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Apple MacBook Air M3: Deutlich schnellerer SSD-Speicher beim Basismodell

MacBook Air nextpit Test 12
© nextpit

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Apple hat das MacBook Air in diesem Monat mit einem schnelleren M3-Chipsatz, der Unterstützung für zwei externe Monitore und Wi-Fi 6E aufgefrischt. Während sich die Verbesserungen auf dem Papier in Bezug auf Leistung und Konnektivität in Grenzen halten, gibt es beim MacBook Air mit M3 (Testbericht) eine bemerkenswerte Verbesserung, die das Basismodell betrifft und von Apple nicht erwähnt wurde.

Das Basismodell des Apple M3 MacBook Air erhält eine höhere Speichergeschwindigkeit

Erinnert Euch daran, dass Apples Basismodell MacBook Air mit M2 (Testbericht) mit 256 GB Speicherplatz kritisiert wurde, weil es eine langsamere SSD-Speichergeschwindigkeit hat als die 512-GB-Variante und das M1-MacBook-Air. Viele Benchmarks zeigten, dass das MacBook Air (M2) mit 256 GB mit einer Lesegeschwindigkeit von etwa 1,6 GB/s auskam und damit weniger als die Hälfte der Datengeschwindigkeit der 512-GB-Variante mit 3,5 GB/s erreichte.

Das Problem wurde in erster Linie darauf zurückgeführt, dass Apple für das MacBook Air mit 256 GB einen einzigen NAND-Chip verwendet, anstatt wie beim M1-MacBook-Air zwei 128-GB-Chips.

Der YouTuber Max Tech fand heraus, dass die Datengeschwindigkeit des neuen MacBook Air deutlich höher ist als die des M2-MacBook-Air. Es erreicht eine Datengeschwindigkeit von 2,8 GB/s, was fast der Geschwindigkeit von 3 GB/s in unserem M3-MacBook-Air mit 512 GB Speicher entspricht. Es ist auch fast doppelt so schnell wie das Vorgängermodell.

MacBook Air mit M3 Dual Monitor Setup
Das M3-MacBook-Air ermöglicht endlich zwei externe Monitore! / © nextpit

Bei näherer Betrachtung der Quelle stellte sich heraus, dass Apple zwei 128 GB große SSD-Chips im M3-MacBook-Air verbaut. Ein Teardown von iFixIt bestätigte ebenfalls das Dual-Chip-Setup auf dem neuesten MacBook Air.

Im Vergleich zum MacBook Pro mit M3 (Testbericht) ist die SSD-Speichergeschwindigkeit des MacBook Air mit M3 allerdings deutlich langsamer, da Apple sich bei den Pro-Modellen für einen moderneren SSD-Chip entschied. Unabhängig von diesem Unterschied ist der Geschwindigkeitszuwachs beim M3-MacBook-Air ein willkommenes Upgrade.

Was die anderen Spezifikationen und den Preis angeht: D MacBook Air mit M3-Chip startet bei 1.299 Euro und verfügt über eine 8-Kern-CPU, während der Grafikprozessor mit bis zu zehn Kernen konfiguriert werden kann und der Arbeitsspeicher von 8 GB bis 24 GB reicht. Es wird in den Größen 13 und 15 Zoll angeboten, wobei Ihr die Wahl habt zwischen den Farben Spacegrau, Mitternachtsschwarz, Starlight und Silber.

Meint Ihr, diese Geschwindigkeitsunterschiede bei SSDs machen für die meisten Nutzer:innen überhaupt einen spürbaren Unterschied? Wir sind gespannt auf Eure Meinung dazu. 

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Zu den Kommentaren (11)
Jade Bryan

Jade Bryan
Junior Editor

Bereits seit 2010 schreibe ich über die Mobilbranche und arbeitete hier für diverse bekannte Blogs und Webseiten, bevor ich schließlich meine eigene Webseite startete. Nach einem Ausflug in die Videoproduktion und Video-Tests von Smartphones bin ich heute zwiegespalten zwischen der Android- und Apple-Welt und interessiere mich für Wearables und Smart-Home-Technik. Das sind auch meine großen Themen, die ich seit 2022 für nextpit covere.

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11 Kommentare
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  • Thorsten Klein 23
    Thorsten Klein vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich kann es nicht verstehen, dass die keinen richtigen CPUs mehr verbauen, nur um sich die Taschen noch voller zu machen.


    • C. F. 79
      C. F.
      • Admin
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Was für eine falsche CPU wurde denn verbaut?


  • Gianluca Di Maggio 57
    Gianluca Di Maggio vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Da wurde NIX erhöht. Man ist nur wieder zum Standard des Macbook Air M1 zurückgekehrt. Ist es eine Verbesserung? Ja. Aber Apple den Arsch zu küssen weil man eine sehr fragwürdige Änderung zurücknimmt wäre schlicht nicht richtig, zumal die Speicheraustattung mit 256 GB in 2024 ohnehin eine bodenlose Frechheit ist, gerade da die Basisversionen alles andere als günstig sind, im Gegensatz zu damals beim M1.


  • Olaf Gutrun 56
    Olaf Gutrun vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Oh gab es ein Update auf Ufs 3.1? 🙄

    Selbst die schnellere Variante ist Langsam.

