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Samsung Galaxy S24 mit komplett neuer Akku-Technologie

NextPit Samsung Galaxy S23 USB
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Das Samsung Galaxy S23 Ultra kam mit einer verbesserten Akkuleistung auf den Markt, die unter anderem durch einen effizienteren Prozessor und optimierte Software ermöglicht wurde. Samsung könnte dies beim nächsten S-Klasse-Premium-Flaggschiff durch eine neu entwickelte Akku-Technologie noch einmal eklatant verbessern, sodass das Samsung Galaxy S24 möglicherweise auch im Hinblick auf die Batterie-Laufzeit entscheidende Ergebnisse erzielen könnte

Samsung Galaxy S24 mit neuer Akku-Technologie am Start?

In dem jüngsten Bericht von "The Elec" heißt es, dass Samsungs SDI-Batterie-Sparte in einer Partnerschaft mit zwei chinesischen Unternehmen mit der Entwicklung gestapelter Batterien für elektronische Geräte begonnen hat. Diese Form wird derzeit in Elektrofahrzeugen eingesetzt, aber Samsung – so der Bericht – will sie auch für Smartphones und Tablets verwenden.

Dünne Samsung Galaxy-Smartphones mit verlängerter Akkulaufzeit

Zum jetzigen Zeitpunkt ermöglicht das Design von Samsung SDI dichtere Akkus, was zu einer größeren Kapazität führt, ohne dass die Akkus in ihren Dimensionen mehr Platz beanspruchen oder die Dicke des Telefons beeinträchtigt wird. Außerdem konnten die Südkoreaner den Wirkungsgrad im Vergleich zur bisherigen Methode um bis zu 10 Prozent steigern.

Neben Samsung ist Xiaomi ein weiterer prominenter Hersteller, der in diese Technologie forscht und investiert hat. Es wurde bekannt, dass die Marke einen Festkörper-Energiespeicher entwickelt hat, der die Leistung eines typischen Smartphone-Akkus bei gleicher Größe verdoppeln würde. Sie haben ihn sogar in ein aktuelles Xiaomi 13 (zum Test) eingebaut, um die Überlegenheit dieser Technologie zu demonstrieren.

Xiaomi Solid-State-Akku
Der Solid-State-Akku von Xiaomi ist sicherer und weniger anfällig für Feuer oder Explosionen, wenn er durchstochen wird / © Xiaomi

Samsung hat sich nicht offiziell dazu geäußert, ob die kommende Galaxy-S24-Serie die ersten Smartphones sein werden, wo eine derart überlegene Akku-Technologie zum Einsatz kommt. Aber da diese chinesischen Unternehmen bereits Niederlassungen zur Unterstützung von Samsung in Südkorea gegründet haben, können wir wohl davon ausgehen, dass wir diese neue Lösung schon im nächsten Jahr sehen werden. Vielleicht ist das Samsung Galaxy S24 Ultra ein Vorreiter für diese Art von fortschrittlichen Komponenten.

Auf welche mobilen Weiterentwicklungen sollten sich Unternehmen eurer Meinung nach als Nächstes konzentrieren? Ist ein Smartphone mit einer Woche Akkulaufzeit wichtiger als eine Kamera mit einem größeren Image-Sensor? Eure Meinung ist uns wichtig! Teilt sie uns im Kommentarbereich bitte mit.

Via: SamMobile Quelle: The Elec

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Zu den Kommentaren (6)
Jade Bryan

Jade Bryan
Junior Editor

Bereits seit 2010 schreibe ich über die Mobilbranche und arbeitete hier für diverse bekannte Blogs und Webseiten, bevor ich schließlich meine eigene Webseite startete. Nach einem Ausflug in die Videoproduktion und Video-Tests von Smartphones bin ich heute zwiegespalten zwischen der Android- und Apple-Welt und interessiere mich für Wearables und Smart-Home-Technik. Das sind auch meine großen Themen, die ich seit 2022 für nextpit covere.

