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Beste Überwachungskamera 2022: Kaufberatung für außen und innen

Security Cameras
© zffoto / Shutterstock.com, Collage: NextPit

Smarte Überwachungskameras werden immer erschwinglicher und simpler zu bedienen. Nie war es einfacher, Euer Haus zu schützen oder Eure Katze aus der Ferne per Smartphone zu überwachen! Es gibt wirklich viele Überwachungskameras, mit denen Ihr in Echtzeit verfolgt, was daheim innen und außen vor sich geht – und NextPit verrät Euch, auf was Ihr beim Kauf achten müsst. 

Wie trefft Ihr die richtige Wahl, wenn es so viele verschiedene Überwachungskameras gibt, wie es Einbrecher gibt, die in Euer Haus einbrechen können? Das verrate ich Euch in diesem Ratgeber!

Die besten smarten Überwachungskameras zur Auswahl im Jahr 2022

  Wahl der Redaktion Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis Die kabelgebundene Alternative Unauffälligste Kamera
Produkt Google Nest Cam TP-Link Tapo C320WS MI 360° Home

Kamera in Ladegerät-Optik

Abbildung Google Nest Cam TP-Link Tapo C320WS Mi 306° Home Überwachungskamera im Look eines Ladegeräts
Technische Daten

2K-Farbsensor
6-facher digitaler Zoom
H.264-Kodierung
130° Weitwinkelansicht
Nachtsicht bis zu 6 m
HQ-Lautsprecher und -Mikrofon
Schutzklasse IP54





4mp Farbsensor
MPEG-4-Codierung
110° Weitwinkelansicht
Nachtsicht in Farbe
HQ-Lautsprecher und -Mikrofon
Schutzklasse IP66




4mp Farbsensor
MPEG-4-Kodierung
360°-Weitwinkelansicht
Nachtsicht
Lautsprecher und Mikrofon
Schutzklasse IP66




1080p-Farbsensor
Bewegungserkennung
Unterstützt Speicherkarten bis 256 GB
keine Nachtsicht
Mikrofon



Zum Angebot*

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Zusammenfassung:

Tipps für den Kauf

Kriterien für die richtige Wahl einer vernetzten Überwachungskamera

Bei der Wahl einer smarten Überwachungskamera gibt es viele verschiedene Kriterien. Sie hängen vor allem davon ab, wofür Ihr die Kamera verwenden möchtet, wo Ihr sie aufstellen werdet, aber auch vom Budget und verschiedenen Funktionen, die sich an der Wohnung oder dem Außenbereich orientieren.

Auflösung Eurer Überwachungskamera

Die Bildauflösung der Kamera ist im Wesentlichen wichtig, wenn Ihr Personen, Tiere, Zahlen und Buchstaben genau identifizieren möchtet, um beispielsweise ein Autokennzeichen zu identifizieren. Heutzutage sind die Videomodule der angeschlossenen Überwachungskameras in 1080p, 2K oder sogar 4K erhältlich. Mit diesen Kameras könnt Ihr alle Elemente auf dem Bild identifizieren. 4K-Kameras sind mittlerweile zu vernünftigen Preisen erhältlich und ermöglichen es Euch, möglichst viele nützliche Details zu sehen.

Die Komprimierungsformate sind ebenfalls sehr wichtig, da einige Formate eine große Bandbreite beanspruchen und viel Speicherplatz belegen, beispielsweise Motion JPEG und MPEG-4. Wir empfehlen, sich für eine Überwachungskamera mit Komprimierungsformat H.264 oder besser noch H265+ zu entscheiden, das viel platzsparender ist und somit weniger Bandbreite benötigt.

Der Erfassungsbereich – sind 180° notwendig?

Wenn Ihr Eure Kamera kauft, solltet Ihr auch den Erfassungsbereich in Betracht ziehen. Möchtet Ihr einen festen Punkt wie die Kasse Eures Geschäfts, ein wertvolles Gemälde oder einen Swimmingpool erfassen, oder einen größeren Bereich wie ein Wohnzimmer sowie Euren Garten im Blick behalten? Und was noch wichtiger ist: Möchtet Ihr Euren Blickwinkel in Echtzeit ändern können, um die Bewegungen eines Eindringlings oder Eures Haustiers zu verfolgen? Um Euren Bedürfnissen gerecht zu werden, gibt es zwei Arten von Kameras:

  • Kameras mit festem Objektiv haben einen Blickwinkel von etwa 90°, mit dem Ihr einen kleineren Bereich abdeckt. Sie werden oft in Sets mit mehreren Kameras verkauft.

