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Telegram gewinnt durch WhatsApp-Ausfall sehr viele neue Nutzer

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Telegram gewinnt durch WhatsApp-Ausfall sehr viele neue Nutzer

Der massive Ausfall der Facebook-Dienste hat kleineren Messenger-Plattformen zumindest eine Gelegenheit gegeben, dem Marktführer WhatsApp zumindest einige Nutzer abzutrotzen. Bei Telegram war der Anstieg durchaus merklich.

Pavel Durov, Gründer des Telegram Messengers, stieg die Zahl der Neuanmeldungen binnen eines Tages auf 70 Millionen an. Eine solche Menge ist durchaus ungewöhnlich und es erforderte einiger Eingriffe durch die Mitarbeiter, dass es hier nicht zu Problemen aufgrund von Überlastungen kam. Letztlich ging aber alles glatt, lediglich in Nordamerika soll es am Montag zeitweise dazu gekommen sein, dass die Performance etwas niedriger ausfiel als gewohnt.

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Diese Nachricht formulierte Telegram-Gründer Pavel Durov an die Community. / © Telegram / Screenshot: NextPit.de

Nun muss sich zeigen, wie dauerhaft die Welle nachwirken kann. Denn bei Facebook arbeitet inzwischen wieder alles normal und so werden viele User wohl zu WhatsApp zurückkehren. Die Tür könnte aus Sicht der Konkurrenz aber zumindest einen Spalt weit geöffnet bleiben. Denn viele Nutzer scheinen schon regelrecht vergessen zu haben, dass es auch noch andere Formen der direkten Kommunikation als WhatsApp gibt. Da half der stundenlange Ausfall sicherlich, potenzielle Alternativen zumindest kurzzeitig sichtbar zu machen.

Nutzer halten wird nicht leicht

Dass die Sache kein Selbstläufer bleibt, ist auch Durov klar. So forderte er die Nutzer, die schon länger dabei sind, direkt auf, die Neuankömmlinge an die Hand zu nehmen und ihnen die Vorzüge des Telegram-Netzwerkes zu zeigen. Immerhin sei man aus seiner Sicht der Konkurrenz ja um Lichtjahre voraus.

WhatsApp stellte am Montag für mehrere Stunden den Dienst ein, als quasi das gesamte Angebot des Facebook-Konzerns offline ging – dazu gehört neben WhatsApp und Facebook auch Instagram. Die Ursache dessen war ein Fehler in der Konfiguration des Routings, wodurch nicht nur einzelne Datenzentren unerreichbar wurden, sondern der gesamte Traffic des Unternehmens im Nirvana landete.

Dieser Inhalt kommt von unserem Partner WinFuture und ist am 2021-10-06 unter dem Titel erschienen. Hat er euch gefallen? Dann schaut doch bei unseren lieben Kollegen von WinFuture vorbei und findet weitere großartige Inhalte wie diesen!

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21 Kommentare

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  • Ping King vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Von WhatsApp zu Telegram, da haben einige den Knall nicht gehört...🤦‍♂️
    Also, statt "Pest" nun "Cholera"...
    Das "Dumme Volk" stirbt niemals aus, soviel ist sicher...😂


    • C. F.
      • Admin
      vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Na ja, Hauptsache umsonst


      • Ping King vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Du sagst es... "Umsonst" - Du verstehst was ich meine...😂


      • C. F.
        • Admin
        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Für lau....für umme....no tengo dineros....


      • Ping King vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Ja, aber das meinte ich jetzt ausnahmsweise mal nicht...😋
        Vielmehr die Tatsache das es "Umsonst" ist denen zu erklären warum Threema Geld kostet und warum man im allgemeinen mit diese Mentalität endlich mal Schluss sein muss.

        Schließlich stehen hinter jedem Service Menschen die für ihre Arbeit auch einen Lohn verdient haben. Egal für welchen Service.
        Außerdem fallen immer laufende Kosten an. Die müssen ja auch bezahlt werden.

