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Beste Überwachungskamera für innen und außen: Diese smarten Modelle lohnen sich 2022

Update: Komplett überarbeitet
Sicherheitskameras NextPIt Hero
© Indypendenz / Shutterstock.com

Mit einer smarten Überwachungskamera für innen oder außen bringt Ihr mehr Sicherheit in Euer Zuhause! Dabei gibt es beim Funktionsumfang, bei der Bildqualität und bei der Sicherheit allerdings große Unterschiede zwischen Herstellern und Modellen. NextPit hat für Euch diverse Sicherheitskameras getestet und verrät Euch in dieser Kaufberatung, welche die beste Überwachungskamera für Euch ist.

  Redaktionstipp (außen) Alternative (außen) Alternative (außen) Redaktionstipp (innen & außen) Redaktionstipp (innen) Alternative (innen)
Produkt
Abbildung
Eufy eufyCam 3
Ring Spotlight Cam Wired
Annke NC800  NightChroma KI
Google Nest Cam (Battery)
TP-Link Tapo C210
Aqara G3 Camera Hub
Vorteile
  • Sehr gute Bildqualität
  • Viele smarte Features (angeblich) ohne Cloud
  • Gute Akkulaufzeit
  • Flutlicht und Bewegungsmelder integriert
  • Solide Bildqualität und Nachtmodus
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Vielfältige Alexa-Integration
  • sehr gute Bildqualität bei Tag und Nacht
  • solides Metallgehäuse mit IP67-Zertifizierung
  • extrem mächtiges Ökosystem
  • Flexible Einsatzmöglichkeiten dank Magneten
  • Einfache Einrichtung ohne Zusatz-Hardware
  • Sichere und fehlerfreie Objekterkennung
  • Lange Akkulaufzeiten von bis zu sieben Monaten
  • Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Solide Bildqualität
  • Dreh- und Schwenkfunktion
  • Ohne Cloud-Anbindung nutzbar
  • einfaches Setup
  • gigantischer Funktionsumfang
  • praktische Automationen
  • dient als Smart-Home-Zentrale
  • günstig
Nachteile
  • Offenbar gravierende Sicherheitsmängel
  • Sichtfeld ein wenig zu eng
  • Nicht Homekit-kompatibel
  • Keine Gesichtserkennung
  • Keine Nutzung ohne Cloud
  • Kein RTPS
  • Benachrichtigungs-Flut ab Werk
  • keine WLAN-Unterstützung
  • aufwändiges Setup
  • Voller Funktionsumfang nur mit Abo
  • Cloud-basiert – keine Offline-Nutzung möglich
  • Keine Zeitsteuerung möglich
  • Nur ein Ladekabel im Doppelpack
  • KI-Objekterkennung zu leistungsschwach
  • Neigungswinkel nach unten zu gering
  • Kein Akkubetrieb möglich
  • Bildqualität nur mittelmäßig
  • App nur auf Englisch verfügbar
Bewertung
Eufy eufyCam 3 – zum Test
Ring Spotlight Cam Wired – zum Test
Noch nicht bewertet
Annke NC800 NightChroma KI – zum Hands-on
Google Nest Cam (Battery) – zum Test
TP-Link Tapo C210– zum Test
Noch nicht bewertet
Aqara G3 Camera Hub – zum Test
Zum Angebot*

Egal, ob innen oder außen – smarte Überwachungskameras gibt es kabelgebunden oder im Batteriebetrieb. Dabei bringen Euch Modelle mit Akku mehr Flexibilität. Um kabelgebundene Modelle wie die Ring Spotlight Cam müsst Ihr Euch hingegen nie kümmern. Damit Ihr noch ein bisschen genauer abschätzen könnt, welches das richtige Modell für Euch ist, stellen wir Euch die Kameras noch einmal vor. 

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Darauf müsst Ihr beim Kauf einer smarten Sicherheitskamera achten

Habt Ihr die passende Überwachungskamera für Euch noch nicht gefunden? Dann findet Ihr nachfolgend noch einige Hinweise, die Ihr bei der Suche nach einem passenden Modell beachten solltet.

Auflösung Eurer Überwachungskamera

Die Auflösung der Überwachungskamera wirkt auf den ersten Blick nebensächlich – schließlich wollt Ihr die Aufnahmen weder ausdrucken noch im Nachhinein zurechtschneiden. Allerdings kann eine hochauflösende Videoaufnahme im Notfall Details enthalten, die etwa für die Verfolgung von Straftaten wichtig ist.