  • Varifokale Überwachungskameras bieten einen breiteren Blickwinkel. Diese motorisierten Überwachungskameras bieten in der Regel verschiedene Brennweiten, sodass Ihr in einem Winkel von 180 bis 320° rein- und rauszoomen und sie bewegen könnt. Der Erfassungsbereich dieser Überwachungskameras ist dementsprechend größer.

    Ici plusieurs caméras couvrent un angle de 180°
    Hier decken mehrere Kameras einen Winkel von 180° ab / © Shutterstock

Kabel-, Solar-, Akku- oder Batteriebetrieb?

Überwachungskameras können auf unterschiedliche Weise mit Strom versorgt werden. Bei kabelgebundenen Lösungen ist die Länge des mitgelieferten Kabels ausschlaggebend, alternativ gibt es auch kabellose Produkte. Bei dieser Art von Kamera solltet Ihr auch daran denken, Eure Kabel zu verbergen, damit sie nicht durchtrennt werden können. Wenn Ihr Euch für eine kabelgebundene Kamera entscheidet, müsst Ihr Euch keine Gedanken über das Aufladen des Akkus Eurer Kamera machen. Dafür sind Ihr bei der Installation der Kamera viel stärker eingeschränkt.

 

Schon seit einigen Jahren können Überwachungskameras mit einem Akku oder einfachen Batterien mehrere hundert Tage lang betrieben werden. Zwar könnt Ihr die Kamera an jedem beliebigen Ort aufstellen, aber behaltet dabei die Akkulaufzeit im Auge. Schließlich wollt Ihr ja nicht im entscheidenden Moment ohne Bild dastehen.

 

Um den Kabelsalat, das manuelle Aufladen oder den Batteriewechsel zu vermeiden, haben einige Hersteller ein Solarmodul in ihre Überwachungskameras integriert. Mit dieser Art von Kamera müsst Ihr Euch keine Sorgen mehr machen, wenn Ihr in einer sonnigen Gegend wohnt oder wenn Ihr Eure Villa nur während Eures Sommerurlaubs schützen möchtet.

REOLINK Argus 3 et son panneau solaire
REOLINK Argus 3 mit Solarpanel / © Reolink

Konnektivität: Ethernet, drahtlos oder LTE?

Es gibt zwei Optionen für die Übertragung von Bildern und Videos über Euer heimisches oder externes Netzwerk:

  • Die Ethernet-Verbindung ist bekannt für ihre Zuverlässigkeit und stabile Datenrate, sie wird über ein RJ45-Kabel hergestellt und ist unempfindlich gegenüber Funkstörungen, wie sie bei WLAN auftreten können. Normalerweise müsst Ihr die Kamera nur über ein Ethernet-Kabel mit Eurem Router verbinden, damit sie identifiziert werden kann. Ihr braucht also keinen Sicherheitsschlüssel zu erstellen, was für Laien kompliziert sein kann.

  • Die drahtlose Verbindung über WLAN hat den Vorteil, dass Ihr Euch nicht mit meterlangen Kabeln herumschlagen müsst, um sie zu verbergen. Drahtlose Überwachungskameras für Innenräume, auch Wi-Fi-Kameras oder IP-Kameras genannt, verbinden sich mit einem Wi-Fi-Netzwerk und speichern ihre Bilder oft in der Cloud. Ihre einzige Schwäche ist, dass sie einfach zu stören sind. Obwohl WLAN-Störsender hierzulande verboten sind, sind sie online leicht zugänglich und könnten von einigen Personen mit bösen Absichten benutzt werden.

  • Die LTE-Verbindung ist seit kurzem auch bei Überwachungskameras verfügbar und macht Euch unabhängig vom Router, der während Eures Urlaubs vielleicht ausgeschaltet ist.

Caméra de surveillance wifi (ou IP)
WLAN-Überwachungskamera (oder IP-Kamera) / © Shutterstock

Einige Kameras bieten eine oder beide dieser Verbindungen an. Jeder Modus hat seine Vor- und Nachteile. Es liegt an Euch, herauszufinden, welcher Modus am besten zu dem Standort passt, den Ihr abdecken möchtet. Bedenkt, dass die meisten Kameras Schwachstellen aufweisen, die von professionellen Einbrechern leicht zu überwinden sind, es sei denn, Ihr gebt Unsummen für ein kugelsicheres System aus.

