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E-Scooter mit Straßenzulassung: Darauf müsst Ihr 2023 achten

Best E Scooters
© Xiaomi

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E-Scooter bevölkern längst zahlreich unsere Straßen. Zumeist handelt es sich dabei um Leih-Roller. Wollt Ihr Euch selbst einen E-Scooter mit Straßenzulassung zulegen, gibt es allerdings eine Menge Dinge zu beachten. Wir wollen Euch ein paar tolle Modelle empfehlen – und erklären Euch alles, was Ihr beim Kauf eines E-Scooters mit Straßenzulassung im Blick behalten müsst!

  Eine Auswahl in Deutschland erhältlicher E-Scooter mit Straßenzulassung
Produkt Xiaomi Mi Electric Scooter 1S Ninebot KickScooter MAX G30D II Ninebot KickScooter MAX G2 Xiaomi Mi Scooter 4 Ultra Xiaomi Mi Scooter 4 Pro VMAX VX2 LT Niu KQi3 Max
Abbildung Xiaomi Mi Electric Scooter 1S von der Seite Ninebot KickScooter MAX G30D II von der Seite Ninebot KickScooter MAX G2 von der Seite Produktbild des Mi Scooter 4 Ultra von der Seite Xiaomi Mi 4 Pro von der Seite VMAX VX2 LT von der Seite Niu E-Scooter von der Seite
Preis 424,99 € 779,99 € noch offen 999,99 € 739,99 € 849,00 € 899,00 €
Gewicht 12,5 kg 19,5 kg 24,3 kg 24,5 kg 16,5 kg 17 kg 21 kg
Traglast 100 kg 100 kg 120 kg 120 kg 120 kg 130 kg 120 kg
Maße 113 x 43 x 118 cm 119,5 x 60 x 21 cm 121 x 57 x 126,4 cm 126 x x 55 x 120 cm ‎119.8 x 48.4 x 124 cm 122,7 x 54 x 112,7 cm ‎120 x 57,6 x 26 cm
Motor 300 W 350 W 450 W 500 W 350 W 500 W 450 W
Bremsentyp Hinterradbremse, Vorderradbremse Vorderradbremse Trommelbremse vorne, elektrisch hinten Scheibenbremse hinten, elektrisch vorne Scheibenbremse hinten, elektrisch vorne Trommelbremse vorne, Elektronische Rekuperation. Kombinierter Bremshebel Dreifachbremssystem: Scheibenbremse vorne und hinten und Elektrobremse hinten
Ladezeit 5 Stunden 6 Stunden 6 Stunden 6,5 Stunden 8 Stunden 5 Stunden 8 Stunden
Max. Reichweite 30 km 65 km 70 km 70 km 55 km 35 km 65 km
Geschwindigkeit 20 km/h 20 km/h 25 km/h 25 km/h 20 km/h 22 km/h 21 km/h
Reifen 8,5 Zoll Luftreifen 10 Zoll Luftreifen 10 Zoll schlauchlose Luftreifen mit integrierter Gelschicht 10 Zoll Xiaomi DuraGel-Reifen 10 Zoll Luftreifen 10 Zoll Luftreifen 9,5 Zoll Luftreifen mit Stoßdämpfung
Display Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
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E-Scooter kaufen ist einfach. Weniger einfach ist es, durchzublicken, ob so ein Gefährt technisch auf der Höhe ist und ob es überhaupt eine Straßenzulassung hat. Damit Ihr da den vollen Durchblick habt, nehmen wir Euch hier heute an die Hand und klären alles, was Ihr vor dem E-Scooter-Kauf wissen müsst.

Die E-Scooter in unserer Tabelle haben wir allesamt noch nicht selbst getestet. Dafür konnten wir zuletzt mit dem VMAX VX2 ST einen E-Scooter testen, dessen etwas schwächer ausgestatteter Bruder (VMAX VX2 LT) immerhin schon Teil unserer Übersicht ist. Wir kündigten Euch ja jüngst bereits an, dass wir nun selbst auch verstärkt E-Scooter testen werden. Wir haben bereits neue Test-Modelle angefordert, erste Produkte sind sogar schon in der Redaktion eingetrudelt. 

