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iPad mini 6 (2021) im Langzeittest: größer als es ist

NextPit Apple iPad Mini Fabi Test
© NextPit

Das iPad mini 6 ist ein Device von dem ich dachte: Sehr interessant, aber so wirklich brauche ich es nicht – bis zu diesem Test. Immerhin hatte ich vor einigen Jahren bereits ein iPad mini, das ich aber kaum nutzte. Der Formfaktor war zwar super beim Transport, zum Arbeiten dafür aber umso weniger geeignet. 2021 musste ich aber feststellen: Das iPad mini 6 ist anders – und mittlerweile mein ständiger Begleiter. Lest im Test, warum.

Bewertung

Pro

  • Der richtige Formfaktor für (m)ein Tablet
  • iPadOS 15 läuft perfekt darauf
  • Super Performance

Contra

  • Display ohne 120 Hertz und ProMotion
  • Kein Face-ID

Preislich gesehen mit Pro-Faktor

Das iPad mini (2021) ist ab einem Preis von 549 Euro zu haben. Dafür gibt es die kleine Variante mit 64 GByte. Das ist preislich gesehen sicher kein Schnapper, angesichts des Gebotenen aber noch verschmerzbar.

Alternative gesucht? Alle iPad-Modelle im Vergleich

Will man 256 GByte im Apple-Tablet, wird es schnell sehr teuer. Dann kostet das iPad mini 6 als WLAN-Ausführung bereits 719 Euro. Und ganze 889 Euro, will man auch einen SIM-Karten-Slot dazu, dann aber immerhin auch mit 5G.

Apple iPad mini 6 (2021)

Mit einem Aufpreis in der Grundversion von 100 Euro ist das iPad mini 6 merklich teurer als die fünfte Generation. Vergleicht man es mit den Preisen des iPad Pros, kommt man vielleicht sogar auch ins Grübeln: Kleinerer Formfaktor und Abstriche beim Display, wenn ich für rund 400 Euro mehr ein 11 Zoll großes Tablet als Notebook-Ersatz haben kann?

NextPit Apple iPad Mini iPad Pro Keyboard
Das iPad mini (2021) ist deutlich portabler als das iPad Pro mit 11 Zoll. / © NextPit

Die Frage, die ich mir bei diesem Test gestellt habe, ist: Wenn Du die exklusive Wahl hättest zwischen iPad mini und iPad Pro – welches würdest Du am Ende kaufen? Es ist eine wirklich schwierige Frage.

Die Leute, die mich kennen, wissen, dass ich das iPad mittlerweile oft als primäres Arbeitsgerät nutze. Ich schreibe Artikel darauf, nutze es zum Malen, Skribbeln und Brainstormen. Ja, ich schneide sogar ab und an kleinere Videos damit. Kriege ich also all das zukünftig nur noch mit dem iPad mini 6 hin – und wieso gerade mit der 2021er-Generation?

 

Design: Klein. Und nicht wie das iPad Pro

Das iPad mini 6 gleicht dem großen Bruder iPad Pro in Sachen Aussehen: flaches Design, runde Ecken – aber ansonsten schnörkellos. Im Vergleich zum alten iPad mini hat die 2021er-Version dadurch deutlich an Bildschirmgröße hinzugewonnen. Die Bildschirmränder oder Bezels sind alleine schon wegen des fehlenden Home Buttons deutlich schmaler geworden und bereiten so Platz für ein 8,3 Zoll großes Display.

Pro

  • größeres Display und kleinere Bezels als beim Vorgänger
  • Lautstärkeregler passen sich automatisch der Halterichtung an
  • perfektes Notizbuch-Format mit Apple Pencil
  • Touch-ID-Sensor im Power-Button

Contra

  • immer noch kein Face ID

Noch einen Unterschied weist das iPad mini (2021) im Vergleich zum Vorgänger auf: Anstatt eines Home-Buttons verbaut Apple einen Touch-ID-Sensor im seitlichen An-Aus-Taster. Dazu fällt mir ein: Toll, dass das iPad mini Touch-ID an Bord hat. Das würde ich mir nämlich immer wieder beim iPad Pro wünschen. Aber gleichzeitig schade (und nicht selten auch nervig), dass Face ID fehlt!

