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Bargeld darf wieder zuhause bleiben: EC-Probleme endlich behoben

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Ende Mai gab es bundesweit erhebliches Chaos durch plötzlich aufgetretene Probleme bei Kartenzahlungen an bestimmten Terminals des Anbieters Verifone. Zeitweise ging insbesondere bei Supermärkten und Drogerien nichts mehr ohne Bargeld. Jetzt gibt es Neuigkeiten.

Nach gut zwei Monaten mit teils massiv gestörter Kartenzahlung durch das Terminal H5000 läuft es wieder rund. Laut dem Unternehmen Verifone wurden viele der betroffenen Terminals ausgetauscht und so die Bezahlmöglichkeit per Giro- oder Kreditkarte wieder neu gestartet.

Wie jetzt von tagesschau.de gemeldet wird, funktioniert die Kartenzahlung fast überall wieder reibungslos. Dort, wo das noch nicht der Fall ist, gibt es Bereitstellungsprobleme, die wohl nicht auf die Dienstleister zurückzuführen sind. Dienstleister Payone erklärte gegenüber tageschau.de: "Payone hat das Gros der betroffenen Terminals mittels Softwareupdate entstören beziehungsweise austauschen können." In den Fällen, wo ein Update nicht zielführend war, wurden die Geräte gleich vor Ort gegen neuere ausgetauscht.

Einige Störungen wurden noch nicht gemeldet

"Dabei gehen wir allerdings von einer sehr geringen Dunkelziffer von Geräten aus, deren Störung uns noch nicht gemeldet wurde beziehungsweise, die schon länger nicht mehr aktiv im Gebrauch sind", heißt es von Payone weiter. "Vereinzelten Nachfragen unserer Kunden, die uns noch erreichen, begegnen wir mit Technikereinsätzen vor Ort beziehungsweise über die Unterstützung durch unsere regulären Service-Einheiten."

Damit sind nun auch Zwischenlösungen, wie die in den letzten Wochen häufiger vorgekommenen Lastschriftverfahren, bei denen der Kunde durch seine Unterschrift seine Kartenzahlung bestätigen musste, wieder vom Tisch. Das heißt auch, dass es für Kunden nun wieder einfacher wird, wie gewohnt mit Karte mit Pin oder kontaktlos zu bezahlen. Interessant sind nun weitere Details aus der "Bezahl-Krise". Denn wie der Dienstleister Concardis verriet, waren laut ihren Kenntnissen 4000 von etwa 8300 H5000-Terminals von den Störungen betroffen.

Das waren also weniger als die Hälfte der im Einsatz befindlichen Geräte. Dennoch wurden mittlerweile gut 95 Prozent der H5000-Geräte ausgetauscht.

Dieser Inhalt kommt von unserem Partner WinFuture und ist am 2022-07-19 unter dem Titel erschienen. Hat er euch gefallen? Dann schaut doch bei unseren lieben Kollegen von WinFuture vorbei und findet weitere großartige Inhalte wie diesen!

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26 Kommentare

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  • boyfromtomorrow vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Endlich ;)


  • Gianluca Di Maggio vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ist doch schon ewig behoben.


    • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Da musste wohl noch irgendeine Lücke gefüllt werden und hat deshalb die "alte Kamelle" wieder rausgeholt. 😉

      Gibt ja auch jede Menge Kommentare. Mit meinen sind es 20+. 😂


  • Martin vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich weiss ueberhaupt nicht, was man an so etwas Tollem wie Bargeld nervig finden kann.
    Leute die an der Supermartkkasse die Geld hinzaehlen sind nervig ?? Joah ... genau so, wie Leute, die entweder ihre PIN vergessen haben, oder ihre Karte soweit ueberstrapaziert haben, dass sie durch ihre komplette Plastikgeldsammlung surfen muessen bis sie endlich noch eine gefunden haben, die sie weiter belasten koennen .... auch super.
    Rummelplaetze, fahrbare Eis- oder Cafewagen sind auch ne gute Stelle fuer Bargeld.
    Bargeld ist toll .... fragt DD ... der schwimmt in seinen Talern, hat unendlichen Spass mit der PK-Bande und seine Lieblingsmuenze is auch staendig im Fokus. xD


    • Tenten vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Und der arme Donald muss sie immer polieren und Bertel dreht fast durch aus Sorge um sein Bares. Hat alles sein Für und Wider.

