von Multimedia-Inhalten zu setzen.

Preislich bewegt sich das Poco F4 GT auf dem Niveau eines Xiaomi 11T Pro oder Redmagic 7. Während die Rechenpower und das 120-Watt-Laden beeindrucken, enttäuscht allerdings die Kamera für ein 600 Euro teures Smartphone. Dennoch: Das Poco F4 GT kann vieles gut – und wird für viele potenzielle Käufer die richtige Wahl sein.

 

Xiaomi Poco F4 GT: Design und Verarbeitung

Das Poco F4 GT kommt etwas nüchterner daher als seine Gaming-Kollegen, obwohl die Gaming-DNA immer noch deutlich sichtbar ist – ein wenig wie ein Paar weiße Sneaker auf einer Hochzeit: stilvoll, aber gleichzeitig auffällig.


Gefällt:

  • Einziehbare Trigger sind cool
  • Schlichteres Aussehen als andere Gaming-Smartphones

Gefällt nicht:

  • Keine IP-Kennzeichnung
  • Grobschlächtiges Design

Die Rückseite besteht aus mattem Glas, das mit Corning Gorilla Glass Victus beschichtet ist. Das Poco F4 GT ist in drei Farben erhältlich: Stealth Black, Knight Silver und Cyber Yellow. Auf den Fotos seht Ihr die silberne Variante. Die matte, leicht körnige Rückseite ist mit einem glatteren Muster überzogen, das wie eine Art Anti-Rutsch-Band wirkt und sich besser an Eure Hände schmiegt.

Die Rückseite des Poco F4 GT
Die Farbe Knight Silver des Poco F4 GT ist sehr schön. / © NextPit

Das Smartphone hat außerdem vier Dolby-Atmos-Lautsprecher. Es misst 162,5 mm x 76,7 mm x 8,5 mm und wiegt 210 Gramm. Das rechteckige Fotomodul ist optisch recht klassisch, abgesehen von dem LED-Blitz, der buchstäblich die Form eines Blitzes hat. Auf der rechten Seite des Telefons befindet sich der Fingerabdruckleser im Ein/Aus-Knopf, und auch die physischen Trigger sitzen hier.

Die rechte Seite des Poco F4 GT
Die mechanischen Schultertasten lassen sich per Slider ein- und ausfahren. / NextPit

Was mir sehr gefallen hat: Die Schultertasten sind mechanisch, und nicht haptische oder berührungsempfindliche Touch-Flächen, wie es in letzter Zeit üblich ist. Das Feedback des Klickens der Trigger, wenn man sie drückt, ist befriedigender als die Vibrationen der haptischen Versionen. Wie lange die Tasten mit ihrem aufwändigen Mechanismus halten, wird erst der Langzeittest zeigen.

Die Trigger sind nämlich einziehbar. Dieses Gimmick ist wirklich cool – Ihr könnt sogar eine Animation und Geräusche mit dem ein- und ausfahren der Trigger-Tasten verbinden. Aber auch wenn Poco garantiert, dass jeder Trigger 1,5 Millionen Betätigungen aushält, befürchte ich, dass sich die Reaktionsfähigkeit irgendwann verschlechtern könnte. Zumindest nach knapp zwei Wochen intensiven Testens verhalten sie sich noch wie neu.

Das Kameramodul des Poco F4 GT.
Die Triple-Kamera kommt mit Blitz in ... naja Blitz-Form! / © NextPit

Besonders gut gefällt mir das Gefühl, hier auf mechanische Tasten zu drücken, was sich einfach "echter" anfühlt als Touch-Buttons. Das "Re-Mapping", also das Zuweisen einer Trigger-Taste zu einem On-Screen-Button, ist übrigens sehr einfach. Und die Trigger lassen sich auch außerhalb von Spielen verwenden, beispielsweise als Kamera-Auslöser. Ihr habt also zwei physische Tasten mehr. Clever!

Insgesamt lassen sich den zwei Buttons vier Aktionen zuweisen – und jeweils eines von vier Klangelementen sowie ein visuelles Feedback in einer von sechs Farben. Völlig sinnvoll, aber völlig cool.

