Samsung Galaxy Z Flip im Test: Das coolste Smartphone auf dem Markt

Samsung Galaxy Z Flip im Test: Das coolste Smartphone auf dem Markt

Nach dem Galaxy Fold hat Samsung die Sache mit den faltbaren Smartphones ein zweites Mal angepackt und mit dem Galaxy Z Flip das bisher praktischste und benutzerfreundlichste faltbare Smartphone geschaffen. Das Flip spricht eine breitere Zielgruppe an als das Fold. In diesem Test erfahrt Ihr, wie sich das Samsung Galaxy Z Flip als täglicher Begleiter im Alltag schlägt.

Bewertung

Pro

  • Ausgezeichneter Faltmechanismus
  • Swipe-Bereich am Gehäuse ("Cover Screen")
  • Gute Leistung
  • Es ist die Zukunft

Contra

  • Kamera
  • Akkulaufzeit eher durchschnittlich
  • Man sieht und fühlt den Knick

Samsung Galaxy Z Flip: Preis und Verfügbarkeit

Das Samsung Galaxy Z Flip ist seit Februar 2020 auf dem Markt, aber es hat eine Weile gedauert, bis die Testgeräte bei europäischen Techies wie uns eingetrudelt sind. Wenn Ihr das Galaxy Z Flip ohne Vertrag kaufen wollt, müsst Ihr 1.480 Euro auf den Tisch legen (Samsung gibt die Mehrwertsteuersenkung an Euch weiter und nimmt nun rund 40 Euro weniger bis Ende 2020). Im Netz gab es seit Veröffentlichung des Geräts schon einige gute Rabattaktionen, etwa bei Amazon. Unter 1.000 Euro findet man das Flip Phone momentan aber noch nicht. Auf der anderen Seite macht es Samsung leicht, sich für ein Modell zu entscheiden. Es gibt nur eine Speichervariante und zwei Farben, Mirror Black und Mirror Purple.

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Langweiliges Schwarz oder schillerndes Violett? Nach welchem Galaxy Z Flip würdet Ihr greifen? / © Samsung

Ein absoluter Hingucker

Für Samsung ist das Galaxy Z Flip ebenso sehr ein Modeaccessoire wie ein Telefon.  Aus diesem Grund hat man auf ein größeres äußeres Display verzichtet. Stattdessen muss ein kleines 1,04-Zoll-Display neben der Dual-Kamera ausreichen, um wichtige Informationen anzuzeigen. Meiner Meinung nach kann insbesondere die Farbe Mirror Purple seinen Platz in der Modebranche finden. Die Mirror-Black-Version ist wohl nichts für Fashion Victims, denn in dieser Farbe ist das Galaxy Z Flip weniger auffällig und vielleicht sogar ein wenig langweilig.

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Das Scharnier ist eine Weiterentwicklung des Galaxy Fold. / © NextPit
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Das neue Galaxy Z Flip im geöffneten Zustand. / © NextPit

Es ist schwierig, das Z Flip auf gleicher Augenhöhe mit dem Rest des Smartphone-Marktes zu betrachten. Abgesehen vom Motorola Razr 2019 spielt das Flip hier in einer eigenen Liga. Als jemand, der regelmäßig das Smartphone wechselt, war es amüsant, die Reaktionen von Freunden zu sehen, wenn man das Z Flip benutzt. Plötzlich bitten Leute, die nicht einmal mit der Wimper zucken würden, wenn man das neue iPhone oder das Galaxy S20 auf den Tisch legt, darum, dieses futuristische Telefon in die Hände zu bekommen. Und genau darum geht es beim Z-Flip. Es ist unbestreitbar ein cooles Smartphone. Für mich persönlich ist das Razr cooler – auf rein ästhetischer Ebene – aber das Flip übertrifft das Razr, wenn es um das große Ganze geht.