Somit könnt Ihr Euch künftig auch auf E-Scooter-Tests Marke NextPit freuen, die unsere Kaufberatung und News zum Thema abrunden. Bis es so weit ist, findet Ihr oben in der Tabelle nach wie vor die Modelle, die wir beim Wälzen von Übersichten und Testberichten der werten Kolleg:innen als empfehlenswert ausmachten. All diese Modelle können nach deutscher Straßenverkehrsordnung (StVO) auf hiesigen geteerten Flächen genutzt werden. 

Okay, fast alle, denn wir haben zwei brandneue E-Scooter mit in die Aufstellung aufgenommen, die Ihr derzeit in Deutschland noch gar nicht kaufen könnt. Der Ninebot KickScooter MAX G2 kommt schon bald auf europäische Straßen und beerbt den MAX G30D II. Xiaomi setzt seinem Mi Scooter 4 Pro ebenfalls ein stärkeres Modell mit dem Mi Scooter 4 Ultra vor die Nase. Der ist in Europa sogar bereits zu kaufen (UVP 999 €), nur in Deutschland hängt man wieder ein wenig hinterher. 

Da beide in Kürze hierzulande zu haben sein dürften und wir davon ausgehen, dass sie auch in der Käufergunst mit starker Leistung und großer Reichweite eine große Rolle spielen werden, findet Ihr sie bereits jetzt in unserer Aufstellung.

Inhalt:

Der untere Teil des Navee-E-Scooters
Der Navee N65 E-Scooter gehört ebenfalls in den Xiaomi-Fuhrpark. / © geekbuying

Merkmale, auf die Ihr beim Kauf eines E-Scooters achten müsst

Wer darf einen E-Scooter fahren?

Grundsätzlich darf in Deutschland jede Person ab 14 Jahren einen E-Scooter fahren. Bedenkt dabei, dass die Regelungen in jedem Land voneinander abweichen. In Frankreich beispielsweise ist das Fahren sogar schon ab 12 Jahren erlaubt. Denkt bitte daran, dass Ihr den E-Scooter nur allein nutzen dürft, nicht gleichzeitig mit einer zweiten Person.

Eine Helmpflicht gibt es nicht, aber im eigenen Interesse solltet Ihr unbedingt dennoch einen tragen. Jugendliche sollten zudem zu Knie- und Ellenbogenschonern greifen. Einen Führerschein benötigt Ihr nicht für die Nutzung eines E-Scooters mit Straßenzulassung.  

Mann fährt den E-Scooter auf einer Brücke
Achtet darauf, E-Scooter wie den Ninebot MAX G30D II mit Helm zu fahren. / © Nintebot

Brauche ich eine Versicherung für meinen E-Scooter mit Straßenzulassung?

Was Ihr allerdings zwingend benötigt: Versicherungsschutz! Die Plakette bekommt Ihr flott beim Versicherer (das geht schnell, oft könnt Ihr sie direkt mitnehmen). Mit etwas Glück gibt es sie aber auch schon am Scooter direkt beim Händler. Denn viele Modelle werden bereits mit aktiver Versicherung an den Mann und an die Frau gebracht.

Eure Haftpflichtversicherung (wie beim Pedelec) reicht nicht, Ihr braucht also zwingend eine Kfz-Versicherung. Nur mit aufgeklebter Plakette dürft Ihr Euch mit Eurem Elektro-Kleinstfahrzeug im Straßenverkehr bewegen. Ihr könnt die Geräte auch weder auf Eurer bestehenden Kfz-Versicherung mitversichern, noch mehrere E-Scooter zusammen: Jeder E-Scooter benötigt also eine eigene Kfz-Versicherung. Wer noch minderjährig ist, braucht für den Versicherungsschutz zudem die Unterschrift der Eltern.