Screenshots: Schultertasten-Konfiguration Poco F4 GT
Die Schultertasten des Poco F4 GT sind sehr anpassbar. / © NextPit

Xiaomi Poco F4 GT: Display

Das Poco F4 GT hat einen 6,67 Zoll großen AMOLED-Bildschirm mit einer Full-HD+-Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln, außerdem mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz sowie einer Touch-Sampling-Rate von 480 Hz.


Gefällt:

  • Hohe Helligkeit
  • 120 Hz Bildwiederholrate
  • Flacher Bildschirm gut für Gaming geeignet

Gefällt nicht:

  • etwas schwache Touch-Abtastrate
  • zentrierte Notch am oberen Rand des Bildschirms im Gaming-Modus

Xiaomi ist gut darin, seine Displays zu kalibrieren – und da macht das Poco F4 GT keine Ausnahme. Die Messungen in diversen Tests ergeben eine geringe Farbabwechung mit einer leichten Tendenz ins Kalte. Das Display ist dabei hell genug, um auch im Berliner Frühsommer noch gut ablesbar zu sein – die vom Hersteller versprochenen 800 Nits sind bei Sonnenschein Gold wert.

Das Display des Poco F4 GT
Das Display des Poco F4 GT unterstützt 120 Hertz. / © NextPit

Wenn ich ein wenig meckern wollte, würde ich sagen, dass ich die zentrierte Platzierung der Notch bedauere. Denn beim Spielen stört sie die Immersion, also das Eintauchen ins Spiel, ein wenig. Gaming-Smartphones entscheiden sich meist für dickere Display-Ränder, um die Selfie-Kamera aus dem Sichtfeld zu verbergen. Die Abtastrate von 480 Hz ist auch nicht gerade überwältigend, wenn man bedenkt, dass OnePlus beispielsweise bei seinem OnePlus 10 Pro die 1.000-Hz-Marke erreicht hat.

Das Display des Poco F4 GT mit Punch-Hole-Notch
Das Display misst 6,67 Zoll / © NextPit

Insgesamt ist das AMOLED-Display gut. Und die Tatsache, dass es ohne abgerundete Kanten kommt, dürfte vielen von Euch gefallen.

Schnittstelle: MIUI 13 made for Poco

Das Poco F4 GT läuft mit MIUI 13, das auf Android 12 basiert. Ich werde in einem anderen Test ausführlicher auf dieses Android-Overlay eingehen, aber Ihr könnt Euch in diesem Artikel zu den besten MIUI-Funktionen ein Bild davon machen und hier sogar überprüfen, ob Euer Smartphone das Update erhält.

Was die Update-Politik angeht, so hat Poco bisher keine Gewährleistungen kommuniziert. Aber der Hersteller gibt sich generell mit dem Minimum zufrieden. Ja, es gab wohl Gespräche und Berichte über drei Android-Versionen und vier Jahre Sicherheitsupdates. Aber Stand heute ist leider nichts bestätigt. Erwartet also im schlechtesten Fall ein Update auf Android 13 und sonst nicht viel.

Das ist für ein 600 Euro teures Smartphone leider enttäuschend. Apropos enttäuschend: Wie bei Xiaomi-Handys typisch, gibt es viele vorinstallierte Anwendungen und Werbeanzeigen, die Ihr beim Kauf entfernen solltet.

 

Xiaomi F4 GT design interface
Die Oberfläche des Poco F4 GT sieht aus wie eine klassische MIUI 13 Oberfläche / © NextPit

Leistung: Snapdragon 8 Gen 1 und LiquidCool 3.0-Technologie

Das Poco F4 GT enthält Qualcomms High-End-SoC Snapdragon 8 Gen 1 und seinen Grafikprozessor Adreno 730, gepaart mit 8 oder 12 GB LPDDR5-RAM und 128 oder 256 GB UFS 3.1-Speicher.


Gefällt:

  • Hervorragende Power
  • High-End-Gaming-Erlebnis mit 60 FPS
  • Keine Überhitzung

Gefällt nicht:

  • Einige Instabilitäten in den Benchmarks

 


Ich hatte keine Sorgen, was die schiere Leistung des Poco F4 GT angeht – und ich wurde nicht enttäuscht. In Benchmarks schneidet das Smartphone hervorragend ab. Es schlägt beispielsweise auch das Xiaomi 12X, das mit einem älteren Snapdragon 870 ausgestattet ist deutlich. Das gleiche gilt fürs Pixel 6, das mit seinem Tensor-SoC nicht mithalten kann.