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6 Kommentare
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  • Olaf Gutrun 56
    Olaf Gutrun 23.04.2023 Link zum Kommentar

    Hmm also die innere Peripherie wird nach woe vor auch immer kleiner, sieht man mal von, den Image Sensoren und Lautsprechern ab.

    Wie auch sonst passte auf einmal in das s22u ein Stift, wo im s21u keinerlei Platz mehr übrig war.

    Ich sage mal wenn die so weit sind das 20h DOT problemlos drin sind, und die Entwicklung so weiter geht, darf meiner Meinung nach das Akku auch kleiner werden zugunsten z.b der Kamera Sensoren.

    Außerdem hat man schon jetzt die Wahl, denn Midgranger haben doch schon lange die eher längeren Laufzeiten als die High End Kandidaten.

    Wirklich interessant finde ich Brenstoffzellen, ja ein Iphone 3 ließ sich damals schon auf Brennstoffzelle für viel Geld umbauen, es lief wochen lang.

    Eine Solar Rückseite fände ich unterstützend auch recht interessant.

    Superkondensatoren existieren schon, leider ( noch ) mit zu wenig Spannung. Wenn die mal soweit sind, werden wir nicht mehr viel über Akkugröße, Ladezeit und Verschleiss reden.

    10 Sekunden Laden, 4h Nutzen und das über 10.000mal ohne Kapazitätsverlust.


    Ich selber halte die derzeitigen Akku Technologien nach wie vor nur für eine Übergangslösung. Zu energieintensiv in der Produktion, zu schwer, zu schmuztig und nicht entsorgbar, zu wenig Lebzeit.



    Mir persönlich war Kamera High End und Leistung bis jetzt wichtiger als die Laufzeiten, sonst hätte ich wohl die letzten zehn Jahre eher zu Midrangern gegriffen.

    Marcel


    • Tim 121
      Tim 23.04.2023 Link zum Kommentar

      "Hmm also die innere Peripherie wird nach woe vor auch immer kleiner, sieht man mal von, den Image Sensoren und Lautsprechern ab.
      Wie auch sonst passte auf einmal in das s22u ein Stift, wo im s21u keinerlei Platz mehr übrig war."
      Naja eher nicht. Die haben die Komponenten einfach nur anders bzw. effizienter angeordnet. Innerhalb von einer Generation wurde da nichts SO klein, dass da plötzlich so viel mehr Platz war.
      Zudem hat das S22 Ultra auch schlicht mehr Volumen. Es ist kantiger und zudem 2mm breiter (dafür 2mm kürzer). Das macht viel aus.
      In Teardowns sieht man auch, dass da vom S21 Ultra zum S22 Ultra nicht wirklich irgendwas großartig kleiner geworden ist.

      Eine Rückseite mit Solarzellen wäre aber ziemlich sinnlos. Die Fläche ist viel zu klein, als das es nennenswert was bringen würde. Zudem müsstest du das Gerät in die Sonne legen und das gefällt sonstigen Komponenten wie dem Akku oder Display definitiv nicht.
      Es gibt ja längst Akkupacks, die Solarpaneele auf einer Seite haben und die schaffen in der Regel maximal 1W. Mal davon abgesehen, dass solche Hardware auch Platz braucht, der in Smartphones immer recht knapp ist.

      TentenMichael K.


