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Apollo Pro: 70 km/h schneller Premium-E-Scooter kommt für 3.600 $

Apollo Pro hyper electric scooter launch price 2023 features
© Apollo

Apollo hat ein neues Flaggschiff unter den E-Scootern angekündigt: den Apollo Pro. Er verfügt über einen leistungsstarken Doppelmotor, einen speziellen Mach-1-Chip und eine 360-Grad-LED-Beleuchtung. Der Apollo Pro ist der bislang teuerste E-Roller des kanadischen Unternehmens.

  • Der "Hyper-Scooter", wie ihn Apollo selbst bezeichnet, wird im Einzelhandel 3.599 Dollar kosten.
  • Der Apollo Pro verfügt über einen Doppelmotor, einen speziellen Controller und regenerative Bremsen.
  • Der Roller kann bereits gegen Gebühr reserviert werden, während die Auslieferung wird für das erste Quartal 2023 angepeilt.

Aufbau und 360-Grad-Beleuchtung des Apollo Pro

Wie die anderen Apollo-Roller verwendet auch das Pro-Modell eine maßgeschneiderte Plattform und Komponenten, die auf dem kollektiven Feedback der Kunden basieren. Apollo hat es geschafft, den Pro-Roller zu verbessern, indem eine hydraulische Federung auf einem Unibody-Rahmen aus Flugzeugaluminium angebracht wurde. Dies erlaubt eine maximale Belastung von 150 kg (330 lbs). Außerdem ist es das erste Modell, das mit 360-Grad-Licht ausgestattet ist.

Der Apollo Pro ist geländegängig. Er verwendet 12-Zoll-Räder mit selbstheilenden Tubeless-Reifen. Trommelbremsen sind sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterachse vorhanden. Außerdem gibt es eine regenerative Bremse, die neben den beiden physischen Bremshebeln als separater Gashebel in die linke Seitenstange integriert ist. Laut Apollo kann der regenerative Bremsmechanismus die Batterie um bis zu 10 Prozent aufladen.

Reichweite und Höchstgeschwindigkeit des Apollo Pro

Was die Geschwindigkeit betrifft, so erzeugen die beiden an die 30-Ah-Batterie gekoppelten Motoren eine Leistung von 2,4 kW. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 70 km/h und die Reichweite mit einer einzigen Ladung 100 Kilometer. Für mehr Sicherheit verfügt der Mach 1 Controller eine Sturzerkennung mit Notfallbenachrichtigung. Auch Kollisionswarnungen werden in naher Zukunft durch ein Update ergänzt.

Detaillierter Blick auf den Apollo Pro Scooter
Das Apollo Pro verfügt über eine doppelte Federung und ein regeneratives Bremssystem zum Aufladen der Batterie. / © Apollo

Der Fahrer ist drauf angewiesen, sein Smartphone als Display zu verwenden. In der Mitte des Lenkers befindet sich eine smarte Halterung, die auch als kabelloses Ladepad fungiert und das Smartphone während der Fahrt auflädt. Über die Apollo-App könnt Ihr den Batteriestand via BMS (Batteriemanagementsystem) verfolgen und das GPS-Navi-Feature nutzen. Zudem könnt Ihr sogar Benachrichtigungen erhalten, wenn Euer geparkter Roller bewegt wird. Sollte das geschehen, wird automatische verriegelt und ein Alarm ausgelöst.

Preise und Verfügbarkeit

Apollo bietet zusätzlich zur Basisreparatur eine Diebstahlversicherung im Rahmen eines erweiterten Garantie-Programms namens Apollo Care an. Einzelheiten dazu werden noch in diesem Jahr bekannt gegeben. Den Preis des Geräts kennen wir aber immerhin schon – er beträgt stolze 3.599 Euro. Es werden auch mehrere Farben angeboten, darunter Schwarz, Grau, Hellblau und Dunkelblau.

