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Samsung Galaxy S20 im Test: Die inneren Werte zählen

Update: Vollständiger Test
Samsung Galaxy S20 im Test: Die inneren Werte zählen

Es ist wieder soweit. Wir befinden uns in genau der Zeit des Jahres, in der Samsung Frühjahrsputz betreibt und die Smartphones seiner S-Serie aufbessert. Für den kalten Sprung ins Jahr 2020 überspringt der Hersteller ganze neun Zahlen und landet vom S10 direkt beim S20. Auf ein S20e, das das alte S10e ersetzt, müssen wir dieses Jahr (aus Gründen von Marktstrategien) verzichten. Hier folgt Samsung dieses Jahr Apple und macht sein Basis-S20 zum günstigsten Gerät der Reihe. Das S20+ und das S20 Ultra werden preislich über dem S20 stehen. Hier lest Ihr meinen kompletten Test des S20.

Bewertung

Pro

  • Fühlt sich kompakt an
  • Subtile Display-Kurven
  • 120 Hz-Display
  • Guter Multitasker
  • Schnelles Aufladen

Contra

  • Space Zoom nur eine Spielerei
  • Kein 120-Hz Display bei QHD+
  • Noch zu teuer

Samsung Galaxy S20: Preis und Verfügbarkeit

Das S20e fällt dieses Jahr zwar weg, dennoch bleibt Samsung den drei Modellen für seine neueste Flaggschiff-Reihe treu. Beim normalen S20 können wir uns zwischen 8 GB RAM / 128 GB Speicher oder 12 GB RAM / 128 GB Speicher entscheiden. Wie teuer das S20 ist, hängt davon ab, ob es 4G- oder 5G-fähig ist. Ersteres kostet 899 Euro, für ein 5G-Smartphone zahlt Ihr hier 999 Euro.

Bei den Farben habt Ihr die Wahl zwischen Cosmic Grey, Cosmic Black, Cloud Blue oder Cloud Pink. Für meinen Test stand mir die Cloud Blue Version zur Verfügung. In Europa haben wir das Glück, dass sowohl die 4G- als auch die 5G-Variante dieses Smartphones in allen drei Farben erhältlich sind. Das ist durchaus zukunftssicher. Auf der anderen Seite weiß Samsung aber (wie alle anderen Smartphone-Unternehmen auch) nur zu gut, dass noch einige Zeit ins Land ziehen wird, bis sich der 5G-Trend flächendeckend durchgesetzt hat.

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Diese Farbe des Samsung Galaxy S20 nennt sich Cloud Blue. / © NextPit

Die größten Veränderungen findet Ihr unter der Haube

Vielleicht ging Samsung mit der holprigen Einführung des Galaxy Fold und des neu erschienenen Galaxy Z Flip ein Risiko ein – mit dem neuen Galaxy S20 fährt der Hersteller jedoch eine sehr viel konservativere Schiene. Die Zeiten von auffälligen Twilight-Effekten und der reflektierenden Note-Serie sind vorbei, während eine schlichte, und wenn ich ehrlich sein soll, eher langweilige Ausführung nun Realität ist. Dreht man das S20 aber einmal um, zeigt die Kamera, dass die neue S20-Serie alles ist – aber sicher nicht konservativ.

Samsung beweist mal wieder, dass es nicht auf das Äußere ankommt. Denn auch beim neuen S20 liegt unter dem faden Äußeren eine beeindruckende Hardware. Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor ist wieder unter das Display zurückgekehrt, daneben sind alle Geräte aus der Reihe nach IP68 zertifiziert, sodass sie vor Wasser- und Staub geschützt sind.

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Das neue Display des Samsung Galaxy S20 ist ein Infinity-O-Panel. / © NextPit

Die Umstellung auf die mittig liegende Punch-Hole für die Selfie-Kamera schätze ich sehr. Bereits früher schrieb ich, dass ich ein Fan von Pop-Up-Kameras und den damit einhergehenden durchgängigen Displays bin. Wenn man sich aber dafür entscheidet, ein Loch in das Display zu machen, dann finde ich diese Lösung noch mit am besten.