Wo dürft Ihr mit dem E-Scooter fahren?

Ganz wichtig beim E-Scooter-Kauf: Achtet darauf, ob der smarte Roller eine Straßenzulassung für Euer Land hat. Lest dazu unbedingt auch den nächsten Punkt. Das gilt zumindest dann, wenn Ihr auf den öffentlichen Straßen herumdüsen wollt. Solange Ihr nur auf privatem Gelände Eure Runden dreht, ist diese Zulassung nicht notwendig. 

Wenn Ihr einen E-Scooter mit Straßenzulassung besitzt, dürft Ihr auf Radwegen mit bis zu 20 km/h fahren. Ist kein Radweg vorhanden, dürft Ihr auch auf die Straße ausweichen. Auf dem Gehweg ist das Fahren nur in dem Fall erlaubt, dass Ihr maximal 12 km/h schnell fahrt!

Was bedeutet überhaupt "Straßenzulassung"?

Wie bereits erwähnt benötigt Ihr einen E-Scooter mit Straßenzulassung, damit Ihr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen dürft. Wir bröseln jetzt auf, was es damit auf sich hat. Zunächst einmal müssen die Fahrzeuge erst einmal ein paar Anforderungen erfüllen, damit sie unter die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung fallen. Dabei handelt es sich um folgende fünf Punkte:

  • Maximales Gewicht des Fahrzeugs (ohne Fahrer:in) von 55 kg
  • Maximale Leistung von 500 Watt
  • Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h
  • Eine Lenk- oder Haltestange
  • Maximalmaße von 700 mm Breite, 1400 mm Höhe und 2000 mm Länge

Für die Straßenzulassung müssen dann auch mehrere Dinge gegeben sein. 

  • Ihr benötigt eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und eine Versicherungsplakette
  • Ihr braucht eine Kennzeichnung mit Fabrikschild und Fahrzeug-Identifizierungsnummer
  • Licht und Rückstrahler
  • Zwei voneinander unabhängige Bremsen
  • Glocke oder Klingel
Lenker des Ninebot KickScooter MAX G30D II
Am Lenker findet Ihr stets ein Display vor. / © Ninebot

Wichtige technische Merkmale

Bevor Ihr ein paar hundert Euro in die Hand nehmt, gibt es gleich mehrere technische Daten, die Ihr auf dem Schirm haben solltet. Dazu gehören:

