Apps teilen mit Google Nearby Share – wir zeigen Euch, wie das geht

Apps teilen mit Google Nearby Share – wir zeigen Euch, wie das geht

Im August 2020 hat Google mit Nearby Share eine native Freigabefunktion für Android-Geräte eingeführt. Ursprünglich entwickelt, um allgemeine Dinge wie Bilder, Links und Kontakte zu teilen, ließ uns Google im Dezember 2020 wissen, dass die App bald aktualisiert werden würde, um dann auch App-Sharing zu unterstützen. Getreu dem Versprechen wurde die Funktion in der neuesten Version des Google Play Store ausgerollt. In diesem kurzen Artikel erklären wir Euch, wie Ihr Apps mit Nearby Share auf Android-Smartphones teilen können.

  • Funktioniert auf Android-Smartphones, auf denen die Version 24.0 oder höher des Google Play Stores läuft
  • Nicht alle Apps sind zum Senden verfügbar
  • Sehr einfacher Prozess des Sendens und Empfangens

Das Herunterladen einer App aus dem Google Play Store ist ein recht einfacher Vorgang. Aber Google will den Prozess noch einfacher machen für Leute, die schnell eine coole App mit Freunden und Familie teilen wollen.

Teilen von Apps in Google Play mit Nearby Share

Um eine App aus dem Google Play-Store mit Nearby Share zu teilen, geht folgendermaßen vor

Bevor Ihr anfangt: Beachtet, dass Ihr sicherstellen müsst, dass Bluetooth und Standortdienste sowohl auf dem sendenden als auch auf dem empfangenden Gerät aktiv sind.

  • Öffnet den Google Play Store, tippt auf die drei Linien, um das Menü aufzurufen und klickt dann auf "Meine Apps und Spiele".
  • Geht dann auf den Reiter "Teilen" und wählt "Senden". Gebt alle erforderlichen Berechtigungen frei.
  • Es wird nun eine Liste von Apps angezeigt, die gesendet werden können.
Nearby Share 1
Wir zeigen Euch, wie Ihr Apps mit Googles Nearby-Share-Funktion teilen könnt / © NextPit
  • Wählt so viele Apps aus, wie Ihr teilen möchtet und klickt dann auf das Teilen-Symbol (Papierflieger) in der oberen rechten Ecke.
  • Öffnet nun den Google Play Store auf dem Empfängertelefon und geht ebenfalls auf den Menüpunkt "Teilen" und wählt dort "Empfangen".
  • Auf dem Absendertelefon wird der Name des Empfängertelefons angezeigt, und alles, was jetzt noch getan werden muss, ist, das Empfänger-Smartphone auszuwählen und den Kopplungscode zu bestätigen. Ihr müsst dafür nichts eintippen. Drückt einfach die Empfangstaste auf dem Empfänger-Gerät und die App wird schnell übertragen.
  • Nach der Übertragung habt Ihr die Möglichkeit, alle Apps zu installieren oder eine oder mehrere Apps auszuwählen und nur diese zu installieren.
Nearby Share 2
Das Teilen von Apps aus dem Google Play Store ist eigentlich ganz einfach / © NextPit

Beachtet dabei, dass nicht alle installierten Apps auf Eurem Handy für die Freigabe geeignet sind. Das gilt vor allem für Apps, die Ihr per Sideloading installiert haben oder für kostenpflichtige Apps.

Während manche Nutzer diese Art der Freigabe von Apps vielleicht als etwas umständlich empfinden, finden wir sie extrem nützlich für Leute, die über langsamere Internetverbindungen verfügen oder nur begrenzte Daten für App-Installationen verwenden können. Der Prozess ist überraschend schnell für mehrere App-Installationen und wird so künftig sicher von vielen Menschen auf der ganzen Welt genutzt werden.

Was haltet Ihr von dieser neuen App-Sharing-Funktion? Könnt Ihr Euch vorstellen, diese ebenfalls zu nutzen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Quelle: 9to5Google

Neueste Artikel

45 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Also ganz konkret:
    Ich habe das oben beschriebene Verfahren mit Nearby ganz praktisch auf zwei Geräten mit Andro11 nachgestellt.
    Bei beiden "STANDORT AUS" -
    bei beiden "BLUETOOTH" AN -
    Fazit: Klappt einwandfrei!
    Ganz ohne Standortberechtigung!

    Die ganze Diskussion hättet ihr euch sparen können...


  • Dass man auch die Standortdienste aktivieren muss, ist schon sehr clever von Google. Da bekäme Google wenigstens auch die Daten von Leuten die den Standort sonst immer deaktiviert
    haben.

    lolo


  • Wieso denn Standortdienste? Meine Güte....


