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Mini-Beamer kaufen: Darauf müsst Ihr 2024 achten

Dangbei Neo NextPit Review 7 1
© nextpit

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Großes Entertainment im kleinen Gehäuse – Mini-Beamer erfreuen sich seit einigen Monaten immer größerer Beliebtheit. Denn die portablen Projektoren kann man entweder in der Heimkino-Schublade verstauen, oder einfach mit in den Park nehmen. Welche Modelle sich für welchen Zweck eignen und worauf Ihr beim Kauf unbedingt achten solltet, verrät nextpit in der Marktübersicht für Mini-Beamer.

Mini-Beamer im Vergleich: Technische Daten, Tests & mehr

  Anker Capsule 3 Laser Samsung Freestyle XGimi Halo+ Dangbei Neo Technaxx TX-113
Produkt
Bild Nebula Anker Capsule 3 Laser Product Image Samsung Freestyle Product Image Xgimi Halo+ Product Image Dangbei Neo Product Image Technaxx TX-113 Product Image
Technologie
  • DLP + Laser
  • DLP + LED
  • DLP + LED
  • DLP + LED
  • LCD
Auflösung
  • 1080p
  • 1080p
  • 1080p
  • 1080p
  • 480p
Helligkeit
  • 300 ANSI Lumen
  • 550 Lumen
  • 700 Lumen
  • 540 Lumen
  • 1800 Lumen
Smarte Features
  • Ja
  • Ja
  • Ja
  • Ja
  • Nein
Akkulaufzeit
  • 2,5 Stunden
  • Akku optional
  • 2,5 Stunden
  • Ohne Akku
  • Ohne Akku
Auto-Arretierung?
  • Ja
  • Ja
  • Ja
  • Ja
  • Nein
Maße
  • 170 x 83 mm
  • 172,8 x 102,4 x 95,2 mm
  • 171,5 x 145 x 113,5 mm
  • 200 x 151 x 100 mm
  • 200 x 150 x 86 mm
Gewicht
  • 0,95 kg
  • 0,83 kg
  • 1,6 kg
  • 1,4 kg
  • 1,1 kg
Preis
  • 799,99 €
  • 669,00 €
  • 719,00 €
  • 749,00 €
  • 139,99 €
Testbericht
Noch nicht getestet
 
Testbericht: Samsung Freestyle
Noch nicht getestet
 
Testbericht: Dangbei Neo
Noch nicht getestet
 
Preisvergleich

Lange, lange Zeit waren Beamer groß, schwer und mussten nach der Benutzung erst einmal abkühlen. Dank leistungsstarker LED-Lampen und Laser-Technologie gibt es inzwischen aber leistungsstarke Mini-Beamer, die sich bequem im Rucksack transportieren oder in der Schublade verstauen lassen. Dadurch ergibt sich im Wohnzimmer aber nicht nur eine Platzersparnis.

Die kompakten Beamer sind zudem stromsparend und verfügen häufig über eingebaute Smart-TV-Funktionen. Dadurch könnt Ihr entweder direkt Euer Smartphone mit dem Mini-Beamer verbinden oder native Apps für Netflix. Amazon Video & Co. verwenden. In naher Zukunft werdet Ihr weitere Tests von Mini-Beamern auf nextpit finden.

In dieser Marktübersicht verraten wir Euch aber schon jetzt, welche Modelle wir interessant finden und worauf Ihr beim Kauf eines Mini-Beamers achten solltet. In den nächsten Wochen probieren wir dann die unserer Meinung nach besten Mini-Beamer aus und fassen Euch unsere Eindrücke in ausführlichen Testberichten zusammen. Schaut also unbedingt regelmäßig bei nextpit vorbei.

Darauf müsst Ihr beim Kauf eines Mini-Beamers achten

Projektor und Technologie

Zu Beginn dieses Artikels haben wir schon kurz den Bogen zu älteren Beamern geschlagen. Mini-Beamer verfügen in der Regel über Projektoren mit fest eingebautem Leuchtmittel, dabei setzen Hersteller meist auf LED-Technologie oder Laser-Systeme. Wichtig bei jedem Beamer ist die Leuchtkraft, die Hersteller in Lumen oder ANSI-Lumen angeben. Während Lumen sich auf die Leuchtkraft des Leuchtmittels selbst bezieht, werden ANSI-Lumen an der reflektierenden Wand gemessen. Die Regel ist natürlich: Je heller, desto besser, Beamer mit weniger als 5.000 Lumen könnt Ihr – als Faustregel – nur abends oder nachts benutzen.

