NextPit

Galaxy Z Flip 4 vs Z Flip 3: Bei welchem Foldable klappt's besser?

NextPit samsung galaxy z flip 4 vs z flip 3
© NextPit

Samsung hat am 10. August 2022 seine neuen Foldables vorgestellt. Darunter befindet sich natürlich auch das Galaxy Z Flip 4. Gibt es große oder eher inkrementelle Verbesserungen gegenüber dem Galaxy Z Flip 3 aus dem Jahr 2021? Das finden wir im direkten Vergleich heraus.

Das Galaxy Z Flip 4 und das Galaxy Z Flip 3 im direkten Vergleich

  Modell von 2022 Modell von 2021
Produkt
Abbildung
Samsung Galaxy Z Flip 4
Samsung Galaxy Z Flip 3
Display Hauptdisplay: 6,7 Zoll, 22:9, Dynamic AMOLED FHD+ (2.640 x 1.080 Pixel)
Frontdisplay: 1,9 Zoll, Super AMOLED (260 x 512 Pixel)
Hauptdisplay: 6,7 Zoll, 22:9, Dynamic AMOLED FHD+ (2.640 x 1.080 Pixel)
Frontdisplay: 1,9 Zoll, Super AMOLED (260 x 512 Pixel)
SoC Qualcomm Snapdragon 8+ Gen 1 Qualcomm Snapdragon 888
Speicher 8 GB RAM | 128 / 256 / 512 GB intern 8 GB RAM | 128 / 256 GB intern
Software Android 12 mit One UI 4.1.1 Android 11 mit One UI 4.0
Kamera hinten  Dual-Kamera
Hauptkamera: 12 Megapixel bei 1/3,0", f/2.2-Blende
Ultraweitwinkel: 12 Megapixel bei 1:2,55", Blende f/1,8

Dual-Kamera
Hauptkamera: 12 Megapixel bei 1/3,0", f/2.2-Blende
Ultraweitwinkel: 12 Megapixel bei 1:2,55", Blende f/1,8

 Kamera vorne 10 Megapixel bei 1/3,24", f/2.2-Blende 10 Megapixel bei 1/3,24", f/2.2-Blende
 Akku 3.700 mAh
25 Watt Quick-Charging
10 Watt Wireless Charging

3.300 mAh
15 Watt Quick-Charging
10 Watt Wireless Charging

Konnektivität 5G, LTE, WLAN 802.11 a/b/g (2,4 GHz), Wi-Fi 6 (2,4 GHz + 5 GHz), Bluetooth 5.2, USB Typ-C, GPS 5G, LTE, WLAN 802.11 a/b/g, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.1, USB Typ-C, GPS
IP IPX8 IPX8
Farben Bora Purple, Graphite, Pink Gold, Blue [Bespoke Edition] Vorderseite/Rückseite(Yellow, White, Navy, Khaki, Red), Rahmen(Silver/Black/Gold) Phantom Black, Cream, Green, Lavender, Pink, Gray, White
Maße Geschlossen: 84,9 x 71,9 x 17,1 mm
Offen: 165,2 x 71,9 x 6,9 mm
Geschlossen: 86,4 x 72,2 x 17,1 mm
Offen: 166 x 72,2 x 6,9 mm
Gewicht 187 g 183 g
Vorteile
  • Atemberaubendes Design
  • Faltbares Display
  • IPX8 zertifiziert
  • Vier Jahre Sicherheits-Updates
Nachteile
  • Akkulaufzeit
  • Zu diesem Preis enttäuschende Kamera
Bewertung
Noch nicht bewertet
Samsung Galaxy Z Flip 3 - Zum Testbericht
Zum Angebot*

Wir haben natürlich einen großen Wissensvorsprung, was das Galaxy Z Flip 3 angeht. Wir konnten das Galaxy Z Flip 4 im Hands on bislang lediglich kurz antesten. Daher ist das hier auch ein Vergleich, der im Wesentlichen die technischen Daten berücksichtigt. Gerade bei der Performance, der Qualität der Kameras und der Laufzeit des Akkus benötigen wir beim neuen Foldable mehr Informationen. Sobald wir das Gerät final getestet haben, aktualisieren wir diesen Beitrag entsprechend. 