Videoqualität Eufy eufyCam 3
Die Videoqualität der eufyCam 3 ist wirklich klasse. / © NextPit

Die Eufy eufyCam 3 bietet dank ihrer 4K-Auflösung etwa einen Achtfach-Zoom. mit dem sich beispielsweise Autokennzeichen genauer erkennen lassen. Gleichzeitig zeigt die Unterstützung von 2,5-Zoll-Festplatten mit bis zu 16 Terabyte Speicherplatz aber auch den Nachteil von 4K-Aufnahmen bei Sicherheitskameras. Die Datenmengen führen entsprechend zu Folgekosten.

Das Sichtfeld

Wie wollt Ihr Eure Sicherheitskamera einsetzen? Als statisches Auge auf Eure Eingangstür oder etwa als bewegliche Überwachung für den Innenraum? In beiden Fällen solltet Ihr beim Kauf einer Kamera schauen, wie groß das Sichtfeld ist, das die Kamera abdeckt. Hier gilt eigentlich "Je größer, desto besser", allerdings gehen bei einem großen Sichtfeld auch mehr Details verloren.

Wollt Ihr genau hinschauen, dabei aber ein besonders großes Sichtfeld abdecken? Dann empfiehlt sich der Kauf von Kameras mit Dreh- und Schwenkfunktion. Über Euer Smartphone oder den passenden Controller könnt Ihr das Sichtfeld dabei verändern und in einigen Fällen sogar einen optischen Zoom nutzen.

Kabel-, Solar-, Akku- oder Batteriebetrieb?

In unserer Übersicht findet Ihr sowohl kabelgebundene als auch akkubetriebene Überwachungskameras. Welche Variante für Euch die bessere ist, lässt sich am besten anhand des Einsatzortes entscheiden. Ist in Eurem Außenbereich eine Steckdose vorhanden, müsst Ihr Euch bei einer Kamera mit Kabel keine Sorgen um schwindende Akkulaufzeiten oder sonstiges zu machen.

Unterseite Google Nest Cam
Modelle wie die Nest Cam von Google müsst Ihr regelmäßig aufladen. / © NextPit

Batteriebetriebene Modelle hingegen funktionieren dank WLAN-Verbindung in vielen Fällen ganz ohne Kabel. Akkulaufzeiten von bis einem Jahr sind zudem ausreichend lang genug, dass Ihr die Kamera bis zur Benachrichtigung über den leeren Akku am Smartphone aus dem Gedächtnis löschen könnt. Modelle mit Solarpaneelen bringen in sonnigen Regionen und bei der richtigen Installation sogar eine unendliche Akkulaufzeit.

Konnektivität: Ethernet, drahtlos oder Mobilfunk?

Neben der kabelgebundenen Installation für die Stromversorgung gibt es auch Modelle wie die Annke NC800, die über ein Netzwerkkabel betrieben werden müssen. Ohne WLAN-Modul ist die Verbindung besonders sicher, und Ihr könnt mit dem passenden Kabel auch weit entfernte Außenbereiche überwachen. Ist dies nicht möglich, könnt Ihr eventuell auch ein Modell nutzen, das über Mobilfunk funktioniert.

Die meisten smarten Überwachungskameras verbinden sich allerdings über WLAN mit dem Internet und Eurem Smartphone. Achtet wie bei jedem anderen WLAN-Gerät vor dem Kauf darauf, dass die WLAN-Abdeckung am Einsatzort gewährleistet ist.

Cloud-Anbindung per Abo oder Offline-Nutzung?

Ein großer Nachteil bei vielen smarten Überwachungskameras: Für die Speicherung der Daten wird eine Cloud-Verbindung inklusive Abonnement benötigt. Nutzt Ihr etwa eine Ring-Überwachungskamera und wollt gleich mehrere Geräte nutzen, müsst Ihr zusätzliche Kosten von mindestens 100 Euro im Jahr dazurechnen. Darüber hinaus geht mit der Cloud-Direktverbindung ins Eigenheim ein mulmiges Gefühl einher.

Modelle, die komplett auf die Speicherung in der Cloud verzichten, gibt es nur selten. Der Vorteil, dass die Daten auch beim Diebstahl der Kamera vorhanden sind, ist vielen Herstellern wichtiger als ein Mehr an Privatsphäre. Sucht Ihr nach einem passenden Modell, solltet Ihr auf die Unterstützung von Speichermedien wie Festplatten oder Speicherkarten achten.