Der Knick ist dauerhaft präsent

Wie bei allen faltbaren Smartphones tritt der Wow-Faktor nur dann auf, wenn Ihr das Objekt der Begierde öffnet. Wenn das Galaxy Z Flip aufgeklappt ist, könnt Ihr das 6,7-Zoll-FHD+ Dynamic AMOLED-Display in seiner ganzen Pracht bewundern. Doch bisher konnten faltbare Smartphone-Displays nur optisch überzeugen, denn sobald man mit den Fingern über das Display gleitet, spürt man die weiche und meist nicht so rutschige Plastikschutzfolie. Samsung ist es tatsächlich gelungen, beim Galaxy Z Flip ein sehr dünnes und flexibles Display-Glas zu verwenden, obwohl der tatsächliche Glas-Anteil in diversen YouTube-Videos oft umstritten war.

Da ich sowohl das Galaxy Fold als auch das Motorola Razr in meinen Händen hielt, muss ich zugeben, dass sich dieses flexible Display-Glas des Galaxy Z Flip als die bisher beste Lösung anfühlt. Ich habe das Gefühl, dass meine Finger über das Glas und nicht über weiches, zerbrechliches Plastik gleiten. Unabhängig von der tatsächlichen Zusammensetzung des Materials – man kann darüber streiten, ob es sich um Glas handelt oder nicht – fühlt es sich wie Glas an, und das ist das Einzige, was wirklich zählt. Die Knickfalte ist jedoch sichtbar und man kann sie immer fühlen, wenn man mit dem Finger über die Mitte des Displays streicht. Besonders auffällig ist sie bei Apps, die viel leeren, dunklen Raum visualisieren, wie zum Beispiel die Nuki-Smart-Lock-App. Weniger auffällig ist der Knick zum Beispiel beim Browsen auf einer Webseite.

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Das Display ist mit flexiblem Glas abgedeckt. / © NextPit

Samsung hat im Vergleich zum Galaxy Fold einige ausgezeichnete Verbesserungen am Scharnier vorgenommen. Das Scharnier des Z Flip ist das, was die Südkoreaner ein "Freestop"-Scharnier bezeichnen. Das bedeutet, dass das Galaxy Z Flip offen bleibt, wenn es zur Hälfte entfaltet ist. Ein weiterer praktischer Mehrwert ist spürbar, wenn das Z Flip zu einem Tischstativ wird. Und als Sahnehäubchen erkennt die Kamera-Software, wenn Ihr das Z Flip im Tischmodus verwendet. Der obere Teil des flexiblen Displays zeigt das Kamera-Bild, während der untere Teil zum Bedienfeld wird. Das ist ideal für Selfies.

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Beim Öffnen wächst das Galaxy Z Flip auf 6,7 Zoll. / © NextPit

Wenn Ihr Euch immer noch Sorgen um die Haltbarkeit des Scharniers und des flexiblen Displays macht, ist es erwähnenswert, dass Samsung das Flip im Stresstest volle 200.000 Mal geöffnet und geschlossen hat, ohne das Gerät zu beschädigen. Das Samsung Galaxy Z Flip hat somit ein Mindesthaltbarkeitsdatum von fünf Jahren bei 100 Faltungen pro Tag (Dank an unsere Golem.de-Kollegen für das Zählen).

Ich verwendete im Test keine Schutzhülle, weil ich nicht möchte, dass sich mein Handy noch dicker anfühlt, als es ohnehin schon ist. Ich schiebe unsere Review-Geräte in die Hosentasche oder verstaue sie in meinem Rucksack oder meiner Jackentasche, wenn mir danach ist. Schlüssel und Handy klappern nie in der gleichen Tasche herum, aber ich mag die Vorstellung nicht, dass man vorsichtig sein oder alles tun muss, um sein Smartphone zu schützen. Das Smartphone soll für mich funktionieren, und wenn es nach zwei Wochen normaler Nutzung aussieht, als hätte es ein Kriegsgebiet durchquert, ist das definitiv ein Nachteil.