Noch immer das beste Display in der Branche

Für alle, die sich auf dem Smartphone-Markt schon heimisch fühlen, ist es sicher nicht überraschend, dass Samsung auch dieses Mal eine Reihe von Smartphones entwickelt hat, die ein herrliches Display haben.  Für das gewöhnliche S20 (das kleinste Smartphone der Serie) bedeutet das beim Display ein 6,2-Zoll Quad HD+ Dynamic AMOLED, das mit HDR10+-Support ausgestattet ist.  Beim Display-Glas handelt es sich um Gorilla Glass 6.

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Beim Galaxy S20 könnt Ihr Euch zwischen 60 Hz oder 120 Hz entscheiden. / © NextPit

Samsung stellt nach wie vor die besten Displays im Smartphone-Geschäft her – und das ist das Ausschlaggebende hier. Die neue Bildwiederholrate von 120 Hz macht Spaß und ist für die Augen beim Scrollen angenehm. Daneben gefallen mir ebenso die geschwungenen Kanten, die massiv verkleinert wurden und die man meiner Meinung nach nur lieben oder hassen kann. Es gibt noch immer eine leichte Krümmung an den Seiten, aber diese ist lange nicht so ausgeprägt, wie wir sie bisher bei Samsung sehen konnten. Eine große Verbesserung, durch die sich die Gestennavigation viel natürlicher anfühlt.

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Dieses Jahr sind die Display-Kurven am Rand sehr viel subtiler. / © NextPit

Leider lässt sich die höchst mögliche Auflösung von WQHD+ (3.200 x 1.440) nicht zeitgleich mit der höchsten Bildwiederholfrequenz nutzen. Hier muss man sich entscheiden, wie auch beim S20 Ultra. Meine Wahl fiel zugunsten von 120 Hz also auf FHD+ (2.400 x 1.080). Und mit dieser Kombination bin ich auch vollkommen zufrieden. Ich hätte es aber schöner gefunden, wenn mir Samsung die Möglichkeit gegeben hätte, sowohl die Auflösung als auch die Bildwiederholrate gemeinsam zu maximieren.

One UI 2.1 und Android 10

Meine Begeisterung für Samsungs eigene Benutzeroberfläche hat sich schon immer in Grenzen gehalten. One UI 2.1 ist jedoch mit Abstand die beste Oberfläche, die das Unternehmen bisher produziert hat. Natürlich war die Software von Samsung schon immer besonders anpassbar. Jetzt aber erscheinen die Optionen wirklich nützlich und leicht auffindbar, sodass man nicht mehr von einer Vielzahl von Möglichkeiten erschlagen wird. Es ist immer noch eine Menge von Samsungs eigener Bloatware integriert und diese springt Euch geradezu ins Gesicht, wenn man das Gerät nutzt. Immerhin: Der Bixby-Startbildschirm wurde gegen Samsung Daily ausgetauscht – ist aber leider ebenso nutzlos.

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Endlich können die meisten Hardcore-Android-Fans One UI genießen. / © NextPit

Wenn Ihr aber erst die Anmeldung für das Samsung-Konto übersprungen, die doppelten Apps gelöscht, die vorinstallierte und unlöschbare Facebook-App deaktiviert und Bixby ausgeschaltet habt, dann stellt sich ein angenehmes Nutzergefühl ein. Ich nutze Google-Apps und -Dienste intensiv und trage eigentlich immer ein Pixel-Handy mit mir rum. Aber zum ersten Mal seit einer langen Zeit kann ich mir gut vorstellen, auf das S20 zu wechseln ohne mir über mein Stock-Android Sorgen machen zu müssen. One UI hat einen langen Entwicklungsweg zurückgelegt.

Die Frage: Snapdragon oder Exynos

Im Gegensatz zu den USA, wo das Galaxy S20 mit einem Snapdragon 865 ausgestattet ist, kommt das Smartphone bei uns in Europa mit einem Exynos 990-Prozessor. Hierdurch spart sich Samsung einige Kosten pro Gerät, da es Qualcomm nicht für das CDMA bezahlen muss. Beide Chips sind im 7-nm-Verfahren gefertigt, aber gerade bei den Leistungsunterschieden zwischen den beiden SoCs kamen Diskussionen auf. In meinem Testgerät ist der Exynos 990-Chip verbaut.

