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Richtigen HomePod kaufen: Apples Smart-Speaker im Vergleich

HomePod Comparison NextPit
© Apple / Maxx-Studio / pio3 / Shutterstock.com

Reicht Euch der HomePod mini oder muss es der originale HomePod mit sattem Sound sein? Und überhaupt, wo sind die Unterschiede zwischen den beiden Smart-Speakern von Apple? In unserem Vergleich stellen wir Euch beide Modelle genau vor und nennen Euch auch einige Alternativen, mit denen Ihr Siri in Eurem Smart-Home ohne iPhone oder iPad ansteuern könnt.

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  Basis-Modell Mini-Modell
Produkt
Abbildung
Apple HomePod
Apple HomePod Mini
Maße
  • Höhe: 17,2 Zentimeter
  • Durchmesser: 14,2 Zentimeter
  • Höhe: 8,5 Zentimeter
  • Durchmesser: 9,7 Zentimeter
Gewicht
  • 2,5 Kilogramm
  • 345 Gramm
Lautsprecher
  • 1 High-Excursion Tieftöner
  • 7 Hochtöner
  • 2 Tieftöner
  • 1 Hochtöner
Mikrofone
  • 6 zur Stimmaufnahme
  • 1 zur Raummessung
  • 4 zur Stimmaufnahme
Touch-Display
  • ✔️
  • ✔️
Funkstandards
  • 802.11ac WLAN
  • Bluetooth 5.0
  • 802.11ac WLAN
  • Bluetooth 5.0
Multiroom
  • ✔️
  • ✔️
Stereo-Pairing
  • ✔️
  • ✔️
Akkubetrieb
Zum Angebot*
  • keine Angebote

Mit dem HomePod hat Apple Anfang 2018 einen eigenen Smart-Speaker vorgestellt. Einen Lautsprecher also, der sich in Euer WLAN-Netzwerk einloggt und Befehle über die Sprachassistentin Siri entgegennimmt. Was damals mit dem HomePod begann, wurde einige Jahre später mit dem HomePod mini in kleinerem Format und zum günstigeren Preis angeboten. Auf diese beiden Smart-Speaker konzentrieren wir uns hier.

Sucht Ihr lediglich nach einem Smart-Speaker, der Siri unterstützt, könnt Ihr Euch auch bei anderen Herstellern umschauen. Darunter Modelle der Edel-Hersteller Sonos, Teufel, Bose und Bang & Olufsen. Alternativ könnt Ihr beim Smart-Speaker-Kauf auch einfach auf die Kompatibilität zu Apples AirPlay-2-Standard achten, um Inhalte nahtlos vom iPad oder iPhone an den Lautsprecher zu senden. In diesem Artikel konzentrieren wir uns allerdings auf Apples hauseigene Smart-Speaker.

Apple HomePod – der OG unter den Siri-Speakern

Apple HomePod
Der HomePod ist Apples leistungsstärkster Smart-Speaker. / © Apple

Bewertung

  • nicht getestet

Pro

  • Hochwertiger Klang
  • Nutzung als Stereo-Paar
  • Stimmaufnahme über sechs Mikrofone
  • Automatische Einpassung in Eure Wohnung
 

Contra

  • Nicht mehr im Handel erhältlich
  • Kein kabelgebundene Nutzung und kein Bespielen über Bluetooth
  • Kein Akkubetrieb

Starten wir mit dem HomePod, der zum Launch in 2018 mit einem außergewöhnlichen Design und einem hohen Preis aufwartete. Denn Apple bot seinen hochwertigen Lautsprecher eingangs für etwa 350 Euro an. Dabei überzog der Hersteller ihn mit einem robusten Stoffüberzug, machte die Lautsprecher dadurch unsichtbar und installierte ein Farbdisplay auf der Oberseite. Die Abmessungen sind mit einer Höhe von 17,2 Zentimetern und einem Durchmesser von 14,2 Zentimetern recht wuchtig. Das Gewicht ist mit 2,5 Kilogramm ebenfalls hoch.

Das ist aber weiter nicht schlimm, denn Apples HomePod kommt ohnehin nicht mit eingebautem Akku. Somit eignet er sich alleine, oder mit zweitem Modell als Stereopaar, eher als Regallautsprecher oder als Erweiterung für Euer Heimkino-Setup. Klanglich bietet der HomePod einen High-Excursion Tieftöner und einen Ring aus sieben horngeladenen Hochtönern, die jeweils einen eigenen Verstärker haben. Insgesamt also acht Treiber, die jeweils eigene Verstärker mitbringen.

Hinzu kommen insgesamt sieben Mikrofone, von denen sechs für die Aufnahme Eurer Stimme zur Steuerung von Siri zuständig sind. Ein weiterer ist ein "niederfrequentes Kalibrierungsmikrofon zur automatischen Basskorrektur", wie Apple auf einer Service-Seite zum HomePod schreibt.