Nachdem ich das Galaxy Z Flip zwei Wochen lang als meinen täglicher Begleiter benutzt hatte, befanden sich Display und Scharnier in tadellosem Zustand. Der Kamerabuckel an der Vorderseite des Telefons neigt dazu, Staub und Krümmel anzuziehen, aber abgesehen davon bin ich zuversichtlich, dass das Z Flip lange überlebt, ohne in Watte gepackt werden zu müssen.

Android 10 und One UI 2.1

Auf dem Galaxy Z Flip läuft aktuelles Android 10 mit Samsung's One UI 2.1. Natürlich verfügt das Galaxy Z Flip über ein paar Software-Tricks, die kein anderes Samsung-Smartphone bietet. Da ist zunächst einmal der Tischmodus in der Kamera-App, den ich vorhin beschrieben habe. Zweitens gibt es eine neue Multitasking-Fähigkeit des Galaxy Z Flip, die Samsung während der Präsentation des Geräts hervorgehoben hat. Aufgrund des Seitenverhältnisses des Displays von 21,9:9 kann man mit dem Z Flip aber nur zwei Anwendungen parallel nutzen und nicht drei wie mit dem Galaxy Fold.

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Sobald das Display leicht geneigt wird, wechselt die Kamera-App in den Tischmodus. / © NextPit

Dann ist da noch die Funktionalität des sogenannten Cover Screens. Das winzige Display auf der Vorderseite des Z Flip hat ein paar coole und auch ein paar nicht ganz so coole Tricks auf Lager. Der 1,1-Zoll-AMOLED-Bildschirm ist bei weitem nicht nur ein Always-On-Display, sondern kann Benachrichtigungen anzeigen, Anrufe entgegennehmen, bietet Audio-Bedienelemente und dient sogar als Selbstauslöser. Die Audiosteuerung ist hier die nützlichste Funktion.

Samsung Galaxy Z Flip: Performance

Nun kommen wir also zu den inneren Werten des Galaxy Z Flip, und hier muss ich meinen Hut vor Samsung ziehen. Im Vergleich zum fast gleich teuren Motorola Razr fährt Samsung die schweren Geschütze auf. Ein Snapdragon 855+ mit 8 GB RAM und 256 GB internem Speicher ist ein Statement zum Motorola Razr, das mit der verbauten Hardware in jeder Hinsicht unterlegen ist. Selbst in Bezug auf eSIM oder normale SIM ist das Galaxy Z Flip dem Motorola Razr überlegen, denn die südkoreanischen Ingenieure verpassen ihrem Klapp-Smartphone beides.

Samsung Galaxy Z Flip Benchmark-Vergleich

  Samsung Galaxy Fold Samsung Galaxy S20 OnePlus 8 Pro iPhone 11 Pro Max Galaxy Z Flip
3D Mark Sling Shot Extreme ES 3.1 5485 6775 7147 5396 5583
3D Mark Sling Shot ES 3.0 6609 7789 8851 5419 6425
AI Benchmark - 28.76 32.73 - 56.7
Geekbench 5 (Single / Multi) 719 / 2570 704 / 2283 861 / 3316 1338 / 3512 746 / 2609

Das Samsung Galaxy Z Flip hat dank des Snapdragon 855+ viel Leistung und fühlt sich im täglichen Gebrauch genauso an wie das Galaxy S20. Für alltägliche Aufgaben, wie das Navigieren, Messaging und das Surfen im Internet, gibt es kaum merkliche Leistungsunterschiede zwischen dem Snapdragon 855+ und dem 865. Für anspruchsvolle Spiele seid Ihr mit dem S20 und seinem 865 SoC besser bedient, aber das Flip wird für mobile Gamer ohnehin nie ansprechend sein, nicht mit dieser Falte im Display.

