Durchhalten: Das ist das Thema, das uns seit Beginn der Pandemie und wohl besonders in diesen Wochen alle in irgendeiner Form bewegt. 

Und es kann kaum eine bessere Metapher für unsere aktuelle Situation geben als den Unglücksfrachter Ever Given. Gerade noch wurstelten wir uns nach Belieben um die Welt und zeigten dem Universum arrogant den Stinkefinger. Ob das ins rote Meer gezeichnete „Ding“ nun ein nautisches Standardmanöver, Zufall oder eben ein mit kindlicher Freude ins Meer gemalter Riesenschlong war: Das Bild passt wie Arsch auf Eimer.

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Denn im nächsten Augenblick stecken wir aller Pferdestärken zum Trotz fest, und unser fragiles Weltsystem droht zu entgleisen. So erinnert dann auch manch ein Rettungsversuch der vergangenen Tage bis Monate an das Bild jenes kleinen Baggers am Kiel des Frachters, der gefühlt eher einen Berliner Neubaukeller ausheben denn den Weltwarenverkehr am Suezkanal wiederherstellen sollte.

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Weiß ich’s besser? Nö. Daher beneide weder den kleinen Bagger am Suez-Kanal noch unsere Politiker bei der Pandemiebekämpfung. / © Corona Borealis Studio / Shutterstock Bildquelle: Corona Borealis Studio / Shutterstock

Aber was solls’s? Ob’s nun irgendwelche Lockdown-Maßnahmen oder zu klein geratene Bagger sein mögen: Das Olli Kahn’sche „Weiter, immer weiter“ im Kopf stärkt die Hoffnung, dass das Gehirn den unbefriedigenden Ist-Zustand zum vielzitierten „New Normal“ erklärt – und auf das Aushalten und Durchbeißen irgendwann der Erfolg folgt. Bei der Ever Given dürfte es sich um Tage bis Wochen handeln, bei Corona eher um Monate.

Und bei NextFit? Das Einschleifen einer jeden neuen Gewohnheit in die Normalität dauert. Je nachdem, welches Persönlichkeitscoach-Orakel, welchen Abreißkalender oder welches Motivational Poster man befragt, lautet die Antwort: drei bis acht Wochen. Drei bis acht Wochen Überwindung, bis die abendlichen Yogasessions, die Feierabend-Laufstunde oder das morgendliche Training zum Alltag gehören.

Ihr habt richtig gerechnet: Team NextPit steckt demnach nach sechs Wochen NextFit-Challenge gemeinsam mit dem inneren Schweinehund irgendwo im Gedärm des motivatorischen Suezkanals fest. Das einzige, was hilft ist: Weitermachen. 

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Ich habe fertig. Die Schrittziele habe ich zwar dank Homeoffice verpasst, dafür aber bereits an diesem Freitag mit Hilfe der OPPO Watch mehr als das Dreifache der von der WHO für die Woche empfohlenen Cardio-Punkte gesammelt. Das motiviert! / © NextPit Bildquelle: NextPit

Denn irgendwann wird er dann leichter, der Gang in die Fitness-Ecke. Fast unmerklich ist das Training seit Tag eins immer weniger anstrengend geworden und die Bewegung macht auf einmal sogar soetwas wie Spaß. Die schlechte Laune beim Schnüren der Laufschuhe weicht der Vorfreude auf die frische Frühlingsluft.

Und dann kommt da die Freude über die Ergebnisse. Ob man nun im Spiegel guckt oder die Fortschritte auf unzähligen Workout-Zetteln oder in den Statistiken von Google Fit & Co. sieht – es ist unglaublich motivierend, wenn sich etwas tut. Für mich sind es vor allem die Zahlen. Ich schreibe mir beim Training jede einzelne Liegestütze auf und tracke seit Wochen jedes einzelne Training mindestens mit der OPPO Watch, teilweise auch mit mehreren Devices. 

Wie es bei Team NextPit gerade steht, das erfahrt Ihr im NextFit-Forum. Ben, Casi, Fabi, Johanna und ich freuen uns über Euren Besuch und über anfeuernde Worte, in den Kommentaren wie im Forum. Ben hatte jedenfalls eine grandiose Idee, um das Team NextPit mit seinem leicht infantilen Humor zu motivieren: Wir versuchen, in der kommenden Woche ein GPS-Ever-Given-Gedächtnis-Gemächt zu laufen.

Was motiviert Euch dabei, Eure Ziele zu erreichen?