Bei der Projektionstechnologie lässt sich grob in LCD und DLP unterscheiden. Kurzdistanzbeamer im Mini-Format gibt es äußerst selten, daher klammern wir diese Modelle einmal aus. Bei DLP-Beamern wird der Lichtstrahl des Leuchtmittels durch einen Farbfilter auf einen DMD-Chip gestrahlt. Über unzählige kleine Spiegel ergeben sich die Helligkeitswerte, die vergrößert über die Projektionslinse ein fertiges Bild ergeben. DLP-Beamer weisen in der Regel ein kleineres Gehäuse auf, darüber hinaus ist diese Technologie besonders günstig. Als Nachteil liegen die Schwarzwerte meist hinter anderen Technologien zurück, die Beamer gelten als etwas lauter, und meist müsst Ihr auf Lens-Shift oder Zoom verzichten.

Bei LCD-Beamern fallen diese Nachteile weg, dafür ist die Technologie deutlich komplexer. Denn hier wird das Licht über Spiegel und ein Prisma auf mehrere Chips aufgeteilt und anschließend als fertiges Bild zusammengesetzt. Das nimmt mehr Platz in Anspruch, ermöglicht aber bessere Farbwerte, höhere Kontraste und einen leiseren Betrieb. Darüber hinaus können Hersteller hier zusätzlich einen optischen Zoom ermöglichen, und auch Lens-Shift ist tendenziell möglich.

Da Hersteller bei Mini-Beamern den Fokus auf ein kompaktes Gehäuse legen, findet sich die DLP-Technologie in den meisten Geräten. Achtet allerdings auf Kennwerte wie die Auflösung des Beamers, die Helligkeit sowie das Kontrastverhältnis, um die Bildqualität vor dem Kauf ein wenig einschätzen zu können. 

Auto-Arretierung und Trapezkorrektur

Wo wir gerade schon bei einem optischen Zoom waren – auf den müsst Ihr beim Kauf eines Mini-Beamers meist verzichten. Ohne optischem Zoom, die Funktionsweise ist vergleichbar mit einem Kamera-Objektiv, ändert sich die Größe des Bildes fix mit dem Abstand des Beamers zur Wand. Könnt Ihr Euren Beamer nicht mit verändertem Abstand zur Wand aufstellen, könnt Ihr meist einen Digitalzoom bemühen, durch den die Qualität der Anzeige aber abnimmt.

Ein großer Vorteil moderner Beamer ist jedoch die Auto-Arretierung inklusive Trapezkorrektur. Modelle wie den Samsung Freestyle (zum Test) könnt Ihr in sehr flexiblen Winkeln zur Wand aufstellen. Anschließend misst der Beamer über Sensoren eigenständig, wie er das Bild einstellen muss, dass es unverzerrt auf der Leinwand oder der Wand angezeigt wird. Diese Funktion ist wirklich praktisch und lässt sich meist sogar anschließend nachjustieren.

Dasselbe gilt für den Autofokus, den ein moderner Beamer ebenfalls mitbringen sollte. 

Größe und Gewicht

Wollt Ihr Euren Mini-Beamer mitnehmen, solltet Ihr natürlich auf die Größe und das Gewicht achten. Hersteller geben diese in den Datenblättern in der Regel an, genauso findet Ihr die Maße in der Tabelle am Anfang dieser Marktübersicht. Während die Größe zum Mitnehmen gar nicht klein genug sein kann, wären wir beim Gewicht etwas vorsichtiger.