Formfaktor und Diskretion

Erinnert Ihr Euch an die Szene mit der Überwachungskamera im Vatikan im Film Illuminati?

Eine Überwachungskamera, die für alle sichtbar ist, mag auf den ersten Blick abschreckend wirken, auf lange Sicht kann sie sich jedoch als echte Sicherheitslücke erweisen. Ein Eindringling könnte sich nämlich die Zeit nehmen, die Platzierung, den Abdeckungsbereich und die Art der Konnektivität Eurer angeschlossenen Überwachungskamera zu analysieren, um deren Betrieb zu unterbrechen.

Einige Hersteller haben das erkannt und Überwachungskameras in kleinen Größen oder eingebettet in Alltagsgegenstände entwickelt, sodass sie nicht entdeckt werden können. Ihr könnt beispielsweise Überwachungskameras finden, die in einen Rauchmelder, eine Uhr, einen Radiowecker, ein USB-Ladegerät oder auch eine Glühbirne eingebaut sind.

Diese Art von versteckter Überwachungskamera hat den Vorteil, dass sie unauffällig ist, aber aufgrund ihrer geringen Größe müsst Ihr entweder Einbußen bei der Bildqualität, der Abdeckung oder der Akkulaufzeit hinnehmen.

Speicherung der Bilder (Cloud oder Speicherkarte)

Habt Ihr vor, Euch die Aufnahme in Ruhe anzusehen, die Daten schnell auf Euren Computer zu übertragen oder möchtet Ihr die aufgenommenen Daten aus der Ferne abrufen? Es gibt verschiedene Speicherarten: Ihr könnt entweder auf einer SD-Karte, im internen Speicher Eurer Kamera oder in der Cloud speichern – was Euch ermöglicht, Eure Aufnahmen aus der Ferne anzuschauen.

  • Die Speicherung auf dem internen Speicher Eurer Kamera und auf einer Speicherkarte (SD / microSD) hat den Vorteil, dass sie physisch ist.

  • IP-Kameras mit Cloud-Speicher sind oft mit zusätzlichen Kosten für ein monatliches Abonnement verbunden. Viele Hersteller haben nämlich erkannt, dass sie sich durch die Einrichtung kameraspezifischer Cloud-Dienste neben dem Verkauf der Kamera auch einen zusätzlichen Gewinn aus dem Verkauf des Online-Speichers sichern können. Jede Marke hat ihren eigenen Speicherdienst, der zwischen 3 und 15 Euro kosten kann.

Funktionen: Nachtsicht, Türklingel, Beleuchtung, Alarm, Wasserfestigkeit

Während einige Funktionen wie die Türklingel eher als unnötige Spielerei erscheinen, sind andere wie die Nachtsichtfunktion oder die Wasserdichtigkeit eine echte Notwendigkeit.

Nachtsicht

Infrarot-Überwachungskameras bieten eine Nachtsichtfunktion. Wie der Name schon sagt, könnt Ihr damit auch nachts Bilder aufnehmen, insbesondere an Orten, die nur wenig oder gar nicht beleuchtet sind. Diese Funktion ermöglicht es, mithilfe Infrarotlampen ein scharfes und präzises Bild anzuzeigen, sehr oft in Schwarz-Weiß – in seltenen Fällen auch in Farbe.

Effraction capturée grâce à la vision nocturne
Mit Nachtsichtgeräten erfasster Einbruch. / © Shutterstock

IP-Zertifizierung

Wenn Ihr vorhabt, Eure Kamera im Freien zu installieren, ist auch die IP-Zertifizierung ein Kriterium, auf das Ihr achten solltet. Er reicht von 0 bis 69 gemäß der folgenden Klassifizierung. Die Zehnerstelle (1. Ziffer) definiert den Schutz gegen Staub - 0 bedeutet, dass die Kamera keinen Schutz gegen Staub hat, und 6 bedeutet maximalen Schutz. Die Einerstelle (2. Ziffer) gibt den Wasserschutz an: 0 bedeutet, dass die Kamera keinen Schutz gegen Wasser bietet und 9, dass das Gerät hermetisch abgedichtet ist und hohem Wasserdruck standhält.

Babyphone

Babyphones, die auch als Babyüberwachungskameras bekannt sind, bieten verschiedene nützliche Funktionen wie ein Thermometer, einen Feuchtigkeitssensor und eingebaute Schlaflieder. Sie können sich als sehr nützlich für das Wohlbefinden Eures kleinen Lieblings erweisen.

