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Sennheiser Momentum 4 Wireless im Test: Edler Klang, schnöder Look

Update: Feedback von Sennheiser integriert
NextPit Sennheiser Momentum 4 Wireless Ben Review
© NextPit

Mit 60 Stunden Akkulaufzeit, einem schlichteren Design und Multipoint-Bluetooth geht Sennheiser mit seinen neuen Momentum 4 Wireless an den Start. Die Over-Ear-Kopfhörer unterbieten die Top-Modelle dabei sogar im Preis. Wie gut die neuen Kopfhörer sind, habe ich Euch nach einigen Tagen im Test zusammengefasst.

Bewertung

Pro

  • Hervorragende Klangqualität
  • Ultralange Akkulaufzeit (60 Stunden)
  • Effektives ANC
  • Multipoint-Bluetooth
  • Hoher Tragekomfort

Contra

  • Sehr viel Kunststoff
  • Steuerung etwas kompliziert
  • Kein 3D-Audio
  • 2,5 statt 3,5 Millimeter Klinkenkabel

Kurzfazit

Update: Sennheiser hat uns mittlerweile bestätigt, dass die Equalizer-Probleme mit dem Vorserienmodell zusammenhängen. Auch, dass die Kopfhörer in China produziert werden, bestätigte der Hersteller – mit dem Materialwechsel habe dies aber nichts zu tun.

Mit den neuen Momentum 4 hat Sennheiser sich ein wenig mehr an aktuelle Trends angepasst – und dabei hervorragende Kopfhörer herausgebracht. Denn zu einem Preis von 349,99 Euro bieten die neuen Momentum eine sehr gute Klangqualität, effektives und adaptives ANC und eine ultralange Akkulaufzeit von 60 Stunden. Dabei mangelt es nicht an Komfort-Funktionen und Multipoint-Bluetooth ist auch dabei.

Allerdings fehlt es den Momentum 4 an der Wertigkeit, die wir von seinen Vorgängern gewohnt sind. Metalllemente wurden durch Plastik ersetzt, das Design an aktuelle Trends angepasst. Störfaktoren sind zudem der mit 2,5 Millimetern ungewöhnliche Klinkenanschluss, starke Windgeräusche im Transparenzmodus und eine nicht ganz so optimale Klangqualität der Mikrofone.

Die Momentum 4 Wireless sind also sehr gute Bluetooth-Kopfhörer, die aber nicht ganz zum Edel-Image Sennheisers passen. Dass der Hersteller die Produktion nach China verlagert, könnte Markenfans zudem sauer aufstoßen – und einige meiner Kritikpunkte erklären. Schade!

Design & Komfort: Schlichter mit mehr Plastik

Die Momentum 4 Wireless ähneln ihren Vorgängern nur wenig. Denn Sennheiser verabschiedet sich von den zweispaltigen Metalllbügeln und ersetzt diese durch Kunststoff. Während der Bügel in einen schicken Stoffüberzug gekleidet ist, sind die Ohrmuscheln aus Kunstleder. Auf die Waage bringen die Kopfhörer 293 Gramm, eine Tragetasche ist im Lieferumfang enthalten.

Gefällt:

  • Hoher Tragekomfort
  • Schlichteres Design als beim Vorgänger
  • Sehr direkte Reaktionen auf Eingaben

Gefällt nicht:

  • Viel Kunststoff für den Preis
  • Bedienung nicht gut erklärt

NextPit-Leser Tim hat sich in den Kommentaren unter dem letzten Design-Leak zu den Momentum 4 Wireless schon über das neue Design beschwert – und ich muss ihm zur Hälfte recht geben. Mir persönlich gefällt der schlichtere Look, der sich eher zu den anderen Modellen im Saturn und bei MediaMarkt einreiht. Andererseits fehlt es den Momentum 4 an Charakter und, das ist viel schlimmer, an Qualität.