        Ansonsten bin ich ganz Deiner Meinung.
        Es wird auch in Zukunft viele dieser Menschen geben die diese "Umsonst-Mentalität" haben. Leider...🤷‍♂️


      • C. F.
        • Admin
        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Na ja, ein gutes Argument ist auch "Jeder, der arbeitet, möchte am Ende des Monats für seine Leistungen sein Gehalt auf's Konto". Auch die Entwickler und Betreiber z.B. von Threema. Wenn Threema kostenlos wäre, wer würde die Löhne und Gehälter bezahlen? Die laufenden Betriebskosten, Mieten, Betreiben der Server etc.?

        In der Regel kommen da keine gescheiten Gegenargumente.


      • Ping King vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Ja, sooo isset. Deshalb stehe ich auch dazu, das kein WA und Co. auf mein Smartphone kommt. Aber das habe ich hier ja schon hinreichend erklärt das noch mehrere Gründe für Threema sprechen.


  • C. F.
    • Admin
    vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Threema hat auch zugelegt:

    "Der für seine Sicherheit bekannte Schweizer Dienst Threema bestätigte gegenüber WELT einen Ansturm.

    „Am Montagabend konnten wir zehnmal so viele neue User pro Stunde registrieren wie im normalen Tagesdurchschnitt, und es wurden ungefähr 20 Mal mehr Nachrichten versendet als gewöhnlich“, sagte Unternehmenssprecher Roman Flepp. Dies sei mehr als an Silvester oder bei einem internationalen Fußball-Großereignis.

    Offenbar hielt das Interesse der Internet-Nutzer auch nach dem Facebook-Ausfall noch an. „Auch heute sind die Downloadzahlen etwa im doppelten Bereich im Vergleich zu normalen Tagen“, sagte Flepp am Dienstag."

    Quelle: https://twnews.it/de-news/facebooks-totalausfall-treibt-die-frustrierten-nutzer-zur-konkurrenz


  • Babb vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Threema wäre zum derzeitigen Stand die einzige Alternative zu WhatsApp!

    Leider nutzen alle (100 %) um mich rum ausschließlich WA, was mich notgedrungen auf WA festnagelt. Nicht immer setzt sich das perfektere Produkt/System durch. 😕


  • Jack Black vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Irgendein Redakteur bei Euch ist so gegen WhatsApp, dass er bei sowas immer gleich Pipi in den Augen hat vor Freude.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Verstehe ich nicht. Wieso sollte es uns per se freuen?


  • Thorsten Klein vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Habe ich auch gemerkt, die Frage ist ob sie da auch bleiben. Viele laden sich die App, aber sind dann dort nicht erreichbar.


  • Daniel Gerbeth vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Telegram ist sowieso die beste Alternative, und von de-BRD®-Kaspern gehasst, weil sie keinen Einblick in die persönlichen Chats der Menschen bekommen. Selbst in der Bundespressekonferenz dieser Kasper wird jetzt nur noch kleinlaut gegen Telegram gehetzt - anfangs hatten sie mit großen Tönen rum geprahlt, dass sie telegram Druck machen um auch Zugriff auf die Chats zu bekommen.
    Bei Signal und Threema, bekommen die Regierungen genauso Zugriff wie auf WhatsApp. 😁

    Und im bezug auf Thema Sicherheit bei Telegram, da frage ich mich ob sich jemals irgendjemand das Impressum angeschaut hat?

    "Sicherheit Telegram"
    "
    F: Und was, wenn ich paranoider als normale Nutzer bin?

    Wir bieten jedem eine Lösung. Telegram bietet besonders geheime Chats, welche auf einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung basieren und keinerlei Spuren auf unseren Servern hinterlassen. Geheime Chats unterstützen die Selbstzerstörung von Nachrichten und verbieten das Weiterleiten. Das Einzige was Geheime Chats nicht bieten, wäre cloudbasierter Speicher. Geheime Chats können deshalb ausschließlich auf den Endgeräten genutzt werden, auf denen sie gestartet wurden.

    F: Wie verschlüsselt ihr nun genau Daten?

