Samsung Galaxy A52 5G im Test: Solide Mittelklasse für die nächsten 4 Jahre

Samsung Galaxy A52 5G im Test: Solide Mittelklasse für die nächsten 4 Jahre

Das Galaxy A51 war eines der erfolgreichsten Samsung-Handys überhaupt und bot in der Tat ein gutes Preis-Leistungs-Qualitäts-Verhältnis. Dieses Konzept soll mit dem Galaxy A52 5G nun nicht nur besser, sondern auch zukunftssicherer werden. NextPit hat das Handy mit dem Zukunftsfunk und vier Jahren an Sicherheit-Updates für Euch getestet.

Bewertung

Pro

  • Sehr schickes 120-Hertz-AMOLED-Display
  • Gute Akkulaufzeit
  • Gute Hauptkamera
  • IP-Zertifizierung
  • Schöne Verarbeitung
  • 4 Jahre Sicherheits-Updates

Contra

  • Nicht-Hauptkameras überzeugen nicht so
  • SoC kommt schnell an seine Grenzen
  • Schnellladetechnologie hinter der Konkurrenz
  • Keine Telekamera
  • Grausamer Vibrationsmotor

Kurzfazit: Solide, aber bitte erwartet nicht zu viel

Gute Performance, schöne Verarbeitung, eine wirklich starke Akkulaufzeit und ein richtig geiles Display – Samsungs neuer Mittelklasse-Star kann mit einer soliden Allround-Performance überzeugen. Allerdings fehlte mir im Test diese Prise etwas, die aus dem Handy einen Geheimtipp machen. Darüber hinaus ist der Preis von 429 Euro keineswegs günstig.

Zu kritisieren gibt es neben dem wenigen Tamtam vor allem die Quad-Kamera auf der Rückseite, mit der sich Samsung keinen Gefallen tut. Denn die zwei Zusatz-Sensoren für Makros und Tiefensensoren sind typische Marketingtricks im Preisbereich unter 500 Euro. Das hat Samsung mit der Telekamera im Galaxy A72 deutlich besser gelöst.

Sucht Ihr nach einem Leistungsträger in der Mittelkasse, muss ich Euch vom Galaxy A52 5G ebenfalls abraten. Denn in den Benchmarks schneidet das genutzte SoC recht schlecht ab und dieselbe Ernüchterung gibt's auch, wenn man Mobile Games zockt. Für grafisch aufwendige Spiele reicht die Power nicht. Und auch im Betriebssystem, beispielswiese beim Erstellen eines AR-Emojis, gab's richtig fiese Ruckler.

Das Kurzfazit war schon ein Abtörner? Wenn Ihr hier gar nicht mehr weiterlesen wollt, dann guckt doch in unserem Vergleich der aktuell besten Smartphones bis 400 Euro nach Alternativen, tagesaktuelle Preise unserer Favoriten in dieser Preisklasse gibt's in der folgenden Übersicht:

 

Display & Handling

Starten wir aber mit einem der echten Glanzlichter des Galaxy A52 5G! Dem 6,5 Zoll großen Super AMOLED-Display mit Full HD+-Auflösung und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Obwohl das Display dieselbe Größe hat, ist das Galaxy A52 5G mit Maßen von 75,1 x 159,9 x 8,4 Millimetern ein bisschen größer als das Galaxy A51 mit 158,5 x 73,6 x 7,9mm. Das Gewicht ist ebenfalls von 172 Gramm auf 189 Gramm angewachsen.

Hat mir gefallen

  • Superhelles und flüssiges Display
  • Winzige Notch
  • IP67
  • Solide Verarbeitung trotz Plastikgehäuse
  • Knöpfe mit guten Druckpunkten

Hat mir nicht gefallen

  • Design ein bisschen fade
  • Keine Glasrückseite
  • Superschwammiger Vibrationsmotor

Samsung stellt neben Smartphones vor allem auch Displays her und hat in der Vergangenheit sogar Apple mit OLED-Panels versorgt. Dieses Know-How tröpfelt immer auch auf die günstigeren Samsung-Handys hinunter. Somit findet man nicht nur in den teuren Geräten der S21-Serie hochwertige Super-AMOLED-Panels, sondern eben auch im Galaxy A52 5G.

Durch die Displaytechnologie ist die Anzeige des 6,5 Zoll großen Displays schön hell und liegt mit maximaler Helligkeit sogar optisch mit dem iPhone 12 Pro Max auf einer Wellenlänge. Während die FHD+-Auflösung dem Apple-Handy hinterherhinkt, kann das Galaxy A52 5G mit einer hohen Bildwiederholrate punkten.

Alle drei Mittelklasse-Handys von Samsung aus dem Jahr 2021 glänzen mit 120 Hertz und in meinen Augen sieht die Anzeige dadurch besonders flüssig aus. Menüs, durch die Ihr hindurchscrollt und die System-Animationen sind butterweich. Während ich nach wie vor behaupte, dabei einen echten Unterschied zu sehen, ist dieses Feature für viele NextPit-Leser aber weniger relevant. Schaut doch mal in unserem Slack-Fight über OLED vs. 120-Hertz-LCD vorbei.

