Die besten Kamera-Smartphones 2021: Die perfekte Knipse für die Hosentasche

Die besten Kamera-Smartphones 2021: Die perfekte Knipse für die Hosentasche

Die Fotoqualität ist zweifelsohne das Hauptkriterium für den Kauf eines neuen Smartphones. 100-facher Zoom, optischer und Hybrid-Zoom, Nachtmodus und mehr – Die Hersteller legen den Schwerpunkt auf Innovation, aber auch auf Elemente der Marketing-Sprache. Wir zeigen Euch, welche Kamera-Smartphones Ihr im Jahr 2021 ohne Bedenken kaufen könnt.

Zusammenfassung:

Wahl der Redaktion: Huawei Mate 40 Pro, das beste Foto-Smartphone auf dem Markt

Wie bei jedem anderen Vergleich der besten Smartphones ist dies eine persönliche Entscheidung des Autors, in diesem Fall von mir. Diese Entscheidung ist in der Redaktion diskutiert worden, daher werde ich Euch die Empfehlungen meiner Kollegen ebenfalls präsentieren.

Gleichzeitig möchte ich Euch darauf hinweisen, dass in dieser Liste natürlich einige Smartphones aus dem Jahr 2020 enthalten sind. Wir passen unsere Bestenlisten fortwährend im Laufe eines Jahres an und nehmen somit neue Kandidaten direkt mit in die Bestenliste auf.

NextPIT Mate 40 Pro
Das Huawei Mate 40 Pro ist meiner Meinung nach das beste Foto-Smartphone auf dem Markt / © NextPit

Rating

Bewertung Design und Handling

Pro

  • 5-facher periskopischer Zoom ohne Detailverlust
  • 50 MP-Hauptlinse, die viel Licht einfängt
  • Ultra-Weitwinkelobjektiv, das Verzerrungen begrenzt
  • Sehr gute Nachtaufnahmen auch ohne Nachtmodus
  • Das vielseitigste Fotomodul
 

Kontra

  • Warmer Gesamt-Weißabgleich
  • Fehlende Google-Dienste

 

 

 

Fotomodul des Huawei Mate 40 Pro:

  • Weitwinkel-Hauptlinse 50 MP, f/1,9, 23 mm, 1/1,28", 1,22 µm, PDAF omnidirektional, AF-Laser
  • periskopisches Teleobjektiv 12 MP, f/3,4, 125 mm, PDAF, OIS, 5-facher optischer Zoom
  • Ultra-Weitwinkelobjektiv 20 MP, f/1,8, 18 mm, PDAF
  • Video: 4K bei 30/60 fps, 1080p bei 30/60/120/240/480 fps, 720p bei 960 fps, 720p bei 3840 fps,
  • 13 MP, f/2,4, 18 mm Ultra-Weitwinkel-Selfie-Objektiv
  • 3D ToF-Sensor
  • Video: 4K bei 30/60 fps, 1080p bei 30/60/240 fps

Das Huawei Mate 40 Pro, das ich über einem Monat getestet habe und das ich weiterhin täglich benutze, ist meiner Meinung nach das leistungsstärkste Fotophone auf dem Markt.

Es bietet das gleiche Fotomodul wie das hervorragende Huawei P40 Pro, mit einer geringeren Auflösung im Ultraweitwinkelbereich (20 MP statt 40 MP). Tatsächlich war ich überrascht, dass ich oft Fotos, die im Ultraweitwinkel aufgenommen wurden, denen im Weitwinkel mit dem 50 MP-Hauptsensor vorgezogen habe.

Das periskopische Teleobjektiv übertrifft die Konkurrenz bei weitem und verursacht bei 2-, 5- und 10-facher Vergrößerung fast keinen Qualitätsverlust. Darüber hinaus ist der Rückgang im Detail spürbar, bleibt aber wesentlich besser eingedämmt als bei den Wettbewerbern.

Obwohl der Alltag mit einem durch den US-Ban eingeschränkten Huawei-Smartphone durchaus machbar, wie ich in meinem EMUI 11-Test erklären konnte. Trotzdem stellt das Fehlen von Google-Diensten für viele Nutzer nach wie vor ein Kaufhindernis dar, dessen bin ich mir bewusst. Ich werde daher eine Alternative mit ähnlicher Leistung und in der gleichen Preisklasse vorschlagen.

Während es mehr oder weniger die gleiche Leistung wie das P40 Pro aufweist, hat das Huawei Mate 40 Pro den Vorzug, mit dem neuesten, leistungsstärkeren SoC Kirin 9000 sowie einem 90 Hz OLED-Wasserfall-Display ausgestattet zu sein. Deshalb habe ich das Smartphone in diese Liste aufgenommen und nicht das billigere Huawei P40 Pro, das auch einen ToF-Sensor auf der Rückseite hat.