Audioübertragung und Gegensprechen

Sehr praktisch, wenn Ihr eine Überwachungskamera als smarte Türklingel verwenden wollt: Zwei-Wege-Audio, das Euch erlaubt, über die Kamera mit Postboten und weiteren Personen zu kommunizieren. Da dieses Feature technisch sehr einfach zu realisieren ist, unterstützen die meisten smarten Überwachungskameras Zwei-Wege-Audio. Als Gegenstück fungiert hier meist das Smartphone.

IP-Zertifizierung

Wenn Ihr vorhabt, Eure Kamera im Freien zu installieren, ist auch die IP-Zertifizierung ein wichtiges Kriterium. Er reicht von 0 bis 69 gemäß der folgenden Klassifizierung. Die Zehnerstelle (1. Ziffer) definiert den Schutz gegen Staub – 0 bedeutet, dass die Kamera keinen Schutz gegen Staub hat, und 6 bedeutet maximalen Schutz. Die Einerstelle (2. Ziffer) gibt den Wasserschutz an: 0 bedeutet, dass die Kamera keinen Schutz gegen Wasser bietet und 9, dass das Gerät hermetisch abgedichtet ist und hohem Wasserdruck standhält.

Kameraelement der Ring Spotlight Cam Wired.
Modelle für den Außenbereich sollten mindestens eine IP54-Zertifizierung mitbringen. / © NextPit

Rechtliche Hinweise zur Nutzung von Überwachungskameras

Egal, ob in einem Haus oder einer Wohnung: Ihr habt selbstverständlich das Recht, eine oder mehrere Überwachungskameras in Eurem Heim zu installieren. Egal, ob Ihr Eigentümer oder Mieter seid, Ihr braucht keinen besonderen Antrag zu stellen, wenn der Erfassungsbereich Eurer Überwachungskamera sich strikt an Eure Privatsphäre hält.

Wenn Ihr Personen in Eurem Haushalt beschäftigt, seid Ihr verpflichtet, diese über die Anwesenheit von Kameras zu informieren. Das Arbeitsgesetzbuch legt außerdem fest, dass es Euch nicht gestattet ist, Eure Angestellten ständig zu filmen. Datenschutzbehörden weisen außerdem darauf hin, dass es strengstens verboten ist, öffentliche Straßen, das Haus Eures Nachbarn oder private Räume, die Euch nicht gehören, zu filmen. 

Bei einer Außeninstallation sollte Eure Kamera so angebracht werden, dass sie nur Euer Grundstück filmt. Wenn Eure Kamera einen Teil des öffentlichen Raums filmt und Ihr keine andere Möglichkeit habt, benötigt Ihr dafür eine Sondergenehmigung.

Beste Überwachungskameras für außen

Redaktionstipp: Eufy eufyCam 3

Eufycam 3 Kamera
Mit einem Bundle aus zwei Kameras und einem Hub ist die eufyCam 3 ein fettes Gesamtpaket. / © NextPit

Bewertung

Bewertung Design und Handling

Pro

  • Sehr gute Bildqualität
  • Viele smarte Features (angeblich) ohne Cloud
  • Gute Akkulaufzeit
 

Contra

  • Kritik wegen Sicherheit
  • Sichtfeld ein wenig zu eng
  • Nicht Homekit-kompatibel

Die beste Lösung für den Außenbereich ist unserer Meinung nach die eufyCam 3 von Anker-Tochter Eufy. Dabei wollen wir direkt beim Einstieg auf einige Sicherheitmängel hinweisen, die im Dezember 2022 bekannt wurden. Unter anderem kritisierten Sicherheitsforscher die unzureichende Kommunikation von Uploads in die Cloud – mehr erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Test zur Eufy eufyCam 3.

Abgesehen davon bot die eufyCam 3 einen überdurchschnittlichen Funktionsumfang mit KI-Gesichtserkennung, zahlreichen Features für die Smart-Home-Automation und Anbindungen an die Smart-Home-Systeme von Google, Amazon und Apple. Gleichzeitig bieten die Kameras eine 4K-Bildqualität, die dank der direkten Übertragung an den Eufy Hub 3 sehr verzögerungsfrei ist.

Die eufyCam 3 besteht für eine UVP von knapp 550 Euro zudem aus zwei kabelloser Kameras samt Solarpaneelen und 365 Tagen Akkulaufzeit sowie dem benötigten Hub, der kabelgebunden an Euren Router angeklemmt wird.

