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Google Pixel 7 Pro: KI demonstriert 30-fachen Zoom

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Google hatte vergangene Woche aus dem New Yorker Stadtteil Williamsburg, unter anderem das Google Pixel 7 Pro präsentiert. Eines seiner Highlights ist der 30-fache "Super-Resolution-Zoom" der 48-Megapixel-Telephoto-Kamera. Dessen auf künstlicher Intelligenz resultierenden Ergebnisse, hat der Konzern nun mit beeindruckenden Aufnahmen des One World Trade Centers demonstriert.

  • Das Google Pixel 7 Pro bietet einen "Super-Resolution-Zoom".
  • Erste Testfotos zeigen den 30-fachen Zoom.
  • Google verbaut einen schlechteren Bildsensor zum Pixel 6 Pro.

KI beeindruckt bei "Super-Resolution-Zoom"-Aufnahmen des Google Pixel 7 Pro

Das Google Pixel 7 Pro kann ab sofort ab 899 Euro vorbestellt werden. Mit an Bord der neue Tensor-G2-Prozessor und ein Dreifach-Kamerasystem. Auch in diesem Jahr ist der dominante Kamera-Steg über die gesamte Breite ein optisches Alleinstellungsmerkmal. Diese Kombination und der durch das SoC (System on a Chip) unterstützen künstlichen Intelligenz, ermöglichen dem Pro-Flaggschiff der Pixel-Serie Foto-Ergebnisse, welche eine DSLR-Kamera unnötig machen. So zumindest die Meinung aus Mountain View, während der "Made by Google"-Präsentation vergangene Woche.

"Dies sind einige der letzten Grenzen der Smartphone-Fotografie, wo Telefone nicht in der Lage waren, die Qualität einer DSLR wirklich zu reproduzieren," so Alexander Schiffhauer, Group Product Manager bei Google.

Klar das hier ein jeder an Marketing typische Übertreibung denkt. Das dem aber nicht so ist, will der Konzern nun an beeindruckenden "Super-Resolution-Zoom"-Aufnahmen des One World Trade Centers demonstrieren.

Das Setup der Triple-Kamera besteht aus einer 1/1.3 Zoll großen 50-Megapixel-Hauptkamera mit einer Blendenöffnung von f/1.85. Die Pixelgröße beträgt hier 1,2 Mikrometer. Dieses Objektiv ist in der Lage mit einem Sichtfeld von 82 Grad, Aufnahmen bis zu einer 2-fachen Vergrößerung verlustfrei zu speichern. Diese werden wie bei dem Apple iPhone 14 Pro (Max), als 12,5-Megapixel-Aufnahmen erstellt und der Crop mit einer künstlichen Intelligenz bearbeitet. 

Weiterhin gibt es eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, dessen Sichtfeld 125,8 Grad beträgt und eine Blende von f/2.2 liefert. Und unser heutige Hauptakteur ist eine 48 Megapixel auflösende Telezoom-Kamera. Bei einem Sichtfeld von 20,6 Grad beträgt die Pixelgröße 0,7 Mikrometer (kleiner als beim Pixel 6 Pro) und eine Blende von f/3.5. Entscheidend ist aber der 5-fache verlustfreie und KI-unterstütze 30-fache "Super-Resolution-Zoom". Sowohl die Haupt- als auch die Telezoom-Kamera besitzen eine optische Bildstabilisierung. 

Ab einem 20-fachen Zoom kommt die sogenannte Google "Zoom-Fusion"-Technologie zum Einsatz. Diese produziert aus allen drei Kameras und streng geheimen Machine-Learning-Algorithmen ein Foto. Die Ergebnisse sehen wir oben und können meiner Meinung nach durchaus begeistern.

Mehr zum Google Pixel 7 und 7 Pro

Und was haltet Ihr von den Zoom-Aufnahmen? Hinterlasst uns gern Eure Meinung in den Kommentaren.

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Matthias "MaTT" Zellmer

Matthias "MaTT" Zellmer

MaTT, als Gründer von Android TV, später GO2mobile (weil man sich nicht mit Google anlegt), fühlt sich eher von den kreativen und künstlerischen Freuden des Lebens angezogen. Doch Palm-, Qtek 1010- und HTC-Hero-Konsorten begleiteten den Opa der NextPit-Liga schon sein ganzes Leben lang. Warum dann nicht auch drüber schreiben? Matthias, wie ihn einst seine Eltern getauft hatten, behauptet von sich alles zu können, aber nichts richtig. Dazu gehören seit knapp 30 Jahren grafische, musikalische und videotechnische Produktionen. Android in seiner überwältigenden Vielfalt ist sein Steckenpferd. Apple und sein verschlossenes Ökosystem nur unter Protest.