Auf der Apollo-Seite könnt Ihr in den USA und Kanada bereits eine Reservierungsgebühr von 20 Dollar entrichten, die auf den Kaufpreis angerechnet wird. Es wird auch eine Finanzierung mit einer monatlichen Rate von bis zu 90 Dollar angeboten. Die Auslieferung des Hyper-Scooters beginnt voraussichtlich im ersten Quartal 2023. Zu europäischen Preisen oder Verfügbarkeiten ist noch nichts bekannt.

Würdet Ihr einen solchen Edel-Scooter kaufen? Was spräche dafür oder dagegen? Schreibt es uns in die Comments.

Via: Electrek Quelle: Apollo

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9 Kommentare

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  • Michael K. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    So schön die Technik zum stolzen Preis auch sein mag, ohne Straßenzulassung bleibt ihr Nutzen begrenzt.


  • Torsten vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    70 km/h stehend auf so einem Roller? Ist man da nicht bei jedem kleinen Stein oder Mini-Schlagloch brutal in Gefahr? Könnte mir einen Roller für meinen Arbeitsweg schon irgendwie vorstellen. Die Straßenqualität ist aber nicht die Beste.


    • Gerry Kobold vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Moin, es gibt ja auch Autos oder Motorräder die jenseits der 300Km/h fahren...aber muss man das denn,ich finde den Roller toll,nur der Preis ist zu heftig!


      • Gianluca Di Maggio vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ein Auto oder ein Motorrad sind aber auch deutlich schwerer und stabiler, da macht ein Stein oder Schlagloch nix aus. Bei einem E-Scooter kann dich ein Stein ganz leicht zum wegrutschen bringen, finde es also durchaus berechtigt da zu fragen ob das denn überhaupt sicher wäre, ich denke nämlich auch dass das nicht gerade schlau klingt mit so einem Ding so schnell zu fahren. Vorallem nutzt es dein Handy als Display, na ganz toll, wenn du fällst bist nicht nur du am A**** sondern auch dein Smartphone, mit dem du gegebenenfalls den Notarzt anrufen würdest. Yikes


      • Marvin K. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Und wenn man sich etwas mehr nach hinten lehnt, um weniger Gefahr zu laufen, vornüber zu fallen und gibt dann etwas zu viel Gas, fällt man rückwärts...

        Die Teile sind generell echt cool, bin mal mit dem vom Kumpel gefahren, aber eben nur asphaltierte "Feld"wege.


      • Martin vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Dieser Roller hat 12'' Raeder ... das ist mehr, als der handelsuebliche Baumarktroller mit 50ccm oder auch 125ccm hat. Das ist jedenfalls DEUTLICH mehr,als die supernervigen Leih-E-Scooter haben, die ueberall in der Gegend rumliegen. Also Schlagloecher waeren da meine kleinste Sorge.


      • torsten hofmann vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Mit 12" Reifchen 70 kmh schaffen. Na Prost Fahrkomfort/sicherheit.
        Hoffentlich wird sowas niemals diese Straßen sehen dürfen.
        Wenn ich das Fahrverhalten dieser Leute anschaue die sich diesen Klimbim mieten, sehe ich bei diesem Gefährt die Bestattungsunternehmen jubeln.
        Dazu die kaputten Knochen auf dem Fußweg, wo sich diese Plage nur zu gern den Weg freidrängelt.

        Im Unterschied dazu fiel mir aber auf das Leute die diese Art Gefährt gekauft hat auch recht anständig fährt.


      • Martin vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        @torsten
        Die reine Reifengroesse geht schon klar. Aber Probleme sehe ich a) bei den Trommelbremsen, b) bei dem seltsamen Schwerpunkt, c) bei der scheinbar nicht vorhandenen Federung und last but not least d) den Leuten die damit rumfahren wie die Irren xD


      • Gianluca Di Maggio vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Der Blu:s Stalker XT950 hat 10 Zoll Reifen. Den bekommst du bei mehreren Stromanbietern als Prämie. Der fährt 20 km/h, wie es üblich und auch sinnvoll ist..

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