NextPit Apple iPad Mini Display
Die Rahmen rund ums Display sind geschrumpft. Damit gibt's bei gleichem Formfaktor ein größeres Display. / © NextPit

Face-ID ist ein Feature, das ich tatsächlich nicht selten vermisse – gerade auch deshalb, weil man es sonst so sehr gewöhnt ist, dass das iPad oder das iPhone einen erkennt. Außerdem weiß man nicht selten, wo sich der Touch-Sensor gerade befindet und muss unter Umständen (wenn man beispielsweise nicht genügend Finger registriert hat) mühselig umgreifen, um eine Freigabe zu erteilen.

Die Lautstärke-Taster befinden sich beim iPad mini (2021) nun ebenfalls auf der Stirnseite des Apple-Tablets. Cooles Detail: Immer der obere Knopf der beiden Taster macht lauter – immer abhängig davon, wie man das iPad mini 6 eben gerade hält.

Bester Formfaktor. Zu wenig Pro.

Ich muss aufpassen, dass dieser Absatz hier nicht zu meinem Fazit mutiert. Es waren nämlich der Formfaktor und das Design, die mich primär dazu gebracht haben, das iPad mini (2021) wirklich jeden Tag überall mit hinzunehmen und täglich viele Stunden zu benutzen. Das iPad Pro verwende ich dagegen seither deutlich seltener.

Obwohl ich für das Gesamtpaket des iPad mini 6 voller Lob bin, gibt es mehrfach ein großes „Aber“. Wenn ich etwas zu kritisieren habe, dann dass Apple offenbar seine iPad-Pro-Reihe nicht zu sehr kanibalisieren wollte – und das iPad mini absichtlich kleingehalten hat. Mehr dazu lest Ihr in den Abschnitten Kamera und Display.

NextPit Apple iPad Mini Button
Praktisch, gerade mit Maske: Im Ein/Aus-Button ist ein Fingerabdrucksensor integriert. / © NextPit

Das Notizblockformat macht den Apple Pencil für mich noch wertvoller

Etwas weniger flexibel als die Lautstärkeregler – die sich, wie schon beschrieben, der Halterichtung des iPads anpassen und immer den Lauterknopf oben anbieten – ist die magnetische Halterung für den Apple Pencil. Dieser hält sich nämlich immer magnetisch auf einer der breiten Seiten fest, was die Halterichtung des Tablets ein Stück weit vorgibt.

Dafür wird man dann aber mit einem perfekten digitalen Notizblock belohnt, der wirklich immer dann bereit steht, wenn man ihn braucht. Sofern man das iPad mini dabei hat, natürlich. Dank des Formfaktors aber passt das Tablet schon fast in eine Hosen-, mindestens aber in meine Jackentasche. Und in Rucksack und Umhängetasche fällt das Tablet kaum auf.

Display: Gut, aber nicht perfekt.

Das Displaypanel des iPad mini (2021) ist im Vergleich zum diesjährigen iPad Pro ein echtes Downgrade. Die 120-Hertz-Anzeigen mit der für das Runterregeln der Bildwiederholungsfrequenz verantwortlichen ProMotion-Technologie sind den iPad-Pro-Varianten vorbehalten. Stattdessen steckt im kleinen iPad ein LCD-Panel mit 2266 x 1488 Pixeln, das mit 60 Hertz sein Bild wiederholt. 

Pro

  • tolle Bildqualität beim LCD-Panel mit akkurater Farbwiedergabe und scharfer Darstellung

Contra

  • bei direktem Sonnenlicht nicht so gut ablesbar wie das iPad-Pro-Panel
  • maximal 60 Hertz

Ich jammere hier allerdings auf hohem Niveau. Denn bis auf etwas weniger flüssige Bewegungen beim Herumwischen auf dem Bildschirm fällt die geringere Hertzzahl kaum auf – beziehungsweise nur dann, wenn man um jeden Preis eine Schwachstelle finden möchte. Die etwas geringere Displayhelligkeit des iPad mini 6 im Vergleich zum Pro ist dagegen bei starkem Sonnenlicht auffällig. Mit dem iPad mini tut man sich draußen sprichwörtlich sichtlich schwerer.

NextPit Apple iPad Mini Keyboard
Das iPad Mini 6 hat ein tolles Display – wenngleich mit "nur" 60 Hertz. / © NextPit

Trotzdem kann ich auch dem Display des iPad minis 2021 nach gut zwei Monaten absolute Alltagstauglichkeit bescheinigen – jedenfalls außerhalb der Biergartensaison. Ich verwende das iPad mini mittlerweile für fast alles und auch überall: Serien oder Sport gucke ich unterwegs, lange Texte tippe ich über die externe Tastatur ebenso wie kurze Notizen – und auch beim abendlichen Lesen auf der Couch macht das Tablet eine gute Figur.