Samsung Galaxy S20 Benchmark-Vergleich

  Samsung Galaxy S20 OnePlus 8 Pro Huawei P40 Pro
3D Mark Sling Shot Extreme ES 3.1 6187 7122 6073
3D Mark Sling Shot Volcano 5285 6613 5427
3D Mark Sling Shot ES 3.0 7462 8864 3965
Geekbench 5 (Single / Multi) 896 / 2737 887 / 3313 754 / 2997
PassMark Memory 22045 27118 16489
PassMark Disk 36311 50083 65028

Einige der Tech-YouTuber behaupten, dass das Snapdragon-Modell in seiner Leistung um 25 Prozent schneller sei. Daneben soll das Exynos-Modell bei intensiver Nutzung heißer werden. Auch im Bereich der Bildwiederholrate bei Spielesitzungen soll der Snapdragon 865 dem Exynos 990 überlegen sein. Dies sind allerdings nur die Meinungen der Techjournalisten da draußen. Ich selbst kann nur über den Exynos 990 urteilen, den ich getestet habe.

Vor allem die schnelle und flüssige Darstellung möchte ich positiv hervorheben. Die Bildwiederholrate von 120 Hz sorgt dafür, dass sich das S20 im alltäglichen Gebrauch zackig und schnell anfühlt. Die Spielleistung ist durchaus gut, allerdings nicht ganz so flüssig wie beim OnePlus 8, das ich zeitgleich im Test hatte. Ich vermute aber mal, dass ein Hardcore-Handyspieler ohnehin ein Smartphone mit größerem Display kaufen würde.

Als gelungen empfinde ich auch die Möglichkeit, Apps für einen schnelleren Start permanent im Arbeitsspeicher zu halten. Im Menü-Bereich zum Anwendungswechsel könnt Ihr jetzt auf das App-Symbol tippen, um die Optionen-Liste zu öffnen und eine App dauerhaft an den RAM-Speicher anzuheften. Auf diese Weise könnt Ihr sie im Hintergrund laufen lassen und schnell öffnen. Eine ideale Funktion also für Apps wie beispielsweise WhatsApp, auf die Ihr im Laufe des Tages immer wieder zugreift.

Solide Kamera mit stilvollem Space-Zoom

Samsung macht sich dieses Jahr besonders im Kamerabereich groß, und selbst wenn dem S20 der große Flair des S20 Ultra fehlt, kann das Kleine doch immer noch mit einer Menge Glas auf seiner Rückseite aufwarten.

Beim S20 bekommt Ihr ein Dreifach-Kamera-Setup.  Dieses setzt sich aus einem 12-Megapixel-Ultraweitwinkel, einem 12-Megapixel-Weitwinkel und einem 64-Megapixel-Teleobjektiv zusammen. Wählt Ihr aus der S20-Reihe allerdings das S20+ aus, dann erhaltet Ihr einen Time-of-Flight-Sensor (von Samsung DepthVision genannt) zusätzlich.

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Der Kamera-Buckel des S20 sieht im Vergleich zum S20 Ultra relativ schmal aus. / © NextPit

Die Kameras des Samsung Galaxy S20

Ultra-Weitwinkel-Sensor 12 MP 1.4 μm F2.2
Tele-Objektiv 64 MP 0.8 μm F2.0
Weitwinkel-Sensor 12 MP 1.8 μm F1.8
Frontkamera 10 MP 1.22 μm F2.2

Zugegeben, die Kamera-Hardware ist beeindruckend. Damit Ihr mit Eurem Smartphone aber auch qualitativ hochwertige Bilder knipsen könnt, braucht Ihr eine erstklassige Software. Samsung hat hierfür seine S20-Serie mit neuen Fotofunktionen erweitert. Hervorheben kann sich hier besonders ein neues stufenloses Hybrid-Zoomsystem mit KI-Unterstützung. Durch das neue Feature bekommt Ihr einen bis zu 3-fachen optischen Hybrid-Zoom und einen Digitalzoom (bis zu 30-fach). Diese beiden Zoom-Typen packt Samsung zusammen und nennt es Space-Zoom.

