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Startet mit diesen Apps besser in den Frühling

Startet mit diesen Apps besser in den Frühling

Der Frühling steht ins Haus und gerade nach den teils harten Wintertagen zieht es die Leute in Scharen nach draußen. Auch, wenn es wieder ein Pandemie-Frühling wird, so atmen die Menschen spürbar auf und wir wollen Euch ein paar Apps vorstellen, die den Frühling noch ein wenig besser und liebenswerter machen. 

Mit dem Beginn des Monats März starten wir in den Frühling. Wir erfreuen uns jedes Jahr im Frühling an den steigenden Temperaturen, überall blüht es um uns herum, die Vögel zwitschern und die ersten Grills werden angeschmissen. Da ist es ganz natürlich, dass es uns nach draußen zieht, selbst in Pandemie-Zeiten. 

Meteorologisch gesehen beginnt heute sogar bereits der Frühling, kalendarisch ist es jedoch erst am 20. März so weit. Zeit genug, sich jetzt schon Gedanken zu machen, wie man diese Zeit am sinnvollsten nutzen kann. Reisen und große Grill-Partys scheiden ja leider aus, aber zum Glück gibt es genügend andere Dinge, die man unternehmen kann. Ich persönlich bin beispielsweise gerne und oft in Parks unterwegs – das funktioniert zum Glück auch mit den herrschenden Corona-Regeln sehr gut. 

Es gibt ein paar Apps, die den Ausflug in die Natur noch ein wenig aufpeppen und die möchte ich Euch heute hier vorstellen – zusammen mit einigen anderen Anwendungen für Android und iOS, die Euch dabei helfen können, den Frühling noch ein wenig mehr zu genießen. Los geht's:

BirdNET: Alle Vöglein sind schon da

Ihr könnt diesen ungewohnten Lärm von draußen in aller Herrgottsfrühe nicht so richtig einordnen, wollt das aber sehr gerne? Solange die Sounds nicht vom Laubbläser Eures Nachbarn stammt, sondern von den Vögeln, die vor Eurem Fenster in den Baumwipfeln sitzen, dann ist BirdNET die richtige App für Euch. Ben hat Euch diese App in seinen Anwendungs-Empfehlungen vor wenigen Tagen auch schon ans Herz gelegt und was der geschätzte Kollege empfiehlt, ist immer einen Blick wert – oder in diesem Fall das Drücken auf den "Installieren"-Button. 

BirdNET
Mit BirdNet findet Ihr heraus, welche Vögel vor Eurem Fenster zwitschern. / © NextPit

Damit die Geschichte funktioniert, müsst Ihr natürlich den Zugriff aufs Mikrofon erlauben, zusätzlich den auf Euren Standort. Danach könnt Ihr das Gezwitscher dann mitschneiden, an den BirdNET-Server schicken und Ihr bekommt dann postwendend und mit tatsächlich großer Wahrscheinlichkeit den Vogel genannt, der da für die Frühlingsmelodie verantwortlich ist. Also jetzt nicht exakt der Vogel, der vor Eurem Fenster sitzt, klar – aber eben die Gattung, zu der dieser Vogel gehört. ;-) 

Die App ist kostenlos und sowohl für iOS als auch Android erhältlich. 

BirdNET für Android und iOS herunterladen

Pl@ntNet: Bestimmt Pflanzen selbst

Pl@ntNet klingt nicht nur ganz ähnlich, sondern übernimmt auch einen ziemlich ähnlichen Job. Es geht hier halt nicht darum, Vögel zu erkennen, sondern eben Pflanzen – wer hätte das geahnt? Das Mikrofon des Smartphones hilft uns bei diesen doch übertrieben stillen Pflanzen nicht weiter, deswegen ist hier die Kamera die Waffe unserer Wahl. 

Ihr knipst also einfach das Objekt der Begierde und erfahrt dann bestenfalls, mit welchem Gewächs Ihr es zu tun habt. die App wurde von den Forschungseinrichtungen Cirad, INRA, Inria und IRD entwickelt, außerdem wirkte der Verein Tele Botanica beim Aufbau mit. Als Nutzer profitiert  Ihr also von der Referenzdatenbank, die schon fleißig gefüttert wurde über die mehr als zehn Jahre, die das Projekt schon existiert. 