NextPit Samsung Galaxy A52 side
Das Galaxy A52 5G ist ein bisschen dicker geworden als das A51. / © NextPit

Das Display bestimmt die Haptik eines Smartphones natürlich maßgeblich und mit 6,5 Zoll ist das Handy ein guter Mix aus recht groß und kompakt. Da die Dicke auf 8,4 Millimeter angewachsen ist, wirkt das Galaxy A52 aber recht klobig. Die hochwertige Verarbeitung und das etwas höhere Gewicht von 189 Gramm bringen aber eine gewisse Wertigkeit mit.

Diese Wertigkeit wird aber deutlich gebremst, wenn Ihr das Handy anschaltet. Samsung nutzt einen derart schwammigen Vibrationsmotor, dass ich ihn am liebsten ganz ausgeschaltet hätte. Auch die Knöpfe an der rechten Seite sind ein bisschen klapprig. Ein weiteres Mini-Manko: Haltet Ihr das Handy in der Hand, verdeckt Ihr eventuell das Mikro an der Unterseite. Einige WhatsApp-Sprachnachrichten musste ich mit einer anderen Haltung daher neu aufnehmen.

Zu guter Letzt: Das Galaxy A52 (5G) ist nach IP67 zertifiziert. Somit könnt Ihr das Handy auch mal sorglos im Regen nutzen oder mal kurz in der Dusche den Chef anrufen. Wie Ihr meint!

Zusammenfassend bietet das Galaxy A52 eines der besten Displays, die ich in der Smartphone-Mittelklasse bisher gesehen habe. Während Realme die hohen Bildwiederholraten im Realme 8 Pro wieder gestrichen hat, setzt Samsung voll auf 120 Hertz. Eine gute Entscheidung, die von einer guten Verarbeitung und einem grausamen Vibrationsmotor begleitet wird.

Leistung & Gaming-Performance

Samsung stattet sein 5G-Modell mit einem Snapdragon 750G aus – einem Mittelklasse-SoC aus dem Jahr 2020, der im 8-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Maximal bietet der Octa-Core-Prozessor eine Taktung von 2,3 Gigahertz und dazu gesellen sich 6 oder 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 oder 256 Gigabyte interner Speicher.

Das hat mir gefallen

  • Bereit für 5G, wenn Ihr bereit seid
  • Ziemlich gute Lautsprecher
  • NFC mit an Bord
  • 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss
  • Erweiterbarer Speicher

Das hat mir nicht gefallen

  • Leistung überzeugt nicht ganz
  • Kein Wi-Fi 6
  • Nur Bluetooth 5.0

Qualcomms Snapdragon 750G kommt unter anderem im Xiaomi Mi 10T Lite oder im Motorola Moto G 5G zum Einsatz. Der Zusatz "G" steht dabei für Gaming und sollte somit für Mobile Games wie PUBG oder Call of Duty: Mobile für Freude sorgen. In der Praxis ging es dann aber durchaus recht schnell, das SoC an seine Grenzen zu bringen.

NextPit Samsung Galaxy A52 front camera
Die Punch-Hole-Notch des Infinity-O-Displays ist wirklich winzig. / © NextPit

Beispielsweise habe ich mit dem Galaxy A52 5G ein How-To erstellt, wie Ihr Memojis auf Android-Smartphones nutzen könnt. Denn Samsung bietet mit den AR-Emojis eine Alternative an, die das Handy ins Schwitzen brachte. Die AR-Anwendung sorgte für Ruckler und einen Abfall der System-Performance, der auch noch nach dem Schließen der App anhielt.

Mobile Games wie PUBG sind aber dennoch gut spielbar, Ihr müsst allerdings mit recht langen Ladezeiten rechnen und die Grafik ein bisschen herunterstellen. Um ein bisschen Vergleichbarkeit zu schaffen, habe ich mal die gängigen Benchmarks gestartet.

Samsung Galaxy A52 5G im Benchmark-Test

Benchmark Geekbench 5 CPU Geekbench 5 Compute 3D Mark WildLife 3D Mark Wildlife Stresstest
Galaxy A52 5G 620 / 1740 1312 1.090 bei 6,5 FPS Bester Durchlauf: 1.093
Niedrigster Durchlauf: 1.090

Abseits des SoCs mit seiner 5G-Unterstützung hat Samsung die Funkstandards GPS, WiFi 5 und Bluetooth 5.0 integriert. Während Bluetooth 5.2 und WiFi 6 noch eher in Flaggschiffen zu finden sind, wäre Bluetooth 5.1 noch schön gewesen. Schön ist allerdings, dass es einen NFC-Sensor gibt, mit dem Ihr das Galaxy A52 5G auch für das mobile Bezahlen nutzen könnt.