  Poco F4 GT Xiaomi 12X Redmagic 7 Google Pixel 6
3DMark Wild Life

9757

4283 10.146 5461
3DMark Wild Life Stress Test Bester Durchgang: 9813
Schlechtester Durchgang: 4531
Bester Durchgang: 4278
Schlechtester Durchgang: 2906
Bester Durchgang: 10.143
Schlechtester Durchgang: 8395

Bester Durchgang: 5609
Schlechtester Durchgang: -

Geekbench 5 Single: 1235
Multi: 3618
Single: 966
Multi: 3340
Single: 1249
Multi: 3864

Single: 1031
Multi: 2803

Auf dem Papier verhält sich das Poco F4 GT ähnlich wie das Redmagic 7, ein Gaming-Smartphone – jedoch mit einem Unterschied: die Temperaturkontrolle. Das von Poco angepriesene LiquidCool-3.0-System ist nicht so effizient wie das Redmagic-System. Beachtet den Unterschied zwischen dem besten und schlechtesten Durchgang im "Wild Life Stress Test"-Benchmark von 3DMark. Das Poco F4 GT erleidet hier einen Leistungsverlust von fast 50 %.

Es sind wie immer das Thermal Throtteling und die Kühlung, die den Unterschied machen. In der Kurve unten, die eine Simulation einer 20-minütigen intensiven Gaming-Nutzung zeigt, kann man erkennen, dass das Poco F4 GT punktuelle Einbrüche in der Framerate erlebt. In der Praxis sind diese "Ruckler" allerdings nicht wirklich spürbar.

Poco F4 GT Benchmark
Das Poco F4 GT hat punktuell leichte Framerate-Verluste / © NextPit

Call of Duty Mobile beispielsweise läuft ebenfalls einwandfrei. Die Grafiken hatte ich im Test auf "sehr hoch" (Stufe 4 von 4), die Framerate auf "max" (Stufe 5 von 5) und alle Grafikoptionen aktiviert, also Wasserreflexion, Echtzeitschatten, Godray (Sonnenlicht) usw. – spätestens hier kommen dann weniger leistungsfähige Smartphones ins Trudeln. 

Xiaomi Poco F4 GT: Kamera

Das Poco F4 GT verfügt auf der Rückseite über ein dreifaches Fotomodul, das von einem 64-MP-Hauptobjektiv, einem 8-MP-Ultraweitwinkelobjektiv und einem 2-MP-Makroobjektiv getragen wird. Auf der Vorderseite befindet sich eine Selfie-Kamera mit 20 MP.

Gefällt:

  • Insgesamt gute Schärfe bei Tageslicht
  • Ordentlicher Zweifach-Zoom
  • Nachtmodus funktioniert auch im Ultraweitwinkel

Gefällt nicht:

  • Zu viel Rauschen
  • Zu geringer Dynamikbereich
  • Suboptimale Belichtungssteuerung
  • Digitaler Zoom sieht schnell schlecht aus

Das Kamera-Setup des Poco F4 GT ist auf dem Papier nichts besonders – und sicher auch nicht das Kernfeature des Poco F4 GT. Das bedeutet aber nicht, dass die Ergebnisse katastrophal sind. Klar: Ohne Teleobjektiv darf man beim Zoom keine Wunder erwarten, und der 2-MP-Makrosensor ist ein Gimmick. Aber die Hauptkamera mit dem Sony IMX686 verspricht zumindest bei Tag ordentliche Aufnahmen.

Und ja: Bei Tageslicht macht das Hauptobjektiv eine gute Figur, ist aber auch nicht beeindruckend. Die Detailgenauigkeit ist im Allgemeinen gut. Aber selbst bei Tageslicht kann man ein digitales Rauschen feststellen. Es gibt meiner Meinung nach auch ein Problem mit dem Dynamikbereich und der Belichtungssteurerung: Viele Fotos erscheinen dunkler, als die Szene tatsächlich war.

Gleichzeitig ist die Software-Bildoptimierung sehr aggresttiv. Selbst bei deaktiviertem KI-Modus (Szenenerkennung) betont die Softwareverarbeitung beispielsweise Laub und andere Vegetationen viel zu sehr, um mehr Details anzuzeigen – das sieht unnatürlich aus. Auch der digitale Zoom (x2, x4, x6, x8, x10) hat mich nicht wirklich überzeugt. Der Porträtmodus dagegen ist ziemlich gut und stellt das Motiv sauber frei. Allerdings leiden auch die Portraitfotos unter den erwähnten Belichtungsproblemen.

