Kopfhörer-Revolution: Diese In-Ears reinigen sich selbst

Update: Preis ist jetzt bekannt
Kopfhörer-Revolution: Diese In-Ears reinigen sich selbst

Es ist ein Tabu-Thema, seien wir ehrlich! Da können die Öhrchen noch so sauber sein, und doch sehen viele In-Ear-Kopfhörer nach dem Tragen manchmal, naja … Tabu-Thema halt. LG ist momentan in Revolutionslaune und präsentiert neben einem neuen Smartphone-Design auch neue True-Wireless-Kopfhörer, deren Case über eine Reinigungsfunktion verfügt. 

Früher in der Schule hat es mir nichts ausgemacht, mir mit meiner besten Freundin auf dem Pausenhof die ollen Discman-Kopfhörer zu teilen. Doch die schmerzfreie Kindheit ist vorbei, und ich würde heute niemals fremde Kopfhörer in meinen Gehörgang einführen. Ob sich das durch die Innovation von LG ändert, weiß ich nicht, aber auch für den eigenen Gebrauch klingt das neue Feature der LG Tone Free vielversprechend. 

Die neuen True-Wireless-Kopfhörer verfügen über ein Aufladecase, das die kleinen Stöpsel dank ultraviolettem Licht (UV) von Bakterien und Keimen befreien soll – so wie diverse Handyduschen arbeiten, die Ihr im Netz kaufen könnt. Somit reinigen sich die Kopfhörer im Case während des Aufladens von selbst und das hypoallergene Silikongel, aus dem die Aufsätze bestehen, wird regelmäßig gesäubert.

LG betont in der offiziellen Ankündigung die Zusammenarbeit mit dem britischen Unternehmen Meridian Audio. Demnach kommt in den beiden neuen LG-Modellen HBS-FN4 und HBS-FN6 Meridians HPS-Technologie (Headphone Spatial Processing) zum Einsatz, die das Klangerlebnis zielgerichteter direkt in den Gehörgang geben soll. Das muss sich unser Audio-Experte David auf jeden Fall in einem Test näher anhören. 

LG TONE Free schwarz
Die neuen LG Tone Free in Schwarz. / © LG

Die zwei Modelle sind baugleich. Nur die HBS-FN6 verfügen über das selbstreinigende "UVnano"-Aufladecase. Beide Ladeschalen laden die In-Ears dreimal voll auf und bieten so neben den sechs Stunden der Kopfhörer noch mal 18 Stunden Power für Musikwiedergabe oder Telefonate. 

LG Tone Free auf einen Blick

  • Maße Kopfhörer: 1,6 x 3,3 x 2,5 Zentimeter
  • Maße Aufladeschale: 5,5 x 5,5 x 2,8 Zentimeter
  • Akku: Kopfhörer: 55 mAh pro Stöpsel / Ladecase: 390 mAh
  • Schnellladen: Eine Stunde Wiedergabe durch 5-minütiges Aufladen
  • Akkulaufzeit: Gesprächszeit bis 5 Stunden / Wiedergabezeit bis 6 Stunden (Kopfhörer) plus 18 Stunden (Ladecase)
  • Konnektivität: Bluetooth 5.0
  • Bluetooth Audio Codec: SBC / AAC
  • Lautsprecher: 2 Layered Dynamic
  • Mikrofone: Ja
  • Kompatibilität: Android / iOS

Im Juli will LG die beiden neuen True-Wireless-Kopfhörer auf den Markt bringen. Ein Preis steht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht fest. (Update: Die Kopfhörer werden 149 Euro kosten) Beide Modelle kommen in den Farben Schwarz oder Weiß. Beim Kauf des neuen LG Velvet, das David bereits für Euch getestet hat, sollen die Kopfhörer im Rahmen einer Aktion gratis beigelegt werden.

Der Innovationsmut von LG im Smartphone- und Kopfhörerbereich gefällt mir momentan sehr gut, Euch auch?

Quelle: LG

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18 Kommentare

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  • Timbo vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Ich will lieber welche, die Hautschüppchen und Schmalzrückstände entfernen. Einfach eklig, was man so im Ohr hat.


    • Dafür gibt es Wasser und Seife, und für zuviel Ohrenschmalz gibt es spezielle "Ohrenschmalzentferner" (ich meine damit nicht diese Ohrenstäbchen die das Ohrenschmalz eher ins Ohr reinschieben) oder man geht regelmäßig zum HNO und lässt sich das Ohrenschmalz raussuagen.