Je mehr Referenz-Fotos in der komplett kostenlosen App landen und je mehr Nutzer sie einsetzen, desto präziser werden natürlich auch die Auskünfte, die Ihr bekommt. Ihr könnt selbst auch Fotos übermitteln und nachdem die überprüft wurden, könnt Ihr damit dazu beitragen, dass die Software besser wird. Zierpflanzen werden übrigens nicht erfasst. Die Anwendung ist auch online verfügbar und zwar unter: https://identify.plantnet.org

Pl@ntNet für Android und iOS herunterladen

PS: Es gibt auch noch eine ähnliche App für Insekten. Wie sich aber herausgestellt hat, halten Insekten deutlich schlechter still als Pflanzen und sind damit eher so mittel-gut zu fotografieren. Damit Ihr also nicht auf dumme Ideen mit Fliegenklatschen kommt, empfehle ich Euch die Insekten-App lieber mal nicht. 

Komoot: Navi für Fahrrad, Wandern & Mountainbike

Wenn wir eh schon in die Natur wollen, können wir das ja ruhig mal ein bisschen geplant machen. Komoot ist dabei ein perfektes Tool, egal ob es eine Tour mit dem Mountain Bike sein soll, oder ob Euch der Sinn mehr nach Wandern steht. Ihr könnt Euch also vorher bereits die perfekten Touren anschauen und auswählen, was natürlich für Radrennfahrer auf Asphalt ebenso gut funktioniert. 

Unterwegs dient Komoot dann als Navi und das auch per Sprachausgabe. Wer mag, kann sich auch seine ganz eigenen maßgeschneiderten Touren anlegen und nicht zuletzt gibt es eine große Community mit ebenso viel Interesse an Rad- und Wandertouren, wo Ihr Euch Tipps abholen könnt. 

komoot
Kommoot ist der perfekte Begleiter für Eure Rad- und Wander-Trips / © komoot

Selbst hier in der Mitte der Großstadt bekomme ich tolle Routen angezeigt, die ich direkt von hier aus starten kann. Ihr könnt die Schwierigkeitsgrade auswählen, so dass auch ich als etwas beleibter Kamerad nicht Gefahr laufe, mitten in meiner Runde ohnmächtig in irgendein Gebüsch zu fallen. Die App ist dabei sehr intuitiv und dadurch für jedermann flott zu bedienen. 

Grundsätzlich könnt Ihr Komoot gratis nutzen, aber es gibt auch eine Premium-Version und Karten-Packs, die Ihr erwerben könnt, um ganze Regionen auch offline verfügbar zu haben. 

Komoot für Android und iOS herunterladen

Gartenplaner fürs Gemüsebeet

Ihr wollt das heimische Grundstück gar nicht verlassen und Euch stattdessen lieber im eigenen Garten austoben? Meine Güte, dann sagt das doch! In dem Fall könnte der "Gartenplaner fürs Gemüsebeet" genau das Richtige für Euch sein. Auch dieser ist kostenlos und für Android als auch iOS erhältlich. Und auch diese App holt Euch aus dem Haus und sorgt dafür, dass Ihr Euer Gemüsebeet ordentlich anlegt. 

Veggie Planer
Mit der App bekomme vielleicht sogar ich was angebaut / © Bento

Ihr bekommt nicht nur alles Mögliche an Gemüse und Obst angezeigt und könnt Euch über alles informieren, sondern bekommt auch gesagt, welches Gewächs sich gut mit welchem verträgt und das jeweils andere in seiner Nachbarschaft erduldet. Für Leute wie mich, die anscheinend mit einem schwarzen Daumen zur Welt gekommen sind, ist auch die Kalender-Funktion sehr hilfreich, in der Ihr sehen könnt, wann ein bestimmtes Gemüse gepflanzt werden muss – und wann geerntet wird. 

Wer jetzt noch mehr Bock auf den eigenen Garten bekommen hat, sollte hier dringend weiterlesen

Gartenplaner für Android und iOS herunterladen

iNaturalist: Tiere und Pflanzen im Blick behalten

So, wir sind wieder in der Natur gelandet: iNaturalist funktioniert dabei wieder ganz ähnlich wie das oben erwähnte Pl@ntNet. Auch hier haben nämlich haufenweise Experten dafür gesorgt, dass Ihr eine fette Datenbank vorfindet, die zuverlässig ermittelt, welche Pflanze Ihr da gerade vor Euch habt. Das Prinzip der App, die von der California Academy of Sciences in Zusammenarbeit mit der National Geographic Society entwickelt wurde, ist also genau so wie oben schon beschrieben: Foto machen, abschicken, Ergebnis abwarten, freuen! 