Samsung Galaxy Z Flip: Kamera

Ja, selbst ein faltbares Smartphone wie das Galaxy Z Flip bietet Kameras, auch wenn sie durch das Display und den Formfaktor zunächst in den Hintergrund rücken. Samsung stattet sein zweites faltbares Smartphone mit einer Dual-Kamera aus, die aus folgenden Komponenten besteht:

  • 12-Megapixel-Weitwinkelsensor (f/1,8 Blende + 1/2,55'')
  • 12-Megapixel-Ultraweitwinkel-Sensor (f/2,2 Blenden + 1/3,0") mit 8-fachem Digitalzoom

Darüber hinaus verfügt das Infinity-O-Flex-Display auch über eine 10-Megapixel-Weitwinkel-Selfiekamera mit einer Blende von f/2.4. Im Grunde genommen werden diese Kameraspezifikationen im Jahr 2020 nicht mehr in "Flaggschiffen" angeboten, aber für die Zielgruppe, die ihr Smartphone als Mode-Accessoire betrachtet, halte ich die Kamera des Galaxy Z Flip für mehr als ausreichend.

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Das kleine Display an der Außenseite des Geräts ist nur eingeschränkt als Kamerahilfe verwendbar. / © NextPit

Das Interessante am Galaxy Z Flip ist, dass Ihr das 1,04-Zoll-Frontdisplay auch als "Selfie-Spiegel" verwenden könnt. Zwei kurze Tipper auf den Fingerabdrucksensor und die Powertaste, und Ihr könnt die 12-Megapixel-Hauptkamera als Selfie-Kamera verwenden. Eine bequeme Möglichkeit, ein schnelles Selfie zu machen, aber der Bildschirm ist so klein, dass man im Grunde genommen blind fotografiert. immerhin kann man grob erkennen, ob das Gesicht korrekt ausgerichtet ist. Nachdem Ihr es einmal ausprobiert habt, werdet Ihr diese Funktion wahrscheinlich vergessen.

AndroidPIT Samsung Galaxy Z Flip front screen
Das kleine Display eignet sich aber ideal, um Uhrzeit, Datum und die verbleibende Akkulaufzeit anzuzeigen. / © NextPit

Insgesamt ist die Kameraqualität anständig, aber nicht spektakulär.  Mit nur zwei statt drei oder vier Objektiven sind der Kreativität Grenzen gesetzt, aber für alltägliche ordentliche Schnappschüsse eignet sich die Kamera allemal. Eine Sache, die mir gefällt, ist, dass die Single-Take-Funktion aus der S20-Serie auf die Galaxy Z Flip verfügbar ist. Man kann auf eine Taste tippen und mehrere Sekunden Bilder aufnehmen und die Software stellt eine Auswahl von Fotos und kurzen Videos aus dem Material zusammen. 

Samsung Galaxy Z Flip: Akku

Was den Akku anbelangt, sind im geteilten Gehäuse des Galaxy Z Flip zwei Batteriezellen versteckt, die unterschiedlich groß sind, aber sowohl während des Gebrauchs als auch während des Ladevorgangs gleichwertige Partner sind. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass beide Akkus gleichmäßig belastet werden und im Idealfall gleichzeitig den Geist aufgeben. Insgesamt ist das Galaxy Z Flip mit einer Kapazität von 3.300 mAh-Akku ziemlich gut ausgestattet.

Das Motorola Razr kann im Vergleich dazu nur mit einer Akkukapazität von 2.510 mAh aufwarten. Das liegt natürlich unter dem Durchschnitt von 4.000 mAh, den wir bei den Flaggschiff-Smartphones um die 1.000-Euro-Marke sehen, aber man kommt problemlos durch den Tag. Meine durchschnittliche Bildschirmzeit beim Testen des faltbaren Samsung lag zwischen fünf und fünfeinhalb Stunden.

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Der USB-C-Anschluss befindet sich an der Unterseite. / © NextPit

Das Z-Flip unterstützt kabelgebundenes Laden bis zu 15 Watt. Auch dies ist ein wenig langsam im Vergleich zu den High-End-Geräten dieser Preisklasse, die heutzutage mehr als 30-W-Ladegeräte mitbringen. Dennoch geht es beim Z Flip nicht um die Zahlen, sondern um den Stil, und wen interessiert die Bildschirmzeit, wenn Ihr das Smartphone like a Boss mit einer Hand zusammenfalten könnt?!