Beim Display des iPad mini ist es wohl auch so, wie im echten Leben mit anderen Dingen und selbst Menschen: Es muss nicht immer alles perfekt sein, um etwas rundum gut zu finden.

iPadOS ist das perfekte Betriebssystem für Tablets

So wie iOS 15 auf den aktuellen iPhones, so optimal ist iPad OS 15 auf das iPad mini (2021) angepasst. Das Betriebssystem läuft auf dem kleinen Tablet einfach ideal.

Pro

  • iPadOS 15 läuft auch auf dem iPad mini reibungslos und sorgt für perfektes Arbeiten

Contra

  • n.a.

iPadOS 15 läuft auch dem iPad mini 2021 reibungslos . Meine anfängliche Befürchtung, das kleinere Display könnte den Nutzerfluss in irgendeiner Weise negativ beeinflussen, hat sich sehr schnell zerstreut.

NextPit Apple iPad Mini Test Fabi
Das iPad mini 6 lässt sich wunderbar in einer Hand halten und ist damit einfach deutlich handlicher als seine größeren Geschwister. / © NextPit

Klar muss man beim Bearbeiten von Fotos oder Videos manchmal mit der Nase etwas näher an den Bildschirm rücken. Doch die von mir genutzten Apps haben die verfügbare Displayfläche stets gut ausgenutzt. Ich konnte keinerlei Einschränkungen im Vergleich zum iPad Pro feststellen.

Apple iPad Mini (6. Generation): Performance

Der Apple-eigene Chip A15 Bionic treibt das iPad mini an und macht aus dem Tablet eine echte Powermaschine. Es ist das selbe SoC, das auch im iPhone 13 verbaut ist und auch dort für eine ausgezeichnete Performance sorgt. Wollt Ihr mehr über die Leistungsfähigkeit von Apples neuestem Chip wissen, dann lege ich Euch den Testbericht des aktuellen iPhone 13 ans Herz:

Apple iPad Mini (6. Generation): Kamera

Das iPad mini hat sowohl vorne, als auch hinten eine 12-Megapixel-Knipse, wobei die Selfie-Kamera einen Ultraweitwinkel hat und die Hauptkamera hinten mit bis zu 4K aufnehmen kann. 

Pro

  • Centerstage für die Frontkamera ist sehr praktisch für Videocalls
  • ordentliche Bildqualität für die Frontkamera

Contra

  • Nur eine Rückkamera. Aber wer fotografiert mit dem Tablet?!

Cool ist, dass mit der Frontkamera auch die Funktion Center Stage möglich ist – eine Funktion, die Apple in diesem Jahr zum ersten Mal beim iPad Pro zeigt. Die Kamera folgt einem in Videoanrufen dann scheinbar und hält so immer die sprechende Person im Fokus. Außerdem erkennt das iPad mini 6, wenn weitere Personen oder Objekte im Sichtfeld wichtig werden und ebenfalls eingeblendet werden sollen.

Die 12-Megapixel-Selfiekamera liefert bei guten Lichtverhältnissen eine ordentliche Qualität. Die Farben werden akkurat wiedergegeben, die Hauttöne sehen akkurat aus. Und auch bei spätnachmittäglichen Videocalls im schummrig beleuchteten Homeoffice geht die Qualität noch in Ordnung.

Die Hauptkamera auf der Rückseite bietet ebenfalls die Apple-üblichen 12 Megapixel. Die Bildqualität geht in Ordnung und reicht dicke aus, um schnell ein paar Dokumente abzufotografieren, einen Barcode zu scannen oder auch mal ein Foto zu schießen, wenn man das Handy gerade nicht aus der Tasche kramen möchte. Aber im Ernst: Wer fotografiert mit dem Tablet?

NextPit Apple iPad Mini Camera
Wer mit dem Tablet fotografiert, macht sich zum Affen – auch, wenn das Tablet klein ist. Deswegen: Eine Kamera reicht. / © NextPit

Der Akku ist gut. Aber nicht überragend.

Das iPad mini 6 ist wie geschaffen zum supermobilen Arbeiten. Entsprechend wichtig ist hier ein Akku, der einen Arbeitstag im Zug oder im Park übersteht. Und tatsächlich: das klappt.