Nachts sind die Ultraweitwinkelaufnahmen leider nahezu unbrauchbar und der Weitwinkel-Flare-Effekt, der z. B. durch das Licht von Straßenlaternen erzeugt wird, ruiniert oft Fotos. Der spezielle Nachtmodus macht das zumindest teilweise wieder wett, vor allem bei Weitwinkelaufnahmen. Mehr dazu seht Ihr in der Bilderstrecke.

Video mit dem Poco F4 GT in 4K bei 60 FPS:

Video mit dem Poco F4 GT in 1080p bei 60 FPS:

Selfie-Video mit dem Poco F4 GT in 1080p bei 60 FPS:

Akku: 120 Watt und Ladegerät im Lieferumfang enthalten

Das Poco F4 GT verfügt über einen 4.700-mAh-Akku, der mit 120 Watt HyperCharge schnell aufgeladen werden kann. In Zusammenhang mit der ordentlichen Akkulaufzeit sorgt das für eine solide Gesamtleistung im Bereich "Akku".


Gefällt:

  • 120-Watt-Schnellladung ist unfassbar schnell
  • Gute Akkulaufzeit
  • USB-C-Ladegerät im Lieferumfang enthalten

Gefällt nicht:

  • Kein kabelloses Aufladen
  • USB-A-auf-USB-C-Kabel beim Netzteil

Klar, eine 120-Watt-Schnellladefunktion ist immer gut – aber vor allem dann, wenn der Akku leer ist und Ihr eigentlich zocken wollt. Ich bedauere lediglich die Platzierung des USB-C-Anschlusses, der sich für eine bessere Ergonomie beim Zocken am linken Rand befinden sollte. Poco bekommt von mir aber einen Pokal dafür, dass sie dem Poco F4 GT ein Ladegerät beigelegt haben – und zwar ein Ladegerät, das mit der 120-Watt-Schnellladung kompatibel ist.

Ich habe den PC Mark Benchmark laufen lassen, der eine eher unrealistische (weil zu intensive) Nutzung simuliert. Das Display war dabei auf 200 Nits kalibriert, die Auflösung auf Full HD+ eingestellt (Standard, kann nicht geändert werden) und die Bildwiederholrate auf 90 Hz (adaptiv) gesetzt. Das Poco F4 GT benötigte 10:46 Stunden, um die 20%-Marke bei der Akkulaufzeit zu unterschreiten.

Akkutest des Poco F4 GT
Die Akkulaufzeit des Poco F4 GT ist ziemlich solide. / © NextPit.

Das ist ein gutes Ergebnis, gehört aber nicht zu den besten Ergebnissen, die wir mit diesem Benchmark erzielen konnten. Die besten Smartphones erreichen hier 12 bis 14 Stunden oder sogar mehr. In der Praxis dürft Ihr mit eineinhalb Tagen Laufzeit bei normaler Nutzung und einem Tag bei intensiver Nutzung ausgehen. Aber da wäre ja noch ...

... die Schnellladefunktion. Nach fünf Minuten Aufladen von 0% aus hatte ich die Marke von 35% erreicht. Es dauerte weniger als 10 Minuten, um die 50%-Marke zu knacken, und nur 25 Minuten, um 100 % Akkulaufzeit zu erreichen (beste Zeit: 24:36). Irre.

Fazit: Meine ersten Eindrücke

Ich habe es im Hands-on gesagt, und ich sage es wieder: Das Poco F4 GT bietet auf dem Papier ein sehr interessantes Preisleistungsverhältnis. Für meine persönlichen Zwecke erfüllt es so ziemlich alle Punkte und ist dabei nur etwa halb so teuer ist wie die meisten aktuellen Android-Smartphones der Flaggschiff-Klasse.

 

Dennoch fand ich gerade die Kamera für ein 600-Euro-Smartphone einfach zu schlecht. Das Pixel 6, das man derzeit für 579 Euro kaufen kann, macht es viel (aber wirklich viel) besser. Das Redmagic 7, das ab 629 Euro verkauft wird, ist wiederum besser in Bezug auf Leistung und Temperaturkontrolle.