    • Weil Google Dämlich ist und vor Jahren die Berechtigung für Bluetooth in den für Standort integriert hat. Die Funktion braucht Zugriff auf Bluetooth und deshalb muss man die Berechtigung für den Standort freigeben 🤷🏻‍♂️


      • Das ist tatsächlich dämlich....


      • Ist das dämlich....oder Absicht?


      • Wahrscheinlich beides, so wie man Google kennt...


      • Auf jeden Fall ist es Absicht gewesen, denn aus Versehen programmiert sich so etwas ja nicht. Aber es als daemlich hinzustellen ist schon sehr gewagt. Die Programmierer haben seinerzeit eine Entscheidung getroffen, die zu der Zeit auch sicher eine Daseinsberechtigung hatte. Dummerweise aendern sich viele Sachen und vieles ist im nachhinein nicht so einfach wieder zu aendern.


      • @Martin
        Wieso ist das gewagt?
        Wegen dieser Idiotie sind schon mehrere Situationen entstanden, wodurch - wie hier - die Frage aufkam, wieso dieser oder jener Dienst denn bitte den Standort wissen muss. Das gleiche war auch bei der Corona-Warn-App der Fall, als alle plötzlich laut aufgeschrien und auf Facebook und WhatsApp geteilt haben, dass die App den Standort wissen will, obwohl sie nur Zugriff auf Bluetooth braucht und auch nutzt.

        Es ist einfach dumm zwei so komplett verschiedene Berechtigungen in einer Zusammenzufassen und dann auch komplett intransparent zu benennen. Würde die Berechtigung "Standort und Bluetooth" heißen, wäre das immer noch dämlich, weil beides in einem ist, aber es wäre transparanter.
        Für jemanden, der sich damit nicht auskennt und das sind offenbar auch in der Tech-Welt viele, hat man aber keinerlei Einsicht darüber, dass bei "Standort" auch die BT-Berechtigung mit drin steckt.

        Wer auch immer diese Idee bei Google hatte, hätte SOFORT merken sollen, wie dumm das ist. Es war von Anfang an klar, dass diese Idee dämlich ist. Nicht erst Jahre später.


      • Was fuer ein Aerger fuer uns, dass Du nicht bei Google arbeitest. Wir haetten ein so tolles BS.


      • @Tim
        In Zukunft einfach nichts mehr erklären. Du siehst ja selbst, man bekommt nur blöde Kommentare dazu.


      • Die Begründung von Android ist wie folgt:

        "Your app needs this permission [Location] because a Bluetooth scan can be used to gather information about the location of the user. This information may come from the user's own devices, as well as Bluetooth beacons in use at locations such as shops and transit facilities."

        Damit will ich nicht sagen, dass ich die Implementierung gut finde, aber es gibt einen Zusammenhang zwischen Standort und Bluetooth, was dem Nutzer durch diese Verknüpfung bewusst gemacht werden soll.

        muwe


      • @Olele
        Es gibt keinen Zusammenhang von BT und Standort. Gab‘s nie, wird's nie geben. Wenn eine App Zugriff auf BT braucht - so wie das hier oder die Corona-Warn App - braucht und nutzt sie ausschließlich BT und NICHT den Shandort. Bei iOS und allen anderen Systemen gibt's ja auch nur das eine oder das andere. Nur bei Android wird es zusammengefasst.

        Als nächstes fasst Google bestimmt die Berechtigung für Kontakte und Kamera zusammen, weil man mit der Kamera ja theoretisch ein Kontaktbild aufnehmen kann und deshalb muss Mann das zusammenfassen. Gleiche Logik.


      • "Weil Google Dämlich ist und vor Jahren die Berechtigung für Bluetooth in den für Standort integriert hat."
        Das ist mir ja völlig neu und unbekannt. Wenn ich aufgefordert werde, die Standortdienste zu aktivieren, dann wird der Standortdienst aktiviert - und nichts anderes.

        Seit ich Android benutze, ist die Aktivierung der Standortdienste und die Aktivierung von Bluetooth völlig voneinander getrennt.

        Und wenn ich aufgefordert werde, Bluetooth zu aktivieren, dann wird auch nur Bluetooth aktiviert.

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur ich mit allen meinen Geräten davon betroffen bin. Daher halte ich diese Aussage für ein dämliches Märchen.


      • Ich habe jetzt mal recherchiert und es ist so:

        Die Beacons-Technologie, die auch im Kommentar von Oleole erwähnt ist, ermögicht eine genaue Standortbestimmung durch ein Zusammenspiel von Bluetooth Low Energy (BLE) und GPS. Besonders in Gebäuden wird diese verwendet. Smart-Home Geräte zur Kommunikation irgendwie auch.