    • 69
      Michael K. 24.04.2023 Link zum Kommentar

      Was Superkondensatoren betrifft, hast Du Recht, was die schnelle Aufladung betrifft und die Lebensdauer. Doch haben herkömmliche Superkondensatoren nur ein Zehntel der Energiedichte eines Lithium-Ionen-Akkus, d.h. ein Superkondensator gleicher Kapazität müsste das zehnfache Volumen eines Akkus haben, d.h. derzeit ist nicht mit einer schnellen Ablösung des Akkus zu rechnen. Zwar gibt es neuere Entwicklungen, die diesen Nachteil auf den Faktor 3 reduzieren, aber hierbei ist unklar, mit welchen Nachteilen das erkauft wird, und wann diese Entwicklungen marktreif zur Verfügung stehen.
      Und auch bei den Akkus geht die Entwicklung weiter. Nur hat es auch hier in der Vergangenheit immer wieder Sensationsmeldungen über "revolutionäre" Durchbrüche gegeben, um die es dann ganz schnell wieder ruhig geworden ist, und von denen man nie wieder etwas gehört hat.
      Ein weiterer Nachteil von Kondensatoren gegenüber Akkus ist, dass die Spannung proportional zur vorhandenen Ladung ist, während Akkus über weite Teile ihrer Entladekurve bereits eine recht konstante Spannung liefern. Das lässt sich zwar elektronisch stabilisieren, muss dann aber über einen weiten Spannungsbereich erfolgen, und ist damit aufwändiger und weniger effektiv als bei Akkus.
      So liesse sich aber auch das Problem der geringen Spannungsfestigkeit lösen.
      Das geht zwar auch per Reihenschaltung, aber schaltet man zwei Kondensatoren (gleicher Kapazität) in Reihe, ist der neue Kondensator zwar doppelt so spannungsfest, hat aber nur noch die halbe Kapazität.

      Was Solarzellen betrifft, hat Tim im Grunde schon alles gesagt. Sie können, vor allem in Innenräumen nur wenig Leistung liefern, insbesondere da es hier oft weniger als ein Zehntausendstel so hell ist wie im Freien, was man wegen der logarithmischen Helligkeitsempfindung des Auges nicht als so extrem wahrnimmt.
      Anders als Smartwatches stecken sie zudem häufig in Taschen und Hüllen, also in fast völliger Dunkelheit.
      Selbst bei Smartwatches können Solarzellen nur dann merklich zur Laufzeitverlängerung beitragen, wenn sie ständig der Sonne ausgesetzt sind. Für Leute die überwiegend in Innenräumen leben und arbeiten ist das ein kaum realistisches Szenario.
      In Innenräumen können Solarzellen klassische Armbanduhren (zusammen mit einem Superkondensator für die Nacht) antreiben, die aber auch nur ein Tausendstel und weniger des Leistungsbedarfs von Smartwatches haben, und sie finden beim "Energieharvesting" Anwedung. Hier kann ein daran befindlicher Lichtschalter stundenlang das wenige Licht einsammeln, um dann in wenigen Millisekunden einen Schaltbefehl per Funk abzusetzen. Auch für einfache Taschenrechner mit nur wenigen uW Leistungsbedarf reichen sie, oft selbst, wenn sie nur klein sind.

      https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/neuer-superkondensator-tu-muenchen-100.html

      Quelle: mdr.de

      TentenGianluca Di Maggio


  • 24
    H G 23.04.2023 Link zum Kommentar

    Smartphones mit Wechselakku

    TentenMichael K.Thomas_SMarcel


    • 50
      paganini 23.04.2023 Link zum Kommentar

      Brauche ich nicht, für mich hat es fast nur Nachteile:
      -weniger wasserdicht, da anfälliger wenn der Deckel nicht ganz dicht ist
      - Knarzen des Deckels (hatte ich bei so gut wie allen Handys mit Wechselakku)
      - Es werden dadurch Massen an Billig Akkus hergestellt (Umweltfreundlich ist das nicjz) und man neigt dazu einfach 5 Stück zu kaufen (kosten ja eh nichts...). Bei einem festverbauten behält man es so lange bis der Akku sichtbar schlechter ist und lässt ihn dann wechseln.

      Bin froh das wir das nicht mehr haben, kann aber jeder natürlich anders sehen

      Tim


      • Gianluca Di Maggio 57
        Gianluca Di Maggio 24.04.2023 Link zum Kommentar

        Punkt 3 stimmt, aber Wasserdichtheit oder knarzende Deckel lassen sich wirklich einfach lösen. Das Problem ist vor allem dass abnehmbare Rückseiten schlicht immer mehr an Sinn verlieren, SIM und MicroSD kann man eh von außen erreichen, bleibt halt nur der Akku und da ist es die Nachteile einfach nicht wert.

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