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VR-Headsets Oculus Quest und Rift S endlich verfügbar

Oculus Rift S Lifestyle 2
© Oculus

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Seit knapp drei Wochen sind alle Details zu den neuen Virtual-Reality-Headsets Oculus Quest und Rift S bekannt; wir hatten berichtet. Nun endlich sind die VR-Goggles auch tatsächlich im Handel erhältlich. Oculus Rift S kostet 449 Euro und wird an einen High-End-PC angeschlossen. Oculus Quest kostet dasselbe, bietet weniger High-End, integriert dafür aber den Computer in seinem kompakten Chassis.

Facebook-Tochter Oculus verkauft zwei neue Headmounts, die trotz des gleichen Preises unterschiedlicher nicht sein könnten. Beiden gemein ist, dass sie virtuelle Realität mit sechs Freiheitsgraden bieten. Sie erkennen also ohne externe Sensoren, wo Ihr Euch im realen Raum befindet und bilden all Eure Bewegungen im virtuellen Raum ab. Dies verspricht einen deutlich höheren Grad an Immersion als die vorangegangene Generation.

Oculus Rift S 2
In Spielpausen lässt sich das Visier des Oculus Rift S einfach hochklappen. / © Oculus

Das eigentlich stärkere der beiden, gleich teuren VR-Headmounts ist das Oculus Rift S. Der Haken: Ohne einen teuren Gaming-PC bringt es Euch recht wenig. Und der kann weitere 800 Euro oder mehr kosten. Im Lieferumfang des 449-Euro-Headsets befinden sich:

  • PC-Anschlusskabel (fünf Meter)
  • Zwei Oculus Touch Controller
  • Video-Ausgang (Mini-DP)
  • Batterien

Die Auflösung des Rift S wurde mit 1.280 x 1.440 Pixeln pro Auge im Vergleich zum Vorgänger um 42 Prozent erhöht. Fliegengitter-Effekt oder störende Reflexionen seien reduziert worden.

Oculus Quest: VR ohne PC

Mit der Oculus Quest entfällt die Anschaffung eines teuren Gaming-Rechners. In dem VR-Headset befindet sich Hardware, die vielen aus 2017er Smartphones bekannt vorkommt: Es wird der Qualcomm-Chipsatz Snapdragon 835 verwendet. Das verwendete OLED-Panel löst mit 1.440 x 1.600 Pixeln pro Auge auf. Die Variante mit 64 GByte Speicher kostet 449 Euro, die mit 128 GByte 549 Euro. Auch hier liegen zwei Oculus Touch Controller mitsamt Batterien bei.

AndroidPIT oculus quest headset controller
Oculus Quest mit seinen im Lieferumfang enthaltenen Controllern. / © NextPit

Welches Oculus für mich?

Vergleicht man nur die Optiken und die Sensor-Features wie die neue Inside-Out-Tracking-Technologie namens Oculus Insight, liegen Rift S und Quest in etwa gleichauf. Dass das Rift S jedoch an einen PC angeschlossen wird, kann langfristig ein Vorteil sein. Denn während Ihr diesen aufrüsten könnt, seid Ihr bei der Quest auf die vorinstallierte Hardware (zur Erinnerung: aus dem Jahr 2017) festgelegt.

Hinzu kommt, dass Ihr mit der Oculus Quest nicht die VR-Titel aus Drittanbieter-Marktplätzen wie Steam beziehen könnt. Ihr seid dann auf das Angebot des Oculus Store beschränkt. Daher gelten Facebooks Stand-Alone-Lösungen unter VR-Kennern zum einen als preiswerter Appetitanreger für die neue Spiele-Dimension, zum anderen als Lockvogel, um VR-Neukunden an den Oculus-Store zu binden.

Welche der beiden VR-Goggles würdet Ihr bevorzugen? Oder habt Ihr einen Konkurrenten ins Auge gefasst, der Euch mehr bietet? Wenn ja, welchen und inwiefern?

Die besten Smartphones unter 400 Euro auf einen Blick

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Zu den Kommentaren (5)
Eric Ferrari-Herrmann

Eric Ferrari-Herrmann
Senior Editor

Eric ist seit 2014 bei AndroidPIT. Seine alte Tech-Leidenschaft wird allmählich unterwandert von der Liebe zu mehr Nachhaltigkeit, Privatsphäre und dem Wunsch nach einer Zukunft für alle.

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5 Kommentare
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  • Tim 121
    Tim 21.05.2019 Link zum Kommentar

    Batterien... igitt. Nein danke...


    • bigfraggle 37
      bigfraggle 21.05.2019 Link zum Kommentar

      Für die Controller. Das ist doch durchaus üblich und mit Akkus bestens zu nutzen.

      DiDaDo


    • DiDaDo 98
      DiDaDo 22.05.2019 Link zum Kommentar

      Lieber noch mehr Kabel zum verheddern?


  • Lefty 42
    Lefty 21.05.2019 Link zum Kommentar

    Die Quest klingt eigentlich gut aber die fehlende Steam-Anbindung ist schon n gravierender Nachteil.


    • Serdar 12
      Serdar 21.05.2019 Link zum Kommentar

      Ach was mittlerweile steht man doch mit AMD auch sehr gut da, also für 800€ lässt sich da einiges machen.

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