Einen Vorteil hat das Galaxy A52 5G aber gegenüber dem Samsung Galaxy S21: Reichen euch die maximalen 256 Gigabyte an internem Speicher nicht aus, könnt Ihr das Handy per Micro-SD-Karte um weitere 512 Gigabyte erweitern. Cool!

Technisch sticht das Galaxy A52 5G nicht besonders heraus. Es gibt ein Mittelklasse-SoC mit 5G, das in gewissem Maße durchaus für Mobile Games taugt. Allerdings kamen die acht Prozessoren auch mal im Alltag an ihre Grenzen. Hervorzuheben ist, dass Samsung in der Mittelklasse den MicroSD-Support beibehält.

Kamera: Wo ist die Telekamera, Samsung?

Bündig in die Rückenplatte eingelassen sitzt beim Galaxy A52 (5G) eine Quad-Kamera mit einem 64-Megapixel-Hauptsensor. Ein Highlight ist die optische Bildstabilisierung, der Rest ist aber leider eher trist. Ein 12-Megapixel Ultraweitwinkelsensor sowie Tiefen- und Makrosensoren mit jeweils 5 Megapixel und eine 32-MP-Fixfokus-Selfie-Cam.

Hat mir gefallen

  • Optische Bildstabilisierung ist ein gutes Upgrade
  • Coole Samsung-Features wie Single Take und Profi-Video mit dabei
  • Tagsüber hübsche Farben und gutes HDR
  • Zum Teil coole Nachtaufnahmen

Hat mir nicht gefallen

  • Leider keine Telekamera, obwohl's die im Galaxy A72 gibt
  • Selfie-Kamera ohne Autofokus

Am besten schaut Ihr Euch die Kamera-Datenblätter bei Mittelklasse-Handys vor den ersten Fotos gar nicht erst an. Ja, es ist durchaus üblich, ein Dual-Kamera-Setup mit niedrig auflösenden Tiefen- und Makro-Kameras zu einem Quad-System zu machen. Aber bei Samsung ist das in diesem Jahr besonders bitter. Denn im Galaxy A72 integriert der Hersteller statt des Tiefensensors ein 3-fach-Tele mit 8 Megapixeln. Ärgerlich, wer 6,5 Zoll mag!

NextPit Samsung Galaxy A52 camera
Geht bündig ins Gehäuse über: Die Triple-Kamera auf der Rückseite. / © NextPit

Ein schönes Upgrade im Vergleich zum Galaxy A51 ist die optische Bildstabilisierung der Hauptkamera. Wie gut diese in der Praxis performt, finden wir aber am besten mit Beispielbildern heraus.

Aufnahmen bei Tag samt Zoom- und HDR-Aufnahmen

Im ersten Block geht's gleich so strahlend los, wie der Sonnenschein an einem Berliner Apriltag! Poetisch, oder? Tatsächlich hinterließen die Haupt- und die Weitwinkelkamera im Galaxy A52 5G bei mir positive Gefühle. Mir gefällt es, was Samsung mit den Farben macht und vor allem die HDR-Aufnahmen können auch bei direktem Gegenlicht überzeugen.

Samsung Galaxy A52 5G Zoom Comparison NextPit
Zwischen der Ultraweitwinkelkamera und der Hauptkamera gibt's starke Farbunterschiede. / © NextPit

Allerdings müsst Ihr beim Wechsel auf die Ultratweitwinkelkamera mit einem starken Farbunterscheid rechnen. Schaut Euch einmal den Himmel in dem Bild an, er ist deutlich blauer. Generell zeichnet das Handy um Gebäude einen weißen Schimmer, womöglich weil der Himmel ein bisschen bei der Nachbearbeitung verändert wird.

Zoomen empfehle ich mit dem Galaxy A52 5G nicht sonderlich. Die Ergebnisse sehen im groben Ganzen okay aus, beim weiteren Hineinzoomen fehlen fehlen aber Details.

Samsung Galaxy A52 HDR NextPit
Der HDR-Modus überzeugt bei Samsung mal wieder. / © NextPit

Die beliebte HDR-Fotografie meistert das Galaxy A52 5G ganz gut. Die Schrift auf der neulich noch besetzten Liebig 34 ist klar zu erkennen, auch wenn die Sonne voll in die 64-MP-Kamera scheint.

Porträtmodus und Night-Mode

Samsung kann bei mir immer wieder mit seinem erstklassigen Porträtmodus für nicht-menschliche Motive überzeugen. Was beim Kameravergleich zwischen dem Galaxy S21 Ultra und dem Find X3 Pro sehr überzeugend war, ist beim A52 5G noch immer gut!

Samsung Galaxy A52 5G Portrait Makro Comparison NextPit
Mit guter Porträtfotografie (oben links) punktet das A52. Der Nachtmodus ist aber leider nicht so prall.  / © NextPit

Aber womöglich hat das Monstrum in der unteren linken Ecke des Bildes eher die Aufmerksamkeit Eurer Augen auf sich gezogen. Zugegeben: Die Aufnahme entstand nach einem superlangen Tag inklusive Live-Berichterstattung über die neuen iPad-Modelle und allen sonstigen Highlights des Spring Loaded Events. Aber die Qualität der Frontkamera bei Nacht ist trotzdem mies.