Pro

  • Reicht gut für einen Arbeitstag aus
  • Lädt auch ohne Schnellladen recht schnell

Contra

  • Bei Powerusern mit Videoschnitt & Co. wird's bei langen Arbeitstagen knapp 
  • Für Poweruser wäre in diesem Fall Quick Charging schön

Die Laufzeit seiner Batterie im iPad mini gibt Apple mit bis zu 10 Stunden an. Aus der Praxis kann ich das so in etwa bestätigen. Sprich: Man kommt auch bei starker Nutzung ohne Ladung etwa über den Tag.  An anspruchslosen Tagen reicht's manchmal auch darüber hinaus – wobei ich ehrlich gesagt eher der Typ „ich-lade-wann-immer-ich-kann“ bin – daher komme ich selten an die Grenzen.

NextPit Apple iPad Mini Back
Das iPad mini bietet eine ausreichende Akkulaufzeit, gerade wenn Ihr das Tablet nicht mit anspruchsvollen Aufgaben wie Videoschnitt fordert. / © NextPit

Der Akku des iPad minis ist von daher okay. Aber im Vergleich zur Sprung, den die aktuelle iPhone-Generation bei der Akku-Laufzeit gemacht hat, hinkt das iPad mini 2021 dann doch um Einiges hinterher.

Abschließendes Urteil

Apple hat einen tollen Job mit dem iPad mini gemacht, insbesondere bei der Analyse der Use Cases – also dafür, wie man ein Produkt benutzt und wofür man es hauptsächlich verwendet. Hier liegt auch der Grund, warum ich mir zukünftig ein iPad mini anstatt eines iPad Pros holen würde, sollte ich mich für eines der beiden Modelle entscheiden müssen:

Das iPad mini ist im Vergleich zum iPad Pro einfach sehr viel kompakter, und die Abstriche halten sich in Grenzen.

Das iPad mini dabei nicht nur sehr viel einfacher zu transportieren. Es ist auch wirklich sehr viel komfortabler und praktischer zu halten! Mit einer mobilen Tastatur ist es auch für das Arbeiten an größeren Aufgaben geeignet.

Zugegeben: Beim Schreiben extrem langer und komplexer Texte (Hallo, CMS!) oder beim Arbeiten an detaillierten Präsentationen, da stößt das iPad mini irgendwann an Grenzen. Auch bei Fotobearbeitung oder Videoschnitt gilt: mehr Display, mehr Spaß.

NextPit Apple iPad Mini iPad Pro
Ganz klar: Bildbearbeitung & Co. machen auf dem großen Display des iPad Pro mehr Spaß. / © NextPit

iPad Pro oder iPad mini?

Es bleibt also die eingangs gestellte Frage: Welches iPad sollte ich mir persönlich kaufen: ein iPad Pro oder ein iPad mini? Meine Antwort darauf auf mich ganz persönlich bezogen, wäre beim aktuellen iPad-Lineup ganz klar das iPad mini 6.

Für diejenigen, die auf der Suche nach einem mobilen Tablet sind, das vor allem für Arbeiten wie Notizen anfertigen, einfache Präsentationen, E-Mails oder kleinere Texte reichen und sonst vor allem für mobiles Surfen, Gaming und Entertainment eingesetzt werden soll – all denen sei das iPad mini 2021 wirklich ans Herz gelegt.

Apple iPad mini 6 (2021)

Klar, für die wirklich "großen" Aufgaben nutze ich weiterhin mein Notebook oder meinen iMac. Aber das iPad mini ist 2021 größer geworden – ohne physisch größer geworden zu sein. Die Lücke zum vollwertigen Computer ist geschrumpft, und ich bin in den letzten Wochen ein echter mini-Fan geworden. 

Im Preisvergleich seht Ihr noch einmal die tagesaktuellen Bestpreise aller Varianten des iPad mini 6 (2021):

 
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Top-Kommentare der Community

  • Olaf vor 8 Monaten

    Danke für den Test. Ich hatte zuletzt das Mini 5, welches mich wegen des doch sehr altbackenen Designs jedoch nie völlig begeistert hat. Mein daraufhin folgender Wechsel zu einem Android Tablet allerdings auch nicht, da Apples Betriebssystem eben flüssiges Tablet kann, während Android immer so ein Kompromiss-Touch in der Bedienung umweht. Insofern wäre das neue Mini-Modell eigentlich genau meins, da ich es vorrangig fürs Couch-Surfing benutzen würde und so ein kompaktes, leichtes Tablet dafür einfach weitaus besser geeignet ist als der übliche 10+x Zoll-Klopper. Wenn, ja, wenn Apple nicht wieder so einen schlanken Kurs dafür aufrufen würde. Da überlegt man es sich bei einem doch recht begrenzten Einsatzzweck zweimal, ob sich rund 550 Taler für 64 GB rentieren. Die Preissteigerung parallel zum Speicherplatzangebot ist natürlich Apple-typisch wieder einmal jenseits von Gut und Böse.

