Samsung Galaxy Z Fold 5 und Z Flip 5 mit Lasche zum einfacheren Akku-Tausch

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Samsung konzentriert sich nicht nur darauf, seine Geräte nachhaltiger zu machen, sondern hat auch begonnen, die Reparierbarkeit zu verbessern. So wurde unter anderem der Akku des Samsung Galaxy S23 Trios durch einen Zugstreifen, beziehungsweise eine Art Lasche leichter austauschbar gemacht. Laut dem neuen Listing wird dies auch beim kommenden Samsung Galaxy Z Fold 5 und Z Flip 5 der Fall sein.

Bessere Reparierbarkeit des Akkus beim Galaxy Z Fold 5 und Flip 5

Die Frage in der Überschrift lässt sich nicht so einfach beantworten, da Samsung wohl nicht den typischen, und ohne Werkzeug wechselbaren Akku in den beiden kommenden Foldables verbauen wird, aber dennoch eine Erleichterung schafft. Die neuen Akkudokumente, die in Südkorea aufgetaucht sind, wurden vom "Galaxy Club" veröffentlicht. Demnach werden die faltbaren Samsung-Smartphones der nächsten Generation weiterhin mit zwei Akkus ausgestattet sein, die in zwei Blöcken unterteilt sind und sich auf jeder Klappseite einzeln befinden.

Interessant ist, dass die beiden Akkupaare offenbar mit neuen Zuglaschen ausgestattet sind, ähnlich wie beim diesjährigen Galaxy S23 Ultra, das wir vor ein paar Wochen in der NextPit-Redaktion getestet haben. Diese Methode reduziert die Komplexität beim Entfernen des Bauteils im Vergleich zu Akkus, die mit Klebstoffen befestigt sind, die dann bei der Wartung oder dem Austausch zusätzliche Arbeiten erfordern.

Ein geöffnetes Samsung Galaxy S23 Ultra
Das Samsung Galaxy S23 Plus und das Samsung Galaxy S23 Ultra verfügen über Akku-Zuglaschen. / © iFixit

Samsung ist nicht der erste prominente Hersteller, der eine spezielle Lasche für den Akku anbietet. Wie die Experten von iFixit in Ihrem Demontagevideo des Galaxy S23 Ultra feststellten, lässt sich der integrierte Akku auch beim iPhone 4 aus dem Jahr 2010 leichter herausnehmen. Bei späteren iPhone-Modellen hat der Apple jedoch eine klebende Zuglasche entwickelt.

Akku-Kapazität des Samsung Galaxy Z Flip 5

Was die Kapazitäten angeht, sind auf den beigefügten Bildern kaum erkennbare Details zu sehen. Aber wie bereits berichtet, hat der sekundäre Akku des Galaxy Z Flip 5 eine reduzierte Nennkapazität von 971 mAh im Gegensatz zu den 1.040 mAh seines Vorgängers. Es ist aber immer noch möglich, dass Samsung sich für eine größere Version entscheidet, so wie es beim Galaxy Z Flip 4 im letzten Jahr der Fall war.

Möglicher Akku des Samsung Galaxy Z Flip 5.
Samsung Galaxy Z Flip 5 Dual-Akkus mit Pull-Tab-Aufklebern. / © Galaxy Club

Zusätzlich zu den Akkus sollen das Galaxy Z Fold 5 und das Galaxy Z Flip 5 von einer übertakteten Version des Snapdragon 8 Gen 2 von Qualcomm angetrieben werden. Das Duo soll außerdem ein tropfenförmiges Scharnier verwenden, das eine völlig flache Faltform und weniger sichtbare Falten ermöglicht. Es wird erwartet, dass Samsung die faltbaren Flaggschiffe im August ankündigt. Uneinigkeit herrscht noch bei dem Samsung Galaxy Tab S9 (Ultra) Tablet und der Galaxy Watch 6, welche unter Umständen bereits im Sommer präsentiert werden könnten. Aber auch ein gemeinsamer Release mit den beiden Foldables wäre durchaus denkbar.

Was sind Eure Vorschläge, um die Reparierbarkeit von Geräten zu verbessern, abgesehen von diesen Akku-Laschen? Lasst uns Eure Vorschläge im Kommentarbereich unten wissen.

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5 Kommentare

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  • Karsten vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Hab mir das Flip 3 letzte Woche geholt in der Sonderaktion für 419€, weil ich mein Handy kaputt gegangen ist nach Jahren und bin zufrieden.


  • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ziemlicher Clickbait-Titel, denn "wechselbar" wie das, was die meisten darunter verstehen, wird er unter Garantie nicht.

    "So wurde unter anderem der Akku des Samsung Galaxy S23 Trios durch einen Zugstreifen, beziehungsweise eine Art Lasche leichter austauschbar gemacht."
    "Leichter" ist hier zudem auch ziemlich dehnbar, denn der Kleber, den Samsung hier verwendet, ist mehr als übertrieben stark, weshalb diese Lasche komplett nutzlos ist. Das Wechseln vom Akku ist kein bisschen einfacher geworden, wenn man sich bei iFixit und Co. mal umsieht... Mal unabhängig davon, dass solche Dinge ohnehin nur relevant sind, wenn man den Akku selbst tauschen will. Wenn man das aber macht, muss man bei Samsung grundlos auch ein komplett neues Display dazu kaufen.

    H G


    • Matthias "MaTT" Zellmer
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ich ändere mal die Headline ab, da du mich mit "Clickbait" getriggert hast. Aber Dein Kommentar bestätigt ja meine Überschrift, das man den Akku selbst wechseln kann. Das ist ja gerade Ziel der Samsung-Maßnahme.


      • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Siehe iFixit. Man kann den Akku eben NICHT wirklich selbst wechseln. Man braucht quasi zwingend eine zweite Person, weil der Klebstoff übertrieben stark ist.
        Das einzige Ziel, was man hier erreicht hat ist, dass man Samsung jetzt Pluspunkte für etwas gibt, obwohl es keinerlei Verbesserung gibt.

        H G


    • McTweet vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ich hatte tatsächlich auch als erstes an einen Akku gedacht, der wie früher einfach entnommen und wieder eingesetzt werden kann.

      Die geänderte Überschrift passt besser.

      Tim

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