        Und die Gelegenheit hat Google vermutlich in Android 6 am Schopfe gepackt und das beides bei Berechtigungen kombiniert, denn sowas kann man dem Nutzer natürlich nicht zumuten, dass er ein Mal mehr auf "Zulassen" klicken muss...
        Nein, natürlich hat Google da ein eigenes Interesse dran und hat das deswegen vielleicht seit Android 6 so gelassen. Aber abgesehen davon ist es natürlich unabhängig voneinander und ein recht scheinheiliger Grund.

        In einigen Foren von App-Entwicklern (z.B. von Apps zur Steuerung von Sound-Systemen, die BLE brauchen) hat es da auch beunruhigte User deswegen gegeben, die App-Entwickler haben allerdings versichert, sie hätten keinerlei Zugriff auf den Standort und würden auch keine Standortdaten sammeln. Das ist bestimmt auch dei der Corona-Warn-App der Fall, da diese sicherlich nur im Hintergrund BLE nutzt und nicht das normale batteriefressende Bluetooth, das eine ganz andere Antenne hat.

        Also wahrscheinlich eine Mischung aus Absicht und Dämlichkeit...


      • @Tim

        Doch es gibt einen Zusammenhang, weil über Bluetooth auch Standortbestimmungen möglich sind. Deshalb hab ich auch extra die Textpassage zitiert, die diesen Zusammenhang erklärt.

        Für den Nutzer ist das zugegebenermaßen verwirrend, weil er bei Standortbestimmung vor allem an GPS denkt. Aber tatsächlich werden unterschiedliche Dienste, wie auch Bluetooth, dafür verwendet.

        Ich kann nicht sagen, ob und wie iOS verhindert, dass Standort-Informationen über aktiviertes Bluetooth und gleichzeitig deaktivierte Standort-Dienste verraten werden?


      • @Tenten .... Tim erklaert nichts, er stellt seine eigene Meinung mal wieder als das einzig Wahre dar.
        @Tim ... Wann hast Du das letzte Mal etwas in diesem Umfang programmiert und kannst im nachhinein behaupten, dass jede Entscheidung diesbezueglich einwandfrei war ? Ich schaetze mal, dass hast Du noch niemals in Deinem Leben getan.


      • Ich glaube, Tentens Kommentar war auf eine der ersten Kommentare von Tim zu diesem Thema bezogen, wo er eindeutig etwas erklärt hat.


      • "Nur bei Android wird es zusammengefasst."
        Nein, nein und nochmals NEIN!

        Da ist nichts zusammengefasst. Wenn ich Bluetooth aktivieren möchte, muss ich dazu NICHT die Standortdienste aktivieren. Dazu aktiviere ich Bluetooth - was auch sonst?

        Und wenn ich die Standortdienste aktiviere, dann bleibt mein Bluetooth davon völlig unberührt!

        Was soll denn dauernd dieses dämliche Märchen?!?


        Google selbst sagt das z.B. wie folgt:

        "
        Probleme beim Teilen von Inhalten beheben

        ...

        - Prüfen Sie auf beiden Smartphones, ob Bluetooth aktiviert ist.

        - Prüfen Sie auf beiden Smartphones, ob die Standortermittlung aktiviert ist.
        "
        ( support.google.com/android/answer/9286773?hl=de )

        Wenn das zusammengefasst WÄRE - wozu sollte ich dann EINE Aktivierung (Standortdienste UND GLEICHZEITIG Bluetooth) gleich zwei MAL prüfen?!?
        DAS wäre dämlich.


        ...gibt es denn hier nur noch iPhone-User, die von Android keine Ahnung haben und so einen schwachsinnigen Mist verbreiten?

        muwe


      • @Martin
        Oh sorry, dass ich eine TATSACHE als Fakt hinstelle. Nur weil DU das nicht akzeptieren kannst und dann wieder mit "der stellt seine Meinung als das einzig Wahre hin mimimi" ändert das nichts daran.

        Und wieso bitte muss ich etwas programmiert haben, um Kritik zu üben? 😂 Junge ich bin EINE Person - kein Multimilliarden Dollar-Konzern, der über sowas nachdenken können sollte. Als Google diese Berechtigungen zusammengelegt hat, war VON ANFANG AN klar, wie dämlich das ist. Und sowas sollte intern bei Google auch der Fall sein - bevor man es veröffentlicht.

        lolo

Zeige alle Kommentare
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!