39 Kommentare

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  • Moppi vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Ganz Unrecht hat Olaf nicht in Bezug auf Samsung und Multi-Tasking. Multi Window (2 Apps gleichzeitig auf einem Bildschirm) z.B. hatte schon das S3, was später auch in Stock Android übernommen wurde. Und da waren noch andere Sachen die Samsung schon ewig vor Stock Android hatte, aber kein Bock alles aufzuzählen. Mein grad genutzter Chinakracher (oneplus 8) ist dagegen von der Software einfach nur schrecklich Buggy und unausgereift, sowas kannte ich vorher bei Samsung gar nicht. Und Bild in Bild scheint IOS auch erst richtig seit IOS 14 zu können. Aber irgendwie geht's auch gar nicht darum wer was zuerst hatte, funktionieren soll es ordentlich, und da macht man weder mit Samsung noch mit Apple etwas falsch. Ist nur meine persönliche Meinung/Erfahrung aus mehreren wechseln zwischen verschiedenen Herstellern und Systemen (Iphone 13 Mini ist schon bestellt). Haut euch hier nicht die virtuellen Köpfe ein.


  • M.E.0815 vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Ein solches Applegerät mit der altbekannten Updategarantie ist echt ein Schnäppchen. Nur finde ich schade, dass es keine 120 Hz unterstützt. Aber ansonsten…

    Ich habe das 11 Pro aus 2018. Das hat 120 Hz. ist auch mit seinem Chip ganz weit vorne und reicht mir völlig aus. Gibts bei Kleinanzeigen auch ab ca. 330 Euro.


  • Olaf Gutrun vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Würde da das Fold 3 vor ziehen, sehr gute anpassung der Apps an den großen Bildschirm, 120hz, office 365, one drive und windows Anbindung sehe ich für mich dabei auch als ein pro.

    Da käme für mich jetzt kein normales Tablet mehr in Frage, soll schon in der Hosentasche mit können.


    • Olaf vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Ich eben nicht. Schon alleine deswegen nicht, weil ich das iPad Mini nicht für einen Kurs von rund 550 Euronen kritisch betrachten kann, um dann mal eben im Vergleich einen Tausender - je nach Version und tagesaktuellem Kurs - draufzulegen und auf ein Foldable zu wechseln.

      Unabhängig davon, dass es sich um zwei gänzlich andere Gerätekategorien handelt, käme das Fold 3 für mich aus vielen Gründen nicht in Frage: Als Smartphone mir persönlich mit 271 g zu schwer, zusammengeklappt mit 16 mm zu dick, das Kamera-Setup bauartbedingt limitiert, als reines Tablet wiederum viel zu teuer. Für mich also weder Fisch noch Fleisch, dafür zum Trüffelpreis. Passt (noch) nicht. Ich finde den Foldable-Ansatz grundsätzlich gut, derzeit aber noch weit entfernt von kompromisslos alltagstauglich. Und so lange dies so bleibt, bleibe wiederum ich bei Smartphone plus Tablet. Und da wären wir dann auch wieder beim neuen iPad Mini.


      • Olaf Gutrun vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Naja bei einem Foldable fällt halt auch direkt das Smartphone weg.

        Ich habe keine Lust mit mehreren Geräten rum zu rennen, deshalb ist bei mir auch Dualsim pflicht, für mich beruflich wäre ein tablet Foldable / Smartphone perfekt, da brauche ich keinen Laptop, zwei smartphones, und ein Tablet wenn das alles auch mit einem Gerät machbar ist 😍


      • Olaf vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Grundsätzlich richtig, das ist ja auch der anvisierte Zweck der Foldables für die Zukunft. Nur eben - aus meiner persönlichen Sicht - aktuell noch nicht. Denn ein Smartphone mit 271 g Gewicht und zusamnengeklappten 16 mm Dicke ist eben mehr Phone denn smart. Einen solchen Klopper möchte ich einfach nicht ständig mit mir rumschleppen. Aber ich bin zuversichtlich: Kommt Zeit, kommt alltagstaugliches Foldable. Nur halt jetzt noch nicht.