Hier geht's zum Test des Huawei Mate 40 Pro

Die besten Alternativen, die NextPit empfiehlt

Nach der redaktionellen Auswahl, die notwendigerweise subjektiv ist und wahrscheinlich nicht allen gefallen wird, gehen wir nun zum Rest der Auswahl über. Es geht nicht darum, hier alle fotoeffizienten Modelle einzubeziehen, sondern sich auf die unserer Meinung nach besten Foto-Smartphones zu konzentrieren.

Samsung Galaxy S20 Ultra: Die Alternative zum besten Foto-Smartphone auf dem Markt

NextPIT Mate 40 Pro
Das Samsung Galaxy S20 Ultra ist die beste Alternative zum Huawei Mate 40 Pro für den Titel des besten Foto-Smartphones auf dem Markt / © NextPit

Rating

Bewertung Design und Handling

Pro

  • 5x und 10x effektiver Zoom
  • Hauptsensor mit 108 MP
  • 48 MP-Teleobjektiv mit gutem optischen Zoom
  • Effektiver Nachtmodus
  • Das vielseitigere Fotomodul
 

Kontra

  • Etwas zu gesättigte Farben
  • Der Hybrid-Zoom x100 ist eine Spielerei

 

 

 

Das Fotomodul des Samsung Galaxy S20 Ultra:

  • 108 MP, f/1,8, 26 mm, 1/1,33", 0,8µm, PDAF, OIS-Weitwinkel-Hauptobjektiv
  • 48 MP, f/3,5, 103mm (Tele-Periskop), 1/2,0", 0,8µm, PDAF, OIS, 4-fach optischer Zoom, 10-fach Hybrid-Zoom
  • 12 MP, f/2,2, 13mm (ultraweit), 1,4µm, superstabiles Video
  • 0,3 MP, TOF 3D, f/1,0, (Tiefe)
  • Video: 8K bis 24fps, 4K bis 30/60fps, 1080p bis 30/60/240fps, 720p bis 960fps
  • 40 MP, f/2,2, 26 mm, 0,7µm, PDAF-Weitwinkelobjektiv mit Selbstauslöser
  • Video: 4K bei 30/60fps, 1080p bei 30fps

Eine Auflösung von 108 Megapixeln auf einem Sensor, wie man ihn noch nie zuvor in einem Smartphone gesehen hat: Das Samsung Isocell Bright HMX hat eine neue Grundlage geschaffen, zumindest auf dem Papier.

Das Herzstück der Kamera ist der Nachfolger, Samsung Isocell Bright HM1. Anders als der Bright HMX des Mi Note 10 kombiniert dieser Sensor nicht vier, sondern neun Pixel zu einem "Superpixel". Wir sprechen also nicht mehr von Tertracell, sondern von Nonacell in der Marketingabteilung des koreanischen Riesen. Infolgedessen beträgt die Standardauflösung der Galaxy S20 Ultra nicht 27, sondern nur 12 MP.

Oberhalb des 108-Megapixel-Hauptsensors verfügt Samsung über ein Ultra-Weitwinkel-Modul. Die native Auflösung beträgt 12 MP und das Sichtfeld ist mit mehr als 120 Grad eines der größten unter den heutigen Smartphones. Es eignet sich wirklich großartig für Panoramafotos oder kurze Entfernungen vom Motiv.

Das unterste der drei Module ist der berühmte Sony IMX586 48 MP-Sensor mit einem periskopischen Zoom, der eine optische Vergrößerung von 5 x 5 ermöglicht. Dies ist eine weitaus bessere als die durchschnittliche Konfiguration für ein Teleobjektiv. Auf dem Papier ist das Samsung Galaxy S20 Ultra mit den wahrscheinlich beeindruckendsten Daten auf dem heutigen Markt ausgestattet.

Es handelt sich aber auch um ein herkömmliches Weitwinkelobjektiv, das durch Beschneiden des Bildes heranzoomt, um einen optischen Zoom zu simulieren, im Gegensatz beispielsweise zu einem periskopischen Teleobjektiv. Konkreter ausgedrückt: Beim Zoomen erfasst das Teleobjektiv nur ein Viertel des 48 MP-Bildes, das vergrößert werden soll, so dass Ihr am Ende das Äquivalent eines 12 MP-Bildes (48/4=12) erhaltet, das mit einem optischen Zoom aufgenommen wurde.

Solange Ihr nicht über die 5-fache Vergrößerung hinausgeht, ist der Zoom des Samsung Galaxy S20 Plus effektiv und behält eine gute Detailgenauigkeit bei, aber wenn das Smartphone im Grundbild zuschneidet, um Vergrößerungsstufen anzubieten, verliert Ihr Details bei 10-facher Vergrößerung. Der "100-fache" Zoom ist also nichts weiter als ein überflüssiges Verkaufsargument.