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19 Kommentare

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  • Nowak vor 1 Monat Link zum Kommentar

    KI = Künstliche Intelligenz.
    Die Kamera interpretiert in den Zoom nur also das hinein, was die "glaubt" zu sehen.
    Referenzbilder anderer Nutzer und Fotos werden herangezogen und daraus ein Bild gebastelt. Mal funktioniert es besser, mal schlechter. Kommt halt immer darauf an, was Google schon "kennt".

    Ein echter Zoom vergrößert das, was man sieht und nicht das, was da sein könnte.

    Mein Fazit: Schaut schick aus, aber die letzten drei Vergrößerungen kann man sich schenken. Es sei denn, man schaut sich das Bild nur auf dem Smartphone an.
    Echte Kameras machen Zoomfotos, die man auch ausdrucken kann.


    • Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Korrekt. Nur werden die weitaus meisten Fotos mittlerweile gar nicht mehr ausgedruckt, sondern maximal in den sozialen Medien geteilt. Ich wage sogar zu behaupten, dass viele der heutigen Selfie-Fetischisten noch nie auch nur ein Foto ausgedruckt haben. Wozu auch? Das abenteuerliche eigene Leben - und dabei ganz wichtig: das eigene Gesicht - soll schließlich in Echtzeit auf Insta & Co. geteilt werden. Und auch Tante Inges Geburtstag wird nicht mehr beim Dia-Abend, sondern in der familiären Facebook- oder WhatsApp-Gruppe zelebriert.

      Menschen, die sich zu Hause tatsächlich ein Foto des One World Trade Centers an die Wand hängen wollen, werden wohl in den weitaus meisten Fällen eine Kamera für die Aufnahme nutzen.


  • Sabrina vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ist denn mal bei der Lautstärkeregelung was geändert worden?
    Mein Samsung - auch Android - hat nämlich viel zu große Lautstärkesprünge, weil es von noch zu leise in der nächsten Stufe auf deutlich zu laut geht. Es ist ganz bestimmt nicht gehörschonend, wenn man eine zu große Lautstärke wählen muss.
    Warum wird das nie kritisiert?


  • Sabrina vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich habe es mir gerade angeschaut. Die Lensflares bei der UWW überzeugen nicht gerade. Auch wirkt das Foto überschärft.
    5x Zoom und 10x Zoom sind völlig verschwommen. 30x sieht auch nicht gut aus. 2x und 3x Zoom so la la. 7x Zoom interessanterweise einigermaßen scharf. Also zu den herkömmlichen Kameras ist da wohl noch Luft. Scheint mit einer Betaversion der Kamera aufgenommen zu sein.

    Bei der UWW muss man was machen bei der Optik. Das geht so nicht.

    Auch sollte man den 2x Zoom vorläufig noch mit einer gesonderten Kamera abdecken, da die Optik die 48 Mpx Auflösung in der Mitte nicht bringt. Es ist unscharf

    Leider sind es eben doch Werbeversprechen, was den Zoom betrifft.

    Was nützt mir denn dieser Zoom, wenn die Kamera schon bei der normalen Fotografie scheitert, weil
    - UWW hat Lensflares und ist unscharf und diese Unschärfe wird mit Software überschärft, OIS fehlt.
    - 2x Zoom nicht gut ist,

    Insgesamt erscheint es mir nicht sinnvoll, vom Pixel 5 zu wechseln.


  • Rennschnecke vor 1 Monat Link zum Kommentar

    @ MaTT: Die 5er Reihe der Pixels verwendete doch noch anstelle eines eigenen Lautsprechers am Ohr eine beim Telefonieren unbrauchbare (weil zu leise) Schallübertragungs- bzw Vibrationstechnik. Ist man davon wenigstens schon abgekommen?