      • Olaf Gutrun vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Da hast du recht Olaf, aber immernoch viel besser zum mit nehmen als ein Tablet... Da braucht man schon einen Rucksack...


    • Karsten vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Hab das Fold 2 und stimme dir zu. Leider gibt's von Apple noch kein Phablet aber eventuell kommt's noch


  •   16
    Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde das Mini rein von der Hardware Top.
    Aber bei der Preisgestaltung habe ich mich echt gefragt ob die Apple jetzt völlig die Haare am brennen haben. Preis-/Leistung geht leider beim iPad Mini gar nicht mehr.


    • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Warum bitte? Das Ding ist Oberklasse. Der Preis ist ehrlich gesagt vollkommen in Ordnung für was man bekommt.
      Nur weil es klein ist, ist es nicht irgendeine Einsteigerklasse oder sonst was. Das ist ein iPad, kein Android-Tablet.


      •   16
        Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Weil ich für mein iPad Pro 11“ mit LTE 850,- Euro bezahlt habe und zwar nagelneu und OVP.
        Und weil das aktuelle iPad Air kaum mehr kostet als das Mini.
        Das Verhältnis passt einfach hinten und vorne nicht.
        Nur weil das ein zu Heiss gewaschenes iPad ist heißt das nicht das deshalb der Preis unverschämt aufgebläht werden muss.
        Aber das du dazu eine komplett andere Einstellung hast war ja klar. Ist ja schließlich von Apple, Deiner großen Liebe und die macht ja bekanntlich schon mal blind. 😉

        Und dein Spruch das ist EIN iPAD und kein Android Tablet hat mich herzhaft zum Lachen gebracht. Vielen Dank dafür. 😁


      • Olaf Gutrun vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Ja ohne 120hz und das Fold 3 zeigt wie viel besser Apps auf den großen Bildschirm angepasst werden können und wie sinnvoll Multi Tasking nutzbar ist, eben damit es nicht einfach nur ein großes Smartphonen oder Tablet ist, sondern auch mal sinnvoll nutzbar.

        Finde da können von der Nutzbarkeit Android Tablets und auch die Ipads nicht mit halten.

        In sachen Multitasking ist das Ipad mehr flopp als top, das fold 3 zeigt da wie es sein sollte um auch mit mehr Bildschirm mehr anfangen zu können.


      • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        @Küstenglück
        Diesen Müll mit "Liebe zu Apple" kannst du dir sparen. Als ob ich einfach die Preise bei Apple abfeiere oder sonst was 🤦🏻‍♂️

        Und sorry, aber der Satz, dass es ein iPad ist und kein Android-Tablet, war ernst gemeint. Bei Android kriegst du "klein" bzw. "kompakt" nur, wenn auch die Komponenten klein bzw. einfach schlecht sind und das ist bei Apple schlicht nicht der Fall. Im iPad Mini steckt sogar der A15 aus dem iPhone 13 Pro - nicht dem des iPhone 13.
        Das Mini ist sogar in einigen Punkten, wie eben Prozessor und Frontkamera besser, als das iPad Air 4.

        Der Preis von dem Ding ish einfach nicht unverschämt und aufgebläht. Es ist um einiges besser, als das Einsteiger-iPad, hat aber einige Abstriche gegenüber dem iPad Pro - also sitzt es genau dazwischen.


      • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        @Olaf
        Das Fold 3 zeigt gar nichts. Vor allem keine besser angepassten Apps.
        Hast du überhaupt jemals ein iPad richtig benutzt? Klingt nämlich definitiv nicht danach.
        Das Fold 3 macht gar nichts sinnvoll oder nutzbar. Samsung macht einfach alles von iPadOS nach - in schlecht.


      • Olaf Gutrun vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Tut es wohl Tim, guck dir mal die Reviews von Faultier an, der auch ein Apple fan, aber Samsung dafür lobt das die Apps so unglaublich gut an den Bildschirm angepasst sind. Der sieht da Samsung mittlerweile auch ganz vorne.

        Und Muktitasking geht mal richtig gut mit dem Fold das kann kein Ipad so gut.

        Einfach mal Microsoft Office auf dem Fold und dem Ipdad vergleichen, da sieht das Ipdad für mich alt gegen aus.

        Das Fold passt die Android Apps nämlich selbst an ohne das die Entwickler es tun müssen, das ist ein gigantischer Vorteil und ist Samsung richtig gut gelungen.