Sennheiser Momentum 4 Wireless Tragetasche.
Der Lieferumfang der Kopfhörer ist echt top – die Tragetasche ebenfalls. / © NextPit

Denn die Momentum 4 sind komplett aus Kunststoff gefertigt, was zu einem Preis von über 350 Euro sehr schade ist. Am meisten stört mich das beim Kopfbügel, da Kopfhörer hier bekanntlich am stärksten belastet werden. Die Größenverstellung der Headphones läuft zwar geschmeidig und wirkt stabil, dennoch mache ich mich hier Sorgen um die Langlebigkeit. Verstärkungen aus Metall wären daher sehr angebracht.

Ein Grund hierfür könnte sich im Datenblatt verstecken, das Sennheiser uns zuschickte. Dort wird als Herkunftsland "Designed in Germany, Made in China" angegeben. Das ist aus dem Grund kurios, als dass Sennheiser auf seiner Webseite angibt (externer Link), dass Produkte an drei Standorten in den USA, Deutschland und Rumänien produziert würden. Auf Anfrage bestätigte der Hersteller den Produktionsstandort. Die geänderte Materialwahl soll die Kopfhörer aber robuster und zugleich komfortabler auf dem Kopf machen.

An-Knopf Sennheiser Momentum 4.
Der einzelne An-Knopf ist der einzige physische Knopf an den Momentum 4 Wireless. / © NextPit

Der Tragekomfort ist aber dennoch sehr hoch. Das neue Stoffelement auf dem Kopfbügel erinnert nicht nur an das Lade-Case der Momentum True Wireless 3 die ich neulich getestet habe, es fühlt sich auch schön an. Auf meine Ohren legt sich der Kopfhörer zu dem perfekt und fällt auch nach mehreren Tragestunden nicht unangenehm auf.

Bei der Steuerung, die bei den Momentum 4 über den rechten Ohrhörer funktioniert, habe ich mich aber recht allein gelassen gefühlt. Es gibt eine kurze Einweisung per Sticker, dass sich darüber Lautstärke, Vor- und Zurück sowie Start/Stopp steuern lassen. Dass ich aber auch den Transparenzmodus per Doppeltipp deaktivieren und mir den Batterieladestand über Gedrückthalten durchsagen lassen kann, musste ich selbst herausfinden. Wie ich darüber Sprachassistenten ansteuere, so wie es im Datenblatt versprochen steht, weiß ich bis heute nicht.

 

App & Komfortfunktionen

Über die Smart-Control-App könnt Ihr viele Eigenschaften der Sennheiser Momentum 4 Wireless steuern. Dabei bleibt Euer Handy per Bluetooth auch dann verbunden, wenn Ihr andere Geräte nutzt. Die Komfortfunktionen umfassen eine smarte Trageerkennung, einen Modus zum Durchlassen der eigenen Stimme, Sound-Zonen, Equalizer, einen Sound-Check zum Erstellen eigener Equalizer und einiges mehr.

Gefällt:

  • Hübsche Companion-App, die als Schaltzentrale dient
  • Multipoint-Bluetooth mit zwei Geräten
  • Sinnvolle Komfort-Funktionen

Gefällt nicht:

  • Kein 3D-Audio oder sonstige Wow-Features
  • Equalizer beim Vorserienmodell noch ohne Funktion (Update kommt zum Marktstart, sagt Sennheiser)

Sennheisers Smart-Control-App gehört zu den schönsten Companion-Apps, die ich kenne. Bei den Momentum 4 Wireless wird sie dabei wieder zur Schaltzentrale, mit der Ihr sogar die Verbindung zu anderen Geräten steuern könnt. Euer Handy bleibt dabei stets im Low-Energy-Bluetooth-Profil verbunden, sodass Ihr Funktionen auch bei der Verwendung mit anderen Geräten steuern könnt. Die Equalizer sollen dabei übertragen werden.

Die Sennheiser Smart-Control-App auf einem iPhone SE.
Sennheisers Companion-App ist umfangreich, leicht verständlich und hübsch! / © NextPit

Bei unserem Testgerät hatte die Anpassung der Equalizer leider keine Auswirkungen. Das ist laut Sennheiser ein bekanntes Problem der Vorserienmodelle und wird zum Marktstart per Update behoben. Bei den Sennheiser Momentum True Wireless 3 gab's diese Probleme nicht. Hier funktionierten sowohl die Equalizer als auch die Erstellung eigener Soundprofile über das Auswählen von Einstellungen, die für Euch besser klingen, einwandfrei.