  • Gewicht: In der Regel wiegen E-Scooter etwa zwischen 12 und 15 Kilogramm. Es gibt aber auch massivere, schwerere Modelle um die 20 kg sowie leichte Alternativen, die bei nur 8 kg liegen. Berücksichtigt das Gewicht vor allem dann, wenn Ihr den Roller zum Beispiel jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit in die Bahn wuchten müsst. Apropos Bahn: In dem Fall wäre es auch praktisch, wenn es ein faltbarer Roller wäre. 
  • Traglast: Der Autor dieser Zeilen wird so schnell ganz sicher keinen E-Scooter testen, weil er die Traglast eines solchen Rollers deutlich überbietet. Meistens beträgt diese Traglast 100 Kilogramm, aber es gibt auch Geräte, bei denen Ihr mit 120 Kilogramm noch aufsteigen dürft. Ganz wichtig: Vergesst dabei nicht, dass das Gesamtgewicht ausschlaggebend ist. Hilft Euch also nichts, wenn Ihr 90 Kilo wiegt, aber 15 Kilo Einkäufe im Rucksack dabeihabt. 
  • Akku / Reichweite: Auch ein sehr wichtiges Kriterium bei der Anschaffung. Es wird Euch immer eine maximale Reichweite genannt. In der Praxis werdet Ihr diese aber erfahrungsgemäß nicht erreichen. Höhe der Traglast, eventuelle Steigungen und die gefahrene Geschwindigkeit knabbern gehörig an der Akkuleistung, so dass sie oft deutlich unter der angegebenen Reichweite liegen kann. Berücksichtigt das also vorher, am besten absolviert Ihr entsprechende Testfahrten. Es gibt auch Modelle mit abnehmbarem Akku. Der macht Euch das Leben bei Reparaturen leichter, außerdem könnt Ihr ihn unkomplizierter mit in die Wohnung nehmen zum Laden.
  • Leistung: Bis 500 Watt sind in Deutschland zulässig für E-Scooter. Je mehr Leistung der Roller mitbringt, desto einfacher kommt er auch mit schwereren Personen sowie mit Steigungen zurecht. 
  • Geschwindigkeit: Auf der Straße erlaubt sind in Deutschland 20 km/h, die auch in der Regel von allen Modellen erreicht werden. Es gibt eine Toleranz von zehn Prozent, sodass Ihr theoretisch 22 km/h fahren dürft. Viele E-Scooter können auch schneller fahren. Wichtig dabei: Selbst, wenn Ihr penibel darauf achtet, mit so einem schnelleren Roller nur die erlaubten 20 km/h zu fahren, könntet Ihr bei einer Kontrolle Ärger und sogar einen Punkt in Flensburg bekommen.
  • Reifen: Auf Luftreifen fährt es sich sanfter, Stöße werden abgefedert, aber sie sind auch empfindlicher, wenn Ihr über einen Nagel fahrt etc. Vollgummireifen hingegen fahren sich deutlich ruppiger, sind aber nicht so anfällig. Diese Variante findet Ihr bei den meisten Leih-Scootern in größeren Städten. Achtet auch auf die Größe der Räder: Je größer die Räder sind, desto problemloser könnt Ihr Hindernisse wie Bordsteinkanten bewältigen.
  • Bremsen: Selbstverständlich sind auch die Bremsen eine wichtige Komponente Eures E-Scooters. Zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen sind vorgeschrieben. Dabei habt Ihr die Wahl zwischen mehreren Techniken wie Scheiben- oder Trommelbremsen, oder aber auch elektrisch funktionierende Bremsen.
  • Beleuchtung: Licht ist ohnehin vorgeschrieben, aber Ihr könntet darauf achten, dass das System an den Akku angeschlossen ist und nicht unabhängig davon funktioniert. Auf diese Weise riskiert Ihr nicht, dass Euch zwischendurch das Licht flöten geht. Blinker sind nicht vorgeschrieben, minimieren aber signifikant die Unfallgefahr.

Auf was könnt Ihr noch achten? Ja, es gibt noch weitere Punkte, die in Eure Kaufentscheidung mit einfließen können und auf die Ihr achten solltet. Dazu gehört natürlich auch der Preis. Der bewegt sich zumindest bei den hier vorgeschlagenen Modellen zwischen 400 und 800 Euro. Denkt auch bitte daran, Euch um einen Diebstahlschutz zu bemühen. Hier gibt es auch Software-seitige Lösungen per PIN. 

Alle hier gezeigten E-Scooter besitzen ein eigenes Display. Eine dazugehörige App kann Euch das Leben leichter machen. Außerdem bieten Euch manche Modelle eine Halterung fürs Handy. Da wir schon über den Lenker sprechen: Achtet hier auch bitte darauf, dass er höhenverstellbar ist. Besonders große oder besonders kleine Menschen werden es mir danken!

Ich glaube, damit sind wir durch. Berücksichtigt Ihr alles, was wir Euch an Tipps an die Hand gegeben haben, solltet Ihr in der Lage sein, den richtigen E-Scooter zu kaufen. Jetzt müsst Ihr mir nur noch den Gefallen tun und uns versichern, dass Ihr Euch an die Verkehrsregeln haltet und vorsichtig fahrt. Schließlich wollen wir, dass Ihr auch unsere nächsten Artikel noch bei bester Gesundheit lest!