Samsung Galaxy A52 5G Night Mode Comparison NextPit
Links ohne Nachtmodus – rechts mit! / © NextPit

Grundlegend kann der Nachtmodus aber durchaus was. Gerade aus überblendeten Bereichen wie dieser Straßenlampe holt das Handy viele Details raus. Allerdings müsst Ihr ein echt ruhiges Händchen haben, da das Galaxy A52 5G ziemlich lange belichten will.

Samsung Galaxy A52 Night Mode NextPit
Bildstimmung im Nachtmodus. / © NextPit

Gerade für gute Bildstimmungen sorgt das Galaxy A52 5G des Nachts. Dafür solltet Ihr Euch aber Motive suchen, die am besten schon ein bisschen eigenes Licht mitbringen. Dann glänzt die Hauptkamera noch ein wenig mehr. Habt Ihr Euch mein Intro zum Kamera-Teil des Tests gemerkt, werdet Ihr sicher schon erkannt haben warum: Hier arbeitet die optische Bildstabilisierung und hält das Motiv für längeres Belichten ruhig.

Insgesamt ist die 64-MP-Quad-Kamera im Galaxy A52 5G auch mit optischer Bildstabilisierung nix besonderes. Ihr werdet sicher ein paar schöne Momente mit dem Handy festhalten können aber auch nicht mehr. Die Telekamera im Galaxy A72 ist dabei das größte Makel im A52! Die hätte ich zumindest im 5G-Modell auch gerne gesehen.

Akkulaufzeit: Lange Laufzeit mit eher langsamem Quick-Charging

Irgendwo mitten im Galaxy A52 5G sitzt ein Akku mit 4.500 Milliamperestunden! Die Batterie kann mit 25 Watt per Quick-Charging wieder aufgeladen werden und auf Wireless-Charging müsst Ihr verzichten. Viel mehr gibt's objektiv auch nicht zu berichten über die Akku-Eigenschaften des Handys.

Hat mir gefallen:

  • Ausdauernder Akku trotz 120-Hertz-Display
  • Schnellladen mit 25 Watt vielleicht ein bisschen nachhaltiger

Hat mir nicht gefallen:

  • Schnellladen mit 25 Watt nicht ganz konkurrenzfähig
  • Kein Wireless-Charging

Immer wieder ist die Beschreibung der Akkulaufzeit unter unseren Testberichten ein Thema für Kritik. Denn wirklich allgemeingültige Aussagen lassen sich hier nicht festhalten, da natürlich jeder Smartphone-Nutzer unterschiedlich mit Anwendungen, der Displayhelligkeit und nun auch mit der Bildwiederholrate umgeht.

Meiner einer nutzt ein Handy meist direkt morgens nach dem Aufwachen für ein bisschen WhatsApp und Surfen, dann verteilt über den Tag beim Arbeiten für gelegentliche Fotos, ein bisschen Musikgenuss und WhatsApp. Und dann abends noch einmal für YouTube und zum Tracken meiner Jogging-Strecke für die NextFit-Challenge. Im Akkuprotokoll sieht das dann so aus.

NextPit Samsung Galaxy A52 usb
Per USB C wird das Galaxy A52 aufgeladen. Surprise, sursprise! / © NextPit

Mit dem Galaxy A52 5G waren meine Handytage angenehm sorglos. Ich hatte meist Abends um 22 Uhr noch easy rund 20 Prozent Akkukapazität übrig, sodass ich mich beim Handysuchten im Bett nicht noch an ein Kabel fesseln musste. Das ist gerade in Anbetracht der hohen Bildwiederholrate ein gutes Ergebnis, die ich direkt nach dem Start dauerhaft aktiviert habe.

Device Time Galaxy A52
Hosen runter: So viel hänge ich am Handy! / © NextPit

Das mit 25 Watt recht langsame Schnellladen ist so ein Ding. Auch wenn permanentes Quick-Charging in den ersten zwei Jahren der Handynutzung keine Probleme mit der Degeneration des Akkus machen sollte, legt Samsung die Nutzung mit vier Jahren an Sicherheits-Updates deutlich länger aus.

Obwohl Samsung mit 25 Watt technisch also hinter anderen Herstellern hinterherhinkt – man denkt an das Realme 8 Pro mit 50 Watt SuperDart Charge – ist dieser Ansatz durchaus nachhaltiger. Die Ladezeiten sind aber dementsprechend recht lang. Zwei Stunden müsst Ihr für einen vollen Akku schon einmal einplanen.

Die Batterie im Galaxy A52 5G brachte mich locker flockig durch einen Tag und schenkte mir Abends im Bett "Wireless-YouTube-Gucken", da noch knapp 20 Prozent Akkuladung übrig waren. Das Quick-Charging ist nicht gerade schnell, aber mit Hinblick auf die vier Jahre Update-Gewährsleistung nachhaltiger.