Auch hier könnt Ihr dafür sorgen, dass sich die Software verbessert und Eure eigenen Bilder übermitteln. Der Clou bei iNaturalist: Diese App funktioniert nicht nur für Pflanzen, sondern erkennt auch Tiere. Klasse Sache, aber vielleicht solltet Ihr daran denken, dass man an manche Tiere besser nicht auf Selfie-Nähe herangeht. Ruhig also vorher schon bilden, wie genau beispielsweise ein Braunbär aussieht. Für fast alles andere ist aber diese kostenlose App sehr hilfreich, wobei Ihr iNaturalist auch alternativ im Browser nutzen könnt.

iNaturalist setzt auch auf die Community, die aber nicht nur die Ergebnisse zuverlässiger machen soll, sondern auch Menschen zusammenführen will, so dass Naturfreunde sich über ihre Funde austauschen können.

iNaturalist für Android und iOS herunterladen

Lifesum: Diätplaner, Nährwerte- & Kalorienzähler

Zum Abschluss hab ich noch eine App neu auf dem Schirm, die ebenso zum Frühling passt wie die vorgenannten Anwendungen. Lifesum will nämlich dafür sorgen, dass Ihr rechtzeitig für das schöne Wetter wieder in Form kommt. Es gib ja einige Apps, die Eure Ernährung tracken bzw. in die Ihr fein säuberlich eintragen iönnt, was Ihr verputzt. Ich selbst bin aktuell im Rahmen unserer NextFit-Challenge dabei, mithilfe von Yazio meine Bikinifigur zu erreichen (nachdem ich zuletzt schon eine Körbchengröße größer kaufen musste). 

Lifesum sieht bereits in der kostenlosen Fassung ähnlich umfangreich aus, lässt sich mit Google Fit, Samsung Health, Withings und weiteren Fitness-Apps verknüpfen und will zudem in der Premium-Version die passende Diät für uns bereithalten. Die Top-Features der App, die sowohl bei Android (4,4 Sterne) als auch bei iOS (4,6 Sterme) großartig bewertet ist, benennt Lifesum selbst wie folgt:

● Diätplaner & Tipps für Deine Ziele
● Low Carb über Paleo, Keto, zuckerfrei und Fasten bis High Protein und mehr - finde Deine Diät mit unserem Test
● Gesund abnehmen - mit Tipps & Unterstützung zum Erfolg
● Kalorienzähler fürs Essen - dank Barcode-Scanner super einfach zu bedienen
● Nährwerte-Tracker - finde heraus, was Du an Deiner Ernährung verbessern kannst

Lifesum
Ihr könnt Lifesum auch mit Google Fit oder ähnlichen Fitness-Apps verbinden / © Lifesum

Ihr sollt also per Test rausfinden können, welche Diät überhaupt zu Euch passt und könnt diese dann eben auch direkt in der App auswählen, das dann jedoch nur in der kostenpflichtigen Variante. Bestenfalls zahlt Ihr da bei jährlicher Zahlung weniger als drei Euro im Monat. Wenn es funktioniert und Ihr vernünftiger und gesünder lebt, eine lohnenswerte Investition. Ansonsten könnt Ihr Euch natürlich auch erst mal in der kostenlosen Version austoben und an die Materie rantasten. 

Vielleicht gebt Ihr uns ja mal ein bisschen Feedback, wie Ihr die App im Vergleich zur Konkurrenz einschätzt, oder ob wir mal eine entsprechende aktuelle Übersicht solcher Diät-/Kalorienzähler-Apps raushauen sollen. 

Lifefsum für Android und iOS herunterladen

 

So, meine Täubchen – ich weiß gar nicht, wieso Ihr hier schon wieder so lange sitzt und im Internet rumlest. Raus in die Natur mit Euch – genießt das Wetter!

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1 Kommentar

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  • Andi B. vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Also Komoot ist leider nicht grundsätzlich kostenlos. Es gibt bestimmte geographische Gebiete (meistens populäre Gebiete in denen gerne und viel gewandert wird) in denen das Aufzeichnen und die Navigation nicht funktionieren. Wenn man dann in der App die Navigation starten möchte, wird man nur auf die Angebotsseite von Komoot geleitet auf der man sich dann für ein Paket entscheiden muss.