Besitzt Ihr schon einen E-Scooter mit Straßenzulassung oder geht Ihr gerade erst auf die Suche? Und habt Ihr schon Erfahrungen mit Leihmodellen? Schreibt es uns in die Kommentare!

Der Artikel wurde am 09. März 2023 aktualisiert. Vorhandene Kommentare bleiben dabei bestehen.

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Zu den Kommentaren (10)
Carsten Drees

Carsten Drees
Senior Editor

Fing 2008 an zu bloggen und ist irgendwie im Tech-Zirkus hängengeblieben. Schrieb schon für Mobilegeeks, Stadt Bremerhaven, Basic Thinking und Dr. Windows. Liebt Depeche Mode und leidet mit Schalke 04.

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10 Kommentare
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  • Olaf Gutrun 57
    Olaf Gutrun 19.02.2023 Link zum Kommentar

    Achten sollte man auf jeden Fall auf die Akkugröße sonst kauft man zweinmal.

    Nicht unterschätzen sollte man den Kapazitätsverlust in Winter.
    Auch ganz logisch, umso größer ein Akku unso mehr Ampere kann so ein Akku auch raus blasen, umso großer umso weniger wird das Akku belastet und umso länger hält es auch. Damals als ich noch mit 15.000mah herum fuhr und ein Kumpel mit 10.000mah merkte man es beim Crossen schon sehr gut, das im Tiefen Matsch bei Max Stromaufname ein kleinerer Akku auch früher einbricht und natürlich härter belastet wird. Jetzt fahre ich mit 35.000mah herum und kann dauerhaft mit 3000 watt belasten. Für meine Akkus ist das wie Urlaub. Besonders schwere Menschen sollten auf jeden Fall nicht am Akku sparen.

    Mit einem 1s fährt man keine 10km zur Arbeit und zurück, das sollte jedem klar sein. Für solch einen Einsatz bedarf es mindestens einen mi pro2 mit 13.000mah.

    Der Xiaomi 1s z.b ist in meinen Augen nicht zu empfehlen, da sollte es mindestens der Xiaomi mi pro 2 sein. Man muss auch beachten das so E Roller voll die meiste Power haben und das leer fahren das Akku belastet. Mit so einem 1s hat man vllt 15 nutzbare km an reichweite ( bei Kälte weniger.) Natürlich haben kleinere Akkus auch einen kleineren output und werden schwerer belastet ( tiefer entladen, öfters geladen, den max output ruft man auch öfters ab.)

    Mein Tip 40km bzw 10 besser 15Ah sollten es mindestens in den Angaben sein.

    IO hawk legend und legacy, sowie den neusten voll gefederten Segways solltet ihr auch auf dem Schirm haben.

    Die neusten Premium Roller haben nun endlich blinker und Tagfahrlich.


    Ich selber habe einen Ninebot max der zum Ferrarie umgebaut ist. Den Maximal möglichen speed stelle ich mit meiner Galaxy watch ein. Zurückflashen auf originalzustand das mache ich binnen sekunden mit einer Tastenkombi.

    Habe den Roller auf Dualmotor umgebaut, extra Akku mit eine Gesamtkapazität von 35.Ah und 100-150km Reichweite. 38kmh Topspeed auf 42volt 76kmh Topspeed auf 56 Volt.

    Maximaler dauer output 2×1500Watt

    Spiegel, Tagfahrlich, Blinker, Jbl Flip mit Fahrgeräuch sind natürlich auch an board.

    Dazu noch geänderte Achsen, also voll gefedert mit Rock schox Monarch Rl Luftdämpfern.


    Ich persönlich empfehle Ninebot Max und Xiaomi mi pro 2. Habe beide, der Mi pro ist preiswerter und perfekt für kleinere leichtere Leute. Meine Freundin übertrifft mit dem Gerät die 40km Reichweite um längen.