Samsung Galaxy Z Flip: Technische Daten

 

Specs

  Samsung Galaxy Z Flip
Display

6,7 Zoll Infinity-O Flex
Dynamic 21,9:9 AMOLED Display mit 1.080 x 2.636 Pixel (FHD+)
424 ppi

Display (vorne): 1,05 Zoll Super AMOLED Touchscreen mit 112 x 300 Pixel

Abmessungen 167,3 x 73,6 x 7,2 mm (geöffnet)
87,4 x 73,6 x 17,3 mm (geschlossen)
Gewicht

183 Gramm

Betriebssystem Android 10, One UI 2.0, Knox 3.5
Prozessor Snapdragon 855+ Octa-Core (2,9 GHz + 2,4 GHz + 1,7 GHz)
RAM / Speicher

Speicher 256 GB / 8 GB RAM

Akku 3.300 mAh
Wireless Power Share
Schnellladen bis 15W
Kamera

Rückkamera: 12 Megapixel Weitwinkel-Sensor (f/1.8 Blende + 1/2.55'')
12 Megapixel Ultra-Weitwinkel-Sensor (f/2.2 Blende + 1/3.0") 8 x Digital-Zoom
Frontkamera: 10 Megapixel Weitwinkel-Sensor (f/2.4 Blende + 1/3.24")

Besonderheiten Wi-Fi Direct, WLAN / USB / Bluetooth Tethering, MirrorLink, NFC, Android Beam, Smart Switch, Smart View, ANT+, Bluetooth 5.0
Preis 1.480€ / ab 21. Februar im Handel

Abschließendes Urteil

Samsung hat mit dem Galaxy Z Flip eine wirklich gute Alternative zum Motorola Razr im Programm. Auf dem Papier und in der Realität bietet das Galaxy Z Flip viel mehr als die Ikone von Motorola. Aber genau hier liegt der Unterschied: Wenn Ihr mehr für Euer Geld bekommen wollt und ein faltbares Smartphone in Betracht zieht, dann ist das Galaxy Z Flip die richtige Wahl. Wenn Ihr aber von Erinnerungen schwärmen und emotional in Nostalgie schwelgen wollt, dann ist das Galaxy Z Flip sicher nichts für Euch und Ihr solltet zum Motorola Razr 2019 greifen.

Die Frage, ob faltbare Telefone solide Alternativen zu normalen Smartphones sind oder nicht, erscheint mir irgendwie irrelevant. Sicherlich könnt Ihr für das gleiche Geld bessere Hardware, ein besseres Display, schnelleres Aufladen, längere Akkulaufzeit, eine bessere Kamera erwerben. Aber das Galaxy Z Flip hat etwas, das keine dieser Alternativen bieten kann. Wenn Ihr ein Clamshell-Handy mit Smartphone-Funktionen wünscht, ist das Z Flip im Moment so ziemlich die einzige Option (abgesehen vom Razr), und das macht es zum coolsten Smartphone, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist.

Dieser Smartphone-Test wurde am 03. Juli 2020 aktualisiert. Vorher befand sich an dieser Stelle das Hands-On zum Gerät. Die Kommentare wurden nicht gelöscht.

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89 Kommentare

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  • Irgendwie ist das eines der wenigen Smartphones auf der Welt, die mich so überhaupt nicht ansprechen. Zu wenig High End Innenleben für den Preis. Ich mag den Formfaktor, aber zu diesem Preis habe ich auch gern den doppelten Umfang in der Hosentasche.


  • Man mit dem Teil sowieso nichts anderes machen als mit einem anderen Smartphone. Anfälliger ist es auch. Danke nein.


  • Echt cooles Konzept. Und ein Formfaktor, bei dem ein Falthandy wirklich Sinn ergibt. Leider ist der Preis für verbaute Hardware deutlich zu hoch :(


  • Ein teures Smartphone zum klappen. Bei nur drei Jahren Update lohnt sich der teure Preis absolut nicht.