Was die Smart-Control-App sehr gut macht, ist die Verwaltung von Bluetooth-Geräten. Denn Multipoint funktioniert eigentlich nur mit zwei Geräten – über die App könnt Ihr aber bequem zwischen weiteren Geräten wechseln. Das funktioniert gut – und alles, was mich von nervigen Bluetooth-Menüs im Betriebssystem fernhält, ist positiv! 

Ohrhörer Momentum 4 Wireless von Sennheiser.
Die Steuerung der Kopfhörer erfolgt über Touch-Gesten. / © NextPit

Als Komfortfunktionen stellt Sennheiser eine intelligente Trageerkennung voran. Diese ist im Vergleich zu anderen Kopfhörern vor allem deutlich responsiver und reagiert direkt, wenn Ihr die Momentum vom Ohr nehmt. Neben der Funktion zum automatischen Pausieren schalten sich die Kopfhörer nach 15 Minuten automatisch aus. Eine Funktion, die Ihr über die App deaktivieren könnt.

Bekannt von anderen Sennheiser-Kopfhörern sind zudem die Sound Zones, mit denen Ihr Einstellungen ortsgebunden automatisieren könnt. Beispiel: Ich möchte im Büro auf die Fragen meiner Kolleg:innen reagieren und die Momentum 4 Wireless aktivieren vor Ort automatisch den Transparenzmodus. Ein praktisches Feature, das allerdings auf eine permanente Freigabe Eures Standorts zählt.

Beim Ausprobieren der Momentum 4 Wireless fehlte mir insgesamt aber ein gewisser Wow-Effekt, den es beispielsweise bei den AirPods Max oder den WH-1000XM5 von Sony (zum Test) gibt. Beide Modelle bieten 3D-Audio, das über Kopf-Tracking arbeitet. Vergleichbare Funktionen gibt es bei Sennheiser noch nicht.

Klang & ANC: Es wird Sennheißer!

In den Sennheiser Momentum 4 arbeiten 42 Millimeter große, dynamische Treiber, die einen eindrucksvollen Frequenzbereich von 6 Hertz bis 22 Kilohertz abdecken. Als Codecs kommen SBC, AAC, aptX und aptX adaptive zum Einsatz, die per Bluetooth 5.2 gefunkt werden. Adaptives ANC ist ebenfalls an Bord, das Ihr auf Wunsch auch händisch mit dem Transparenzmodus mischen könnt.

Gefällt:

Gefällt nicht:

  • 2,5-Millimeter-Klinke
  • Starke Windgeräusche im Transparenzmodus

Schon beim Vorlesen des Datenblatts klingen die Momentum 4 von Sennheiser gut. Der hohe Frequenzbereich sollte ein breites Klangspektrum eröffnen, das Ihr mit den cleveren Soundprofilen auf Eure Vorlieben anpassen könnt. Auch wenn die Equalizer-Funktion im Test noch nicht funktionierte, überzeugte das Klangblind beim ersten Probehören direkt.

Die Momentum 4 klingen in allen Frequenzen sauber und punchig. Bedeutet, Ihr könnt klare Höhen wahrnehmen, die nicht von matschigem Bass übertönt werden. Gleichzeitig sind die Bässe durchdringend genug, um dieses unentdeckte Organ in Eurem Kleinhirn zu entdecken, das bei tiefen Frequenzen Glückshormone ausschüttet. Die Momentum 4 klingen fantastisch und lassen sich auch mit hochwertigem Audiomaterial bespielen.

Klinkenanschluss Sennheiser Momentum 4 Wireless.
Nervig: Der 2,5-Millimeter-Klinkenanschluss der Kopfhörer. / © NextPit

Dafür verwendet Ihr unter Android die Bluetooth-Codecs aptX und aptX Adaptive, die von den meisten Smartphones unterstützt werden. Apple-Nutzer müssen darauf vertrauen, dass AAC ausreicht – oder kabelgebunden zuhören. Hierbei orientiert sich Sennheiser leider an Bose und installiert einen 2,5-Millimeter-Klinkenanschluss am Kopfhörer. Das passende Kabel, das auf 3,5 Millimetern endet, ist dabei. Nervig ist der Einsatz dieses recht seltenen Anschlusses aber dennoch. Zumal die Kabel für gewöhnlich superdünn sind und nicht wirklich stabil wirken.