Alternative: Ring Spotlight Cam Wired

Ring Spotlight Cam Wired
Die Ring Spotlight Cam verfügt über einen Bewegungsmelder. / © NextPit

Bewertung

Bewertung Design und Handling

Pro

  • Flutlicht und Bewegungsmelder integriert
  • Solide Bildqualität und Nachtmodus
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Vielfältige Alexa-Integration
 

Contra

  • Keine Gesichtserkennung
  • Keine Nutzung ohne Cloud
  • Kein RTPS
  • Benachrichtigungs-Flut ab Werk

Ebenfalls überzeugen konnte uns im Test die Ring Spotlight Cam Wired, die ebenfalls für den Außenbereich konzipiert wurde. Anders als Eufys Kameras funktioniert die Kamera der Amazon-Tochter kabelgebunden und muss über eine Halterung an eine Wand geschraubt werden. Dafür kann Ring die Kamera allerdings mit einem Bewegungsmelder an der Unterseite ausstatten, der Euch einige Vorteile bietet.

Die Bildqualität ist mit Full-HD zwar nur ausreichend, allerdings bietet die Ring-Videokamera ein besonders großes Sichtfeld mit 140-Grad-Bildwinkel. Gleichzeitig verfügt die Sicherheitskamera über zwei leistungsstarke Scheinwerfer, die der Abschreckung dienen und das Kamerabild nachts zuverlässig ausleuchten. Ein unauffälliger Nachtmodus mit Infrarotlampen ist ebenfalls verfügbar.

Für den Langzeit-Einsatz störte uns im Testbericht der Spotlight Cam Wired allerdings Rings mehrstufiges Abo-Modell, um das Ihr für den vollen Funktionsumfang nicht herumkommt. Wollt Ihr Euer Smart-Home-Ökosystem zudem auf Ring- und Amazon-Produkten aufbauen, müsst Ihr zum teureren Plus-Abonnement greifen.

Alternative: Annke NC800

Überwachungskamera Annke NC800
Die Annke NC800 lässt sich nur mit Netzwerkkabeln betreiben. / © NextPit

Bewertung

Nicht final getestet

Pro

  • sehr gute Bildqualität bei Tag und Nacht
  • solides Metallgehäuse mit IP67-Zertifizierung
  • extrem mächtiges Ökosystem
 

Contra

  • keine WLAN-Unterstützung
  • aufwändiges Setup

Eine besonders sichere, für Privatanwender aber etwas komplizierte Variante ist die Annke NC800. Denn diese wird nicht über das WLAN-Netzwerk mit Eurem Smartphone verbunden, sondern über Ethernet direkt mit einem Netzwerkrekorder oder Eurem WLAN-Router. Unterstützt die Gegenseite dabei kein "Power-over-Ethernet", müsst Ihr ein externes Ladegerät zudem dazukaufen.

Läuft die Annke NC800 aber einmal, bietet sie tagsüber eine durchschnittliche Bildqualität und nachts eine überdurchschnittliche Bildqualität. Anders als die kleinere Schwester Annke NC400 nimmt dieses Modell zudem auch Ton auf. Mit dem nötigen Kleingeld und ein wenig Know-How könnt Ihr Annkes System an Überwachungskameras zudem noch erweitern – wollt Ihr dabei Alexa als Sprachassistentin nutzen, müsst Ihr allerdings auf ein wenig Sicherheit verzichten.

Wollt Ihr Euch weiterhin über die Annke NC800 informieren, empfehle ich Euch Stefans Hands-On!

Beste Überwachungskamera für innen & außen

Redaktionstipp: Google Nest Cam (mit Akku)

Die Google Nest Cam mit Batterie!
Die Google Nest Cam zeigt sich dank Magnethalterung besonders flexibel im Einsatz. / © NextPit

Bewertung

Bewertung Design und Handling

Pro

  • Flexible Einsatzmöglichkeiten dank Magneten
  • Einfache Einrichtung ohne Zusatz-Hardware
  • Sichere und fehlerfreie Objekterkennung
  • Lange Akkulaufzeiten von bis zu sieben Monaten
 

Contra

  • Voller Funktionsumfang nur mit Abo
  • Cloud-basiert – keine Offline-Nutzung möglich
  • Keine Zeitsteuerung möglich
  • Nur ein Ladekabel im Doppelpack

Muss eine Sicherheitskamera für Euch besonders flexibel und portabel sein? Hier empfehlen wir Euch die Google Nest Cam mit Akku, die Ihr sowohl innen als auch außen betreiben könnt. Neben einer IP-Zertifizierung und einer komplett kabellosen Nutzung ermöglicht das die clevere Magnethalterung, die Google bei seinen Kameras einsetzt.