  • Bluetooth Audio Codec: SBC / AAC

    Ich bin raus. Ich weiß nicht ob der Codec für meine Unzufriedenheit mit den Sony WF-1000XM3 verantwortlich war aber ich vermute es mal. Verstehe nicht warum man nicht mindestens auf aptX oder aptX HD setzt, so viel mehr Akku kann das doch gar nicht verbrauchen. AAC ist absolut unbrauchbar auf Android (und sind wir mal ehrlich das werden 90% der Käufer sein) und SBC ist auch nicht mehr als der unterste Standard.. Der Name ist auch echt ungünstig gewählt. Was kommt als nächstes, der Tone Deaf, der Sound über den Knochen überträgt und so auch bei tauben Menschen funktioniert (tut es oder)?


    • Ich nehme an, es sind Lizenzgebühren, die sich Hersteller sparen wollen, wenn sie auf hochwertige Codecs wie AptX verzichten.


      • Echt schade, damit wären Bluetooth-Kopfhörer vielleicht endlich mal brauchbar. Die Dinger sind eh schon zu teuer fürs gebotene und klanglich kaum besser als kabelgebundene Kopfhörer für die Hälfte des Preises, dann kann man wenigstens da aufhören zu sparen. So wundert es mich nciht dass viele Leute immer noch lieber auf Kabel/ Klinke setzen, meine bisherigen kabellosen Erfahrungen waren eher dürftig.


    • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Genaugenommen fehlt auch LDAC/ LHDC. Das ist der Sony Codec. Wem das alles nichts sagt, kann auch 30-Euro- BT-Kopfhörer kaufen.


  • Lefty vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Mensch Julia ; Schmantige Kopfhörer =Tabuthema, Horror Survival Schooter =zu gruselig...(siehe kostenlose Apps)
    Du bist ja n richtiges Sensibelchen😂


  • Reinigen ist wohl der falsche Begriff, desinfizieren wäre der richtige. Ohrschmalzanhaftungen bekommen die UV-LEDs nicht weg, das ästhetische Problem bleibt. Ob die Übertragung von Bakterien und Keimen aber überhaupt eines ist, darf bezweifelt werden (siehe Beitrag Aries).


    • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Außerdem ist dazu UV-C-Licht nötig und die Geräte kosten richtig Geld. Zudem sind Sicherheitsvorschriften nötig.

      Ob dafür eine schwache, lila-blau leuchtende LED geeignet ist, wage ich zu bezweifeln. UV-C-Licht wird für 150 Euro ganz sicher nicht zu haben sein.


      • Da wäre ich mir nicht sicher. UV-C LEDs lassen sich mittlerweile in großem Maßstab, und damit kostengünstig herstellen.
        An einen breiten Einsatz ist mittlerweile gedacht, z.B. im Krankenhausbereich, der Trinkwasserentkeimung oder sogar in Prüfgeräten für Geldscheine, die man mit der Prüfung auch gleich desinfizieren könnte. Bei Ebay bekommt man sogar Lampen, die angeblich UV-C Licht abstrahlen nebst Augenschutzbrille für wenige Euro.
        Licht, das die DNA von Keimen zerstören kann, kann aber nicht nur den Augen schaden, sondern auch den Zellen der Haut, die prinzipiell nicht anders aufgebaut sind. Eine Lichtdusche für die Hände würde ich daher nicht nutzen, ausser mit geeingeten Handschuhen. Wenn sie wirksam ist, verstehe ich nicht, wie sie die Keime zerstören soll, ohne zugleich die Hautzellen zu schädigen. Wasser und Seife erscheinen da wesentlich unproblematischer.

        https://www.elektronikpraxis.vogel.de/uvc-leds-dekontaminieren-schutzkleidung-im-kampf-gegen-corona-a-914777/


      • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Selbst wenn UV-C Licht emittiert wird, bleibe ich über dessen Wirkung in einem 150 Euro-Produkt skeptisch.


      • Nicht nur das. Irgendwohin muss der Dreck ja. Auch wenn die Bakterien abgetötet werden müssen sie ja irgendwann mal abgewischt werden.


  • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    > Doch die schmerzfreie Kindheit ist vorbei, und ich würde heute niemals fremde Kopfhörer in meinen Gehörgang einführen.

    Händeschütteln und Umarmungen musst Du dann aber auch sein lassen (nicht nur wegen Corona), denn Ohrenschmalz ist antibakteriell. Das ist eine seiner Aufgaben! Abwischen der Ohrhörer sollte also ausreichen. Die restlichen Bakterien killt Dein eigener Ohrenschmalz.

    Allerdings sind Ohrhörer für HNO-Ärzte eine Sorge, befördern sie doch die Bildung von Pfropfen.

    Zu den Ohrhörern:
    150 Euro aber kein aptX HD?
    Für SBC braucht man keine so teuren Ohrhörer und AAC können vornehmlich iPhones. Androiden mit aptX HD haben das Nachsehen.


  • Die sollen sich mal lieber auf Klang, Tragekomfort und Akkulaufzeit konzentrieren...


  • Mal wieder so ein Marketing-Gag.


  •   36
    Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Habe den ganzen Text gelesen und nichts über Apple Clone gelesen, da stimmt doch was nicht

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