    Mir ist der Mi pro 2 mit meinen 72kg etwas zu schwach auf der Brust, da passt es mit dem Ninebot Max schon besser. Der Rahmen von Max ist um einiges stabieler und beim fahren fühlbar steifer. Also Downhill und so kranke Sachen würde ich dem Mi pro 2 weniger zutrauen. Für meine Freundin ist wiederum der Max viel zu groß und zu schwer, das Fliegengewicht fliegt da bei vollgas fast von Runter. Preisleistungskönige besonders Akkutechnisch sind ganz eindeutig der Ninebot Max und Mi pro 2. Technisch sind diese auch eng verwandt.

    Viele Leute machen den Fehler und kaufen zu billig und sind unzufrieden. Man sollte sich vor dem Kauf bewusst sein wie viel man fahren will oder ob es im Sommer vllt auch mal eine Tour von 60km werden soll.

    Ideal am Max und Xiaomi finde ich es das man auch nachträglich die Reichweite verbessern kann, eben wegen dem community software support. ( ich sage nur Rollerplausch.com , scooterhackingutility.apk 😁 )


    Beide Roller haben die mit abstand beste Ersatzteil und Tuningteil versorgung, ein ganz großes Argument. Auch hat man eine große Community mit App support womit man selber Roms machen kann. Mein Roller und E Abs ist genau auf mein Gewicht eingestellt, das geht nur via Hacking. Genauso kann man vieles programmieren, wie schnell wird bestromt, wie reagiert die Gasdrossel, Bremslicht ja / nein, Max Ampere, bremshebeltrick, warnton ab 38 abschalten, Fußgängermodus, Bremsverteilung front zu e bremse hinten. Diese ganzen feinen Sachen kann man bei vielen Geräten nicht ändern.

    Klar man könnte auf einen Niu einen Extra Akku bauen, hilft einen aber nicht, wenn der nicht mehr läd und nicht mehr fährt. Mipro und Max schaltet man dann einfach für ein Extra Akku frei. 🫡

    Z.b ist der Niu so an sich auch ein schöner roller, ABER, keine App, kein tuning, nix extra akku montieren, schwierig an Ersatzteile zu kommen, und für Sommertouren dann eben auch zu wenig Reichweite.

    Dies in Anbetracht mit der Reichweite ist so gesehen dann nicht so toll.

    Qualitativ schwöre ich auf meinen Max.
    Hat schon 8500km auf dem Buckel, bin viel gecrosst und Downhill gefahren, springe damit gerne mal irgendwo herunter. Naja top, hält, hatte noch nicht eine nötige Verschleisswartungshandlung. Die Qualität überzeugt absolut, mein Max sieht aus wie neu und hat keinerlei schwächen gezeigt.

    Da kann man mit einem Ebike nur von träumen. Selbst Premiumscooter wie von Io Hawk sind nicht so Wartungsfrei wie Ninebot Max. Wer also einfach fahren will ohne nach etwas gucken zu müssen, der ist beim Max definitiv beim richtigen Scooter.

    Dennoch ich persönlich würde niemals mehr ungefedert fahren, ein gutes Fahrwerk ist das A und O.

    Es ist schön das dies neuerdings auch legal möglich ist und immer mehr Scooter mit Vollfederung verfügbar sind.

    Ich finde zwar meinen Ninebot Max umgebaut auf Federrung Spitze, vorallen habe ich bessere Dämpfer verbaut, aber es ist Illegal.

    Umso besser das man nun bei Io Hawk und auch bei Segways fündig wird. Für 1500€ bekommt man ein fertig zugelassenes Spitzengerät, vollgefedert, mit 100km Reichweite, Tagfahrlicht, blinker u.s.w
    Manchmal kann man lieber mehr ausgeben oder wie ich ein Hobby von machen und aus dem Max Stück für Stück einen Ferrarie unter den E scootern machen. 😄

    Kann jedem nur den Tip geben das Tagfahrlich ein must have ist. Ist es nicht original drauf, macht euch ein gutes Akkulich an den Roller was am Tage hoch gestellt ist. So wird man definitiv früher und besser gesehen, das macht wirklich einen großen Unterschied.