Hier geht's zum Test des Samsung Galaxy S20 Ultra

Google Pixel 4a 5G: Das Foto-Smartphone mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

NextPIT Pixel 4a 5G
Das Google Pixel 4a 5G ist das preiswerteste Fotophone auf dem Markt aus dem Jahr 2020 / © NextPit

Rating

Bewertung Design und Handling

Pro

  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Unübertroffene Bildqualität in dieser Preisklasse
  • Spektakulärer NightSight-Modus
  • Doppelbelichtung und Kontrastmanagement
  • Großer Dynamikbereich
 

Kontra

  • Alternder Hauptsensor
  • Begrenzter digitaler Zoom
  • Nicht das vielseitigste Fotomodul

 

 

Das Fotomodul des Google Pixel 4a 5G:

  • Weitwinkelobjektiv 12,2 MP, f/1,7, 27 mm, 1/2,55", 1,4µm, Doppelpixel-PDAF, OIS
  • 16 MP-Ultraweitwinkelobjektiv, f/2,2, 107˚, 1,0µm
  • Video: 4K bei 30/60 fps, 1080p bei 30/60/120/240 fps
  • 8 MP, f/2,0, 24 mm, 1/4,0", 1,12µm Weitwinkel-Selbstauslöser
  • Video: 1080p bei 30 fps

Das Google Pixel 4a 5G ist ein Smartphone, das die Hauptqualitäten des Pixel-Flaggschiffs bietet, jedoch zu einem günstigeren Preis. Google hat der berühmten 12,2-Megapixel-Hauptkamera einen Weitwinkelsensor hinzugefügt, statt eines Teleobjektivs wie beim Pixel 4.

Bei seinem Test des Smartphones stellte mein Kollege Ben fest, dass das Kamera-Duo auf der Rückseite sehr gute bis ausgezeichnete Ergebnisse liefert und Google es schafft, das Leistungsniveau seiner Vorgänger zu halten. Besonders mit dem billigeren Pixel 4a 5G ist es eine wahre Freude, denn für wenig Geld bekommt man viele schöne und gestochenscharfe Erinnerungen.

Die Helligkeit und der Kontrast der Bilder werden separat mit Dual Exposure Management und Weißabgleich gesteuert, wodurch Ihr sowohl die Helligkeit der Bilder als auch die Intensität des HDR-Effekts kontrollieren könnt. Anstatt dem Smartphone einfach zu sagen, dass es den Dynamikbereich optimieren soll, steuert Ihr die Effizienz des Dynamikbereichs, was die dunklen Bereiche mehr oder weniger zum Vorschein bringt. Es ist ein nützliches Werkzeug zum Erstellen von Bildern, das fast vergessen lässt, dass es keinen Pro-Modus gibt, einschließlich der Kontrolle der Belichtungszeit.

Hier geht's zum Test des Pixel 4a 5G

Realme 6 Pro: Das günstigste Foto-Smartphone

NextPIT Mate 40 Pro
Das Realme 6 Pro ist eines der wenigen Foto-Smartphones, das ein Teleobjektiv für weniger als 300 Euro anbietet. / © NextPit

Rating

Bewertung Design und Handling

Pro

  • Hauptsensor (64 MP)
  • dediziertes Teleobjektiv
  • besseres Fotomodul als im Realme 7 Pro
 

Kontra

  • der Rest des Datenblatts im Vergleich zum Realme 7 Pro nicht sehr wettbewerbsfähig
  • Pseudo-Makro-Sensor

Das Fotomodul des Realme 6 Pro:

  • Hauptobjektiv 64 MP, f/1,8, 26 mm, 1/1,72", 0,8µm, PDAF-Weitwinkelobjektiv
  • Teleobjektiv 12 MP, f/2,5, 54 mm, 1/3,4", 1,0µm, PDAF, 2x optischer Zoom
  • Ultraweitwinkelobjektiv 8 MP, f/2,3, 13 mm, 1/4,0", 1,12µm
  • Makro-Sensor 2 MP, f/2,4
  • Film: 4K bei 30 fps, 1080p bei 30/60/120 fps
  • 16 MP, f/2,1, 26 mm, 1/3,06", 1,0µm Weitwinkel-Selbstauslöser
  • 8 MP, f/2,2, 105˚, 1/4,0", 1,12µm Ultraweitwinkel-Selbstauslöser
  • Video: 1080p bei 30 fps

Das Realme 6 Pro steht bereits auf meiner Liste der besten Smartphones für unter 300 Euro, eben weil es das beste Foto-Smartphone in dieser Preisklasse ist. Meiner Meinung nach eine bessere Wahl als sein Nachfolger Realme 7 Pro, das das Teleobjektiv überspringt.

Es ist eines der wenigen Smartphones in dieser Preisklasse, das in seinem vierfachen 64 MP-Fotomodul ein 12 MP (f/2,5 äquivalent 54 mm) Teleobjektiv bietet. Die optische Vergrößerung x2 ist somit qualitativ besser als die des Realme 7 Pro.

Man findet außerdem den gleichenSnapdragon 720G wie im Realme 7 Pro, gekoppelt mit der gleichen GPU Adreno 618 sowie mit 6 oder 8 GB RAM und 64 oder 128 GB Speicher, je nach den Versionen. Der LCD-Bildschirm ist nicht so leistungsfähig wie das Amoled-Panel seines Nachfolgers, hat aber den Vorteil, dass er mit 90 Hz eine bessere Bildwiederholrate bietet.