    Wir unterstützen zwei Ebenen sicherer Verschlüsselung. Server-Client Verschlüsselung wird in Cloud Chats (private Chats und Gruppenchats) eingesetzt, Geheime Chats setzen auf eine zusätzliche Ebene der Client-Client Verschlüsselung. Alle Daten - egal ob Texte, Medien oder Dateien - werden auf die gleiche Weise verschlüsselt.

    Unsere Verschlüsselung basiert auf 256-Bit symmetrischer AES Verschlüsselung, RSA 2048 Verschlüsselung und dem sicheren Diffie-Hellman Schlüsselaustauschverfahren. Mehr Informationen dazu in unserer erweiterten FAQ.

    F: Was wenn mein Hacker-Freund behauptet, er könne eure Nachrichten entschlüsseln?

    Jeder der behauptet, er oder sie könne Nachrichten entschlüsseln, ist herzlich dazu eingeladen, das Ganze zu beweisen. Wir haben einen Wettbewerb gestartet, wo man 300.000 US-Dollar gewinnen kann. Mehr Informationen zu diesem Wettbewerb.

    Sonstige Anregungen, die nichts mit dem Wettbewerb zu tun haben, bitte direkt an security@telegram.org richten. Alle Einsendungen, die zu einer Änderung der Codes oder der Konfiguration führen, sind für Prämien berechtigt, die je nach Schwere des Problems zwischen $100 und $100.000 oder mehr liegen. Bitte bedenke, dass wir keine Prämien für Meldungen anbieten können, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, bevor wir sie beheben können.


    F: Wer sind die Personen hinter Telegram?

    Telegram wird von Pavel Durov und seinem Bruder Nikolai unterstützt. Pavel unterstützt Telegram finanziell und ideologisch, während Nikolai seine technischen Kenntnisse einbringt. Um Telegram möglich zu machen, hat Nikolai ein einzigartiges Datenprotokoll entwickelt, welches offen und sicher ist, und zudem noch für die Nutzung auf mehreren Datenzentren optimiert wurde. Als Ergebnis bietet Telegram Sicherheit, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit in jedem Netzwerk.

    Siehe auch: Artikel über Telegram

    F: Wo ist der Standort von Telegram?

    Das Entwicklungsteam von Telegram hat seinen Sitz in Dubai.

    Die meisten Entwickler bei Telegram stammen ursprünglich aus St. Petersburg. Sankt Petersburg ist bekannt für hoch qualifizierte Programmierer. Das Telegram-Team musste Russland aufgrund lokaler IT-Vorschriften verlassen und hat eine Reihe von Standorten ausprobiert, darunter Berlin, London und Singapur. Derzeit sind wir mit Dubai zufrieden, aber jederzeit bereit, wieder umzuziehen, wenn sich die dortigen Vorschriften ändern sollten."


    • C. F.
      • Admin
      vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      "Bei Signal und Threema, bekommen die Regierungen genauso Zugriff wie auf WhatsApp."

      Zumindest bei Threema nicht. Hach, was liebe ich solche pauschalen Aussagen. Einfach mal nachlesen, bevor man solche Behauptungen schreibt:

      https://threema.ch/de/security

      Von daher dürfte Threema die sicherste Alternative sein.


    • Aries vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Die Kritik an Telegram ist, dass Telegram nicht wie WhatsApp, Signal und Threema grundsätzlich E2E verschlüsselt, sondern dass die E2E-Verschlüsselung erst aktiviert werden muss und für Gruppenchats gar nicht möglich ist.

      Weiter wird kritisiert, dass die Verschlüsselung von Telegram nicht überprüft werden kann. Es gibt keine Offenlegung und kein unabhängiges Audit.

      Darüberhinaus spricht Telegram von einer Verschlüsselung auf den Servern, beantwortet aber keine Fragen dazu. Daher muss man annahmen, dass es sich lediglich um eine Dateisystemverschlüsselung oder eine Container-Verschlüsslung handelt, auf die der Betreiber der Server eben doch Zugriff hat.

      Die angeblich verteilte Speicherung bringt auch nichts. Der betreiber hat immerhin Zugriff auf alle Server und kann den Schlüssel von Server A auf Server B anwenden.