    • Matthias "MaTT" Zellmer
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Interessante Frage, die ich an Camilla (Pixel 7 Pro) und Antoine (Pixel 7) weiterleite, welche die beiden Smartphones gerade testen. Antwort folgt also in Kürze,


    • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Davon ist so ziemlich jeder Hersteller abgekommen, weil das System komplett idiotisch war.
      Man braucht statt eines Lautsprechers einen Vibrationsmotor. Man spart sich also nicht das geringste an Platz und zudem ersetzt man damit nur die Hörmuschel. Einen "richtigen" Lautsprecher für lautere Wiedergabe usw. sind diese Systeme unbrauchbar bzw. waren immer tausend mal leistungsschwächer.
      Völlig sinnlos.


      • Rennschnecke vor 1 Monat Link zum Kommentar

        @Tim: Beantwortet das nun meine Frage mit ja oder nein?


  • Conjo Man vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Herausragende Zoom Ergebnisse für ein Smartphone m.M.n

    Was die anderen Fotos betrifft...das haben jedoch andere Handykameras in der Vergangenheit auch zeigen können mit Einsatz des optischen Zooms. Lediglich der Part mit dem Zoom-Fusions "Kompensator" legt hier ab 20-facher Digitalaufnahme die Messlatte in neue Sphären für mich persönlich - wenn das alles tatsächlich der Fall ist ohne Nachbearbeitung oder ähnliches.


  • Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich hatte diese Fotos - und auch welche der Golden Gate Bridge - bereits gesehen. Wirklich beeindruckend, was Google hier aus seinem Smartphone herauskitzelt. Wenn die Bilder tatsächlich exakt so aus dem Pixel kommen, kann die klassische Reisezoom-Kamera künftig getrost daheim bleiben. Und auch Paul Piepenkötter kann in Ruhe vom Fenster aus den Buchfink im Garten fotografieren.

    Natürlich wird auch hier wieder in die Tausendfache Vergrößerung gegangen und chromatische Abberationen und Artefakte gezählt werden - aber dieses Schicksal teilen sich ja grundsätzlich die meisten Kamera-Smartphones. Da müssen die Verfechter des Pixel-Peeping wohl auch weiterhin mit ihrer 10-Kilo-Ausrüstung auf Tour gehen.


    • Matthias "MaTT" Zellmer
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Sehe ich genauso wie du.
      In Sachen KI und Software, macht niemand so schnell Google etwas vor.
      Die Golden Gate Bridge hatte ich auch gesehen, fand ich aber im Maxzoom nicht mehr so gut wie das One World Trade Center.

      Olaf


    • Sabrina vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Dasselbe hatten vormals die üblichen Verdächtigen in den DSLR-Foren geschrieben. Pixelpeepen geht gar nicht! Dann geht es auch gar nicht, mit der betreffenden Auflösung zu werben.
      Und selbstverständlich ist es an der Zeit, auch Lensflares und CAs zu kritisieren.

      Schauen Sie sich die Bilder überhaupt an, oder stand es für Sie von vornherein fest, dass sie die Kamera loben würden? Den Eindruck kann man ja angesichts der verschwommenen Aufnahmen bei 5x und 10x Zoom haben.
      Im übrigen sind an der Turmspitze rechts sehr deutliche Artefakte zu sehen, auch schon ohne Zoom. Das ist nicht gerade überzeugend. Da wird wieder viel über DXO geschimpft werden.


      • Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ich kann Sie einfach nicht mehr ernst nehmen, da irgendwie immer dieselbe Platte abgespielt wird. Lens Flares hier, unscharfe Elemente dort - als würde Nikon neuerdings auch Smartphones vertreiben. Tun sie aber nicht.

        Sie suchen offenbar eine Vollformatkamera im Smartphone-Format, was schon rein physikalisch auch in Jahren noch schwierig werden dürfte.

        Die Kirche im Dorf zu lassen ist Ihr Ding definitiv nicht, völlig egal, um welches Smartphone es sich letztlich auch handelt: Chromatische Aberrationen, Artefakte und Lens Flares sind dabei die Lieblingsbegriffe.

        Die wenigsten Berufsfotografen werden ein Smartphone für ihre Arbeit benutzen - auch wenn es beim einen oder anderen Motiv mitunter sogar reichen würde (Stichwort Tagesreportage, dafür bedarf es keiner technischen oder sonstigen Kunst. Für das Foto vom Brand der Dorfkirche in Stenkelfeld dürfte ein heutiges Smartphone locker die Voraussetzungen der örtlichen Tageszeitung erfüllen.).