Was Ich Euch noch auf den Weg zum Technikmarkt geben will

Hier gibt's noch ein paar erwähnenswerte Dinge, die mir am Galaxy A52 5G aufgefallen sind:

  • Die Stereo-Speaker mit Dolby Atmos machen ein guten Job. Bye Bye Bluetooth-Box im Badezimmer, ich dusche jetzt im 21. Jahrhundert
  • Gibt's in den Farben Awesome White, Awesome Black, Awesome Blue, Awesome Violet
  • Mit 3,5 mm Klinkenanschluss
  • Der Fingerabdrucksensor im Display ist nicht sonderlich präzise. Oft musste ich meinen Daumen noch einmal neu positionieren

Samsung Galaxy A52 5G: Technische Daten

Auf einen Blick: Das steckt im Galaxy A52 5G

 
 
Modell Galaxy A52 5G
Prozessor 8nm Octa-Core-Processor (2x 2,2Ghz + 6x 1,8 Ghz)
Speicher 6 oder 8 GB / 128 oder 256 GB
Speicher erweiterbar? Ja, Micro-SD bis 1TB
Konnektivität 5G, WIFi 5, Bluetooth 5.0, NFC
Display 6,5 Zoll, Super AMOLED, FHD+, 120Hz
Größe 75,1 x 159,9 x 8,4mm
Gewicht 189 Gramm
Kamera Haupt: 64 MP mit f/1.8 und OIS / Ultraweitwinkel: 12 MP mit f/2.2 / Tiefe: 5 MP mit f/2.4 / Makro: 5MP mit f/2.4 / Selfies: 32MP ohne AF
Akkukapazität 4.500 mAh
Ladetechnologien Quick-Charging mit 25 Watt
Audio Stereo-Speakers mit Dolby-Atmos / 3,5mm Kopfhöreranschluss
IP-Zertifizierung IP 67
Betriebssystem Android 11 mit 4 Jahren Sicherheits-Updates
Farben Awesome Violet, Awesome Blue,
Awesome Black, Awesome White
Preis 429€ / 489€

Fazit: Kauftipp für alle, die's eher unspektakulär mögen

Selten habe ich mich so schnell an ein neues Handy gewöhnt, wie an das Galaxy A52 5G. Es funktionierte einfach und gleichzeitig gab's wenig, was ich unbedingt und immer wieder ausprobieren wollte. YouTube-Videos: Sehen gut aus. Fotos: Sehen auch ganz gut aus. Mobile Games: Laufen gut. Gut, gut gut!

Dass das Galaxa A52 5G zu einer Art "Nix-Besonderes-Handy" geworden ist, finde ich ein bisschen schade. Denn schließlich schien das Galaxy A51 als neuer Star der Mittelklasse so besonders. Ich hätte mir neben dem 120-Hertz-Display, der nur im 5G-Modell steckt, die IP-Zertifizierung und der bildstabilisierten Hauptkamera zumindest die Telekamera des A72 gewünscht.

Nicht überzeugt? Hier gibt's weitere Tipps

Vielleicht hätte die mir aus der Telefon-Tristesse geholfen, die sich bei der Nutzung des A52 5G schnell eingestellt hat. Versteht mich nicht falsch, ich empfehle den Kauf des Handys durchaus. Aber wer's gerne spannend und aufregend mag, ist hier vielleicht an der falschen Adresse. Das Galaxy A52 5G ist eher so Missionarsstellung.

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 3 Wochen

    An deiner Stelle würde ich vielleicht mal eher über den Wechsel der Bank nachdenken ^^ so gut wie alle (mir bekannten) Banken unterstützen schon längst Google (und Apple) Pay und damit das Bezahlen via NFC. Sogar die Sparkasse hat es vor Monaten endlich hinbekommen.
    Und notfalls gibt es auch noch sowas wie Klarna.
    Wir haben nicht mehr 2015, als das noch alles neu war. Und selbst da war NFC schon so ziemlich ein Must-have und kein Gimmick.

    Zudem hat NFC für den ein oder anderen noch andere Vorteile, statt nur das Bezahlen.

    Die Kritik am Schnellladen finde ich aber auch komisch. 25W sind mehr als genug. Schneller ist am Ende nur schädlicher für den Akku...

  • Holger B. vor 3 Wochen

    "Das Bezahlen mit NFC-Technologie wird von meiner Bank noch gar nicht unterstützt. Bis das mal eingeführt ist, ist für dieses Gerät längst der Nachfolger da."
    Wahrscheinlicher ist, dass es vor dem Nachfolger des A52 bereits ein Nachfolger für deine Bank gibt.

31 Kommentare

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  • Zum bezahlen gibt es nichts besseres als die Apple Watch total genial und super einfach. Brauche keine Geldbörse ,Bankkarte oder Smartphone und kann trotzdem alles bezahlen .


  • Displays aus eigenem Hause immer gut für diese Preis-Klasse, aber da wo es dann auch drauf ankommt, nämlich m.M.n beim Kamera Set Up da schwächelt Samsung des öfteren. Das finde ich schade. Da legen Xiaomi, Redmi die Messlatte schon hoch.