      Das Bug Bounty Program ist ebenfalls eine Farce. Das ist wie die russischen Wahlen, wo Kameras in der Kabine abgehängt werden und nachher gesagt wird, das wäre eine Reinigung der Linse gewesen, aber jeder ist sich sicher, damit wurde die Wahl manipuliert.

      Ein Impressum hat die Website von Telegram bis heute nicht. Es fehlt die ladungsfähige Adresse. Auch das bezeichnet Telegram als "Sicherheit". Die Nutzer haben damit jedoch keinerlei Rechtssicherheit. Die Durov-Brüder treten nicht einmal in Handelsregistern auf. Verfolgt man die Eigentümerschaft, landet man bei Briefkastenfirmen und unbekannten Personen.

      Mich würde es nicht wundern, wenn sich eines Tages herausstellt, dass Telegram ein Projekt der russischen Geheimdienste ist und das ganze Getue um den abgeblichen Streit der Durov-Brüder und gelegentlichen Zankereien sich als Nebekerzen herausstellen. Mich erinnert die Handlungs- und Argumentationsweise von Telegran sehr an die der russischen Regierung.

      Sowohl Manuel Kasper (Initiator von Threema) wie auch Moxie Marlinspike (Initiator von Signal) waren bereits Jahre vor der Entwickler der jeweiligen Messenger renomierte Größen in Der Kryptografie. Die Durov-Brüder waren diesbezüglich unbeschriebene Blätter. Soweit das verschlüsselungsverfahren von Telegram bekannt ist, wurden mehrfach konzeptionelle Fehler von weiteren Kryptologen moniert. Konzeptionell geändert haben die Durov-Brüder daran nichts. Sie haben nur die ganz alten und geknakten Verfahren durch nicht ganz so alte und nicht ganz so einfach knackbare ersetzt.

      Es gibt auch Kritik an Threema und Signal. Die sind aber völlig anders gelagert als bei Telegram und damit nicht auf Ebene des Privatsphäreschutzes vergleichbar. Und letztendlich ist jeder Messenger angreifbar. Es gibt immer einen Punkt vor und nach der Verschlüsselung. Dieser Punkt ist auf den Endgeräten. Daher der Wunsch nach Bundes-Trojanern". Dagegen ist Telegram genauso wenig geschützt wie WhatsApp, Threema, signal und alle anderen. Es gibt aber einen Privatsphäreschutz im Alltag und ist Telegram einfach schon deshalb Mist, weil es keine allgemeine E2E-Verschlüsselung gibt. Der Cloud-Ansatz ist ein weiterer Punkt, wo die Privatsphäre verletzt werden kann. Das ist bei WhatsApp, Threema und Signal nicht möglich. Bei WhatsApp ist die Privatsphäre jedoch durch die Hintertür verletzt. Die eigentliche Kommunikation ist gesichert. Es gibt aber viele Kleinigkeiten, die WhatsApp als Feature verkauft, deren Realisierung aber besser möglich wäre, wie Threema und Signal beweisen. Also liegt hier ein kommerzielles Interesse nahe.

      Babb


  • Hubelix vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Vom Regen in die Traufe^^ Davon abgesehen sind die meisten Messenger mir mittlerweile viel zu überladen. Vor allem Telegram.

    Da lob ich mir doch Signal: schlicht, übersichtlich und noch der Sicherste von den größeren Messengerplattformen.


    • Aries vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Den Daumen hoch habe ich Dir für den Satz "Vom Regen in die Traufe" gegeben. Ich würde mich jedoch nicht soweit aus dem Fenster lehnen, dass Signal der sicherste der großen Messenger ist.

      Das Wort "Sicherheit" muss man definieren. Wenn es um die rein technische Sicherheit geht, nutzt WhatsApp genau das gleiche Verfahren wie Signal. WhatsApp hat es von Signal übernommen und die Signal-Leute standen WhatsApp dabei zur Seite. Aber WhatsApp setzt es nicht so konsequent um wie Signal. Bei WhatsApp gibt es Teilbereiche, die nicht E2E-verschlüsselt sind. Signal entfernt sogar die Absenderinformationen.