        Für die weitaus meisten alltäglichen Anwendungen des berühmten Otto Normalverbrauchers reichen die Kameras selbst weitaus günstigerer Smartphones mittlerweile locker aus. Für höhere Ansprüche werden Kameras auch weiterhin ihre Berechtigung haben, für berufliche Belange ohnehin.

        Alleine die Tatsache, dass man mittlerweile auf engstem Raum Systeme zur Verfügung stellt, die Zoomstufen wie 30-fach überhaupt ermöglichen, war vor wenigen Jahren noch undenkbar. Was das ewige Gekrittel mit Fotografenauge daran soll, erschließt sich mir nicht, muss es aber auch gar nicht. So hat eben jede/r ihr/sein Hobby, und wenn es auch nur stetiges Kritisieren ist.

        Mit einer Hasselblad oder Leica lässt es sich nur schwerlich im Internet surfen, telefonieren fällt auch eher schwer. Dies wird von Kameras aber auch gar nicht erwartet, weil sie nur eine einzige Aufgabe haben: zu fotografieren. Und auch dabei gibt es extreme Qualitats- und Preisunterschiede.

        Smartphones sind Allrounder, die mehrere Jobs auf einmal erledigen. Mit einer Rechenpower, die jede Kamera Lichtjahre hinter sich lässt. Es ist daher per se unsinnig, hier einen permanenten Vergleich des Spezialisten mit dem Allzweckgerät anstreben zu wollen. Da kann der Allrounder naturgemäß in der Spezialdisziplin nicht mithalten. Bis auf weiteres hat man also nur die Möglichkeit, ein plus minus 200 g schweres Gerät einerseits oder eine mehr oder minder schwere Systemkamera mit zwei bis drei Wechselobjektiven andererseits mit sich zu führen, um für die meisten Situationen gewappnet zu sein (denn die Bildqualität eines Universalzoomobjektivs reicht vielen dann ja auch wieder nicht aus).

        Die Verkaufszahlen der letzten Jahre zeigen dabei wohl eindeutig, wohin die Reise für die Verbraucher geht. Die pure Kamera wird zunehmend eine Nische im professionellen Bereich sowie für ambitionierte Hobbyknipser abdecken.

        Was schließlich Googles Werbung betrifft: Überraschung, es ist Werbung! Per Definition also "die Verbreitung von Informationen in der Öffentlichkeit oder an ausgesuchte Zielgruppen durch meist gewinnorientierte Unternehmen". Denn auch Ariel wäscht bekanntlich nicht nur sauber, sondern rein.


      • Sabrina vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Genau - kritisieren geht gar nicht! Es ist alles bestens und die Kritiker einfach nur Arschlöcher.
        Im übrigen ist die Qualität der Hauptkamera des Pixel 5 sehr gut. Da besteht also durchaus auch Vergleichsmöglichkeit auf Smartphone-Ebene. Auch das neue I-Phone liefert im RAW sehr beachtliche Qualität. Aber das ist dann ja sicher auch der Vergleich von Äpfeln mit Birnen.


      • Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Nicht missverstehen, womöglich habe ich es auch einfach zu hart formuliert, wofür ich dann an dieser Stelle um Entschuldigung bitte: Das war keine Kritik an der Kritik als solcher, sondern lediglich eine an einer aus meiner Sicht schlicht überzogenen Erwartungshaltung. Es ist alleine technisch (derzeit?) nicht möglich, mit einer Smartphone-Kamera mit der optischen Abbildungsqualität eines 30 oder mehr Zentimeter langen Teleobjektivs (hier in Bezug auf "Zoom" des Pixel 7 Pro) mitzuhalten. Das ist aber auch gar nicht die Aufgabe eines Smartphones, welches dafür wiederum Software-Kniffe als Ausgleich anbietet, bei denen jede Kamera passen muss. Und wäre es doch möglich, kein Berufsfotograf würde weiterhin freiwillig seine kiloschwere Ausrüstung im Fotorucksack mit sich herum schleppen wollen. Mit Ausnahme derjenigen natürlich, für die Fotografie auch ein haptisches Erleben ist. Was gar nicht so selten in der Argumentation pro Kamera vorkommt.