Das ANC der Momentum 4 ist meiner Einschätzung nach auf einem Level mit den Sony WH-1000XM4. Umgebungsgeräusche werden gleichmäßig herausgefiltert, es gibt also keine Aussetzer bei plötzlich auftretenden Tönen wie Autohupen oder Klatschen. Das Noise-Cancelling ist dabei adaptiv, bedeutet, es passt sich an Eure Umgebungsgeräusche aktiv an.

Ist Euch das zu viel, könnt Ihr es mit einem Transparenzmodus mischen. Dieser ist verzögerungsfrei genug, um den Eindruck zu erwecken, Ihr hättet keine Kopfhörer auf. Lediglich Windgeräusche setzen dem Transparenzmodus zu, denn diese werden als Kratzen an Eure Ohren weitergeleitet.

Mikrofone Momentum 4 Wireless.
Die Mikrofone sollen Eure Stimme per Beamforming besser aufnehmen. / © NextPit

Ebenfalls weitergeleitet wird Eure Stimme, wenn Ihr den Sidetone-Modus aktiviert. Was merkwürdig klingt, ist in der Praxis genial. Denn das Telefonieren mit ANC-Kopfhörern ist ohne ein derartiges Feature unnatürlich und anstrengend. Ohne es aktiv zu wollen, redet Ihr sonst lauter, da Ihr gegen das ANC anzukämpfen versucht. Wollt Ihr genau das, könnt Ihr die Stärke des Stimmen-Passthroughs aber wieder regulieren.

Für das Telefonieren sind die integrierten Mikrofone gut geeignet. Bei einem Gespräch auf offener Straße konnte mich meine Gegenseite sehr gut verstehen. Im Audio-Test mussten sich die Kopfhörer den Mikrofonen in meinem MacBook Air jedoch geschlagen geben. Aber hört selbst!

Akku: Mehr geht kaum

Die Momentum 4 Wireless halten bei aktiver Musikwiedergabe 60 Stunden lang durch. Der Hersteller spezifiziert diese Angabe auf "In Verbindung mit einem iPhone" und "bei mittlerer Lautstärke". Darüber hinaus gibt es Quick-Charging, und kabelgebunden sind die Headphones auch mit leerem Akku nutzbar.

Gefällt:

  • Alles

Gefällt nicht:

  • Nix

Im Quick-Charging-Tempo fasse ich Euch meine Meinung zum Akku der Momentum 4 Wireless zusammen: 60 Stunden Akkulaufzeit sind nach einigen Tagen im Test realistisch – und das ist wirklich sehr ausdauernd. Hört Ihr an jedem Arbeitstag durchgehend acht Stunden lang Musik, habt Ihr am Wochenende noch immer 20 Stunden Akkulaufzeit übrig.

Ohrhörer Momentum 4 Wireless von Sennheiser.
Einen edlen Touch hat der Schriftzug in der Ohrmuschel, oder? / © NextPit

Dank Quick-Charging ladet Ihr sechs Stunden Akkulaufzeit innerhalb von zehn Minuten wieder auf. Alternativ könnt Ihr die Kopfhörer kabelgebunden auch ohne Saft im Akku nutzen. Mehr geht nicht!

Abschließendes Urteil

Nach dem Test der Momentum 4 Wireless bin ich wahrlich hin- und hergerissen. Denn die Kopfhörer bieten eine hervorragende Klangqualität, tolles ANC und eine grandiose Akkulaufzeit. Eine klare Empfehlung also für jeden, der zuverlässige und qualitativ hochwertige Kopfhörer sucht. Ein Top-Kandidat für meine Liste der besten Bluetooth-Kopfhörer.