Der Akku von 4.300 mAh wird mit 30 Watt nachgeladen, man ist also auch nicht auf dem Niveau der Super Dart Charge 65 Watt des Realme 7 Pro. Aber bei durchschnittlich 279 Euro und einer gleichwertigen Prozessor- und Speicherkonfiguration, bevorzuge ich persönlich den flüssigeren Bildschirm und das vielseitige Foto-Modul des Realme 6 Pro.

Es ist eine Frage des Geschmacks und vor allem des Gebrauchs. Und wenn Eure Fotoanforderungen an erster Stelle stehen, könnt Ihr Euch jederzeit für das Pixel 3a oder Pixel 3a XL entscheiden, die nicht mehr bei Google erhältlich sind, aber immer noch für weniger als 300 Euro auf dem Markt leicht zu finden sind. Und wenn Ihr nicht nur ein Fotophiler sind, sondern auch geduldig, könnt Ihr auch auf die Preissenkung für Pixel 4a (349 €) warten.

Hier geht's zum Testbericht: Realme 6 Pro

iPhone 12 Pro Max: Das beste Foto-Smartphone von Apple

NextPIT iPhone 12 Pro
Das iPhone 12 Pro ist das beste Foto-Smartphone von Apple / © NextPit

Hinweis

Bewertung Design und Handling

Pro

- Kameratest ausstehend

 

Kontra

- Kameratest ausstehend

Das Fotomodul des iPhone 12 Pro Max:

  • 12 MP-Weitwinkel-Hauptobjektiv, f/1,6, 26 mm, 1,7µm, Dual-Pixel-PDAF, IBIS-Stabilisierung
  • Teleobjektiv 12 MP, f/2,2, 65 mm, 1/3,4", 1,0µm, PDAF, OIS, 2,5-facher optischer Zoom
  • 12 MP, f/2,4, 120˚, 13 mm, 1/3,6"-Ultraweitwinkelobjektiv
  • ToF 3D-LiDAR-Sensor
  • Video: 4K bei 24/30/60 fps, 1080p bei 30/60/120/240 fps
  • Selfie-Weitwinkelobjektiv 12 MP, f/2,2, 23 mm, 1/3,6" Selfie-Objektiv
  • 3D-Tiefensensor
  • Video: Video: 4K bei 24/30/60 fps, 1080p bei 30/60/120/240 fps

Der Hauptunterschied zwischen dem iPhone 12 Pro und dem iPhone 12 Pro Max liegt in der Größe des Hauptsensors, der beim Pro Max 47 Prozent größer ist. Dieser größere Sensor bietet logischerweise einen besseren Dynamikbereich, eine bessere Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen und eine insgesamt bessere Bildqualität.

Doch das große Highlight des iPhone 12 Pro Max ist nach Meinung meiner Kollegin Julia, dass das iPhone erstmals einen 2,5-fachen optischen Zoom (Apple nennt es einen "5-fachen optischen Zoombereich") und HDR 3 bietet und dank des LiDAR-Scanners auch bei schlechten Lichtverhältnissen beeindruckende Fotos macht.

Ein Unterschied zum 11 Pro Max ist der im Ultraweitwinkel verfügbare Nachtmodus. Mit iOS 14.3 hat Apple auch das neue Apple ProRAW-Fotoformat integriert, das eine gründlichere Nachbearbeitung von iPhone-Bildern mit Depp Fusion usw. ermöglicht.

Tatsächlich behauptet Apple, dass die Leistung des Pro Max bei schlechten Lichtverhältnissen 87 Prozent besser ist als bei älteren Geräten. Die größere physische Größe des iPhone 12 Pro Max hat es auch ermöglicht, den Telezoom auf 65 mm zu erhöhen. Das bedeutet, dass das 12 Pro Max einen sehr großen Zoombereich hat, von 13 mm Ultraweitwinkel bis 65 mm Zoom.

Darüber hinaus verwendet es eine Sensorstabilisierung mittels IBIS oder "In-body image stabilization"-Technologie, die bei herkömmlichen Hybridkameras zu finden ist. Der Sensor kann 5000 Mikroeinstellungen pro Sekunde vornehmen, und diese Stabilisierung bedeutet, dass Ihr bei schwachem Licht bis zu zwei Sekunden freihändig belichten können.

Während wir auf den vollständigen Kameratest warten müssen, um eine endgültige Meinung zu erhalten, ist das iPhone 12 Pro Max auf dem Papier das beste Foto-Smartphone aus Apples 2020er-Lineup.

Hier geht's zum Test des iPhone 12 Pro

Hintergrundwissen

HDR und Nachtmodus: Die Bedeutung der Software-Verarbeitung

All Eure Smartphone-Fotos unterliegen der Software-Bildbearbeitung durch die KI des Geräts. Diese Verarbeitung kann mehr oder weniger aggressiv sein und sich auf die Bildqualität auswirken, die sich von dem unterscheiden kann, was Ihr zum Zeitpunkt der Aufnahme mit dem bloßen Auge gesehen habt.