Die Google Nest Cam könnt Ihr mit wenigen Handgriffen vom Regal in Eurem Wohnzimmer an ein metallisches Außenregal klemmen, wenn Ihr Eure Kinder im Garten im Blick behalten wollt. Kauft Ihr Euch das Doppelpack, könnt Ihr eine der Kameras zusätzlich fest an eine Außen- oder Innenwand installieren. Die Nest Cam mit Akku ist unserer Meinung nach zudem besonders unauffällig und stylisch.

Die Bildqualität und die smarten Features überzeugten uns im Test ebenfalls. Dabei ist vor allem Googles KI-Objekterkennung samt Gesichtserkennung zuverlässig und zeigte in mehreren Tagen der Nutzung keine Fehlbenachrichtigungen an. Wollt Ihr Euch weiter über die Google Nest Cam mit Akku informieren, schaut in unseren NextPit-Test!

Beste Überwachungskamera für innen

Redaktionstipp: TP-Link Tapo C210

Die TP-Link Tapo C210.
Dank einer Dreh- und Schwenkfunktion deckt die TP-Link Tapo C210 einen großen Bereich ab. / © NextPit

Bewertung

Bewertung Design und Handling

Pro

  • Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Solide Bildqualität
  • Dreh- und Schwenkfunktion
  • Ohne Cloud-Anbindung nutzbar
 

Contra

  • KI-Objekterkennung zu leistungsschwach
  • Neigungswinkel nach unten zu gering
  • Kein Akkubetrieb möglich

Die günstigste Sicherheitslösung in unserem Vergleich ist die TP-Link Tapo C210. Gleichzeitig ist sie die erste Kamera in unserem Vergleich, die sich per Smartphone drehen und schwenken lässt. Ohne Wasserschutz ist sie allerdings nur für den Einsatz in Innenräumen gedacht, dort kann sie allerdings auf Wunsch an Wänden oder an Eurer Zimmerdecke installiert werden.

Die Bild- und Tonqualität gingen in unserem Testbericht in Ordnung, TP-Links Smart-Home-Ökosystem sowie die App überzeugten sogar sehr. Dabei könnt Ihr Euch besonders günstig ein ganzes Setup aus smarten Lichtschaltern, Lampen, Kameras und mehr zusammenstellen. Zur Aufzeichnung Eurer Videoaufnahmen könnt Ihr zudem auf günstige microSD-Karten zurückgreifen.

Ohne Akku sind die Einsatzmöglichkeiten in Eurem Zuhause allerdings ein wenig eingeschränkt. Gleichzeitig ist die KI-Erkennung von Objekten im Vergleich zu anderen Herstellern eingeschränkt.

Alternative: Aqara G3

Die Aqara G3 auf einem Tisch
Aqaras Sicherheitskamera lässt sich dank Öhrchen auch als Babycam einsetzen. / © NextPit

Bewertung

Nicht final getestet

Pro

  • einfaches Setup
  • gigantischer Funktionsumfang
  • praktische Automationen
  • dient als Smart-Home-Zentrale
  • günstig
 

Contra

  • Bildqualität nur mittelmäßig
  • App nur auf Englisch verfügbar

Als Alternative mit ähnlichem Funktionsumfang bietet sich der Kauf der Aqara G3 an. Die Sicherheitslösung bietet Euch ebenfalls die Möglichkeit, das Kamerabild zu schwenken und zu neigen. Allerdings ist die Bildqualität dank der 2K-Auflösung höher als beim TP-Link-Modell. Der Funktionsumfang ist dank Unterstützung des Zigbee-3.0-Protokolls besonders hoch.

Denn dadurch lässt sich die Aqara G3 mit bis zu 128 weiteren Smart-Home-Geräten aus dem Aqara-Ökosystem verbinden. In Eurem Smart-Home zeigt sich die Aqara G3 aber deutlich weniger flexibel als etwa die Google Nest Cam mit Akku. Denn ohne Batterie müsst Ihr sie immer in der Nähe einer Steckdose betreiben. Mehr Infos zur Aqara-Sicherheitskamera gibt's in unserem Hands-On zur G3 auf NextPit

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Benjamin Lucks

Benjamin Lucks

Ben arbeitet seit 2018 im Tech-Journalismus, war mitten in der Corona-Krise Freiberufler und ist seit November '20 in Vollzeit bei NextPit. Seitdem versucht er in Reviews und Texten stets die Mitte zwischen fachlicher Kompetenz, Humor und frischen Perspektiven zu finden.

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1 Kommentar

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  • feuerstein02977 vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Hm, das sind ja alles nur feststehende Kameras. Bewegliche Aussenkameras für die Überwachung sind glaube deutlich effektiver