  • 25 Watt Schnellladen ist zumindest in dieser Preisklasse noch als ok zu sehen. Wenn man bedenkt das es beim S21 Ultra auch nur 25 Watt sind. Ansonsten ein solides Gerät. Vibrationsmotor und NFC wären mir egal... Nutze ich beides nicht.


  • Kurze Zusammenfassung:
    völlig überteuerter Schrott
    keine brauchbare Kamera, aber 5G und 120Hz-Display, was wiederum kaum jemand benötigt.

    ist aber nur meine höchstpersönliche Meinung.
    Ich bin kameramäßig allerdings auch nicht monogam.

    Samsung soll doch bitte mal konkret werden, wer eigentlich die Zielgruppe dieses Geräts sein soll.
    - Fotografen? - Finger weg von diesem Gerät ! Die Qualität auf den Beispielfotos ist schon gegenüber dem Galaxy S10 unterirdisch.
    - Gamer? Da sprechen die im Artikel erwähnten Benchmarks eher nicht dafür.

    Wozu dann 120 Hz Display?
    Das hat man wohl gerade da?

    Wozu dann 5G?
    Bei einem Gerät, mit dem man weder Videosaufnehmen noch Spielen (Gaming) in brauchbarer Aufführung (Performance) machen kann, sehe ich keine Datenmengen, die 5G erfordern.

    NFC-Sensor
    Das Bezahlen mit NFC-Technologie wird von meiner Bank noch gar nicht unterstützt. Bis das mal eingeführt ist, ist für dieses Gerät längst der Nachfolger da.
    Insofern wohl eher ein Marketing-Gag.

    Akku-Kapazität ist gut.
    Hilft einem aber auch nicht weiter, wenn das Gerät ansonsten kaum zu gebrauchen ist. Verteuert nur das Gerät.

    25 Watt Schnelladen
    kann ich im Unterschied zum Autor nicht kritisieren. Zu schnelles Laden verlängert nicht gerade die Lebensdauer des Akkus - was der Autor ja auch selbst erwähnt.

    Positiv: erweiterbarer Speicher.
    Da muss man nicht alles neu auf das Gerät spielen, sondern braucht nur die Speicherkarte einstecken.

    Zitate:
    "Mobile Games wie PUBG sind aber dennoch gut spielbar, Ihr müsst allerdings mit recht langen Ladezeiten rechnen und die Grafik ein bisschen herunterstellen."
    "Während Realme die hohen Bildwiederholraten im Realme 8 Pro wieder gestrichen hat, setzt Samsung voll auf 120 Hertz. Eine gute Entscheidung"

    Nein - keine gute Entscheidung. Das ist etwa so sinnvoll, wie als wenn man Porschereifen auf einen Kleinwagen bringt.

    Vielmehr spricht das eher dafür, dass bei Samsung in der Marketingabteilung festgelegt wird, welche Merkmale ein Gerät haben soll.
    Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass das Gerät floppt, damit Samsung nie wieder so einen Blödsinn verzapft.

    Ansonsten:
    Danke für den meiner Meinung nach sehr guten Artikel.


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      An deiner Stelle würde ich vielleicht mal eher über den Wechsel der Bank nachdenken ^^ so gut wie alle (mir bekannten) Banken unterstützen schon längst Google (und Apple) Pay und damit das Bezahlen via NFC. Sogar die Sparkasse hat es vor Monaten endlich hinbekommen.
      Und notfalls gibt es auch noch sowas wie Klarna.
      Wir haben nicht mehr 2015, als das noch alles neu war. Und selbst da war NFC schon so ziemlich ein Must-have und kein Gimmick.

      Zudem hat NFC für den ein oder anderen noch andere Vorteile, statt nur das Bezahlen.

      Die Kritik am Schnellladen finde ich aber auch komisch. 25W sind mehr als genug. Schneller ist am Ende nur schädlicher für den Akku...


      • Die Vorteile von NFC wüsste ich gern. Insbesondere dürfte so ein Smartphone mit NFC:
        - schneller mal ausfallen als eine Bezahlkarte
        - leichter zu hacken sein

        Außerdem sollte man sich des Zahlens mit Bargeld nicht entwöhnen.

        Kein Bargeld? - Dann braucht man nur eine Eingabe am Computer zu machen und sie können sich nicht mal mehr was zu Essen kaufen.
        Eine Firma, die bereit wäre, Sie einzustellen, könnte Sie nicht mal bezahlen. Die müsste für Sie einkaufen gehen.

        Deshalb ist es auch Pflicht, möglichst mit Bargeld zu bezahlen, wenn die Beträge nicht allzu hoch sind - gerade bei den über Wochen aufsummierten 12 nicht durch Obduktion geprüften Corona-Toten die im April 2020 für die Ausrufung einer "Pandemie" genügten. Corona ist, wenn auf eine Maßnahme nicht die Lösung des Problems sondern die Eskalation der Maßnahmen erfolgt. Merken manche gar nicht.