Die Schutzhülle des Samsung Freestyle.
Leider nicht im Lieferumfang enthalten: die Hülle des Freestyle. / © nextpit

Denn: Sind Beamer zu leicht, ist es manchmal nicht so einfach, sie passend aufzustellen. Ohne Festschrauben über Stative oder ähnlichem kann es gut sein, dass leichte Mini-Beamer schon durch das Gewicht der Kabel verrutschen. Das ist natürlich nervig, wenn man den Beamer ständig wieder zurechtrücken müsst. Achtet also nicht allzu sehr aufs Gewicht, wenn Ihr den Beamer nicht jeden Tag mit ins Büro nehmen wollt.

Akku oder lieber kabelgebunden?

Eine weiße Wand und einen Mini-Beamer – mehr braucht man bei einigen Modellen nicht, um im Sommer draußen einen Film schauen zu können. Egal, ob auf der Terrasse, oder im Park, ein eingebauter Akku ist bei einem Mini-Beamer eigentlich immer ein Zugewinn. Die Laufzeiten reichen bei einigen Modellen locker für einen kompletten Netflix-Film aus, allerdings solltet Ihr auch hier wieder auf ein paar Dinge achten.

Denn leider sind die meisten Akkus in Beamern fest in den Gehäusen verbaut. Das erlaubt es Euch nicht nur, mehrere Akkus mitzunehmen, es mindert auch die Haltbarkeit des Beamers, da Akkus mit der Zeit an Kapazität verlieren. Darüber hinaus solltet Ihr bei der Nutzung im Freien überlegen, wie Ihr überhaupt Inhalte auf den Beamer einspielen könnt. Was uns zum nächsten Kapitel bringt.

Anschlussvielfalt und smarte Features

Eine gute Anschlussvielfalt ist bei jedem Beamer praktisch. Zumindest ein HDMI-Eingang und ein Steckplatz für einen USB-Stick sollte Euer Wunsch-Beamer mitbringen. Denn so könnt Ihr einerseits Streaming-Sticks wie den Fire TV Stick von Amazon oder einen Google Chromecast an den Beamer anschließen. Andererseits lassen sich Filme so auch ganz ohne Internetzugang abschließen. Wollt Ihr im Park schauen, müsst Ihr also keinen Hotspot über Euer Handy eröffnen und wertvolles Datenvolumen opfern.

Dangbei Neo Anschlüsse
Die Anschlussvielfalt ist für einen DLP-Projektor durchaus solide – Klinke fehlt jedoch. / © nextpit

Was aber dennoch sehr praktisch ist, ist ein vorinstalliertes, smartes Betriebssystem. Mit Android TV etwa könnt Ihr auf Streamingdienste ganz ohne Zusatzgeräte zugreifen oder auch Filme und Inhalte per YouTube schauen. Die Möglichkeiten stehen und fallen hier mit der Anzahl verfügbarer Apps. Wie der fast 3.500 Euro teure Formovie Theater (zum Test) zeigt, ist eine Kompatibilität zu Netflix selbst bei Premium-Modellen zudem nicht garantiert.

Noch ein wichtiger Tipp: Achtet auf einen 3,5-mm-Klinkenanschluss, um Bluetooth-Speaker anzuschließen. Zwar verfügen die meisten Modelle auch über Bluetooth, allerdings ist die Latenz hier mitunter viel zu lang. Wollt Ihr eine Asynchronität zwischen Bild und Ton vermeiden, solltet Ihr externe Lautsprecher also kabelgebunden anschließen.

Taschen, Stative & Co. – praktisches Zubehör

Für einen portablen Beamer empfiehlt es sich, ein wenig Zubehör mit ins Budget einzuplanen. Eine Tasche oder ein Case zum Mitnehmen oder ein Stativ für sicheres Aufstellen ist eigentlich bei jedem genannten Modell praktisch. 

Diese Modelle empfiehlt nextpit in 2024

Anker Capsule 3 Laser

Der Capsule 3 Laser ist wohl so ziemlich das, was man sich unter einem Mini-Beamer vorstellt. Nicht viel größer als eine Colaflasche, mit eingebautem Akku, Lautsprecher und smartem Betriebssystem. Die neueste Variante soll dank Laser-Technologie zudem über eine hohe Leuchtkraft verfügen.