        Eine Exel Tabelle, Nachrichten tv in einem kleinen Fenster nebenher etwas auf einer Webseite nach gucken, da zeigt das Fold was es kann...


      • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        @Olaf
        Sorry, aber was soll der Punkt mit Microsoft Office? Apple kann doch nichts dafür, wenn Microsoft es nicht hinkriegt. Sieh dir mal die Pendants von Apple an (also Pages und Numbers). DA siehst du, wie qualitative Apps auf dem iPad aussehen und laufen.
        Das Fold macht ehrlich absolut nichts auch nur ansatzweise so gut, wie das iPad.
        Ne Excel-Tabelle, daneben Nachrichten und dann noch was auf einer Seite im Browser kannst du auch auf dem iPad problemlos machen. Nur sind dort die Apps eben angepasst und der Content wird nicht zur Unbrauchbarkeit zusammengepresst.
        Und wie gesagt, quasi sämtliche Multitasking-Steuerelemente vom Fold hat Samsung einfach vom iPad übernommen. Nur in schlechter.


      • Tenten vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Ich verstehe ehrlich gesagt überhaupt nicht, warum man ja jetzt partout ein Foldgerät als bessere Alternative zigmal ins Spiel bringen muss. Hier geht's um ein Ipad, da hat doch ein Fold in der Diskussion nichts verloren. Nur weil man eins besitzt, muss man das nicht an jeder Ecke hervorheben. Der nächste fängt dann an, irgendwelche Laptops gegenüberzustellen, was der gleiche Unsinn wäre. Wer ein Tablet möchte, kauft sich ein Tablet und keinen Falter oder ein Laptop.


      •   16
        Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        @Tim
        Na wenn der Satz ernst gemeint war muss ich jetzt umso mehr lachen. 🤣
        Einen überzogene Preis damit zu rechtfertigen das die Hardware den Namen iPad trägt und kein Android Tablet ist, ist ein echter Schenkelklopfer.
        Auch wenn du es eh anders sehen willst, für die Größe ist der Preis für das iPad mini einfach deutlich zu hoch. Daran ändert auch der A15 nichts, denn dessen Leistung brauchst du in einem iPad Mini nicht bzw. würdest du den Unterschied zu einem A14 oder A13 auch nicht extrem bemerken.
        Man muss sich nicht alles schön reden nur weil es von Apple kommt.
        Der hohe Preis für das Mini ist nicht umsonst von Vielen als negative Kritik gebracht worden. Übrigens auch von echten Apple Fanboys.


      • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        @Küstenglück
        Dann lach halt. Ist nur halt Tatsache.
        Ich rechtfertige den Preis NIRGENDS damit, dass da "iPad" dran steht. Es ist nur schlicht so. Vor allem beim iPad Mini kommen alle Möglichen Leute aus ihren Löchern gekrochen, um wieder die "Höhö Apple Tax"-Keule zu schwingen, weil es ja nicht sein kann, dass ein kleinere iPad mehr kostet, als das Einsteiger-iPad, welches größer ist. Deswegen und nur deswegen habe ich Android-Tablets genannt, denn dort kriegst du kleinere Tablets wirklich nur, wenn diese auch viel schlechter sind. Das ist beim iPad schlicht nicht der Fall. Das iPad Mini ist wie gesagt genauso gut, teilweise sogar BESSER ausgestattet, als das iPad Air 4!
        Der Preis ist schlicht nicht zu hoch. Er ist angemessen.
        Und nur weil DU die Leistung vom A15 im iPad Mini nicht brauchst, ändert das nichts daran. Was ist das überhaupt für eine Logik? Hat das iPhone 13 jetzt auch nur 400€ zu kosten, nur weil DU den A15 oder die Kameras darin nicht brauchst?

        Das hat schlicht und ergreifend nicht einmal im Ansatz mit "schön reden" zu tun. Das ist kompletter Unsinn.


      •   16
        Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Ich zitiere dich mal, da du anscheinend selber nicht so genau weißt was du schreibst:
        „Das ist ein iPad, kein Android-Tablet.“
        Welchen Grund hattest du denn Android Tablet zu erwähnen, die mit dem Artikel rein gar nichts zu tun haben?
        Der einzige Grund besteht darin ein Pro Argument an den Haaren herbeizuziehen.
        Hier geht es um das iPad Mini und das ist im Verhältnis zu den anderen iPad eine Hausnummer die schwer nachvollziehbar ist und eigentlich auch nur sehr schwer zu rechtfertigen ist.