      • Was ich wo wie bezahle kann doch jeder selbst entscheiden. Es ist doch schön, dass es mehrere Möglichkeiten gibt. Es muss nicht immer gleich alles was "neu "ist verteufelt werden und als kompletter Ersatz für das bisherige angesehen werden. Aber vielleicht ist das in Deutschland auch der Grund warum wir in der Digitalisierung hinterherlaufen.

        NFC wird auch für Verbindungseinrichtungen genutzt, z.B. an machen WLAN Routern. Abgesehen davon tut NFC doch niemdem weh. Man kann es sogar abschlaten wenn man die Funktion nicht nutzen will.

        Solange das Smartphone noch Akku hat und eingeschaltet ist, funktioniert auch die Zahlung mit NFC. Empfang oder mobiles Internet ist nicht erforderlich. Da hätte ich mehr Sorge, dass das Kartengerät im Geschäft nicht funktioniert.
        Betrug bei NFC ist generell sehr schwer und das Smartphone sogar sicherer als die Plastikkarte.


      • Alles Probleme und Umstände die es bei Bargeld nicht gibt. Ganz abgesehen vom Datenschutz. Bezahlen mit Smartphone oder Karte kommt für mich erst gar nicht in Frage. Nur weil viele gerade so weit denken das es einfacher ist bedeutet es nicht das es besser ist.


      • @sabrina
        Smartphone mit NFC:
        - schneller mal ausfallen als eine Bezahlkarte
        -> also ich hatte noch nie ein Problem das mein Akku leer war, eher das ich keinen Geldbeutel dabei habe weil ich den so gut wie immer daheim lass

        - leichter zu hacken sein
        Bei den Bankkarten kannst ein Lesegerät hinhalten und schwups könnte man dir 20€ abziehen, bei einem Handy musst es kurz aktivieren was jedoch deutlich schneller geht als eine Karte aus dem Geldbeutel zu holen (zumindest bei mir)

        Und auch mein Tipp, wechsel die Bank was ist denn das für eine Steinzeit Bank 🤣🤷‍♂️

        @Yoda
        Ich habe es gerne schnell beim bezahlen und da hinkt Bargeld einfach hinterher.

        Handy rausholen, 2 Mal an aus drücken bezahlen (Dauer 3 Sekunden), gehen.

        Bargeld: Geldbeutel rausholen, bezahlen, Kasse öffnen, Wechselgeld bekommen, Geld in den Gendbeutel (Dauer 30- 40 Sekunden?)
        Und Datenschutz ist mir da ziemlich egal ich finde es sogar besser da die ganzen Clans so keine Chance mehr hätten ihre illegalen Einnahmen zu waschen


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Sabrina
        Es ist genau anders herum. Eine Kreditkarte geht auch schnell mal kaputt. Irgendwo an einem Magneten gekommen und schon kann deine Karte hinüber sein. Mit einem Smartphone ist das so ziemlich unmöglich.
        Zudem sind gerade Google und Apple Pay eben NICHT leicht hackbar. Viel mehr gibt es kaum was sichereres, was das alltägliche bezahlen angeht.

        Und sorry, aber ich entwöhne mit gern das Bezahlen mit einfach nur nervigem Bargeld. Und habe ich auch längst. Ich bezahle, seit ich es nutzen kann, ausschließlich mit dem Smartphone und habe nicht einmal mehr Bargeld bei mir, außer ich weiß, dass ich bspw. für irgendeinen uralten Automaten noch Münzen brauche. Was so gut wie nie vorkommt.
        Also nö, nichts da mit Pflicht. Ich bezahle selbst 10 ct mit meinem Smartphone bzw. Uhr. Und das bleibt auch so.


      • Ich bin sehr froh, dass man immer öfter bargeldlos bezahlen kann, denn oftmals hat man es nicht passend dabei und wer schon mal 48 1€ Münzen am Fahrkartenautomaten zurückbekommen hat, der weiß, wovon ich rede. Bargeld kann es ja deshalb trotzdem noch zusätzlich geben. Allerdings sollten die kleinen Münzen abgeschafft werden. Niemand will die, nicht mal die Bank. Manche verlangen am Zählautomaten für Kleingeld inzwischen schon Gebühren von 1 Cent pro eingezahlter Münze. Da kann ich die Centstücke auch gleich in die Tonne werfen.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Meister Yoda
        Es IST aber objektiv gesehen besser als Bargeld. Vor allem in Sachen Sicherheit - sowohl was das Geld selbst, als auch deine Daten angeht.
        Bargeld kann dir jemand klauen und das war's. Ein geklautes Smartphone bringt demjenigen zum Bezahlen aber rein gar nichts. Und bspw. iPhones lassen sich problemlos aus der Ferne deaktivieren, dann ist es für den Dieb keinen Cent mehr wert.