Allerdings stellt die vierte Generation der Momentum-Wireless-Serie auch eine Zäsur dar. Denn Sennheiser senkt den Preis ein wenig, verzichtet dabei aber auf hochwertige Materialien an essenziellen Bauteilen der Kopfhörer. Nicht, dass andere Hersteller diesem Trend nicht folgten – die sind aber nicht Sennheiser. Ein Unternehmen, das seinen Kundenstamm mit hochwertigen Produkten gewann, sollte Wert auf diese Eigenschaften legen, denn die Kunden tun genau das.

Sennheiser Momentum 4 Wireless komplett.
Sieht nicht mehr wie Sennheiser aus: die Momentum 4 Wireless. / © NextPit

Wie widerstandsfähig die Momentum 4 Wireless sind, lässt sich abschließend nicht beurteilen. China als Produktionsland und der Einsatz von Kunststoff hinterlassen aber einen faden Beigeschmack. Denn was wie Sennheiser klingt, fühlt sich stärker als je zuvor wie viele Chi-Fi-Kopfhörer ohne Marken-Branding an. Und das ist schade, wenn Ihr auf genau dieses Quäntchen Luxus wert legt ... 

... falls nicht sind die Momentum 4 Wireless affengeil – 4,5 Sterne! 😌

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5 Kommentare

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  • Damian Sander vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Also... die Materialwahl interessiert mich nun wirklich nicht die Bohne, solange die Kopfhörer robust genug sind versteht sich.
    Hauptsache der Klang und Tragekomfort stimmt, den Rest brauche ich nicht.
    3D Audio... Naja.


  • SmashD vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Kaum ist die Marke/Sparte vertickt kommt so ein Plastikbomber. Nicht grundsätzlich schlecht, da muss ja nicht zwingend etwas knarzen oder brechen, aber bei dem Vorgängermodell: noch ne Schippe drauf beim UVP und dann kein Edelstahl, kein Leder, kein nix? Vielleicht mal einfach zu tauschende Ohrpolster zB mit Magneten? Macht auch irgendwie kaum jemand. Benutzt man Kopfhörer entsprechend oft/lang, dann sind die in unter einem Jahr durch...
    Ich weiß ja nicht... und was soll die Miniklinke in 2.5mm?


  • Oleole vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich hatte die Vorgänger und mochte daran vor allem den Klang und die Lederpolster. Letzteres ist leider weg, aber der Klang scheint noch da zu sein.
    Die Momentum-Reihe hatte bisher im Gegensatz zu vielen anderen Sennheiser Produkten immer ein edles und eigenständiges Äußeres. Vielleicht liegt die bedauerliche Abkehr davon auch am neuen Eigentümer?! Jedenfalls finde ich Plastik nicht grundsätzlich schlecht und Bowers & Wilkins hat mit der Neuauflage seiner Over-Ears gezeigt, dass Kunststoff kein Widerspruch zu hochwertigem Design sein muss.


  • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Hab in der ersten Zeile versehentlich "... einem schlechteren Design" gelesen. Hätte genauso gut gepasst. Ziemlich traurige Entwicklung.
    Sieht hässlich aus und so viel Plastik mag ich bei OverEar-Kopfhörern persönlich auch so gar nicht.
    Ich habe für meine Sennheiser Momentum 2 damals 280€ bezahlt. Also 70€ weniger für echtes Leder und Edelstahl und ein generell ikonischeres Design als diesen Einheitsbrei hier.
    "Made in China" ist dabei aber auch keine gute Ausrede. Das sind meine Momentum 2 schließlich auch und die sind extrem Wertigkeit verarbeitet.

    Das mit der 2.5mm Klinke ist jetzt aber nicht so ungewöhnlich. Die meisten Kopfhörer die ich hatte, hatten als Anschluss am Kopfhörer selbst die 2.5mm Klinke.


  • rolli.k vor 1 Monat Link zum Kommentar

    >>>>>>>verzichtet dabei aber auf hochwertige Materialien an essenziellen Bauteilen der Kopfhörer. <<<<<<<

    Tja, das hätte ich auch noch sehr gerne dabei. Ein höherpreisiges Produkt darf auch gerne höherwertig aussehen.

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