        Zitat Tim:
        „Vor allem beim iPad Mini kommen alle Möglichen Leute aus ihren Löchern gekrochen, um wieder die "Höhö Apple Tax"-Keule zu schwingen, weil es ja nicht sein kann, dass ein kleinere iPad mehr kostet, als das Einsteiger-iPad, welches größer ist.“
        Deine Art und Weise dich abfällig über andere zu äußern ist schon recht speziell.
        Ich bin weder aus einem Loch gekrabbelt noch kritisiere ich grundlos den hohen Preis.
        Achte bitte auf deine Wortwahl.
        Ich habe mich total gefreut als das neue iPad Mini vorgestellt wurde, weil es endlich zeitgemäße Abmasse hat. Aber bei dem Preis habe ich direkt gedacht das Apple Preisgestaltung gerade etwas aus der Bahn gerät. Und es gibt nun mal eine sehr große Zahl an Menschen die das ebenso sehen.

        Zitat Tim:

        Das ist beim iPad schlicht nicht der Fall. Das iPad Mini ist wie gesagt genauso gut, teilweise sogar BESSER ausgestattet, als das iPad Air 4!“
        ABER es ist deutlich kleiner und deshalb ist das doch keinen schlüssige Argumentation für den deutlich höheren Preis.
        Das müsste man dann eher auf dem gleichen oder einem leicht höheren Niveau ansiedeln.


        Zitat Tim:
        „ Und nur weil DU die Leistung vom A15 im iPad Mini nicht brauchst, ändert das nichts daran. Was ist das überhaupt für eine Logik?
        Und deine Logik findest du jetzt sinnvoller?
        Ich habe wenigsten noch erklärt warum ich diese Meinung habe.
        Du hast leider versäumt eine sinnvolle Erklärung zu liefern die deine Meinung nachvollziehbarer macht. Aber du kannst uns ja jetzt nochmal sinnvoll und schlüssig erklären wofür man genau den A15 im Mini benutzt während der zuvor dazu ausgereicht hat das große iPhone unter ordentlich Dampf zu setzten.
        Allein auf Grund der Größe ist der A15 völlig überdimensioniert im Mini und dient eigentlich nur dem Marketing, den Preis wesentlich höher anzusiedeln.
        Es geht dabei nicht darum was ICH brauche.
        Es geht um die Frage für welche Szenarien dieser Chip unentbehrlich ist.
        Es ist glaube ich leicht nachvollziehbar das ein Prozessor A13 oder A14 für ein iPad Mini mehr Leistung mitbringt als man auf dem Gerät tatsächlich täglich (und zwar überwiegend den gesamten Tag) abrufen kann. ABER mit diesen Prozessoren hätte man eben nicht diese Preise aufrufen können.
        Die neueste Marketing Strategie seitens Apple ist neuerdings durch alle Produktgruppen extrem hoch dimensionierte Hardware zu gesalzenen Preisen zu verkaufen, ABER sie bleiben dabei etwas in den meisten Fällen schuldig (den Profibereich ausgenommen), nämlich die ausgereifte Software um diese Leistung auch ständig abrufen zu können.
        Was genau nützt uns (gemeint die breite Masse) ein ultraschnelles, dessen Lesitung kaum jemand benötigt bzw. die man kaum abrufen kann?

        Zitat Tim:
        “Hat das iPhone 13 jetzt auch nur 400€ zu kosten, nur weil DU den A15 oder die Kameras darin nicht brauchst?“
        Diese verzweifelten Versuche etwas mit Kategoriefremder Hardware zu rechtfertigen ist wenig zielführend.
        Auch wenn das hier nichts zu suchen hat, im iPhone Bereich gibt es inzwischen mehr Alternativen wenn einem der Preis zu hoch ist. Und selbst ein iPhone SE oder Mini ist preislich schon immer deutlich höher angesiedelt gewesen obwohl nicht die aktuelle Hardware verbaut war.

        Zitat Tim:
        „Das hat schlicht und ergreifend nicht einmal im Ansatz mit "schön reden" zu tun. Das ist kompletter Unsinn.“
        Aber Leute mit anderer Meinung die nur aus „Ihren Löcher“ gekrochen sind um unbedingt alles nur schlecht reden zu wollen ist jetzt was genau?
        In meinen Augen ist das kompletter Unsinn.

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