Corona-Warn-App: Neue Informationen zu Kosten und Nutzung

Corona-Warn-App: Neue Informationen zu Kosten und Nutzung

Seit Mitte Juni ist die Corona-Warn-App in Deutschland verfügbar. Nun gibt es neue Zahlen, die Aufschluss auf Nutzung und Kosten geben.

Nachdem es erst vor einigen Tagen Berichte zu zukünftigen Entwicklungen der deutschen Corona-Warn-App gab, folgt nun eine Meldung des Ausschuss Digitale Agenda vom 5. November. Darin enthalten sind diverse Zahlen, die einen Überblick zur aktuellen Nutzung der App. Die App wurde laut dem Bericht von 21,8 Millionen Menschen in Deutschland heruntergeladen.

Ein Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums sagte weiter, dass „momentan pro Tag mehr als 2.000 Nutzer auf die App zurückgreifen“, um anonym eine Erkrankung zu melden. Insgesamt seien bereits 2,8 Millionen Testresultate über die App übertragen worden. Laut dem Vertreter zeige dies, dass die App „ihre Grundaufgabe gut erfüllt“.

In der Sitzung des Ausschuss Digitale Agenda kam auch das Kostenthema auf. So wurde beispielsweise gefragt, wie man die App in Zukunft erweitern werden, um die Kosten zu rechtfertigen. Die Ausgaben für die Entwicklung und den Betrieb sollen in Höhe von fast 70 Millionen Euro liegen.

Corona-Warn-App: Weitere Hinweise auf neue Features

Der Bericht greift daher auch die Weiterentwicklung der App auf. Aktuell arbeite man daran, die zweite Version der Schnittstelle von Google und Apple zu unterstützen. Dieses Update soll es unter anderem ermöglichen, dass der Datenabgleich nicht mehr nur einmal, sondern mehrmals am Tag stattfindet.

Wie in dem früheren Bericht zu künftigen Features ist auch in der aktuellen Meldung die Rede davon, die Corona-Warn-App um ein Kontakttagebuch zu erweitern. Damit kann unter Umständen leichter nachverfolgt werden, mit welchen Personen man zu einem bestimmten Zeitpunkt Kontakt hatte. Nur der Nutzer der App soll Zugriff auf diese Daten haben.

Bluetooth-Armbänder als mögliche Alternative zum Smartphone

Des Weiteren gab es eine Frage dazu, ob eine Einbindung älterer Geräte möglich sei. Dies wurde mit dem Hinweis auf eine Studie der Universität Kiel beantwortet. Hier entwickelt man derzeit ein Bluetooth-Armband für Nutzer, die ein zu altes oder gar kein Smartphone besitzen. Die Kosten für ein derartiges Armband schätzt man derzeit mit 30 Euro ein.

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 1 Woche

    Kann ich so nicht bestätigen. Ich habe die App auch von Anfang an installiert und bin auch täglich in einer Großstadt unterwegs, hatte aber schon mindestens acht oder neun Begegnungen mit niedrigem Risiko. Bei meinen Kollegen ist es ähnlich. Die App funktioniert also schon, aber wenn halt keiner bereit ist mitzumachen, sondern es nur als "totalen Schwachsinn" abtut, wird auch nicht mehr dabei herauskommen. Ist halt wie beim Umweltschutz, die Welt retten sollen immer die anderen.

  • Tim vor 1 Woche

    Sehr fragwürdige Herangehensweise...
    Du sollst die App installieren, damit sie eben im Fall der Fälle was melden kann. Wenn du keinen Infizierten über den Weg läufst, solltest du dich freuen und nicht die App deinstallieren.
    Ich hab die App seit Tag eins installiert und hatte noch nicht eine einzige positive Begegnung, aber deswegen deinstalliert man die App doch nicht...

  • Torsten vor 1 Woche

    Beschwerst du dich jetzt, dass du bisher Glück hattest? Ist doch gut, dass du bisher keine Begegnungen hattest. Im besten Fall bleibt das so. ABER sobald du mal pesch hast, kann die App dir helfen. Leider nur, wenn wir alle (oder wenigstens möglichst viele) auch mitmachen.

16 Kommentare

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  • Ich warte noch immer darauf, dass diese App einen sinnvollem Mehrwert bietet.
    Warum kann mir diese App nicht z.B. auch zeigen welche Regeln gerade in der Gegend in der ich mich aufhalte aktiv sind? (Damit wären dann auch die laufenden Kosten wieder gerechtfertigter)


  • Ich hatte auch schon 2 Begegnungen mit niedrigem Risiko, also unter dem Schwellewert. Heisst, der Abstand war weiter als 1,50m oder die Dauer war geringer als 15 Minuten.