      Tim


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Und auch der gute Donald hat, wenn er mal Geld irgendwo ausgegeben hat, meiner Erinnerung nach mit Scheck oder sonst was bezahlt und eher selten Bar 😅


    • Gianluca Di Maggio vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Kartenzahlung ist unkomplizierter, schneller und kommt ohne Wechselgeld welches das Portemonnaie anschwellen lässt. Bargeldzahlung hat seine Berechtigung, wird aber nicht ohne Grund mehr und mehr verdrängt.

      Tim


      • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Selbst schuld, wenn man sein Kleingeld immer in das Portemonnaie steckt, ohne es gleich wieder beim nächsten Einkauf auszugeben.

        Und je nach Situation, zahl ich auch mit Karte oder Handy. Sehe da keinen Vorteil, wenn man einen großen Einkauf im Supermarkt gemacht, denn das Zeug muss ja vom Fließband wieder in meinen Einkaufswagen. Und in der Zeit, wo mir mein Wechselgeld und der Bon gereicht wird, wird der Einkauf weiter in den Einkaufswagen gepackt.

        Wenn man natürlich nur seine hippe Dose Kaffebrause zahlen möchte, ist man natürlich schneller fertig, und Leute die mit Bargeld bezahlen, nur ein unglaublich nerviges Hindernis. 😂


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Ich für meinen Teil habe bisher aber AUSSCHLIESSLICH nur dann an der Kasse doof warten müssen, wenn der Grund Leute mit Bargeld waren. Vergessene Pin oder ähnliches? Noch nicht ein einziges mal.
      Bargeld ist einfach zehntausend mal nerviger und hat quasi ausschließlich Nachteile in Bezug auf Sicherheit, Komfort usw.


      • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Tim

        Du nicht. Noch nicht. Anscheinend bist Du noch so jung, dass Vergesslichkeit und die nicht mehr so beweglichen Hände/Finger noch kein Thema ist.

        Aber irgendwann erwischt es auch Dich. Und dann stehe ich hinter Dir, und werde auch mit Dir die große Geduld haben, die ich jetzt auch schon bei den anderen Leuten habe. 🤗


  • deltakula vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Man kann in Geschäften noch bar bezahlen? Das geht? ;-)


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Hatte anscheinend Glück, denn bei keinem der Läden, wo ich einkaufe, gab es auch nur ein einziges Problem. Bin ich auch echt froh drüber, weil ich Bargeld einfach nur unfassbar nervig finde.


    • Olaf Gutrun vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Bargeld ist ein zu schützendes Gut und wichtiges Backup.

      Außerdem würde die Wirtschaft ohne Bargeld und dem damit bestehenden Schwarzgeld käufen zusammen brechen, das vergessen viele, das ein drittel der Wirtschaft über Schwarzgeld läuft, fällt dieser Teil weg entseht ein gigantisches Problem.

      Ich finde Bargeld super, niemand weiss wie viel ich davon habe und wofür es ausgeben wird.

      Alles über Karte macht mich zu 100% gläsern.


      • Alexvi vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Verstehe ich dich richtig?

        Gigantisches Problem, wenn Schwarz(arbeit/geld) nicht mehr möglich ist?

        Tim


      • Michael K. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Gerade der vorliegende Fall zeigt ja, wie anfällig hochkomplexe Zahlungssysteme sind, und wie vorteilhaft dann eine Rückfallebene wie Bargeld ist.
        Ausserdem ist Bargeld wichtig, Kindern und Jugendlichen den Umgang mit einer abstrakten Größe wie Geld (und das ist auch Bargeld, denn ein Hundert-Euro-Schein repräsentiert zwar einen Wert von hundert Euro, sein inherenter Wert beträgt vielleicht 10 Cent) beizubringen. Geld das man nicht hat, kann man auch nicht ausgeben, anders als bei bargeldloser Zahlung, die häufig eine Kreditlinie einräumt. Überschuldung kommt genau von der Möglichkeit, Geld auszugeben, dass man (noch) nicht hat.
        Bei "Präsenzkäufen" (bei Online-Käufen scheidet Bargeld natürlich ohnehin aus) bevorzuge ich in der Regel auch Bargeld. Der Kauf ist mit der Bezahlung erledigt, eine spätere Kontrolle, ob für den Bezahlvorgang tatsächlich der richtige Betrag abgebucht wurde, entfällt.