Poco F4 Pro
Nur was für Zocker? Das Poco F4 GT ist auch für Nicht-Gamer spannend! / © NextPit

Klar, das Poco F4 GT bietet 120-Watt-Schnellladen, den Coolness-Faktor mit den Schultertasten (die zudem noch nützlich sind), und die wirklich gelungene MIUI-13-Oberfläche, sieht man mal von Werbung und Bloatware ab. Unterm Strich ist das Smartphone auch für Nicht-Gamer interessant. Es gibt einen Grund, warum die Trigger des Poco F4 GT eingezogen werden können – und warum das Design eher haaalbweeegs nüchtern daherkommt. Poco will Euch das Thema "Gaming" nicht ins Gesicht hauen, sondern einfach ein möglichst leistungsstarkes Handy anbieten. Dennoch: Bei diesem Preis ist das Poco F4 GT trotzdem nicht meine erste Wahl.

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7 Kommentare

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  • paganini vor 3 Tagen Link zum Kommentar

    Wer bezahlt denn bitte für ein Poco soviel? Dazu noch eine Masse an Werbe Apps? Wäre in der Preisregion von 199€ ok


  • Corneo vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Ich habe mir das F4 GT im Early-Bird Angebot gegönnt und habe es nach nicht mal 48 Stunden zurück gesendet. Es hat einfach meinen persönlichen Eindruck nicht genügt.

    Pro's:
    - sehr wertige Verarbeitung
    - liegt durch den kantigen Rahmen gut in der Hand
    - recht gute Akku-Laufzeit
    - schnelles Laden

    Contra's:
    - MIUI 13 empfinde ich als unübersichtlich und wirkt zusammengewürfelt
    - Gerät wird sehr warm (nicht nur beim Spielen)
    - wirkt sehr klobig und schwer (im Vergleich mit OnePlus 9 Pro)
    - die Trigger und Schieber beeinträchtigen mich bei der normalen Bedienung
    - der Fingerprint Sensor im Powerbutton muss gezielt gesucht/ ertastet werden und wird ständig aus versehen mit anderen Fingern bedient
    - langsamer Datentransfer mit PC
    - die Kameraqualität!

    Ich bin mir trotzdem sicher, dass das Gerät seine zufriedenen Abnehmer finden wird... Nur eben ich nicht. Schade dass der ausführliche Testbericht noch nicht erschienen ist.


  • Jack Black vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Lieber ein einjähriges Flaggschiff von Samsung kaufen.


  • Olaf vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Als Nicht-Gamer würde ich die Leistung, aber auch die Preis-/Leistung beurteilen. Und da liegt das Poco (aktuell) u.a. fast gleichauf mit der 128:GB-Variante des Samsung Galaxy S21 FE, dem ich dann doch unbedingt den Vorzug gäbe. Dies ist allerdings die explizite Sichtweise eines Nicht-Smartphone-Gamers - wäre ich einer, das Poco würde ich als sinnvolle Möglichkeit erachten.


  • Mastermind vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Sehr interessantes Gerät. Bin auf den Test gespannt


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Ist in Arbeit, soweit ich weiß! :)


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    "Seltsamerweise gefiel es mir sehr, dass es sich um physische Tasten handelt [...]"
    Das ist nicht seltsam, sondern richtig.
    Seltsam wäre es wenn überhaupt anders herum. Man stelle sich mal einen Controller vor, der statt L, R, ZL und ZR Tasten nur Touch-Flächen hat. Das wäre schlicht gesagt zum kotzen beim Zocken.
    Gerade bei Gaming geht absolut nichts über physische Tasten.

    "Die beworbenen typischen 800 Nits sind meiner Meinung nach in dieser Preisklasse der Marktdurchschnitt und somit ausreichend."
    Wenn es wirklich ECHTE 800 nits wären - und nicht so ein BS mit schöngerechneten Werten - dann wäre es eher deutlich über den Durchschnitt. Und das auch bei weit teureren Geräten.
    Realistisch gesehen wird das Display diese Helligkeit aber wahrscheinlich auch nur in winzigen Ausnahmesituationen schaffen - wenn überhaupt.

    Übrigens sind Kanten und Ecken nicht das Gleiche ^^
    Das Ding hier kommt sehr wohl mit abgerundeten Ecken, aber eben nicht mit abgerundeten Kanten.

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