HDR

Der Dynamikbereich ist das Verhältnis zwischen den dunkelsten und hellsten Bereichen einer Szene. Je geringer der Dynamikbereich eines Fotosensors ist, desto schwieriger wird es, gleichzeitig Elemente an den gegenüberliegenden Enden des Bereichs korrekt zu sehen.

Konkret äußert sich dies durch einen zu weißen, von Licht verbrannten Himmel oder durch zu dunkle, im Schatten ertrunkene Gebäude, was die Belichtung und/oder den Kontrast stark beeinträchtigt. Ihr werdet also nie alle Elemente einer Szene mit perfekter Belichtung zur gleichen Zeit in einer Aufnahme haben können.

Bei HDR macht das Smartphone mehrere aufeinanderfolgende Aufnahmen, jede mit einer anderen Belichtung, um sie zu kombinieren und eine "ausgewogene" Wiedergabe zu erhalten. Diese Funktion kann aber auch problematisch sein, wenn Ihr Euch während der Belichtungszeit zu stark bewegt – die Aufnahme wird dann unscharf.

Es ist mehr oder weniger das gleiche Verfahren, das Smartphones für ihren berühmten Nachtmodus verwenden.

Automatische Szenenerkennung

Die erste Form, die die Softwareverarbeitung annehmen kann, ist auch die grundlegendste: die Szenenerkennung. Das Smartphone erkennt automatisch Elemente (Himmel, Gras, Gesicht) in der Aufnahme und passt die Bildverarbeitung entsprechend den identifizierten Elementen an.

So kann das Blau des Himmels oder das Grün der Vegetation bei einem Landschaftsfoto noch stärker, das Gesicht bei einem Porträtfoto noch schärfer betont werden.

KI: "Deep Learning"

Die KI eines Google-Pixels oder ein Deep-Fusion-Modus auf dem iPhone sind sogar noch weiter fortgeschritten, da sie den Begriff des Depp Learnings in die Bildbearbeitung integrieren. Konkret: Um Euer Bild zu verschönern, vergleicht das Smartphone es mit einer riesigen Datenbank ähnlicher Aufnahmen, um die Einstellungen anzupassen und die geeignete Wiedergabe für diese Art von Aufnahme vorzuschlagen.

Obwohl diese Funktion bei Neulingen, die auf den Automatikmodus schwören, sehr beliebt ist, kann es frustrierend sein, wenn die Verarbeitung zu aggressiv ist und für den Fotografen entscheidet, was auf einem Foto schön ist oder nicht.

Samsung zum Beispiel hat seit langem eine unglückliche Tendenz zur Übersättigung der Farben, was zu Bildern führt, die alles andere als natürlich sind. Durch den Nachtmodus im Google-Pixel verlieren Nachtaufnahmen ihr natürliches Aussehen, wodurch der Eindruck entsteht, dass die Fotos am Tag aufgenommen wurden (z.B. ein zu heller Himmel).

Die Blende erklärt

Die Begriffe Blende (auch Blendenzahl genannt) und Blendenverhältnis werden streng genommen im Allgemeinen falsch verwendet. Der korrekte Begriff wäre "Öffnungsverhältnis", was die Brennweite des Systems im Verhältnis zum Durchmesser der Eintrittspupille des Objektivs beschreibt.

Dieses Verhältnis wird gewöhnlich als Bruch in der Notation "f/1,8" oder "1:1,8" ausgedrückt. Es ist ziemlich kontra-intuitiv, aber je größer die Öffnung, desto kleiner wird die Zahl hinter dem f. So ist f/16 eine kleine Öffnung, während f/1.4 eine größere Öffnung bietet.

Die Blende ist in Verbindung mit der Sensorgröße besonders nützlich, um mit der Hintergrundunschärfe und der Leistung bei schwachem Licht zu spielen. Je größer die Blende - und damit die aufgenommene Lichtmenge - desto unschärfer wird der Hintergrund hinter dem fotografierten Objekt. Dies ist ein Parameter, der bei Porträts interessant sein kann, um ihn hervorzuheben, ist aber auch ein guter Indikator für die Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen.

Die Betonung liegt eher auf der Lichtintensität. Eine Verbesserung von F2,4 auf F1,7 bedeutet zum Beispiel, dass dem Smartphone doppelt so viel Licht zum Fotografieren zur Verfügung steht. Dies wiederum ebnet den Weg für eine optionale Beleuchtung:

  • Ein Foto, das mit halber ISO-Empfindlichkeit aufgenommen wurde. Halbe Empfindlichkeit bedeutet weniger Verstärkung des Bildsignals und damit weniger Bildrauschen.
  • Ein Foto, das mit halber Verschlusszeit aufgenommen wurde. Dadurch wird das Risiko von Verwacklungen bei schnellen Bewegungen oder bei schlechten Lichtverhältnissen verringert.