Lautsprecher

Um potenzielle Eindringlinge zu vertreiben oder mit Eurem Kind oder Haustier zu sprechen, verfügen einige Kameras über Lautsprecher, die Eure Stimme übertragen. Häufig sind diese Lautsprecher auch in der Lage, einen Alarm ertönen zu lassen.
Die eingebauten Lautsprecher haben somit zwei völlig unterschiedliche Funktionen: sie können sowohl abschrecken als auch beruhigen. Überwachungskameras für den Außenbereich können mit einem Projektor ausgestattet sein, um Eindringlinge abzuschrecken.

WTF: Snack-Spender

Wenn Eure Überwachungskamera ausschließlich für die Überwachung Eures Haustiers gedacht ist, solltet Ihr wissen, dass einige Kameras eine überraschende Option bieten. Es gibt nämlich Kameras, die Leckerlis verteilen und Euch mit Eurem Hund interagieren lassen, während Ihr abwesend seid.

La caméra de surveillance Fubo permet de distribuer des friandises à votre chien
Mit der Furbo-Überwachungskamera könnt Ihr Eurem Hund Leckerlis geben. / © Fubo

Die Installation von Überwachungskameras in Privathaushalten: Was das Gesetz sagt

Egal, ob in einem Haus oder einer Wohnung: Ihr habt selbstverständlich das Recht, eine oder mehrere Überwachungskameras in Eurem Heim zu installieren. Egal, ob Ihr Eigentümer oder Mieter seid, Ihr braucht keinen besonderen Antrag zu stellen, wenn der Erfassungsbereich Eurer Überwachungskamera sich strikt an Eure Privatsphäre hält.

Wenn Ihr Personen in Eurem Haushalt beschäftigt, seid Ihr verpflichtet, diese über die Anwesenheit von Kameras zu informieren. Das Arbeitsgesetzbuch legt außerdem fest, dass es Euch nicht gestattet ist, Eure Angestellten ständig zu filmen. Datenschutzbehörden weisen außerdem darauf hin, dass es strengstens verboten ist, öffentliche Straßen, das Haus Eures Nachbarn oder private Räume, die Euch nicht gehören, zu filmen. 

Bei einer Außeninstallation sollte Eure Kamera so angebracht werden, dass sie nur Euer Grundstück filmt. Wenn Eure Kamera einen Teil des öffentlichen Raums filmt und Ihr keine andere Möglichkeit habt, benötigt Ihr dafür eine Sondergenehmigung.

Überwachungskameras für den Innen- oder Außenbereich?

Überwachungskameras für den Innenbereich

Überwachungskameras für den Innenbereich sind in der Regel einfach zu installieren. Bevor Ihr die Kamera anbringt, macht Euch Gedanken, ob sie nahe am Router (wegen der Ethernet-Verbindung) platziert werden müssen, welche Funktionen genutzt werden müssen usw. 

Der Bewegungsmelder ist sehr nützlich, aber Ihr müsst ihn wahrscheinlich deaktivieren, wenn Ihr ein sehr aktives Haustier zu Hause habt. Wenn Ihr während Eures romantischen Wochenendes in Venedig mit Eurer Katze sprechen wollt, sollte ein Lautsprecher in Eurer Überwachungskamera verbaut sein.

Überwachungskameras für den Außenbereich

Wenn Ihr Eure Gartenwege, Garageneinfahrten oder Fahrradständer überwachen möchtet, solltet Ihr eine Kamera für den Außenbereich wählen, die den klimatischen Bedingungen in Eurer Region standhält. Berücksichtigt also spezifische Eigenschaften wie Wasserdichtigkeit, Kälte- und/oder Hitzebeständigkeit.

Idealerweise sollten sie mithilfe einer Montageplatte und spezieller Schrauben an einer festen Oberfläche (wie einer Wand, einem Balken oder einem Dach) befestigt werden.

Die wichtigsten Marken und Produktreihen von Überwachungskameras

Welche Marken für welche Budgets?

Es gibt viele verschiedene Marken von Überwachungskameras und immer mehr Hersteller, die nicht unbedingt auf Videoüberwachung spezialisiert sind, steigen in das Geschäft ein. Das jüngste Beispiel ist Google, das im letzten Jahr die Google Nest Cam auf den Markt brachte – eine batteriebetriebene Kamera für den Innen- und Außenbereich. Für die Design-Überwachungskamera von Google muss man mit einem Preis von etwa 180 Euro rechnen.