    Will man den Standart, App support, eine umfangreiche Teileversorgung, die möglichkeit nachträglich den Akku zu erweitern, nachträglich den roller zu verbessern, sollte man auf jeden Fall zu Xiaomi oder zu Ninebot by Segways gehen.


    Und nein bitte keine Roller mit 5 oder 10Ah Akku kaufen. Das ist definitiv zu wenig für eine gute Nutzbarkeit.

    Es gibt schwere Menschen die schaffen im winter mit einem 1s nur 5km und wundern sich dann.

    Darum nicht am Akkuinhalt sparen.

    Alexvi


  • McTweet 23
    McTweet 06.01.2023 Link zum Kommentar

    Meine persöhnliche Meinung. E-Scooter nerven.
    Auf jedenfall die Mietdinger. Darauf bezieht sich der nachfolgende Text. Die Teile liegen im weg rum, Leute fahren die Strecke mit den Teilen, die sie sonst zu Fuss gehen würden oder vielleicht mit dem Bus zurücklegen würden und sind ein Risiko für andere Verkehrsteilnehmer.
    Ein Auto bleibt in den seltensten Fällen dafür stehen. Also ein Klimagewinn sind die Teile nicht.


  • Hans Jürgen BENDA 1
    Hans Jürgen BENDA 29.10.2022 Link zum Kommentar

    Mir gehen die gefederten ab. Findet ich welche, haben sie keine Straßenzulassung.


  • Costy Preda 1
    Costy Preda 19.05.2022 Link zum Kommentar

    Kennt sich jemand mit dem Reparaturservice für Roller aus? Bitte helfen Sie mir. Ich warte darauf, dass Sie mich auf fb costy Preda oder per E-Mail an costypreda100@gmail.com kontaktieren. Vielen Dank


  • 1
    Chris 18.05.2022 Link zum Kommentar

    Ich hab den Telefunken Synergie S950 mit zehn Zoll Luftreifen und Scheibenbremsen vorne und hinten plus Federung vorne und hinten das vermisse ich bei den meisten die hier gezeigt werden und der fährt sich einfach Klasse ist zwar etwas schwer mit 20kg aber das stört nicht. Den kann ich nur empfehlen die anderen überzeugen mich leider nicht so


  • 12
    Deichkind321 18.05.2022 Link zum Kommentar

    Also den NinebotMax GD30-2 kann ich absolut empfehlen. Habe nun seit knapp einem Jahr circa 1800km damit gefahren. Er ist sehr hochwertig verarbeitet; man hat nie das Gefühl unsicher unterwegs zu sein. Per App geht es bei Lust und Laune auch mal 30kmh schnell...


    • McTweet 23
      McTweet 06.01.2023 Link zum Kommentar

      30 km/h? völlig daneben, sorry. Die Dinger sind kein Spielzeug. Ich hatte nicht nur eine beinahe Kollision mit Leuten auf so einem Teil. Leider benutzen nicht wenige die Dinger auf unverantwortliche Weise.


  • 7
    Ralf Zrenner 18.05.2022 Link zum Kommentar

    Gibt es eigentlich keine E-Scooter, die eine Traglast größer als 100kg, z.B. bis 120 oder 150 kg haben - oder werden die nur nie getestet?


    • 1
      Ulli Drechsel 18.05.2022 Link zum Kommentar

      Doch, die gibt es, der Velix E- Kick 20 V.2021 ist z.Bsp. so einer. Hab selbst einen seit kurzen. Nicht schlecht, nur er müsste etwas mehr Leistung haben. Am Berg muss man hin und wieder mit nachschreiben helfen.


    • 1
      Alice I. 18.05.2022 Link zum Kommentar

      Doch, die gibt, bis 150 kg ist möglich. VMAX2 und Trittbrett Paul haben z.b. 130 kg Zuladung. Beides richtig gute Fahrzeuge! Verstehe nicht, das ständig der Elektroschrott von Xiaomi beworben wird...

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