Die Klangqualität will Apple mit Beamforming sowie Computational Audio verbessern. Dabei passt der HomePod seinen Klang per Raumerkennung je nach Platzierung in Eurer Wohnung an. So soll die Qualität auch in Zimmerecken oder in Regalen optimal sein.

Technisch verbindet sich der Apple HomePod zudem per 802.11ac WLAN mit MIMO sowie über Bluetooth 5.0 mit anderen Geräten. Dabei könnt Ihr den Lautsprecher über Apples HomeKit, AirPlay 2 sowie über die Home App mit Musik bespielen, eine Nutzung als Bleutooth-Speaker ist nicht möglich. Auch kabelgebunden könnt Ihr keine Musik einspeisen.

Noch ein Manko im Jahr 2022: offiziell bietet Apple den HomePod nicht mehr an. Ihr müsst also auf Abverkäufe von Lagerbeständen sowie auf Gebrauchtkäufe zurückgreifen. Bekommt Ihr einen HomePod zum guten Preis, erwartet Euch ein leistungsstarker Smart-Speaker mit nahtloses Anbindung in den Apple-Kosmos. 

Apple HomePod mini – bunter Schreihals

HomePod mini
Der HomePod mini ist mit einer UVP von 99 Euro vergleichsweise günstig. / © Apple; Screenshot: NextPit

Bewertung

  • nicht getestet

Pro

  • Vergleichsweise günstig (99 Euro)
  • In bunten Farben erhältlich
  • Solider Klang (privater Hörtest 🤓)
 

Contra

  • Kein Akkubetrieb trotz Portabilität
  • Kein kabelgebundene Nutzung und kein Bespielen über Bluetooth
  • Leiser als der HomePod

Mit dem HomePod mini hat Apple einige Jahre nach dem HomePod einen zweiten Smart-Speaker eingeführt. Das mini-Modell ist mit einem Gewicht von 345 Gramm, einer Höhe von knapp 8,5 Zentimetern sowie einem Durchmesser von 9,7 Zentimetern deutlich kleiner und leichter. Dabei finden nur zwei passive Tieftöner und ein Hochtöner Platz im HomePod mini. Für die Siri-Erkennung platziert Apple immerhin vier Mikrofone im Mikrofon.

Wie beim großen HomePod lässt sich das Mini-Modell als Stereopaar einsetzen. Darüber hinaus ist er mit AirPlay 2 kompatibel und wird in den Farben Weiß, Gelb, Orange, Blau und Space Grau angeboten. Technisch hat Apple mit 802.11n und Bluetooth 5.0 keine Updates integriert. Dafür gibt es einen Ultrabreitband-Chip, mit dem Ihr den HomePod in Eurer Wohnung per iPhone aufspüren könnt.

Obwohl der HomePod mini deutlich portabler ist, kommt er wie sein großer Bruder ohne internen Akku aus. Sofern Ihr also keine PowerStation Euer Eigen nennt, müsst Ihr den HomePod mini kabelgebunden in Eurer Wohnung oder Eurem Haus betreiben.

Im Vergleich zum HomePod ist das Mini-Modell zudem überraschend günstig. Denn Apple schreibt eine unverbindliche Preisempfehlung für gerade einmal 99 Euro für seinen HomePod mini aus. Darüber hinaus ist der kleine HomePod im Juli 2022 noch immer im Handel erhältlich. Aktuelle Angebote findet Ihr im nachfolgenden Preisvergleich.

 

Fazit: Welches HomePod-Modell ist das richtige für Euch?

Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz einfach: da Apple im Jahr 2022 nur noch den HomePod mini verkauft, werdet Ihr Euch wohl oder übel für das kleine Modell entscheiden müssen. Denn auch Online-Retailer bieten den OG-HomePod nicht mehr an. Mit ein wenig Glück findet Ihr online oder im Einzelhandel allerdings Lagerware, oder Ihr kauft einen gebrauchten Apple HomePod im Internet.

Bevor Ihr Euch große Mühen macht, solltet Ihr aber den Klang des HomePod mini zur Probe hören. Wollt Ihr dabei auf einen möglichen Rückversand verzichten, könnt Ihr Live-Eindrücke auch im örtlichen Apple-Store oder beim Elektronikfachhändler gewinnen. Seid Ihr zufrieden, kauft Ihr Euch mit dem HomePod-Mini einen hochwertigen und wohlklingenden, kleinen Smart-Speaker.

Welchen HomePod findet Ihr besser?
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Da sich mehrere HomePod-Modell gleichzeitig nutzen lassen, könnt Ihr mit ein bisschen Kleingeld auch eine deutlich bessere Klangqualität erreichen. Besonders empfiehlt sich allerdings der Multiroom-Support für einen nahtlosen Musikgenuss in der ganzen Wohnung.

Für welchen HomePod würdet Ihr Euch entscheiden? Und habt Ihr Lust auf weitere Artikel zum Thema Smart-Speaker / HomePod in den nächsten Wochen? Teilt es uns in den Kommentaren mit!

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