    Ufs 4 den schon das s23u hat, macht 4.2gb/s theoretisch bis zu 5.

    Mit mehr speed beim selben Datensatz verbraucht ufs 4 auch ganz erheblich weniger Strom.

    Kritisiere ich schon länger auch an den Iphones und das zurecht.

    Die Bauen nun wieder fast zwei Jahre billigeren Speicher ein. Ufs 4 ist bei jedem Android Flagschiff schon seid 2023 mehr oder weniger Standart.


    Nur Apple verschweigt das seinen Kunden gezielt.

    Ein Speicherupgrade von ufs 3.1 zu 4 bringt mehr als jedes Cpu Upgrade!

    Schon lächerlich, wenn Apple den total veralteteten Speicher durch einen angeblich besseren ersetzt welcher auch nicht mehr up to date ist.


    Mein 2 Jahre altes Lenovo macht 7gb/s und davon habe ich 8 Terrabyte.

    Peinlich


    • C. F. 79
      C. F.
      • Admin
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      "Mein 2 Jahre altes Lenovo macht 7gb/s und davon habe ich 8 Terrabyte."

      Ganz toll! Und? Was bringt's?

      route 9Alex


      • Gianluca Di Maggio 57
        Gianluca Di Maggio vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Man hat viel Speicher und schnellen noch dazu. Ist aber auch egal, hier geht es um Macbooks. Gute Änderung aber dass es wieder als Gnade Apples angepriesen wird, obwohl es noch immer viel zu wenig Speicher ist und zudem auch nur ein Schritt zurück zum vorherigen Status Quo, ist peinlich und echt traurig für den Journalismus. Jeder der die Änderung anpreist ist auf Apples Bockmist reingefallen, wie so oft zuvor.


      • C. F. 79
        C. F.
        • Admin
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Nun, niemand muss sich ein Gerät von Apple zulegen.


      • Gianluca Di Maggio 57
        Gianluca Di Maggio vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Mag sein, entschuldigt aber nicht die inakzeptable Ausstattung der "günstigen" Macbooks. Beim M1 Macbook Air war es noch halbwegs okay, aber mittlerweile kostet ein Base-Model fast das doppelte, da fängt es dann doch an echt frech zu werden.


      • C. F. 79
        C. F.
        • Admin
        vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Und bei anderen Herstellern wird's billiger? Und trotzdem: wem die Ausstattung etc. nicht paßt, sollt sich kein MacBook kaufen. Und wer es doch macht, nimmt bewußt die Ausstattung in kauf. Und das Basismodell vom Air M3 kostet aktuell bei Apple 1.199€. Da habe ich wohl verpaßt, dass es das M1 für 599€ gegen hat.


      • Gianluca Di Maggio 57
        Gianluca Di Maggio vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Gut, das 13 Zoll Modell gibt es (relativ) günstig. Hat aber halt auch nur mickrige 256/8 GB als Ausstattung und liegt mit 512/16 GB bereits bei 1700€ rum.. Zum M1 rum fand ich die Macbooks noch interessant, da gab es sie regelmäßig für unter 1000€ und die Kühlung war gut.

        Aber jetzt? Beim Macbook Air M3 wurden von Golem unter Volllast 112°C gemessen, maximal waren es sogar 114°C. Absurd. Alles über 100°C ist schädlich für die Chips, das ist Physik, die kann auch Apple nicht austricksen.

        Und bevor das Argument kommt, man solle das Macbook Pro kaufen, wenn man sein Gerät oft ausreizt: Ja, macht ja auch Sinn! Daher würde eine Drosselung beim Macbook Air auch keinen großen Unterschied machen, die Lebensdauer des Gerätes dankt es einem.

        PS: Das Macbook M1 gab es tatsächlich bei NBB und Alternate teils für solche Preise, nur halt Refurbished, da war die Ausstattung aber auch hinnehmbar. Das Problem bei Apple ist und bleibt der willkürlich hohe Preis für Speicherupgrades, der hinten und vorne keinen Sinn ergibt. Wie du schon sagst, die Leute nehmen bewusst die Ausstattung in Kauf. Nicht weil sie sie toll finden, sondern weil die Upgrades finanziell einfach keinen Sinn ergeben. Das ist eigentlich ziemlich traurig.


      • C. F. 79
        C. F.
        • Admin
        vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        "Hat aber halt auch nur mickrige 256/8 GB als Ausstattung"

        Das ist die Grundausstattung. Viele Nutzer brauchen nicht mehr. Unser MacBook Air hat auch nur 8GB Ram und eine 256er SSD. Wir nutzen das Gerät eher als Schreibmaschine, da reicht das. Wer mehr braucht oder will, muss eben tiefer in die Tasche greifen. Dafür ist Apple aber auch bekannt.

        "Aber jetzt? Beim Macbook Air M3 wurden von Golem unter Volllast 112°C gemessen, maximal waren es sogar 114°C. Absurd. Alles über 100°C ist schädlich für die Chips, das ist Physik, die kann auch Apple nicht austricksen."

        Das sind Testbedingungen, die Du im normalen Gebrauch eigentlich nie erreichst. Und wer einem MacBook mehr abverlangen muss, greift eben zu den potenteren MacBook Pros.

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