Messenger für Lehrkräfte: Threema Work Education

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C. F.
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22.08.2020, 17:21:09 via Website

Erfreuliche Entwicklung in die richtige Richtung: das Kultusministerium Baden-Württemberg stellt Lehrkräften kostenlos Threema zu Verfügung:

Das Kultusministerium stellt den Lehrkräften an öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg eine Lizenz des Messengers Threema Work zur dienstlichen Kommunikation zur Verfügung. Ab April 2020 werden die Lizenzen in Stufen an die staatlichen Lehrkräfte an öffentlichen Schulen ausgerollt. Die Schulen der ersten Stufe wurden durch das Kultusministerium informiert. Weitere Schulen werden folgen.

So kann dann auch DSGVO konform mit den Schülern kommuniziert werden.

Quelle: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Schule/Messenger

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22.08.2020, 18:07:23 via Website

Wenn die Eltern mitmachen!

Es wird genug geben, die über die 3 Euro bzw. 3,50 Euro mosern. Oder einen zweiten Messenger ablehnen, weil WhatsApp ja jeder hat und die Telefonspeicher der Kids eh schon voll sind - mit einem jahrelangen WhatsApp-Verlauf und Spielen vom Epic Games, die ihnen das Taschengeld mit fragwürdigen Mitteln aus den Taschen ziehen.

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C. F.
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22.08.2020, 18:24:43 via Website

Dann gibt's eben mal 2 Snickers in der Schulkantine weniger und schon ist das Geld wieder drin. Abgesehen davon sollen den Schülern die Lizenzen, welche übertragbar sind, auch zu Verfügung gestellt werden. Kostet pro Lizenz/Schüler ca. 8,50€. Bei einer Schule mit 1.000 Schülern ist das eine überschaubare Investition. Und wenn die Schüler sich mal dran gewöhnt haben, kann man sich in der Spardose bestimmt locker die ca. 3,50€ für eine private Lizenz zusammenklauben. Leg einen Monatelang das Rausgeld beim Einkaufen in eine Schüssel, Du wirst überrascht sein, was da zusammenkommt.

https://work.threema.ch/de/education

— geändert am 22.08.2020, 18:24:58

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22.08.2020, 18:31:01 via Website

Mich musst Du nicht überzeugen! Betroffene Eltern würden Ihren Kindern doch niemals zwei Snickers verweigern, nur weil die Schule den Messenger diktiert!

Im übrigen kostet Threema für Android mittlweíle 3,99 Euro!!! Eine Preissteigerung von 33% innerhalb von sieben Jahren! WUCHER!

Gut, für iOS ist der Preis um 50 Cent auf 2,99 Euro gesunken. Aber auf iPhone laufen ja künftig keine Epic Games Spiele mehr.

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22.08.2020, 18:32:33 via Website

Natürlich nett...

Aber was viele nicht verstehen: Man kann zwar mit Threema Nachrichten schreiben. Aber man kann nicht das Lernen organisieren.

Dafür gibt es Lernmanagement-Software. Damit können alle miteinander kommunizieren (privat oder in der Gruppe), Material zur Verfügung stellen, Dinge abgeben, bewerten, rückmelden usw.

Alles in einem. Man braucht nicht zig verschiedene Software, das verwirrt zu viele...

— geändert am 22.08.2020, 18:32:57

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22.08.2020, 18:38:08 via Website

Kann man denn mit WhatsApp das Lernen organisieren? Jedenfalls kann man mit beiden Messengern Lerngruppen einrichten und Dateien austauschen mit dem Unterschied, WhatsApp wird dazu benutzt, gegen Threema /oder Signal gibt es aber elfundneuzig Gegenargumente wie ich oben aufgeführt habe.

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22.08.2020, 18:41:27 via Website

Nein, auch mit WhatsApp kann man kein Lernen organisieren.

Man braucht eine einzige Oberfläche für alles. Und das gibt es ja genügend, seit sehr vielen Jahren...

Beispiel: https://moodle.de/

Kostet noch nicht mal was. Nicht für die Schule, nicht für die Lehrer, nicht für die Schüler. (Ok, die Schule sollte eigenen Webspace haben. Haben aber alle)

Und es nutzen ja auch viele Schulen bereits.