        Und gerade als Google und Apple Pay eingeführt wurden, sind viele Supermärkte Sturm gelaufen und wollten sich wehren. Warum? Weil beide Dienste es nicht zulassen, dass sie Daten abfangen und speichern. Das geht nur, wenn man so dämlich ist und bspw. die Supermarkteigenen Dienste nutzt, so wie neuerdings bei Lidl.
        Beide Dienste senden anonymisierten Tokens, die keinerlei Rückschluss darauf zulassen, wer du überhaupt bist und was du gekauft hast wird das Handy auch nie mitkriegen.


      • @paganini, was nützt dir schneller bezahlen, wenn du trotzdem 10 Minuten in der Warteschlange vor der Supermarktkasse stehst?


      • ==Vor allem in Sachen Sicherheit ==

        Sicher ist schon mal gar nichts auf Dauer. Alles eine Frage der Zeit bis mit diesen Sachen auch Schindluder getrieben wird.


      • @Tim, ich hab nie so viel Bargeld bei mir das es ein großer Verlust wäre wenns geklaut wird. Außer ich mache einen teuren Kauf von mehreren 1000€, aber da pass ich schon auf. Zumindest ist mir in den letzten 40 Jahren nie was passiert. Diese ganzen digitalen Bezahlmethoden mit dem Smartphone laufen ja nicht allein vom Smartphone aus. Oder glaubst du das Geld steckt im Smartphone? Das läuft über mehre Ecken bis hin zur Bank, da wo es deponiert ist. Und auch da wird genau Buch geführt was wann wo abgebucht wird. Warum glaubst du will die EU das Bargeld anschaffen? Weil durch digitales bezahlen der Mensch noch mehr kontrolliert werden kann . Die digitalen Bezahldienste werden ja nicht aus Nächstenliebe zur Verfügung gestellt sondern da haben mehre Stellen schon ein großes Interesse drann. Klar wenn man nur oberflächlich vom Handy raus holen und bezahlen denkt, dann sieht man nur das schnelle und praktische..


      • NFC ist die engl Abk. für Nahfeldkommunikation.
        Es ist einfach nur eine technische Methode, über kurze Entfernungen eine leitungslose Verbindung aufzubauen.
        Aus größerer Entfernung kann man die nicht mithören.
        Ansonsten sagt es überhaupt nichts über irgendwelche Sicherheit aus.

        Die übertragenen Daten selbst kann man irgendwo auf dem Übertragungsweg eben doch mitschneiden.
        Die sind vielleicht verschlüsselt, aber eben auch zuordenbar. Denn die müssen Ihren Zielort erreichen und die Quelle muss auch identifiziert werden, anderenfalls kann der Geldbetrag nicht transferiert werden.

        Es ist bislang übrigens bei allen gehackten Sachen vorher immer behauptet worden, dass es sicher sei. Solche Versprechen gehören zum Geschäft, sind genauso Marketing wie die Allwissenheit eines Conterganverschreibers oder mRNA-Spritzers und sind nichts wert.


      • "Allerdings sollten die kleinen Münzen abgeschafft werden. Niemand will die, nicht mal die Bank."

        Also ich will die kleinen Münzen noch. Vor allem wenn man eine große Menge Artikel kauft ist es ein Unterschied, ob ich z. B. 0,69 Cent, 6,90 Euro oder sogar 69 Euro bezahlen brauch, und nicht 0,70 Cent, 7,00 Euro oder sogar 70 Euro.


      • " was nützt dir schneller bezahlen, wenn du trotzdem 10 Minuten in der Warteschlange vor der Supermarktkasse stehst?"

        Das frage ich mich auch so oft, wenn die Vorteile vom schneller bezahlen erwähnt werden. Diese Leute haben doch nicht dauernd das Glück eine leere Kasse zu erwischen, sondern müssen sich oft genug auch in die Schlange stellen, und sind dann vielleicht 20-25 Sekunden eher aus dem Laden als ich.

        Vor allem habe ICH keine Münzen im Portemonnaie, sondern in der Jacke und im Sommer in der Hosentasche, so dass ich auf den Cent genau weiß, ob ich es passend habe. Und ein Zehner oder Zwanziger sind auch schnell aus dem sortierten Portemonnaie gezogen.


      • @Yoda
        die 10 Minuten kommen daher weil es noch welche gibt die mit Bargeld bezahlen und ich habe es selbst gerne wenn ich anstatt 30 Sekunden nur 3 Sekunden zum bezahlen brauche, spart nicht nur für andere Zeit sondern auch für mich

        @Antiappler
        Muss ja immer deine Münzen vorsortieren....auch nicht sonderlich schnell (und als Beispiel: du hast 99 Cent in der Hosentasche und weißt das, es kostet dann 93Cent, darfst dann auch erstmal schön sortieren oder hast eine Hose mit vielen Hosentaschen bei der in jeder Hosentasche ein 1 Cent, 2 Cent... Stück ist?:D). Dann darfst also deine Scheine aus dem Geldbeutel rausholen und deine Münzen aus der Hose? Danke solche Leute habe ich am liebsten, du hast sicherlich immer genau den Cent Betrag von deinem Einkauf passend in der Hose.....

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