      • Michael K. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Alexvi:

        Das ist schon möglich. Die so genannte Schattenwirtschaft hat einen Umfang von fast 360 Milliarden € in Deutschland oder 16% vom BIP. Nicht alles, aber ein Großteil davon ist illegal, und muss deshalb von den Staatsanwaltschaften bekämpft werden. Das heißt aber nicht, dass ihre völlige Trockenlegung auch wirtschaftlich vorteilhaft wäre.
        Kleinunternehmen müssten aufgeben, und Sozialausgaben würden vermutlich steigen. Nur zur Anschauung: gerade im Niedriglohnbereich betrügt ein Schwarzarbeiter die Staatskasse vielleicht um 100 € im Monat durch unterschlagene Steuerzahlungen. Als Hartz-IV-Empfänger würde er sie aber im Schnitt etwa 800 € kosten.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Olaf
        So ein Schwachsinn...

        Und ja doch, von Bargeld weiß man am einfachsten, wie viel du davon hast, indem man dir dein Portemonnaie klaut. Und dann ist das Geld futsch. Mit allen anderen Arten der Bezahlung weiß wirklich niemand, wie viel du hast und kann damit auch so ziemlich nichts anfangen. Bargeld kannst du hingegen nicht einfach sperren lassen o.Ä.

        Ich bezahle indes so gut wie ausschließlich per Apple Pay und da bin ich absolut null gläsern.


      • Martin vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Tim .... is das Portemonnaie das Ende Deiner Phantasie was Bargeld angeht ?
        Niemand weiss, wieviel Bargeld ich derzeit habe.

        Du willst Bargeld abschaffen ? Nach dem letzten Vorfall ? Du willst also den Banken bzw. der gaengigen Elektronik die komplette Macht ueber Dein Geld anvertrauen ? Respekt !
        Ob Du mit ApplePay oder irgendeinem anderen Service bezahlst ist doch egal .... am Ende kommt es bei Deiner Bank an. Soviel zu nicht glaesern.


      • Alexvi vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Martin:
        Ich glaube das Thema Bargeld ist ein Glaubenskrieg, den man nicht führen braucht. Und eine Frage - wie kommst du denn an dein Bargeld?

        Natürlich hat Bargeld viele Vorteile, wie auch von dir beschrieben. Aber man könnte auch argumentieren, dass es nur eine Schein-Sicherheit ist und dein ganzes Bargeld morgen nichts mehr Wert sein kann. Im Prinzip ist es ein Tauschobjekt dem ein Wert zugesprochen ist - doch wer bestimmt diesen Wert? Deshalb liebe ich Apple/Google Pay und nutze die Dienste seit Anfang an.

        Zum Thema Schwarzarbeit kann man ein ganzes Buch schreiben, deshalb beschränke ich mich mal darauf: Es ist nicht gut - da es nicht fair ist - ich sehe eher gigantische Problem in der Schwarzarbeit.

        Am Ende betrügen sich auch:
        - z. B. der Handwerker selbst, da ihm das Geld was er bei der RV, SV, AV und sonstigen Abgaben einspart unter Umständen am Ende fehlt, sollte er auf finanzielle Unterstützung angewiesen sein. Auch mögliche Arbeitsunfälle usw. sind nicht abgesichert... Und das ganze "eingesparte" Geld der Versicherungen/Steuern fehlt dann auch der Allgemeinheit. Wer einen Betrieb nur durch Betrug (was Schwarzarbeit ist) aufrecht erhalten kann, sollte den Betrieb sowieso sofort einstellen. Denn damit dient er nur sich selbst und nicht der Allgemeinheit.

        - Der Kunde: Denn die Gewährleistung geht flöten, hat keine Handhabe gegen "schlechte Arbeit", oder wenn der Arbeiter seine Arbeit einfach nicht fertig machen möchte.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Martin
        Und trotzdem weiß ein Dieb, der dir dein Portemonnaie geklaut hat, sofort wie viel Geld du zumindest bei dir hattest. Klaut derjenige eine Bankkarte oder sonst was, hat er zum einen nicht einen Cent an Wert und zum anderen noch weniger Ahnung, wie viel Geld da drauf ist.

        Und WO habe ich bitte behauptet, dass ich Bargeld abschaffen will? Ach ja. Nirgends.

        Und ja es kommt bei der Bank an - aber eben ausschließlich der Betrag und sonst gar nichts. Oder was glaubst du wieso sich die ganzen Supermärkte bis vor Corona ständig so vehement dagegen versucht haben zu wehren? Und als Google und Apple Pay dann doch kamen, haben etwaige Supermarkt-Ketten lieber erstmal versucht ihre eigenen Bezahldienste rauszuhauen, damit sie weiterhin die Daten bekommen, die ihnen bei Google und Apple Pay flöten gehen.

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