Optischer Zoom und Brennweite

Um zu verstehen, was optischer Zoom in einem Smartphone wirklich bedeutet, schaut Euch zunächst die Brennweiten an. Die Brennweite einer Linse gibt den Abstand zwischen der Linse und ihrem Brennpunkt an, in dem alle Lichtstrahlen zusammenlaufen.

Ein optisches System mit einer sehr hohen Brennweite bündelt daher das Licht sehr weit hinter der Linse. Eine lange Brennweite bedeutet also einen kleinen Bildwinkel - oder umgangssprachlicher ausgedrückt, einen "starken Zoom".

Wenn Ihr wirklich wissen wollt, wie weit ein Smartphone zoomen kann, ohne dass die Bildqualität darunter leidet, sind drei Werte wichtig:

  • Die Brennweite des Teleobjektivs in 35-mm-Äquivalent
  • Der Bildsensor unter dem gleichen Teleobjektiv
  • Blende des Teleobjektivs

Die Telebrennweite im 35-mm-Äquivalent zeigt die Fähigkeit des Smartphones an, entfernte Motive durch optische Vergrößerung heranzuzoomen. Wenn das Verhältnis zwischen der Phantasievergrößerung und der tatsächlichen optischen Vergrößerung zu weit geht, muss das Telefon digital hineinzoomen - und die Bildqualität leidet.

Hier kommt der Bildsensor unter dem Teleobjektiv ins Spiel: Je größer der Sensor, desto mehr Licht fängt er ein - und desto besser die Bildqualität. Ein sehr großer Bildsensor liefert nicht nur bessere Bilder, wenn er durch das Objektiv optisch vergrößert wird, sondern bietet auch mehr Raum für den digitalen Zoom.

Schließlich spielt auch die Blende des Teleobjektivs eine Rolle. Die Blende beschreibt die Lichtmenge, die dem Sensor für das Bild zur Verfügung steht. Im Allgemeinen gilt: Je mehr Licht, desto weniger Rauschen und desto geringer die Gefahr von Verwacklungen. Vor allem Teleobjektive in Smartphones sind in diesen Punkten notorisch schwach.

Was ist der optische Zoom?

Eine Brennweite im Kleinbild-Äquivalent definiert genau die Größe eines bestimmten Objekts, das auf dem Sensor in einer bestimmten Entfernung von der Kamera abgebildet wird. Ein optischer Zoom bedeutet nun, dass die Kamera in der Lage ist, durch Variation der Brennweite verschiedene Bildwinkel oder Bildgrößen zu erreichen.

Frühe Foto-Smartphones mit zwei Linsen waren in der Regel mit einem zweifachen optischen Zoom ausgestattet - die Brennweiten der beiden Linsen betrugen etwa 25 und 50 Millimeter. Dann kamen die immer leistungsstärkeren Teleobjektive, und aus dem Doppelzoom wurde schließlich ein "x5" in der Kameraanwendung.

Als sich das Ultraweitwinkelobjektiv dann in der großen Masse der LG-Smartphones durchsetzte, wurde der gigantische Blickwinkel überall lautlos als "x0,5" oder "x0,6" bezeichnet - also als 0,5-facher Zoom zur Hauptkamera, also halbiert.

Das Samsung Galaxy S20 Ultra beispielsweise gibt optisch Brennweiten wieder, die 13 bis 103 Millimetern entsprechen - und verfügt daher über einen optischen Zoom von etwa x8. Es ist interessant, dass diese Zahl nicht auf dem Datenblatt zu finden ist.

Kurz gesagt: Ein 3-fach optischer Zoom bedeutet zum Beispiel, dass die längste Brennweite des Kamerasystems geteilt durch die kürzeste Brennweite genau drei beträgt. Das Samsung Galaxy S20 Ultra verfügt über einen achtmal stärkeren optischen Zoom.

Warum ist der 100-fache Zoom eine Spielerei?

Woher kommt also der "x100", den eine Galaxy S20 Ultra so stolz trägt? Für einen 100-fachen optischen Zoom sollte ein Smartphone logischerweise einen Brennweitenbereich von 13 bis 1300 Millimeter im Kleinbild-Äquivalent abdecken.

Die Antwort auf die Frage "Woher kommt das 100-fache" ist einfach: aus der Phantasie der Produktmanager von Samsung. Im Gegensatz zu den optischen Zooms "echter" Kameras hat dieses "x100" absolut nichts mit den optischen Fähigkeiten des Kamerasystems zu tun. Stattdessen hat Samsung einen Phantasiewert als Obergrenze für die Kamera gewählt.

Konkret sind Smartphones technisch durch ihre Größe und vor allem durch die Größe ihrer Fotomodule begrenzt und können daher keinen Zoom bieten, der mit dem einer Spiegelreflexkamera vergleichbar ist, mit einem Satz von Gleitsichtgläsern innerhalb desselben Objektivs, kurz gesagt, einen echten "optischen" Zoom.