— geändert am 22.08.2020, 18:42:28

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C. F.
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22.08.2020, 18:42:41 via Website

Dur wirfst hier zwei Sachen in einen Topf: zum einen das reine Kommunizieren der Lehrer mit den Schülern, zum anderen das Lernen. Da WhatsApp an Schulen nicht gestattet ist und man ein DSGVO konforme Lösung gesucht hat, ist man in Ba-Wü eben auf Threema umgestiegen.

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22.08.2020, 18:43:43 via Website

Auch das reine Kommunizieren geht über Moodle. Es poppt halt keine Benachrichtigung auf, sondern E-Mail-Benachrichtigung, wenn eine neue Nachricht in Moodle angekommen ist.

Klappt ja überall, wo es verwendet wird. In NRW hat es auch das Ministerium inzwischen verstanden und bietet eine Plattform basierend auf Moodle für alle Schulen an.

Privat oder in der Gruppe (im Forum).

— geändert am 22.08.2020, 18:45:34

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C. F.
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22.08.2020, 18:50:46 via Website

Andy

Auch das reine Kommunizieren geht über Moodle. Es poppt halt keine Benachrichtigung auf, sondern E-Mail-Benachrichtigung, wenn eine neue Nachricht in Moodle angekommen ist.

Das geht mit einem Messenger aber dann doch viel komfortabler...

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22.08.2020, 18:55:01 via Website

Du überschätzt die Frequenz von Nachrichten zwischen Lehrern und Schülern vermutlich... ;)

Lehrter haben meist mehrere hundert Schüler...

Zudem viel komfortabler, wenn man beim Lesen der Nachricht direkt in der Oberfläche bzw. in der App ist, in der die ergänzenden Dinge ja eben zu finden sind.

Oder wenn man im Forum direkt gemeinsam diskutieren kann. Auch in derselben Oberfläche.

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22.08.2020, 19:37:03 via Website

Ja, Moodle kenne ich und das eine gute Lösung. Den Schulen fehlt es aber an Administrationskompetenz. Also wird das Systemhaus angerufen, das schon die Office-Lösung aufgebaut hat. Systemhäuser haben die Microsoft-Scheukappen auf und am Ende kommt irgendwas mit SharePoint, OneDrive und Teams dabei raus. Alles auch nicht gerade DSGVO-konform!

In BW ist Moodle übrigens Teil des Gesamtprojektes.

Was mir an dem von C. F. verlinkten Artikel aufstößt, da steht nichts von Kommunikation mit den Schülern! Das steht nur von Lehrkräften! Also ist das eine Lösung Lehrer, um sich untereinander abzusprechen, aber nicht, um mit den Schülern zu kommunizieren.

— geändert am 22.08.2020, 19:59:21

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C. F.
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22.08.2020, 19:43:29 via Website

Die Kommunikation mit den Schülern ist in den angehängten Artikeln beschrieben. Ich zitiere mal:

In Klassen-Gruppenchats werden im Sinne des pädagogischen Auftrags Aufgaben verteilt und Fragen diskutiert.
Das Sekretariat verwendet Threema, um mit den Schülern zu kommunizieren, beispielsweise bei Kursausfällen (Vorteil: hervorragende Erreichbarkeit).
Verteilerlisten werden nahezu täglich genutzt, um die Schulklassen mit den nötigen Informationen zu versorgen.
Über Newsfeeds lassen sich Interessenten einer Veranstaltung (z.B. eines Informationsabends) ohne grossen Aufwand kontaktieren.

Primärer Anwendungsfall ist die Klassen-Kommunikation in Gruppen. Die Lehrpersonen entscheiden frei, ob sie Threema als Kommunikationskanal einsetzen oder nicht.

Die Schüler übermitteln Fragen und Hausaufgaben per Threema an die Lehrer. Die Lehrer leisten individuell oder in Threema-Gruppen Unterstützung.
Der Web-Client von Threema wird für die tägliche Arbeit am Computer geschätzt. Das Schreiben mit der Computer-Tastatur gestaltet das Verfassen von längeren Nachrichten bequem und effizient.
Auch Threema Broadcast kommt zur Anwendung, um z.B. generelle Informationen an alle Schüler zu verteilen; der traditionelle Lehrerbrief wird digital.

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