Der Nebula Capsule 3 Laser
Den Nebula Capsule 3 gibt's jetzt mit Laser-Technologie. / © Anker

Wie gut sich der Beamer im Alltag schlägt, finden wir in den nächsten Wochen heraus. Bis dahin steht der Anker Capsule 3 Laser als besonders leistungsstarkes Modell ganz vorne in unserer Bestenliste.

Samsung Freestyle

Wirklich charmant fanden wir im ausführlichen nextpit-Test den Samsung Freestyle. Der Beamer verfügt ebenfalls über integrierte Lautsprecher und ein smartes Betriebssystem. Ohne Akku ist er leider deutlich weniger flexibel als das Modell von Anker – zumindest könnt Ihr Euch hier aber einen Akku dazukaufen und diesen ganz bequem hinten an das Gehäuse dranklemmen.

Ben, der den Samsung Freestyle nutzt.
Ben, der den Samsung Freestyle nutzt. / © nextpit

Als Nachteile fielen uns beim Freestyle der hohe Preis auf. Darüber hinaus ist das vorinstallierte TizenOS, welches von Samsung selbst entwickelt wurde, vergleichsweise träge.

Zum nextpit-Test des Samsung Freestyle

Xgimi Halo+

Mit einem besonders hellen Projektor überzeugt der XGimi Halo+ aktuell viele Mini-Beamer-Enthusiasten im Netz. Darüber hinaus verfügt das Modell über Android TV 10.0 als smartes Betriebssystem, Lautsprecher der Spezialisten von Harman-Kardon sowie einen eingebauten Akku.

Xgimi Halo+ Produktfoto
Der Xgimi Halo+ kommt mit integriertem Akku. / © Xgimi

Auch von der Qualität des Xgimi Halo+ wollen wir uns in den nächsten Wochen in einem ausführlichen Testbericht überzeugen. Wollt Ihr etwas über das Modell – oder alle weiteren – wissen, nutzt dafür gerne die Kommentare unter diesem Artikel! 

Dangbei Neo

Als einer der ersten Beamer mit DLP-Technologie und Netflix-Zertifizierung trat der Dangbei Neo bei uns in nextpit-Test an. Der knapp 750 Euro teure Mini-Beamer überzeugte uns vor allem mit einer zuverlässigen Auto-Arretierung und einer guten Bildqualität. Darüber hinaus bietet er eine hohe Anschlussvielfalt und ein leises Arbeitstempo.

Dangbei Neo Design
Das Design des Neo ist hübsch, leider kommt aber nur Plastik zum Einsatz. / © nextpit

Die Nachteile des Dangbei Neo waren im Test das Fehlen eines optischen Zooms, das für DLP-Projektoren aber normal ist. Was uns allerdings störte war, dass viele andere Streamingdienste wie Amazon Prime Video oder Wow fehlen. Darüber hinaus hätten wir uns einen 3,5-mm-Klinkeanschluss für die externe Audiowiedergabe gewünscht.

Zum nextpit-Test des Dangbei Neo

Technaxx TX-113

Soll es besonders günstig, darf dafür aber weniger imposant sein? Dann könnte der Technaxx TX-113 etwas für Euch sein. Der weniger als 150 Euro teure Mini-Beamer lässt sich per Kabel mit Smartphones und Notebooks verbinden. Der Projektor stellt Inhalte dafür allerdings nur in 720p dar.

Technaxx TX-113
Der Technaxx-Beamer ist besonders günstig. / © Technaxx

Trotzdem ist der TX-113 auf Amazon beliebt und genau aus diesem Grund wollen wir in den nächsten Wochen herausfinden, wie gut der Beamer wirklich ist.

Habt Ihr eine Alternative für besonders günstige Mini-Beamer? Oder ein hochpreisiges Lieblingsmodell? Wir freuen uns auf Eure Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren!

Die besten Smartphones bis 1.000 Euro im Vergleich und Test

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Benjamin Lucks

Benjamin Lucks
Produkt-Tester

Benjamin arbeitet als freiberuflicher Journalist und ist dabei stets auf der Suche nach Besonderheiten, die neue Handys, Kopfhörer und Gadgets für den Leser interessant machen. Gelingt das nicht, tröstet er sich mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und seiner Digitalkamera.

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