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In dem neuen S20 steckt eine unglaubliche Zoom-Technologie. / © NextPit

Während meiner Zeit mit dem S20 hat der Space-Zoom jedenfalls recht gut zu funktionieren. Normalerweise kann die Ausrichtung von Aufnahmen im Sucher selbst bei einem 10-fachen Zoom schwer sein. Bei der S20-Serie wurden aber bereits kleine Handbewegungen von der KI-Software sofort korrigiert, sodass das Resultat in Ordnung war. Aufnahmen mit dem 30-fachen Zoom waren hingegen im Wesentlichen nicht brauchbar. Hier seht Ihr mal ein Beispiel:

s20 zoom
Der 30-fache Zoom beim Foto der Uhr sieht eher aus wie ein Pixel-Kunstwerk. / © NextPit

Im Großen und Ganzen ist die Kameraleistung beim S20 wirklich ziemlich gut. Bei der Farbsättigung übertreibt das Gerät oft aber etwas, doch einige Leute mögen so etwas und Samsungs Szenenerkennung ist besser denn je.

Eine kurze Anmerkung zu der 8K-Videoaufzeichnung möchte ich dann aber doch noch geben. Immerhin war sie bei der Markteinführung als Key Feature der Kamera angepriesen worden. Die 8K-Aufnahme funktioniert natürlich auch, aber wenn Ihr keinen 8K-Fernseher oder -Monitor besitzt, dann habt Ihr auch keine Möglichkeit, Euch das Material anzusehen. Alles in allem ist die Kamera des Galaxy S20 aber ein solides Update der Kamera der Galaxy S10.

Anderthalb Tage Akkulaufzeit

Beim Akku ist das S20 mit einer 4.000-mAh-Zelle ausgerüstet und unterstützt dabei eine Schnellladung mit bis zu 45 Watt. Ein 45-Watt-Schnellladegerät hat Samsung mit in die Box gelegt. "Trotz" der 4.000-mAh-Zelle kann das S20 eine akzeptable Akkulaufzeit erreichen. Dieser Bereich hatte beim Note 10 im Vergleich zum Note 10+ gelitten, sodass es schön zu sehen ist, dass das beim S20 nicht der Fall ist. Vielleicht ist es auch aus diesem Grund durchaus gerechtfertigt, dass entweder die Bildwiederholrate oder die Auflösung eingeschränkt ist.

Ich konnte das Smartphone während des Lockdowns leicht für anderthalb Tage nutzen, ohne es aufladen zu müssen. Dabei war es fast ständig mit Wi-Fi verbunden. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Akkulaufzeit schneller abnimmt, wenn man sich wieder freier bewegen kann. Aber auch hier bin ich mir ziemlich sicher, dass der Akku auch dann mindestens einen Tag durchhält. Wer etwas mehr Saft braucht, der kann auch immer wieder auf 60 Hz runterregeln. Mit dem beigelegten 25-W-Ladegerät erfolgt das Aufladen des S20 auch wirklich schnell. An OnePlus WarpCharge kommt es vielleicht nicht ran, aber es ist dennoch schnell genug.

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Schnelle Ladegeschwindigkeiten sind jetzt viel näher an der Konkurrenz aus China. / © NextPit

Samsung Galaxy S20: Technische Daten

Abmessungen: 151,7 x 69,1 x 7,9 mm
Gewicht: 163 g
Akkukapazität: 4000 mAh
Display-Größe: 6,2 Zoll
Display-Technologie: AMOLED
Bildschirm: 3200 x 1440 Pixel (566 ppi)
Kamera vorne: 64 Megapixel
Kamera hinten: 10 Megapixel
Blitz: LED
Android-Version: 10 - Q
Benutzeroberfläche: Samsung One UI
RAM: 8 GB
Interner Speicher: 128 GB
Wechselspeicher: microSD
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 865
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2,73 GHz
Konnektivität: LTE, NFC, Dual-SIM , Bluetooth 5.0

Abschließendes Urteil

Nachdem ich nun etwas mehr als eine Woche das Galaxy S20 als meinen täglichen Begleiter bei mir hatte und zuvor das Galaxy S20 Ultra testen konnte, muss ich sagen, dass für mich das kleinste und billigste Smartphone der Reihe absolut empfehlenswert ist. Die zusätzlichen Kamerafunktionen des S20 Ultra ändern daran auch angesichts des Preisunterschieds nichts. Außerdem liebe ich das kompakte Gefühl des S20.