Inhalt: 

Display und Gehäuse

Auf den ersten Blick gibt es beim Display nicht viel Neues: Weiterhin gibt es ein 6,7 Zoll großes Hauptdisplay mit FHD+-Auflösung und 120 Hz Bildwiederholrate sowie ein kleines Front-Display mit 260 x 512 Pixeln. In beiden Fällen setzt Samsung auf AMOLED-Technik und bietet die gewohnt hohe Samsung-Qualität. 

Samsung Galaxy Z Flip 4
Das Samsung Galaxy Z Flip 4 präsentiert sich optisch nahezu unverändert. / © NextPit

Allerdings lässt sich auch dieses Mal die Knickfalte im Display nicht verbergen. Dafür ist das Gerät aber immerhin etwas robuster geworden: Außen kommt jetzt Gorilla Glass Victus+ zum Einsatz. Dazu verrät Samsung, dass es 12 Prozent stabiler sein soll als das normale Victus-Glass von Corning. Auch das Ultra-Thin-Glass innen soll widerstandsfähiger sein als beim alten Modell – und zwar sogar um 18 Prozent.

Die Maße haben sich minimal verringert, was bedeutet, dass die Display-to-Body-Ratio ebenso minimal besser ausfallen. Nach wie vor ist das Gerät jedoch aufgeklappt exakt 6,9 mm dünn. Auch die IPX8-Zertifizierung ist identisch wie beim Z Flip 3. Optisch werdet Ihr also kaum Unterschiede zwischen der 2021er- und der 2022er-Version erkennen, wenngleich das Scharnier ein klein wenig kompakter ausfällt. 

Leistung und Konnektivität

Doch, hier ist ordentlich was passiert. Im Vorjahresmodell verrichtete der Snapdragon 888 seine Arbeit, aktuell fährt Samsung mit dem Snapdragon 8+ Gen 1 das Beste auf, was Mitte 2022 verbaut werden kann. Welchen Performance-Boost das haben wird, verrät dann unser ausführlicher Testbericht. 

Der Arbeitsspeicher verharrt bei lediglich einer Größe von 8 GB. Beim internen, nicht erweiterbaren Speicher gesellt sich gegenüber dem Vorjahr mit den Optionen 128 GB und 256 GB nun auch eine Speicheroption mit 512 GB. Bei der Konnektivität hat sich nicht wirklich viel getan, lediglich Bluetooth 5.1 musste im neuen Modell Bluetooth 5.2 weichen. 

Stellt Euch also auf ein Foldable ein, das bessere Performance sowie eine zusätzliche Speicheroption bietet. Wie signifikant dieser Unterschied ist, erfahrt Ihr in Kürze bei NextPit. 

Kameras

Konzeptionell gibt es auch hier wenig Neues: Wir sehen eine Selfie-Kamera mit 10 Megapixeln und eine Dual-Kamera (Weitwinkel und Ultraweitwinkel) mit jeweils 12 Megapixeln. Das bedeutet: Exakt die gleichen Megapixel-Zahlen wie im Vorjahr und ja, weiterhin keine Telekamera.

Samsung Galaxy Z Flip 4 Selfie-Modus
Auch das Kamera-Array hat sich nur unwesentlich gegenüber dem 21er-Modell verändert. / © NextPit

Einen kleinen Boost gibt es dennoch: Der Sensor der Hauptkamera wächst von 1,4 auf 1,8 Mikrometer an. Unsere Vermutung: Möglicherweise verrichtet hier der Isocell 2LD seine Arbeit, den wir schon aus dem Galaxy Z Fold 3 kennen. Die Ultraweitwinkel-Cam im Galaxy Z Flip 4 hingegen entspricht 1:1 dem Vorgänger: Unterm Strich deutet sich auch bei der Kamera ein lediglich subtiles Update gegenüber dem Galaxy Z Flip 3 an. 

Software

Samsung ist der Software-Musterschüler – zumindest mal, was die Updatepolitik angeht. Out of the Box erscheint das neue Foldable mit Android 12, auf das One UI in Version 4.1.1 aufsetzt. Erneut erwarten Euch vier große Android-Updates und fünf Jahre Support mit Sicherheitsupdates. Damit ist das neue Modell natürlich zukunftssicherer als das vor einem Jahr veröffentlichte Galaxy Z Flip 3.