      • Sabrina vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Na ja - vielleicht bin ich in meiner Kritik auch zu hart. Zwischenzeitlich habe ich mir das Video von Google angeschaut, in dem das Smartphone vorgestellt wird. Ich würde es mal so formulieren: Google hat sich für moderne Technologien und geringere Kosten für Hardware entschieden. Ich hätte eher konservativ für die bessere Qualität entschieden. Bei Google meint man, mit einem 2x Zoom Objektiv wäre das Gerät zu klobig geworden. Das Sams Ung galaxy S10 hat ein 2x Zoom und ist nicht globig, fällt allerdings bei wenig Licht in der Qualität stark ab. Tagsüber ist diese Kamera aber erstaunlich gut.

        Der Vertreter von Google sprach auch an, dass man Fotos mit allen drei Kameras macht und diese kombiniert. Klingt technisch interessant, ist aber nicht so neu. Das macht Huawei schon seit Jahren, Samsung macht das auch. Das Problem dabei ist aber, dass es sehr kompliziert und rechnerisch sehr aufwendig ist, diese Bilder sauber aufeinander zu legen und im Detail so zu verzerren, dass es mit dem Bildinhalt der Fotos aus der anderen Komera deckungsgleich ist.. Die Gefahr von Fusionsartefakten ist dabei sehr groß. Und es dürfte etwas länger dauern bis das fertige Foto berechnet ist. Auch hier hätte ich mich eher für die bessere Qualität auf dem konservativen Weg entschieden.

        Der High Resolution Zoom erscheint gegenüber den Vorgängermodellen verbessert. da war der 3-fach Zoom nicht so la la sondern nicht mehr zu gebrauchen. Der 2-fach High Resolution Zoom war deutlich schlechter als der optische Zoom des Sams S10. Aber man konnte noch damit leben, wenn man die Bilder auf die full-HD Auflösung des Monitors verkleinerte.

        Ich bleibe allerdings dabei, dass sich Google um bessere Optiken kümmern muss, um endlich das Problem Lens flares in den Griff zu bekommen. Da sind die meisten anderen Hersteller sichtbar besser.

        Ebenso gehört auch in die UWW-Kamera eine optische Bildstabilisierung, wenn man nachts scharfe Bilder haben will.

        Bei den Vorgängern waren auch die Chromatischen Aberrationen, die bei herkömmlichen Kameras schon seit fast 10 Jahren standardmäßig korrigiert werden, auffällig. Es gibt Smartphones, die da besser sind. Auch da war Verbesserungsbedarf.

        Ich freue mich über die Fortschritte, die Google hier macht, aber ich fürchte, ich werde das Pixel 7 Pro letztlich nicht kaufen, weil es noch zu viele Schwächen aufweist, die nach dem heutigen Stand der Technik lösbar sind, ohne dass die Preise durch die Decke gehen.


      • Sabrina vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Es gibt ein paar Sachen, wo das Smartphone vorläufig weiter deutlich im Nachteil sein wird: Bewegliche Motive.
        Das liegt einfach daran, dass die Smartphones mehrere Bilder zu einem zusammenfügen. Bei ausreichenden Lichtverhältnissen sind die Smartphones aber auch da schon ganz gut.


      • Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ja, in der Disziplin hatte - zumindest bei nachlassendem Licht - auch mein Pixel 6 Pro so seine Probleme. Allerdings kann ich jetzt nicht unbedingt behaupten, dass mein derzeitiges S22 da besser wäre. Vielleicht in der Exynos-Variante, ich habe die mit Snapdragon. Auch für das Pixel 7 Pro erwarte ich da keine nennenswerten Fortschritte. Da ich aber fast ausschließlich Landschaft und Architektur bevorzuge, kann zumindest ich ganz gut damit leben. Unsere Katzen schlafen meist, wenn nicht, weiche ich lieber auf Video aus. 🙃


      • Conjo Man vor 1 Monat Link zum Kommentar

        @Sabrina
        @Olaf

        Ich finde es gut, wie ihr beiden eure sachlich kritische Meinung hier vertreten habt indem ihr Stellung dazu bezogen habt und gegenseitiges Verständnis aufgebracht habt.

        Weil es zwischen euch beiden ja hauptsächlich um die Kameras vom Pixel 7 Pro ging, bin ich selber echt gespannt auf den Kameratest vom Stefan :-)

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