    Ein geringer Abstand als 1,50m für 14 Minuten wäre somit ein geringes Risiko. Das finde ich etwas merkwürdig.

    Außerdem würde mich mal die Dunkelziffer interessieren. Wie hoch mag die sein? Faktor 10 oder noch höher?


  • Drei Monate lang genutzt aber wieder deinstalliert. Ich bin jeden Tag in einer Großstadt unterwegs und es wird immer wieder über neue Fälle berichtet beziehungsweise dass die Zahl der infizierten steigt aber die App zeigt mir bisher keine Person die mir über den Weg gelaufen ist. Irgendwie totaler Schwachsinn....


    • Sehr fragwürdige Herangehensweise...
      Du sollst die App installieren, damit sie eben im Fall der Fälle was melden kann. Wenn du keinen Infizierten über den Weg läufst, solltest du dich freuen und nicht die App deinstallieren.
      Ich hab die App seit Tag eins installiert und hatte noch nicht eine einzige positive Begegnung, aber deswegen deinstalliert man die App doch nicht...


      • Jedem das seine. Man liest ja mehr als genug, wie fehlerhaft die App ist.


      • Nur wird sie durch Verweigern und Nichtnutzen auch nicht besser.


      • was ist denn das für eine logik ?
        wenn sich also bspw. 100 leute die neueste google maps installieren und diese fehlerhaft,verbugt und quasi kaum aussagefähig ist,dann installierst du die trotzdem ??
        wie soll so eine app nur durch installation besser werden,wenn die von hause aus schon fehlerhaft ist ?


      • Das käme jetzt auf den jeweiligen Fehler an. Eine großer Teil von Bugs in Apps lässt sich durch das Feedback der Nutzer beheben. Fehler in der Erfassung bzw., das, was TomNook bemängelt, nämlich keine Begegnung zu haben, obwohl die Zahlen zunehmen, lässt sich tatsächlich nur durch mehr Nutzung beheben. Da ihr beide ohne Belege nur pauschal der App Fehler vorwerft, lässt sich das also nicht genauer beantworten. Fakt ist aber, dass nicht genutzte Apps in der Regel nicht weiter verbessert werden.


    • Kann ich so nicht bestätigen. Ich habe die App auch von Anfang an installiert und bin auch täglich in einer Großstadt unterwegs, hatte aber schon mindestens acht oder neun Begegnungen mit niedrigem Risiko. Bei meinen Kollegen ist es ähnlich. Die App funktioniert also schon, aber wenn halt keiner bereit ist mitzumachen, sondern es nur als "totalen Schwachsinn" abtut, wird auch nicht mehr dabei herauskommen. Ist halt wie beim Umweltschutz, die Welt retten sollen immer die anderen.


    • Beschwerst du dich jetzt, dass du bisher Glück hattest? Ist doch gut, dass du bisher keine Begegnungen hattest. Im besten Fall bleibt das so. ABER sobald du mal pesch hast, kann die App dir helfen. Leider nur, wenn wir alle (oder wenigstens möglichst viele) auch mitmachen.


      • Sehe ich dich so ich hatte bisher nur 5 Kontakte mit niedrigem Risiko, aber wenn immer 0 stehen würde wäre es ja noch besser, dennoch weiß ich ja jetzt das es „funktioniert“. Finde die App nach wie vor sinnvoll und wenn das Feature kommt das man damit auch in Restaurants etc. Einchecken kann wird es nochmals besser


      • Die mag sinnvoll sein aber wenn in der Stadt wo du wohnst, die Zahl der neue Infektionen jeden Tag laut Medien immer höher benannt wird aber die App dir nichts anzeigt wird man schon etwas stutzig oder nicht?


      • Ähm nein, wieso? Ich werde ja auch nicht stutzig, wenn die Zahl der Verkehrsunfälle in meiner Stadt zunimmt und ich trotzdem noch nicht angefahren wurde.


  • uff, 30€ für son Armband, frag mich wie Ohne Phone und PC da irgendwelche Daten versendet sollen. so langsam gehöre ich auch zu den Oldies, die das Intresse an dem ganzen Technick kram verlieren, je mehr die Politiker davon reden, stellt sich bei mir der unwille ein.

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