TP-Link, bekannt für seine günstigen Wifi-Router und -Repeater, hat sich schon viel früher in den Kampf um die Kameras gestürzt. Der chinesische Hersteller bietet preisgünstige Überwachungskameras mit wichtigen Funktionen an. Sein Bestseller, die TP-Link Tapo C200, eine netzbetriebene Innenkamera, ist für weniger als 30 Euro zu haben.

Hikivision nimmt auf dem umkämpften Markt für Videoüberwachung eine sehr wichtige Stellung ein. Jedes Jahr stellt die Marke ein beträchtliches Budget für Forschung und Entwicklung (F&E) zur Verfügung, preislich sind einige ihrer Produkte etwas weiter oben angesiedelt. 

Anker und sein Zweig Eufy bieten leistungsstarke und preisgünstige Kameras an (wie üblich bei Anker).Ein Beispiel ist die EufyCam 2, ein Set aus zwei Kameras mit Batterien, die bis zu einem Jahr halten und für weniger als 250 Euro erhältlich sind.

Bosch, Xiaomi, Arlo und Logitech gehören ebenfalls zu den Marken, die vernetzte Überwachungskameras in guter Qualität für unter 400 Euro anbieten.

Sind Videoüberwachungssets sinnvoll?

Videoüberwachungssets sind Systeme, die in der Regel aus mehreren Kameras bestehen, aber auch aus anderen Komponenten zur Übertragung von Bildern, zur Speicherung von Bildern, zur Auswertung und zum Abrufen von Videos.

Mit diesen Sets könnt Ihr mehrere Bereiche abdecken und Eure Bilder in der Regel auf einem eigenen Server speichern. Sie richten sich in der Regel an professionelle Überwacher, sind aber inzwischen demokratisiert worden und ermöglichen es auch Privatpersonen, sich zu schützen und mehrere Bereiche mit einer meist hochwertigen, aber schwer zu installierenden Ausrüstung abzudecken.

Die Cloud und Abonnements für Eure vernetzten Überwachungskameras

Wie bereits erwähnt, sind IP-Kameras oder drahtlose Überwachungskameras oft mit einem Cloud-Dienst verbunden, der es Euch ermöglicht, Eure Bilder über Zeiträume von mehreren Stunden bis zu einem Monat aufzuzeichnen. Im Durchschnitt kostet eine kontinuierliche Aufzeichnung über 7 Tage Speicherplatz je nach Cloud-Dienst zwischen 3 und 6 Euro pro Monat.

Günstiger ist eine Aufzeichnung, die durch Bewegungsmelder ausgelöst wird. 30 Tage Aufzeichnung mit einer einzigen Kamera kosten im Durchschnitt 10 Euro, für mehrere Kameras werden 15 Euro fällig. Einige Hersteller bieten gute Kameras für wenig Geld an, holen ihren Gewinn dann bei den Abonnementkosten rein. Dies solltet Ihr unbedingt überprüfen, bevor Ihr in Eure Überwachungskamera investiert.

Die vernetzten Überwachungskameras, die NextPit 2022 empfiehlt

Die besten vernetzten Überwachungskameras für Innenräume

Die Google Nest Cam (verkabelt)

kabelgebundene Google Nest Kamera auf einer Kommodo
Google Nest mit Kabel / © Google / Nextpit

Google enttäuscht uns nicht mit diesem schlichten Design. Die Google Nest Cam ist ein Klassiker, der eine gute Bildqualität und interessante Funktionen bietet, wie z.B. Gesichtserkennung, Aufnahme spezifischer Geräusche, Raucherkennung oder die Möglichkeit, den Notdienst zu rufen.

Der Nachtmodus der Kamera bietet laut den verschiedenen gesammelten Meinungen eine sehr gute Bildqualität. Seit kurzem ist sie mit den Diensten von Alexa kompatibel.

Die Google Nest Cam (verkabelt) kostet durchschnittlich 90 Euro. Hinzu kommen die Kosten für den Cloud-Service, wenn Ihr mehr als drei Stunden Bilder aufbewahren möchtet. Das Nest Aware Abo ermöglicht es Euch, die Aufnahmen der Nest 30 Tage lang für 5 € / Monat festzuhalten bzw. 60 Tage für 10 € / Monat.