    Tim


    • Da hast du nicht ganz Unrecht. Aber andererseits wenn sich jeder nur das kaufen würde was sich lohnt wo wären wir dann gerade bei der Technischen Entwicklung? Es gibt doch auch Leute die sich sowas kaufen weil sie es einfach wollen oder weil ihnen der Preis einfach egal ist. Dadurch fallen die Preise dann und so können es sich dann auch mehr Leute leisten. Aber wie immer muss das natürlich jeder für sich entscheiden.


  • Zu diesem Preis MUSS Samsung einfach die qualitativ beste Hardware verbauen, die es gibt (was jedoch nicht gemacht wurde speziell im Kamerabereich), um diesem gerecht zu werden. Für mich nicht nachvollziehbar


  • Ich find's immer noch totlangweilig. Zahlst gut drauf für minimale Vorzüge.. Verstehe aber auch das Konzept bei solchen Falthandys nicht, klar ist es kompakter aber auch dicker. Männer haben im Normalfall große Hosentaschen und damit keine Probleme ihr Smartphone zu verstauen, Frauen eher kleine Hosentaschen, wo die Dicke von dem Ding nur noch mehr stört. Wenn es in der Handtasche landet, stört die Größe ja eh nicht. Außerdem frage ich mich was man noch groß an dem Konzept entwickeln will, um es besser zu machen. Für mich erschließt sich nicht so wirklich wie das in der Zukunft groß Erfolg haben sollte. Dass in Test kaum über tatsächliche Vorzüge gesprochen wird (Mal abgesehen vom Stativ) macht's halt auch nicht schmackhafter.


    PS: "Aber das Galaxy Z Flip hat etwas, das keine dieser Alternativen bieten kann"

    Ja.. Man kann's knicken!


    • Ich sehe da auch keine Vorzüge, ich hab eher das Gefühl, man macht es halt, damit man ein Klappphone anbieten kann und das wars. Da fallen selbst dem Hersteller nicht groß Argumente dafür ein.


  • Fast € 1.500,00 für so 'n Ding, was scheinbar noch nicht mal 'ne Mittelklasse-Kamera hat und von SAMSUNG wahrscheinlich seeehr stiefműtterlich mit Updates versorgt werden wird?

    Puuhh....

    Aber, hey - wenigstens kann man das Gerät als Selfie-Spiegel nutzen! 👍


  • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    keine Ahnung, was "es ist die Zukunft" (was es mMn auf jeden Fall nicht ist) ein Pluspunkt sein soll?


    • @Tim
      Ich sehe das schon als Zukunft da man hier sehr viele Anwendungsbereiche hat. Ich finde es gut das Samsung sich so etwas traut. Ohne solche „Versuche“ würde es auch keine Weiterentwicklung geben


      • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Naja nur weil es irgendeine Weiterentwicklung ist, ist das noch lange nicht die Zukunft...
        Und gerade im Z Flip sehe ich persönlich gar keine Anwendungsbereiche. Man macht ein normales Smartphone zusammengeklappt halb so lang und doppelt so dick und fügt eine unnötige Mechanik hinzu, die dafür sorgt, dass man es zusammengeklappt quasi nicht nutzen kann. Man kann es nur genauso benutzen, wie normale Smartphones auch, muss es dafür aber jedes Mal aufklappen.


      • @Tim
        Ich sehe da schon viele Anwendungsbereiche. Ich bräuchte dann kein Tablet mehr, bzw könnte mein Gerät dann noch besser zum Filme schauen nutzen. Zudem kann so ein Display in vielerlei hinsicht genutzt werden, wenn es faltbar ist. Apple arbeitet ja anscheinend auch an so einem Gerät, aber Vorreiter wollen die bei den Themen ja eh nicht sein, daher ist es gut das Samsung die ersten Schritte macht


      • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        @paganini
        Ich spreche aber vom Z Flip, nicht von anderen Konzepten, wie dem Fold.. Und beim Z Flip musst du eben sehr wohl noch dein Tablet mitschleppen, weil es eben aufgeklappt nur ein stinknormales Smartphone ist.
        Dass Apple an sowas arbeitet, muss indes nichts heißen. Natürlich erforschen die es auch, aber das heißt nicht, dass sie irgendwann ein Foldable rausbringen. Für Apple heißt die Zukunft eher AR und nach aktuellem Stand sind sie da wohl sehr wohl Vorreiter bzw. könnten es werden.
        Bisher war aber auch Samsung eher weniger Vorreiter, sondern eher der Hersteller, der seinen Kunden ein unausgereiftes Produkt entgegen geworfen hat und dann die Schuld auch noch bei eben diesen gesucht hat...


      • @Tim das sind die Anfänge.

        Wenn ich mir vorstelle in ein paar Jahren ein Gerät wie das s20 zu haben was auf beiden Seiten ein Display hat was man wie ein Buch aufklappen kann.

        Wenn das nicht die Zukunft ist was denn dann bitte?

        Guck dir die ersten Touch Smartphones an und die Dinger von heute.

        So musst das Flip nämlich sehen, eines der ersten Paar Geräte.

        Es hat gerade noch Nachteile gegen die üblichen High End Geräte, aber wenn solche Geräte mal die Selbe Leistung haben, und z.b die selbe Bauform wie jetzt ohne Größer zu sein und man die Diago ale verdoppel kann, ja also das ist schon die Zukunft und das Flip ist eines der Geräte die die erste Weichen dahin stelllen.

        Wer die Presentation gesehen hat weiß auch das Samsung bei dem Gerät nie von topleistungen bei Kamera, bildschirm oder Oberfläche beworben hat sondern überwiegend als Modeartikel.

        Also als Frau mit Handtasche fände ich das Ding garnicht so schlecht.

        Darum sollte man das Gerät nicht runter machen. Meins wäre es auch nicht, aber eine Daseinsberechtigung hat es schon.

        Könnte ich mein s20 aufklappen und wie ein Buch, oder es dann im querformat auf dem Tisch haben, ein Display als tastatur und eines als interface, ja das fände ich schon mega fett und brauchbar.

        So zu sagen ein communicator wo alles zum Display wird.

        Finde das Folt mega fett, wäre es so verarbeitet wie ein s20 mit den selben daten, das fände ich schon traumhaft, doppelt so dick würde mich nicht mals stören.

        Naja aber darum mal abwarten. Da kommt noch viel.

        Ich finde es gut das Samsung viel forscht und im letzten Jahrzehnt mit vielen inovationen und aber auch vorallem Designs an kam die es bis dato nicht gab.

        Galaxy Kamera, note edge, s6 edge, s8
        Alles Geräte die das Smartphonedesign die letzten Jahre sehr prägten woran sich viele andere Hersteller orientieren.

        Früher versuchten alle Apple nach zu machen, also in den letzten Jahren ist Samsung meist der nachgemachte wenn man mal beim Smartphone Design ist.


  • Zusammengeklappt ist das dann auf jeden Fall nicht mehr in der Hosentasche unterzubringen


    • Erinntert mich an das erste Nokia umts Handy das war auch so ein quadratisches Ding.

      Ging echt nicht in die Tasche. Und war auch kacke 😆


  • Klappen tut es, leider ist das auch das einzige, was es von einem normalen Smartphone unterscheidet. Die Vorzüge suche ich noch immer vergeblich, zumindest beim Samsung. Da wurde es leider null ausgenutzt, dass man das Ding zusammenklappen kann.


    • Wie können sich die Vorzüge bei klappbaren Smartphones unterscheiden?


    •   54
      Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Naja, ich sehe schon einen kleinen Mehrwert gerade beim Samsung, z.B. dass es im 90 Grad Winkel genutzt werden kann. Das macht Sinn und es ist halt zusammengeklappt schön klein und kompakt. Real sind diese 2 "Vorteile" jetzt aber nicht weltbewegend.

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