Einmal von dem verrückten Space-Zoom abgesehen, hat Samsung jeden Aspekt dieses Modells verbessert – einschließlich der Reduzierung der Edge-Kurven des Displays, um die Leistung mit einigen neuen Software-Anpassungen zu erhöhen. One UI ist besser denn je, während die Akkulaufzeit des Südkoreaners nicht mehr im Weg steht. Wenn der Preis für das Gerät unweigerlich fällt, was bei Samsung gewöhnlich recht schnell passiert, wird dies ein verlockendes Angebot sein.

 

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Top-Kommentare der Community

  •   32
    Gelöschter Account vor 5 Monaten

    Genau. Die letzten Generationen waren zudem in machen Disziplinen deutlich langsamer. Und von der Sache her: Ich finde es eine Frechheit hier ein 2 Klassensystem seitens Samsung zu haben. Wir zahlen den vollen Preis bzw mehr als in vielen anderen Ländern. Dann doch bitte auch die Auswahlmöglichkeit bzw einen günstigeren Preis. Kenne einige Leute die das Gerät wegen der CPU umständig importieren und im Garantiefall wickelt das Samsung hier nicht ab. Das ist nicht die feine Englische :-(

  • Tim vor 5 Monaten

    Generell erstmal gar nichts. Man muss natürlich die Tests abwarten, aber zumindest die letzten beiden Exyno-Generationen waren schlicht schlechter, als das QSD-Pendant. Vor allem in Sachen Effizienz.

  • Tim vor 5 Monaten

    Ich finde dieses Zwei-Prozessor-System generell absolut bescheuert. Selbst wenn die Leistung bei beiden identisch wäre. Samsung muss für beide Versionen die Software anpassen und das haben sie noch NIE getan. Ausnahmslos jedes mal, wenn Samsung diesen Mist gemacht hat, wurde entweder der QSD oder der Exynos deutlich sichtbar bevorzugt.
    Nur beim S6 hat Samsung es richtig gemacht und einen einzigen Prozessor für alle verbaut. Und das Resultat? Deutlich schnellerer Update-Support und die Software blieb länger stabil. Selbst Jahre später funktionierte der Kameraschnellstart (Doppelklick auf Home) noch erstklassig - im Gegensatz zum S7 und nachfolgend.

    Ich wäre kein Fan davon, in allen S20 den QSD zu verbauen, einfach weil ich dieses Monopol von Qualcomm nicht mag, aber diese Doppelgeschichte...
    Sollen sie lieber überall den Exynos verbauen und die gesamte Software-Abteilung auf die Optimierung ansetzen...

  •   32
    Gelöschter Account vor 5 Monaten

    Wir kriegen wie erwartet wieder den Exynos-Schrott....Ne Danke, das Jahr ist jung und da kommt sicher besseres. Die Speichervarianten sind lächerlich dämlich gewählt

43 Kommentare

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  • Roman vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Hier eine Korrektur zum obigen Testbericht: 45W laden kann nur das S20 Ultra. Das normale S20 und das S20+ unterstützten nur 25W - ein 25W Ladegerät ist im Lieferumfang enthalten.


  • "...Solide Kamera mit stielvollem Space-Zoom...."
    Aha - ist die Kamera jetzt an einen Stiel geschraubt ? Besenstiel ?
    Man fragt sich wirklich warum eine Redaktion nicht die simpelsten Rechtschreibregeln beherrscht.


  •   77
    Gelöschter Account vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Samsung hat endlich Einsicht und plant die Produktion seiner Smartphones zu halbieren 👍


  • Als Contra wird genannt: noch zu teuer.
    Was ist denn das bitte für eine Aussage?
    Hab ich so noch nicht gelesen, bei Apple gleich gar nicht. Auch wenn Samsung meist flott die Preise senkt, wird da noch kein Grundrecht draus.