MI 360° Home 2K Pro: Die günstige, kabelgebundene Alternative

Mi 306° Home
Mi 306° Home / © Xiaomi / Nextpit

Die Mi 360° Home Security Camera 2K Pro bietet zwar eine deutlich schlechtere Bildqualität als die Google Nest Cam, warnt aber natürlich trotzdem vor möglichen Eindringlingen. Ihr hat den Vorteil, dass sie einen Micro-SD-Kartenleser integriert hat, wo Ihr mit einer 32-GB-Karte mehr als 10 Tage Bilder speichern könnt.

Die Überwachungskamera interagiert auch mit anderen vernetzten Xiaomi-Elementen in Eurem Haus und seiner Cloud. Außerdem bietet sie Euch eine kostenlose, aber auch etwas eingeschränkte Option. Die Kamera lässt sich nahtlos in die Google-Home-Infrastruktur integrieren.

Die besten vernetzten Überwachungskameras für den Außenbereich

Google Nest Cam Wireless, die Überwachungskamera im Google-Stil

La Google Nest Cam sans fil se pose son socle aimanté
Die drahtlose Google Nest Cam sitzt auf einem magnetischen Sockel / © Google

Die Google Nest Cam mit Akku ist einfach zu installieren und eignet sich perfekt für den Außenbereich. Euer optisches Sichtfeld deckt einen Bereich von 130° ab und auch die Nachtsicht ist von beeindruckender Qualität. Die Betriebsdauer dieser batteriebetriebenen Überwachungskamera beträgt 3 bis maximal 6 Monate. Mit der IP54-Zertifizierung sollte Googles Überwachungskamera in der Lage sein, starken Regenfällen standzuhalten.

Die Google Nest Cam kostet durchschnittlich 170 Euro und es kommen noch die Kosten für den Cloud-Service hinzu, wenn Ihr mehr als drei Stunden Bilder aufbewahren möchtet. Nest Aware, die Cloud der Google-Überwachungskamera, ermöglicht es Euch, die Aufnahmen der Nest30 Tage lang für 5 Euro pro Monat und für 60 Tage 10 Euro pro Monat zu speichern.

TP-Link Tap C320WS für den kleinen Geldbeutel

La TP-Link C320WS résiste aussi bien au froid qu'au chaud
Die TP-Link C320WS ist sowohl kälte- als auch hitzebeständig. / © TP-Link

Die TP-Link Tap C320WS ist eine preisgünstige, robuste Außenüberwachung mit farbiger Nachtsicht und für 70 Euro zu haben. Die Kamera verfügt über eine integrierte Personen- und Tiererkennung und lässt Euch dank des eingebauten Mikrofons kommunizieren.

Die TP-Link Überwachungskamera verfügt über einen microSD-Kartenslot, auf dem Ihr Eure Daten speichern könnt. Die TP-Link Cloud kostet durchschnittlich 5 Euro und bietet eine Aufzeichnungskapazität von 30 Tagen.

Die besten unauffälligen vernetzten Sicherheitskameras

Die Kamera, die in Eure Glühbirne von Dioche integriert ist.

Caméra ampoule Fisheye de Dioche
Fisheye-Kamera für Glühbirnen von Dioche. / © Dioche

Diese Wifi-Überwachungskamera ist eine der unauffälligsten, die wir gefunden haben. Ihr seht nicht nur, was in Eurem Haus vor sich geht, sondern hört auch, was im Haus los ist. Ihr könnt Euch in Big Brother-Manier mit Eurer Familie austauschen, Eurem Hund zuwinken oder den Dieb warnen, dass er gefilmt wird. Diese Kamera erhellt gleichzeitig Euer Wohnzimmer und schützt es. Mit einer App könnt Ihr Euch bei jeder Bewegungserkennung benachrichtigen lassen.

Die ins USB-Ladegerät integrierte Kamera

Caméra de surveillance intégrée à un chargeur
In ein Ladegerät integrierte Überwachungskamera. / © Amazon

Diese Mikrokamera kann dank eines microSD-Lesegeräts auch ohne WLAN-Verbindung verwendet werden. Ihr verfügt über sechs Infrarotlichter, die es Euch ermöglichen, aus der Ferne und live eine Nachtsicht zu erhalten. Außerdem könnt Ihr mit der Kamera USB-Devices aufladen.

Hat Euch dieser Ratgeber geholfen? Welche vernetzte Überwachungskamera interessiert Euch am meisten?

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1 Kommentar

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  • feuerstein02977 vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Hm, das sind ja alles nur feststehende Kameras. Bewegliche Aussenkameras für die Überwachung sind glaube deutlich effektiver