Richtet Euch zudem drauf ein, dass die One UI 5 auf dem Foldable zeitnah zum Einsatz kommt. Zumindest hat Samsung gerade die Android-13-basierte Beta des Overlays an den Start gebracht. Im Test finden wir demnächst raus, welche neuen Tricks das Galaxy Z Flip 4 dadurch beherrscht. 

Akku und Quick-Charging

Samsung-Fans schauen womöglich ein wenig neidisch auf die China-Konkurrenz von Xiaomi, Realme und Co.: Deren Smartphones sind zumeist schneller geladen als im Samsung-HQ jemand "langsames Quick-Charging" sagen kann. An der Situation ändert sich auch mit dem Galaxy Z Flip 4 grundsätzlich nicht viel. 

Zwar wird die Leistung von 15 auf 25 Watt angehoben, wirklich flott ist das im internationalen Vergleich aber nun mal nicht. Kabellos verharrt Samsung bei 10 Watt. Aufwärts geht es erfreulicherweise aber bei der Kapazität: Gegenüber den 3.300 mAh im Vorgänger fallen die 3.700 im Z Flip 4 deutlich großzügiger aus. Schneller laden, größerer Akku – klarer Punktsieg fürs neue Modell!

Preis und Verfügbarkeit

Die Vorbesteller-Aktion für Schnellentschlossene läuft ab sofort bis zum regulären Verkaufsstart am 26. August. Erhältlich ist das Galaxy Z Flip 4 in den Farben Bora Purple, Graphite, Pink Gold und Blue. Die erweiterte Galaxy Z Flip4 Bespoke Edition bringt es durch verschiedene Glasfarben und Rahmenoptionen auf 75 verschiedenen Farbkombinationen.

Samsung Galaxy Z Flip 4 Farben
Das Samsung Galaxy Z Flip 4 ist in vier verschiedenen Farben erhältlich. / © NextPit

Preislich geht es bei 1.099 Euro los, wenn Ihr Euch für die 128-GB-Version entscheidet. Für 256 GB (1.159 Euro) bzw. 512 GB (1.279 Euro) greift Ihr entsprechend tiefer in die Tasche. Soll es die Bespoke-Edition sein, die es ausschließlich mit 256 GB Speicher gibt, werden 1.209 Euro fällig. 

Erste Einschätzung

Ihr wollt das erste Mal ein Foldable kaufen und Euch dabei für einen echten Hingucker entscheiden? Dann könnt Ihr auch zu diesem Preis blind zum Samsung Galaxy Z Flip 4 greifen. Das wunderschöne Foldable ist in der neuen Version noch besser geworden, auch wenn sich optisch kaum was getan hat. Außerdem spricht die Unterstützung bis Android 16 für den Neuling, möglicherweise auch die bessere Performance, die bessere Akkulaufzeit und eine etwas verbesserte Kamera. 

Unterm Strich sind die Änderungen aber nicht groß genug, um Besitzer:innen eines Galaxy Z Flip 3 einen Neukauf nahezulegen. Sobald wir den Foldable-Neuankömmling getestet haben, werden wir den Gesamteindruck selbstverständlich neu bewerten und diesen Artikel entsprechend aktualisieren. 

Bis dahin könnt Ihr uns aber in den Kommentaren erzählen, was Ihr vom Update haltet: Seht Ihr klare Verbesserungen, oder betreibt Samsung hier lediglich Produktpflege? 

NextPit erhält bei Einkäufen über die markierten Links eine Kommission. Dies hat keinen Einfluss auf die redaktionellen Inhalte, und für Euch entstehen dabei keine Kosten. Mehr darüber, wie wir Geld verdienen, erfahrt Ihr auf unserer Transparenzseite.
Hat Dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!
Jetzt mitdiskutieren

Neueste Artikel

Empfohlene Artikel

1 Kommentar

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Babb vor 1 Monat Link zum Kommentar

    @Carsten Drees

    Was ich mir - der Ehrlichkeit wegen - wünschen würde? Warnung bezüglich der - im Gegensatz zum Fold 3 - Probleme mit dem (inneren) Bildschirm!
    Nicht wenige berichteten, dass sich schon nach kurzer Zeit (wenig Einsatz & sorgsamer Umgang) Schäden z. B. in Form von "Abplatzer" abzeichneten. 🥴
    Komischerweise war/ist dies beim "großen Bruder" aka Samsung Galaxy Z Fold 3" nicht der Fall.

    Ansonsten wäre ich schon auf den "Flip-Zug" aufgesprungen.