  • Warte mal, man kann nicht die höchste Auflösung und die höchste Bildwiederholrate nehmen? Das ist auch ein Weg eine bessere Akkukaufzeit zu erreichen.


  • Welches Ladegerät liegt denn jetzt bei? 45 oder 25 Watt?


  • Anni vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ist die Akkulaufzeit des S20+besser oder der des S10+?


  • Hans vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Ich bin ja auch Fan der Samsung Galaxy S Geräte und habe seit dem Galaxy S 6 alle mitgemacht.
    Aber....
    1. Beim Galaxy S9 waren Benachrichtigungs-LED, fehlen seit dem Galaxy S10.
    2. Auch beim Galaxy S9 war Gesichtserkennung, Iriserkennung usw. schon vorhanden, warum wurde diese Entwicklung nicht weiter entwickelt und besser gemacht. Auch dies wurde ab S 10 abgeschafft.
    Bis Galaxy S 10 war ein Sensor in jedem Gerät, wo Puls, Sauerstoffgehalt und Stress gemessen werden konnte mit der S-Health App. Ich habe in den bisherigen Tests noch nichts davon gehört, dass dies integriert ist.
    Was sich geändert hat mit der S 20 Serie, sind die Kameras, mag ne tolle Sache sein, aber gerade das verspielte mit der aufwändigen Sensorik hat mir immer super gefallen und war deshalb beim S 10 schon ein wenig enttäuscht.
    Vielleicht ändert ja Samsung seine Technik in dieser Hinsicht wieder, denn gerade bei den Spitzenmodellen sollte dieses Handy doch mit Apple gleichziehen oder gar besser sein.


    •   75
      Gelöschter Account vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Kann ich dir schon sagen. Weil es jetzt ein Always on Display gibt das weit besser ist als eine Benachrichtigungs LED. Ein iris Scanner würde eine breite Notch voraussetzen und mit dem in Display Fingerabdrucksensor hat man schon eine sehr gute Entsperrmethode.
      Dieses Sauerstoff Mess Dings bums war nicht mehr als Spielerei und auch medizinisch nicht verwertbar. War schon längst überfällig das das weg kommt.


    • gibt ne App "Holy Light", die klärt das Problem mit der fehlenden LED.


      •   75
        Gelöschter Account vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Falsch.. Die erklärt nicht das Problem, die löst es höchstens.


  •   54
    Gelöschter Account vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Optisch wie erwartet, gefällt mir besser als die S10 und Note 10 Reihe, aber Design ist heute ja ehr so ne Nuance bei der man aber nach wie vor viel falsch machen kann, wenn ich da an die neueren Motorolas mit Punchhole denke. Über (meinen) persönlichen Geschmack lässt sich streiten, technisch sind die Dinger zumindest auf dem Papier super ausgestattet, aber wie immer zu teuer für das was sie können sollen.


  • Bin vom Design enttäuscht, vorne Edge, hinten Edge und wo die Kanten sich treffen darf man das Teil dann auf einem dünnen Alu-Rahmen in der Hand balancieren. Haben die keine Leute die auch in solchen Foren lesen oder YouTube schauen, dort werden die Kanten seit Jahren kritisiert und ihr meistverkauftes (A50) hat auch keine. Stattdessen wird die flache Variante wie im Vorjahr das S10e einfach gestrichen.
    Und viele, die 1000 Öre für so ein Gerät zahlen können sind aus dem Schulhof-Alter raus, wo man mit den völlig sinnlosen Edges beeindrucken kann.


  • Also für die Preise bekomme ich bei Xiaomi deutlich mehr Smartphone für viel weniger Geld. Stimmt der Preis beim Mi10 wird das gekauft. Bewegt es sich auch in dieser Preiskategorie wird es das Mi Note 10.


  •   32
    Gelöschter Account vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Wir kriegen wie erwartet wieder den Exynos-Schrott....Ne Danke, das Jahr ist jung und da kommt sicher besseres. Die Speichervarianten sind lächerlich dämlich gewählt


    •   36
      Gelöschter Account vor 5 Monaten Link zum Kommentar

      @ulmer
      Dann kläre uns doch mal auf was an Exynos Schrott sein soll.

      olwi

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