In Wirklichkeit zoomen Smartphones nicht, sondern spielen mit ihren Mehrfachlinsen. Die meisten Modelle sind derzeit mit einem Weitwinkel-Hauptobjektiv und einem Teleobjektiv mit einer anderen Brennweite ausgestattet.

Wie hat NextPit die besten Foto-Smartphones ausgewählt?

Wie in der Einleitung erläutert, ist diese Liste willkürlich, da sie auf den Präferenzen des Autors (in diesem Fall mir) und der übrigen Redaktion beruht (die Liste wird unter allen Testern diskutiert).

Wir haben beschlossen, die besten Foto-Smartphones, die 2021 auf dem Markt sind, nach mehreren Kategorien auszuwählen: die Wahl der Redaktion oder das beste überhaupt, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, das erschwinglichste, mit möglicherweise den besten Alternativen.

Aber das Ziel ist es nicht, die Auswahl zu sehr zu sequenzieren. Der Kauf eines Smartphones ist das Produkt mehrerer Kaufkriterien. Selten wählt man sein Smartphone nach einem einzigen Kriterium wie Akku oder Bildschirm aus.

Was einen Test anbelangt, so ist diese Liste das Produkt mehrerer Subjektivitäten, wird aber immer teilweise durch objektive und überprüfbare Elemente gestützt. Wir bleiben auch weiterhin aufmerksam gegenüber der Community, indem wir die Empfehlungen der Leser in den Kommentaren berücksichtigen, die in die Auswahl einfließen.

Konkret werden nur Modelle ausgewählt, die bereits getestet wurden. Das Smartphone wird in den Kontext der aktuellen Marktlage gestellt, wobei mögliche Preissenkungen, die Freigabe neuer Konkurrenzmodelle, die Verfügbarkeit zum Kauf usw. berücksichtigt werden. Wenn ein Modell nicht verfügbar ist, wird es durch ein neues ersetzt. 

Was haltet Ihr von dieser Auswahl? Welche Modelle haben wir Eurer Meinung nach vergessen und sollten aufgenommen werden? Findet die Abschnitte Ratschläge und Methodik nützlich? Gebt uns Euer Feedback in den Kommentaren!

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108 Kommentare

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  • Ein schöner Testbericht.
    Wenn man nicht auf ALLE Google Dienste angewiesen ist, rate ich besonders Technik Affinen Menschen: wagt den Test.

    Ich bin super glücklich mit dem Mate 40 Pro


  • Ich hatte das P20 dann das P30 und hätte sicher jetzt das P40 wenn es Googledienste hätte. Hab jetzt das IPhone 12 Mini und bin mehr als begeistert. So richtig mies ist wahrscheinlich kein neueres Smartphone mehr. Am Ende ist es auch ein wenig Geschmackssache.


    • Ich habe ein P40 Pro+ sehr günstig angeboten bekommen und gedacht, komm versuche es mal. Ich habe es nicht bereut. Kalender und Kontakte wollte ich eh nicht mehr bei Google abgleichen. Habe einen kostenpflichtigen E- Mail Anbieter. Der ist sicherer als die kostenlosen. Und Sicherheit ist ja bei E-Mail extrem wichtig. Da ich eh schon monatlich 'nen Euro zahle, kann ich ja auch da Termine und Kontakte abgleichen. Apps habe ich alle bekommen. Mittlerweile völlig problemlos. Anfangs fehlten zwei, drei. Nun sind alle da. Außer YouTube, aber da habe ich eine Alternative gefunden, die sogar besser als die Original-App ist.
      Das schöne an der Huawei Kamera sind die zwei optischen Zoom-Stufen. Beim Vorgängermodell mit seinem 5-fach Zoom fehlte mir oft was. Eine Zoom-Stufe darunter. Nun habe ich 3- und 5-fach Zoom. Ich denke mal, dieses Handy wird mich länger begleiten.


  • Warum wird nirgendwo das Note 20 Ultra erwähnt ?
    Die Kamera ist mindestens so gut wie bei allen anderen Top Geräten.
    Lg


  • Für das iPhone 12 Pro/Max liegt noch kein Test vor, aber taucht in dieser Liste auf. 🧐


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Hi!
      Wir arbeiten aktuell am Kameratest, die Vorweihnachtszeit ist gewohnt ereignisreich ;)
      Hat Antoine aber auch so erwähnt:

      "Während wir auf den vollständigen Kameratest warten müssen, um eine endgültige Meinung zu erhalten, ist das iPhone 12 Pro Max auf dem Papier das beste Foto-Smartphone von Apple für 2020."


      • Hab vor kurzem wo gelesen das die Kamera vom iPhone 11 besser war als vom iPhone 12. Bei den meisten Tests hat das Oneplus 8 Pro beste Kamera.


  • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    beim Mate 40 Pro:
    "Ultra-Weitwinkelobjektiv, das Verzerrungen begrenzt"
    ja, aber dafür ist dieser ""ultra"" Weitwinkel auch nicht wirklich einer...