      Bezüglich der rechtlichen Sicherheit unterliegen beide US-Recht und damit ist zum einen deren Nutzung im geschäftlichen Umfeld seit Kippen des Save Harbour Vertrages problematisch. Bei WhatsApp ist zusätzlich die Datenübertragung an Facebook im geschäftlichen Umfeld problematisch. Selbst im Zivilrecht sehe ich bei letzterem Probleme. Beide Systeme müssen im Zweifelsfall Daten an US-Behörden herausgeben. Signal wurde dazu auch schon aufgefordert, hatte aber nach eigenem Bekunden keine nennenswerten Daten.

      Somit spricht vielleicht doch einiges für Threema? Wäre da nicht die Volksabstimmung nach der die schweizer ihren Behörden mehr Befugnisse einräumen möchten.

      Nun kann man fragen, was denn so schlimm daran ist, wenn Strafverfolger Daten haben wollen? Im Grunde nichts, solange das nicht zur ansatzlosen Massenüberwachung genutzt wird, sondern nur im begründeten verdachtsfall mit richterlicher Anordnung. Aber bei letzterem hat sich die USA in den vergangenen 20 Jahren nicht gerade als Leuchtturm erwiesen.

      Für mich stellt sich deshalb immer wieder die Frage, warum überhaupt ein geschlossenes System? Warum nicht so offen wie E-Mail? Kompliziert? Nein! Gibt es und ist älter als alle genannten Messenger. Es nennt sich Jabber/XMPP und wurde von mir schon zig mal genannt. Für Android namentlich in Form der App Conversations. Auch XMPP ist nicht ohne Kritik. Vor allem, weil auch dabei die E2E-Verschlüsselung nur optional ist. Aber immerhin funktioniert sie dann, sofern aktiviert, vollständig und nicht wie bei Telegram nur in Einzelchats. Zudem kann man einen Provider im eigenen Land suchen und ist dann schon mal nicht mehr ausländischem Recht ausgeliefert. Nebenbei finanzieren sich die meisten XMPP-Provider nicht durch Werbung und wenn man ein bisschen auf die Apps achtet, bekommt man auch keine Datenkrake durch die Hintertür untergeschoben.

      Ach ja:
      XMPP kann nicht komplett ausfallen. Ein Provider ist vielleicht mal down. Wenn man selbst bei diesem ist, kann man selbst keine nachrichten mehr verschicken und empfangen. Alle anderen sind aber nicht betroffen.

      Babb


      • Hubelix vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Threema, Jabber (Hab ich früher selber genutzt) und dergleichen bringen alle nichts wenn das niemand nutzt. Einsame Inseln

        Signal speichert zumindest kaum bis keine Daten und konnten auch bei US Prozessen quasi nichts rausrücken, weil sie vieles einfach nicht hatten. Die sind quasi nur "Relaisstation" und keine Datenkraken.

        Das ist in der Theorie alles richtig was du schreibst aber in der Praxis schlicht nicht umsetzbar. Die User wechseln nicht auf Kommando zu ienem Messenger sonder gehen dahin wo andere User sind. Hinter WA und Telegram ist das nun mal Signal.


      • Aries vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Das ist dann aber ein anderes Argument als "der sicherste".

        Mein Beitrag soll erläutern, dass Sicherheit mehrere Ebenen hat und wo man ansetzen kann. Wird einfach nur "Sicherheit" geschrieben, kommt irgendjemand mit den US-Gesetzen und Dein Argument ist zerrissen.

        Aktuelle Verbreitung ist für mich auch kein Argument, denn auch WhatsApp und Telegram waren mal gering verbreitet. Sogar geringer als Jabber. Änderungen werden nur diejenigen bewirken können, die nicht auf die anderen warten. Wenn alle warten, wird sich nie etwas ändern.

        Babb


  • König Frank I. vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    ...ausgerechnet Telegram... (Telegram hat kein Impressum, keine AGB und auch keine deutsche Datenschutzerklärung) hätte es nicht Wire, Signal, Threema sein können?!

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