  • Mate 20 Pro war nicht schlecht, Pixel 3 war besser, getoppt vom iPhone 11 Pro. Ende des Jahres werden die Karten neu gemischt. Bin gespannt auf Pixel 5, iPhone 12x und... wer weiß...


    •   75
      Gelöschter Account vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Karten sind schon längst neu gemischt. Huawei P30 pro, P40 pro, Xioami mi 10 pro...


  • Apropos "Beste Kamera bei Low Light": Habe gerade mal heute ein Huawei P30 pro im Laden angetestet. In ein dunkles Schubfach gehalten. Das Ergebnis war enttäuschend: Alles blaß und grobkörnig. Was ist los? Wo ist die vielbeschriebene Überlegenheit?! Mein Xperia XZ2 Pro macht das mit Abstand besser.
    Es waren farbige Papierschlangen am Verkaufstand. Ein Pastellgrün war auf den Bildern leuchtend grasgrün. Ein blass-blauer Pastellton wurde im Bild zu sattem Königsblau. Ich konnte in der Bildbearbeitung erreichen, daß ein grünes und violettes Stück Papier gleichzeitig dem original sehr nahe kamen, dann war aber das Blau fast schon farblos.


    •   75
      Gelöschter Account 26.02.2020 Link zum Kommentar

      Ok? Ein Test im hellen Laden und dann in ein dunkles Schubfach stecken? Was auch immer das genau sein mag, aber da kannst du nicht allen Ernstes erwarten die Lowlight Qualität des P30 pro zu "testen"? Das ist ungefähr so wie wenn du die Höchstgeschwindigkeit eines Ferraris in einer Tiefgarage testen willst.


    • Das das P30 ( Pro) im Nachtmodus extrem aufhellt ist lange her mindestens 4 Updates.


  • Hatte das P30 und jetzt das Iphone 11 . Kamaratechnisch kann ich nur sagen : das Iphone macht wesentlich realistischere Bilder nicht so überzeichnet . Auch beim Nachtmodus ist es natürlicher auch wenn das P30 heller knipst sieht teilweise wie am Tag aus .


    •   75
      Gelöschter Account 26.02.2020 Link zum Kommentar

      Der Nachtmodus kann auch so gestellt werden das es nicht so helle Ergebnisse bringt. Das das Huawei p30 pro so helle Bilder bei Nacht schafft zeigt nur die Leistungsfähigkeit des Sensors und der Software. Aber man kann es nach belieben so regeln wie man möchte.


  • Man versucht ja, mit solchen Artikeln, dem geneigten Leser eine Orientierung zu geben. Mehr nicht und das ist okay. Und wenn "ANDROIDPIT" z. B. iPhones, in solchen Tests, nicht berücksichtigt, liegt das wahrscheinlich an der Idee des Clubs. Ich persönlich nutze seit Jahren ein Galaxy S7 edge, welches ich auch nicht bereit bin herzugeben. Es ist in die Jahre gekommen, schlägt aber imho immer noch alles an Mittelklassemodellen, was so auf dem Markt ist/kommt. Ich habe aber auch ein iPhone 11 Pro (ja unverschämt teuer) und dieses Smartphone begeistert mich ähnlich wie das S7Edge seiner Zeit. Eine bessere "point and shoot" Cam gibt es m. M. nach nicht zur Zeit. Und was Videos betrifft, muss ich einem meiner Vorredner recht geben, da ist das iP11Pro eine Liga für sich und da kommt auch das sehr gute Galaxy S10 (+) nicht ganz mit! Mit meiner Canon DSLR mache ich dann ernsthafte Fotos, dazu benötigt man häufig ein Stativ, ein gutes Objektiv und Zeit die Einstellungen richtig zu wählen. Das iPhone oder S7Edge habe ich immer dabei und mache die schnellen, "aus der Hüfte", Fotos die man so für die Messenger, Socialmedia oder den Job benötigt! Wenn ich keinen Bock hätte soviel Technik zu besitzen, würde ich in der Summe der für mich wichtigen Eigenschaften entweder das Huawei P30 Pro oder das iPhone 11 Pro wählen. Auch ein Samsung S10+ wäre gut, dann allerdings nur ohne Region Lock!

    Tim


    •   77
      Gelöschter Account 22.02.2020 Link zum Kommentar

      Ja, S7 Edge wäre ein Samsung was es mich auch schon liebäugeln würde..... Das wäre aber auch das einzig bisher letzte Samsung für mich. Alles andere danach,.... Weiß nicht und das S7 ist ja noch von der Hardware top, wenn auch nicht mehr aktuell in der Software. Solange aber alles drauf läuft was man braucht soll es doch nicht stören oder? Über refurbed.de bekommt man echt gute Geräte die auch wirklich aussehen wie neu und entsprechend auch Akku wie neu ist. Android 7 war das letzte Update oder?... Wenn's stört dann gibt es ja noch genug Launcher für Abwechslung.

      Behny

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